Inhaltsverzeichnis
Maiskorn, gelb (Zea mays) zählt wie Weizen zur Familie der Süssgräser (Poaceae) und stammt aus Zentralamerika. Frischen Zuckermais (bio) kann man roh essen, aus dem getrockneten Körnermais stellt man häufig Maismehl und Maisgriess her.
Verwendung in der Küche
Maiskörner wirken wie kleine Tropfen mit einer glatten Oberfläche. Je nach Sorte sind sie blassgelb über tiefrot bis fast schwarz. Sie sitzen fest im Maiskolben, die wie dicht aneinandergereihte Perlen aussehen.
In Mittelamerika und einigen afrikanischen Ländern gilt Mais als ein Grundnahrungsmittel. Doch auch in Europa nimmt man Mais fast täglich zu sich, denn die Lebensmittelindustrie setzt die im gelben Maiskorn enthaltene Stärke häufig als Bindungsmittel in Suppen, Saucen (Sossen), Speiseeis, Desserts, etc. ein. In Form von Zucker, z.B. als Glucosesirup, Maltose oder Fructose, ist Mais in Getränken oder Süsswaren bzw. Backwaren enthalten.
Kann man Mais roh essen? Man kann jungen Zuckermais (Zea mays) roh essen, verbreiteter ist jedoch das Kochen, Grillen oder Dämpfen von Maiskörnern. Gerne kombiniert man den süssen Geschmack des Maiskorns mit scharfen Gewürzen. Auch als Gemüsebeilage, in Salaten, Suppen, Gratins, Tacos oder veganem Chili sin Carne (gesundes, ölfreies rohveganes Chili oder rohes Chili mit Champignons und Bärlauch) finden die gelben Maiskörner Verwendung. Vegan gefüllten Tortillas oder Dolmas gibt Mais eine angenehm süssliche Note.
Getrocknete und gemahlene Maiskörner kommen als Maisgriess oder Maismehl in den Handel. Aus ihnen stellt man allerlei Gerichte, wie z.B. Polenta (vegan) her. Puffmais verwendet man für die Herstellung von Popcorn. Auch Cornflakes aus Mais sind im Handel zu finden. Falls kein frischer, gelber Mais erhältlich ist, kann man alternativ auf gefrorenen Mais, oder konservierte Maiskörner (aus der Dose oder dem Glas) zurückgreifen.
Aus dem fetthaltigen Keim des Maiskorns stellt man Maiskeimöl, ein pflanzliches Öl, das sich durch seinen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und seinen Gehalt an Vitamin E auszeichnet, her. Man nutzt das Öl ausschliesslich für die kalte Küche, da hohe Temperaturen die wertvollen ungesättigten Fettsäuren zerstören.
Veganes Rezept für Maissuppe mit gelben Maiskörnern
Zutaten (für 4 Personen): 800 ml Gemüsebrühe (bio), 4 Maiskolben, 100 ml Hafersahne (vegan), 3 Knoblauchzehen, 1 Chili-Paprika, ½ Limette, 1 TL Currypulver, etwas Rapsöl, Salz, Pfeffer.
Zubereitung: Maiskolben 15 Minuten kochen und im Anschluss abkühlen lassen. Währenddessen Chili in feine Ringe und Knoblauch in kleine Stücke schneiden. Die abgekühlten Maiskörner vom Strunk trennen. Rapsöl in einem Topf erhitzen und Chili darin andünsten. Mais, Currypulver und etwas Salz dazugeben und alles für 5 Minuten anbraten. Vegane Sahne, Gemüsebrühe und Knoblauch hinzugeben und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Suppe im Anschluss pürieren und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Die leckere, vegane Maissuppe heiss geniessen.
Vegane Rezepte mit Maiskörnern (gelb) finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Maiskörner, gelb, sind in Form von Dosen und Konserven in den meisten Supermärkten und Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa erhältlich. Da es sich bei Mais um ein saisonales Produkt handelt, ist frischer Zuckermais (Zea mays) nicht ganzjährig in Supermärkten zu finden. Während der Saison von Juli bis Oktober können Sie ganze, frische Maiskolben in den meisten Supermärkten kaufen. Oft findet man auch vorgekochte Maiskolben oder tiefgekühlte Maiskörner. Die verschiedenen Maisprodukte sind teilweise sogar in Bio-Qualität erhältlich. Frische Maiskolben in Bio-Qualität findet man während der Saison auch auf Bauernmärkten oder im Reformhaus, Bio-Laden, in Bio-Supermärkten (wie Denn's Biomarkt, Alnatura) oder im Online-Handel. Beim Kauf von frischem Mais sollten die Körner prall und glänzend aussehen und in einer satten Farbe erstrahlen. Maiskörner (bio) sind nicht nur in Gelb erhältlich, sondern auch in den Farben weiss, orange, rot, blau, violett und schwarz.
Die Verfügbarkeit von gelben Maiskörnern ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Frischer, gelber Mais sollte nicht zu lange lagern, da sich der Zucker schnell in Stärke umwandelt und die Maiskörner einen mehligen Geschmack entwickeln. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich frischer, gelber Mais etwa 1-3 Tage. Vorgekochte und eingeschweisste Maiskolben sind mehrere Monate lang haltbar. Am längsten halten sich Maiskonserven. Wer Zea mays im eigenen Garten anbaut, kann Kolben oder Körner nach dem Ernten kurz blanchieren und einfrieren, wodurch sich die Haltbarkeit auf mehrere Wochen verlängert.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Je nach Maissorte und Anbaugebiet unterscheiden sich die Inhaltsstoffe. 100 g gelbe Maiskörner beinhalten 74 g Kohlenhydrate und haben einen Energiegehalt von 365 kcal. Sie sind mit 7,3 g Ballaststoffen recht sättigend und haben einen Fettanteil von 4,7 g. Die 9,4 g Eiweiss des Maiskorns, sind mit dem Gehalt in Gerstengraupen (9,9 g) vergleichbar. Etwas eiweissreicher ist Dinkel (15 g).1
Die in 100 g enthaltenen 0,62 mg Vitamin B6 (Pyridoxin) decken den Tagesbedarf zu 44 %. Einen vergleichbaren Anteil hat roher Amarant (0,59 mg/100g). Etwa doppelt so hoch ist der Anteil bei Weizenkleie (1,3 mg/100g).1
Der Gehalt an Thiamin (Vitamin B1) beträgt 0,38 mg/100g. Dies deckt 35 % des Tagesbedarfs ab. Ähnlich viel enthalten Quinoa (0,36 mg/100g) oder Weizenkörner (0,39 mg/100g). Besonders viel des Vitamins besitzen Getreide, z.B. Hefeflocken (41 mg/100g), oder Hülsenfrüchte und Nüsse wie Weizenkeime (1,9 mg/100g) oder Sonnenblumenkerne (1,5 mg/100g).1
100 g gelbe Maiskörner beinhalten 127 mg Magnesium (34 % des Tagesbedarfs). Dies ist vergleichbar mit Reisflocken (121 mg/100g) oder Kamut (130 mg/100g). Gute Magnesium-Quellen sind Samen und Nüsse wie z.B. ungeschälte Hanfsamen (700 mg/100g).1
