Inhaltsverzeichnis
Beim roh essbaren Maiskolben handelt es sich um Zuckermais (Zea mays bzw. Zea mays var. saccharata). Er ist in der Küche vielfältig einsetzbar. Bio-Qualität ist zu bevorzugen.
Verwendung in der Küche
Ausgewachsene, gelbe Maiskolben haben eng aneinandergereihte, gleichmässig angeordnete Körner, die wie Perlen wirken. Je nach Sorte erscheinen die Körner in blassgelb über tiefrot bis violett und schwarz. Die Grösse variiert bei ausgewachsenen Maiskolben und liegt meist bei 15-22 cm.
Gekocht, gegrillt, im Ofen gebacken oder in der Pfanne gebraten können Sie Maiskolben essen. Für mehr Geschmack marinieren Sie die Kolben mit Knoblauch, Petersilie, Basilikum oder frischen Kräutern. Besonders gut passen scharfe Gewürze wie Chilipulver, Pfeffer oder Paprikapulver. Zu Ofenkartoffeln mit Quark (vegan), Tomaten, Hülsenfrüchten (z.B. Linsen oder Bohnen oder in der veganen Quinoa-Bowl mit Kichererbsen) und vielen weiteren Gemüsesorten (z.B. vegane Blumenkohl-Mais-Chowder) schmeckt Mais hervorragend.
Auf unseren Tellern landen Maiskolben der Sorte Zuckermais.1 Deren Maiskörner sind süss. Babymaiskolben (Miniaturmais, Maiskölbchen) zählen ebenfalls zum Zuckermais. Sie sind etwa 10 cm lang, in der ganzen Form zu verzehren und finden häufig in der asiatischen Küche in Wok- oder Pfannengerichten Verwendung.
Geschälte Maiskolben benötigen zwischen 20 und 25 Min. in kochendem Salzwasser. Ähnlich verhalten sich die Angaben zu Backzeiten bei ca. 200 °C.
Kann man Mais roh essen? Sie können Maiskolben roh essen, wenn es sich um Zuckermais handelt. Mais vom Feld ist in der Regel Futtermais (Körnermais). Zwar sehen solche Kolben verlockend aus, sie sind aber nicht schmackhaft. Der süsse Maiskolben hingegen schmeckt besonders als Rohkost sehr lecker, z.B. als Snack oder in Salaten. Frische Maiskölbchen können Sie auch in Weissweinessig oder weissen Balsamessig einlegen - so erhöht sich ihre kurze Haltbarkeit.
Getrocknete Maiskörner können Sie zu Maisgriess und Vollkorn-Maismehl mahlen. Daraus entstehen Porridge, Maisbrei oder Bindemittel für Suppen und Saucen (Sossen) sowie Mais-Tortillas.
Veganes Rezept für gegrillte Gemüsespiesse mit Maiskolben
Zutaten (für 6 Personen): 1 Paprika (rot), 1 Paprika (gelb), 1 Paprika (grün), 1 Zucchini, 6 Champignons, 1 Maiskolben (roh, bio), 1 rote Zwiebel (gross), 2 Knoblauchzehen, frischer Rosmarin, frischer Thymian, Oregano, etwas Rapsöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken.
Zubereitung: Holzspiesse in Wasser einweichen. Gewaschenes Gemüse in gleich grosse Stücke und Maiskolben in dicke Scheiben schneiden. Auf Spiesse aufstechen. Für den Anfang und das Ende ein Stück rote Zwiebel verwenden. Pro Spiess einen Champignon und eine Maisscheibe, den Rest mit Paprika, Zucchini und Zwiebel füllen. Für die Marinade Knoblauchzehen schälen und mit den Kräutern fein hacken. Mit etwas Öl, Salz, Pfeffer und optional Chiliflocken vermengen. Gemüsespiesse mit Marinade beträufeln. Spiesse auf vorgeheizten Grill legen und 5 Min. von allen Seiten grillen, bis das Gemüse durchgegart ist. Vegane Gemüsespiesse warm servieren.
Teezubereitung
Aus dem Maisbart (Maisgriffel), also den Enden bzw. Haaren der Maispflanze, lässt sich ein Tee zubereiten. Sie können den Maisbart frisch von Maiskolben ernten oder geschnitten und gemahlen kaufen. Kochen Sie 3 EL getrockneten Maisbart in einem Liter Wasser auf. Lassen Sie ihn 7 Min. ziehen. Der Maisbart-Tee hat einen leicht süsslichen Geschmack.
Vegane Rezepte mit Maiskolben finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Maiskolben haben in Mitteleuropa von Juli bis Oktober Saison. In dieser Zeit finden Sie die rohen Zuckermaiskolben in den meisten Supermärkten (z.B. Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa), Bio-Supermärkten (z.B. Denn's Biomarkt, Alnatura) und Reformhäusern. Ganz frischen und regionalen Mais gibt es auf Bauernmärkten - vielfach auch in Bio-Qualität. Vorgekochte, vakuumierte Kolben, eingelegte Maiskölbchen und konservierte Maiskörner (in Gläsern oder Dosen) sind vielerorts erhältlich.
Die Verfügbarkeit von Maiskolben ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Frische, rohe Maiskolben halten 2 bis 4 Tage im Kühlschrank. Sie sollten sie schnell verbrauchen. Je älter der Kolben, desto schneller wandelt sich der enthaltene Zucker in Stärke um und der Mais beginnt, mehlig zu schmecken. Ein falsch gelagerter Maiskolben kann sauer schmecken und gehört nicht mehr auf den Teller. Zudem kann sich unter den Blättern und an den Körnern Schimmel bilden. Spätestens dann ist er nicht mehr essbar.
