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Augenbohnen, unreife Samen, roh (Schlangenbohnen, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Augenbohnen in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

77%Wasser 85Makronährstoff Kohlenhydrate 85.09%/13Makronährstoff Proteine 13.33%/02Makronährstoff Fette 1.58% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Die Augenbohne (Vigna unguiculata) verdankt ihren Namen dem charakteristischen schwarzen Fleck um ihren weissen Nabel, der wie ein Auge aussieht. Man kann die Samen der Kuhbohne roh oder gekocht wie Gartenbohnen zubereiten. Achten Sie auf Bio-Qualität.

Verwendung in der Küche

Augenbohnen kommen vielseitig in der Küche zum Einsatz. Grüne, unreife Hülsen sind besonders zart und weniger faserig. In diesem Stadium ist es schwierig, die Samen von den Hülsen zu trennen, da sie noch nicht vollständig ausgereift sind. Man verwendet die einzelnen Samen roh und gekocht (vgl. zubereitete gekochte Augenbohnen) oder die gesamte Hülse als grünes Gemüse, ähnlich wie Fisolen.

Gelbe, reife Hülsen sind ideal zum Schälen und wenn man pralle Samen mit einem hohen Wassergehalt bevorzugt. Man kann sie schnell (10 Minuten) in einem Kochtopf oder in einer Pfanne mit Deckel garen und anschliessend geniessen. Braune verfärbte Hülsen deuten darauf hin, dass die Bohnensamen vollständig ausgereift sind und zu trocknen beginnen. Die vollständig getrockneten Bohnen muss man vor dem Verzehr einweichen und 30 Minuten oder länger kochen (u.a. wegen der enthaltenen Antinutritiva) ehe man sie geniessen kann.1 Auch die Blätter der Kuhbohne sind essbar und man kann sie ähnlich wie Spinat verzehren.2

Kann man Augenbohnen roh essen? Unreife, grüne Augenbohnen tauchen in verschiedenen Rezepten häufig als rohe Zutat auf. In Bezug auf den Verzehr von rohen Augenbohnen gibt es jedoch unterschiedliche Ansichten. Junge Samen und Hülsen enthalten vermutlich weniger Antinutritiva als reife Bohnen.3 Wichtig: Nicht mit der roh ungeniessbaren Gartenbohne verwechseln. Uns liegen keine Werte zu den tolerierbaren Mengen roh essbarer Kuhbohnen vor. Rohe Augenbohnen sind möglicherweise nicht für jede Person gut verträglich. Näheres dazu im Kapitel "Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen".

Augenbohnen eignen sich sowohl roh als auch gekocht in Salaten, u. a. gemeinsam mit Paprika, Gurke und Cocktailtomaten sowie Rucola und Radicchio. Auch Bratlinge, Falafel oder Bohnen-Burger gelingen mit Kuhbohnen besonders gut. Zusätzlich passen sie hervorragend in Dips oder Bohnensauce. Als pflanzliche Proteinquelle sind Augenbohnen idealer Bestandteil von herzhaften Suppen, Currys oder Eintöpfen, beispielsweise mit Tomaten, gelber Gemüsepaprika, Chili-Paprika, Mais sowie Spinat oder Mangold.

Die getrockneten Samen der Kuhbohne lassen sich zu Mehl weiterverarbeiten. Zudem kann man sie in Wasser einweichen und Keimlinge daraus ziehen. Mehr zum Keimen finden Sie bei der Zutat Mungobohnensprossen, gekeimte Linsen oder gekeimter Buchweizen.

Veganes Rezept für Augenbohnen-Salat

Zutaten: 400 g frische Augenbohnen oder alternativ 200 g Augenbohnen getrocknet, 2 Karotten, 1 rote Gemüsepaprika, 2 grüne Chili-Paprika (je nach Bedarf), 70 g grüne Oliven, 1/4 Bund Petersilie, 2-3 Stiele Bohnenkraut (oder Berg-Oregano), 4-6 EL Weissweinessig, 4 EL Olivenöl (alternativ Rapsöl), Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Grüne, unreife Augenbohnen kann man sofort verwenden, getrocknete Samen muss man über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgiessen, durchspülen und in Salzwasser ca. 45-50 Minuten weichkochen. Danach abkühlen lassen. Karotten schälen, der Länge nach vierteln und in ca. 0,5 cm grosse Stücke schneiden. In dieser Form in Salzwasser 5-7 Minuten bissfest kochen, abgiessen und abkühlen lassen. Paprika und Peperoni waschen, halbieren, Kerne entfernen und in schmale Streifen schneiden. Die Oliven in Scheiben schneiden, Kräuter waschen und trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken.

Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren und mit den ausgekühlten, vorbereiteten Zutaten in einer grossen Schüssel vermischen. Den Salat zudecken und ca. 1 Stunde durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Vegane Rezepte mit Augenbohnen finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Rohe Augenbohnen sind in Europa relativ schwer zu bekommen. Alternativ können Sie Samen oder Jungpflanzen kaufen und selbst anbauen. Getrocknete sowie gekochte Bohnen in Gläsern oder Konservendosen gibt es teilweise sogar in Bio-Qualität - ganzjährig im Handel. Man findet sie bei Migros, Kaufland, Läden für Spezialitäten sowie Bio-Supermärkten wie Alnatura und Denn's Biomarkt. Andere Grossverteiler wie Coop, Volg, Edeka, Rewe, Spar, Aldi, Lidl, Denner, Hofer und Billa führen Augenbohnen selten im Sortiment, ev. als spezielle Angebote.

Frische Augenbohnen haben je nach Aussaat ihre Saison zwischen Juli und September.4,5,6 Für trockene Bohnensamen verschiebt sich die Erntesaison in den Herbst.28 Aufgrund von Importware, die oft aus Afrika stammt, sind sie jedoch oft das ganze Jahr über erhältlich.

Für die eigene Anzucht von Kuhbohnen sind ihre Samen in Gartenabteilungen oder im Internet erhältlich. Wie Sie eigene frische Augenbohnen heranziehen, finden Sie im Kapitel 'Eigener Anbau'.

Die Verfügbarkeit von Kuhbohnen ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Frische Schwarzaugenbohnensamen lassen sich etwa 1-2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Ebenfalls ist es möglich, die Samen zu blanchieren und einzufrieren. Getrocknete Samen sind bis zu einem Jahr lagerfähig, bei idealen Bedingungen auch länger.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Rohe Augenbohnen enthalten 90 kcal/100g und bestehen zu 77 % aus Wasser. Pro 100 g Bohnen verfügen sie über 3 g Protein und 19 g Kohlenhydrate. Der Fettgehalt ist mit 0,35 g/100g gering. Mit 5 g/100g sind sie reich an Ballaststoffen und decken etwa 20 % des Tagesbedarfs.7

Folsäure kommt in Hülsenfrüchten als natürliche Vorstufe in Form von Folat vor (Folsäure-aktive Stoffgruppe). In rohen Kuhbohnen beträgt der Folatgehalt 168 µg/100g, was 84 % des Tagesbedarfs entspricht. Damit sind sie vergleichbar mit getrockneten Shiitake-Pilzen. Gekochte Augenbohnen liefern rund 127 µg Folat pro 100 g. Besonders folatreich sind Fava-Bohnen mit 423 µg/100g, geeignet auch für den rohen Verzehr. Mungbohnen (625 µg/100g), Borlotti-Bohnen (604 µg/100g) und Kichererbsen (557 µg/100g) enthalten ebenfalls hohe Mengen Folat.7 Diese Hülsenfrüchte muss man jedoch kochen, wodurch der Gehalt an Folsäure abnimmt, da es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt.

Der Gehalt an Mangan in den Bohnen beträgt 0,56 mg/100g und deckt damit etwa 28 % des Tagesbedarfs ab. Ähnliche Mengen liefern Pastinaken, Meerrettich und Grünkohl. Mandeln enthalten mit 2,2 mg/100g etwa das Vierfache. Besonders reich an Mangan sind Pinienkerne (8,8 mg/100g) und Weizenkeime (13 mg/100g).7

Kalium ist mit 431 mg/100g ebenfalls reichlich in Augenbohnen enthalten und deckt rund 22 % des Tagesbedarfs ab. Eine vergleichbare Menge findet sich in gekochten Kidney-Bohnen. Die roh essbaren Ackerbohnen weisen mit 1062 mg/100g deutlich mehr Kalium auf. Auch Feldsalat (459 mg/100g), gekochte Sojabohnen (515 mg/100g) und Spinat (558 mg/100g) liefern reichlich Kalium. Die Banane, die häufig als gute Kaliumquelle gilt, enthält hingegen nur 358 mg/100g.7

Die gesamten Inhaltsstoffe von Augenbohnen, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Sind Augenbohnen gesund? Augenbohnen enthalten im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten, wie Kichererbsen, Linsen, Mungbohnen und Lupinen besonders wenig Fett. Der Grossteil (40,1-78,3 %) besteht aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter Linol- und Alpha-Linolensäure. Als gesättigte Fettsäuren sind v.a. Palmitinsäure und Stearinsäure enthalten.2

Der Proteingehalt von Augenbohnen liegt deutlich über dem von Getreide- und Wurzelknollenkulturen und erreicht je nach Sorte etwa 17–30 %, bei verbesserten Zuchtlinien auch mehr. Damit zählen sie zu den wichtigsten pflanzlichen Proteinquellen, besonders in tropischen Regionen und in der vegetarischen oder veganen Ernährung. Der Artikel 'Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler' vermittelt Basiswissen für diese Ernährungsweise.

