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Durch ihr würziges Aroma, das bei roher Verwendung am besten zur Geltung kommt, sind Schalotten (Allium cepa var. aggregatum) in Bio-Qualität weltweit sehr beliebt.
Verwendung in der Küche
Was sind Schalotten? Wie sieht eine Schalotte aus? Schalotten bilden eine lang gezogene bis elliptische Knolle, im Gegensatz zur runden Knolle der Zwiebel. Sie haben eine dünne Schale und können verschiedene Farben aufweisen (weiss, rosa, gelb, rot und grau). Schalotten haben einen dezenten scharf-süsslichen Geschmack und eine feine Konsistenz. Schalotten sind nicht zu verwechseln mit Schlotten (Winterzwiebeln).
Kann ich Schalotten roh essen? Schalotten schmecken am besten roh. Fein geschnitten passen sie roh in Salate, in Dips, Saucen (Sossen), Aufstriche und auf Brot oder als Topping in Suppen. Ist das Schalotten-Grün essbar? Auch die jüngeren Blätter lassen sich verwenden, ähnlich wie Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch.
Zum scharfen Anbraten eignen sie sich weniger, da sie dadurch bitter und schal schmecken können. Am besten kommen sie kurz vor Ende der Garzeit zum Gericht hinzu. Sie passen ausgezeichnet zu angebratenem oder gedünstetem Gemüse oder in eine Reis-Pfanne. Schalottenzwiebeln und rote Zwiebeln sind für die Herstellung von Chutneys und Pickles beliebt. Karamellisiert und aromatisiert mit Thymian oder Rosmarin sind Schalotten eine Besonderheit. Schalotten auf veganen Grillspiessen, Flammkuchen, Wähen, Focaccia oder Pizza geben den Gerichten eine dezente Zwiebelnote.
Veganes Rezept für eingelegte Balsamico-Schalotten
Zutaten (für 2 Glas ca. 10 dl): 750 g Schalotten, 1 dl weisser Tafelwein, 1 TL schwarzer Pfeffer, 1 TL gelbe Senfkörner, 1 TL Salz, 3 dl Balsamessig (Aceto Balsamico), 2 EL brauner Zucker.
Zubereitung: Schalotten schälen, grössere halbieren. Schalotten, Weisswein, sowie Pfeffer, Senfkörner und Salz in einen Topf geben. Aufkochen und danach bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 15 Min. köcheln lassen. Schalotten aus dem Sud herausnehmen und in 2 saubere Einmachgläser geben. Balsamessig und brauner Zucker zum Sud geben und nochmals aufkochen. Sud siedend heiss über die Schalotten giessen und Gläser sofort verschliessen. Gläser auf einem Tuch auskühlen lassen.
Vegane Rezepte mit Schalotten (roh) finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Schalotten sind bei den meisten Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa im Sortiment, teilweise auch in Bio-Qualität. Zudem sind Schalotten in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt und Alnatura verfügbar. Schalotten sind aufgrund von Lager- und Importware ganzjährig verfügbar.
Die Verfügbarkeit von Schalotten (roh) ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Wild zu finden
Direkte, wild wachsende Vorfahren der Allium-Art gibt es nicht, oder sie sind nicht bekannt. Wilde Verwandte sind Lauchgewächse wie Bärlauch (Allium ursinum), Schnittlauch (Allium schoenoprasum), Kohl-Lauch oder Gemüse-Lauch (Allium oleraceum), Auffälliger oder Seltsamer Lauch (Allium paradoxum) u.a.2
Tipps zur Lagerung
Reife Schalotten mit trockener Schale lagern Sie an einem trockenen, dunklen Ort oder in einem Behälter (nicht luftdicht verschlossen). Eine angeschnittene Schalotte sollten Sie unbedingt in einem Behältnis (z.B. einer Käseglocke) im Kühlschrank aufbewahren, da andere Lebensmittel und Verpackungen den Geruch aufnehmen können. Geschmacklich verliert die angeschnittene Schalotte zudem an Qualität, weshalb eine möglichst frische Verwendung empfehlenswert ist.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
100 g rohe Schalotten (bio) haben einen Energiegehalt von 72 kcal. Sie bestehen zu 80 % aus Wasser und enthalten 17 g Kohlenhydrate, 3,2 g Ballaststoffe und einen kleinen Anteil an Protein und Fett pro 100 g.1
Vitamin B6 (Pyridoxin) ist in rohen Schalotten zu 0,34 mg enthalten. Dies entspricht 25 % des Tagesbedarfs. Einen ähnlichen Wert haben Jackfrucht und Durian. Im Vergleich dazu weist Knoblauch mit 1,2 mg/100g viel mehr dieses Vitamins auf.1
Der Gehalt an Folat (Folsäure) ist mit 34 µg/100g (17 % des Tagesbedarfs) eher niedrig, verglichen mit dem Referenzwert von 300 µg pro Tag. Ähnliche Werte haben Fleischtomaten oder Staudensellerie. Im Gegensatz dazu enthalten Grünkohl mit 141 µg/100g und Römersalat mit 136 µg/100g deutlich mehr Folat.1