Die gesamten Inhaltsstoffe von gelben Maiskörnern, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Sind Maiskörner gesund? Alle Maisarten sind reich an den Vitaminen A, B, E und K und Mineralstoffen, darunter Magnesium, Kalium und Phosphor. Mais enthält nahezu alle Vitamin-E-Isomere ausser Beta-Tocotrienol. Vitamin E stabilisiert Zellmembranen, wirkt als fettlösliches Antioxidans, unterstützt das Immunsystem, die DNA-Reparatur und kann das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.18 Kalium in Mais kann positiv auf den Blutdruck wirken.4
Mais und Maisprodukte sind glutenfrei und bei Darmerkrankungen gut verträglich. Sie liefern resistente Stärke (RS), die die Darmfunktion, mikrobielle Fermentation, Mineralstoffaufnahme und präbiotische Effekte fördert. Täglicher Verzehr von 17-30 g RS aus Mais fördert die Verdauung und erhöht das Stuhlvolumen. Überdies wirkt Mais leicht harntreibend. Mais kann zudem den Cholesterinspiegel und Blutzucker senken, das Sättigungsgefühl erhöhen, den Stoffwechsel bei Schilddrüsenüberfunktion regulieren und das Risiko für Typ-2-Diabetes reduzieren. Besonders wirksam ist resistente Stärke aus hochamylosem Vollkornmais. In Kombination mit Weizenkleie zeigt sie synergistische Effekte auf Darmgesundheit und Butyratbildung (kurzkettige Fettsäure).18
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von Maiskörnern kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Maiskörner enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:2,3,18
- Isoprenoide: Triterpene: Steroide (Beta-Sitosterol, Campestanol, Stigmasterol, Delta-5-Avenasterol); Tetraterpene: Carotinoide (Carotine: α-Carotin, β-Carotin; Xanthophylle: Lutein, Zeaxanthin, β-Cryptoxanthin
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäure (Vanillinsäure, Protocatechinsäure, Syringinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Ferulasäure, p-Cumarsäure, Kaffeesäure, Sinapinsäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin), Flavanone (Hesperetin), Anthocyane (Cyanidin, Peonidin, Pelargonidin)
- Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure
Was macht den Mais gelb? Die Zusammensetzung der Phytochemikalien variiert zwischen den verschiedenen Maissorten. Carotinoide sind hauptsächlich in gelbem Mais konzentriert, während blaue und rote Maissorten überwiegend Anthocyane enthalten. Der Körper kann α-, β-Carotin und β-Cryptoxanthin zu Vitamin A umwandeln, das für den Sehvorgang sowie für Struktur und Gesundheit von Geweben eine wichtige Rolle spielt. Lutein und Zeaxanthin reichern sich selektiv in der Makula des Auges an und filtern dort einen Grossteil des kurzwelligen, energiereichen blauen Lichts (450–470 nm). Dadurch schützen sie empfindliche Augenbereiche vor oxidativem Stress und strukturellen Schäden.2
Ist blauer Mais gesund? Anthocyane sind primär in blauem, rotem sowie dunkelviolett bis schwarz gefärbtem Mais zu finden. Bis zu 50 % der Anthocyane befinden sich im Perikarp (äussere Hülle), während die darunterliegende Aleuronschicht nur geringe Mengen enthält. Der Gehalt an Gesamtphenolen und Anthocyanen korreliert eng mit der antioxidativen Kapazität. Extrakte aus rotem und blauem Mais zeigen antimutagene und antioxidative Wirkungen, wobei blaue Maissorten in der Regel höhere Gehalte und stärkere biologische Effekte aufweisen als rote. Tierstudien deuten zudem auf positive Wirkungen auf Verdauung, Entzündungsprozesse, den Fettstoffwechsel sowie auf die Prävention von Darmkrebs hin.3,18
Im Vergleich zu anderen häufig verzehrten Getreidearten wie Reis (799 ± 39 µmol/100g TG), Hafer (653 ± 19 µmol/100g TG) und Weizen (556 ± 17 µmol/100g TG) weist Mais (1555 ± 60 µmol/100g TG) den höchsten Gesamtphenolgehalt und die stärkste antioxidative Aktivität auf. Neben Flavonoiden tragen insbesondere Phenolsäuren wie Ferulasäure wesentlich zur antioxidativen Wirkung bei. Da Phenolsäuren überwiegend in gebundener Form vorliegen, können Verarbeitungsschritte wie Erhitzen, Pasteurisieren, Fermentieren oder Einfrieren deren Freisetzung fördern und die antioxidative Kapazität deutlich steigern.18
Epidemiologische Studien zeigen, dass ein hoher Flavonoidkonsum mit einem geringeren Risiko für chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs assoziiert ist. Metaanalysen und Kohortenstudien berichten, dass 2,5 Portionen pro Tag an Vollkornprodukten im Vergleich zu 0,5 Portionen mit einem um 21 % geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sind. Zu diesen Vollkornprodukten zählen u.a. Maismehl, Maisgriess, Popcorn, Gerste, Buchweizen, Hirse, Sorghumhirse, Hafer, Quinoa, Vollkornreis und Roggen. Im Gegensatz dazu zeigt der Verzehr raffinierter Getreideprodukte, bei denen nur das kohlenhydratreiche Endosperm erhalten bleibt, keinen Zusammenhang mit einem reduzierten Risiko.18
Im Maiskorn weist der Keim mit 24,2-30,7 % den höchsten Ölanteil auf, während Endosperm und Perikarp lediglich 0,4-1,2 % Öl enthalten. Das dominierende Phytosterol ist β-Sitosterol, das etwa 77-87 % der gesamten Phytosterole ausmacht, gefolgt von Campestanol (13-23 %). Stigmasterol und Delta-5-Avenasterol kommen nur in Spuren vor. Eine hohe Aufnahme von Pflanzensterolen (ca. 1,6 g pro Tag) kann beim Menschen die Serumkonzentrationen von LDL- und Gesamtcholesterin senken, ohne die HDL-Cholesterinwerte zu beeinflussen. Der Wirkmechanismus beruht darauf, dass Phytosterole im Darm mit Cholesterin um die Bildung von Mizellen konkurrieren und dadurch die Cholesterinaufnahme hemmen.18
Im Maiskorn ist wie in allen Getreidesorten Phytinsäure enthalten. Bei einseitigen und unausgewogenen Ernährungsbedingungen kann Phytat die Bioverfügbarkeit und damit Blutwerte von Eisen, Zink und Calcium beeinträchtigen.5,31 Bei Menschen mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung ist Phytinsäure kaum ein Problem. Langes Kauen und die Magensäfte aktivieren Phytasen, eine Enzymgruppe, die Phytinsäure abbaut. Fermentieren oder Keimen reduziert den Gehalt an Phytinsäure vor dem Verzehr. Lesen Sie mehr dazu in unserem Text Phytinsäure bzw. Phytat und das Einweichen oder Keimen.
