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Radicchio, roh (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Radicchio in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

93%Wasser 73Makronährstoff Kohlenhydrate 72.73%/23Makronährstoff Proteine 23.21%/04Makronährstoff Fette 4.06% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Radicchio (Cichorium intybus var. foliosum) ist eine Kulturform der Gemeinen Wegwarte (Zichorie). Insbesondere roh und in Bio-Qualität ist Radicchio sehr gesund.

Verwendung in der Küche

Radicchio ist ein bitter schmeckender Salat, den es in verschiedenen Formen (als Kopf oder Rosetten) und Farben (grün, blond, rot) gibt. Wir beziehen uns in diesem Text vorwiegend auf den Kopf-bildenden Radicchio mit weiss-roten Blättern.

Kann man Radicchio roh essen? Ja, der Salat ist als Rohkost geniessbar, beispielsweise mit Quinoa und Fenchel. Der herbwürzige, weiss-rote Salat harmoniert hervorragend mit süsseren Zutaten wie Orangen, Äpfeln oder Honig-Dressings. Auch andere Salate (Römersalat, Eisbergsalat, Feldsalat), Salatgurken, Radieschen und Frühlingszwiebeln schmecken mit den interessant aussehenden Salatblättern. Walnüsse oder Hanfsamen reichern einen Radicchio-Salat zusätzlich mit wertvollen Inhaltsstoffen an. Dazu passt ein ölfreies Salatdressing mit Walnüssen oder Avocados.

Die rohen Radicchioblätter ergeben gefüllt mit Früchten, Dips oder Cherry-Tomaten und veganem Mozzarella, eine gesunde Abwechslung. Leicht angedünstet ist der oft auch als Cicorino Rosso (rot) bezeichnete Radicchio wie Spinat zuzubereiten. Er findet kleingeschnitten in Risotto, veganer Lasagne, Pastasaucen, Suppen und auf Pizza Verwendung. Gegrillt oder am Spiess gebraten schmeckt Radicchio ebenfalls ausgezeichnet.

Für die Zubereitung sortieren Sie zunächst die welken Blätter aus, denn diese haben viel Aroma verloren. In der Regel schmecken die äusseren Blätter etwas bitterer als die inneren.20 Wenn Ihnen der bittere Geschmack zu stark ist, entfernen Sie mit einem Küchenmesser auch den Strunk, der besonders viele Bitterstoffe enthält. Im Anschluss trennen Sie die Blätter einzeln ab. Bei Bedarf entfernen Sie die bitteren, weissen Blattrippen und waschen den Rest gründlich. Bei sehr bitteren Blättern, hilft es, den Radicchio nach dem Zerkleinern nochmals zu waschen.11 Obwohl die Bitterkeit hauptsächlich genetisch beeinflusst ist, entscheiden auch Umweltfaktoren über den Geschmack. Kleinere Pflanzen haben in der Regel weniger Bitterstoffe.9 Im Kapitel 'Sekundäre Pflanzenstoffe' erfahren Sie mehr über die positiven Eigenschaften der Bitterstoffe im Radicchio.

Zur selben Varietät zählen auch Chicorée und Zuckerhut, weshalb eine klare begriffliche Unterscheidung in der Literatur oft schwierig ist. Endivie ist ebenfalls ein Zichoriengewächs und hat neben der Bitterkeit eine ähnliche Verwendung in der Küche. Die genannten Salate dienen auch als Ersatz für Radicchio.

Veganes Rezept für gefüllte Radicchio-Blätter

Zutaten (für 1 Person): 2 grosse, rohe Blätter eines Radicchio Rosso (bio), 1 säuerlicher Apfel, 1 kleine Mandarine, 1 EL Sojajoghurt, ½ Limette, 1 TL Sonnenblumenkerne, ¼ Bund Schnittlauch, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer.

Zubereitung: Mandarine schälen, Fruchtfilets herauslösen und klein schneiden. Den Apfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfel- und Mandarinenstücke gemeinsam mit dem Sojajoghurt in einer Schüssel mischen. Die halbe Limette auspressen und den Saft unter die Joghurt-Frucht-Mischung geben. Diese Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach Schnittlauch waschen und in feine Ringe schneiden. Die Radicchio-Blätter waschen und mit der Joghurtmischung befüllen. Die veganen gefüllten Radicchio-Blätter mit Sonnenblumenkernen und Schnittlauch bestreuen und servieren.

Vegane Rezepte mit Radicchio finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Roter Radicchio ist ganzjährig in Supermärkten wie z.B. Migros, Coop, Rewe, Edeka, Spar oder Billa erhältlich. Einige Grossverteiler wie Denner, Volg, Aldi, Lidl und Hofer führen Radicchio nur selten im Angebot, aber stattdessen seinen nahen Verwandten, den Chicorée. Radicchio in Bio-Qualität gibt es gelegentlich in grösseren Supermärkten, aber sicher in Bioläden und Bio-Supermärkten (z.B. Denn's Biomarkt, Alnatura).

Achten Sie beim Einkauf auf eine satte Farbe, geschlossene Köpfe ohne Risse oder weiche Stellen. Auch frische, knackige Blätter, ein heller, weisser Strunk und weisse Blattadern weisen auf einen frischen roten Radicchio hin.

Es gibt verschiedene kopfbildende Zichorien-Salate, sprich Radicchio-Sorten: 'Palla Rossa', ein klassischer roter Kopfsalat mit weissen Rippen, ist nicht winterhart. 'Rosso di Verona' hat einen lockeren Kopf und steht den Winter über am Feld. Im Herbst zu ernten ist der länglich geformte 'Rosso di Treviso', auch 'Radicchio Trevisano' genannt. Ebenfalls im Herbst erhältlich ist die dekorative Sorte 'Variegato di Castelfranco'; die Blätter erscheinen aussen gelbgrün und im Inneren cremeweiss mit roter Zeichnung.20 Radicchio heisst im Handel auch: Cicorino Rosso, Cicoria Rossa, roter Chicorée oder rote Endivie.

Die Saison von Radicchio ist sortenabhängig und liegt zwischen Herbst und Frühling.

Die Verfügbarkeit von Radicchio ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Wild zu finden

Der nächste wilde Verwandte, die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus), kommt in Ruderal-, Acker- und Gartenunkrautgesellschaften vor.15

Tipps zur Lagerung

Schlagen Sie Radicchio nach dem Kauf in ein feuchtes Tuch ein, dann hält er bis zu einer Woche im Kühlschrank. Geschnitten, gewaschen, mit einer Salatschleuder getrocknet und luftdicht verpackt, bleibt er im Kühlschrank einige Tage frisch.