Vorgekochte und eingeschweisste Kolben sind länger (mehrere Monate) haltbar. Selbst eingelegte Maiskölbchen halten sich im Kühlschrank bis zu 3 Monate.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Der Energiegehalt von Maiskolben beträgt 275 kcal/100g. 100 g Maiskolben enthalten 56 g Kohlenhydrate. Sie besitzen zudem 5,5 g Ballaststoffe und 3,6 g Fett pro 100 g. Der Eiweissgehalt ist mit 7,1 g/100g (14,1 % des Tagesbedarfs) nennenswert.2
Die in 100 g Maiskolben enthaltenen 0,47 mg Vitamin B6 (Pyridoxin) decken zu 33 % den Tagesbedarf ab. Einen vergleichbaren Anteil haben Sorghumhirse (0,44 mg/100g) und Teff (0,48 mg/100g). Deutlich höher ist der Gehalt hingegen bei Weizenkleie (1,3 mg/100g).2
Thiamin (Vitamin B1) ist in Maiskolben zu 0,29 mg/100g (26 % des Tagesbedarfs) enthalten. Griess (0,28 mg/100g) und Grünkern (0,3 mg/100g) weisen ähnliche Mengen auf. Besonders reich an Thiamin sind Sonnenblumenkerne (1,5 mg/100g).2
Maiskolben beinhalten 95 mg Magnesium pro 100 g (25 % des Tagesbedarfs). Der Gehalt ist vergleichbar mit demjenigen von Roggen (110 mg/100g) und Vollkornreis (112 mg/100g). Geschälte Hanfsamen enthalten mit 700 mg/100g etwas mehr als das Siebenfache an Magnesium.2
Die gesamten Inhaltsstoffe von Maiskolben, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Alle Maisarten weisen Vitamine A, E und K sowie Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Phosphor auf. Mais enthält nahezu alle Vitamin-E-Isomere. Vitamin E stabilisiert Zellmembranen, wirkt als fettlösliches Antioxidans, unterstützt das Immunsystem sowie die DNA-Reparatur und kann das Risiko für Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.30 Kalium aus Mais wirkt sich zudem günstig auf den Blutdruck aus.6,13
Mais enthält bioaktive kurze Peptide (meist <50 Aminosäuren), die mit antioxidativen, blutdrucksenkenden, leberschützenden, entzündungshemmenden, antikanzerogenen und antidiabetischen Effekten in Zusammenhang stehen. Humanstudien zu Absorption, Verteilung, Metabolismus und Bioverfügbarkeit fehlen jedoch weitgehend.13
Mais zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit aus. Der Verzehr der gelben Körner eignet sich insbesondere bei Darmerkrankungen wie Reizdarmsyndrom, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Zöliakie, da sie glutenfrei sind und eine schützende Wirkung auf die Darmschleimhaut entfalten. Bei chronischen Nierenerkrankungen können Maiskörner aufgrund ihrer leicht harntreibenden Eigenschaften zur Linderung beitragen. Auch bei Schilddrüsenüberfunktion unterstützt Mais, da er die Schilddrüsenaktivität moderat dämpft. Zudem fördert Mais eine gesunde Gewichtszunahme bei Untergewicht.6
Mais und Maisprodukte sind eine wichtige Quelle resistenter Stärke (RS), die präbiotisch wirkt und das Wachstum bestimmter Darmbakterien fördern kann. Eine regelmässige Zufuhr von 17 bis 30 g resistenter Stärke aus Mais kann die Verdauung unterstützen, das Stuhlvolumen erhöhen, das Sättigungsgefühl steigern und möglicherweise zur Regulierung von Blutzucker- und Cholesterinwerten beitragen. Besonders wirksam ist resistente Stärke aus hochamylosem Vollkornmais. In Kombination mit Weizenkleie zeigen sich synergistische Wirkungen auf die Darmgesundheit.30 Resistente Stärke aus Mais kann die Verdauung unterstützen, das Stuhlvolumen erhöhen, das Sättigungsgefühl steigern und möglicherweise zur Regulierung von Blutzucker- und Cholesterinwerten beitragen.13
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von Maiskolben kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Maiskolben (auch pigmentiert) enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:4,5,13,30
- Isoprenoide: Triterpene: Steroide (Beta-Sitosterol, Campestanol, Stigmasterol, Delta-5-Avenasterol); Tetraterpene: Carotinoide (Carotine: α-Carotin, β-Carotin; Xanthophylle: Lutein, Zeaxanthin, β-Cryptoxanthin)
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäure (Vanillinsäure, Protocatechinsäure, Syringinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Ferulasäure, p-Cumarsäure, Kaffeesäure, Sinapinsäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin), Flavanone (Hesperetin), Anthocyane (Cyanidin-Derivate, Peonidin-Derivate, Pelargonidin-Derivate); Tannine (Plobaphene)
- Weitere organische Verbindungen: Alkohole (Policosanole)
- Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure
Die Zusammensetzung der Phytochemikalien variiert zwischen den verschiedenen Maissorten. Unterschiede zwischen Körnermais und Zuckermais (Zea mays var. saccharata) entstehen durch Genotypen und Erntezeitpunkte.13 Insbesondere gelber Mais ist reich an Carotinoiden, darunter Lutein (50 %), Zeaxanthin (40 %), Beta-Cryptoxanthin (3 %), β-Carotin (4 %) und α-Carotin (2 %). Der Körper kann α-, β-Carotin und β-Cryptoxanthin zu Vitamin A umwandeln, das für den Sehvorgang sowie für Struktur und Gesundheit von Geweben eine wichtige Rolle spielt. Lutein und Zeaxanthin reichern sich gezielt in der Makula der Retina an, wo sie etwa 90 % des energiereichen blauen Lichts (450-470 nm) filtern und so vor oxidativem Stress sowie strukturellen Schäden schützen. Weitere wichtige pflanzliche Quellen von Carotinoiden sind Grünkohl, Wirsing, Spinat, Brokkoli, Erbsen und Petersilie.3
Pigmentierter Mais enthält je nach Varietät unterschiedliche Mengen an Anthocyanen, die für die intensive Färbung verantwortlich sind, sowie Carotinoide. Studien zeigen höhere Anthocyangehalte im Vergleich zu gelbem Mais. In violettfarbigen Körnern befinden sich Anthocyane im Perikarp (äussere Hülle), in blauen Sorten in der Aleuronschicht. Schwarze und dunkelrote Körner enthalten Anthocyane sowohl im Perikarp als auch in der Aleuronschicht, jedoch in geringeren Mengen. Phlobafene reichern sich primär im Perikarp von rotem Mais an und können entzündungshemmende und antikarzinogene Effekte zeigen, die bisher jedoch weitgehend unerforscht sind.4,13,15,18,21
Der Gehalt an Anthocyanen korreliert eng mit der antioxidativen Kapazität. Extrakte aus rotem und blauem Mais zeigen in vitro und in vivo antioxidative Wirkungen, wobei blaue Maissorten in der Regel höhere Gehalte und stärkere biologische Effekte aufweisen als rote. Anthocyane können Metalle wie Eisen, Kupfer, Nickel, Aluminium, Cadmium und Arsen binden (chelatieren). In-vitro-, Tier- und Humanstudien deuten darauf hin, dass anthocyanreiche Getreide positiv auf Adipositas, Diabetes, Alterung, Krebs (u.a. Darmkrebs) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Weitere Forschung ist jedoch nötig, um die tatsächlichen Effekte von Anthocyanen beim Menschen zu bestimmen, insbesondere innerhalb von verarbeiteten Getreidematrizes wie Mais-Tortillas.4,13,30