Ebenfalls enthalten in Schalotten ist Kalium (334 mg/100g entspricht 17 % des Tagesbedarfs), ähnlich wie bei Bärlauch oder Brokkoli. Gartenkresse hat fast doppelt so viel (606 mg/100g). Getrocknete Zwiebeln weisen noch mehr Kalium auf (1622 mg/100g).1
Die gesamten Inhaltsstoffe von Schalotten (roh), die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Sind Schalotten gesund? Allium-Arten, darunter auch Schalotten, sind reich an nicht-strukturellen Kohlenhydraten wie Fruktanen, die als Präbiotika wirken. Fructooligosaccharide können zur Unterstützung der Darmgesundheit und zur Förderung der Mineralstoffaufnahme beitragen und dadurch die Knochengesundheit unterstützen sowie möglicherweise das Risiko für Arteriosklerose reduzieren.17
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von Schalotten (roh) kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Schalotten enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:15,16
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Protocatechinsäure, Vanillinsäure, Syringinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure, Sinapinsäure, trans-Zimtsäure); Flavonoide: Flavanole (Catechin, Epicatechin), Flavonole (Rutin, Myricetin, Quercetin)
Schalotten weisen entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften auf.15 Sie sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere an phenolischen Verbindungen und Flavonoiden. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass Gemüse und Früchte aufgrund dieser sekundären Pflanzenstoffe chemopräventive Eigenschaften besitzen. Das bedeutet, dass sie zur Vorbeugung oder Verzögerung der Entstehung von Krankheiten wie z.B. Krebs, beitragen können.12 Dank ihrer antioxidativen Eigenschaften tragen Schalotten zur Verminderung von oxidativem Zellstress bei. Dieser gilt als Mitverursacher verschiedener nichtübertragbarer Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und chronische Lungenerkrankungen. Die antioxidative Wirkung bleibt auch nach dem Kochen der Schalotten erhalten.13
In-vitro-Untersuchungen zeigen zudem, dass Schalotten bzw. Schalottenextrakte antibakterielle, antifungale und antivirale Eigenschaften besitzen.13
Schalotten haben ausserdem antiallergische Eigenschaften. Der enthaltene Pflanzenstoff Quercetin kann Mastzellen stabilisieren und die Freisetzung von Histamin hemmen. Dadurch lassen sich allergische und entzündliche Reaktionen abschwächen.15
Ebenso gibt es Hinweise auf eine schützende Wirkung für die Atemwegsschleimhaut. Die Kombination aus antioxidativen und entzündungshemmenden Effekten könnte Nasenepithelzellen vor Schäden durch Luftschadstoffe schützen. Schalottenextrakte bieten zudem Potenzial für den Einsatz in Nasensprays zum Schutz der Atemwege. Eine Bestätigung durch Tierstudien und klinische Untersuchungen steht noch aus.15
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Obwohl die meisten Pflanzenzwiebeln für die Menschen giftig oder unbekömmlich sind, dienen Küchenzwiebeln sogar zur Erhaltung unserer Gesundheit. Für andere Säugetiere können sie jedoch giftig sein. Bei manchen Allergikern können Kontaktekzeme vorkommen, bei denen - wie beim Knoblauch - niedermolekulare Schwefelverbindungen als Allergene auftreten. Zwiebeln enthalten weitere Proteine, die Allergien auslösen können: Lipidtransfer Protein (All c 3), Profilin (All c 4, Kreuzallergen mit Gräserpollen), Alliin-Lyase (Kreuzallergen mit anderen Laucharten).3
Schalotten enthalten Fruktane als Reservestoff. Der Verzehr roher oder gekochter Schalotten kann unerwünschte Wirkungen wie Blähungen oder Flatulenz hervorrufen. Das menschliche Verdauungssystem kann die Fruktane enzymatisch nicht spalten und resorbiert sie auch nicht im Dünndarm. Im Dickdarm verstoffwechseln die Bakterien die Fruktane und produzieren dabei Gas.4
Verwechslungsgefahren
Es besteht durchaus eine Verwechslungsgefahr mit Blumenzwiebeln. Die Zwiebeln der Narzissen oder Tulpen sehen den Schalotten und Speisezwiebeln sehr ähnlich. Beim Verzehr von Blumenzwiebeln treten Erbrechen, Durchfall, Schläfrigkeit, Benommenheit, Kollaps und Lähmungserscheinungen auf.14 Sehr hohe Dosen können sogar zum Tod führen.
