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Echter Koriander, Samen

Die Samen des Echten Korianders kommen oft gemahlen als Gewürz zum Einsatz. Die ätherischen Öle Linalool und Geraniol sind für den typ. Geruch verantwortlich.
8,9%
Wasser
65
Makronährstoff Kohlenhydrate 64.6%
/15
Makronährstoff Proteine 14.53%
/21
Makronährstoff Fette 20.87%
Ω-6 (LA, 1.8g)
Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA)
 : Ω-3 (ALA, <0.1g)
Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA)
 = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

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In der Küche verwendet man sowohl frische oder getrocknete Korianderblätter als auch getrocknete Koriandersamen. Koriandersamen sind kugelförmig, herbwürzig bis süssaromatisch. Die gemahlenen Samen kommen in der Küche in Form von Gewürzen zum Einsatz. Besonders würzig schmecken die Koriandersamen, wenn man sie zuvor kurz anröstet und anschliessend mahlt oder im Mörser zerstösst. Gemahlen ist Koriander aufgrund des hohen Anteils an ätherischem Öl nicht lange haltbar.

Verwendung in der Küche:

Die Blätter und Früchte des Korianders haben sehr unterschiedliche Aromastoffe und lassen sich somit nicht gleichwertig einsetzen. Bei der Verwendung der Samen sollten Sie darauf achten, dass Sie sie immer frisch mahlen, da sonst die schwerflüchtigen Bitterstoffe die leichtflüchtigen Aromastoffe überdecken. In gemahlener Form finden die Samen im Brotteig, Kleingebäck, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten und Kürbis Anwendung. Ausserdem eignen sie sich für Gewürzmischungen wie Currypulver, Currypaste und Lebkuchengewürz. Man kann auch süsse Speisen wie Kompott, Marinaden oder anderes Weihnachtsgebäck mit Koriander verfeinern. Häufig findet sich die Kombination mit Kreuzkümmel (Cumin).1

Inhaltsstoffe:

Die darin enthaltenen ätherischen Öle Linalool und Geraniol sorgen für einen angenehmen Geruch - sie kommen erst nach der Trocknung zur Geltung. Weitere Öle sind: α- und β-Pinen, Limonen, Geranylacetat, α- und γ-Terpinen, Borneol. 60 % der Öle der gesamten Pflanze sind in den Samen enthalten. Man findet auch fette Öle wie Petroselinsäure, Palmitinsäure und Ölsäure; Petroselin-Öl macht bis zu 80 % des Koriander-Öls aus.1

Gesundheitliche Aspekte:

In der Pflanzenheilkunde ist Koriander seit der Zeit des antiken Ägyptens als Droge bekannt. Die zugesprochenen Wirkungen sind: appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und lindernd bei Magen- und Darmleiden, Gastritis2. Auch in verschiedenen Medikamenten gegen Magen- und Darmstörungen findet man Koriander, die Wirkung ist aber schwächer als bei Kümmel oder Fenchel. Auch für Tiere kommt Koriander zum Einsatz, z.B. gegen Blähungen.1

Gefahren - Unverträglichkeiten:

15 % aller Allergiker reagieren empfindlich auf Koriander - Sellerie-Beifuss-Syndrom. Ebenso kann der Pflanzensaft bei empfindlichen Menschen unter Sonnenbestrahlung photoallergische Hautreaktionen auslösen.1,2

Allgemeine Informationen:

Der Echte Koriander (Coriandrum sativum) ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Literatur - Quellen:

  1. Wikipedia Echter Koriander.
  2. pharmawiki.ch Koriander.

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