Wenn Sie Radicchio im eigenen Garten anbauen, ist es auch möglich, nur einzelne Blätter zu ernten und den Rest des Salats im Beet stehen zu lassen.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Radicchio enthält roh 23 kcal/100g und besteht zu 93 % aus Wasser. Mit 1,4 g Eiweiss pro 100 g ist der Proteingehalt in diesem Blattgemüse sehr gering. Fett ist mit 0,25 g/100g ebenfalls kaum vorhanden. Der Radicchio besteht laut USDA zu ca. 4,5 g/100g aus Kohlenhydraten.2 Der Kohlenhydratgehalt in den verschiedenen Teilen von Cichorium-Pflanzen nimmt in folgender Reihenfolge ab: Wurzel (70–91 %) > Blatt (38–72 %) > Samen (32 –35 %).5

Der Anteil an Vitamin K macht bei einer Aufnahme von 100 g Radicchio rund 340 % des Tagesbedarfs aus. Der Gehalt von 255 µg/100g ist mit demjenigen von Echter Brunnenkresse (250 µg/100g) und Endivie (231 µg/100g) vergleichbar. Noch mehr Vitamin K hat Mangold (830 µg/100g).2

Die in 100 g enthaltenen 60 µg Folat (Folsäure) decken den Tagesbedarf zu 30 % ab. Vergleichbare Werte erzielen Wilde Malve und Rosenkohl. Das mehr als Zehnfache an Folsäure enthalten Mungbohnen (625 µg/100g).2 Folat ist ein hitzesensitives Vitamin. Es kommt bei geringer Erwärmung zu signifikanten Einbussen, sodass der tatsächliche Anteil an Folat (Folsäure) nach der Zubereitung tiefer ausfällt als im rohen Zustand.

Vitamin E ist zu 2,3 mg/100g enthalten und macht damit 19 % des Tagesbedarfs aus. Dieser Wert ist vergleichbar mit dem von Spinat (2 mg/100g) und Avocados (2,1 mg/100g). Sonnenblumenkerne (35 mg/100g) enthalten sehr viel Vitamin E.2

Je nach Quelle ist der Vitamin-C-Gehalt unterschiedlich. Wir zeigen einen Wert von 8 mg/100g, was ca. 10 % des Tagesbedarfs ausmacht.2 Eine Vergleichsstudie zeigt, dass wilder Chicorée fast doppelt so viel Vitamin C enthält (6,52 mg/100g) wie die Kultursorte Cichorium intybus var. foliosum 'Zuccherina di Trieste' (3,93 mg/100g). Der Vitamin-C-Gehalt in wildem Chicorée übersteigt zudem den Gehalt anderer Blattkulturen.28

Die gesamten Inhaltsstoffe von rohem Radicchio, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Es gibt kaum Studien zu den bioaktiven Komponenten in Radicchio (Cichorium intybus var. foliosum).5 Häufiger beschreiben Quellen die gesundheitlichen Wirkungen der Wildform Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus L.).28

Ballaststoffe erfüllen wichtige Funktionen im menschlichen Körper, u.a. senken sie das Risiko für Herzerkrankungen, tragen zur Reduktion des Cholesterinspiegels bei, verringern das Risiko für Stoffwechselstörungen und helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Der Ballaststoffgehalt der Blätter von Cichorium intybus übersteigt mit 2,2 % den Wert verschiedener grüner und roter (violettfarbiger) Blattsalate (0,48 %) sowie des Eisbergsalats (1,2 %).28

Neben den Vitaminen und Ballaststoffen bietet die Wurzel von Cichorium intybus das wasserlösliche Polysaccharid Inulin aus der Gruppe der Fructane. Vor allem die Pfahlwurzel des Chicorée (Belgische Endivie), die auch zur Varietät Cichorium intybus var. foliosum zählt, ist reich an Inulin. Eine frische Cichorium-Wurzel enthält mit 11–20 g/100g eine ähnliche oder sogar höhere Menge an Inulin im Vergleich zu anderen inulinreichen Pflanzen: Gerstenkörner (18–20 g/100g) und Topinambur-Knollen (12–19 g/100g). Inulin wirkt prebiotisch, antioxidativ, blutzucker- und cholesterinsenkend und reduziert zudem das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.5,12

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Radicchio kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Radicchio enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:4,5,12

  • Isoprenoide: Sesquiterpene: Sesquiterpenlactone (Crepidiasid A, Lactucin, Lactucopicrin, Guaianolid-Glycoside, Sonchusid C); Carotinoide: Carotine (Beta-Carotin), Xanthophylle (Beta-Cryptoxanthin, Lutein)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Protocatechinsäure, p-Hydroxybenzoesäure, Isovanillinsäure, Vanillinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Cichoriensäure, Kaffeesäure, Ferulasäure, Caftarinsäure, Kaffeoylchinasäure, Chlorogensäure, Isochlorogensäure, p-Cumarsäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin-, Myricetin-, Kaempferol-Derivate), Flavanole (Catechin, Epicatechin), Flavone (Luteolin, Apigenin), Anthocyane (Cyanidin); Catechole (Catechol), Tannine (Ellagsäure)
  • Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Apfelsäure, Chinasäure), Cumarine (Aesculetin, Aesculin)

Blattextrakte von Cichorium intybus wirken als starke Antioxidantien, insbesondere im menschlichen Plasma. Viele degenerative Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, wie Darmkrebs oder entzündliche Darmerkrankungen, stehen mit einem anhaltenden oxidativen Stress in Verbindung. Dieser entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und den antioxidativen Abwehrmechanismen der Zellen auf Ebene des Darmepithels.12 Frische Blätter der Kultursorte zeigen in einer Vergleichsstudie deutlich stärkere antioxidative Aktivität als die Wildform.28

Die Blätter der rotfarbigen Sorte 'Treviso' (auch bekannt als 'Radicchio Tardivo di Treviso') enthalten hohe Mengen an Anthocyan-Pigmenten, die massgeblich zum antioxidativen Potenzial beitragen.4 Diese Anthocyane interagieren mit Inulin und schützen die Darmschleimhaut. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Studien, die positive Effekte des roten Chicorées auf das kardiovaskuläre Risiko und die Krebsprävention beschreiben.4,12