Lesen Sie ergänzende Informationen unter der Zutat Maiskolben, roh (Zuckermais) nach.
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Der glykämische Index von Mais ist je nach Sorte und Zubereitungsart unterschiedlich, weshalb unterschiedliche GI-Werte publiziert sind. Für frischen Mais (ohne Sortenangabe) findet man einen GI-Wert von 35.33 Für gekochten, gelben Mais misst man einen GI-Wert von 56.32 Gekochter Zuckermais (Zea mays saccharata) weist einen GI von 72 oder 60 auf.32,33 Eine Ausnahme ist eine Studie aus Indonesien, die für gekochten Zuckermais einen GI-Wert von 36 angibt, was sehr niedrig erscheint.6 Mais kann man als Lebensmittel mit mittlerem bis hohem glykämischen Index einstufen, vor allem in gedämpfter oder gekochter Form. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index führen zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers, was auch den Insulinspiegel im Blut steigen lässt. Längerfristig kann dies zu Insulinresistenz und Diabetes führen. Die tatsächliche Blutzuckerreaktion ist von diversen Faktoren abhängig, weshalb der GI nur als Richtwert zu verstehen ist.
Da es Zea mays an einigen essenziellen Aminosäuren mangelt, hat das Eiweiss des Maiskorns eine unbefriedigende Qualität.7 Eine sehr einseitige Ernährung mit viel (bis ausschliesslich) Mais kann zur (seltenen) Vitaminmangelkrankheit Pellagra führen. Dabei liegt ein Mangel an Niacin (Vitamin B3) vor.25 Um dies auszugleichen, empfiehlt sich eine Kombination mit Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten oder grünem Blattgemüse.
Bei einigen Menschen, die an der seltenen Maisallergie oder einer Kreuzallergie leiden, kann Mais Beschwerden auslösen. Der Verzehr von Maiskörnern bei einer Maisallergie kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Rötungen der Haut, Schwellung der Schleimhäute, Atembeschwerden oder einem Kreislaufkollaps führen. Daher sollten Betroffene auf den Verzehr maishaltiger Produkte verzichten. Auch Kreuzallergien zu Gräsern wie Weizen, Roggen, Weidelgras oder Hafer sind möglich. Bei einer Kreuzallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf gleiche oder ähnliche Allergene in unterschiedlichen Lebensmitteln. Eine Allergie gegen z.B. Weizenmehl kann daher eine Kreuzallergie gegen Maismehl auslösen.8
Volksmedizin - Naturheilkunde
In der Volksheilkunde verwendet man die Maisgriffel (auch Maisbart, Maishaare) aufgrund ihrer entwässernden Wirkung in Schlankheitskuren.9 In der Naturheilkunde setzt man Maisbart als harntreibendes Mittel und gegen Nierensteine und Blasensteine, Ödeme, rheumatische Beschwerden und bei Übergewicht ein.10
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Der ökologische Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielen die Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), saisonale, regionale oder inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es sich um Frischwaren oder Tiefkühlwaren handelt, eine entscheidende Rolle.19
Maiskolben haben einen CO2-Fussabdruck von 0,82 kg CO2eq/kg.20 Für Maiskörner aus der Dose rechnet man mit einem ökologischen Fussabdruck von 1,2 kg CO2eq/kg.19
Der Wasserfussabdruck zur Herstellung von 1 kg Maiskörner beträgt 1314 Liter Wasser.21
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Die Nachfrage nach Mais ist gross. Die Folgen sind extreme Monokulturen, die sowohl die Umwelt als auch die Pflanzen selbst schädigen. Auch der Anbau der Pflanzen auf denselben Feldern ohne Fruchtwechsel wirkt sich schädigend auf die Erträge aus und verwandelt die Felder in ein Paradies für Unkraut und Schädlinge. Die Landwirte greifen daher verstärkt zu Pestiziden und Herbiziden, die sich dann in den Maiskolben anreichern.13 Dem hohen Pestizideinsatz will man mit dem stark umstrittenen, genetisch veränderten Mais, dem sogenannten Genmais, entgegenwirken. Bei Genmais handelt es sich um eine Pflanze, deren Erbgut man künstlich verändert hat. Die Manipulation der Gene zielt meist auf eine grössere Resistenz gegen Unkraut und Schädlinge ab, um die Erträge zu steigern und den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden zu minimieren.14 Umweltorganisationen und Fachleute gehen jedoch von ökologischen und gesundheitlichen Risiken aus. Zudem nutzt man genmanipulierte Pflanzen häufig nicht zur Bekämpfung des Welthungers, sondern als Tierfutter und kurbelt damit indirekt die Billig-Fleisch-Industrie an. Davon profitieren vor allem einige wenige Grosskonzerne.28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) können seit 2015 den Anbau von genmanipulierten Pflanzen in ihrem Land verbieten; viele machen davon Gebrauch. So befinden sich lediglich in Spanien und Portugal Anbauflächen für genveränderten Mais. Diese sind jedoch stark rückläufig.15
Wir empfehlen den Griff zu Bio-Mais und Bio-Maisprodukten, da man ihn ohne den Einsatz chemischer Pestizide und Herbizide anbaut. Ebenso ist die Nutzung genetisch veränderter Maissorten untersagt.
