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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Karotte, roh

Karotten sind eine kalorienarme Gemüsesorte mit relativ hohen Gehalt an farbgebenden Carotinoiden. Sie lassen sich roh oder gekocht für viele Rezepte verwenden.
  Wasser 88,3%  89/09/02  LA : ALA
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Die Karotte (Daucus carota subsp. sativus) ist als kalorienarme Rohkost beliebt und für ihren hohen Carotingehalt bekannt.

Verwendung in der Küche:

Die Karotte kann sehr vielseitig verwendet werden: frisch und roh schmeckt sie als Snack z.B. zu Dips, im Salat geschnitten oder geraspelt oder als Saft. Gekocht verleiht sie diverse Gerichte einen süsslichen Beigeschmack. In konservierter Form findet man sie als Nass-, Gefrier- oder Sauerkonserve, Saft (pasteurisiert) oder Trockenprodukt. Das Gemüse ist auch beliebt als Brei bei der Einführung der Beikost von Kleinstkindern.

Inhaltsstoffe - Nährwert - Kalorien:

Nährwerte pro 100 g Karotten roh:
Brennwert 173 kJ (41 kcal), Wasser 88,2 g, Eiweiss 1,71 g, Kohlenhydrate 9,58 g - davon Zucker 4,74 g -, Ballaststoffe 2,8 g, Fett 0,2 g.

Vitamine und Mineralstoffe:
Vitamin B1 70 μg, Vitamin B2 60 μg, Vitamin B6 0,12 mg, Vitamin C 590 μg, Vitamin E 660 μg, Calcium 33 mg, Eisen 0,3 mg, Magnesium 12 mg, Phosphor 35 mg, Kalium 320 mg, Zink 0,24 mg.

​Außer den angegebenen Werten ist der Carotingehalt (vorwiegend α- und β-Carotin, „Provitamin A“) von Bedeutung, er ist der höchste unter allen Gemüsearten. Je nach Sorte und Anbaubedingungen liegt er zwischen 5 und 30 mg pro 100 g Frischsubstanz. Für den Geschmack verantwortlich sind neben dem Zuckergehalt die ätherischen Öle und Fruchtsäuren. Bei letzteren herrscht die Äpfelsäure vor, gefolgt von Citronensäure, Chinasäure, Bernsteinsäure und Fumarsäure. 1

Die Bioverfügbarkeit der Carotinoide hängt von Einflussfaktoren im Nahrungsmittel und von dessen Zu- und Aufbereitung ab. Die Einflussfaktoren im Nahrungsmittel selbst sind Gegenstand aktueller Forschungen und sind vom Konsumenten nicht beeinflussbar.2 Sie umfassen u.a. die Lokalisation (Chromo- vs. Chloroplast etc.), das Vorhandensein und die Art löslicher Nahrungsfasern, die Hydrophobizität der Carotinoide sowie die Interaktionen verschiedener Vertreter wie Lycopen, Lutein etc.3,4,5
Hingegen kann die durchdachte Zubereitung eines Nahrungsmittels die Aufnahme von Carotinoiden merklich erhöhen. So steigern Faktoren wie Fettzugabe, Zerkleinern oder Kochen ihre Zugänglichkeit und damit auch ihre Resorption.6 Dabei spielt die Zerkleinerung die grösste Rolle.2,6 Zwar erhöht das Fett in jedem Fall die Carotinoidaufnahme, doch ist es wesentlich effizienter, die Nahrungsmittel stark zu zerkleinern (gut zerkaut, püriert etc.). Bei der Fettzufuhr genügen natürliche Fette wie Nüsse (Macadamia, Walnüsse etc.) oder Avocado.2 Zusätzliche ölige Zusätze oder Butter sollten Sie vermeiden, da sie keine besseren Resultate in Bezug auf die Bioverfügbarkeit erzielen und mehr Schaden als Nutzen anrichten.
Das Kochen hilft die Zellwände zu destabilisieren und trägt somit auch zur Verfügbarkeit bei, zerstört allerdings im gleichen Zug hitzesensitive Inhaltsstoffe wie viele B-Vitamine oder Vitamin C.2,6

Gesundheitliche Aspekte:

Karotten stärken das Immunsystem, wirken blutbildend und sind förderlich für die Zahnbildung. Im Allgemeinen sind sie gut für das Verdauungssystem, bei Kleinkindern hat der Brei eine stopfende Wirkung, was auf den hohen Pektin-Gehalt und den leicht bakteriostatisch wirkenden ätherischen élen zurückzuführen ist. (Sinngemäss aus aus Wikipedia)

Allgemeine Information:

Die Karotte (Daucus carota subsp. sativus), auch bezeichnet als Möhre, Mohrrübe, Gelbrübe, Gelbe Rübe, Rüebli, Riebli oder Wurzel ist eine Gemüsepflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist die nur in Kultur bekannte Form der Möhre (Daucus carota). Genutzt wird fast ausschliesslich die Rübe.1

Die Wurzel (Rübe) speichert Reservestoffe. ... Die meisten Inhaltsstoffe befinden sich in der Rinde. ... Im Mark, dem Zentralzylinder, befindet sich weniger Carotin, weshalb es heller als die Rinde ist, der Saccharose-Gehalt ist niedriger, der Nitrat-Gehalt höher. Die Rübe kann je nach Sorte lang, halblang, kurz, zylindrisch, kreisel- oder kegelförmig mit je spitzen oder stumpfen Enden sein. Farbvarianten sind hell- oder dunkelrot, orangefarben, weiss und violett. Die Färbung hängt von der Sorte, den Kulturbedingungen und der Witterung ab. Die Färbung geht auf Carotinoide, Anthocyane und Chlorophyll zurück.1

Wissenswertes:

Seit ca. 1900 wird an der Karotte intensiv gezüchtet um eine ausgeglichene, gerade Wurzelform und -färbung zu erhalten. Durch Hybridzüchtungen wurde das Verhältnis von Mark zu Rinde verbessert und der Zucker- und Carotingehalt erhöht werden.

Karotten werden in der EU nach den Tomaten am häufigsten verkauft und verzehrt: 8,2 % Anteil an der Gesamtgemüseproduktion (2006). Die weltweit wichtigsten Anbauländer sind China (8,4 Mio. Tonnen 2005), Russland (1,7 Mio. Tonnen), die USA (1,6 Mio. Tonnen) und Polen (0,94 Mio. Tonnen).1

Die unterschiedlich gefärbten Karotten stammen von verschiedenen Ursprungssippen ab: die weissen stammen aus dem Mittelmeergebiet, die gelben aus Afghanistan, ebenso wie die rotvioletten Formen. Die Kulturform dürfte letztendlich durch Kreuzung aller drei Formen wahrscheinlich in deren Überschneidungsgebiet in Kleinasien entstanden sein.1

Die ältesten Belege über eine Nutzung von wilden und kultivierten Möhren stammen aus der Antike Griechenlands und Roms. Dioskurides nannte um 60 n. Chr. die wilde Möhre staphylinos und erwähnte ihre Nutzung als Arzneipflanze.1

Die Bezeichnung Karotte leitet sich wie auch die englische, französische und italienische Bezeichnung vom Lateinischen carota ab. Möhre enthält die auch in anderen germanischen wie auch in slawischen Sprachen und im Griechischen enthaltene Bezeichnung für Wurzel. Das Wort entwickelte sich über die alt- und mittelhochdeutschen Namen Mokra, Morke und More. 1

Literatur - Quellen:

CLICK FOR: 5 Quellenangaben

  1. Wikipedia. Karotte.
  2. A. M. B. Priyadarshani. (2017) A review on factors influencing bioaccessibility and bioefficacy of carotenoids, Critical Reviews in Food Science and Nutrition, 57:8, 1710-1717,
  3. Castenmiller, J. J. M. and West, C. E. (1998). Bioavailability and bioconversion of carotenoids. Annu. Rev. Nutr. 18:19–38.
  4. Yeum, K. J. and Russell, M. (2002). Carotenoid bioavailability and bioconversion. Annu. Rev. Nutr. 22:483–504
  5. Unlu, N. Z., Boh, T., Clinton, S. K. and Schwartz, S.J. (2005). Carotenoid absorption from salad and salsa by humans is enhanced by the addition of avocado or avocado oil. J. Nutr. 135:431–436.
  6. Hedrén, E., Diaz, V. & Svanberg, U. (2002) Estimation of carotenoid accessibility from carrots determined by an in vitro digestion method, Eur J Clin Nutr 56, 425–430
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