Neben den Anthocyanen tragen insbesondere Phenolsäuren wie Ferulasäure wesentlich zur antioxidativen Wirkung bei. Sie hemmen die Bildung reaktiver Sauerstoff- und Stickstoffspezies (ROS bzw. RNS) und neutralisieren freie Radikale. Ferulasäure besitzt entzündungshemmende, antimikrobielle, antikanzerogene (u.a. bei Lungen-, Brust-, Darm- und Hautkrebs) und antithrombotische Effekte.13
Der Gesamtgehalt an phenolischen Verbindungen ist in Mais (Zea mays) höher (1555 ± 60 µmol/100g TG) als in anderen Getreidearten wie Reis (799 ± 39 µmol/100g TG), Hafer (653 ± 19 µmol/100g TG) und Weizen (556 ± 17 µmol/100g TG).30 Metaanalysen und Kohortenstudien berichten, dass 2,5 Portionen pro Tag an Vollkornprodukten im Vergleich zu 0,5 Portionen mit einem um 21 % geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs verbunden sind. Zu diesen Vollkornprodukten zählen u.a. neben Mais, Gerste, Buchweizen, Hirse, Sorghumhirse, Hafer, Quinoa, Vollkornreis und Roggen. Im Gegensatz dazu zeigt der Verzehr raffinierter Getreideprodukte, bei denen nur das kohlenhydratreiche Endosperm erhalten bleibt, keinen Zusammenhang mit einem reduzierten Risiko.30
Anders als in Obst und Gemüse liegen phenolische Verbindungen in Getreide wie Mais überwiegend in unlöslich gebundener Form vor, und erst Verarbeitungsschritte wie Erhitzen, Pasteurisieren, Fermentieren oder Einfrieren ermöglichen deren Freisetzung.30 Eine neuere Studie zeigt, dass phenolische Verbindungen in Zuckermais überwiegend in freier Form vorliegen. Gebundene Phenole im Zuckermais sind primär in der Randschicht (Kleie) lokalisiert. Eine dünne Kleieschicht stellt einen wichtigen Vorteil von Zuckermais gegenüber herkömmlichen Maissorten dar, da sie zur besseren sensorischen Qualität beiträgt.21
Der Maiskeim weist mit 24,2-30,7 % den höchsten Ölanteil auf, während Endosperm und Perikarp lediglich 0,4-1,2 % Öl enthalten. Das dominierende Phytosterol ist β-Sitosterol, das etwa 77-87 % der gesamten Phytosterole ausmacht, gefolgt von Campestanol (13-23 %). Stigmasterol und Delta-5-Avenasterol kommen nur in Spuren vor. Eine hohe Aufnahme von Pflanzensterolen (ca. 1,6 g pro Tag) kann beim Menschen die Serumkonzentrationen von LDL- und Gesamtcholesterin senken, ohne die HDL-Cholesterinwerte zu beeinflussen. Der Wirkmechanismus beruht darauf, dass Phytosterole im Darm mit Cholesterin um die Bildung von Mizellen (fettbasierte Transportpartikel) konkurrieren und dadurch die Cholesterinaufnahme hemmen.13,30
Im Maiskorn ist Phytinsäure enthalten, die eine Aufnahme von Zink beeinträchtigt. Bei Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung ist Phytinsäure kaum ein Problem, da langes Kauen und die Magensäfte körpereigene Phytasen aktivieren (Enzymgruppe, die Phytinsäure abbaut). Fermentieren oder Keimen reduzieren den Gehalt der Phytinsäure vor dem Verzehr zusätzlich. Ergebnisse einer Humanstudie bestätigen, dass eine Reduktion der Phytinsäure in Maissorten die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen wie Zink signifikant verbessern kann.5
Maisbart enthält unter anderem reichlich Flavonoide und Steroide. Teezubereitungen aus ihm gelten als gesundheitsfördernd und unterstützen u.a. die Senkung des Blutdrucks, die Linderung von Prostataentzündungen, Diabetes und Harnwegsinfektionen sowie die Behandlung von Ödemen und Fettleibigkeit und entfalten zudem eine entspannende Wirkung. Diese Effekte sind jedoch wissenschaftlich bislang wenig belegt.18
Lesen Sie ergänzende Informationen unter der Zutat Maiskörner, gelb nach.
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Mais kann in Form einer Maisallergie Beschwerden hervorrufen. Menschen mit einer Maisallergie sollten daher auf den Verzehr von maishaltigen Produkten verzichten. Ebenso ist eine Kreuzallergie zu Weizen, Roggen, Weidelgras und Hafer möglich. Bei einer Kreuzallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf gleiche oder ähnliche Allergene in unterschiedlichen Lebensmitteln.7
Mais hat mit 50-65 einen niedrigen bis mittleren glykämischen Index (GI), der bei rohen Maiskolben tiefer als bei gekochten liegt.8 Lebensmittel, die einen hohen glykämischen Index aufweisen, sorgen für einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dies kann längerfristig zu gesundheitlichen Problemen führen, wie Gewichtszunahme und Diabetes. Personen, die an Diabetes leiden, sollten Mais massvoll konsumieren.
Eine einseitige, auf ausschliesslich Mais fokussierte Ernährung kann zur Vitaminmangelkrankheit Pellagra führen. Grund dafür ist, dass Mais geringe verwertbare Mengen des Vitamins Niacin und der Aminosäure Tryptophan aufweist. Pellagra äussert sich vorwiegend durch Dermatitis und Diarrhö.9 Eine ausgewogene Ernährung, die Mais z.B. mit Hülsenfrüchten kombiniert, ist zu empfehlen.
Volksmedizin - Naturheilkunde
Maisbart (Stigma maydis, Maydis stigmata) ist seit langem Bestandteil traditioneller Behandlungen in China. Auch die UreinwohnerInnen Amerikas verwendeten und verwenden Maisgriffel. In weiteren Teilen der Welt wie in der Türkei, den Vereinigten Staaten und Frankreich gilt Maisbart als traditionelles Heilmittel. Verwendungszwecke von Maisbart sind Tees und Nahrungsergänzungsmittel zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden (z.B. Blasengriess).10,18
In der Volksmedizin kommt Maisbart-Tee als pflanzliches Heilmittel zur Behandlung von Entzündungen, Ödemen, Hyperlipidämie, Bluthochdruck und Fettleibigkeit in China, Korea, Vietnam, Amerika und einigen anderen Ländern zum Einsatz.20
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Zur Einschätzung der Klimafreundlichkeit eines Lebensmittels dient in erster Linie der CO2-Fussabdruck. Dieser hängt von unterschiedlichen Aspekten ab, wie Anbauweise (konventionell/biologisch), Saisonalität, Herkunftsland, Verarbeitung, Transport und gegebenenfalls Verpackung. Laut Concito, einer dänischen Klimadatenbank, beträgt der CO2-Fussabdruck von Maiskolben 0,98 kg CO2eq/kg.19 Der Wasser-Fussabdruck von Maiskolben beläuft sich laut einer niederländischen Studie (2011) auf 1222 Liter Wasser pro kg.23
Die Nachfrage nach Mais ist hoch, insbesondere als Futtermittel. Monokulturen, hoher Pestizideinsatz und der Anbau von umstrittenem Genmais (gentechnisch veränderter Mais) sind die Folgen.12 Der Bio-Anbau vermeidet diese Methoden, weshalb Bio-Mais zu bevorzugen ist.
