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Gemüsepaprika, gelb, roh (bio?)

Gemüsepaprika (roh) haben im Gegensatz zu Chili-Paprika weniger Schärfe. Gelbe und rote Paprika sind reifer, milder und süsser als grüne. Bio?
Wasser 92,0%  84/13/03  LA : ALA
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Gemüsepaprika, gelb (bio), zählt zur Gattung der Paprika (auch Spanischer Pfeffer, Capsicum annuum L.) und hat roh einen mild-süsslichen Geschmack. Aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts gilt der gelbe Gemüsepaprika als sehr gesund.

Verwendung von Gemüsepaprika (gelb) in der Küche:

Gelbe Gemüsepaprika (oder: Gemüsepaprikas) haben meist keine oder nur eine milde Schärfe. Man kann sie aufgrund ihres mild-süsslichen Geschmacks in vielen Gerichten einsetzen. Die (oder der) gelbe Paprika schmeckt sowohl roh als auch gekocht, gebacken, sautiert, gegrillt oder gedünstet. Beliebt ist das Füllen der Paprikaschoten mit Reis, Couscous, Quinoa etc. Als Rohkost findet die Paprika (gelb) in Salaten und Wraps Verwendung, pur oder mit Dips serviert kann man sie als Snack naschen. Mit seiner gelben Farbe ist der Gemüsepaprika ein Hingucker beim Kochen und Anrichten und kann in Streifen, Würfel, horizontal in Ringe geschnitten oder halbiert auf dem Teller landen. Gelbe Paprika eignen sich ausserdem zum Einlegen und Fermentieren.

Man kann die saftige, süsse Paprika für ein (veganes) ungarisches Gulasch verwenden, aber auch in würzige Suppen, Ratatouille, Nudelsaucen oder in bunte Gemüsepfannen passen die gelben Schoten hervorragend. Gemüsepaprika (gelb) lässt sich mit vielen Lebensmitteln kombinieren, z.B. mit Kartoffeln, Lauch, Tomaten, Zwiebeln und roten Linsen oder mit Würzmitteln wie Sojasauce, Rotweinessig, Basilikum, Safran etc.

In der Scoville-Skala, welche die Intensität der Schärfe angibt, platziert man den rohen Gemüsepaprika gemeinhin bei einem Wert von 0-10 Einheiten bzw. Scoville1 (manchmal 0-100), weil er im Vergleich zu anderen Sorten nur wenig Capsaicin enthält.Man nutzt Gemüsepaprikas daher vorrangig in der Küche und nicht in der Medizin.

0-10 bzw. 0-100 Scoville-Einheiten entsprechen dem Schärfegrad (der Schärfestufe) 0, was allgemein zu Verwechslungen bei den Angaben führen kann. Ausserdem ist die Genauigkeit von der Verlässlichkeit der Extraktionsmethode abhängig. Mehr Informationen zur Scoville-Skala finden Sie bei schärferen Zutaten wie Chili-Paprika, grün oder Jalapeños.

Veganes Rezept für gelbe Paprikasuppe mit Schnittlauchnocken:

Zutaten (für 4 Personen): 1 kg gelbe Gemüsepaprika (roh, bio), 600 ml Gemüsebrühe, 100 g Räuchertofu, 2 Pfirsiche, 1 Zwiebel, 2 EL Hafersahne, ½ Bund Schnittlauch, 1(-2) TL Agavensirup, Salz, Schwarzer Pfeffer.

Zubereitung: Zunächst die rohe Paprika halbieren, entkernen und waschen. Schälen Sie die Zwiebeln und waschen, halbieren und entsteinen Sie die Pfirsiche. Schneiden Sie das Gemüse und das Obst grob klein und geben Sie alles mit der Gemüsebrühe in einen Topf. Lassen Sie die Mischung aufkochen und dann 10 Min. bei mittlerer Hitze köcheln. Im Anschluss pürieren Sie die Masse zu einer Suppe und geben Sie den Agavensirup hinzu. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf niedriger Hitze weiterköcheln lassen. Während die Suppe vor sich hinköchelt, die Nocken zubereiten. Dafür den Räuchertofu grob in Würfel schneiden und gemeinsam mit der veganen Sahne pürieren. Waschen Sie den Schnittlauch, schneiden Sie ihn fein und vermengen Sie ihn mit der Tofu-Masse. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Garnieren füllen Sie etwas Suppe in eine Schale und geben 2 TL der Räuchertofupaste in die Mitte. Fertig ist die vegane Paprika-Suppe.