Tierschutz - Artenschutz
Das langsame Wachstum von Mais hat zur Folge, dass gepflügtes Ackerfeld über mehrere Wochen schutzlos Wind und Wetter ausgeliefert ist. Der im Frühling häufig auftretende Regen schwemmt wichtige Nährstoffe aus dem Boden, was die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt und Grundwasser, Bäche, Flüsse und Seen belastet. Baut man Mais pfluglos an, sind die Maisfelder häufig Opfer von Unkraut, das rascher und kräftiger wächst, als die jungen Maispflanzen. Dieser Umstand führt dazu, dass vermehrt chemische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Die wiederum belasten die Umwelt stark - besonders Oberflächengewässer und Grundwasser.22 Von Pestiziden sind auch verschiedene Tierarten betroffen; vor allem Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Zikaden, bei welchen die Bestände europaweit rückläufig sind. Ebenso leiden Bodenorganismen wie Regenwürmer,23 aber auch Vögel, Fledermäuse und Amphibien.24
Weltweites Vorkommen - Anbau
Mais stammt ursprünglich aus Zentralamerika. Im 16. Jh. brachte ihn Kolumbus von Amerika nach Europa. Der heutige Mais ist der Extremfall einer vom Menschen geschaffenen, an seine Bedürfnisse angepassten Pflanze und gleichzeitig das Getreide mit dem höchsten Ertragspotential. In Mittelamerika gibt es unzählige primitive Formen der Maispflanze.11 Mitte des 19. Jh. kam der zarte, süsse Zuckermais auf den Markt. Mais baut man heute überall auf der Welt in tropischen bis gemässigten Zonen an. 2022 galten die USA, China, Brasilien, Argentinien, Indien, Mexiko, die Ukraine, Indonesien, Südafrika und Russland als die Länder mit den höchsten Produktionszahlen.26
Anbau - Ernte
Die Maispflanze wächst 1 bis 3 m hoch und ist eine einjährige Nutzpflanze. Sie trägt sowohl männliche Blüten (Rispen oder Fahne), die an der Spitze der Maispflanze wachsen, als auch weibliche Blüten, die an den Blattachsen sitzen (die Kolben sind weibliche Blütenstandachsen) - ist also einhäusig. Die weiblichen Blüten bilden lange Griffel (Maisbart), die dazu dienen, vom Wind herangetragene Pollen aufzufangen. Nach der Befruchtung einer Blüte, entwickelt sich an den Kolbenachsen (Spindel) ein Maiskolben mit Maiskörnern. Pro Maispflanze reifen, je nach Sorte, 1 bis 3 Kolben heran.12 Wie viele Körner hat ein Maiskolben? Ein Maiskolben hat zwischen 400 und 600 Maiskörner. Wie ist das Maiskorn aufgebaut? Aussen ist die Schale, im Inneren des Maiskorns liegen Endosperm und Keimling. Der Maiskolben-Aufbau ist mit einer Ähre vergleichbar. Um die verdickte Hauptachse - der Spindel - wachsen die Maiskörner, die wiederum, noch an der Pflanze selbst, von Lieschblättern umschlossen sind. An der Spitze des Kolbens befinden sich die langen Narbenfäden (Maisbart), die die Pollen aufnehmen und zur Befruchtung der weiblichen Blüten beitragen.29
Die Aussaat erfolgt im April bis Anfang Mai. Zum Gedeihen braucht die Maispflanze viel Sonne und Wärme, ideal sind Temperaturen zwischen 20 und 24 °C. Steigt die Temperatur über 26 °C, sinken die Erträge. Temperaturen über 30 °C steigern die Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten. Nachts sollte die Temperatur nicht unter 14 °C sinken. Trockenperioden während der Blütenbildung und Befruchtung führen zu Missernten. Wichtig beim Anbau ist eine frühzeitige Unkrautbekämpfung. Einige Länder bauen Mais in Mischkulturen an, z.B. gemeinsam mit Bohnen, Kürbissen und Wassermelonen. Mischkulturen verhindern die Gefahr einer Bodenerosion, schützen den Boden vor einer Überhitzung durch Sonnenlicht und verhindern das Verfestigen des Bodens durch Regen. Die Vegetationsperiode des Mais dauert 140 Tage oder länger. Die Ernte erfolgt von Juli bis Oktober mit speziellen Maschinen.11
Weiterführende Informationen
Gelber Mais (Zea mays) zählt wie Weizen zur Familie der Süssgräser (Poaceae). Maiskörner gelten in Zentralamerika und einigen afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel. In den USA und vielen europäischen Ländern verfüttert man die gelben Körner hingegen zu einem grossen Teil an Tiere oder nutzt sie als Energiepflanze. Wie viel wiegt ein Maiskorn? Die Tausendkornmasse von Mais beträgt 200-450 g, je nachdem, wie gross die einzelnen Körner sind. Ein Maiskorn wiegt heruntergerechnet zwischen 0,2-0,45 g.
Eine mexikanische Delikatesse ist das sogenannte "Huitlacoche". Hierbei handelt es sich um einen parasitisch lebenden Pilz (Ustilago maydis), der in das Maiskorn eindringt und dort für Maisbeulenbrand sorgt. Die befallenen Körner beginnen anzuschwellen und sich schwarz zu färben. Bevor der Pilz vollständig ausgereift ist und Sporen gebildet hat, erntet man die Maiskörner. Zusammen mit etwas Knoblauch bilden sie ein leckeres Topping für Tacos und Quesadillas. Da sie süsslich und pilzartig schmecken sollen, bezeichnet man sie auch als "mexikanischer Trüffel".16
Es gibt weltweit über 50'000 verschiedene Maissorten. Hier ist eine Auswahl der bekanntesten Korntypen, deren Einteilung oft hinsichtlich der Verwendung erfolgt:16,27
- Zuckermais (Speisemais, Gemüsemais): ist zum Verzehr geeignet und besitzt verschiedene Grössen und Farben. Die Kolben erntet man im Stadium der Milchreife, bevor sich der Zucker in Stärke umwandelt. Die Körner sind glatt und rund. Bei Druck tritt eine milchige, weisse Flüssigkeit aus den Körnern hervor.
- Babymais (Miniaturmais): zählt zum Zuckermais und ist etwa 10 cm lang. Man erntet ihn als unreifen Kolben, daher ist er besonders zart und im Ganzen verzehrbar. Häufig findet er in Wokgerichten oder Pfannengerichten Verwendung.
- Körnermais: nutzt man vorrangig als Futtermittel für Vieh oder gemahlen in Teigen und Broten. Die Körner sind gröber als die Zuckermais-Körner.
- Weichmais: lässt sich aufgrund seiner "geschmeidigen Stärke" gut zu Teigen verarbeiten. Man nutzt ihn unter anderem für die Herstellung von Tortillas.
- Hartmais: Die Stärke ist deutlich spröder, daher verwendet man ihn vorrangig als Futtermittel oder für Maisstärkemehl.
- Zahnmais: baut man vor allem in den USA als Viehfutter an. Die enthaltene Stärke im Inneren ist weich, während die äussere Hülle hart ist.
- Puffmais: hat eine glasige, harte und dennoch dünne Schale, die bei der Herstellung von Popcorn explodiert (Popcorn-Mais). Das Maiskorn enthält mehr Wasser als die anderen Maissorten.
- Stärkemais: dient vorwiegend der Mehlherstellung.
- Wachsmais: hat ein kleines Korn und enthält einen hohen Gehalt an glasiger Stärke (Amylopektin).
- Spelzmais: hat heute kaum eine Bedeutung.
Alternative Namen
Mais nennt man im Volksmund auch Kurkuruz, Welschcorn (Welschkorn), türkischer Weizen oder Türkischcorn. Auch die Kurzfassung "Türken" ist möglich. In der Schweiz sagt man auch Türgge oder Törgge zum gelben Speisemais. Im Englischen bezeichnet man Maiskörner als yellow corn kernels, maize oder Indian corn. Im Spanischen nennt man Getreidemais maiz en grano, im Türkischen mısır taneleme oder mısır çekirdeği. Die chinesische Bezeichnung der Maiskörner lautet 玉米粒料理.