Cichorium-Extrakte (aus Wurzel, Blättern und Stängeln von C. intybus L.) spielen aufgrund ihres hohen Gehalts an Cichorien- und Chlorogensäuren eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Diabetes. Ihre Verabreichung an diabetische Ratten bewirkte eine Senkung des erhöhten Blutzuckerspiegels und eine Verbesserung der Glukosetoleranz. Darüber hinaus regulierte Cichoriensäure die Insulinresistenz und milderte chronische Entzündungsreaktionen in Leberkrebszellen. Wurzel- und Samenextrakte zeigen in Tierstudien Verbesserungen der Leberfunktionen, darunter bei nichtalkoholischer Fettleber und Zirrhose. Weitere klinische Studien am Menschen müssen diese vielversprechenden Effekte noch bestätigen.5,12

Die Wurzel von Cichorium intybus enthält auch bitter schmeckende Sesquiterpenlactone, die den Appetit anregen und die Verdauung fördern. Diese löslichen Verbindungen kommen vor allem im Milchsaft (Latex) der Pflanze vor. Studien belegen, dass die Menge der Sesquiterpenlactone in den Blättern je nach Art und Wachstumsphase variiert. Die Art Cichorium intybus enthält mit rund 38-50 mg/100g mehr Sesquiterpenlactone als die Art Cicorium endivia (Endivie) mit 13-21 mg/100g. Sesquiterpenlactone zeigen zahlreiche weitere biologische Aktivitäten, darunter leukämiehemmende und beruhigende Effekte sowie Wirkungen gegen Malaria.5

Extrakte aus Wurzel, Blättern und Samen von Cichorium intybus zeigen antimikrobielle Wirkungen. Wurzelextrakte hemmen grampositive und gramnegative Bakterien sowie Hefen und Schimmelpilze wie Aspergillus niger. Blätterextrakte wirken antibakteriell gegen Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa. Sesquiterpenlactone aus Blättern haben zudem antiparasitäre und wurmhemmende (anthelmintische) Effekte gegen bestimmte Parasiten.5

Ein wässriger Blattextrakt von C. intybus, der reich an Inulin und Flavonoiden ist, zeigte eine knochenprotektive Wirkung bei Ratten mit Glucocorticoid-induzierter Osteoporose. Diese Wirkung war stärker als die von Petersilie und Basilikum.5 Das Cumarin Aesculin wirkt entzündungshemmend und mildert die Auswirkungen der Inhalation von groben städtischen Partikeln u.a. bei Lungenentzündungen. Aesculetin unterstützt das Blutkreislauf- und das Immunsystem.12

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Wie auch bei anderen Gemüsesorten ist auch bei Radicchio die Einlagerung von Nitrat möglich. Er nimmt Nitrat beim Wachsen aus dem Boden auf und lagert es in den Blättern ein. Der Nitratgehalt ist stark abhängig von der Sorte, dem Erntezeitpunkt und der Anbaumethode. Meist liegen die Nitratwerte der untersuchten Salate unter den von der EU festgelegten erlaubten Maximalwerte.21

Allergien auf Cichorium intybus kommen selten vor, gelegentlich gibt es Reaktionen auf Inulin. Generell reagieren Menschen mit einer Allergie gegen Korbblütler oder Birkenpollen sowie Personen mit atopischer Dermatitis empfindlicher auf Zichorien oder inulinhaltige Lebensmittel.6

Verwendung als anerkannte Heilpflanze

Die Wurzel der Gemeinen Wegwarte (Cichorium intybus), die Wildform des Radicchios, ist ein anerkanntes Heilmittel. Die Kommission E und der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) stufen Cichorii intybi radix als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein.3 Anders als die Gemeine Wegwarte ist die Zuchtform keine anerkannte Heilpflanze mit medizinischen Anwendungen.10

Volksmedizin - Naturheilkunde

Medizinische Pflanzen sind seit Jahrhunderten in Verwendung und viele Kulturen verwenden noch immer traditionelle Heilpflanzen für ihre Gesundheitsversorgung. Cichorium intybus hat eine lange Geschichte in der traditionellen Medizin, z.B. zur Wundheilung in der Türkei oder als Tee gegen Gelbsucht in Südafrika. In Europa kommt die Wurzel traditionell zur Linderung leichter Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit zum Einsatz. Zudem enthält die Wurzel Antimalaria-Wirkstoffe. Verschiedene Pflanzenteile dienen weltweit zur traditionellen Behandlung von Lebererkrankungen, sowie zur Unterstützung der Gallenblasenfunktion.5,10

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der CO2-Fussabdruck von Chicorée (die gleiche Art wie Radicchio) ist mit 0,5 kg CO2eq/kg gering.26 Eine schwedische Berechnung zeigt für Endivie (gehört zur gleichen Gattung) 0,13 kg CO2eq/kg und für Chicorée 0,41 kg CO2eq/kg.22 Gemäss dieser Werte ist Radicchio mit Feldsalat oder Spinat vergleichbar. Einen grossen Fussabdruck haben beispielsweise mit dem Flugzeug importiertes Gemüse und Obst, sowie tierische Produkte. Eine nach Deutschland (mit dem Flugzeug) importierte Ananas kommt auf 15,1 kg CO2eq/kg und Bio-Butter auf 11,5 kg CO2eq/kg.19

Genaueres zum Wasserfussabdruck fanden wir nur über einen kleinen Umweg: In einer Studie der Universität Florenz versuchten ForscherInnen einen Teil des Wassers mit Meerwasser auszutauschen, um die Effekte auf die Pflanze (Cichorium intybus var. silvestre) zu studieren. Zudem verglichen Sie den Wasserfussabdruck verschiedener Anbausysteme: bodenloser Anbau (Hydrokultur) vs. konventioneller Anbau im Boden. Die Versuche mit Salzwasser fanden an Chicorée in Töpfen sowie in der Hydrokultur statt. Den niedrigsten Wasserfussabdruck erreichten sie mit dem Salzwasser-Hydrokultur-System (30,7 l/kg), gefolgt von der konventionellen Hydrokultur mit 43,5 l/kg, der konventionellen Methode in Töpfen und der Kultivierung am Feld (134,4 l/kg) und in Töpfen mit Salzwasser (246,1 l/kg).23

In der Regel hat Gemüse einen geringen Wasserfussabdruck – im globalen Durchschnitt ca. 322 l/kg. Weniger Wasser verbrauchen Karotten (195 l/kg) und deutlich mehr benötigen Mandeln (8047 l/kg). Setzt man den Wasserfussabdruck in Verhältnis zu den enthaltenen Kalorien, verbraucht Gemüse mit 1,34 l/kcal deutlich weniger Wasser als z.B. Rindfleisch: 10,19 l/kcal.16,27

In einer Studie von Global2000 zum Thema Pestizidbelastung enthielten 93 % der Gemüseproben Rückstände von 226 Pestizidwirkstoffen. Die im Bio-Landbau erlaubten Pflanzenschutzmittel haben ein deutlich geringeres Gefährdungspotenzial für die Umwelt und menschliche Gesundheit als die im konventionellen Landbau verwendeten chemisch-synthetischen Pestizide.24,25

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Der Rückgang von Insektenpopulationen, die wichtige Ökosystemleistungen wie Blütenbestäubung und Schädlingsbekämpfung erbringen, ist u.a. eine Folge des übermässigen Einsatzes von Pestiziden.24,25 Indem Sie Radicchio aus ressourcenschonenden und ökologisch verträglichen Produktionsstätten konsumieren, schützen Sie die Artenvielfalt.