Veganes Rezept für Quinoa-Dip mit gelber Paprika:

Zutaten (für 1 Glas): 100 g gelbe Paprika (roh, bio), 60 ml + 3 EL Wasser, 30 g Quinoa, 1 kleine Zwiebel, 2 EL gemahlene Mandeln, 1 EL Tomatenmark, 1 TL Apfelessig, (ev. ½ TL Reissirup,) etwas Rapsöl, Meersalz, Pfeffer.

Zubereitung: Als Erstes die Quinoa nach Packungsanleitung in Wasser garen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und feinhacken. Die Paprika entkernen, waschen, in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit der Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Die Paprika-Zwiebel-Masse in einen Mixer geben und fein pürieren. Als Nächstes die gekochte Quinoa und die restlichen Zutaten zur pürierten Masse geben, alles gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Aufstrich in ein kleines Einmachglas geben und vor dem Servieren ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Der vegane Paprika-Quinoa-Dip schmeckt wunderbar zu Rohkost, z.B. zu Gemüsesticks aus Karotten, Paprika, Kohlrabi und Gurke.

Vegane Rezepte mit Gemüsepaprika, gelb, finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben" (ganz unten oder nebenan).

Einkauf - wo gelbe Gemüsepaprika kaufen?

Gemüsepaprika, gelb, ist zwar ganzjährig in Supermärkten und bei Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer etc. erhältlich; Saison hat die gelbe Paprika im mitteleuropäischen Raum jedoch von Juli bis Oktober - in Glashauskulturen sogar etwas früher. Tipp: Greifen Sie lieber zu regionalen Produkten und kaufen Sie Paprika, während sie Saison hat. Dann schmeckt sie besonders aromatisch und lange, umweltschädigende Transportwege verringern sich. In Bio-Läden, Bio-Supermärkten (Denn's Biomarkt und Alnatura) und auf Bauernmärkten kann man zur Paprika-Saison Gemüsepaprika in Bio-Qualität finden (bio).

Beim Einkauf sollte man neben der Produktionsmethode (bio) auch auf eine leuchtende, gelbe Farbe, einen frischen, grünen Stiel und eine feste, glänzende, glatte Oberfläche achten. Hat die Paprika matte oder glasige Stellen, ist meist eine beginnende Fäulnis die Ursache dafür. Einen Überblick über verschiedene Paprikasorten finden Sie beim roten Gemüsepaprika.

Lagerung von Gemüsepaprika, gelb:

Gemüsepaprika (roh) hält sich bei Temperaturen zwischen 7 und 8 °C während 7-10 Tagen.2 Das Lagern der Paprika bei Zimmertemperatur ist nicht empfehlenswert, denn die warmen Temperaturen verkürzen die Haltbarkeit der gelben Schoten auf 2-3 Tage. Da Paprika kälteempfindlich ist, kann auch das Aufbewahren im Kühlschrank (bei einer Durchschnittstemperatur von 5 °C) die Haltbarkeit der gelben Paprika vermindern. Gut geeignet als Lagerort ist ein kühler, dunkler Keller oder eine dunkle Vorratskammer. Gekochte Gemüsepaprika sollte man im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage aufbrauchen.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien:

100 g Gemüsepaprika, gelb, besitzen roh 27 kcal. Das rohe Gemüse hat einen Wassergehalt von 92 %. Mit 0,21 g Fett und 1 g Proteinen pro 100 g sind gelbe Gemüsepaprika ausserdem fett- und eiweissarm. Auch der Kohlenhydratgehalt ist mit 6,3 g/100g sehr gering.3

Der Anteil an Vitamin C (Ascorbinsäure) deckt bei einer Aufnahme von 100 g an gelbem Gemüsepaprika rund 229 % des Tagesbedarfs. Diesen Gehalt von 184 mg/100g kann man mit Schwarzen Johannisbeeren (181 mg/100g) vergleichen. Gelbe Paprika enthalten im Schnitt deutlich mehr Ascorbinsäure als rote Gemüsepaprika (128 mg/100g) und grüne Gemüsepaprika (80 mg/100g). Noch mehr Vitamin C haben grüne Chili-Paprika (242 mg/100g) oder Knoblauchsrauke (261 mg/100g).3 Je nach Paprikasorte schwankt der Vitamin-C-Gehalt recht stark; es ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass er während der Reife allmählich ansteigt.16