Sonstige Anwendungen
Mais nutzt man in Europa nicht nur in der Lebensmittelbranche, sondern auch als Futtermittel in der Tierzucht. Auch zur Produktion von Biotreibstoff und dem Biokraftstoff E10 verwendet man die gelben Körner. Um Plastik zu vermeiden, erfolgt die Produktion von kompostierbarem Geschirr aus Mais, z.B. Essschalen, Trinkbecher, Besteck oder Getränkeflaschen. Auch Müllbeutel, Tragetaschen, Versandtaschen, Mülleimer, Seifenschalen oder Einmalhandschuhe stellt man mithilfe von Maiskörnern her. Aktuell arbeitet man an Kleidung und Spielzeug, das aus Mais bestehen soll.17 Maisstärke ist zudem häufig ein Bestandteil von Pudern und von Tablettengrundmassen.9
Literaturverzeichnis - 32 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 2. | 🞽 Experimentelle, biochemische Studie in wissenschaftlichem Fachjournal "Zeaxanthin, along with its isomer lutein, are the major carotenoids contributing to the characteristic colour of yellow sweet-corn. From a human health perspective, these two carotenoids are also specifically accumulated in the human macula, and are thought to protect the photoreceptor cells of the eye from blue light oxidative damage and to improve visual acuity." Study: weak evidence | O’Hare TJ, Fanning KJ, Martin IF. Zeaxanthin biofortification of sweet-corn and factors affecting zeaxanthin accumulation and colour change. Arch Biochem Biophys. 2015;572:184–187. |
| 3. | 🞽 Experimentelle Laborstudie in wissenschaftlichem Journal "Some of the biological properties displayed by purple corn have been assigned to the high concentration of anthocyanins." "The total phenol and anthocyanin contents correlate with the observed antioxidant capacity." "The most biological active corn samples were the blue color while the least actives were the red ones." Study: weak evidence | Loarca-Piña G, Neri M et al. Chemical characterization, antioxidant and antimutagenic evaluations of pigmented corn. J Food Sci Technol. 2019;56(7):3177–3184. |
| 4. | ● "Darmerkrankungen: Süsser Mais, Maismehl und andere Maisprodukte üben eine schützende Wirkung auf dei Darmschleimhäute aus. Weil Mais kein Gluten enthält, wird er auch von angegriffenen Verdauungssystemen gut vertragen. Deshalb hilft Mais bei: Darmdyspepsie, Reizdarm, Chronischer Darmentzündung, Zöliakie." "Chronische Nierenerkrankungen mit Niereninsuffizienz (chronische Glomenulonephritis und Nephrose): Maiskörner haben eine leicht harntreibende Wirkung und liefern, gemessen am Kaloriengehalt, nicht zu viel Eiweiss." "Hoher Cholesterinspiegel und Blutfettwerte: Die Kleie, die jedes Maiskorn umgibt und im süssen Mais sowie im Maismehl enthalten ist, kann den Cholesterinspiegel des Blutes senken." "Überfunktion der Schilddrüse: Mais wirkt leicht hemmend auf die Schilddrüse und den gesamten Stoffwechsel. Deshalb empfehlen wir ihn bei einer Überfunktion der Schilddrüse, die durch Untergewicht, Nervosität und andere Symptome gekennzeichnet ist." "Untergewicht im Allgemeinen: Mais in jeder Form wird zur Gewichtszunahme empfohlen." Book | Pamplona Roger JD. Heilkräfte der Nahrung: Ein Praxishandbuch. Zürich: Advent Verlag; 2006. |
| 5. | 🞽 Humanstudie in wissenschaftlichem Journal (randomisierte, kontrollierte Crossoverstudie, aber sehr kleine Stichprobe = 5) "Substitution of a low-phytic acid grain in a maize-based diet is associated with a substantial increase in zinc absorption." Study: strong evidence | Adams CL, Hambidge M et al. Zinc absorption from a low-phytic acid maize. Am J Clin Nutr. 2002;76(3):556–559. |
| 6. | 🞽 Analytische Laborstudie Consuming foods with a low glycemic index, such as sweet corn (Zea mays Saccharata), which has a high fiber content, can help lower the risk of diabetes. According to previous research, sweet corn is predicted to have a low glycemic index (GI). The study's goals were to determine the value of the glycemic index of corn and to produce low glycemic index instant flake products made from sweet corn and red beans. The glycemic index value of sweet corn was determined using a glycemic index test technique based on ISO 26642:2010E. The flakes was made with the addition of red beans reported to have the lowest glycemic index among legume, i.e. 26 in order to enhance the crude protein content of the flakes. Flakes were made in two formulas based on the proportion of red beans to sweet corn, namely formula 1 (30:70) and formula 2 (70:30). Proximate analysis was done according to AOAC 2005, total dietary fiber analysis according to AOAC Official Methods 985.29, and total starch analysis according to AOAC 2002.02. Texture analysis of the flakes was carried out using a texture analyzer and color analysis using a chromameter. The sweet corn was found to have a low GI (<55) i.e. 36. Formula 1 flakes contained more fat (db), carbohydrate (db), and total starch (db); while formula 2 flakes had more moisture, protein (db), and resistant starch (db). The resulting flakes have crispy texture (hardness of 553±5.09 gf for formula 1 and 519.05±6.86 gf for formula 2) and have yellow color (both are included in the yellow chromatic area). Study: weak evidence | Daniels E, Wulandari N, Faridah DN. Glycemic index of sweet corn and the characteristics of their flakes by adding the red bean. J Teknol Industri Pangan. 2023 Dec 25;34(2):233–241. |
| 7. | 🞽 Experimentelle Laborstudie (in‑vitro / molekulargenetische Pflanzenstudie) "The zein storage proteins account for 70% of maize (Zea mays) endosperm protein but are devoid of essential amino acids Lys and Trp. As a result, the overall protein quality of maize grain is poor." Study: weak evidence | Guo X, Yuan L, Chen H et al. Nonredundant function of zeins and their correct stoichiometric ratio drive protein body formation in maize endosperm. Plant Physiology. 2013;162(3):1359–1369. |
| 8. | ● "Die Symptome der Maisallergie werden zumeist der Lebensmittelallergie zugeordnet, aber auch Reaktionen wie beim Heuschnupfen sind bekannt.
