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Weizenkörner (Weizen, roh, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Weizenkörnern in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
12%Wasser 86Makronährstoff Kohlenhydrate 86.18%/12Makronährstoff Proteine 12.01%/02Makronährstoff Fette 1.81% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.6g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0 

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

Weizen (Triticum) zählt als ganzes Korn zu den Vollkornprodukten. Das Getreidekorn ist reich an Ballaststoffen, welche die Verdauung anregen. Weizenkörner sind roh, bio und bio-dynamisch erhältlich und ähnlich wie Vollkornreis zuzubereiten.

Verwendung in der Küche

Weizen gehört zu den glutenhaltigen Getreidesorten und findet in der Küche verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Das Weizenkorn ist hauptsächlich in vorverarbeiteter Form bekannt, z.B. als Weizenvollkornmehl, Weizenweissmehl, Weizenkleie, Weizenkeime, Griess oder als vorgekochte (vorgegarte) Ebly-Weizenkörner. Aus hellem Weizenmehl kann man zudem den veganen Fleischersatz Seitan herstellen.

Verwenden Sie am besten unbehandelte Weizenkörner (bio) und verarbeiten Sie diese selbst weiter. So bleiben wertvolle Nährstoffe erhalten, und dank Vollkorn erhöhen Sie den gesundheitlichen Nutzen Ihres Gerichts.

Es gibt zwei Hauptsorten von Weizen:2

  • Weichweizen: Er kommt vor allem bei der Herstellung von Keksen, Kuchen und Gebäck zum Einsatz.
  • Hartweizen: Er ist hauptsächlich für die Produktion von Teigwaren wie Pasta und Brot geeignet.

Kann man Weizenkörner roh essen? In kleinen Mengen kann man frische Weizenkörner roh essen. Sie dienen dabei vor allem als Ballaststoff. Die Zellwände des Weizenkorns sind für die Verdauungssäfte nur schwer aufspaltbar, doch durch Einweichen und Keimen sind diese leichter zu verdauen (mehr dazu im Artikel Phytinsäure bzw. Phytat und das Einweichen und Keimen). So kann man Weizen roh, zusammen mit Früchten wie Äpfeln, Bananen, Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren, als gesundes, vollwertiges Frühstück mit langer Sättigungswirkung geniessen. Für diesen Verwendungszweck sollen die rohen Körner bio und keimfähig sein: So weisen sie wirklich Rohkostqualität auf.

Gekochte Weizenkörner verwendet man, ähnlich wie Vollkorn-Reis, als Beilage. Sie schmecken auch in Pfannengerichten mit Gemüse, als Risotto, in Form von Bratlingen (Puffern) oder abgekühlt als Salat mit Grünkohl, Weintrauben, Orangen und Walnüssen.

Getreidesalate oder Suppen lassen sich auch hervorragend mit gekeimten Weizenkörnern ergänzen.

Eigene Zubereitung von Weizenkörnern

Waschen Sie die ganzen Weizenkörner vor der Verwendung gründlich. Durch das Einweichen in mindestens doppelter Menge ungesalzenem Wasser verkürzen Sie den Kochvorgang und sparen Energie. Lassen Sie die Körner am besten über Nacht einweichen – 10 bis 12 Stunden genügen. Wasser abgiessen und die Weizenkörner in der 2- bis 2,5-fachen Wassermenge für etwa 30 bis 40 Minuten kochen und anschliessend noch etwa 60 Minuten quellen lassen. Das verzehrfertige Getreide erkennen Sie an den weicheren, grösseren und teils aufgeplatzten Körnern.4

Veganes Rezept für Weizensuppe (ganzes Korn) mit Wirsing

Zutaten (für 4 Personen): 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 EL raffiniertes Rapsöl, 200 g Weizenkörner (bio, mind. über Nacht eingeweicht), 500 ml Gemüsebrühe, 250 g Wirsingblätter, 250 g vegane Crème fraîche (oder vegane saure Sahne), 1 EL getrockneter Thymian, 1 Messerspitze Safranfäden, Salz, schwarzer Pfeffer.

Zubereitung: Das Einweichwasser der Weizenkörner abgiessen und die Körner abspülen. Schalotten und Knoblauch schälen, fein hacken und in Öl glasig braten. Den Weizen beigeben und kurz mitbraten. Als Nächstes die Gemüsebrühe unterrühren und das Ganze zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 50 Min. weich garen. Gegebenenfalls die Kochzeit verlängern, und etwas Wasser nachgiessen. Während der Weizen kocht, den Wirsing waschen. Dicke Rippen herausschneiden und die Blätter in feine Streifen schneiden. Die Wirsingstreifen, Thymian und Safran in die Suppe rühren und aufkochen. Bei mittlerer Hitze erneut 10 Min. kochen. Crème fraîche dazugeben und gut mischen. Vor dem Servieren schmecken Sie die Suppe mit Salz und Pfeffer ab.

Veganes Rezept für Weizen-Gemüse-Risotto

Zutaten (für 4 Personen): 250 g Bio-Weizenkörner (über Nacht in 1 L Wasser eingelegt; Wasser abgegossen; Körner gespült), 600 ml Gemüsebouillon, 2 Zwiebeln, 150 g Petersilienwurzel, 150 g Karotten, 150 g grüne Bohnen, 150 g Lauch, gemahlene Koriandersamen, 2-3 Zweige frischer Majoran, 40 g veganer Hartkäse (alternativ 1-2 EL Hefeflocken), 2 EL vegane Margarine, Meersalz.

Zubereitung: Die Weizenkörner in der Bouillon aufkochen und zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen. Zwiebeln schälen und fein hacken, Petersilienwurzeln und Karotten waschen, schälen, klein schneiden und ca. 15 bis 10 Min. vor dem Garende des Weizens in den Topf geben. Etwas später die 1-2 cm langen Bohnenstücke und am Ende den kleingeschnittenen Lauch hinzufügen und fertig garen. Man erkennt gekochten Weizen daran, dass einige Weizenkörner aufplatzen. Jetzt kann man Koriander, Pfeffer, gehackten Majoran beigeben und mit etwas Meersalz, Margarine und Hartkäse abschmecken.

Teezubereitung

Weizentee soll eine beruhigende Wirkung haben und eignet sich daher ideal als Getränk vor dem Schlafengehen oder für entspannte Momente im Laufe des Tages.

Für die Zubereitung lassen Sie einfach 2 EL Weizenkörner in 500 ml Wasser etwa 10–15 Minuten köcheln. Sobald der Sud etwas abgekühlt ist, können Sie ihn in Ruhe geniessen.