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die Radicchio-Untergruppe stammt aus Italien und umfasst Sorten mit verschiedenen Blattfarben (grün, blond und rot).1 Die Hauptanbauregion von Radicchio befindet sich in Nordostitalien, insbesondere in der Region Venetien.13

Anbau im Garten

Radicchio ist eine in der Keimphase kälteempfindliche Pflanze, was beim eigenen Anbau zu beachten ist. In den kälteren Klimazonen ist er daher drinnen oder unter Glas vorzuziehen. Achten Sie beim Aussaatzeitpunkt auf ausreichend hohe Temperaturen, weil zu tiefe Temperaturen ein Schossen der Pflanze begünstigen und der Radicchio dann statt Köpfe Rosetten ausbildet. Spätere Pflanzzeiten (gegen Mai bis Ende Mai) wirken dem entgegen. Radicchio benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit tiefgründigem, lockerem und humusreichem Boden, der gut durchlässig ist. Um Fäulnis zu vermeiden, darf der Boden nicht zu feucht sein. Setzen Sie die Pflanzen in einem Abstand von 25 bis 30 cm. In der Wachstumsphase braucht Radicchio regelmässige Wassergaben, vor allem im Sommer, aber keine übermässige Düngung. Die Ernte erfolgt je nach Sorte nach 10 bis 12 Wochen (ab Juni bis ins Frühjahr) durch das Abschneiden des Kopfes oder das Pflücken einzelner Blätter.8,20

Beachten Sie beim Kauf der Samen die grosse Sortenvielfalt. Es gibt kopfbildende Formen, aber auch solche, die grundsätzlich keine Köpfe bilden, sondern Rosetten. Die "Köpfe" erscheinen kugelig-rund bis länglich und hochgestreckt. Neben den bekannten rot-weissen Exemplaren gibt es auch gelblich-grüne mit roten Sprenkeln.20

Weiterführende Informationen

Sowohl Radicchio als auch Chicorée zählen zur Varietät Cichorium intybus var. foliosum und stammen von der Gemeinen Wegarte (Cichorium intybus) ab. Die Gattung Cichorium umfasst sechs Arten, von denen vier ausschliesslich wild vorkommen (C. botae, C. spinosum, C. calvum und C. pumilum). Die Art Cichorium intybus kommt sowohl wild als auch kultiviert vor; Endivie (Cichorium endivia) gibt es ausschliesslich als kultivierte Pflanze. Beide kultivierten Arten umfassen zahlreiche Sorten von Blattzichorien. Cichorium sativum, die als Wurzelzichorie bekannt ist, hat eine grosse Pfahlwurzel, die auch als Kaffee-Ersatz dient ("Kaffeezichorie").1

Eine alternative botanische Bezeichnung für Cichorium intybus var. foliosum ist C. intybus var. latifolium.7

ForscherInnen unterteilen C. intybus in drei Kultivar-Gruppen: Witloof (Chicorée, Belgische Endivie), Wurzel-Zichorie und Blatt-Zichorie. Die Blatt-Zichorien-Exemplare sind wiederum in drei genetische Untergruppen unterteilt: Radicchio-, Zuckerhut- und Catalogne-Sorten (Schnittzichorien).1 Zur Varietät C.i. var. foliosum gehören Radicchio, Zuckerhut und Chicorée, wovon es ca. 20 verschiedene Sorten gibt.20,28

Was ist der Unterschied zwischen Chicorée und Radicchio? Aufgrund ihrer sehr nahen Verwandtschaft haben Radicchio und Chicorée viele Ähnlichkeiten. Daher erstaunt es nicht, dass roter Radicchio auch roter Chicorée heisst. Der Geschmack des Radicchiosalats gilt allerdings als weniger kräftig. Auch das Aussehen der beiden Blattgemüsesorten ist unterschiedlich: Radicchio ist in vielen Formen und Farben erhältlich - darunter als roter Radicchio, dunkelrot gefärbt und je nach Sorte im Verkauf mit einer ovalen oder runden und kompakten Form zu finden. Chicorée hingegen besteht aus weiss-gelben, 10-20 cm langen, kolbenförmigen Blattköpfen bzw. blätterförmigen Weisstrieben (daher auch der Name Witloof oder Witloof Chicory).7,14,17

Chicorée ist eine Pflanzenart, die sowohl zum Blattgemüse (wie der Witloof-Chicorée) als auch zum Wurzelgemüse (zur Inulinproduktion und als Kaffee-Ersatz) zählt.14 Im Frühjahr säen die LandwirtInnen Chicorée aus, ernten die Wurzeln im Herbst, lagern sie kühl und ziehen dann in Treibereien bei Dunkelheit und Wärme daraus das Blattgemüse. Innerhalb von drei Wochen wächst aus der Wurzel ein heller Chicoréezapfen.18 Radicchio und Chicorée (insbesondere die Witloof- und Radicchio-Kultivare) zeigen grosse Unterschiede in ihrer genetischen Variabilität und ihrem Züchtungspotenzial. Der Witloof-Chicorée weist eine starke Uniformität auf, da er eine enge genetische Basis hat. Im Gegensatz dazu hat Radicchio eine grössere genetische Vielfalt, die weiterhin potenziell neue Formen hervorbringt.14

Alternative Namen

Radicchio kommt zwar aus dem Italienischen, der Name findet aber auch im Deutschen Verwendung. Der rote Salat ist auch als Roter Chicorée, Cicorino Rosso und Cicoria Rossa bekannt. Auf Italienisch ist auch die weibliche Form üblich: (Varietà) Rossa di Chioggia, Rossa di Treviso, Variegata di Castelfranco. Der bleiche, rot gesprenkelte Variegato di Castelfranco heisst auch 'fiore che si mangia' (essbare Blume).