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Weltweites Vorkommen - Anbau
Die Maispflanze (Zea mays) stammt aus Mesoamerika. Die Domestikation fand vor etwa 9000 Jahren in Mexiko statt, von wo aus Mais sich über den gesamten amerikanischen Kontinent verbreitete. Heute kultivieren ihn Menschen auf der ganzen Welt. Der ursprüngliche Mais umfasst 10'000 Arten, die in 600-700 verschiedenen Gattungen zusammengefasst sind.18 Von zahlreichen Zuchtformen stammen unzählige Sorten ab, die das Ergebnis von Selektionsprozessen sind.13
Der heutige Mais ist der extreme Fall einer vom Menschen geschaffenen, an seine Bedürfnisse angepassten Pflanze und das Getreide mit einem der höchsten Ertragspotentiale.11
Zuckermais unterscheidet sich von anderen Maisvarietäten durch einen geringeren Stärkegehalt und eine höhere Zuckerkonzentration. Er stammt ursprünglich aus den USA und hat sich seither in Ländern auf der ganzen Welt zu einem beliebten Nahrungsmittel entwickelt.25 Die USA sind Stand 2023 das Hauptanbauland von Zuckermais, gefolgt von China und Brasilien.26
Wild zu finden
Teosinte (Euchlaena mexicana) scheint nach neueren Ansichten der Urahn des heutigen Kulturmais (Zea mays) zu sein. Diese Pflanze kommt wild noch in Guatemala vor.27
Anbau im Garten
Mais ist eine einjährige Nutzpflanze, die bis zu 3 m hoch wächst. Die Maiskolben bilden sich nach der Befruchtung der Maisgriffel an den Kolbenachsen aus. Maximal 2 Maiskolben pro Pflanze reifen heran. Die Aussaat der Maispflanzen erfolgt Ende April bis Anfang Mai. Mais ist sehr wärmebedürftig und braucht viel Sonnenlicht zum Gedeihen. Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich, humos und feucht sein.28 Zuckermais wächst nicht so hoch wie Körnermais und die Blätter sind dünner.17
Wenn sich die Maishaare braun färben und beim Ritzen des Maiskorns milchig-weisser Saft austritt (Milchreife), sind Zuckermaiskolben erntereif. Der richtige Erntezeitpunkt ist auch daran zu erkennen, dass die Körner ihre endgültige Grösse und ihre sortentypische Farbe erreicht haben. Je nach Sorte ist das zwischen Ende Juli und Ende September der Fall.11,17,28
Weiterführende Informationen
Mais (Zea mays) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süssgräser (Poaceae). Es gibt eine Klassifizierung von Mais auf der Grundlage der Grösse und Zusammensetzung des Endosperms, die zu einer künstlichen Definition nach Körnertyp wie folgt führt: Zahnmais (dent corn), Hartmais (flint corn), Wachsmais (waxy corn), Stärkemais (flour corn), Zuckermais (sweet corn), Puffmais (pop corn) und Spelzmais (pod corn). Ein weiteres Unterscheidungs- oder Klassifizierungskriterium ist die Süsse resp. der Zuckergehalt. Der Restzuckergehalt hängt von der Maissorte und dem Erntezeitpunkt auf dem Feld ab.29
Während die sogenannten Maistypen Silomais und Körnermais Verwendung als Tierfutter finden, ist Zuckermais der vorwiegend von Menschen verzehrte Mais.1 Zuckermais ist eine spezielle Maissorte mit hohem Zuckergehalt aufgrund einer veränderten Stärkesynthese im Endosperm. Die kommerzielle Produktion kennt vier Gruppen von Zuckermais, die sich durch ihren Zuckergehalt unterscheiden, darunter Standard (standard sugary) und supersüss (supersweet). Supersüsser Mais ist die am häufigsten angebaute Sorte. Landwirtinnen und Landwirte kultivieren Zuckermais hauptsächlich als Gemüse für den Frischverzehr oder zur Konservenherstellung, nicht zur Nutzung als Getreide.21 Zuckermais bezeichnet man als Varietät (var. oder convar.), Unterart (subspecies) oder als Mutation.22,24
Maiskörner können verschiedene Farben haben, von weiss über gelb und rot bis hin zu schwarz. In den USA bauen Landwirtinnen und Landwirte überwiegend gelben Mais an, während die Menschen in Afrika, Mittelamerika und im Süden der USA weissen Mais bevorzugen.29
Mais gilt nicht als Spelzgetreide. Einzig beim sogenannten Spelzmais liegen die Körner nicht frei auf dem Maiskolben, sondern jedes einzelne Korn ist von einer Spelze umhüllt. Spelzmais ist durch eine Mutation entstanden. Aufgrund des grossen Aufwands bei der Gewinnung der Körner hat er keine landwirtschaftliche Bedeutung mehr.14
Alternative Namen
In Österreich und Altbayern ist der Alternativname von Mais Kukuruz. In der Schweiz, Tirol und Kärnten ist die Bezeichnung Türggen bzw. Tirggen geläufig.
Die englische Bezeichnung von Maiskolben ist corncob oder cob of corn. Zuckermais oder Süssmais sind als sweet corn (sweetcorn oder sweet-corn) bekannt. Geschälte Maiskolben bezeichnet man als shucked corn (corn, shucked). Für Mais ist auch das englische Wort maize bekannt.
Sonstige Anwendungen
Maiskolben stellen in Lateinamerika, einigen afrikanischen und asiatischen Ländern ein Grundnahrungsmittel dar. In Europa und den USA findet Mais hingegen primär als Futtermittel für Tiere und verstärkt als Zuckerersatzstoff (Maissirup) und Energiepflanze für die Erzeugung von Biogas oder Biokraftstoff Einsatz.1 Auch Zuckermais lässt sich als Energiepflanze nutzen.16
Mais ist vielseitig einsetzbar. Aus ihm sind Müllbeutel, Tragetaschen, Versandtaschen, Trinkbecher, Besteck, Getränkeflaschen und Essschalen als Plastikersatz hergestellt.