"Eine Allergie auf Mais-Pollen ist relativ selten, aber es können durchaus Kreuzreaktionen vorkommen, zumeist kommen hierfür Gräser wie Weizen, Roggen, Weidelgras oder Hafer in betracht. Allergische Kreuzreaktionen auf andere Lebensmittel kommen sehr selten vor." Website | Allergiefreie-allergiker de: Maisallergie. |
| 9. | ● "Anwendung: Maisgriffel werden als wassertreibendes Mittel und gegen Blasengriess eingesetzt. In der Volksmedizin zu Schlankheitskuren und als Mittel gegen Diabetes gebraucht." "Maisstärke ist Bestandteil von Puder und Tablettengrundmassen." Book | Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen. Nikol Verlag; 2013. |
| 10. | ● "Die Maisgriffel wirken, vermutlich aufgrund des hohen Kaliumgehaltes, schwach harntreibend. Deshalb werden sie bei Blasen- und Nierenbeschwerden sowie bei Ödemen verwendet. Die Volksheilkunde verwendet Maisgriffel darüber hinaus bei Übergewicht, Gicht und rheumatischen Beschwerden." Website | Naturheilkundelexikon de: Mais. |
| 11. | ● Book | Rehm S, Espig G. Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer; 1976. |
| 12. | ● "Zuckermais ist eine einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 60 Zentimetern und drei Metern erreicht. Einen kräftigen und aufrechten Stängel umhüllen wechselständige, grasähnliche Blätter, die fünf bis zehn Zentimeter breit werden. Zea mays blüht getrenntgeschlechtlich einhäusig, bildet also männliche und weibliche Blüten an jeder Pflanze aus. Im Juli/August erscheinen am Stängelende grosse, gelblich-violette Blütenrispen. Dies sind die männlichen Blüten, die auch als Fahne bezeichnet werden. Die weiblichen Blüten sitzen in einem Kolben in den Blattachseln und werden von Hüllblättern umgeben. Während der Blütezeit wachsen aus diesem Kolben lange Narbenfäden (Griffel), auf die der Blütenstaub durch Windtransport gelangt. Pro Pflanze entwickeln sich – je nach Sorte – meist ein bis drei Maiskolben, die 10 bis 40 Zentimeter lang sind."
Website | Mein schöner Garten de: Zuckermais. 2022. |
| 13. | ● "Schicksalhaft aber wurde für den Mais die enorme Nachfrage als Futtermittel. Die schuf extreme konventionelle Monokulturen, welche für die Umwelt und sogar den Mais selbst schädlich wurden: Späte Aussaat lässt brachliegende Äcker erodieren, das Unkraut schiessen und die Anbauer zu Herbiziden greifen; ohne Fruchtwechsel werden Maisfelder zu Schädlingsparadiesen und verlangen Mengen von Pestiziden, u.a. gegen den berüchtigten Maiszünsler. Fataler noch wirkt inzwischen das, was als Monsantonisierung diskutiert wird: Das Engagement der agroindustriell engagierten, global agierenden Chemie-Riesen. Ihre verschiedenen Sorten von Gen-Mais sind gegen die (praktischerweise parallel produzierten) Pestizide resistent und werden als besonders widerstandsfähig verkauft. Fatalerweise allerdings brauchte es stets nur wenige Jahre, bis die Einbaugifte gegen resistente Schädlinge nichts mehr ausrichteten oder sogar sog. Super-Unkräuter provozierten - die Evolution schlägt eben auch gern ein Schnippchen." Book | Pini U. Das Bio-Food-Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam; 2014. |
| 14. | ● "GM is a technology that involves inserting DNA into the genome of an organism. To produce a GM plant, new DNA is transferred into plant cells. Usually, the cells are then grown in tissue culture where they develop into plants. The seeds produced by these plants will inherit the new DNA." "Genetic modification of plants involves adding a specific stretch of DNA into the plant’s genome, giving it new or different characteristics. This could include changing the way the plant grows, or making it resistant to a particular disease. The new DNA becomes part of the GM plant’s genome which the seeds produced by these plants will contain." Website | The Royal Society. What is genetic modification (GM) of crops and how is it done? 2016. |
| 15. | ● "Die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU konzentriert sich auf den Anbau von Bt-Mais MON810 in Spanien - allerdings mit stark rückläufiger Tendenz vor allem in den letzten beiden Jahren. Gegenüber 2013 wächst nur noch ein Drittel so viel Bt-Mais auf spanischen Feldern. MON810-Mais - derzeit die einzige für den Anbau in der EU zugelassene gv-Pflanze - wurde 2023 ausser in Spanien nur noch in Portugal ausgebracht. Mit weniger als ein Prozent der Gesamtanbaufläche ist der gv-Mais-Anteil in der EU sehr gering." "Seit 2015 können EU-Mitgliedstaaten oder Regionen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen bei sich verbieten. Viele Länder machen davon Gebrauch, auch Deutschland. Meist akzeptieren das die antragstellenden Unternehmen und das betreffende Land bleibt aus dem Geltungsbereich der Zulassung ausgespart. Ein förmliches Verbotsverfahren ist dann nicht mehr erforderlich." Website | Transgen de: Nur Mais, fast nur Spanien: Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU. 2023. |
| 16. | ● ""Huitlacoche" nennt sich ein parasitischer lebender Pilz, der mit Vorliebe Mais befällt. Frei übersetzt bedeutet der Name "schlummernder oder schlafender Kot". Gleichzeitig bezeichnet dieser Begriff aber auch eine Delikatesse, die vor allem in Mexiko sehr geschätzt wird. Der Pilz dringt in den Mais ein und verursacht den so genannten Maisbeulenbrand. Die befallenen Körner schwellen an und verfärben sich schwarz oder dunkelblau-violett. Es bilden sich Gallen, die bis zu kindskopfgross werden können." "Die Gallen werden geerntet bevor der Pilz völlig ausgereift ist und Sporen bildet. Mit Knoblauch und anderen Zutaten gilt Huitlacoche dann als köstliches Topping für Tacos und Quesedillas." "Der Geschmack soll süsslich und pilzartig sein, weswegen man diese Spezialität auch mexikanischen Trüffel nennt." "Zuckermais: Die im Handel erhältlichen und für den Verzehr geeigneten Maissorten zählen alle zum Zuckermais, auch Speise- oder Gemüsemais genannt. Sie zeichnen sich durch einen süsslichen Geschmack aus, der darauf zurückzuführen ist, dass die Umwandlung von Stärke zu Zucker recht langsam vor sich geht. Die Kolben werden nicht ganz reif, sondern im Stadium der Milchreife geerntet. Die Körner sind dann rund und glatt und auf leichten Druck entweicht eine milchige Flüssigkeit." "Babymais: Bei diesem besonders kleinen Mais handelt es sich nicht um eine eigene Sorte. Als Baby- oder