Im Englischen bezeichnet man das Blattgemüse als radicchio, red chicory oder Italian chicory. Zur Unterscheidung vom Chicorée nennt man jenen 'witloof chicory' oder 'belgian endive'.14

Wegen der Sortenvielfalt bei der Varietät Cichorium intybus var. foliosum fällt die Unterscheidung der Sorten und Kreuzungen nicht immer leicht. Verschiedene Sprachen unterscheiden mehr oder weniger deutlich zwischen Bezeichnungen wie Chicorée, Endivie und Radicchio (oder deren Äquivalenten) und behandeln sie teilweise wie Synonyme. In Italien tendiert man manchmal dazu, einem rotblättrigen Radicchiosalat ('radicchio') einen anderen Namen zu geben als einem grünblättrigen ('cicoria'), aber ohne fixes System.

Sonstige Anwendungen

Neben der Verwendung als Kaffee-Ersatz dient die Wurzel von Zichorien nach deren Fermentation auch für die Ethanolherstellung.28

1.*

The Cichorium genus contains six species, of which
four are only wild (Cichorium botae Deflers., Cicho-
rium spinosum L., Cichorium calvum Sch.Bip.ex
Asch., and Cichorium pumilum Jacq.), one is only
cultivated (endive, Cichorium endivia L.), and one
contains both cultivated and wild individuals (chicory,
Cichorium intybus L.). Both cultivated species count
numerous cultivars of leaf vegetables that are eaten
raw or cooked. Some chicory cultivars are character-
ized by a large taproot and were originally used as a
coffee substitute but are now mainly used for inulin
production.

The Radicchio subgroup originated in Italy
and includes cultivars of various leaf colors (green,
blond, and red).

The differentiation of C. intybus into three
cultivar groups (Witloof, root chicory and leaf chico-
ry) was confirmed. The leaf chicory individuals were
divided into three genetic subgroups, corresponding to
the Radicchio, Sugarloaf and Catalogne cultivars, thus
attesting to the validity of the classification based on
morphological factors

Molekulargenetische experimentelle Primärstudie

DOI: 10.1007/s10722-015-0244-4

Raulier P, Maudoux O et al. Exploration of Genetic Diversity within Cichorium endivia and Cichorium intybus with Focus on the Gene Pool of Industrial Chicory. Genet Resour Crop Evol. 2016;63(2):243–259.

2.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

3.

Gewöhnliche Wegwarte - Cichorium intybus

STATUS
Kommission E: - positive Bewertung
ESCOP: - keine Bearbeitung
HMPC: - als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft (Cichorii intybi radix)

Website

Awl ch: Heilpflanzenlexikon. Gewöhnliche Wegwarte - Cichorium intybus.

4.*

 In this study, we evaluated the nutraceutical effects, in terms of antioxidant, cytoprotective, and antiproliferative activities, of extracts of the whole leaf or only the red part of the leaf of Treviso red chicory (a typical Italian red leafy plant) in various intestinal models, such as Caco-2 cells, differentiated in normal intestinal epithelia and undifferentiated Caco-2 cells. The results show that the whole leaf of red chicory can represent a good source of phytochemicals in terms of total phenolics and anthocyanins as well as the ability of these phytochemicals to exert antioxidant and cytoprotective effects in differentiated Caco-2 cells and antiproliferative effects in undifferentiated Caco-2 cells. Interestingly, compared to red chicory whole leaf extracts, the red part of leaf extracts had a significantly higher content of both total phenolics and anthocyanins. The same extracts effectively corresponded to an increase of antioxidant, cytoprotective, and antiproliferative activities. Taken together, these findings suggest that the red part of the leaf of Treviso red chicory with a high content of antioxidant anthocyanins could be interesting for development of new food supplements to improve intestinal health.

Our results showed that Treviso red chicory can represent a good source of nutraceutical phytochemicals for intestinal health. In particular, the high levels of antioxidant anthocyanins present in red chicory might exert a direct scavenging effect against ROS formation within the gastrointestinal tract. The anthocyanins and/or their metabolites could further contribute to intestinal health through their ability to spread out in internal intestinal tissue. Recent studies recorded the presence of glycoside, aglycone, and both methylated and glucuronide derivatives of anthocyanins in tissues including the stomach and small intestine of animal models fed either a single anthocyanin or berry extracts

In-Vitro Zellstudie

DOI: 10.1155/2013/704310

Study: weak evidence

D’Evoli L, Morroni F, Lombardi-Boccia G et al. Red chicory (Cichorium intybus L. cultivar) as a potential source of antioxidant anthocyanins for intestinal health. Oxid Med Cell Longev. 2013;1:704310.

5.*

Despite the bitter taste, sesquiterpene lactones derived from chicory root have many important activities such as: anti-inflammatory, anti- tumour, anti-leukaemic, cytotoxic, antimicrobial, allergenic, anti-oxidant, antibiotic, anti-cancerigenous, antiprotozoal, anthelmintic, antimalarial, sedative and anti-diabetic activity, inhibits egg hatching of Haemonchus contortus, promots appetite and digestion in humans, protects plants against herbivore attacks and helps signaling between plants 

Chicory root is one of the major natural sources of inulin. This water-soluble storage polysaccharide belongs to a group of non-digestible carbohydrates called fructans.

Chicory root (11–20 g/100 g) possesses similar or higher amount of inulin compared to inulin rich plants: barley grains (18–20 g/100 g), Jerusalem artichoke tubers (12–19 g/100 g), asparagus roots (15 g/100 g), agave stem (12–15 g/100 g), dandelion roots (12–15 g/100 g) and dahlia tuber (10–12 g/100 g)

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.foodchem.2020.127676

Study: weak evidence

Perović J, Tumbas Šaponjac V et al. Chicory (Cichorium intybus L.) as a Food Ingredient – Nutritional Composition, Bioactivity, Safety, and Health Claims: A Review. Food Chemistry. 2021;336:127676.

6.*

6. Allergies to the Common Cichory
A rare allergy to the chicory plant has been documented in ~20 cases over the last
100 years. Most of these cases occurred in adults who were in contact with chicory due to
their occupation, and only a single case involved a child reacting to inulin. Depending on
the individual, allergic symptoms can be systemic and/or local, ranging from rhinocon-
junctivitis, to asthma and anaphylactic reactions, to contact dermatitis. As individual as the
allergic reactions are, the chicory preparations and routes of exposure are also unique and
varied. There are only two reported cases where fresh chicory roots induced an allergic
reaction topically. The majority of reactions occurred in response to leaves (raw and cooked)
after skin contact or inhalation. Sometimes, reactions were also caused by the inhalation
of dried chicory roots and inulin, consumption of inulin-containing products, and once
by intravenous inulin administration during a standard renal function test. It is not yet
clear exactly how allergic reactions to chicory are triggered. Proteins from chicory or newly
formed inulin-protein compounds (arising during production), as well as sesquiterpene
lactones could be potential allergens. Sensitization might arise from repeated exposures or
from cross-sensitization with birch pollen or lettuce. Due to all this ambiguity, the general
advice is that people with allergies or occupational exposure to Asteraceae family members,
people with birch-pollen allergies, and people with atopic dermatitis should be cautious
when coming into contact or consuming chicory- and inulin-containing foods [2,83]

Narrativew Review

DOI: 10.3390/molecules26061814

Study: weak evidence

Janda K, Gutowska I et al. The Common Cichory (Cichorium intybus L.) as a Source of Extracts with Health-Promoting Properties—A Review. Molecules. 2021;26(6):1814.