Literaturverzeichnis - 30 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● "Silomais und Körnermais werden für die tierische Ernährung verwendet, wobei beim Silomais die gesamte Pflanze und beim Körnermais nur die Körner verfüttert werden. Zuckermais hingegen ist der süssschmeckende Mais, den wir typischerweise als Maiskolben essen. Das haben wir einem natürlichen Gendefekt zu verdanken, welcher die vollständige Umwandlung von Zucker in Stärke verhindert Darüber hinaus gibt es noch alle möglichen weiteren Mais Typen wie z.B. Polentamais oder Popcornmais." "Mais ist eine versatile Pflanze. 12.8% des weltweit produzierten Maises wird direkt für die menschliche Ernährung verwendet [1]. Von Maisbrot, Tortillas über Polenta bis zu Popcorn: Mais kann in den verschiedensten Formen verzehrt werden. Insbesondere in Lateinamerika, Afrika und einigen asiatischen Ländern stellt Mais ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar [1]. In den Industrieländern hingegen wird Mais primär als Futtermittel für Tiere, wie Rinder, Schweine oder Geflügel verwendet (ca. 56.3% der globalen Maisproduktion) [1]. Ausserdem findet Mais Anwendung als Zuckerersatzstoff (Maissirup) oder als Energiepflanze, etwa als Substrat in Biogasanlagen oder für die Erzeugung von Biokraftstoff wie Ethanol." Website | ETH Zürich. Sortengarten: Mais (Zea mays). 2024. |
| 2. | ● Nährstofftabellen. Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 3. | 🞽 Laborstudie in wissenschaftlichem Journal "Zeaxanthin, along with its isomer lutein, are the major carotenoids contributing to the characteristic colour of yellow sweet-corn. From a human health perspective, these two carotenoids are also specifically accumulated in the human macula, and are thought to protect the photoreceptor cells of the eye from blue light oxidative damage and to improve visual acuity." DOI: 10.1016/j.abb.2015.01.015 Study: weak evidence | O’Hare TJ, Fanning KJ, Martin IF. Zeaxanthin biofortification of sweet-corn and factors affecting zeaxanthin accumulation and colour change. Arch Biochem Biophys. 2015;572:184–187. |
| 4. | 🞽 Laborstudie in wissenschaftlichem Journal "The total phenol and anthocyanin contents correlate with the observed antioxidant capacity. The most biological active corn samples were the blue color while the least actives were the red ones. The results show that the studied blue corn samples are good sources of antioxidant and antimutagenic compounds, which could use to develop products that contribute to human health." "Pigmented corn has been proposed as a functional food considering that is rich in secondary metabolites that displayed biological activities. It is known that the purple and red colors of maize are due to the flavonoid content while the yellow color is produced by the presence of carotenoids. These compounds are mainly contained in the pericarp and aleurone layer of the corn. Several anthocyanins, flavonols and carotenoids have been identified in samples of pigmented corn, such as: cyanidin, pelargonidin, peonidin glucosides; protocatechuic, vanillic, p-coumaric, ferulic acids; quercetin and hesperetin derivatives, among others" DOI: 10.1007/s13197-019-03671-3 Study: weak evidence | Loarca-Piña G, Neri M et al. Chemical characterization, antioxidant and antimutagenic evaluations of pigmented corn. Journal of Food Science and Technology. 2019;56(7):3177-3184. |
| 5. | 🞽 Humanstudie in wissenschaftlichem Journal (randomisierte, kontrollierte Crossoverstudie, aber kleine Stichprobe = 5) "Phytic acid reduction in cereal grains has been accomplished with plant genetic techniques. These low-phytic acid grains provide a strategy for improving the mineral (eg, zinc) status in populations that are dependent on grains, including maize (Zea mays L.), as major dietary staples." "Substitution of a low-phytic acid grain in a maize-based diet is associated with a substantial increase in zinc absorption." "In many populations, zinc deficiency has been attributed to an impaired bioavailability of dietary zinc (5). Phytic acid (myo-inositol-1,2,3,4,5,6-hexa-kis-phosphate) is widely regarded as the principal dietary factor that impairs zinc bioavailability (5–9). Indeed, current World Health Organization calculations of dietary zinc requirements vary 3-fold depending on the phytic acid content of the diet (10). Phytic acid is the storage form of phosphorus in seeds (11) and typically represents 1–2% of seed dry weight. Cereal grains, including maize (11), are among those foods of vegetable origin that have the highest content of phytic acid." "Hence, persons whose diets are dependent on maize as a major food staple appear likely to be at risk of zinc deficiency" DOI: 10.1093/ajcn/76.3.556 Study: strong evidence | Adams CL, Hambidge M et al. Zinc absorption from a low-phytic acid maize. Am J Clin Nutr. 2002;76(3):556–559. |
| 6. | ● "Süsser Mais, Maismehl und andere Maisprodukte üben eine schützende Wirkung auf die Darmschleimhaut aus. Weil Mais kein Gluten enthält, wird er auch von angegriffenen Verdauungssystemen gut vertragen. Deshalb hilft Mais bei: Darmdyspepsie, Reizdarm, chronischer Dickdarmentzündung, Säuglingen, Zöliakie" "Chronische Niedererkrankungen mit Niereninsuffizienz: Maiskörner haben einen leicht harntreibende Wirkung..." "Überfunktion der Schilddrüse: Mais wirkt leicht hemmend auf die Schilddrüse und den gesamten Stoffwechsel..." "Untergewicht im Allgemeinen: Mais in jeder Form wird zur Gewichtszunahme empfohlen." "Sein Eiweiss ist von niedriger Wertigkeit, er enthält nicht genügend Niacin und wenig Kalzium. Diese Mängel können zu einem ernsthaften Problem werden, vor allem wenn Mais als Hauptnahrungsmittel eingesetzt wird wie z.B. in der Säuglingsernährung." "Glücklicherweise lässt sich dieser Mangel ausgleichen oder beheben, indem man Mais mit anderen Nahrungsmitteln (wie Hülsenfrüchten, Sonnenblumenkernen usw.) kombiniert." Book | Pamplona Roger JD. Heilkräfte der Natur: Ein Praxishandbuch. Zürich: Advent Verlag. 2006: 224-227. |
| 7. | ● "Die Maisallergie betrifft Kinder und Erwachsene gleichermassen und kommt leider immer öfter vor. Wer nach dem Verzehr von Mais oder Maisprodukten ein Jucken im Mund oder das anschwellen von Lippen und Zunge bemerkt könnte eine Allergie gegen Mais entwickelt haben. Mais wird fast überall auf der Welt angebaut und gegessen, in unzähligen Produkten kommt Mais vor, zb. in Salaten, Cornflakes, Popcorn, Erdnussflips, Maisstärke, Maismehl. Mais wird auch zu Oel verarbeitet und bei Pflegeprodukten oder zum Kochen eingesetzt. Ja selbst Bier und Schnaps werden aus Mais gebraut und können Allergien auslösen." "Eine Allergie auf Mais-Pollen ist relativ selten, aber es können durchaus Kreuzreaktionen vorkommen, zumeist kommen hierfür Gräser wie Weizen, Roggen, Weidelgras oder Hafer in betracht. Allergische Kreuzreaktionen auf andere Lebensmittel kommen sehr selten vor." Website | Allergiefreie Allergiker de: Die Maisallergie und ihre Symptome. |