Augenbohnen besitzen ein komplexes und einzigartiges Proteinprofil. Reife Samen enthalten weniger freie Aminosäuren als unreife. Ihr Protein besteht vor allem aus Albuminen und Globulinen als Speicherproteinen sowie kleineren Anteilen an Glutelinen und Prolaminen.2,8 Kuhbohnenproteine enthalten mindestens 17 Aminosäuren, darunter die meisten essentiellen, mit leicht höheren Mengen an Valin, Leucin, Phenylalanin, Lysin und Tryptophan im Vergleich zu schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein. Getreide weist hingegen einen niedrigen Lysinanteil auf, liefert dafür Cystein und als deren Vorläufer Methionin und kann so zur Kompensation der Aminosäuredefizite von Hülsenfrüchten beitragen. Innerhalb der Getreide bilden Hafer und Reis eine Ausnahme, da sie höhere Lysin- und Tryptophangehalte aufweisen als viele andere Getreidearten. Hirse oder Dinkel sind ebenfalls lysinarm, liefern jedoch Methionin und Cystein, die in Kuhbohnen nur in geringen Mengen vorkommen. Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen kombinieren mit hohen Mengen an Lysin, Tryptophan, Arginin und Histidin die Vorteile beider Gruppen. Zudem sind sie glutenfrei, was sie besonders wertvoll für eine ausgewogene pflanzliche Ernährung macht. Durch eine gezielte Kombination von Hülsenfrüchten mit Getreide oder Pseudogetreide lässt sich ein ausgewogenes, vollständiges Aminosäureprofil erreichen, das alle essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge liefert.8,9,32

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Hülsenfrüchten trägt dazu bei, das Risiko von Herzkrankheiten zu verringern, den Blutdruck zu senken und die Herzfrequenz zu verbessern, wie aus einer amerikanischen Studie in den Archives of Internal Medicine hervorgeht.10

Bioaktive Peptide aus Kuhbohnen zeigen u.a. blutdruckregulierende, cholesterinsenkende und antidiabetische Effekte. Sie bestehen aus 3 bis 20 Aminosäuren und entstehen durch enzymatische Proteolyse (Spaltungen). Sie beeinflussen den Fettstoffwechsel, indem sie Gallensäuren binden, Cholesterin-Mizellen stören und Enzyme sowie Proteinexpression in Leber und Fettgewebe modulieren. Dies verbessert das Lipidprofil und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Die Datenlage dazu bleibt jedoch begrenzt und stammt überwiegend aus Labor- und Tierstudien.8,17

Auch lösliche, viskose Ballaststoffe wie Pektine, resistente Stärke und Schleimstoffe tragen zur Regulation des Cholesterinstoffwechsels bei. Lösliche Ballaststoffe wirken präbiotisch und fördern im Dickdarm die Bildung kurzkettiger Fettsäuren. Diese senken die Cholesterinbildung in der Leber, unterstützen die Aufnahme von Natrium und Wasser im Dickdarm und sorgen für ein saureres Darmmilieu. Dadurch steigt die Gallensäureausscheidung und die Bildung toxischer sekundärer Gallensäuren nimmt ab.8,11

Statine sind Medikamente zur Senkung des LDL-Cholesterins, weisen jedoch Kosten, Nebenwirkungen und begrenzte Wirksamkeit bei manchen RisikopatientInnen auf. Vor allem gelbildende, lösliche Ballaststoffe können die Statintherapie sinnvoll ergänzen, indem sie die cholesterinsenkende Wirkung verstärken bzw. die benötigte Statindosis reduzieren. Eine Metaanalyse randomisierter Studien zeigt, dass sie die Wirksamkeit von Statinen etwa verdoppeln können. Zudem deuten Beobachtungsdaten darauf hin, dass ballaststoffreiche Vollkornprodukte die cholesterinsenkenden Effekte von Statinen unterstützen.11

Der niedrige glykämische Index von Kuhbohnen beruht v.a. auf dem Gehalt an resistenter Stärke und Ballaststoffen. Studienergebnisse zeigen, dass der GI von Augenbohnen je nach Sorte zwischen 29 und 61 liegt. Ein niedriger GI-Wert liegt meist unter 55.8 Kuhbohnen eignen sich besonders für Menschen mit Diabetes, da ihre Kohlenhydrate nur langsam ins Blut übergehen und so den Blutzuckerspiegel konstant halten. Ein erhöhter Konsum von Hülsenfrüchten im Rahmen einer Diät steht mit niedrigeren Werten für Blutzucker und Blutdruck sowie einem geringeren Risiko für koronare Herzkrankheiten in Zusammenhang.2,10

Hülsenfrüchte enthalten vergleichsweise hohe Mengen an unlöslichen Ballaststoffen, die erst durch die Fermentation im Darm ihre Wirkung entfalten können.2,8 Wasserunlösliche Ballaststoffe umfassen hauptsächlich Lignin, Zellulose und Hemizellulose, die die Magen- und Darmtätigkeit sowie eine regelmässige Verdauung unterstützen.8,11,12 Sie sorgen für ein vergrössertes Stuhlvolumen und regen die Darmtätigkeit an, was Verstopfung vorbeugt. Zudem unterstützen sie das Sättigungsgefühl, wodurch sie bei der Gewichtskontrolle helfen.2 Dies kann auch das Risiko für Darmkrebs senken.8

Die in Kuhbohnen vorkommenden Oligosaccharide (Kohlenhydrate) wie Galaktoside (Raffinose, Stachyose) haben sowohl positive als auch negative Effekte auf die Verdauung. Sie gelangen als unverdauliche Nahrungsbestandteile in den Dickdarm. Dort fermentieren Darmbakterien (hauptsächlich Bifidobacterium, Bacteroides, Fusobacterium, Clostridium spp.) die Galactoside, wodurch kurzkettige Fettsäuren (Acetat, Butyrat, Propionat) entstehen, die die Darmgesundheit fördern. Gleichzeitig bilden sich im Fermentationsprozess Gase (Wasserstoff, Kohlendioxid, Methan), die Blähungen hervorrufen können.2,9,13 Lesen Sie mehr dazu im Kapitel "Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen".

Die Kuhbohne ist reich an verschiedenen Vitaminen, insbesondere an den B-Vitaminen, Vitamin C, A und  E. Zu den wichtigsten B-Vitaminen zählen Niacin mit 0,7-4 mg pro 100 g, Pantothensäure mit 1,7-2,2 mg, Thiamin mit 0,2-1,7 mg, Pyridoxin (Vitamin B6) mit 0,2-0,4 mg, Folsäure mit 0,1-0,4 mg, Riboflavin mit 0,1-0,3 mg und Biotin mit 0,02-0,03 mg. Vitamin B1 (Thiamin) unterstützt eine gesunde Nervenfunktion und den gesamten Energiestoffwechsel.16 Folsäure ist an der Zellteilung, der Neubildung und Regeneration von Zellen, der DNA-Synthese, der Blutbildung sowie am Stoffwechsel bestimmter Aminosäuren und am Homocystein-Abbau beteiligt. Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure notwendig, um die normale Entwicklung des Fötus sicherzustellen.15

Zusätzlich versorgen Kuhbohnen den Körper mit wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Mangan, Calcium, Magnesium und Phosphor. Kalium trägt zur Regulierung von Hypertonie (Bluthochdruck) bei. Geringe Mengen an Eisen, Natrium, Zink, Kupfer und Selen sind ebenfalls vorhanden.14

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Kuhbohnen kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Augenbohnen enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:2,9,17,31

  • Isoprenoide: Triterpene: Saponine; Tetraterpene: Carotinoide (Beta-Carotin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Protocatechinsäure, p-Hydroxybenzosäure, Cumarsäure, Syringinsäure, Vanillinsäure), Hydroxyzimtsäuren (p-Cumarsäure, Ferulasäure, Zimtsäure, Kaffeesäure); Flavonoide: Flavanole (Catechin, Epicatechin), Flavonole (Quercetin, Quercetin-Derivate, Myricetin-Derivate), Anthocyane (Delphinidin-Galactosid, Cyanidin-Galactosid, Cyanidin-Glucosid, Delphinidin-Glucosid, Petunidin-Glucosid, Peonidin-Glucosid, Malvidin-Glucosid); Kondensierte Tannine (Proanthocyanidine)
  • Weitere organische Verbindungen: Dicarbonsäuren (Oxalsäure); Aldehyde
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Lektine, Phytinsäure