7.

Fig. 21.1 Overview of different Cichorium species and varieties: (a) C. intybus var. sylvestre

(Catalogne); (b) C. endivia (endive); (c) C. intybus var. porphyreum (sugerloaf); (d, f) C. intybus

var. latifolium (radicchio); (e) C. intybus var. latifolium (radicchio early red of Treviso); (g) C. inty-

bus var. latifolium (radicchio late red of Treviso); (h) C. intybus var. foliosum (redloof); (i) C. inty-

bus var. foliosum (witloof); (j) C. intybus ‘variegata di Castelfranco’; (k) C. intybus var. sativum

(industrial chicory); (l) Flowers of C. intybus. (Pictures provided by Bram Van de Poel, KU

Leuven, Belgium)

Buchkapitel 

DOI: 10.1007/978-3-031-46150-7_21

Book: weak evidence

Cankar K, Van Laere K, Bosch D. Genome Editing for Reduction of Bitterness and for Production of Medicinal Terpenes in Cichorium species. In: Ricroch A, Eriksson D et al. A Roadmap for Plant Genome Editing. Cham: Springer Nature Switzerland; 2024. S. 373–384. 

8.

Website

Plantura garden: Radicchio: tips for Planting, Care & Successful Harvest.

9.*

The bitter sesquiterpene lactones presumably protect against
herbivores and pathogens [112]. Although sesquiterpene
lactones are known to have medicinal properties, due to the
bitter taste, their consumption is limited. The level of
sesquiterpene lactones in chicory can be lowered by altering
the cultivation conditions [113]. However, shortfall of
sesquiterpene lactones levels may engender a decrease in
resistance patterns of the herb towards biotic stress, thus,
affecting the crop yield.

Therefore, the smaller the
chicon the sweeter it tasted. At the same position on linkage
group 2, a QTL for bitterness of the chicon was detected. Here,
the effect of the QTL was similar to that of the QTL for chicon
length. This was also the case for the QTLs detected on linkage
group 7. The longer the chicons, the more bitter their taste.

Experimentelle Pflanzenzüchtungsstudie

DOI: 10.1111/j.1439-0523.2004.01043.x

Stallen NV, Vandenbussche B et al. QTL Analysis of Production and Taste Characteristics of Chicory (Cichorium intybus var. foliosum). Plant Breeding. 2005;124(1):59–62.

10.*

Medicinal plants have been used for centuries and numerous cultures still rely on indigenous medicinal plants to meet their primary health care needs. It is likely that the insightful knowledge of plant-based remedies in traditional cultures advanced through trial and error and that the most important cures were carefully passed from one generation to another [8]. Historically, chicory was grown by the ancient Egyptians as a medicinal plant [9] and it has had a long history of therapeutic use both in areas where it is indigenous and in areas where it has been introduced. The various commons or local names describing this plant may be ascribed to the widespread use by different folkloric groups.

Narratives Review

DOI: 10.1155/2013/579319

Study: weak evidence

Street RA, Sidana J, Prinsloo G. Cichorium intybus: Traditional Uses, Phytochemistry, Pharmacology, and Toxicology. Evid Based Complement Alternat Med. 2013;2013:579319.

11.*

with washing after shredding being more effec-
tive in reducing the overall bitterness than washing prior to
shredding. 

The bitter taste of C. intybus varieties such as chicory and
radicchio predominately originates from guaiane type SLs
occurring freely, as glucosides, 15-oxalates and 8-sulfates,
mainly in the latex of the plants [53, 54]. In the present
study, levels of six individual SLs, namely lactucin (LAC),
8-deoxylactucin (8-DL), lactucopicrin (LCP) and their
11(S)-13-dihydroderivatives (DLAC, D8-DL, DLCP), were
determined in fresh-cut radicchio throughout refrigerated

In terms of a hurdle concept, pre-washing let-
tuce with or without sanitizers prior to shredding in com-
bination with a conventional washing step after shredding
may therefore be recommended.

Experimentelle lebensmitteltechnologische Prozessstudie

DOI: 10.1007/s00217-014-2317-6

Study: weak evidence

Wulfkuehler S, Dietz J et al. Quality of Fresh-Cut Radicchio cv. Rosso di Chioggia (Cichorium intybus L. var. foliosum Hegi) as affected by Water Jet Cutting and Different Washing Procedures. Eur Food Res Technol. 2015;240(1):159–172.

12.*

The genus Cichorium (Asteraceae) that originates from the Mediterranean area consists of six species (Cichorium intybusCichorium friseeCichorium endiviaCichorium grouseCichorium chico and Cichorium pumilum). Cichorium intybus L., commonly known as chicory, has a rich history of being known as a medicinal plant and coffee substitute. A variety of key constituents in chicory play important roles as antioxidant agents. The herb is also used as a forage plant for animals. This review highlights the bioactive composition of C. intybus L. and summarizes the antioxidant activity associated with the presence of inulin, caffeic acid derivatives, ferrulic acid, caftaric acid, chicoric acid, chlorogenic and isochlorogenic acids, dicaffeoyl tartaric acid, sugars, proteins, hydroxycoumarins, flavonoids and sesquiterpene lactones. It also covers the plant's occurrence, agriculture improvement, natural biosynthesis, geographical distribution and waste valorization.

The chicory leaf extracts demonstrated antioxidant activity in human plasma and an inhibitory effect on lipid peroxidation. A significant effect has also been identified on the level of thiol groups, a biomarker of oxidative stress [92]. These studies found that anthocyanins (compound 14 derivatives) are the main phenolic compounds in red chicory leaves, which are responsible for their antioxidant activity.

Figure 2.