Volksmedizin - Naturheilkunde
Schalotten eignen sich ähnlich wie Zwiebeln als traditionelles Hausmittel bei Atemwegs- und Erkältungskrankheiten. Näheres dazu finden Sie bei der Zutat Zwiebel.
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Bei Untersuchungen zur Ökobilanz erfolgt häufig keine getrennte Betrachtung der einzelnen Zwiebelsorten.
Das Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) hat 2019 knapp 200 Lebensmittel in Deutschland auf ihre Umweltauswirkungen untersucht. Der Berechnung des ökologischen Fussabdrucks liegen Durchschnittswerte für die landwirtschaftliche Produktion (inkl. aller vorgelagerten Prozesse, wie z.B. Düngemittelproduktion), für die Lebensmittelverarbeitung, die Verpackung (inkl. Entsorgung derselben) sowie die Verteilung bis zum Supermarkt zugrunde. Berücksichtigung fanden auch unterschiedliche Anbaumethoden (ökologisch - konventionell), inländische Produktion vs. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug usw. Bei ausgewählten Lebensmitteln weisen die Autoren zusätzlich auf den Phosphat-, Wasser- und Flächenverbrauch hin. Für Zwiebeln ist ein CO2-Fussbadruck von 0,2 kg CO2eq/kg bekannt.5
Eine Lebenszyklusanalyse des Schalottenanbaus in einem Food-Estate-System in Indonesien zeigte, dass das grösste Treibhauspotenzial durch den Transport zurückzuführen ist. Sie berichtet ein Treibhauspotenzial von 415,3 kg CO₂-eq für eine Produktionsfläche von 0,2 ha. Die Studie betrachtete dabei die Produktionsphase (gate-to-gate) und umfasste Prozesse wie Anzucht, Bodenbearbeitung, Pflege, Ernte und Transport.18
Positiv für die Umweltbilanz ist ausserdem die Möglichkeit eines nahezu ganzjährigen Freilandanbaus im D-A-CH-Raum bei geeigneter Sortenwahl.7 Der Wasserfussabdruck für die Herstellung von 1 kg Zwiebeln beträgt durchschnittlich 272 Liter.6
Zwiebeln können geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln aufweisen. Im EU-Pestizidmonitoring 2017 erfolgte die Untersuchung von 1013 Zwiebelproben. Bei 92,2 % der Proben liessen sich keine quantifizierbaren Rückstände feststellen, während 7,8 % messbare Rückstände von einem oder mehreren Pestiziden enthielten. Insgesamt fanden sich 25 verschiedene Pestizide, darunter am häufigsten Fluopyram und Fipronil. Nur 0,3 % der Proben lagen über den gesetzlichen Höchstgehalten.8 Wer den Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel vermeiden möchte, kann Zwiebeln aus biologischem Anbau zurückgreifen, da hier der Einsatz derartiger Mittel verboten ist.