Vegane Rezepte mit Weizenkörnern finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

In Supermärkten wie Coop, Migros, Spar, Rewe, Edeka ist Weizen gelegentlich auch als ganzes Korn (Vollkorn) erhältlich, manchmal sogar in Bio-Qualität. Oft sind ganze Weizenkörner jedoch nur online im Sortiment dieser Supermärkte zu finden. Läden wie Denner, Volg, Billa, Aldi, Lidl oder Hofer führen Weizenkörner nur geschält und in Wasserdampf vorgekocht bzw. vorgegart (z.B. als Sonnenweizen oder Zartweizen). Unbehandelten Weizen (roh, bio, Vollkorn) finden Sie auf jeden Fall ganzjährig im Reformhaus, in Bio-Supermärkten (z.B. Denn's Biomarkt und Alnatura) sowie in vielen Online-Shops. Es gibt auch demeter-zertifizierten (bio-dynamischen) Spriesskornweizen, der garantiert keimfähig und roh ist.

Die Verfügbarkeit von Weizenkörnern ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Weizenkörner lassen sich bei richtiger Lagerung mehrere Jahre lang aufbewahren.

Wie lagert man Getreide am besten? Bewahren Sie Ihre Weizenkörner trocken, kühl und luftdicht auf und überprüfen Sie sie regelmässig auf Schädlingsbefall. Die Lagerung im Kühlschrank ist nicht ideal, da es dort zu kalt und zu feucht ist. Besser geeignet ist eine Vorratskammer mit einer Lagertemperatur von etwa 10 bis 12 °C und einem Feuchtigkeitsgehalt von unter 12,5 %.24 Füllen Sie die Weizenkörner nach dem Kauf in ein sauberes, trockenes und gut verschliessbares Gefäss um. Regelmässiges Wenden der Körner fördert ihre Haltbarkeit.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Die 331 Kilokalorien pro 100 g Weizenkörner stammen überwiegend aus Kohlenhydraten. Mit 74 g/100g entspricht dies 27,5 % des täglichen Kohlenhydratbedarfs. Sie enthalten 12 g Ballaststoffe und sind daher sehr sättigend, während der Fettanteil mit 1,6 g gering ist. Die 10 g Eiweiss in den Weizenkörnern liegen auf einem ähnlichen Niveau wie in Sorghumhirse und Gerstengraupe. Etwas eiweissreicher sind Dinkel (14,9 g) und das Pseudogetreide Amarant (14,1 g).3

Mangan ist im Weizenkorn mit 4,4 mg/100g enthalten und deckt damit etwa 220 % des täglichen Bedarfs. Ähnlich viel Mangan enthalten Hafer (4,9 mg/100g) und Vollkornreis (4 mg/100g). Deutlich mehr Mangan weisen Weizenkeime mit 13 mg/100g auf.3 Der Körper benötigt Mangan für den Kohlenhydratstoffwechsel, den Harnstoffzyklus, das Bindegewebe und für den Aufbau von Knorpelgewebe.1

Der Gehalt an Threonin liegt bei 0,34 g/100g und deckt damit etwa 37 % des täglichen Bedarfs. Ähnliche Werte finden sich in Grünkernschrot, Gerstengraupen, Couscous und Griess. Einen besonders hohen Gehalt an Threonin weisen Sojagranulat (2,1 g), Sojabohnen (1,8 g) und Lupinenmehl (1,4 g) auf.3

Mit der Aufnahme von 100 g Weizenkörnern kann man 36 % des Tagesbedarfs an Thiamin (Vitamin B1) decken. Der Anteil von 0,39 mg/100g ist vergleichbar mit demjenigen von Flohsamenschalen, Teff und Maiskörnern. Besonders viel Thiamin finden Sie in Leinsamen (1,6 mg), Reisflocken (1,5 mg), geschälten Hanfsamen (1,3 mg) und Macadamianüssen (1,2 mg).3

Neben Thiamin (B1) sind auch Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pyridoxin (B6) und Folate (B9) enthalten.2,7 Weitere wertvolle Nährstoffe in Weizenkörnern sind Phosphor (493 mg/100g), Kupfer (0,45 mg/100g), Magnesium (126 mg/100g) und Phenylalanin (0,51 g/100g).3

Die gesamten Inhaltsstoffe von Weizenkörnern, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Sind Weizenkörner gesund? Stärke besteht aus den Glucosepolymeren Amylose (linear) und Amylopektin (verzweigt), meist im Verhältnis 1:3. Die Struktur beeinflusst technologische Eigenschaften von Weizenprodukten sowie die Verdaulichkeit. Resistente Stärke ähnelt funktionell Ballaststoffen, die das Stuhlvolumen erhöhen, die Darmpassagezeit verkürzen und die Bildung kurzkettiger Fettsäuren durch die Darmmikrobiota fördern. Diese Prozesse stehen mit einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit sowie Darmkrebs in Zusammenhang. Besonders reich an Nährstoffen sind die äusseren Kornschichten (Kleie und Aleuronschicht), während Weissmehl davon weniger enthält.5,7,9,14 Studien weisen darauf hin, dass der regelmässige Verzehr von drei oder mehr Portionen Vollkorngetreide pro Tag das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um etwa 20–30 % senken kann.6 Zudem beeinflussen Alkylresorcinole, eine Gruppe von phenolischen Lipiden, Fettstoffwechselprozesse positiv, hemmen Enzyme der Lipidbildung und reduzieren die Triglyceridanreicherung in Fettzellen, was indirekt die Stoffwechselgesundheit verbessern kann.6

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Weizenkörnern kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Weizenkörner enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:6,7,14

  • Isoprenoide: Triterpene: Steroide (Beta-Sitosterol); Tetraterpene: Carotinoide: Carotine (Beta-Carotin), Xanthophylle (Lutein, Zeaxanthin, Beta-Cryptoxanthin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Vanillinsäure, Syringinsäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Protocatechinsäure, Gallussäure), Hydroxyzimtsäuren (Ferulasäure, p-Cumarsäure, Sinapinsäure, Kaffeesäure); Flavonoide: Flavanole (Catechin), Flavonole (Quercetin, Rutin, Kaempferol), Flavanone (Naringenin), Flavone (Apigenin-Derivate, Isoorientin, Vitexin, Apigenin, Luteolin), Anthocyane (Peonidin-Derivate, Cyanidin-Derivate, Delphinidin-Derivate); Lignane; Stilbene
  • Weitere stickstoffhaltige Verbindungen: Benzoxazinoide
  • Weitere organische Verbindungen: Cumarine
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure

Der Grossteil der Phytochemikalien im Weizenkorn ist im Aleuron und in der Kleie (Embryo und äussere Schichten) konzentriert. Ferulasäure, die wichtigste Phytochemikalie im Vollkornweizen, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Sie zeigt in mehreren Tier- und In-vitro-Studien antidiabetische Wirkungen über verschiedene Mechanismen. Dazu zählen eine verlangsamte Zuckerverdauung und ein dadurch reduzierter Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten sowie eine Verbesserung der Glukosestoffwechsel-Regulation. Insgesamt tragen Beta-Sitosterol, Alkylresorcinole, Phenolsäuren und Flavonoide gemeinsam zu den kardioprotektiven Effekten von Vollkornweizen bei. Insbesondere Ferulasäure verbessert in Tierstudien die Struktur und Funktion von Herz, Blutgefässen und Nieren bei Bluthochdruck.6,7

Ferulasäure kommt in freier, konjugierter und gebundener Form vor. Ihre Bioverfügbarkeit hängt stark von der Freisetzung aus der Lebensmittelmatrix ab. Freie Ferulasäure zeigt mit etwa 40–50 % Bioverfügbarkeit eine hohe Aufnahme im Körper. Konjugierte Formen erreichen eine teilweise Verfügbarkeit. Gebundene Ferulasäure, etwa in Weizenkleie, weist eine sehr geringe Bioverfügbarkeit auf. Die Gesamt-Bioverfügbarkeit von Weizen ist mit ca. 3 % gering. Die Freisetzung aus der Nahrungsmatrix sowie enzymatische Prozesse im Darm bestimmen den Zugang im Körper wesentlich. Verarbeitungsschritte wie Mahlen oder Vorbehandlung von Kleie beeinflussen deshalb die Verfügbarkeit von Ferulasäure deutlich.6

Carotinoide, wie Lutein und Beta-Carotin, sind in geringen Mengen, v.a. im Keim, konzentriert und als Vitamin-A-Vorstufen bekannt. Ergebnisse zeigen zudem, dass Einkorn zwei- bis viermal mehr Lutein enthält als andere Weizenarten und Hartweizen die reichste Quelle an Carotinoiden ist.7,14

In Weizenkörnern ist Phytinsäure vorhanden, die sowohl gesundheitliche Vor- als auch Nachteile für den Menschen mit sich bringt. Die Säure bindet einerseits Mineralstoffe wie Magnesium im menschlichen Körper und mindert deren Bioverfügbarkeit (siehe Reduktion der Phytinsäure durch Einweichen oder Keimen). Andererseits wirkt Phytinsäure antioxidativ und möglicherweise blutdrucksenkend, was auf eine verzögerte Verdauung von Stärke zurückgeht.8

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Weizenkörner enthalten viel Gluten und sind daher für Menschen mit Zöliakie, Glutenunverträglichkeit oder Glutensensitivität strikt zu meiden. Gluten ist jedoch nicht nur in Getreideprodukten enthalten, sondern häufig auch als Zusatzstoff in Nahrungsmitteln und sogar Medikamenten "versteckt". Die zu einem grossen Teil aus Stärke bestehenden Weizenkörner verarbeitet man zu Pulvern und Streupulvern und setzt sie so als Bindemittel in Pillen und Tabletten ein.

Zöliakie ist eine Erkrankung, bei der Betroffene eine Unverträglichkeit gegenüber dem Getreideprotein Gluten haben. Es handelt sich um eine Nahrungsmittelintoleranz, die bei genetisch veranlagten Personen eine Autoimmunreaktion auslöst.11 Glutenfreie Alternativen sind unter anderem Mais, Vollkornreis, Hirse und Pseudogetreide wie Buchweizen, Quinoa und Amarant.

Bei einer Weizenallergie können die Weizenproteine allergische Reaktionen auslösen, sei es durch Inhalation, Hautkontakt oder den Verzehr. Eine häufige Form dieser Allergie ist das sogenannte "Bäckerasthma", das bei 4-10 % der Bäckereiangestellten in Europa vorkommt. Nahrungsmittelallergien im Allgemeinen betreffen 6 % der Kleinkinder und 3-4 % der Erwachsenen, wobei Weizen eine der Hauptursachen ist. In Frankreich verursachte Weizen zwischen 2002 und 2004 rund 6 % der schweren Nahrungsmittelallergien.10

Die Symptome einer Weizenallergie sind ähnlich wie bei anderen Nahrungsmittelallergien und betreffen Haut, Verdauungstrakt und Atemwege. Bei Kindern treten vor allem Hautprobleme wie Ekzeme auf, während bei Erwachsenen auch schwerwiegendere Reaktionen wie anaphylaktischer Schock, Reizdarmsyndrom, Asthma oder in seltenen Fällen Colitis ulcerosa (chronische Entzündung des Dickdarms) auftreten können.10

Die Sensibilisierung gegenüber Weizen kann bereits sehr früh durch die Muttermilch erfolgen, insbesondere wenn die Mutter während des Stillens keine glutenfreie Diät einhält. Die Diagnose einer Weizenallergie ist jedoch schwierig, weil die Symptome von Person zu Person unterschiedlich sind und die Menge an Weizen, die eine Reaktion auslöst, variieren kann.10

Bei Reizdarmsyndrom können in Weizen vorhandene FODMAPs (fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole) Symptome verschlechtern. Speziell beim Brot können längere Teigruhezeiten (>4h) helfen, um den Gehalt im Endprodukt um bis zu 90 % zu verringern.26 So rücken traditionelle Brotbackmethoden mit Sauerteig zur Teiglockerung in den Fokus.

Verwendung als Heilpflanze

Weizenkeimöl findet bei Herz-Kreislauf-Störungen sowie bei Schwäche- und Ermüdungserscheinungen Anwendung.13

Volksmedizin - Naturheilkunde

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt das Weizenkorn als beruhigend. Ein Tee aus Weizenkörnern soll helfen, Schlafstörungen, Hitzegefühl, innere Unruhe, Erregungszustände und Nervosität zu lindern.

Besonders im Frühling empfiehlt die TCM den Verzehr von Weizen, um den Körper zu kühlen und das warme Klima auszugleichen.12

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Getreide gehört zu den meistkonsumierten Lebensmitteln weltweit und liefert etwa ein Drittel der Kalorien in der menschlichen Ernährung. Gleichzeitig erfordert seine Produktion erhebliche natürliche Ressourcen: 36 % der global landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, 34 % des verfügbaren Frischwassers und 45 % der weltweit eingesetzten Düngemittel. Zudem verursacht der Getreideanbau rund 36 % der Treibhausgasemissionen aus der Pflanzenproduktion.