Inulin:
- Prebiotic effect (Bifidobacteria and Lactobacili)
-Reduce the risk of colon cancer
-Antioxidant (SOD, CAT, MDA)
-Hypoglycemic effect (GDF15)
-Lipid-lowering activity

Chicoric acid: 
-antiocidant (APX, CAT, POD, SOD)
-antimicrobial
-Hepatoprotector
-anti-neuroinflammatory

Caffeolquinic acids:
-antioxidant and anti-inflammatory

Aesculetin:
-antioxidant and anti-inflammatory effects in the vascular and immune system

Ellaagic acid: 
-Antioxidant and inhibitor or liquid peroxidation

Anthocyanins:
-antioxidant and inhibitior of lipid peroxidation

Flavonoids:
-antioxidant 
-Antiosteoporotic

Narratives Review

DOI: 10.3390/nu15061322

Study: weak evidence

Birsa ML, Sarbu LG. Health benefits of key constituents in Cichorium intybus l. Nutrients. 2023;15(6):1322.

13.*

Nonetheless, on the basis of accessible data, it is possible to determine that Italy is the almost exclusive producer of leaf chicory. Although this crop does not contribute greatly to the total agricultural income of each country, it is very important at the local level, as it characterizes the agriculture of limited areas, where from 80% to 90% of the country’s production is concentrated. This is indeed the case for Italy, where the Veneto region accounts for 66% of the national acreage and 59% of the national production of the particular type of red or variegated chicory known as “Radicchio”. The cultivation of other chicory types such as chicory of Catalogne in both France and Italy is much less concentrated and may extend far south. 

Here we only discuss Radicchio (i.e., var. latifolium). The Italian common name “Radicchio”, which has been adopted by all common languages, indicates a very differentiated group of chicories with red or variegated leaves that are traditionally cultivated in northeastern Italy.
There is no documented history about the origin of colored leaf chicory in Italy. All red types of Radicchio currently cultivated appear to derive from red-leaved individuals first introduced in the 15th century. According to Bianchedi [30], the cultivation of red chicory dates to the first half of the 16th century. It is clear that the original type should be identified with “Rosso di Treviso Tardivo (Late Red of Treviso)” which was long the only cultivated Radicchio in the Venetian territories. After spreading to nearby territories, the original type underwent accentuated selection according to very different criteria suggested by personal preference, but at least partially due to or dependent on the various environmental situations. Thus, after years of repeated selection and intercrossing by farmers between individuals inside the population tending to produce a heavy head with imbricated leaves, a new type called “Rosso di Treviso Precoce (Early Red of Treviso)” became popular.

Similarly, in the area of Verona, a small winter hardy type forming a rosette of deep-red colored leaves with a nice egg shape was initially selected from “Rosso di Treviso”; from this, the most recent populations of “Rosso di Verona” (Red of Verona) were obtained around 1960. Currently, both winter varieties and also very early ones belong to this type, which are also suitable for September harvesting and spring production. Later, possibly due to spontaneous or controlled crosses between red-leaved individuals and plants of C. endivia, types with red spotted or variegated leaves were originated; these are currently known as “Variegato di Castelfranco” (Variegated of Castelfranco, a small medieval country in the province of Treviso). In the area of Chioggia, a traditional horticultural area established on the sandy soils extending southward from this small sea-side town just south of Venice, a variegated type able to form rather conical, firm, and tightly closed heads was generated most likely from the Variegated of Castelfranco; in the field, the new biotype was originally selected circa 1930. From this type, a large-leaved red type with an accentuated and white midrib and characteristic ball-shaped heads, known as “Rosso di Chioggia” (Red of Chioggia), was initially selected approximately twenty years later, and an almost completely light-yellowish type of very limited cultivation named “Bianco di Chioggia” (White of Chioggia) was obtained toward the end of the last century.
As a result, at least five main cultivated types are grown, named according to their province or town of origin, and may at present be distinguished within this cultivar group

Narratives Review (Pflanzenzüchtung)

DOI: 10.3390/agriculture6040050

Barcaccia G, Ghedina A, Lucchin M. Current Advances in Genomics and Breeding of Leaf Chicory (Cichorium intybus L.). Agriculture. 2016;6(4):50.

14.

 The Radicchio group, on the contrary, presents an almost astonishing phenotypic and genetic variability from which selection is still able to generate new and commercially valuable forms. …

Buchkapitel

DOI: 10.1007/978-0-387-30443-4_1

Book: moderate evidence

Lucchin M, Varotto S et al. Chicory and Endive. In: Prohens J, Nuez F, Herausgeber. Vegetables I. New York, NY: Springer New York; 2008.  

15.

Verbreitungsschwerpunkt...

Book: strong evidence

Fleischhauer SG, Spiegelberger R, Guthmann J. Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen: 2000 Pflanzen Mitteleuropas; Bestimmung, Sammeltipps, Inhaltsstoffe, Heilwirkung, Verwendung in der Küche. 12. Auflage. Aarau München: AT-Verlag; 2020: 385.

16.*

Table 1. Beef

Table 3. Eggs

DOI: 10.1007/s10021-011-9517-8

Mekonnen MM, Hoekstra AY. A Global Assessment of the Water Footprint of Farm Animal Products. Ecosystems. 2012;15(3):401–415.

17.

Book: weak evidence

Pini U. Das Bio-Food-Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam. 2014.

18.

Wie wächst Chicorée?

Chicorée-Pflanzen werden im Frühjahr ausgesät. Im Herbst werden die Wurzeln aus dem Boden genommen, gekühlt gelagert und später in Treibereien gezogen. Der Chicorée wächst aus der Wurzel heraus, sobald er in dunkle und warme Räume gebracht wird. Innerhalb von nur drei Wochen entwickelt sich so ein heller Chicoréezapfen.

Website

Gemuese ch: Chicorée. Verband Schweizer Gemüseproduzenten.

19.

bio-Butter

Ananas

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

20.

Die äusseren Blätter schmecken etwas bitter, je weiter innen die Blätter liegen desto süsser sind sie.

Die Zichorienverwandschaft ist gross und in unseren Gärten viel zu wenig bekannt. Radicchio und Zuckerhut brauchen nicht viel Pflege und sind dann erntereig, wenn es meist leine anderen Salara mehr gibt.

Anbau

Sortenvielfalt: Radicchio, Zuckerhut und Chicorée gehören der Varietät foliosum, Blattzichorien, an. Diese wird unterschieden von der Varietöt sativum, der Wurzel- oder Kaffeezichorie. Bitterstoffarme Wurzelzichorien werden in Italien auch als Gemüse angebaut und sind im Winter auf den Gemüsemörkten als "Radici di Soncino" oder "Radici amare" erhältlich.