Kuhbohnen enthalten hauptsächlich Polyphenole, die freie Radikale neutralisieren und oxidativem Stress vorbeugen. Die Samenschale verfügt über einen 5- bis 10-fach höheren Phenolgehalt als die Samen, sowie 10-mal mehr Flavonoide.8,9 Phenolische Säuren liegen überwiegend gebunden in der Samenschale vor, variieren je nach Sorte deutlich und sind in roten Kuhbohnen meist höher konzentriert als in weissen. Cumar- und Ferulasäure kommen v.a. im Samen vor, während die Hauptsäure in der Samenschale Gallussäure ist. Insgesamt enthält die Kuhbohne vergleichbare oder höhere Mengen dieser Verbindungen als viele andere Hülsenfrüchte. Phenolische Säuren tragen wesentlich zu den antioxidativen Eigenschaften bei und bleiben beim Kochen grösstenteils erhalten.17 Durch das Keimen von Kuhbohnen erhöht sich die antioxidative Kapazität um etwa 50–60 %. Gleichzeitig steigt der Gehalt an β-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A, das ebenfalls zu den antioxidativen Eigenschaften beiträgt.8

Polyphenole, darunter v.a. Flavonole, Anthocyane und Tannine, wirken stark antioxidativ, entzündungshemmend, cholesterinsenkend und blutzuckerstabilisierend. Sie hemmen die Enzyme Alpha-Amylase und Alpha-Glucosidase, zwei zentrale Enzyme der Glukosehomöostase, und tragen so zu potenziell antidiabetischen Eigenschaften bei.2,8,17 Zudem können sie Prozesse beeinflussen, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen. Sie hemmen u.a. die Oxidation von LDL, das an der Entstehung von Atherosklerose beteiligt ist. Studien zeigen, dass Extrakte, Zellwandpräparate und ganze Samen von Kuhbohnen sowie einzelne Flavonoid-Glykoside die LDL-Oxidation deutlich reduzieren können.8,17

Flavonole bestehen überwiegend aus Quercetin-Glycosiden, während Myricetin und Kaempferol in geringeren Mengen vorkommen. Rote und weisse Sorten mit hohen Flavonolkonzentrationen zeigen eine stärkere Hemmung bestimmter Entzündungsmarker.17 Kochen beeinflusst den Flavonolgehalt nur gering, sodass diese bioaktiven Stoffe weitgehend erhalten bleiben.17 Anthocyane bestimmen die dunkle Samenfarbe der Augenbohne und kommen fast ausschliesslich in der Samenschale vor. Sie finden sich v.a. in schwarzen, grünen, grauen und dunkelblauen Sorten sowie in schwarz-grau gesprenkelten Varianten. Rote, kastanienbraune und braune Sorten enthalten kaum oder keine nachweisbaren Anthocyane. Unabhängig von der Sorte dominieren Delphinidin- und Cyanidin-Glucoside.17

Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Studien liefern Hinweise auf potenziell krebspräventive Eigenschaften der Kuhbohne. Diese Effekte zeigen sich u.a. in der Hemmung oxidativer DNA-Schäden, antiproliferativen Wirkungen auf Krebszellen und der Induktion von Entgiftungsenzymen. Eine Studie untersuchte die antiproliferative Wirkung von Ganzkorn, Samenschale und Kotyledonen der Kuhbohne auf hormonabhängige Brustkrebszellen. Freie phenolische Extrakte hemmten das Zellwachstum stärker als gebundene, wobei das Ganzkorn insgesamt eine ausgeprägtere Wirkung zeigte als die isolierten Bestandteile. Dies weist auf einen möglichen synergistischen Effekt zwischen Polyphenolen der Samenschale und bioaktiven, nicht-phenolischen Komponenten im Speichergewebe des Samens hin.17

Tannine kommen v.a. in der Samenschale vor. Weisse und grüne Sorten enthalten kaum Tannine. Rote Sorten liefern mehr Tannine als schwarze, hellbraune mehr als goldbraune.7 Tannine tragen mit den Saponinen und Phytaten zum Schutz vor zellulären Schäden bei und wirken krebshemmend.8 Andererseits können Tannine, Saponine und Phytinsäure u.a. die Proteinqualität, Verdaulichkeit und Mineralstoffverfügbarkeit von Eisen, Zink, Calcium oder Magnesium einschränken. Die Literatur bezeichnet diese Stoffe daher oft als Antinutritiva. Das charakteristische Tanninprofil der Augenbohne scheint die Bioverfügbarkeit weniger stark zu beeinträchtigen als bei anderen tanninreichen Hülsenfrüchten. Zur Frage, wie sich tanninhaltige Kuhbohnen in vivo auf die Proteinversorgung und die Aufnahme von Mikronährstoffen auswirken, gibt es bislang kaum Studien.17 Weitere Informationen zu den sogenannten Antinutritiva können Sie im Folgekapitel "Gefahren – Unverträglichkeiten – Nebenwirkungen" nachlesen.

Verarbeitungstechniken wie Einweichen, Kochen, Keimung, Fermentation und Schälen verbessern die Akzeptanz, Bioverfügbarkeit sowie den Nährwert und reduzieren den Gehalt an Antinährstoffen.2,3 Kuhbohnen-Proteinisolat steigert zusätzlich die Verdaulichkeit und Bioverfügbarkeit der Aminosäuren.8,9 Mehr dazu finden Sie im Artikel Phytinsäure bzw. Phytat und das Einweichen oder Keimen. ​​​​​​

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Augenbohnen enthalten Antinutritiva (Antinährstoffe), welche die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen einschränken. Zu den ernährungshemmenden Faktoren in Kuhbohnen zählen: Phytinsäure, Tannine, Lektine, Protease-Inhibitoren (Trypsin-Inhibitoren und Chymotrypsin), Oxalsäure und Oligosaccharide.9

Lektine, die man unspezifisch Hämagglutinine, Phytohämagglutinine bzw. PHA nennt, interferieren ebenfalls mit der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen. Ein bekanntes Lektin ist Phasin, das sich als Sammelbezeichnung für bestimmte Lektine etabliert hat, die man in der Gartenbohne (Phaseolus vulgaris - daher der Name) entdeckte. Laut der Informationszentrale gegen Vergiftungen des Universitätsklinikums Bonn (UKB) gilt Phasin als toxisch und kann zu Vergiftungen führen. Phasin kommt auch in mit der Gartenbohne nah verwandten Bohnenarten in hohen Konzentrationen vor.18 Wir konnten allerdings keine Informationen zu Phasin in Augenbohnen finden.

Eine Studie aus dem Jahr 2021 führte Messungen der Lektinaktivität in verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln mittels eines Hämagglutinationstests durch. Bei Adzukibohnen, Gerste, Chiasamen, Augenbohnen, Auberginen, grüner Paprika, Hanfsamen, Leinsamen, Mungobohnen, Sesam, Urdbohnen und Weizen konnte man keine Aktivität nachweisen. Es ist jedoch zu beachten, dass dieser Test in vitro mit Kaninchenblut arbeitete. Da die Forschungslage sehr widersprüchlich ist, betonen die Autoren der Studie die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen.19

Untersuchungen zeigen, dass sich auch das Tanninprofil von Augenbohnen von anderen Hülsenfrüchten unterscheidet. Die antinutritiven Eigenschaften von Tanninen hängen von ihrer Struktur und ihrem Molekulargewicht ab. Tannine mit höherem Molekulargewicht sind weitaus effizienter bei der Bindung von Nährstoffen. In Augenbohnen dominieren vor allem glykosylierte Monomere, die ein niedrigeres Molekulargewicht aufweisen. Die Glykosylierung und das niedrige Molekulargewicht wirken sich positiv auf die Bioverfügbarkeit der Flavanole in der Kuhbohne aus. Daher vermutet man, dass die nachteiligen Auswirkungen von Kuhbohnen-Tanninen auf die Verdauung und Absorption von Nährstoffen insgesamt gering sein dürften. In-vivo-Daten, die nur begrenzt vorliegen, zeigen ebenso keine signifikante Auswirkung von Augenbohnen-Tanninen auf die Proteinverdaulichkeit und -absorption.17

In Bezug auf den Rohverzehr von Augenbohnen bestehen unterschiedliche Ansichten. Eine Vergleichsstudie konnte belegen, dass unreife Samen der Augenbohne im Vergleich zu reifen Samen eine niedrigere Konzentration an Trypsininhibitoren aufweisen. Ausgehend von diesen Ergebnissen nimmt man an, dass junge Samen und Hülsen verglichen mit reifen Bohnen geringere Mengen an Antinutritiva enthalten.3

Aus Untersuchungen geht hervor, dass der Gehalt an Antinutritiva erheblichen Schwankungen unterliegt und bei Augenbohnen nachweislich von der Sorte abhängt.17 Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass man gezielt mit neuen Züchtungslinien den Gehalt an Antinährstoffen, in diesem Beispiel Phytinsäure, minimieren kann.21

Obwohl die Forschung rohe Augenbohnen nicht als toxisch einstuft, empfehlen wir, ausgehend von den enthaltenen Antinutritiva den Rohverzehr in einem geringen Ausmass zu halten. Wir verfügen über keine genauen Informationen darüber, welche Auswirkungen der Konsum grosser Mengen an rohen Kuhbohnen auf den menschlichen Körper hat. Es bedarf weiterer Forschung, die den Rohverzehr als sicher und unbedenklich einstuft. Nicht roh verzehrbar sind alle Varianten der Gartenbohne (Phaseolus vulgaris), wie z.B. Kidney-Bohnen, welche aufgrund der hohen Lektinwerte roh ungeniessbar sind.20

Die folgenden Hülsenfrüchte sind auf jeden Fall roh nicht toxisch wirksam und in normalen Mengen essbar: Grüne Erbsen, Kefen (Zuckererbsen / Zuckerschoten), Ackerbohnen sowie Erdnüsse.