Um die Umweltauswirkungen des menschlichen Konsums systematisch zu erfassen, kommt die Lebenszyklusanalyse (LCA, Life Cycle Assessment) zum Einsatz. Diese Methode identifiziert die wichtigsten Umweltbelastungen eines Produkts und unterstützt die Entwicklung nachhaltigerer Produktionsstrategien.22

Mit der Lebenszyklusanalyse lassen sich verschiedene Umweltaspekte bewerten. Darunter das Global Warming Potential (GWP), der Wasserverbrauch, die Schadstoffbelastung und die Bodenverschmutzung. Die Bewertungen folgen internationalen Standards und ermöglichen eine fundierte Einschätzung der Nachhaltigkeit von Produktionsprozessen.22

Weizenkorn aus Europa weist einen CO2-Fussabdruck von 0,61 kg CO2eq/kg auf (Stand 2025).15 Ähnliche ökologische Fussabdrücke haben Limetten (0,60 kg CO2eq/kg), Äpfel (0,61 kg CO2eq/kg) und Brokkoli (0,63 kg CO2eq/kg).19

Der Wasserfussabdruck für die Produktion von 1 kg Weizen liegt bei 1827 Litern. Zum Vergleich: Hafer benötigt 1788 l/kg, Roggen 1544 l/kg, Gerste 1423 l/kg und Mais 1222 l/kg.21

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Weizen zählt zu den bedeutendsten Rohstoffen weltweit und findet sowohl in der menschlichen Ernährung (Weizenmehl) als auch in der Tierfütterung (Weizenkleie) Anwendung. Als Futtermittel ist Weizen besonders wertvoll, weil er einen hohen Proteingehalt aufweist, der sogar den von Mais übersteigt. Die darin enthaltene Stärke, ein gut verdauliches Polysaccharid, liefert wichtige Energie für Tiere. Zudem trägt Weizenkleie, die ebenfalls als Tierfutter zum Einsatz kommt, zur Verbesserung der Schmackhaftigkeit bei und sorgt dafür, dass Tiere das Futter besser aufnehmen. Weizenkleie enthält zudem wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, die auch für die Gesundheit der Tiere von Bedeutung sind.20

Weltweites Vorkommen - Anbau

Woher kommt Weizen? Weizen ist eine ertragreiche Pflanze, die leicht zu lagern ist und sich gut an verschiedene Klimazonen anpassen kann. Man nimmt an, dass die Domestizierung des Weizens im Fruchtbaren Halbmond, einer Region im Nahen Osten, die sich von Jordanien, Palästina und Libanon bis nach Syrien, Türkei, Irak und Iran erstreckt, vor etwa 10'000 Jahren v. Chr. stattfand und sich durch die ersten Bauern in alle Teile der Welt verbreitete. Dank seiner grossen genetischen Vielfalt kann Weizen in gemässigten, mediterranen und subtropischen Regionen beider Hemisphären wachsen.18

Weizen ist nach Mais das am zweithäufigsten produzierte Getreide mit fast 785 Millionen Tonnen in der Ernte 2023/24. Brasilien gehört zu den weltweit grössten Getreideproduzenten und hat 2023/24 rund 312 Millionen Tonnen Getreide erzeugt, darunter durchschnittlich 6,6 Millionen Tonnen Weizen pro Jahr.22

Die grössten Weizenproduzenten weltweit im Jahr 2024/25 sind China, die EU und Indien, während Russland, die EU und Kanada die Hauptexporteure sind.

In der EU ist Deutschland nach Frankreich der zweitgrösste Weizenproduzent, mit einer Erntemenge von über 18,8 Millionen Tonnen. Weichweizen macht den Grossteil des Anbaus aus, und mit einem Selbstversorgungsgrad von 118 Prozent ist Deutschland nicht auf Importe angewiesen, sondern kann sogar Weizen exportieren, vor allem an die Niederlande, Marokko und Belgien. Beim Hartweizen liegt der Selbstversorgungsgrad jedoch nur bei 19 Prozent, weshalb Deutschland hier auf Importe angewiesen ist, um die Nachfrage für Produkte wie Teigwaren zu decken.23

Anbau - Ernte

Weizenkörner sind trockene einsamige Früchte (Karyopsen), bei denen Frucht- und Samenschale fest miteinander verbunden sind.24 Die frühesten kultivierten Weizensorten sind Spelzweizen und umfassen alle drei bekannten Polyploidie-Stufen der Weizenarten: diploid, tetraploid und hexaploid. Bei diesen Arten handelt es sich um Einkorn (Triticum monococcum L.), Emmer (Triticum Dicoccum) und Dinkel (Triticum spelta).18

Heute sind die wichtigsten Weizenarten Weichweizen (Triticum aestivum L.) und Hartweizen (Triticum durum). Moderne Sorten wie diese haben ein höheres Ertragspotenzial, weisen jedoch Nachteile gegenüber alten Sorten auf, insbesondere in Bezug auf die Toleranz gegenüber Umweltstressfaktoren wie Krankheiten, Schädlingen, Dürre, Hitze, Kälte und Nährstoffmangel.18

Etwa 95 % des weltweiten Weizenanbaus entfallen auf Weichweizen. Die übrigen 5 % sind Hartweizen, der vor allem zur Herstellung von Teigwaren dient.

Je nach Aussaatzeit unterscheidet man zwischen Winter- und Sommerweizen. Winterweizen, der etwa 80 % der weltweiten Weizenproduktion ausmacht, kommt im Herbst in den Boden und benötigt eine Kälteperiode zwischen 0 und 5 °C. Sommerweizen gelangt im Frühjahr in die Erde und reift bis zum Spätsommer oder Herbst, vor allem in Südasien und Nordafrika.18

Weiterführende Informationen

Was sind Weizenkörner? Weizenkörner stellen die Früchte der Weizenpflanze dar und gehören zum Getreide. Die Gattung Triticum aus der Familie der Süssgräser (Poaceae) umfasst zahlreiche Arten, die grob in Hartweizen (Triticum durum) und Weichweizen (Triticum aestivum) unterteilt sind. Hartweizen dient als Grundlage für Hartweizengriess, der typischerweise für italienische Pasta, Couscous und Bulgur Verwendung findet. Weichweizen - auch Brot- oder Saatweizen genannt - bildet die Basis für Produkte wie Weichweizengriess, Mehl, Malz (Malzsirup, Malzextrakt), Weizenstärke und verschiedene Futtermittel.16

Laut dem deutschen Bundessortenamt teilt man Weichweizensorten in vier Qualitätsgruppen ein:17

  • E-Gruppe: Eliteweizen mit der höchsten Volumenausbeute. Er dient zum Vermengen mit schwächeren Weizensorten und zum Export.
  • A-Gruppe: Qualitätsweizen mit einer hohen Eiweissqualität. Er bringt eine etwas geringere Volumenausbeute.
  • B-Gruppe: Brotweizen, der sich gut für die Herstellung von Gebäck eignet. Die Volumenausbeute ist geringer als bei Qualitätsweizen.
  • C-Gruppe: sonstiger Weizen, der vorwiegend als Futterweizen dient.