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Tierschutz - Artenschutz
Schalotten gehören wie Zwiebeln, Knoblauch und Lauch zur Gattung Allium. Diese Pflanzen enthalten schwefelhaltige Verbindungen (Organosulfoxide), die für Hunde und Katzen gesundheitsschädlich sein können. Beim Kauen entstehen aus diesen Verbindungen weitere Schwefelstoffe, die oxidative Schäden an roten Blutkörperchen verursachen können. Dadurch kann es zu einer hämolytischen Anämie mit Symptomen wie Schwäche, blassen Schleimhäuten, schneller Atmung, dunklem Urin, Erbrechen und Durchfall kommen. Die giftige Wirkung bleibt auch nach dem Kochen, Trocknen oder Verarbeiten der Pflanzen bestehen. Besonders empfindlich reagieren Hunde und Katzen, wobei die Schwere der Vergiftung von der aufgenommenen Menge abhängt. Mehrere Fallberichte über Vergiftungen durch Allium-Arten bei Hunden und Katzen sind in der veterinärmedizinischen Fachliteratur beschrieben.19
Weltweites Vorkommen - Anbau
Schalotten (Allium cepa var. aggregatum) gehören zur Pflanzenart der Speisezwiebel (Allium cepa). Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Seit mehr als 5000 Jahren dient sie als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze. Da die wild lebenden Vorfahren unbekannt sind, ist auch die geografische Herkunft nicht eindeutig. Gemäss Apotheker M. Pahlow stammen die Zwiebeln aus dem westlichen Asien und die Römer brachten sie nach Mitteleuropa.11
Laut FAOSTAT lag die weltweite Produktion von Zwiebeln und Schalotten im Jahr 2021 bei 106,59 Millionen Tonnen. Hauptproduktionsländer sind Indien (26,64 Mio. Tonnen), Volksrepublik China (24,16 Mio. Tonnen) und Ägypten (3,31 Mio. Tonnen). Zum Vergleich: Deutschland produzierte 2021 rund 738'540 Tonnen, Österreich 168'660 Tonnen und die Schweiz 49'000 Tonnen Zwiebeln und Schalotten.10
Anbau - Ernte
Schalotten bevorzugen einen sonnigen Standort mit möglichst sandigem Boden. Wichtig ist, dass der Boden nicht zu schwer oder verdichtet ist. Denn Staunässe kann zu Fäulnis führen. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr ab März, die Ernte beginnt ab August. Als Pflanztiefe empfehlen sich ungefähr 5 cm. Die Schalotten unbedingt in Wuchsrichtung, das heisst mit den feinen Wurzeln nach unten, stecken. Innerhalb der Reihe empfiehlt sich ein Abstand von 15 bis 20 cm zwischen den einzelnen Zwiebeln.9
Weiterführende Informationen
Schalotten gehören zur Gattung Lauch (Allium). Lange Zeit galten sie als eigene Pflanzenart (Allium ascalonicum L.). Heute erfolgt die Einordnung als Unterart der Küchenzwiebel mit der Bezeichnung Allium cepa var. aggregatum.9 Zu den weiteren bekannten und weltweit kultivierten Allium-Arten zählen Knoblauch (Allium sativum), Zwiebel (A. cepa), Lauch (A. ampeloprasum), Schnittlauch (A. schoenoprasum) und Winterzwiebel (A. fistulosum).17
Neben den roten Schalotten (Allium cepa var. aggregatum) gibt es auch noch die persische Schalotte (Allium stipitatum) und die graue Schalotte (Allium oschaninii).
Alternative Namen
Alternative Bezeichnungen sind Edelzwiebel, Askalonzwiebel, Eschalotte, Aschlauch oder Eschlauch. Schalotten-Sorten sind Jersey-Schalotte, graue Schalotte und gelbe Schalotte (Schalotte von Holland). Falsche Schreibweisen sind "Scharlotten" und "Charlotten".
Die englische Bezeichnung für Schalotten ist shallots.
Literaturverzeichnis - 19 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 2. | ● Book: moderate evidence | Fleischhauer SG, Guthmann J et al. Enzyklopädie. Essbare Wildpflanzen: 2000 Pflanzen Mitteleuropas. 1. Auflage. AT Verlag: Aarau. 2013. |
| 3. | * Fallbericht DOI: 10.1016/S1081-1206(10)60700-4 Study: weak evidence | Enrique E, Malek T et al. Involvement of lipid transfer protein in onion allergy. Ann Allergy Asthma Immunol. 2007;98(2):202. |
| 4. | * Analytische Laborstudie DOI: 10.1021/jf070623x Study: weak evidence | Muir JG, Shepherd SJ et al. Fructan and free fructose content of common Australian vegetables and fruit. J Agric Food Chem. 2007;55(16):6619-6627. |
| 5. | ● Website | Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020. |
| 6. | * Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600. |
| 7. | ● Website | Bundessortenamt: de. Beschreibende Sortenliste. Wurzelgemüse, Zwiebelgemüse, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte. 2001 (PDF). |
| 8. | * "3.3.4 Onions" Kontrollstudie DOI: 10.2903/j.efsa.2019.5743 | EFSA European Food Safety Authority. The 2017 European Union report on pesticide residues in food. EFSA. 2019;17(6). |
| 9. | ● Website | Plantura.garden: Schalotte: Die kleine Schwester der Küchenzwiebel. |
| 10. | ● Website | FAOSTAT Food and Agriculture Organization of the United Nations. Onions and shallots, dry (exluding dehydrated). Production Quantity. 2021. |