Verwechslungsgefahren

Augenbohnen kommen in verschiedenen Farben (Phänotypen) vor: Sie können weiss, cremefarben, grün, rot, braun, schwarz oder gefleckt sein.9 Man sollte sie nicht mit Varianten der Gartenbohne (Phaseolus vulgaris), darunter schwarzen Bohnen, Kidneybohnen oder weissen Bohnen verwechseln. Diese enthalten Phasin und sind roh ungeniessbar. Auch die jungen Hülsen der Augenbohne lassen sich leicht mit denen der Gartenbohne verwechseln.

Volksmedizin - Naturheilkunde

Verschiedene westafrikanische Stämme (Hausa und Yoruba) verwenden die Pflanze für spirituelle und medizinische Zwecke. Die Blätter und Samen kommen als Umschlag bei Hautinfektionen zur Anwendung. Zur Linderung von Zahnschmerzen kann man die Blätter kauen. Pulverisierte, verkohlte Samen trägt man auf Insektenstiche auf. Die Wurzeln nutzt man zur Behandlung von Epilepsie, Brustschmerzen, Verstopfung und als Gegenmittel bei Schlangenbissen.22

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine entscheidende Rolle spielen die Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), saisonale, regionale, inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und, ob es sich um Frisch- oder Tiefkühlwaren handelt.23

Laut der kanadischen Organisation HEALabel liegt der CO2-Fussabdruck von Augenbohnen bei 0,56 kg CO2eq/kg, jedoch sind hier keine genauen Angaben zur Aufschlüsselung dieses Wertes vorhanden.24 Zum Vergleich: Frische Zuckererbsenschoten haben einen CO2-Fussabdruck von 0,4 kg CO2eq/kg. Bei grünen Bohnen liegt der Wert bei 0,8 kg CO2eq/kg und bei getrockneten Linsen bei 1,2 kg CO2eq/kg. Im Gegensatz zu Fleisch erzeugen Hülsenfrüchte deutlich weniger CO2-Emissionen: Der durchschnittliche ökologische Fussabdruck von Rindfleisch liegt bei 61,04 kg CO2eq/kg.23

Das Herkunftsland spielt bei der Berechnung des ökologischen Fussabdrucks eine wichtige Rolle. Lokale, biologisch angebaute Bohnen sind zu bevorzugen, da die aus Afrika und Asien importierte Ware einen weiten Transportweg zurücklegt. Die daraus resultierenden transportbedingten Emissionen können den Wert des CO2-Fussabdrucks erhöhen. Bei der Zutat Ananas erläutern wir den Einfluss der verschiedenen Transportmittel wie Schiff und Flugzeug auf die Grösse des Fussabdrucks.

Der Wasserfussabdruck von Kuhbohnen ist mit 6906 l/kg beziffert.24,25 Bei dieser Studie handelt es sich allerdings um getrocknete Samen. Zu frischen Augenbohnen liegen uns keine Daten vor. Aufgrund einer früheren Ernte kann man aber davon ausgehen, dass sie weniger Wasser als die ausgereiften Exemplare verbrauchen.

Neben der Verwendung als Hauptkultur sind Augenbohnen auch für den Zwischenfruchtanbau oder als Gründüngung gebräuchlich. Die Leguminosen sind beliebt vor Hauptfrüchten, wie Hirse, Mais oder Zuckermelonen, da sie den Boden mit organischen Bestandteilen anreichern.26,27,28 Gründüngung ist nicht nur für viele Ökosysteme bedeutend, sondern auch für landwirtschaftlich genutzte Böden. Als Leguminosen können sie mit Knöllchenbakterien eine Symbiose eingehen. Diese fixieren den Stickstoff aus der Luft und stellen ihn der Pflanze zur Verfügung. Dank ihres Stickstofffixierungspotenzials benötigen Kuhbohnen nur wenig oder gar keinen zugeführten Stickstoff, um zu wachsen. Infolgedessen kann man beim Anbau auf umweltschädlichen Stickstoffdünger verzichten.2

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Augenbohnen dienen nicht nur als Nahrungsmittel für Menschen, sondern liefern auch wertvolles Futter für Nutztiere. LandwirtInnen füttern ihre Tiere mit Samen, Blättern, Stängeln und Heu der Pflanze. In tropischen und subtropischen Regionen verbessern Augenbohnen die Futterqualität, da sie reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen sind, und tragen so zu einer besseren Versorgung der Nutztiere bei.31

Weltweites Vorkommen - Anbau

Den Ursprung der Schwarzaugenbohne vermutet man in Afrika. Heutzutage ist sie weltweit zu finden. Man baut die Kuhbohne in Afrika, Südamerika, den USA, Mexiko, Australien und Asien an. Obwohl die Leguminose in Europa kaum verbreitet ist, trifft man sie gelegentlich im Mittelmeerraum, wie Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und Zypern, an.2,8 Afrika ist weltweit mit Nigeria und Niger an oberster Stelle, was die Produktion von Augenbohnen betrifft.9

Wild zu finden

Die Augenbohne (Vigna unguiculata) umfasst 13 offiziell anerkannte Unterarten.22 Dazu gehören u.a. die beiden kultivierten Bohnenarten Catjangbohne (Vigna unguiculata ssp. cylindrica) und die Spargelbohne (Vigna unguiculata ssp. sesquipedalis). Vigna unguiculata ssp. unguiculata bezeichnet die kultivierte Augenbohne, während die Unterarten ssp. dekindtiana und ssp. menensis als verwandte Wildformen gelten.22,29

Anbau - Ernte

Vigna unguiculata ist eine einjährige, krautige Leguminose mit aufrechtem, halbaufrechtem bis kriechendem oder kletterndem Wuchs.5,9 Sie bildet eine Pfahlwurzel mit oberflächennahen Seitenwurzeln an denen sich Knöllchenbakterien bilden. Ähnlich wie die Spargelbohne zeichnet sie sich durch eine hohe Hitze- und Dürretoleranz aus.9

Die Blätter sind wechselständig und dreiteilig gefiedert. Das erste Blattpaar ist gegenständig angeordnet. Die Form der Blätter variiert von linear-lanzettlich bis eiförmig. Die achselständigen Blütenstände enthalten nur wenige Blüten (2 bis 4). Die Blüten sind von grau-weiss über gelb, rot bis violett gefärbt. Die Hülsen von Augenbohnen sind bleistiftförmig, dünn und leicht halbmondförmig gebogen. Junge, frische Hülsen besitzen eine grüne Farbe. Während der Reife können sie sich ins Bräunliche verfärben. Die Schoten sind in der Regel 20-30 cm lang und haben länglich bis quadratisch oder runde Samenformen (6-8 mm x 4-6 mm).9

Eigener Anbau

Für den Anbau im eigenen Garten erwerben Sie die Samen entweder im Online-Handel oder im Gartenbau-Center. Beachten Sie bei der Aussaat den richtigen Zeitpunkt: Da die Pflanze frostempfindlich ist, sollten Sie den letzten Frost abwarten, bevor Sie die Samen ins Freie setzen.4,5 Pflanzen Sie diese in Abständen von etwa 5-8 cm und in 1-1,5 cm Tiefe.5 Alternativ können Sie die Samen etwa 4 Wochen lang im Haus vorziehen, allerdings reagieren die Jungpflanzen oft empfindlich auf das Umpflanzen.4

Nach etwa 60-100 Tagen ist die Ernte möglich. Der Erntezeitpunkt variiert je nach präferiertem Reifegrad. Für den rohen Verzehr empfiehlt sich die Ernte, wenn die jungen Hülsen prall, aber immer noch zart sind. Dies ist in der Regel nach 60 bis 70 Tagen, eventuell auch früher, bei grüner Farbe der Fall. Möchten Sie Schwarzaugenbohnen für getrocknete Samen ernten, sollten die Hülsen braun gefärbt und die Pflanze etwa 90 Tage gewachsen sein.4

Weiterführende Informationen

Bei der Augenbohne handelt es sich um eine Hülsenfrucht (Fabaceae). Die Pflanze zählt zu den Schmetterlingsblütlern (Faboideae). Augenbohnen gehören nicht zur südamerikanischen Phaseolus oder Vicia, sondern sie reihen sich in der Leguminosengattung Vigna ein. Diese umfasst etwa mind. tropische und subtropische Arten, die hauptsächlich in Afrika und Asien vorkommen. Neun dieser Vigna-Arten hat man domestiziert, zwei davon in Afrika und sieben in Asien. Die afrikanische Vigna gliedert sich in die Augenbohne (Vigna unguiculata) und die Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea). Die asiatische Vigna beinhaltet die Mungbohne (Vigna radiata), Urdbohne (Vigna mungo), Mottenbohne (Vigna aconitifolia), Azukibohne (Vigna angularis), Reisbohne (Vigna umbellata) sowie Vigna trilobata und Vigna reflexo-pilosa.30

Alternative Namen

Die Augenbohne trägt den Namen Schwarzaugenbohne, den sie dem charakteristischen schwarzen Fleck um ihren weissen Nabel, der wie ein Auge aussieht, verdankt. Weitere Bezeichnungen sind Kuherbse, Schlangenbohne, Kuhbohne, Kundebohne oder Langbohne. Der Begriff Schlangenbohne meint manchmal auch die verwandte Spargelbohne, weswegen es zu Verwechslungen kommen kann. Im Englischen ist sie unter Namen wie cowpea, black-eyed pea, bachapin bean, southern pea, crowder pea, China pea und cow gram bekannt.9

Sonstige Anwendungen

In Nigeria baut man die Kuhbohne auch wegen ihrer starken Pflanzenfasern an, die zur Herstellung von Fischereiausrüstung und hochwertigem Papier dienen. Die getrockneten Samen sind eine gute Alternative zu Kaffee.22

1.