Minimais werden die etwa 10 cm langen, unreif geernteten Kolben von Zuckermais genannt. Sie gelten als besonders zart und können im Ganzen verzehrt werden. Häufig werden Sie in Wok- oder Pfannengerichten verarbeitet. Bei uns wird Babymais oft eingelegt als Pickles angeboten." "Körnermais: Körnermais hat im Gegensatz zum Zuckermais grössere Kolben. Er wird als Futtermittel genutzt oder in Form von Getreide gemahlen und für Teige und Brote verwendet." "Weich- und Hartmais beschreiben sich durch ihren Namen schon weitestgehend selbst. Weichmais besitzt geschmeidige Stärke und lässt sich gut zu Pasten oder Teigen verarbeiten. Häufig findet er zum Beispiel Verwendung in der Herstellung von Tortillas. Bei Hartmais hingegen ist die Stärke spröde. Deshalb kann er nicht so gut verarbeitet werden, wie Weichmais und dient meist als Futtermittel oder Maisstärkemehl." "Zahnmais ist eine Maisart, die besonders häufig in den USA angebaut wird. Seine Stärke ist innen weich, in der Hülle jedoch hart. Auch dieser Mais wird nicht für den menschlichen Verzehr angeboten, sondern zu Viehfutter verarbeitet." "Puffmais ist eine spezielle Maissorte mit dünner, aber sehr harter und glasiger Schale. Diese Eigenschaften machen Puffmais optimal für die Herstellung von Popcorn." Website | Essen-und-trinken de: Mais: die verschiedenen Sorten. |
| 17. | ● "Bei vielen Grossveranstaltungen finden bereits kompostierbare Essschalen, Trinkbecher und Bestecke Verwendung. Sie können zusammen mit den Essensresten einfach kompostiert werden. Selbst Getränkeflaschen für Wasser, Saft, Milch und Speiseöle gibt es bereits. Für die Produktion dieses kurzlebigen Geschirrs wird die Maisstärke in Dextrose umgewandelt, dann zu Milchsäure gespalten und schliesslich zu Polymilchsäure (PLA) konsensiert. Heraus kommt ein vielseitig verwendbarer klarer Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe." "Anfang 2009 wurde dem Diesel-Treibstoff daher bereits sieben Prozent Bioanteil beigemischt. Für die Umsetzung der Richtlinie kam Anfang 2011 in Deutschland für Benzinfahrzeuge der sogenannte E10-Treibstoff auf den Markt. Zuckerrüben, Weizen und vor allem Mais werden nicht mehr nur als Nahrungs- und Futtermittel angebaut, sondern verstärkt als Energiepflanzen." "Mais ist die Grundlage für Biotreibstoff, er ist Futtermittel und: Er ist in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel." "Täglich werden riesige Plastikmüllberge produziert – beim Einkauf abgepackter Ware, beim Versand, beim Verpacken von Ware und beim ordentlichen Verpacken des Mülls. All diese Artikel wie Mülltüten, Tragetaschen aus Bio-Plastik, Verpackungschips, Versandtaschen sowie Schalen für Fleisch, Gemüse und Obst gibt es bereits als kompostierbare Ware aus Mais. Doch Mais ist noch wesentlich vielseitiger: Wer Plastikmüll vermeiden will, kann bereits jetzt seinen Papierkorb, seine Seifenschale und sogar seinen USB-Stick mit Bioplaste-Hülle kaufen. Ein pfiffiger Unternehmer entwickelte Öko-Spielzeug, das die Kinder problemlos auch mal in den Mund nehmen können und das sich nach Gebrauch einfach in der Biotonne entsorgen lässt statt das Kinderzimmer zu verstopfen. Bioplastik aus Mais lässt hält aber auch Einzug in der Modebranche: T-Shirts aus Maisstärke sind bereits auf dem Markt. Im medizinischen Bereich hat Nahtmaterial, das sich im Körper einfach auflöst, Einzug gehalten. Auch bei Einmalhandschuhen, Windelfolien und Bettunterlagen werden die Öko-Wegwerfprodukte verwendet. Und in der Landwirtschaft werden Biokunststoffe beispielsweise als Mulchfolien und Aufzuchttöpfe verwendet."
Website | Planet-wissen de: Lebensmittel Mais. |
| 18. | 🞽 Narratives Review in wissenschaftlichem Journal Corn is rich in phytochemicals including phenolic acids, flavonoids, carotenoids, fiber, and resistant starch that are complementary to those in fruits, vegetables and other whole grains when consumed together." "Yellow corn is rich in carotenoids (up to 823 μg/100 g DW corn) including lutein (50%), zeaxanthin (40%), β-cryptoxanthin (3%), β-carotene (4%), and α-carotene(2%)." "However, different varieties of corn contain significantly different phytochemical profiles in terms of flavonoids and carotenoids." Study: weak evidence | Siyuan S, Tong L, Liu R. Corn phytochemicals and their health benefits. Food Science and Human Wellness. 2018;7(3):185–195. |
| 19. | ● "Schwerpunkt 1 thematisiert den Einfluss unterschiedlicher Lebensmittel-Bereitstellungsprozesse auf die
S. 9 Mais, Dose: 1,2 Website | Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020:1-22. |
| 20. | ● Corn cob 0,82 Website | Concito. Denmark's green think tank. The big Climate Database. Version 1. Corn cob. |
| 21. | 🞽 56 Maize (corn), hulled, pearled, sliced or kibbled: Global average water footprint (m3 ton−1): Green: 1018 / Blue: 87 / Grey: 209 / Total: 1314. | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577–1600. |
| 22. | ● "Die durch den Pflug verursachten Umweltprobleme treten beim Maisanbau besonders deutlich zutage. Weil diese wärmeliebende Kulturpflanze im Frühling nur langsam wächst, ist ein umgebrochener Acker während Wochen praktisch schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt. Wenn der Regen ungehemmt auf den weitgehend nackten Boden prasselt, ohne dass eine Pflanzendecke das Wasser zurückhält, werden Erde und Nährstoffe vermehrt ausgeschwemmt. Dies beeinträchtigt nicht nur die Bodenfruchtbarkeit, sondern belastet auch das Grundwasser sowie Bäche, Flüsse und Seen. Um diese Auswaschung zu vermindern, ist ein Verzicht auf den Pflug bei Maiskulturen besonders sinnvoll." "Doch gerade bei dieser Ackerfrucht hat der pfluglose Anbau auch Nachteile. Die zögerliche Entwicklung der jungen Maispflanze lässt den Unkräutern nämlich viel Zeit, um das Terrain zu besetzen. Im Kampf gegen diese schneller wachsenden Konkurrenten um Licht und Wasser hat der Mais die schlechteren Karten. Das Pflügen würde das Saatbeet vorübergehend von dieser Konkurrenz befreien. Deshalb wird der Verzicht auf diese mechanische Unkrautbekämpfung vor der Ansaat im pfluglosen Maisanbau in der Regel mit einem erhöhten Einsatz an chemischen Pflanzenschutzmitteln kompensiert. Doch diese Herbizide schaden ihrerseits der Umwelt – insbesondere kleinen Oberflächengewässern und dem Grundwasser, das unsere wichtigste Trinkwasserressource ist." Website | BAFU Bundesamt für Umwelt. Landwirtschaft: Das Dilemma des bodenschonenden Maisanbaus. 2020. |