| 8. | ● "Diese Seite bietet eine umfassende Liste gängiger Lebensmittel und der entsprechenden Werte für den glykämischen Index und die glykämische Last zum einfachen Nachschlagen. Lebensmittel werden in niedrige GI (55 oder weniger), mittlere GI (56 bis 69) und hohe GI (70 oder mehr) eingeteilt." Liste der Lebensmittel: Mais Website | Glycemic index net: Glykämische Indextabelle für gängige Lebensmittel. |
| 9. | ● "Die Pellagra ist eine Hypovitaminose, die meist in Folge einer Mangelernährung auftritt. Die Betroffenen leiden unter einem Niacinmangel (Vitamin B3), der sich u.a. durch eine Dermatitis und Diarrhö äussert." "Pellagra tritt vor allem in Afrika, Südosteuropa und den USA bei Populationen auf, die sich vorwiegend von Mais ernähren. In Zentralamerika stellt Mais zwar ebenfalls ein Hauptnahrungsmittel dar, jedoch wird das Niacin durch die Behandlung der Maiskörner mit Kalkwasser verfügbar gemacht." "Die Pellagra kann bei einer einseitigen Ernährung mit Mais- oder Hirseprodukten auftreten, die niacinarm sind oder Niacin in einer Form enthalten, die der Körper nicht verwerten kann. Als Voraussetzung für eine Pellagra muss zusätzlich eine mangelnde Eiweisszufuhr vorliegen, da der Körper in der Lage ist, Niacin aus der Aminosäure Tryptophan zu bilden." " Typische Symptome sind die "drei D’s":
Zusätzlich können eine Glossitis ("Schwarzzungenkrankheit") und eine Polyneuropathie auftreten." Website | Flexikon com: Pellagra. |
| 10. | ● "Maisgriffel werden als wassertreibendes Mittel und gegen Blasengriess eingesetzt. In der Volksmedizin zu Schlankheitskuren und als Mittel gegen Diabetes gebraucht. Die Wirkung bei Diabetes wird ärztlicherseits bestritten." Book | Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen. Nikol Verlag. 2013: 459-460. |
| 11. | ● Habe das Buch nicht. Book | Rehm S, Espig G. Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer. 1976. |
| 12. | ● Schicksalhaft aber wurde für den Mais die enorme Nachfrage als Futtermittel. Die schuf extreme konventionelle Monokulturen, welche für die Umwelt und sogar den Mais selbst schädlich wurden: ... ohne Fruchtwechsel werden Maisfelder zu Schädlingsparadiesen und verlangen Mengen von Pestiziden u.a. gegen den berüchtigten Maiszünsler. Ihre verschiedenen Sorten von Gen-Mais sind gegen die Pestizide resistent und werden als besonders widerstandsfähig verkauft. Fatalerweise allerdings brauchte es stets nur wenige Jahre, bis die Einbaugifte gegen resistente Schädlinge nichts mehr ausrichteten oder sogar ... Längst wurden auch in anderen Regionen alte Sorten verdrängt... Zum Problem wurde beim energiereichen Mais längt auch die Nutzung für die Herstellung von Bioethanol bzw. von Biogas. Als garantiert gentechnikfreier Mais hat Bio-Mais... Book | Pini U. Das Bio-Food-Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam. 2014: 453-454. |
| 13. | 🞽 Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal "Bioactive peptides can be found in abundance in corn, having very diverse biological effects that include analgesic, opioid and antihypertensive activities. Other compounds with biological activity found in pigmented corn are resistant starches, some fatty acids, phytosterols, policosanols, phospholipids, ferulic acid and phlobaphenes, as well as a great variety of vitamins, elements and fibers." "The consumption of corn and other whole-grain products has been linked to the reduced risk of chronic diseases including cardiovascular disease, type 2 diabetes, obesity, some cancers and with the improvement of digestive tract health." "Phenolic compounds and anthocyanins are some of the most studied and representative compounds in these grasses, with a wide range of health properties, mainly the reduction of pro-oxidant molecules. Carotenoids are a group of molecules belonging to the terpenic compounds, present in a large number of pigmented corn breeds, mainly the yellow ones, whose biological activity incorporates a wide spectrum." "Currently, corn is grown in different shapes and kernel shades, such as blue, black, cherry, purple and red, known as pigmented corn. Pigmented corns are those that, unlike white corn, contain phenolic and/or carotenoid compounds (terpenic compounds) in one or more of the kernel structures: pericarp, aleurone and/or endosperm. These terpenic and phenolic compounds (mainly anthocyanins) give the kernels shades ranging from blue–violet to almost black, to red." "Pigmented corns contain anthocyanins in different ranges, depending on the breed and variety, which give them colorful colors, as well as carotenoid compounds (carotenes and xanthophylls). These phytochemical compounds give pigmented corn a nutraceutical advantage over white and even yellow corn, despite the latter’s high carotenoid content. Anthocyanins can be found in the pericarp and aleurone, or only in one of them. Pigments have also been observed in its endosperm. The location of the pigments is of great importance because it is an indication of the amount of pigments that can be extracted and allows one to decide on the best way to use these compounds without degrading them. Other groups of compounds found in pigmented corn, although in smaller quantities, are free phenols, non-anthocyanidic flavonoids, ferulic acid, lutein, zeaxanthin, cryptoxanthin, alpha and beta carotenes, among others." "Cereals, including corn, are the most important source of ferulic acid, derived from cinnamic acid (intake ranges from 0.092 to 0.32 g). ... Ferulic acid has low toxicity and possesses many physiological functions, including anti-inflammatory, antimicrobial, anticancer (e.g., lung, breast, colon and skin cancer), antiarrhythmic and antithrombotic activity. It also demonstrated anti-diabetic effects and immunostimulant properties, as well as reduced nerve cell damage, and may help repair damaged cells." Table 2 (neben blauem und rotem Mais, enthalten auch white und yellow corn Phenole, Ferulasäure und Anthocyane) "Anthocyanins have demonstrated antioxidant potential in both in vitro and in vivo studies and the consumption of anthocyanin-rich foods has been linked to lower risks of chronic diseases." "The benefits of pigmented corn on human health go beyond its high antioxidant capacity, as many of its compounds can act as transcription factors in the regulation of a large number of genes related to the coding of antioxidant enzymes, the regulation of signaling pathways related to aging, insulin resistance, obesity, inflammation, oxidative stress, among others. Likewise, pigmented maize has the potential to regulate the intestinal microbiota and its metabolites, as well as to chelate metal ions and toxins from the diet." DOI: 10.3390/biom14030338 Study: weak evidence | Sánchez-Nuño YA, Zermeño-Ruiz M, Vázquez-Paulino OD, Nuño K, Villarruel-López A. Bioactive compounds from pigmented corn (Zea mays L.) and their effect on health. Biomolecules. 2024;14(3):338. |