Der Weizenkorn-Aufbau ist durch drei Bestandteile gekennzeichnet: Die Samen- und Fruchtschale, das eigentliche Korn (Mehlkörper), das vor allem aus Stärke besteht, und den Keimling, der reich an essenziellen Fettsäuren ist und Vitamine und Mineralstoffe enthält. Bei fast allen Getreidearten sind die Körner von harten Spelzen umgeben. Je nach Getreide lösen sie sich beim Dreschen oder nicht. Weizenspelzen umhüllen das Korn nur locker, daher lässt sich Weizen leicht entspelzen.

Leider ist der Wert des Weizens als Nahrungsmittel durch die verschiedenen Behandlungen der Nahrungsindustrie drastisch reduziert. Die Techniken zur Ertragssteigerung, zur Haltbarmachung und für vermeintlich besseren Geschmack treiben die Energiedichte des Getreides in eine ungesunde Höhe.

Alternative Namen

Für Weizen existieren auch alternative Schreibweisen wie Weizen Korn, Korn Weizen, Weizen Körner oder Weizenkoerner. Auch Fehler wie Weitenkorn, Weitzenkorn, Weitenkörner oder Weizenkorner kommen vor.

Die englische Bezeichnung für Weizenkörner ist "wheat berries", "wheat grains" oder "wheat kernels". Auf Spanisch kennt man Weizen als trigo.

Sonstige Anwendungen

Weizen eignet sich gut als Futtermittel für die Tierernährung.20 Das Getreidestroh findet zudem vielfältige Verwendung: Es dient als Einstreu für Tiere, als Baustoff oder Dämmmaterial in Häusern und früher sogar als Dacheindeckung. Stroh verwendet man auch energetisch als Verbrennungsmaterial, für die Herstellung von Cellulose-Kraftstoff oder die Erzeugung von Biomethan.25

1.*

Querschnittliche Laboranalyse an menschlichem Gewebe

DOI: 10.1016/j.jtemb.2012.12.005

Study: weak evidence

Brodziak-Dopierała B, Kwapuliński J et al. The content of manganese and iron in hip joint tissue. J Trace Elem Med Biol. 2013;27(3):208-212.

2.*

Wheat has two textural classes: soft and hard. The two classes of wheat are used for different purposes as hard wheat is mainly used for making bread and pasta, while soft wheat is utilized for making biscuits and cakes.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/nu15204398

Study: weak evidence

Alomari DZ, Schierenbeck M et al. Wheat Grains as a Sustainable Source of Protein for Health. Nutrients. 2023;15(20):4398.

3.●

Website

USDA United States Department of Agriculture.

4.●

Website

Umweltberatung at: Vollkorn kochen leicht gemacht.

5.*

Chronic metabolic diseases have been recognized as worldwide problems of human health, and the non-negligible causes of the global burden of disease (GBD) as well. Medical services are required to keep improving, resulting in increased public health costs, which can be alleviated by adding whole grains to the diet. Compared with refined grains, whole grains retain more beneficial ingredients including dietary fiber, vitamins, minerals and phytochemicals, which show effective functions for health. Evidence from epidemiologic data has suggested that whole grain intake is associated with reducing risk of obesity, cardiovascular disease (CVD), type II diabetes cancer and other chronic diseases, based on the function of diet fiber, resistance starch (RS) and other bioactive components. Grains are promoted in 90 countries around the world with clear dietary guidelines, with 44% of countries specifically encouraging whole grains.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/foods11244094

Study: weak evidence

Wei X, Yang W et al. Health Effects of Whole Grains: A Bibliometric Analysis. Foods. 2022;11(24):4094.

6.*

The health benefits of whole wheat consumption can be partially attributedto wheat’s phytochemicals, including phenolic acids, flavonoids, alkylresorci-nols, carotenoids, phytosterols, tocopherols, and tocotrienols. It is of increas-ing interest to produce whole wheat products that are rich in bioactive phyto-chemicals. This review provides the fundamentals of the chemistry, extraction,and occurrence of wheat phytochemicals and includes critical discussion of sev-eral long-lasting issues: (1) the commonly used nomenclature on distribution ofwheat phenolic acids, namely, soluble-free, soluble-conjugated, and insoluble-bound phenolic acids; (2) different extraction protocols for wheat phytochemi-cals; and (3) the chemistry and application of in vitro antioxidant assays. Thisreview further discusses recent advances on the effects of genotypes, environ-ments, field management, and processing techniques including ultrafine grind-ing, germination, fermentation, enzymatic treatments, thermal treatments, andfood processing. These results need to be interpreted with care due to varied sam-ple preparation protocols and limitations of in vitro assays. The bioaccessibility,bioavailability, metabolism, and potential health benefits of wheat phytochem-icals are also reviewed. This comprehensive and critical review will benefit sci-entific researchers in the field of bioactive compounds of cereal grains and alsothose in the cereal food industry to produce high-quality functional foods.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1111/1541-4337.12960

Study: weak evidence

Tian W, Zheng Y et al. A comprehensive review of wheat phytochemicals: From farm to fork and beyond. Compr Rev Food Sci Food Saf. 2022;21(3):2274-2308.

7.*

Wheat is the most important staple crop in temperate zones and is in increasing demand in countries undergoing urbanization and industrialization. In addition to being a major source of starch and energy, wheat also provides substantial amounts of a number of components which are essential or beneficial for health, notably protein, vitamins (notably B vitamins), dietary fiber, and phytochemicals. Of these, wheat is a particularly important source of dietary fiber, with bread alone providing 20% of the daily intake in the UK, and well-established relationships between the consumption of cereal dietary fiber and reduced risk of cardio-vascular disease, type 2 diabetes, and forms of cancer (notably colo-rectal cancer). Wheat shows high variability in the contents and compositions of beneficial components, with some (including dietary fiber) showing high heritability. Hence, plant breeders should be able to select for enhanced health benefits in addition to increased crop yield.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1002/fes3.64

Study: weak evidence

Shewry PR, Hey SJ. The contribution of wheat to human diet and health. Food and Energy Security. 2015;4(3):178-202.