Die Formenvielfalt des Radicchio ist gross: Menem dem kopfbildenden gibt es ausschliesslich rosettenbildende Formen. Die Kopfform reicht von kugelig-rund bis hoch gestreckt. Die Farben variieren von klassisch rot-weiss bis zu gelblich-grün mit roten Sprenkeln. Viele Radicchio-Sorten haben einen italienischen Ursprung, was sich bis heute in ihren Sortennamen wiederspiegelt: Die bekanntesten sind wohl der runblättrige und kugelrunde "Roter von Verona", und der langblättrige, breitberippte "Roter von Treviso".

Sortenbeschreibungen

Book: weak evidence

Heistinger A, Arche Noah. Handbuch Bio-Gemüse: Sortenvielfalt für den eigenen Garten. Löwenzahn Verlag; 2020:252-259.

21.*

CONCLUSIONS: Our findings on nitrate levels in both lettuce and red radicchio of Treviso varieties suggest that both genetic
factors and cultivation systems strongly affect the nitrate accumulation capacity. This study also highlights how the cultivation
strategy can reduce nitrate levels in leafy vegetables, suggesting the possibility of modulating the N supply along the harvesting
time.

In conclusion, the nitrate content in both lettuce and red

radicchio of Treviso plants analysed in this study was far

below the safety level established by the European Commission

(No. 1881/2006)19 for lettuce conventionally grown in open air

and harvested from 1 April to 3 September (maximal level

2500 mg kg−1), and for lettuce harvested from 1 October to 31

March (4000 mg kg−1). Our findings suggest that the growing

system approach utilizing a lower nitrogen input strongly affect

the nitrate accumulation in leaves. Therefore an evolution

of cultivation strategies aimed at rationalization of fertilizer

management (N in this case) is desirable. This could contribute to

the safety of the food chain as well as to environmental protection.

Pflanzenbauliche Feldstudie

DOI: 10.1002/jsfa.5526

Lucarini M, D’Evoli L., Tufi S et al. Influence of Growing System on Nitrate Accumulation in two Varieties of Lettuce and Red Radicchio of Treviso. Journal of the Science of Food and Agriculture. 2011;92(14):2796–2799.

22.

Endivie: https://apps.carboncloud.com/climatehub/product-reports/id/2540317390062

Website

CarbonCloud com: Chicory. 2024.

23.*

: a conventional soilless system using freshwater (blue-hydroponics); conventional soil cultivation (blue-pots and open field); a soilless system integrated with a 10% share of seawater (sea-hydroponics); pots irrigated with a 10% share of seawater (sea-pots).
hydroponics: 43,5 m³zon(^-1)
sea-hydroponics: 30,7
pots & field: 134,4 
sea-pots: 246,1

Water-Footprint-Analyse

DOI: 10.1016/j.agwat.2018.09.040

Atzori G, Guidi Nissim W et al. Seawater and water footprint in different cropping systems: A chicory (Cichorium intybus L.) case study. Agricultural Water Management. 2019;211:172–177.

24.

Seit Jahren warnen Fachleute: Auf Acker, Feld und Wiese geht in Deutschland die biologische Vielfalt verloren. Eine der  Ursachen ist der Einsatz von Pestiziden.

Insekten bestäuben Blüten, bekämpfen Schädlinge und sorgen für reichhaltige Ernten. Seit langem schrumpfen ihre Populationen dramatisch, was Mensch und Natur in Bedrängnis bringt. Pestizide haben daran ihren Anteil.

93 Prozent der untersuchten Gemüseproben  wiesen Rückstände von insgesamt 226 Pestizidwirkstoffen auf. Die meisten Proben kamen von  deutschen, spanischen und italienischen Feldern

Chemnitz C, Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Hrsg. Pestizidatlas: Daten und Fakten zu Giften in der Landwirtschaft [E-Book]. 1. Auflage. Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung; 2022. 50 S.

25.

Die obigen Vergleiche zeigen, dass die von den europäischen Behörden festgelegten Gefahrenhinweise und gesundheitlichen Leitwerte den für die Biolandwirtschaft zugelassenen natürlich vorkommenden Wirkstoffen ein deutlich geringeres Risikopotenzial für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zuschreiben, als den in der konventionellen Landwirtschaft verwendeten synthetischen Wirkstoffen. Aussagen, wonach die in der Biolandwirtschaft verwendeten natürlichen Pestizidwirkstoffe eine ähnliche Toxizität aufweisen würden, wie die in der konventionellen Landwirtschaft verwendeten synthetischen Pestizidwirkstoffe, halten einem Faktencheck nicht stand.

Website

Global 2000 at: IFOAM, Global 2000. Pestizide in konventioneller und biologischer Landwirtschaft. 2023.

26.

101.6 g CO2eq pro 200g -> hochrechnen auf 1kg.

Website

Foodfootprint nl: Climate Impact CO2 chicory. 2023.

27.*

Vegetables total WF 322 m³/ton
1,34 L/kcal

372 Lettuce: Lettuce 133 28 77 237 
373 Spinach 118 14 160 292 
358 Cabbages and other brassicas 181 26 73 280 
221 Almonds, with shell 4632 1908 1507 8047    
    Almonds, shelled or peeled 9264 3816 3015 16095 
Carrots and turnips 106 28 61 195 

Mekonnen MM, and Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Value of Water Research Report Series No. 47, UNESCO-IHE, Delft, the Netherlands, 2010.

28.*

Wild chicory and its cultivar `Zuccherina di Trieste` were grown in organic garden. The samples were taken from young leaf rosettes. A slightly higher concentracion of observed elements was found in wild chicory leaves, in relation to the leaves of the cultivar `Zuccherina di Trieste`. Wild chicory leaves also contain more moisture (87.28%), cellulose (2.23%) and vitamin C (6.52 mg/100g) compared to the leaves of the cultivar (84.77%, 2.196% and 3.93 mg/100g, respectively).  When it comes to phytochemicals, leaves of the cultivar predominate in total phenols (2.49 mg GAE/g) and lag behind in total flavonoids (0.94 mg Qc/g) and flavonols (1.00 mg Qc/g) compared to the leaves of wild chicory (1.74 mg GAE/g, 1.21 mg Qc/g and 1.66 mg Qc/g, respectively). Fresh leaves of the cultivar showed significantly stronger antioxidant activity, compared to fresh leaves of wild chicory.

Chemisch-analytische Laborstudie

DOI: 10.59919/JCTE05202401008

Study: weak evidence

Lakic-Karalic N, Vasilisin L. Chemical composition and antioxidant capacity of chicory leaves originating from wild plant (Cichorium intibus L.) and its cultivar (Cichorium intybus var. foliosum Hegi `Zuccherina di Trieste`). Journal of Chemists, Technologists and Environmentalists. 2024;5(1):49–54.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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