Green pods
As soon as the baby pods appear they can be eaten. These young immature pods can be stir fried whole or chopped and eaten as “snaps” like a green bean. The younger pods are more tender. Once they elongate, the peas will start to form and they will get more fibrous and less desirable to eat. If you try to shell the peas during the green stage, it will be very difficult to separate the peas from the fleshy pod.

Yellow pods
The yellow pod stage is ideal for shelling and cooking black eyed peas. At this point, the peas are mature and plump with high water content. Shelling is very easy at the yellow pod stage. They cook quickly (10 minutes) in a boiling pot or stir fry with a lid to help cook them.

Brown pods
Once the pods and beans start to dry, they turn brown. Let them dry completely if you would like to save the seeds to replant, or store them to cook later as a dry bean. To prepare the dry beans to eat, soak them in water to rehydrate, drain and rinse, then boil in a pot for 30 minutes or longer until they are tender. Stir the beans throughout the cooking process a few times and salt to taste.

Website

Institute Of Food And Agricultural Sciences IFAS, University of Florida. Are My Black Eyed Peas Ripe? 2020. 

2.

The nutritional profile of cowpea grain is similar to that of other pulses with a relatively low fat content and total protein content that is two- to fourfold higher than cereal and tuber crops.With recognised nutritional value, cowpea can be consumed such as mature beans (i.e. dried grain), green beans or green pods. The cowpea leaves also can be consumed as food. 

Resistant starch is associated with reduced glycemic response, which can be beneficial to insulin-resistant individuals and those with diabetes. Carbohydrates that are digested slowly also result in a low glycemic index (GI). The consumption of low GI foods could prevent the emergence of several diseases, such as obesity, diabetes, cardiovascular diseases and even certain cancers. Other important constituents in cowpea seeds are the α-galactosides, with a recognized prebiotic function.

The health organizations around the world recommend consuming legumes as part of a healthy diet, particularly because they have an important role in the control and prevention of chronic non-communicable diseases (NCDs) such as diabetes, cardiovascular diseases and cancer. The legumes also favour the control of body weight, since they give greater satiety, prevent the accumulation of fat at the abdominal level and regulate blood sugar levels.

Prebiotics are non-digestible food ingredients that selectively stimulating the growth and/or activity of one or a limited number of beneficial bacteria in the colon. The prebiotics resist hydrolysis by digestive enzymes and/or are not absorbed in the upper part of the gastrointestinal tract and pass into the large bowel and promote the growth of Bifidobacterium and Lactobacillus, contributing for the right balance of intestinal bacterial flora and the immune system. The growth of Bifidobacterium and Lactobacillus to dominate pathogenic organisms and thus invigorate human health is facilitated by certain oligosaccharides. Cowpea seeds are rich in α-galactosides (raffinose, stachyose and verbascose), also known as the raffinose family oligosaccharides.

The α-galactosides are beneficial compounds when ingested in amounts up to 3 g day−1. However, when consumed in high doses the α-galactosides can cause flatulence and interference with the absorption of other nutrients during the digestive process. As RFO act as substrate for intestinal bacteria, they are also considered as prebiotics. The Galactosyl-cyclitols, present in legume seeds, are considered as important phytochemicals related to disease prevention.

Cowpea is a good source of dietary phenolics mainly phenolic acids, flavonoids and anthocyanins and proanthocyanidins. These compounds are reportedly responsible for the antioxidant and other health promoting properties of cowpea. Phenolic compounds (tannins, flavonoids and phenolic acids) are secondary metabolites in plants and are present in some plant foods. Phenolic compounds are responsible for various beneficial effects in a multitude of diseases. Phenolic compounds have antioxidant properties and ability to modulate the activity of various enzymes. These phenolics are also potent inhibitors of a-amylase and a-glucosidase, the two important enzymes involved in the regulation of glucose homeostasis.

Carotenoids, precursors of vitamin A, are also present in cowpea contributing to the antioxidant compounds provided by this legume. Among the carotenoids present in cowpea seeds, lutein makes up over 70.0%.Other carotenoids present in cowpea are

Conventional processing methods, such as soaking, boiling, germination and fermentation, are widely used to decrease the content of these undesirable components, which results in enhanced acceptability and nutritional quality in addition to optimal utilisation of this legume as human food.

Kapitel in wiss. Buch

DOI: 10.5772/intechopen.79006

Book: weak evidence

Carneiro Da Silva A, Da Costa Santos D et al. Cowpea: A Strategic Legume Species for Food Security and Health. In: Jimenez-Lopez JC, Clemente A (Ed). Legume Seed Nutraceutical Research. IntechOpen; 2018. 

3.*

These grains are mainly used in mature form, but in regions such as Northeast Brazil immature grains are also widely consumed. Such people believe that immature grains (green grains) are more digestible than mature grain (dry grains), being better for consumption.

The use of food legumes for human nutrition has required the employment of a wide range of processing methods and conditions to inactivate or totally eliminate inhibitors. These methods include soaking, dehulling, germination, fermentation and chiefly common cooking.

The present study demonstrated that mature seeds have larger amounts of proteins and higher concentration of trypsin inhibitors when compared to immature seeds, and that globulins from mature seeds have with lower molecular weights, however globulins from both seeds are destroyed by trypsin after cooking treatment.

In vitro Laborstudie

DOI: 10.1016/S0956-7135(03)00021-5

Study: weak evidence

Lima LM, Araújo AH et al. Comparative digestibility and the inhibition of mammalian digestive enzymes from mature and immature cowpea (Vigna unguiculata (L.) Walp.) seeds. Food Control. 2004;15(2):107-110.

4.

When to Pick Black-Eyed Peas

Originating in subtropical Asia, black-eyed peas are actually legumes rather than peas. They are a common celebratory feature of many New Year’s Day meals in the southern United States. Although a popular crop in that region, black-eyed peas are actually cultivated around the globe, yet many of us only know them as the dried white bean with a black 'eye.' Black-eyed peas can actually be harvested as either a fresh snap bean about 60 days post germination or as a dry bean after about 90 days of growing time. They are sown after the last frost or can be started inside four to six weeks before the last frost, although they don’t respond as well to transplanting as direct sowing. A better idea to get an early start is to lay down black plastic to warm the soil and then direct seed.

How to Harvest Black-Eyed Peas

Both bush and pole varieties are available, but either type will be ready to harvest in about 60 to 70 days for snap beans. If you are harvesting black eyed peas for dried beans, wait until they have been growing for 80 to 100 days. There are a number of methods to harvest black-eyed peas for dried beans. The easiest is to wait to start picking the black-eyed peas until they are dry on the vine. Bush beans begin producing before pole beans and usually become ready to harvest all at once. Stagger planting every two weeks will keep the bush beans producing longer. You can begin picking black-eyed peas for snap beans when the pods are 3 to 4 inches (8-10 cm.) in length. Pick them gently so you don’t take the entire vine with the pods. If you want to harvest for shelling beans or dry beans, leave the pods on the vines to dry completely. Wait to harvest until the pods are dry, brown, and you can see the beans almost bursting through the pods. Shell the pods and allow the peas to dry thoroughly. Store them in an airtight container in a cool, dry area for at least a year. Add the empty hulls to your compost pile.

Website

Gardeningknowhow com: How To Harvest Black-Eyed Peas – Tips For Picking Black Eyed Peas. 2024.

5.

Die meisten Bohnen werden bereits 2 bis 3 Monate nach der Ernte reif und können für den Verzehr der ganzen Hülse geerntet werden. Für Bohnen, die beispielsweise im Mai gesät wurden, ist die Haupterntezeit im Juli und August. Legen Sie die Bohnenkerne erst im Juni in die Erde, verschiebt sich die Erntezeit in den Frühherbst. Wer Trockenbohnen ernten möchte, sollte warten, bis die grünen Hülsen ausgetrocknet und spröde sind. Dies ist bei sonnig warmer Herbstwitterung Ende September oder Anfang Oktober der Fall. 