| 14. | ● "Beim Spelzmais, einer Maisvariante, liegen die Körner nicht frei auf dem Kolben, sondern sind von Spelzen (Blättern) umhüllt. Es wurde vermutet, dass diese Variante die Urform von Mais sein könnte. Deutsche Wissenschaftler haben dies nun widerlegt und gezeigt, dass Spelzmais nur eine Mutante ist." Website | Pflanzenforschung de: Spelzmais ist kein Vorfahre des heutigen Maises. 2012. |
| 15. | 🞽 Laborstudie in wissenschaftlichem Journal "Flavonoids are among those phytochemicals which were partially lost during maize domestication and breeding. Among the traditional maize varieties studied, the red/dark red ones have higher antioxidant power in their soluble fractions as a possible consequence of higher phlobaphenes, AsA, and, to a smaller extent, TAC values" "Spectrophotometrically quantified total carotenoids were significantly higher in one of the local varieties (Nano); RP-HPLC analyses indicated that the local varieties contained significantly higher amounts of zeaxanthin and b-carotene, and lower amounts of lutein, than a commercial line" DOI: 10.1080/09637486.2016.1261809 Study: weak evidence | Capocchi A, Bottega S et al. Phytochemicals and antioxidant capacity in four Italian traditional maize (Zea mays L.) varieties. Int J Food Sci Nutr. 2017;68(5):515–524. |
| 16. | 🞽 Laborstudie (biochemisch analytisch) "Sweet corn is a widely distributed crop that generates agricultural waste without significant commercial value. In this study, we show that sweet corn varieties produce large amounts of residual biomass (10 t ha−1) with high content of soluble sugars (25% of dry matter) in a short growing season (3 months). The potential ethanol production from structural and soluble sugars extracted from sweet corn stover reached up to 4400 l ha−1 in the most productive hybrids, 33% of which (1500 l ha−1) were obtained by direct fermentation of free sugars." DOI: 10.1111/gcbb.12136 Study: weak evidence | Barros-Rios J, Romaní A, Garrote G, Ordas B. Biomass, sugar, and bioethanol potential of sweet corn. GCB Bioenergy. 2015;7(1):153-160. |
| 17. | ● "Sweet corn does not grow as tall as field corn and has leaves that are thinner. In Michigan, sweet corn is harvested in July through October when the silk at the top of the green ear turns brown. " Website | Michigan State University. MSU Extension: Sweet corn and field corn, what are the differences? 2013. |
| 18. | 🞽 Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal "The potential use is very much related to its properties and mechanism of action of its plant’s bioactive constituents such as flavonoids and terpenoids." "This review highlights the potential of CS as a herbal drug for healthcare applications. Pharmacological studies (in vitro and in vivo) have shown its remarkable bioactivities as antioxidant, hyperglycemia reduction, anti-depressant, anti-fatigue and effective diuretic agent." "Corn silk (Stigma maydis) is an important herb used traditionally by the Chinese, and Native Americans to treat many diseases. It is also used as traditional medicine in many parts of the world such as Turkey, United States and France. Its potential antioxidant and healthcare applications as diuretic agent, in hyperglycemia reduction, as anti-depressant and anti-fatigue use have been claimed in several reports. Other uses of corn silk include teas and supplements to treat urinary related problems." "One of these herbs is corn silk (Stigma maydis). Corn silk (CS) is made from stigmas, the yellowish thread like strands from the female flower of maize. It is a waste material from corn cultivation and available in abundance [3]. It has been consumed for a long time as a therapeutic remedy for various illnesses and is important as an alternative natural-based treatment. It has been used as traditional medicine in many parts of the world such as China, Turkey, United States and France. It is used for the treatment of cystitis, edema, kidney stones, diuretic, prostate disorder, and urinary infections as well as bedwetting and obesity [4,5,6,7,8,9]. It soothes and relaxes the lining of the bladder and urinary tubules, hence reducing irritation and increasing urine secretion [10]. Other beneficial treatments of CS include anti-fatigue activity, anti-depressant activity and kaliuretic [4,11,12]." "Corn (Zea mays Linnaeus), also known as maize, is a member of the family Poaceae or Gramineae. It is indigenous to Mesoamerica and was domesticated in Mexico some 9,000 years ago, then it spread throughout the American continents [22]. Now, it is widely cultivated all over the World. The native corn includes 10,000 species, grouped in 600–700 different genera and this family includes wheat, oats, barley and rice [23]. All parts of corn are utilized, including the silks." DOI: 10.3390/molecules17089697 Study: weak evidence | Hasanudin K, Hashim P, Mustafa S. Corn silk (Stigma maydis) in healthcare: a phytochemical and pharmacological review. Molecules. 2012;17(8):9697–9715. |
| 19. | ● Corn cob: 0,98 Website | The Big Climata Database. Version 1.1. Corn cob. 2025. |
| 20. | 🞽 Labor-Studie in wissenschaftlichem Journal "Corn silk tea is an herbal remedy that has been used in folk medicine for healthcare applications, such as relieving inflammation, edema, hyperlipidemia, hyperglycemia, hypertension, and obesity in China, Korea, Vietnam, America, and some other countries [13,14]." DOI: 10.3390/molecules24101886 Study: weak evidence | Li CC, Lee YC et al. Antihypertensive effects of corn silk extract and its novel bioactive constituent in spontaneously hypertensive rats: the involvement of angiotensin-converting enzyme inhibition. Molecules. 2019;24(10):1886. |