Der Gehalt an Folat (Folsäure) im gelben Gemüsepaprika (26 µg/100g) ist mit jenem von Brombeeren (25 µg) oder grüner Kiwi (25 µg) vergleichbar. Hülsenfrüchte enthalten meist sehr viel Folsäure, durch den Kochvorgang geht allerdings ein beträchtlicher Teil davon verloren, z.B. rohe Kichererbsen (557 µg/100g) . Auch getrocknete Kräuter, wie z.B. getrockneter Bärlauch 551 µg/100g, weisen einen hohen Anteil des wertvollen Vitamins auf.3

Die gesamten Inhaltsstoffe vom Gemüsepaprika, gelb, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen im CLICK FOR unter dem Zutatenbild.

Gesundheitliche Aspekte - Wirkungen:

Gelbe Gemüsepaprika besitzen einen hohen Gehalt an Vitamin C (Ascorbinsäure) und enthalten damit etwa viermal so viel wie Zitronen (51 mg/100g). Das Vitamin schützt u.a. Folsäure, Vitamin E und LDL-Partikel im Blut vor Oxidation und wandelt Kupfer in brauchbare Formen für Enzyme um. Ascorbinsäure kann ausserdem die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln fördern,4 Durchblutungsstörungen verbessern und Herzinfarkten vorbeugen.18 Kochen, braten oder grillen Sie Paprika bei der Zubereitung so kurz wie möglich, damit nur wenige Nährstoffe verlorengehen. Am besten die Paprika als Rohkost geniessen, denn dann besitzt sie am meisten Vitamine und Mineralstoffe.

In Gemüsepaprika sind grosse Mengen an Carotinoiden enthalten,17 unter anderen Lutein und Zeaxanthin, die eine wichtige Rolle für die Augengesundheit spielen, indem sie die Macula vor blauem Licht schützen und das Risiko verringern, an grauem Star und altersbedingter Makuladegeneration zu erkranken.5 Die beiden Carotinoide wirken darüber hinaus als Antioxidantien und können so Krankheiten wie Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Krebserkrankungen entgegenwirken. Im Vergleich zum roten Gemüsepaprika besitzen die gelben Schoten allerdings weniger Beta-Carotin. Dafür sind Flavonoide, die ebenfalls als Antioxidantien fungieren und entzündungshemmend wirken, in gelber Paprika gut vertreten.

Der Gehalt an Carotinoiden, Phenolen und Vitamin C ist bei organisch angebauter Paprika (bio) höher als bei Gemüsepaprika, der aus konventionellem Anbau stammt.6 Gelbe und rote Gemüsepaprika sind generell reicher an Vitaminen,16 Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen17 als die unreifen grünen Exemplare; je nach Sorte können die Gehalte jedoch stark variieren.17 Die in Paprika enthaltenen bioaktiven Verbindungen können Wirkungen gegen Alzheimer zeigen.7

Gelber Gemüsepaprika wirkt leicht abführend und kann Blähungen verringern. Er hilft mit seinen entzündungshemmenden, magensaftanregenden und appetitanregenden Eigenschaften bei Verdauungsstörungen. Auch Darmkrebs wirkt der regelmässige Verzehr von Paprika entgegen, da Vitamin C und die enthaltenen Antioxidantien Körperzellen vor Veränderung durch Krebserreger schützen.8

Im Gemüsepaprika, gelb, ist der sekundäre Pflanzenstoff Capsaicin, der für den scharfen Geschmack in Chilis verantwortlich ist, zu einem geringen Anteil von ca. 0,1 % enthalten. In kleinen Mengen kann Capsaicin appetitanregend und verdauungsfördernd wirken.8 Genaueres zum Wirkstoff Capsaicin finden Sie im Artikel Chili-Paprika, rot, roh (bio?).