Website

Plantura garden: Bohnen ernten, lagern und haltbar machen. 2024.

6.

Most gardeners plant cowpea seeds directly outdoors, once the danger of frost has passed. Water seeds well to speed up germination.

Plant the cowpea seeds 2-3 inches apart, ½ inch deep directly into warm soil.

Different varieties of cowpeas have different growing habits. Some cowpeas climb like pole beans while others form compact plants like bush beans.

When and How to Harvest for Food Consumption

For culinary use, cowpeas can be harvested early, like green beans, or later in the season when the pods are dry and brittle, and the seeds inside are hard.

Website

Seedsavers org: Growing Guide: Cowpeas. 2024

7.

Website

USDA (United States Department of Agriculture). Nährwerttabellen.

8.*

Cowpea is also traditionally cultivated in some Mediterranean countries,3 although it is not widespread in Europe.

cowpea grain is more or less the same as other pulses, with a relatively low-fat content and high total protein concentration. Cowpea is considered as a nutrient dense food with low energy density.

The total protein content of cowpea is approximately two- to four-fold greater than cereal and tuber crops.20,21 Moreover, compared to cereal grains, cowpea protein is a rich source of the amino acid lysine and is used as a natural complimentary food with cereals.5 However, it is deficient in methionine and cysteine compared to animal proteins.22 Cowpea is considered as an incredible source of many other health-promoting components, such as soluble and insoluble dietary fiber, phenolic compounds, minerals, and many other functional compounds, including B group vitamins.23,24 Thus, cowpea contributes greatly toward improving the quality of human health by offering a number of health benefits.

All of these beneficial effects exerted by cowpea are attributed to the presence of phytochemicals, resistant starch, dietary fiber and a low-fat content, along with beneficial unsaturated fatty acids. The low glycemic index of cowpea is attributed to the action of resistant starch and dietary fiber, which attenuate insulin responses and reduce hunger.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1002/jsfa.9074

Study: weak evidence

Jayathilake C, Visvanathan R et al. Cowpea: an overview on its nutritional facts and health benefits. Journal of the Science of Food and Agriculture. 2018;98(13):4793–4806.

9.*

Cowpea seeds contain relatively higher amount of lysine compared to most cereal grains.

Cowpea is also a good source of minerals and vitamins (Cruz and Aragão 2014), most importantly, vitamin C (Tresina and Mohan 2011; Etokakpan et al. 1983) and carotenoids (Hashim and Pongjata 2000).

Even though cowpea is a very good source of protein and other nutrients, the presence of antinutritional factors brings about nutritional implications. Major antinutritional factors include tannin, protease inhibitors (trypsin inhibitors and chymotrypsin inhibitors), lectins, phytic acid, oxalic acid and flatulence-causing oligosaccharides. Intake of these substances over a long period of time is supposed to cause some adverse health effects because these compounds can interact with macro- and micronutrients, impairing their absorption during digestion, thus reducing the bioavailability of nutrients. However, in recent years, it has been suggested that they also have some beneficial health effects to human . For instance, tannin and phytic acid possess anticancer properties. Phytic acid is believed to prevent colon cancer by reducing oxidative stress in the lumen of the intestinal tract by the iron chelating effect.

Phytic acid (myo-inositol-(1,2,3,4,5,6)hexakisphosphate) is the major phosphorus storage compound in plants (Madsen and Brinch-Pedersen 2016). It has the ability to bind essential dietary minerals (zinc, iron, calcium, magnesium, copper and manganese), proteins and starch, thereby reducing their bioavailability.

Cowpea seeds contain enzyme inhibitors such as protease inhibitors, trypsin and chymotrypsin inhibitors and amylase inhibitors. Trypsin inhibitors impair digestion and absorption of dietary protein by strongly inhibiting trypsin activity.

The presence of the α-galactosides such as raffinose, stachyose and verbascose is also reported to have adverse effects on nutritional value of the cowpea (Khattab and Arntfield 2009). α-Galactosides withstand the digestion in the human gastrointestinal tract due to lack of secretion of α-galactosidases. In the caecum, undigested α-galactosides undergo fermentation by anaerobic microflora composed mainly of Bifidobacterium, Bacteroides, Fusobacterium and Clostridium spp. Fermentation also leads to the formation of various gases such as hydrogen, carbon dioxide and methane and short-chain fatty acids such as acetate, butyrate and propionate causing flatulence.

Tannins are primarily located in seed coat of cowpea. Thus dehulling of seed can decrease the tannin content of cowpea and improves their nutritional quality. Cowpea grains are reported to contain an array of polyphenols, which exert beneficial health effects. Polyphenols are concentrated in the seed coat; thus, processing technologies that remove the seed coat will almost entirely eliminate the polyphenols, besides eliminating valuable dietary fibre. However, thermal processes such as moist heat cooking used to prepare cowpea preparations reported to have limited effect on the profile of these compounds; thus their benefits are likely retained in such products (Awika and Duodu 2017).

Cowpea is originated and domesticated in Africa (Goncalves et al. 2016; Lazaridi et al. 2017; Richard 1847). Nowadays, it is widely grown in many other parts of the world as well such as Latin America, Europe, Asia and the United States (FAOSTAT 2019). However, Africa remains the leading producer of cowpea even today.
Phänotypes vgl. Figure 1 cowpea seeds of different varieties

Narrativer Review / Buchkapitel in wissenschaftlicher Publikation

DOI: 10.1007/978-3-030-41376-7_6

Study: weak evidence

Sivakanthan S, Madhujith T et al. Cowpea. In: Manickavasagan A, Thirunathan P (Ed.) Pulses: Processing and Product Development. Cham: Springer International Publishing; 2020. S. 99–117.

10.*

Increased legume consumption as part of a low-GI diet lowered HbA1c values, BP, heart rate, and estimated absolute CHD risk. These data provide support for the use of legumes as a specific food option to lower the dietary GI in type 2 DM and for the recommendations to increase low-GI food consumption by many national diabetes associations.

In conclusion, legume consumption of approximately 190 g per day (1 cup) seems to contribute usefully to a low-GI diet and reduce CHD risk through a reduction in BP. This effect of legumes seems analogous to that seen with acarbose, which also transforms the dietary carbohydrate into a more slowly digested low-GI form and has been associated with a reduced rate of hypertension and CHD events in prediabetic individuals.

The respective CHD risk reduction on the low-GI legume diet was −0.8% (95% CI, −1.4% to −0.3%; P = .003), largely owing to a greater relative reduction in systolic blood pressure on the low-GI legume diet compared with the high wheat fiber diet (−4.5 mm Hg; 95% CI, −7.0 to −2.1 mm Hg; P < .001).

Randomisierte kontrollierte Studie in wisschenschaftlichem Journal

DOI: 10.1001/2013.jamainternmed.70

Study: strong evidence

Jenkins DJA, Kendall CWC et al. Effect of Legumes as Part of a Low Glycemic Index Diet on Glycemic Control and Cardiovascular Risk Factors in Type 2 Diabetes Mellitus. A Randomized Controlled Trial. Archives of Internal Medicine. 2012;172(21):1653–1660.

11.*

Observational studies have shown that dietary fiber intake is associated with decreased risk of cardiovascular disease.

Dietary fiber can be used as a dietary change to complement statin monotherapy in lowering total and LDL-Cholesterol and to reduce the prescribed dose of statin, decrease the side effects, and improve drug tolerability.

Dietary fiber adds bulk to the diet, adsorbs and sequesters cholesterol, and thus decreases hepatic absorption and increases excretion through bile and fecal lipids and bile acids.

Water-insoluble fibers have rapid gastric emptying, and as such may decrease the intestinal transit time and increase fecal bulk, thus promoting digestive regularity. In addition to dietary fiber, isolated and extracted fibers are known as functional fiber and have been shown to induce beneficial health effects when added to food during processing.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/nu11051155

Study: weak evidence

Soliman GA. Dietary Fiber, Atherosclerosis, and Cardiovascular Disease. Nutrients. 2019;11(5):1155.

12.*

 Since then, many case-control studies reported an inverse association between dietary fiber intake and the risk of colorectal cancer (2-6). Furthermore, many animal models show different inhibitory effects of various types of fiber on colon tumor development (7-9). 

In this cohort of Japanese population, dietary fiber intake was inversely associated with colorectal cancer risk. The association was stronger for the risk of colon cancer, and no clear relationship was observed for rectal cancer risk. In addition, no material differences appeared in the strength of associations with the risk between soluble and insoluble dietary fiber.

Many possible mechanisms have been proposed to explain putative risk-reducing effect of increased dietary fiber intake (7-9). When entering the large bowel, fiber increases stool bulk and dilutes fecal carcinogens. It also shortens fecal transit time and, thus, reduces the contact of the colon epithelium to carcinogens in stool. Indeed, severe constipation (bowel movement every 6 days or less) was linked with the risk of female colorectal cancer in the JACC Study (45). 