| 21. | 🞽 Laborstudie in wissenschaftlichem Journal "The phenolic profiles of common corn have been reported previously. Adom et al. found that corn had much higher total phenolic and flavonoid content than other whole grains including rice, wheat, and oats.[Citation9] Several phenolic compounds were identified and quantified from corn including ferulic, vanillic, protocatechuic, and syringic acids.[Citation9,Citation10] Although the information regarding the phenolic profile of common corn can provide a clue to the phenolics of sweet corn, there might be difference between the two corns considering their different genotypes and harvest time." "In conclusion, eight Chinese sweet corn varieties showed significant varietal difference in terms of phenolics, flavonoids and antioxidant activity. Conversely to common corn, the phenolics and flavonoids determined in sweet corn mainly existed in free form. Ferulic acid was the predominant phenolic acid in sweet corn, present mainly in bound form. Sweet corn could provide equivalent phenolics and antioxidant potential to many common vegetables like lettuce and potato, etc." "Sweet corns (Zea mays saccharata Sturt.) are special varieties of maize with high sugar content due to altered endosperm starch synthesis. According to the level of sugar in the corn kernel, four groups of sweet corn have been developed for commercial production including standard, supersweet, sugary enhanced, and high sugar sweet corn.[Citation1] Supersweet corn is the most commonly planted variety due to its higher sugar content and relatively longer shelf life. Sweet corn is mainly planted for fresh consumption or canned production as a vegetable rather than a grain. Nowadays, it is one of the most important vegetables on the dining table in America, China, and many other countries by virtue of its high nutritional value and good taste." DOI: 10.1080/10942912.2016.1270964 Study: weak evidence | Zhang R, Huang L et al. Phenolic content and antioxidant activity of eight representative sweet corn varieties grown in South China. Int. J. Food Prop. 2017;20:3043–3055. |
| 22. | ● "Sweetcorn is in the taxon Zea mays subsp. mays. It has been variously described as a different species, subspecies, or botanical variety than other types of cultivated maize, but current understanding places them in the same subspecies." Website | DABI Digital Library. Zea mays subsp. mays (sweetcorn). |
| 23. | 🞽 Nr. 56 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577-1600. |
| 24. | ● "Sweet corn is believed to have resulted as a mutation of grain corn identified at the Sui locus of chromosome 4, (Sui / Sui = grain corn, sui / sui = sweet corn). Such mutations undoubtedly occurred often." Book | Tracy, WF. Sweet corn. In: Kalloo G, Bergh BO. Genetic Improvement of Vegetable Crops. 1993:777–807. |
| 25. | 🞽 Narratives Review "Modern sweet corn is distinguished from other vegetable corns by the presence of one or more recessive alleles within the maize endosperm starch synthesis pathway. This results in reduced starch content and increased sugar concentration when consumed fresh. Fresh sweet corn originated in the USA and has since been introduced in countries around the World with increasing popularity as a favored vegetable choice." DOI: 10.3390/agronomy11030534 Study: weak evidence | Revilla P, Anibas CM, Tracy WF. Sweet Corn Research around the World 2015–2020. Agronomy. 2021;11(3):534. |
| 26. | ● Maize (corn) - Production Quantity 2023 Website | FAOSTAT Food and Agriculture Organization of the United Nations. Maize (corn; Production Quantity 2023). |
| 27. | ● "Der Mais (Zea mays) ist in der Neuen Welt beheimatet. Seine Abstammung ist jedoch strittig. Nach neueren Ansichten ist der Kulturmais aus der noch in Guatemala vorkommenden Teosinte (Euchlaena mexicana), einer wildwachsenden Maisart, in mehreren hundert Sorten wie etwa Rot-, Blau-, Gelb-, Silo-, Zahn-, Zucker-, Hart-, Stärke-, Spelzen- und Puffmais gezüchtet worden." Website | Freie Universität Berlin. Botanischer Garten Berlin: Mais und Teosinte. |
| 28. | ● "Je nach Sorte liegt die Erntezeit bei Zuckermais zwischen Ende Juli und Ende September. Anders als Puffmais oder Körnermais wird Zuckermais nicht erst bei erreichter Vollreife geerntet. Der richtige Erntezeitpunkt von Zuckermais ist gekommen, wenn er das Reifestadium der Milchreife erreicht hat. Sie erkennen die Milchreife daran, dass die Körner bereits ihre endgültige Grösse und ihre sortentypische Farbe haben. Sie lassen sich aber leicht zwischen den Fingern zerdrücken und ihr Korninhalt ist milchig. Die Blätter und Spindeln sind noch grün. Lediglich die Narbenfäden, die an den Spitzen der von Blättern umhüllten Kolben herausragen, sind bereits braun-rot eingetrocknet. Ernten Sie den Mais, indem Sie die Maiskolben einfach von der Pflanze abschneiden oder aus den Blattachseln drehen." "Wählen Sie für den Mais einen sonnigen Platz in Ihrem Gemüsebeet oder auf dem Balkon. Zuckermais ist besonders wärmebedürftig und benötigt Temperaturen von 24 bis 29 °C sowie viel Sonne, um sich gut zu entwickeln. Mais ist ein Starkzehrer und hat hohe Ansprüche an den Nährstoffgehalt des Bodens. Dieser sollte tiefgründig, nährstoffreich humos und feucht sein." Website | Plantura garden: Mais pflanzen: Tipps & Arten für den Anbau im Garten oder auf dem Balkon. |
| 29. | 🞽 Deskriptiver Überblicksartikel "Different types of maize are grown throughout the world, with one important difference being color. Maize kernels can be different colors ranging from white to yellow to red to black. Most of the maize grown in the United States is yellow, whereas people in Africa, Central America, and the southern United States prefer white maize. Yellow maize is not popular in Africa for reasons associated with the perception of social status: apparently it is associated with food-aid programs and is perceived as being consumed only by poor people. Also, the feed industry consumes mostly yellow maize in the manufacture of animal feed.4" "There is a classification of maize on the basis of the size and composition of the endosperm, resulting in an artificial definition by kernel type as follows: dent, flint, waxy, flour, sweet, pop, Indian, and pod corn. Another difference or classification criterion is the sweetness or amount of sugar. The amount of residual sugar depends on the variety of maize and when it is harvested from the field. Sweet maize stores poorly and must be eaten fresh, canned, or frozen before the kernels age, becoming small, tough, and starchy. Sweet varieties cannot be fortified.15, 16" DOI: 10.1111/nyas.12396 | Ranum P, Peña‐Rosas JP, Garcia‐Casal MN. Global maize production, utilization, and consumption. Annals of the New York Academy of Sciences. 2014;1312(1):105–112. |
| 30. | 🞽 Narratives Review in wissenschaftlichem Journal Corn is rich in phytochemicals including phenolic acids, flavonoids, carotenoids, fiber, and resistant starch that are complementary to those in fruits, vegetables and other whole grains when consumed together." "Yellow corn is rich in carotenoids (up to 823 μg/100 g DW corn) including lutein (50%), zeaxanthin (40%), β-cryptoxanthin (3%), β-carotene (4%), and α-carotene(2%)." "However, different varieties of corn contain significantly different phytochemical profiles in terms of flavonoids and carotenoids." Study: weak evidence | Siyuan S, Tong L, Liu R. Corn phytochemicals and their health benefits. Food Science and Human Wellness. 2018;7(3):185–195. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||















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