8.*

Phytic acid has been reported to impair the absorption of minerals and trace elements such as calcium, zinc, and iron in humans. However, limited information is available on the effect of phytic acid on magnesium absorption. Objective: The objective was to evaluate the effect of phytic acid on fractional apparent magnesium absorption in humans. Two stable-isotope studies were performed with 8–9 healthy adults per study. Test meals were based on 200 g phytic acid–free wheat bread; test meals with and without added phytic acid were served on days 1 and 3 according to a crossover design. Phytic acid was added in amounts similar to those naturally present in whole-meal (1.49 mmol) and in brown bread (0.75 mmol). Each test meal was labeled with 0.7 mmol 25Mg or 1.1 mmol 26Mg. The total magnesium content was standardized to 3.6 mmol in all test meals. Apparent magnesium absorption was based on fecal monitoring. The addition of phytic acid lowered fractional apparent magnesium absorption from 32.5  6.9% (no added phytic acid) to 13.0  6.9% (1.49 mmol added phytic acid; P 0.0005) and from 32.2  12.0% (no added phytic acid) to 24.0  12.9% (0.75 mmol added phytic acid;P 0.01). The inhibiting effect of phytic acid was dose dependent (P 0.005). The results show that fractional magnesium absorption from white-wheat bread is significantly impaired by the addition of phytic acid, in a dose-dependent manner, at amounts similar to those naturally present in whole-meal and brown bread. Am J Clin Nutr 2004;79:418–23.

Human-Interventionsstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1093/ajcn/79.3.418

Study: strong evidence

Bohn T, Davidsson L et al. Phytic acid added to white-wheat bread inhibits fractional apparent magnesium absorption in humans. Am J Clin Nutr. 2004 Mar;79(3):418-423.

9.*

During 4 618 796 person years of follow-up, 18 629 participants with type 2 diabetes were identified. Total whole grain consumption was categorized into five equal groups of servings a day for the three cohorts. After adjusting for lifestyle and dietary risk factors for diabetes, participants in the highest category for total whole grain consumption had a 29% (95% confidence interval 26% to 33%) lower rate of type 2 diabetes compared with those in the lowest category. For individual whole grain foods, pooled hazard ratios (95% confidence intervals) for type 2 diabetes in participants consuming one or more servings a day compared with those consuming less than one serving a month were 0.81 (0.77 to 0.86) for whole grain cold breakfast cereal, 0.79 (0.75 to 0.83) for dark bread, and 1.08 (1.00 to 1.17) for popcorn. For other individual whole grains with lower average intake levels, comparing consumption of two or more servings a week with less than one serving a month, the pooled hazard ratios (95% confidence intervals) were 0.79 (0.75 to 0.83) for oatmeal, 0.88 (0.82 to 0.94) for brown rice, 0.85 (0.80 to 0.90) for added bran, and 0.88 (0.78 to 0.98) for wheat germ. Spline regression showed a non-linear dose-response association between total whole grain intake and the risk of type 2 diabetes where the rate reduction slightly plateaued at more than two servings a day (P<0.001 for curvature). For whole grain cold breakfast cereal and dark bread, the rate reduction plateaued at about 0.5 servings a day. For consumption of popcorn, a J shaped association was found where the rate of type 2 diabetes was not significantly raised until consumption exceeded about one serving a day. The association between higher total whole grain intake and lower risk of type 2 diabetes was stronger in individuals who were lean than in those who were overweight or obese (P=0.003 for interaction), and the associations did not vary significantly across levels of physical activity, family history of diabetes, or smoking status.

Prospektive Kohortenstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1136/bmj.m2206

Study: strong evidence

Hu Y, Ding M et al. Intake of whole grain foods and risk of type 2 diabetes: results from three prospective cohort studies. BMJ. 2020;370:m2206.

10.*

Wheat grain allergens Wheat grain proteins are involved in the three routes of sensitization: inhalation, contact and ingestion (16). Depending on the route of allergen exposure and the underlying immunologic mechanisms, wheat grain allergy can appear as occupational asthma and rhinitis, contact urticaria or classic food allergy affecting the skin, gut, and/or respiratory tract, or as exercise-induced anaphylaxis (17-22). Baker’s asthma is one of the most common forms of occupational asthma. Baker’s asthma is an occupational disease affecting 4-10% of bakery workers in European countries (23). Food allergy, defined as adverse immune response to food proteins, affects as many as 6% of young children and 3% to 4% of adults (24). Any protein-containing food may induce an allergic reaction. Wheat is among the six foods, identified by Codex Alimentarius, responsible for approximately 90% of food allergies in children, and in recent years has been increasingly recognized as a cause of food-dependent exercise-induced anaphylaxis (FDEIA) (21). Wheat allergens have been involved in 6% of life-threatening food anaphylaxis between 2002 and 2004 (25) in France, in which exercise could have been an aggravating factor. However, no fatal cases of exercise-induced wheat-related anaphylaxis has been reported to date, despite the frequency of allergy to wheat (25). In Iran, wheat is reported as the most frequent causes of anaphylaxis for children (26). Wheat allergy appears more frequently in Northern (27) than in Southern Europe. In France, wheat ranks as the 8th most frequent food allergen in children and as the 12th in adults (28). It represents 20% of the food allergy clinical pediatric population in the study of Sicherer (29) and 14% in the study of Niggemann (30). In the study of Moneret-Vautrin et al, it represents 10.9% of children and 25% of adults (20). In the cohort of the Isle of Wight on six-year-old children, wheat was the third key allergen giving positive food challenges (31). In contrast, in an American study on food allergy in children, wheatrelated food allergy was present in only 2.5% of the cases (32, 33). These numbers could be underestimated because they represent only the most severe cases where hospital care was necessary. Clinical manifestations of wheat allergy are similar to those of other food allergies, with symptoms at the level of the skin, the gastrointestinal tract and the respiratory tract (17). Clinical patterns in children and adults are different. The main symptoms in children are atopic dermatitis (AD), either alone or associated with respiratory symptoms and digestive problems (27, 34-38). In adults, various clinical features have been identified including FDEIA, anaphylactic shock, angiooedema, irritable bowel syndrome, eosinophilic oesophagitis, rare cases of ulcerative colitis or buccal aphtosis (22, 39-48). Wheat may be introduced very early in the diet, around the fifth month after birth. Moreover, sensitization might occur much earlier through maternal milk, in which the presence of non-degraded gliadins have been reported in breast-feeding mothers not following a specific diet (49, 50). On the contrary, Poole et al. (51), observed that delaying initial exposure to cereal grains until after 6 months may increase the risk of developing wheat allergy. Wheat-dependent exercise-induced anaphylaxis (WDEIA) was mostly observed in adults, and sometimes in children (48, 52, 53). The diagnosis, however, is difficult, as well as the exercise level necessary to induce the symptoms, and the wheat quantities are very variable (53-55).

Narratives Review

Study: weak evidence

Battais F, Richard C et al. Wheat grain allergies: an update on wheat allergens. Eur Ann Allergy Clin Immunol. 2008;40(3):67-76.

11.●

Book: moderate evidence

Smollich M, Vogelreuter A. Nahrungsmittelunverträglichkeiten Lactose-Fructose-Histamin-Gluten. 2. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: Stuttgart. 2018.