Prospektive Kohortenstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1158/1055-9965.EPI-06-0664

Study: moderate evidence

Wakai K, Date C et al. Dietary fiber and risk of colorectal cancer in the Japan collaborative cohort study. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2007;16(4):668-675.

13.*

Although α-galactosides are considered as the main flatus-causing factors, they are also involved in several important functions during plant and seed development and beneficially stimulate the growth and activity of living bifidobacteria and lactobacilli in the human colon. The best-known α-galactosides are raffinose, stachyose, verbascose, and ajugose.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1080/10408390701326243

Study: weak evidence

Martínez-Villaluenga C, Frias J, Vidal-Valverde C. Alpha-Galactosides: Antinutritional Factors or Functional Ingredients? Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 2008;48(4):301–316.

14.*

"There is abundant evidence that a reduction in dietary sodium and increase in potassium intake decreases BP, incidence of hypertension, and morbidity and mortality from CVD. However, there is no credible evidence that existing policies have been effective in achieving population goals for dietary sodium and potassium intake in the USA."

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1097/MOL.0000000000000033

Study: weak evidence

Whelton PK, He J. Health effects of sodium and potassium in humans. Current Opinion in Lipidology. 2014;25(1):75–79. 

15.*

 In addition, cowpea seeds are among the richest in folates when compared to other leguminous species (Rychlika et al., 2007; Hefni et al., 2010; Jha et al., 2015; Witthöft and Hefni, 2016; Singh, 2018) and it is generally reported that folates are mainly present as 5-methyltetrahydrofolate (51 %), followed by 10-formylfolic acid (40 %) and tetrahydrofolate (16 %) (Rychlika et al., 2007; Hefni et al., 2010).
Folates are also known as vitamin B9 and folacin, and are essential cofactors for the one-carbon transfer reactions needed for de novo biosynthesis of purines, pyrimidines, formyl-methionyl-tRNA and thymidylate and in the metabolism of several amino acids, including methionine, serine and glycine (Herrmann and Obeid, 2016). In addition, it has been indicated that low folate levels promote the Wnt/β-catenin signaling pathway, activating the Gcm1 gene (glial cell missing 1) and leading to aberrant vertebrate neural development (Li et al., 2021). Animals are not able to synthesize folates and are entirely dependent on their dietary sources for folate supply, making it an essential nutrient. Its deficiency is associated with several diseases, such as anemia, with abnormally large red blood cells, and depression, risk of stroke and prostate cancer (Bailey et al., 2015). Folates are also recognized as extremely important for women during pregnancy to reduce the risk of neural tube defects (NTD) in babies, which are among the commonest human birth defects, affecting around 1 in every 1000 pregnancies worldwide (Mitchell, 2005; Tsiklauri et al., 2019; Li et al., 2020). Low levels in early pregnancy are well established as the cause of more than half the number of babies born with NTD (Safi et al., 2012). As a reaction, in 84 countries the fortification of some foods with folic acid (synthetic form of folate) is mandatory as a measure to decrease the rate of NTDs (Safi et al., 2012; Wald et al., 2018). However, biofortification via conventional and molecular breeding is considered the main strategy to combat folate deficiency, because it is cost-effective, sustainable, and safe, especially when carried out in low-income countries (Van Der Straeten et al., 2020).

Experimentelle Labor-/Analysestudie (Lebensmittelzusammensetzung, pflanzenbiologisch)

DOI: 10.1016/j.jfca.2021.104357

Nascimento CP, Cipriano TM et al. Natural variation of folate content in cowpea (Vigna unguiculata) germplasm and its correlation with the expression of the GTP cyclohydrolase I coding gene. Journal of Food Composition and Analysis. 2022;107:104357.

16.*

Vitamin B1 is an essential dietary component, and deficiencies in this micronutrient underlie several diseases, notably nervous system disorders. The predominant source of dietary vitamin B1 is plant-based foods. Moreover, vitamin B1 is also vital for plants themselves, and its benefits in plant health have received less attention than in the human health sphere. In general, vitamin B1 is well-characterized for its role as a coenzyme in metabolic pathways, particularly those involved in energy production and central metabolism, including carbon assimilation and respiration.

Narrativer Review (pflanzenbiologische Grundlagenforschung) in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1074/jbc.REV120.010918

Study: weak evidence

Fitzpatrick TB, Chapman LM. The importance of thiamine (vitamin B1) in plant health: From crop yield to biofortification. J Biol Chem. 2020;295(34):12002-12013.

17.*

Besides composition, the content of flavonols in cowpea varies significantly across various phenotypes (Ojwang et al., 2012). Based on seed coat color, the red seeded cowpea generally contain the highest amount of these compounds, averaging 870–1060 lg/ g, dry basis (Table 2), whereas white and green seeded varieties tend to have the lowest, averaging 270–350 lg/g (Ojwang et al., 2012).

For example, Ojwang et al. (2012) reported 184 lg/g (40% of total flavonols) and 121 lg/g (33% of total flavonols) glucosyl- and galactosyl-rhamnosides in a light brown (cream) and black cowpea varieties, respectively. These compounds were absent in all other cowpea varieties they tested. Other quercetin derivatives that are variety specific include the acylated forms (Table 2).

It is obvious that there is significant variation in composition and content of flavonols in cowpea based on seed coat color and genetic variety.

1. Flavan-3-ol profile of cowpea Unlike flavonols that are found in all cowpea varieties, the flavan-3-ols are only present in specific phenotypes of cowpea (Ojwang et al., 2013; Price et al., 1980). Ojwang et al. (2013) reported no detectable flavan-3-ols in white or green cowpea varieties. Our additional investigations with a diverse set of cowpea confirm the absence of these compounds in white cowpea phenotypes (not published). Other published data using the non-specific vanillin-HCl test (reported as catechin equivalents, CE) generally confirm the absence of tannins in white seeded cowpea. For example, Ene-Obong (1995) found no detectable tannins in a white cowpea variety, while Plahar, Annan, and Nti (1997) reported CE values of 0.34 mg/g for blackeyed cowpea (white seed with a black eye), compared to 6.9 mg/g for maroon red and 4.2 mg/g for a light brown variety.

In all, the evidence suggests cowpea has a unique profile of tannins that may be favorable for health promotion with reduced ‘anti-nutritional’ properties. For instance, the predominance of monomers and low MW oligomers would make the cowpea flavan-3-ols more bioavailable (Holt et al., 2002). Furthermore, glycosylation is reported to stabilize these compounds in the GI tract and further improve their bioavailability (Kitao, Ariga, Matsudo, & Sekine, 1993; Raab et al., 2010). On the other hand, because higher MW tannins are far more efficient at binding nutrients (Cheynier et al., 1997; Yoneda & Nakatsubo, 1998), the overall adverse effect of cowpea tannins on nutrient digestion and absorption may thus be modest. Most published literature that mention antinutritional properties of cowpea tannins provide little direct data, and are mainly based on presumption that positive vanillin-HCl assay automatically suggests presence of ‘harmful’ tannins, or are based on in vitro assays of questionable predictive value.

Various reports provide some evidence of anti-cancer properties of cowpea which have been demonstrated using in vitro and in vivo assays. These anti-cancer properties have been shown using such parameters as inhibition of oxidative DNA damage, antiproliferative effects against cancer cells and induction of Phase II detoxifying enzymes.

One of the most important events thought to trigger development of coronary heart disease is oxidation of low density lipoprotein (LDL) (Regnström, Ström, Moldeus, & Nilsson, 1993). The prevailing hypothesis is that macrophages (Jacob & Burri, 1996) and smooth muscle cells take up oxidised LDL and this leads to formation of fatty streaks (Baba et al., 2007) within blood vessels and development of atherosclerosis. The prevention of LDL oxidation is therefore used to demonstrate protection against cardiovascular disease and hypertension.

Narratives Review in wisschenschafltichem Journal

DOI: 10.1016/j.jff.2016.12.002

Study: weak evidence

Awika JM, Duodu KG. Bioactive polyphenols and peptides in cowpea (Vigna unguiculata) and their health promoting properties: A review. Journal of Functional Foods. 2017;38:686–697.

18.

Website

UKB Universitätsklinikum Bonn. Zentrum für Kinderheilkunde. Informationszentrale gegen Vergiftungen: Gartenbohne (Phaseolus vulgaris). 2024.

19.*

None of the assays detected active lectins in adzukki beans, barley, chia seeds, cowpeas, eggplant, green bell pepper, hemp seeds, linseeds, mung beans, sesame, urid beans, or wheat. The lack of lectin activity in samples of adzukki beans, cowpeas, mung beans, and urid beans is in contrast to literature data that showed hemagglutination with TT rabbit erythrocytes [14]. These contrary results could be explained by the usage of blood from different rabbit strains, but this information is often not disclosed. Furthermore, it cannot be excluded that sample impurities (biomolecules) could affect agglutination both in vivo and in vitro. This could be the subject of further research.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/foods10112796

Study: weak evidence

Adamcová A, Laursen KH, Ballin NZ. Lectin activity in commonly consumed plant-based foods: calling for method harmonization and risk assessment. Foods. 2021;10(11):2796.