| 11. | ● Book: moderate evidence | Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen. Nikol Verlag. 2013. |
| 12. | * In this study, the anticancer and anti-inflammatory activities of the aqueous extract of the Allium ascalonicum bulbs have been studied. The antiproliferative and anti-growth activity of the aqueous extract of A. ascalonicum was examined in vitro on different tumor cell lines. The aqueous extract of A. ascalonicum had the most anti-growth activity on the cancer cell lines There is increasing evidence that fruits and vegetables have chemopreventive properties because of the supplement and synergistic effects of various phytochemicals present in these nourishments // Es gibt zunehmend Belege dafür, dass Obst und Gemüse chemopräventive Eigenschaften haben, da in diesen Nahrungsmitteln ergänzende und synergistische Effekte verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe enthalten sind A. ascalonicum is usually known for hypocholesterolemic, antimicrobial, antidermatophytic, and anti-angiogenic properties. Labor- und Tierstudie (in vitro und in vivo) DOI: 10.5114/aoms.2011.20602 Study: weak evidence | Mohammadi-Motlagh HR, Mostafaie A et al. Anticancer and anti-inflammatory activities of shallot (Allium ascalonicum) extract. Arch Med Sci. 2011;7(1):38-44. |
| 13. | * The extracts exert a potent antioxidant activity both in vitro and in vivo, as well as a strong inhibitory capacity on various pathogens with relevant implications for public health. Moreover, shallot can be used as adjuvant therapy in cardiovascular diseases, diabetes, cancer prevention, and other non-communicable diseases associated with inflammatory and oxidative pathways. Non-communicable chronic diseases (NCD) raise public health concerns, bringing into attention of authorities a different type of pandemic. One of the pathogeneses of NCD is strongly correlated to oxidative stress, which is caused by an imbalance in the production of the reactive oxygen species (ROS) and the ability of the endogenous antioxidant system to neutralize these species. The main findings regarding both anti-inflammatory and antioxidant activity of shallots NCD = including heart disease, stroke, cancer, diabetes and chronic lung disease In a study conducted by Ismail et al. (74), it was found that among all the vegetables (fresh and thermally treated), shallots showed the highest total antioxidant activity followed by spinach, swamp cabbage, cabbage, and kale. Interestingly, shallot's antioxidant activity was not affected by thermal processing (74). The authors ascribe this effect on shallot's high flavonoid content. **** antimicrobial capacity: showing the capacity of shallot to inhibit a wide range of bacteria, both gram-negative and gram-positive, irrespective of the solvent used for the extraction of shallot compounds (ethanol, methanol, or water) antifungal capacity: ethanolic and even aqueous shallot extract inhibited Candida biofilm formation antiviral: extract from shallot exerted the highest antiviral activity Systematisches Review DOI: 10.3389/fnut.2022.903686 Study: strong evidence | Moldovan C, Frumuzachi O et al. Therapeutic Uses and Pharmacological Properties of Shallot (Allium ascalonicum): A Systematic Review. Front Nutr. 2022;9:903686. |
| 14. | * Amer Hussein MD PhD and Aurica Yassin MD: Patient descriPtion A group of 10 children aged 10–11 years together with their guide presented at the emergency department in February 2010 suffering from vomiting after ingestion of the Narcissus bulb, which had been mistakenly identified as the bulb of a garden onion. All the children had been perfectly healthy prior to this incident. Eight of them vomited within half an hour after eating the Narcissus bulb. Two children had no complaints at all. Physical examination was normal in all the children. Vital signs including temperature, blood pressure and pulse were normal. No swelling of lips or mouth and no dyspnea or other respiratory manifestations were noted. One child had slight diffuse tenderness in the upper abdomen. Laboratory tests (electrolytes and kidney function) were normal. The eight children were treated with intravenous normal saline and the whole group was kept for 4 hours for observation in the emergency department. The 22 year old guide vomited once and suffered abdominal pain. Her vital signs and laboratory tests were normal. She was treated in the emergency department with intravenous normal saline and metoclopramide hydrochloride. Once their condition improved the whole group was discharged to their homes. The Narcissus tazetta belongs to Amaryllidaceae, a family with a brown bulb [2]. The flowers have a strong smell that attracts insects. It is widely grown the American Association of Poison Control