12.*

Just as the four seasons are graded as cold, hot, warm and cool, the properties of food and medicine also vary from one to another, including refreshing, light, pungent and mild tonic. Accordingly, either food therapy or medical diet therapy should be adjusted in different seasons so as to comply with the natural laws of climate changes. Human's activities should be in accordance with the following rule: “sow in spring; grow in summer; harvest in autumn; store in winter”. As per recommendations in Principles of Correct Diet, written by imperial physician Hu Sihui of Yuan Dynasty, “warm in spring, suitable for eating wheat to cool; hot in summer, suitable for eating mung beans to chill; dry in autumn, suitable for eating sesame to nourish dryness; cold in winter, suitable for eating broomcorn millet to dispel cold.

Expertenmeinung

DOI: 10.1016/j.yclnex.2018.01.001

Study: weak evidence

Wu Q, Liang X. Food therapy and medical diet therapy of Traditional Chinese Medicine. Clinical Nutrition Experimental. 2018;18:1-5.

13.●

Book: weak evidence

Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen. 9. Auflage. Nikol Verlag. 2020.

14.*

This review is a collection of information on bioactive compounds found in the grain of different Triticum species, both old and modern. The whole wheat grain, as well as its parts, e.g., bran, contains compounds, such as phenolic acids, flavonoids, alkylresorcinols, benzoxazinoids, tocopherols, carotenoids, and others. These compounds differ in both their chemical structure and biological properties. There are significant differences in the content and composition of these compounds between Triticum species. Apart from the wheat species, there are many other factors influencing these differences, e.g., cultivars, environmental factors, growth conditions, and farming systems. The Triticum species the best researched and described in terms of the content of bioactive compounds are Triticum aestivum L., T. durum Desf., T. spelta L., T. turgidum L., T. monococcum L., T. dicoccum Schrank, T. timopheevii, and T. polonicum L.

DOI: 10.3390/molecules31040667

Study: weak evidence

Kowalska I, Koçak Yanik D, Jóźwiak G, Kozłowska M. A Comparison of the Occurrence of Bioactive Compounds in the Grain of Different Triticum Species. Molecules. 2026;31(4):667. 

15.●

Live footprint: 0,61 kg CO₂e/kg.

Website

Carbon Cloud: Wheat grain. 2025.

16.●

Book: weak evidence

Blumenthal A, Stransky M. Ernährung und Lebensmittel von A bis Z. 1. Auflage. Editions M. 1993.

17.●

Website

Bundessortenamt de: Beschreibende Sortenliste Getreide, Mais, Öl- und Faserpflanzen, Leguminosen, Rüben, Zwischenfrüchte. 2020.

18.*

Wheat is a high-yielding crop that is easy to store and is very adaptable to different climates. From the most primitive form of wheat to the species currently grown, these and other desirable characteristics have been selected and developed by human societies since ancient times [1,2]. Its domestication is thought to have occurred in the Fertile Crescent about 10,000 years ago and has spread to all parts of the world through the first farmers, adapting the domesticated populations to different environments [3]. Wheat is able to grow in temperate, Mediterranean, and subtropical regions of the two hemispheres, mainly due to its enormous genetic diversity.

Despite modern wheat varieties (durum wheat and common wheat) having a higher yield potential, they have disadvantages compared to old varieties, particularly in terms of reduced tolerance of abiotic and biotic stresses, such as diseases, pests, drought, heat, cold, salinity, pollution, and shortage of soil nutrients. Nowadays, about 95% of the wheat grown in the world is common wheat, used mainly as whole flour and refined flour to produce a wide variety of flat and fermented breads and for the manufacture of a wide variety of other bakery products. The remaining 5% is mostly durum wheat used to produce semolina (coarse flour), the main raw material for the manufacture of a wide variety of different baking product. 

The history of wheat from about 10,000 B.C. is an important part of the history of agriculture [2]. Wheat is thought to have first been cultivated in the Fertile Crescent, an area in the Middle East spreading from Jordan, Palestine, and Lebanon to Syria, Turkey, Iraq, and Iran [14]. The earliest cultivated species are hulled (glumed) wheats and comprise all three polyploidy levels known in Triticum spp., diploid, tetraploid, and hexaploid [14]. These species are einkorn (Triticum monococcum L.), emmer (Triticum Dicoccum), and spelt (Triticum spelta), and their corresponding wild ancestors are still found in these territories [15,16]. However, the domestication of these three species caused considerable genetic erosion that has since been reinforced through modern breeding practices with the unwanted consequence of increased susceptibility or vulnerability to environmental stresses, pests, and diseases [8].

Wheat belongs to the Poaceae family [17,18], which includes the Triticeae tribe, the division with the most economically important cereals. The Triticeae tribe includes 14 genera, grouped into the subtribes Triticinae and Hordeinae, and the production of amphiploids and interspecific hybrids suggests there is genetic or cytoplasmic compatibility between the different genera [19]. The most representative wheat species of this tribe are hexaploid Triticum aestivum L. (AuAuBBDD; 2n = 6x = 42), tetraploid Triticum turgidum L. (AuAuBB; 2n = 4x = 28), and diploid einkorn Triticum monococcum L. (AmAm; 2n = 2x = 14) [8]. Currently, the most economically important species are tetraploid durum wheat (Triticum turgidum subsp. durum (AuAuBB; 2n = 4x = 28) and hexaploidy bread wheat.

Narratives Review

DOI: 10.3390/foods10092124

Study: weak evidence

De Sousa T, Ribeiro M et al. The 10,000-Year Success Story of Wheat! Foods. 2021;10(9):2124.

19.●

Website

CONCITO. The Big Climate Database, version 1.2. Apple. Broccoli. Lime. 2025.

20.●

Wheat is one of the most widely used raw materials worldwide. This product is used both for human food (wheat flour) and animal feed (wheat bran). It is one of the three most-produced kinds of cereal in the world, together with corn and rice. Cereals are one of the main sources of energy and nutrients for animal and human food and have been used historically for centuries. Among the cereals, wheat is one of the most important worldwide, from which the main product called flour and by-products called bran and germ are obtained. Wheat flour is mainly used in human food in bakery processes. On the other hand, wheat bran is a product intended for animal feed due to its high content of amino acids and a high percentage of protein superior to other existing cereals. This wheat bran (technically called pericarp) consists mainly of the external parts of the wheat grain after processing. Wheat is one of the cereals with the highest protein content available for animal feed, being higher than corn. In addition, it has a high energy value with 3.0 to 3.5 Mcal ME (Megacalories of Metabolizable Energy), which constitutes an important energy source in animal feed.  Starch, which is a digestible polysaccharide, is the most abundant carbohydrate in wheat. On the other hand, wheat has a large amount of fiber, which facilitates the digestive processes in ruminants.