20.*

Phytohaemagglutinin (PHA) is found in many species of beans, but its highest concentration is found in red kidney beans. The concentration of PHA is calculated in terms of hemagglutinating unit (hau), which is based on hemagglutination properties of red blood corpuscles (RBCs). Raw kidney beans contain huge amounts of PHA with a concentration range of 20,000 to 70,000 hau; although fully cooked beans contain much lower concentrations of PHA with a range between 200 and 400 hau.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1016/j.nut.2012.11.010

Study: weak evidence

Kumar S, Verma AK et al. Clinical complications of kidney bean (Phaseolus vulgaris L.) consumption. Nutrition. 2013;29(6):821–827.

21.*

This study has shown that IT81D-699 and TVx 3236 have desirable attributes such as high crude protein contents, low levels of phytic acid and superior nutritional quality compared with IT82E-18 and IT84S-2246-4. These cowpea lines could possibly be combined into a single cowpea line and further improved by breeders to have other desirable cooking quality, such as reduced cooking times and higher levels of water absorption during soaking.

Experimentelle Laborstudie zur Nährstoffzusammensetzung

DOI: 10.1016/j.jfca.2004.06.007

Study: weak evidence

Giami SY. Compositional and nutritional properties of selected newly developed lines of cowpea (Vigna unguiculata L.Walp). Journal of Food Composition and Analysis. 2005;18(7):665–673.

22.

Accepted Infraspecifics

Includes 13 Accepted Infraspecifics

In Nigeria some varieties of cowpea are cultivated for their strong fibre which is used to make fishing gear as well as to produce good quality paper. In the United States cowpea is grown for green manure. The dry seeds also make a good alternative to coffee.

Various parts of the cowpea are used medicinally. The leaves and seeds are applied to skin infections as a poultice, the leaves are chewed to relieve toothache and powdered carbonized seeds are applied to insect stings. The roots are used as treatment for epilepsy, chest pain, constipation and as an antidote to snakebites.

Website

Royal Botanic Gardens Kew. Plants of the World Online. Plants of the World Online. Vigna unguiculata (L.) Walp.

23.

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

24.

Water footprint: high, it takes 6,906 liters of water to produce 1 kilogram of dried black-eyed peas or cowpeas / 828 gallons of water to produce 1 pound of black-eyed peas or cowpeas

Carbon footprint: low, 0.56 kg CO2e to produce 1 kilogram or 2.2 pounds of dry black eyed peas, a car driving equivalent of 1.25 miles or 2 kilometers

Website

Healabel com: Top Black Eyed Pea Benefits + Side Effects. 2024.

25.*

 Beans, dry 5053

Broad beans, horse beans, dry 1317 205 496 2018

Peas, dry 1979

Chick peas 4177

Cow peas, dry 6906

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600.

26.*

DOI: 10.1016/j.heliyon.2023.e17680

Senghor Y, Balde AB et al. Intercropping millet with low-density cowpea improves millet productivity for low and medium N input in semi-arid central Senegal. Heliyon. 2023;9(7):e17680.

27.*

DOI: 10.3390/land11040581

Akter Suhi A, Mia S et al. How Does Maize-Cowpea Intercropping Maximize Land Use and Economic Return? A Field Trial in Bangladesh. Land. 2022;11(4):581.

28.*

DOI: 10.1007/s13593-023-00902-y

Marcos-Pérez M, Sánchez-Navarro V et al. Intercropping organic melon and cowpea combined with return of crop residues increases yields and soil fertility. Agron Sustain Dev. 2023;43(4):53.

29.*

According to Verdcourt (1970), cowpea has five sub- species, which are cylindrical, Sesquipedalis, dekindtiana, unguiculata and manensis. Among them, cylindrical, sesquipedalis and unguiculata are cultivated species, whereas dekindtiana and menensis are wild. It is highly self-pollinated, vigorous climbing annual, cultivated for its strikingly long draping pods which are used as vegetables.

Roy N, Dash P et al. Genotype and spacing on growth, yield and profitability of yardlong bean. Bangladesh Journal of Agricultural Research. 2022;47(2):169–189.

30.*

The Leguminosae genus Vigna is a pantropical genus comprising about 100 species mainly found in Africa and Asia (Maréchal et al., 1978). Nine Vigna species have been domesticated, two of which were domesticated in Africa and seven were domesticated in Asia. The African Vigna consists of cowpea [V. unguiculata (L.) Walp.] and bambara groundnut [V. subterranea (L.) Verdc.] (Smartt, 1990). The Asian Vigna comprises mungbean [V. radiata (L.) Wilczek], blackgram [V. mungo (L.) Hepper], moth bean [V. aconitifolia (Jacq.) Maréchal], azuki bean [V. angularis (L.) Ohwi & Ohashi], rice bean [V. umbellata (Thunb.) Ohwi & Ohashi], jungli bean [V. trilobata (L.) Verdc.] and creole bean [V. reflexo-pilosa Hayata] (Tomooka et al., 2002).

DOI: 10.1093/aob/mcs048

Kongjaimun A, Kaga A et al. The genetics of domestication of yardlong bean, Vigna unguiculata (L.) Walp. ssp. unguiculata cv.-gr. sesquipedalis. Annals of Botany. 2012;109(6):1185–1200.

31.*

While cowpea whole grain protein content is low in methionine and cysteine as compared to livestock-origin proteins, it is high in amino acids as compared to cereals [25]. According to several researchers, cowpea seeds, leaves or aerial parts, hay, and haulms are also suitable fodder species that are necessary for livestock feed. Low animal production is typically connected to less palatability and nitrogen content of accessible feeds in several tropical and subtropical locations. As a result, several high-yielding tropical grain legumes, such as cowpea, could be used as animal feed [27]. The seed's mean protein content is 25.47%, which is comparable to soybeans, winged beans, and gram. As compared to Cajanus cajan (Arhar) and gram pulse, cowpea seeds have a higher lysine concentration [28]. Cowpea plant components (for example, leaves, green pods) are used to prevent or treat several human ailments such as measles, smallpox, adenitis, burns, and ulcers, in addition to their nutritional value. Similarly, the seeds of cowpea are used to cure several ailments, such as astringent, antipyretic, and diuretic. For liver and spleen problems, intestinal cramp, leucorrhoea, menstrual abnormalities, and urine expulsions, decoction or soup is employed [[28], [29], [30]].
Meanwhile, demand for animal-derived proteins, vitamins, and a critical mineral has risen, and their cost has also increased from time to time. To overcome such a problem, legumes like cowpea could enhance human and animal feed accessibility and protein absorption [31].

SP: Phenolic compounds are antioxidants that can regulate the activity of a variety of enzymes. They are potent inhibitors of two indispensable enzymes (i.e., α-amylase and α-glucosidase) that participate in controlling glucose balance [154]. Phenolic compounds can improve human health through hunting free radicals [151]. They have anti-inflammation, anti-cancer, hypolipidemic, hypoglycemic, and enzyme inhibitory properties [155,156]. [157] found that the flavonoid constituent of cowpea seed coat is between 0.95 and 0.36 mg QE/g, with darker seed leftover varieties having a higher total flavonoid amount than white varieties [158]. identified significant flavonoid content in cowpea flour, with flavonols and flavan-3-ols dominating the flavonoid subclasses. The occurrence of flavonoids in cowpea seed has been discovered in a number of additional studies [159]. According to Ref. [160], phenolics and antioxidant activity have a strong positive relationship, suggesting that phenolic components dominate the overall antioxidant activity of dietary legumes. Though cowpea anthocyanins have received little attention, in ethanol-extracted cowpea leaves, delphinidin-3-O-glucoside and cyanidin-3-O-glucoside were found and reported as major anthocyanins [161].

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1016/j.jafr.2022.100383

Study: weak evidence

Abebe BK, Alemayehu MT. A review of the nutritional use of cowpea (Vigna unguiculata l. Walp) for human and animal diets. Journal of Agriculture and Food Research. 2022;10:100383.

32.*

This review presents a comprehensive analysis of plant-based proteins from soybeans, pulses, cereals, and pseudo-cereals by examining their structural properties, modification techniques, bioactivities, and applicability in food systems. It addresses the critical need for a proper utilization strategy of proteins from various plant sources amidst the rising environmental footprint of animal protein production. The inherent composition diversity among plant proteins, their nutritional profiles, digestibility, environmental impacts, and consumer acceptance are compared. The innovative modification techniques to enhance the functional properties of plant proteins are also discussed. The review also investigates the bioactive properties of plant proteins, including their antioxidant, antimicrobial, and antitumoral activities, and their role in developing meat analogs, dairy alternatives, baked goods, and 3D-printed foods. It underscores the consideration parameters of using plant proteins as sustainable, nutritious, and functional ingredients and advocates for research to overcome sensory and functional challenges for improved consumer acceptance and marketability.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Fachjournal

DOI: 10.3390/foods13131974

Study: weak evidence

Zhang W, Boateng ID, Xu J, Zhang Y. Proteins from Legumes, Cereals, and Pseudo-Cereals: Composition, Modification, Bioactivities, and Applications. Foods. 2024;13(13):1974.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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