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Wirsing, roh (Wirz, Kohl, Welschkraut)

Wirsing-Kohl bzw. Wirz, Welschkraut ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Seine Blätter sind hellgrün und gekraust. Er hat fast immer Saison. Roh essbar.
74/24/01  LA:ALA
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Wirsing kann man roh im Salat oder gekocht verspeisen. Man kann ihn als Gemüsebeilage oder als Zutat für Eintöpfe, Kohlrouladen und Suppen verwenden. Wirsing kommt aus dem Mittelmeerraum. In Deutschland baut man ihn seit dem 18. Jahrhundert an.

Verwendung in der Küche:Wirsing lässt sich auch dann verwenden, wenn er noch keinen festen Kopf aufweist. Die Blätter des Wirsingkohls sind zarter als die der meisten anderen Kohlsorten. Darum ist Wirsing bzw. Welschkohl oder Welschkraut in der Küche sehr vielseitig verwendbar. Die Blätter von Wirsing (Schavur, Wirz) sind knackig und wirken in Salatmischungen wegen seiner welligen Form dekorativer. Die inneren, hellen Blätter sind schon nach kurzer Zeit gar und können als Gemüsebeilage dienen. Man füllt Wirsing auch mit anderen Nahrungsbestandteilen oder verwendet Wirsing in Eintöpfen. Für Kohlrouladen eignen sich die grösseren Blätter des Wirsing. In der Schweiz gehört Wirsing bzw. Wirz zum Eintopfgericht Pot-au-feu. Das ist auch ohne Fleisch möglich. Wirsing dient auch zu Suppengrün.

Den Wirsing kann man fast überall über das ganze Jahr hinaus kaufen. Wirsing hat sowieso eine lange Saison zur Ernte und lässt sich gut fachmännisch lagern. Der Frühwirsing ist milder als der Herbstwirsing oder Dauerwirsing. Heute lässt man die Köpfe meist nur noch um ein halbes Kilo schwer wachsen (400 - 600 g), während man ihn früher erst bei 1 bis 2 kg erntete. Hingegen für die industrielle Verarbeitung lässt man ihn zu grossen Köpfen wachsen.

Wikipedia: Spätere Sorten sind etwas dunkler gefärbt und haben meist eine deutlich sichtbare Wachsschicht, die sich mit den Fingern abwischen lässt.

Inhaltsstoffe:Wirsingkohl ist mit 130 Kilojoule (31 Kilokalorien) pro 100 g sehr kalorienarm. Wie alle Kohlsorten enthält Wirsing reichlich Senfölglykoside, besonders viel Chlorophyll, doppelt so viel Eiweiss, Fette, auch Eisen und Phosphor wie Weiss- und Rotkohl, ferner Carotine, mehrere B-Vitamine. Roh deckt er mit 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C ab.

Allgemeine Information:Es existiert eine Wildform des Gemüsekohls. Wirsing ist jedoch eine Kulturpflanze. Man kennt den Kopfkohl seit dem 8. Jahrhundert und man unterscheidet seit dem 11. Jahrhundert zwischen Weisskohl und Rotkohl. Allerdings kommt der gewellte Wirsing in der Literatur erst im 16. Jahrhundert vor. Ursprünglich stammt der Wirsing aus dem Mittelmeerraum. Der Name chou de Milan deutet darauf hin. In Deutschland baut man Wirsing seit dem 18. Jahrhundert an. Seit vielen Jahren baut man ihn in allen Erdteilen an.

Da man Frühwirsing, Sommerwirsing, Herbstwirsing und Winterwirsing je nach Anbauzeiten unterscheiden kann und er sich lagern lässt, bekommt man Wirsing über das ganze Jahr. Wirsing ist zwar nicht so lange haltbar wie Weisskraut oder Rotkraut, wächst aber etwas schneller und ist gegenüber Frost so widerstandsfähig, dass man ihn auf dem Feld überwintern lassen kann.

Wikipedia: Wirsing (Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda L.)(über lombardisch verza von lateinisch viridia, „grüne Gewächse“), auch Wirsingkohl, Welschkohl, Welschkraut, Savoyer Kohl (Menu-Kochbuch, Bd. 10), im Rheinland Schavur, schweizerdeutsch Wirz und in Österreich einfach nur Kohl genannt, ist ein Kopfkohl und eine Kulturvarietät des Gemüsekohls. Er zeichnet sich durch kraus gewellte Blätter aus.

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