| 23. | ● "Auch Insekten leiden unter der chronischen Giftbelastung. Die Zahlen offenbaren Erschreckendes: Bestände von Bienen, Schmetterlingen und Zikaden sind europaweit stark rückläufig. Der übermässige Einsatz von Insektiziden ist daran massgeblich beteiligt. Zusätzlich werden auch Bodenorganismen wie Regenwürmer oder die Pilz- und Bakterienflora im Boden durch den Einsatz von Pestiziden stark belastet." Website | WWF World Wildlife Fund. Pestizide: Wirkung und Gefahren. |
| 24. | ● Siehe "Wie wirken Pestizide auf..." Website | NABU (Naturschutzbund Deutschland) e. V. Pestizide im Überblick: Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte. 2020;12:1–8. |
| 25. | 🞽 Narratives Review (historischer Übersichtsartikel) "Die Lösung brachte die Feststellung Mitte der 1940er-Jahre in den USA, dass der Mais nicht der Träger eines schädlichen Agens war, sondern im Gegenteil, ihm fehlte bei der ausserhalb seiner Heimat Mittelamerika üblichen Zubereitung die Freisetzung eines wichtigen Vitamins, des Niacins, das bei gemischter Kost in genügender Menge aufgenommen wird." Study: weak evidence | Flamm H. Die Pellagra – vor 250 Jahren im Kaisertum Österreich erstmals beschrieben, wurde sie zu einer lebensbedrohenden Endemie in einigen Provinzen. Wien Klin Wochenschr. April 2021;133(1):1–21. |
| 26. | ● Countries = All Elements = Production Quantity Items = Maize (corn) Years = 2022 Website | FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations. Crops and livestock products. Maize (corn). Production Quantity 2022. |
| 27. | ● Welche Korntypen gibt es? Beim Mais lassen sich verschiedene Korntypen unterscheiden: Zahnmais, Hart– oder Hornmais, Puff- oder Knallmais, Zuckermais, Stärkemais, Wachsmais und Spelzmais. Die grösste wirtschaftliche Bedeutung hat der Zahnmais. Im Konsumanbau in Europa überwiegen Kreuzungen aus Hart- und Zahnmaisformen. Die Unterschiede liegen in Korngrösse, -form und insbesondere im Nährgewebe. Ob Zahn- oder Hartmais ist eine betriebsindividuelle Entscheidung. Die Vorteile von Hartmais zeigen sich insbesondere auf kalten und schweren Böden. Hartmais enthält mehr Durchfluss- oder Bypass-Stärke. Diese wird vom Tier erst im Dünndarm aufgenommen. Allerdings sind die genannten Vorteile nicht zu überwerten. Letztlich entscheidend ist der absolute Stärkegehalt. Das Korn von Hartmais ist runder und härter. Den weichen Mehlkörper umgibt eine hornige Schicht. Der Zahnmais zeigt vor allem auf leichteren Böden seine Vorteile. Er hat eine grössere Toleranz gegenüber hohen Temperaturen und kann längere Trockenphasen überstehen. Die Stärke von Zahnmais ist wahrscheinlich weicher, weshalb er schneller durchsiliert. Kühe können somit im Pansen mehr Stärke aufnehmen. Die mehlige Stärke von Zahnmais trocknet schnell ein, wenn die Pflanze reift. Das Nährgewebe von Puffmais ist ebenfalls sehr hornig. Sobald das Korn erhitzt wird, platzt die Samenschale auf und der Inhalt pufft explosionsartig heraus. Beim Zuckermais wird der Zucker nicht in Stärke umgewandelt. Das liegt wahrscheinlich an einer Genmutation. Wenn die Körner reifen, schrumpfen sie wie Zuckererbsen. Der Stärkemais ist einer der ältesten Maistypen. Der gesamte Endosperm im Inneren des Samenkorns ist mehlig. Aus diesen Körnern lässt sich sehr leicht Mehl herstellen. Wachsmais hat ein kleines Korn, dessen Gehalt an glasiger Stärke sehr hoch ist. Diese Stärke heisst Amylopektin. Spelzmais hat heute keine Bedeutung mehr. Website | Holtmann Saaten: Maissortentyp und Maissortenwahl 2022. |
| 28. | ● "Die Gentechnik hält seit über einem Jahrzehnt Einzug in der Landwirtschaft. Immer mehr Länder weltweit bauen auf immer grösseren Flächen Pflanzen an, deren Erbgut gentechnisch verändert wurde: massgeschneiderte Nutzpflanzen, die resistent sein sollen gegen Schädlinge oder Herbizide. Dadurch brächten sie bessere Erträge, argumentieren ihre Hersteller." "Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen wird vom WWF weltweit weder befördert noch unterstützt. Der WWF setzt sich stattdessen für den Erhalt von gentechnikfreien Optionen für alle Agrargüter ein und fordert die Anwendung des Vorsorgeprinzips, wo immer auf der Welt gentechnisch veränderte Organismen eingeführt werden sollen. Aus diesem Prinzip heraus lehnt der WWF Deutschland gentechnisch veränderte Organismen in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei ab, solange Schäden für Natur und Mensch nicht ausgeschlossen werden können." " Website | WWF World Wildlife Fund. Gentechnik: Leben aus dem Labor. 2023. |
| 29. | ● "Der Maiskolben ist als eine Ähre mit verdickter Hauptachse, der Spindel, anzusehen. Die den Kolben einhüllenden Lieschblätter stellen Blattscheiden dar. Der Schaft des Kolbens wird aus dünnen und kurzen Internodien gebildet, deren Entwicklung in allen Blattachseln angelegt ist. In der Regel kommt es aber nur in halber Höhe des Stängels zur vollen Ausbildung von einem oder auch von zwei weiblichen Blütenständen. Die Narbenfäden jeder befruchtungsfähigen Blüte sind so stark verlängert, dass sie aus den Lieschblättern hervordringen, um befruchtungsfähige Pollen aufzunehmen." Website | DMK Deutsches Maiskomitee e.V. Morphologie. |
| 31. | 🞽 Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal "Under nonvaried and nonbalanced dietary conditions, phytate may affect the bioavailability and in consequence the status of iron, zinc and calcium." Study: weak evidence | Schlemmer U, Frølich W, Prieto RM, Grases F. Phytate in foods and significance for humans: Food sources, intake, processing, bioavailability, protective role and analysis. Molecular Nutrition Food Res. 2009;53:330–375. |
| 32. | 🞽 Laborstudie (in vitro) Study: weak evidence | Vahini J, Bhaskarachary K, Vishnu Vardhan Rao M. Effect of cooking on Glycemic Index in commonly consumed corn in India. IJFANS. 2017;6(1):25-30. |
| 33. | ● https://glycemic-index.net/de/gekochter-zuckermais/ 60 https://glycemic-index.net/de/frischer-mais/ 35 https://glycemic-index.net/de/gelber-mais/ 65 Website | GI-Handbuch NR. 1 (online). Frischer Mais, Gelber Mais, Gekochter Zuckermais. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||















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