Website

Cuéllar Sáenz JA. Importance of wheat in animal feed and production. Veterinaria Digital. 2021.

21.*

Umwelt- und Ressourcenanalyse

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577-1600.

22.*

Food production has been reported as one of the principal causes of greenhouse gas (GHG) emissions, contributing significantly to climate change (Feng et al., 2023a). Moreover, crop cultivation and food production impact other environmental categories, such as ecotoxicity, freshwater use, eutrophication, and acidification (Rafiee et al., 2024). Considering the growth of global population, which may reach 10.2 billion by the end of the century (United Nations, 2024), there is a necessity to mitigate the environmental impact of products and make food production more sustainable. Understanding where and how environmental impacts occur throughout specific food supply chains is crucial for farmers, agri-food industry, and consumers to share responsibility in mitigating these effects (Poore and Nemecek, 2018).
Among the most consumed foods worldwide, grains provide, on average, a third of human dietary calories (Ibrahim et al., 2024). Grain production utilises a significant proportion of global natural resources, including 36% of productive land, 34% of freshwater, and 45% of total fertilisers used in agriculture, emitting, for example, around 36% of total GHGs from crop cultivation (Milani et al., 2024). Wheat is the second most produced grain in the world (784.91 million metric tons), after maize (1235.71 million metric tons), in the 2023/24 harvest (Statistica, 2024). Its derivatives, such as wheat flour, also have a significant impact on the global food chain (Câmara-Salim et al., 2020).
Given the urgency to mitigate the damage caused by human consumption, life cycle assessment (LCA), standardised by ISO 14040 (ISO - International Organization for Standardization, 2006a) and ISO 14044 (ISO - International Organization for Standardization, 2006b), has been used as a tool to estimate and identify the critical points of major environmental impacts caused by the production of goods and services (Feng et al., 2023a). LCA thus becomes a tool for reflection and decision-making on strategies to ensure sustainable production, including food production (Riedesel et al., 2022). The environmental footprint managed by ISO 14067 (ISO - International Organization for Standardization, 2018), for the Global Warming Potential (GWP) category, and ISO 14046 (ISO - International Organization for Standardization, 2014) for categories related to water use, toxicity, eutrophication and acidification assess the sustainability of production systems.

Umwelt- und Agrarstudie

DOI: 10.1016/j.jclepro.2024.144650

Giongo V, Acosta A da S et al. How can the environmental impacts of wheat cultivation and wheat flour production be reduced? A life cycle assessment of Brazilian wheat. Journal of Cleaner Production. 2025;489:144650.

23.●

Weizen und Weizenerzeugnisse
Weizen gehört – mit Mais, Reis und Gerste – zu den wichtigsten Getreidearten der Welt und gilt in vielen Teilen der Welt als Grundnahrungsmittel. Der Weizen ist beispielsweise Grundzutat für Backwaren (z.B. Brot) und Teigwaren (z. B. Nudeln) und wird auch als Futtermittel in der Nutztierhaltung eingesetzt. Hartweizen wird dabei primär für die Herstellung von Teigwaren verwendet, während Weichweizen in erster Linie für die Erzeugung von Brot und Futtermittel genommen wird. Die wichtigsten Erzeugerregionen von Weizen weltweit im Jahr 2024/25 sind China, die Europäische Union und Indien. Zu den führenden Exporteuren von Weizen gehören Russland, die EU und Kanada. Die wichtigsten Importländer von Weizen und Weizenprodukten wiederum sind China, Ägypten und Indonesien. Da Russland und auch die Ukraine zu den wichtigsten Exporteuren von Weizen gehören, hat der Russland-Ukraine-Krieg im Jahr 2022 die globalen Weizenmärkte in Aufruhr gebracht. Sorge vor Ernte- und Transportausfällen sowie steigende Weizenpreise waren die Folge.

Deutschland als Weizen-Selbstversorger
Innerhalb der EU war Deutschland, nach Frankreich, das wichtigste Anbauland von Weizen. Die Erntemenge von Weizen belief sich hierzulande zuletzt auf über 18,8 Millionen Tonnen. Damit gehört Weizen zu den wichtigsten Getreidesorten in Deutschland. Dabei wird vor allem Weichweizen angebaut. Mit einem Selbstversorgungsgrad von 118 Prozent ist Deutschland nicht auf Weichweizenimporte aus dem Ausland angewiesen - so auch nicht aus der Ukraine. Demzufolge kann Deutschland einen Teil seines Weizens sogar exportieren. Die wichtigsten Abnehmerländer für Weizen aus Deutschland waren zuletzt die Niederlande, Marokko und Belgien. Insgesamt befinden sich unter den führenden Zielländern von deutschem Weizen mehrere afrikanische und asiatische Staaten. Anders sieht die Lage beim Hartweizen aus: Hier lag der Selbstversorgungsgrad zuletzt bei 19 Prozent. Damit ist Deutschland bei dieser Produktkategorie importabhängig. Hartweizen wird in erster Linie für die Herstellung von Teigwaren wie Nudeln oder Couscous verwendet.

Website

Statista com: Weizen und Weizenerzeugnisse. 2025.

24.*

Wheat grains are dry one-seeded fruits (caryopses), in which fruit and seed coats are tightly linked. The husk is fused to the fruit coat in the hulled species einkorn, emmer, and spelt, which means that the husk cannot be separated from the grain by threshing. The grains consist of five main compartments with different constituents and biological functions: Fruit coat (pericarp) (4–5% of grain weight) and seed coat (testa) (≈1%) are the outer layers and surround the whole grain. The inner tissues (endosperm) comprise the aleurone layer (6–9%) and the starchy endosperm (80–85%). The germ (3%) located at the dorsal side of the caryopsis is the embryo, which includes a storage cotyledon and the embryonic axis. Dry (moisture content <12.5%), cool (<10°C), and pest-free storage of wheat grains protects against crop failure by providing a buffer to ensure nutrition security worldwide.

Narrativew Review

DOI: 10.3389/fnut.2020.517313

Study: weak evidence

Wieser H, Koehler P et al. The Two Faces of Wheat. Front Nutr. 2020;7:517313.

25.●

Website

Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum: Vergärung von Stroh in landwirtschaftlichen Biogasanlagen. 2014.

26.*

Laborstudie (in vitro)

DOI: 10.1016/j.jff.2016.05.019

Study: weak evidence

Ziegler JU, Steiner D, Longin CFH, Würschum T, Schweiggert RM, Carle R. Wheat and the irritable bowel syndrome – FODMAP levels of modern and ancient species and their retention during bread making. Journal of Functional Foods. 2016;25:257–266.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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