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen:

Gelbe Gemüsepaprika können bei Menschen, die an einer Nachtschattenallergie oder Kreuzallergien leiden, zu Beschwerden führen. Bei der sogenannten Nachtschattenallergie treten Quaddeln und Schwellungen im Gesicht, Mund- und Rachenraum auf. Auch Unverträglichkeitsreaktionen im Verdauungstrakt, wie Blähungen und Krämpfe, sind bekannt.9

Einige Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber Pollen (von Birken, Gräsern, Getreide und Beifuss)9 aufweisen, können auf Gemüsepaprika allergisch reagieren. Die Struktur der Allergene in den Pollen und in der Paprika ist sehr ähnlich, weshalb es zu allergischen Kreuzreaktionen (Kreuzallergie) kommen kann. Bekannte Symptome sind: Brennen im Mund, Schwellungen der Zunge, Taubheit der Lippen bis hin zu Schwellungen im Kehlkopfbereich.10

Der Verzehr von Gemüsepaprika, gelb, kann auch bei Menschen mit empfindlichem Magen Beschwerden verursachen. Oftmals ist die schwerer verdauliche und ballaststoffreiche Schale verantwortlich. Wer Magenprobleme nach dem Verzehr von Paprika bemerkt, sollte die gelben Schoten vor der Zubereitung häuten.

Vorkommen - Herkunft - Ökologie:

Gemüsepaprika, gelb, gehört der Gattung Capsicum an, die in Mittel- und Südamerika ihren Ursprung hat.11 Dort nutzte man vor 7'000 Jahren die Wildpflanze Chiltepin (auch "Mutter aller Chilis") als Färbemittel, Gewürz, Heilmittel und Zahlungsmittel. Im 16. Jahrhundert brachte Christopher Columbus die Paprika nach Europa, wo man sie zunächst als Zierpflanze anbaute. In den 1950er Jahren gelang es erstmals, eine milde Paprikasorte zu züchten. Diese neue Paprikasorte enthält nur noch sehr geringe Anteile des für die Schärfe verantwortlichen Wirkstoffs Capsaicin12 und ist bei uns als Gemüsepaprika bekannt.

Paprika baut man heute in subtropischen und gemässigten Zonen auf der ganzen Welt an. Zu den Anbaugebieten zählen China, die USA, Mexiko, Spanien, Italien und die Niederlande. In etwas kühleren, mitteleuropäischen Ländern reift Paprika in Gewächshäusern heran.13

Anbau im Garten oder als Topfpflanze:

Gemüsepaprika, gelb, benötigt viel Wärme und Sonnenlicht zum Wachsen sowie eine ausreichende Wasserzufuhr. Temperaturen zwischen 25 und 28 °C sind ideal. Die Paprika-Schote kann im Freiland oder im Gewächshaus heranreifen. Bei Freilandanbau sind ein warmer, geschützter Standort und ein sonnenreicher Sommer Voraussetzung. Im März sät man die Samen aus, ab Ende Juli sind die ersten Früchte reif.14 Noch mehr zum Anbau von Paprika finden Sie im Artikel Gemüsepaprika, rot, roh (bio?).

Ökologische Aspekte:

Bei konventionell angebautem Gemüsepaprika ist der Pestizideinsatz sehr hoch.6,15 Besonders belastet sind Importwaren aus Thailand und Vietnam, doch auch spanische, marokkanische und türkische Paprika weisen häufig hohe Pestizidrückstände auf. Besser ist daher der Griff zur Bio-Paprika, denn im ökologischen Landbau sind keine chemischen und synthetischen Hilfsstoffe oder Spritzmittel genehmigt. Geringe Rückstände, die man auch in Bio-Paprika finden kann, sind meist auf Verdriften zurückzuführen.15

Allgemeine Informationen zum Gemüsepaprika:

Der gelbe Gemüsepaprika zählt zur Pflanzenart Capsicum annuum und gehört der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) an. Capsicum annuum ist Teil der Gattung Capsicum, die aus ca. 30 verschiedenen Arten besteht, von denen man vorwiegend 5 kultiviert. Bei der Paprika handelt es sich botanisch gesehen um eine Beere.19

Paprika sind sehr form- und farbenreich. Mehr über die Unterscheidung zwischen Gemüsepaprika und Gewürzpaprika lesen Sie bei der Zutat Gemüsepaprika, rot, roh (bio?).