Centers received more than 47,000 reports of poisoning in 2011 due to toxic plant exposure [1]. Of these, 13.2% were due to unknown plants and less than 1% to Narcissus. In most cases, the degree of toxicity from plants is low because of the small amounts of material consumed. More severe poisoning occurs in adults who mistakenly believe the plant is edible or holds medicinal properties [2]. There are a few antidotes for toxic plants, and in most cases the treatment is only supportive. We describe an outbreak that occurred in a group of children and their 22 year old guide who suffered from vomiting after ingesting the bulb of the Narcissus tazetta plant, also known as the daffodil. in the Mediterranean region and thrives in two habitats – valleys and mountains. The mountain Narcissus grows in rocky mountainous areas and flourishes during November and December. The valley Narcissus grows in ponds and swamp margins, flourishing from January to March. Materials derived from plants of the family Amaryllidaceae are known to have healing properties. For example, oil produced from Narcissus poeticus was used in ancient Greece for the treatment of cancer. Components of these plants (such as narciclasine) are presently being investigated for activity against cancer cells. These components derived from the plants are also used in Alzheimer’s disease as inhibitors of the enzyme acetyl-choline esterase [3]. ... Fallbericht Study: weak evidence | Hussein A, Yassin A. Poisoning following ingestion of Narcissus tazetta bulbs by schoolchildren. Isr Med Assoc J. 2014;16(2):125-126. |
| 15. | * A panel of 19 authentic phenolic standards was analyzed under identical chromatographic conditions, comprising: gallic acid, Theobromine, Protocatechuic acid, p-Hydroxybenzoic acid, Catechin, Chlorogenic acid, Caffeine, Vanillic acid, Caffeic acid, Syringic acid, Epicatechin, Vanillin, p-coumaric acid, Ferulic acid, Sinapic acid, Rutin, Myricetin, quercetin, and Trans-cinnamic acid. Compounds were identified by comparing their retention times and UV–visible absorption spectra against those of corresponding standards and quantified using an external standard calibration method based on peak area. "The marked variation in phytochemical yields and antioxidant capacities observed across extraction methods underscores the critical influence of solvent polarity on the recovery of bioactive compounds from shallot [..] airway injury in vivo." In-vitro-Studie DOI: 10.3390/ijms27135855 Study: weak evidence | Chuljerm H, Nualsriwoa T et al. Protective Effects of Shallot (Allium ascalonicum) Extracts Against PAH-Induced Oxidative Stress in Human Nasal Epithelial Cells. IJMS. 2026;27(13):5855. |
| 16. | Major N, Goreta Ban S et al. Morphological and Biochemical Diversity of Shallot Landraces Preserved Along the Croatian Coast. Front Plant Sci. 2018;9:1749. | |
| 17. | * Likewise, phenolic compounds such as flavonoids are abundant in Allium spp. Quercetin in onions is associated with antioxidant, anti-obesity, anti-cancer, and cardiovascular benefits (8, 9). Alliums are also rich in non-structural carbohydrates like Fructans which acts as a prebiotics. For instance, onion contain 2.8% of fructooligosaccharides (FOS) whereas garlic contains 1.0% FOS (10). FOS aid in improving the gut health and enhancing mineral absorption, thereby supporting bone health and reducing atherosclerosis. More than 920 species have been reported in the Allium genus, of which garlic (Allium sativum), onion (A. cepa and A. cepa var. aggregatum), leek (A. ampeloprasum), chive (A. schoenoprasum), Welsh onion (A. fistulosum), and shallot (A. ascalonicum), being some well-known and widely cultivated species. Narratives Review DOI: 10.3389/fnut.2024.1497953 Study: weak evidence | Gorrepati K, Krishna R et al. Harnessing the nutraceutical and therapeutic potential of Allium spp.: current insights and future directions. Front Nutr. 2024;11:1497953. |
| 18. | * Food Estate is a government program as a solution to meeting food demand. However, Lebenszyklusanalyse (LCA, Life Cycle Assessment) DOI: 10.15159/AR.23.010 | Sigalingging R, Simanihuruk J et al. Life cycle assessment of shallot farming in Food Estate Hutajulu, North Sumatra, Indonesia. Agronomy Research. 2023;21(S1):357-375. |
| 19. | * "Allium spp." Narratives Review DOI: 10.3389/fvets.2016.00026 Study: weak evidence | Cortinovis C, Caloni F. Household Food Items Toxic to Dogs and Cats. Front Vet Sci. 2016;3. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||
- Amanda Gabriel, Dr. phil. (Hauptautor:in)
- Ranin Huemer BSc, Ernährungswissenschaftlerin (Autor:in)
- Katharina Hofer, MSc Ökologische Landwirtschaft (Prüfer:in)













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