Die Farbe der Paprika stellt ein Indiz für den Reifegrad der Frucht dar. Grüner Gemüsepaprika (roh) ist noch unreif und färbt sich im weiteren Reifeprozess meist gelb, orange oder rot. Doch auch weisse, violette und schwarze Paprikavarianten existieren. Nicht nur die Farbe der Paprika, sondern u.a. auch der Geschmack, der Vitamin-C-Gehalt sowie der Schärfegrad ändern sich während des Reifeprozesses. Beim Gemüsepaprika gilt: Je reifer der Paprika, desto süsser schmeckt er. Während der grüne Paprika einen eher herben Geschmack aufweist, schmeckt der gelbe Gemüsepaprika um einiges süsser und fruchtiger.

Die Sorte Habanero (Chili) zählt zur Art Capsicum chinense und ist für ihre äusserst scharfen Chilischoten bekannt (gelbe Habanero - Scoville: um 100'000, seltener bis ca. 300'000 oder 400'000).

Alternative Namen:

Gemüsepaprika ist laut Duden männlich (Plural: die Paprika(s)), das Wort Paprika kann männlich oder weiblich sein (weiblich, wenn es die Paprika-Pflanze oder -Schote bezeichnet). Spricht man vom Paprika-Pulver, dann ist die Bezeichnung Paprika männlich.

Den Gemüsepaprika findet man auch unter den Namen: Peperoni, Spanischer Pfeffer, Blockpaprika, Beissbeere (Beiß­bee­re), Schotenpfeffer, süsse Paprika und Glockenpaprika (nicht zu verwechseln mit dem scharfen Glockenpaprika oder Glockenchili).

Im Englischen bezeichnet man den Gemüsepaprika als sweet pepper, pepper, capsicum, bell pepper, pod pepper oder auch als paprika.

Literatur - Quellen:

CLICK FOR: 19 Quellenangaben

In der Wissenschaft ist Wikipedia (wiki) als Quelle umstritten, auch weil bei Wikipedia Angaben zur zitierten Literatur bzw. zu Autoren häufig fehlen oder nicht verlässlich sind. Unsere Piktogramme für Nährwerte enthalten kcal.

  1. Focus.de Chili Schärfe: So viele Scoville haben die Chilisorten.
  2. Böttcher H. Frischhaltung und Lagerung von Gemüse Ulmer: Stuttgart. 1996.
  3. USDA United States Department of Agriculture.
  4. Lynch SR, Cook JD. Interaction of vitamin C and iron. Ann N Y Acad Sci. 1980;355: 32–44.
  5. Abdel-Aal E-SM, Akhtar H, Zaheer K, Ali R. Dietary sources of lutein and zeaxanthin carotenoids and their role in eye health. Nutrients. 9. April 2013;5(4): 1169–85.
  6. Hallmann E, Rembiałkowska E. Characterisation of antioxidant compounds in sweet bell pepper (Capsicum annuum L.) under organic and conventional growing systems. J Sci Food Agric. September 2012;92(12):2409–15.
  7. Thuphairo K, Sornchan P, Suttisansanee U. Bioactive compounds, antioxidant activity and inhibition of key enzymes relevant to alzheimer’s disease from sweet pepper (Capsicum annuum) extracts. Prev Nutr Food Sci. September 2019;24(3): 327–37.
  8. Roger J.D.P. Heilkräfte der Nahrung, Praxishandbuch. Advent-Verlag Zürich. 3. Auflage 2008.
  9. Gesundu.de Nahrungsmittelallergie Nachtschattengewächse.
  10. Ernaehrung.de Nahrungsmittelallergien-Pollen.
  11. Brücher H.Tropische Nutzpflanzen. Ursprung, Evolution und Domestikation. Springer Verlag. Berlin. 1976.
  12. Planzen-lexikon.com Capsicum.
  13. Rehm S, Espig G. Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen. Verlag Eugen Ulmer: Stuttgart. 1976.
  14. Mein-schoener-garten.de Paprikaanbau.
  15. Pini. U. Das Bio-Food-Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam. 2014.
  16. Kumar O, Tata S. Ascorbic Acid Contents in Chili Peppers (Capsicum L.). Not Sci Biol 1 (1) 2009, 50-52.
  17. Sun T, Xu Z, Wu CT et al. (2007). Antioxidant Activities of Different Colored Sweet Bell Peppers (Capsicum annuum L.). Journal of Food Science 2007;72(2): 98–102.
  18. Moser MA, Chun OK. Vitamin C and Heart Health: A Review Based on Findings from Epidemiologic Studies. Int J Mol Sci. 2016;17(8):1328.
  19. Heimbiotop.de Paprika, Peperoni und Chili.
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