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Schnittlauch, roh (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Schnittlauch in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

91%Wasser 52Makronährstoff Kohlenhydrate 52.1%/39Makronährstoff Proteine 39.16%/09Makronährstoff Fette 8.74% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.3g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Frischen Schnittlauch (Allium schoenoprasum) in Bio-Qualität sollten Sie am besten roh geniessen. Für die Vorratshaltung bleibt sein Aroma durch Einfrieren besser erhalten als durch Trocknen.

Verwendung in der Küche

Schnittlauch (Allium schoenoprasum) dient weltweit als Gemüse oder Würzkraut. Er enthält schwefelhaltige Verbindungen, die für das typische Aroma verantwortlich sind.7

Im Vergleich zu anderen Arten aus der Gattung Allium (Lauch) sind sein Aroma und sein Geschmack feiner und milder, was ihn zu einem beliebten frischen Küchenkraut macht.10 Essbar sind alle Pflanzenteile: Blätter, Zwiebeln, Blüten und Samen. Die Zwiebeln sind geschmacksintensiv, aber weniger scharf als die Küchenzwiebel.

Kann ich Schnittlauch roh essen? Schnittlauch eignet sich gut für den rohen Verzehr. Besonders aromatisch schmeckt er frisch oder tiefgefroren. Getrockneter oder gefriergetrockneter Schnittlauch verliert einen grossen Teil seines Aromas. Das frische Grün am besten erst nach dem Kochen zugeben.

Besonders lecker schmeckt Schnittlauch zu Kartoffeln oder als frisch-würziger Brotbelag. Schnittlauch eignet sich zum Garnieren von Suppen, Saucen, Salaten und Rohkost, zum Aromatisieren von Remouladen, Dips, veganem Kräuterquark und veganer Kräuterbutter oder als Würzbeigabe in Pestos, Gemüsestrudeln, Brotmischungen und Bratlingen. Bekannte Schnittlauch-Gerichte sind Grüne Sosse (Frankfurter oder Kasseler Rezeptur) oder Kartoffel-Speisen.

In der vietnamesischen Küche ist Schnittlauch als Gewürz sehr geschätzt.2

Die Blütenknospen passen gut zu Gemüsegerichten. Geöffnete Blüten dienen als Dekoration oder lassen sich als Pickles in Walnussöl, Essig oder Salzlake einlegen. Die Blüten sind eher trocken und deswegen weniger beliebt als andere essbare Blüten, wie z.B. die von Malve oder Kapuzinerkresse.

Die Zwiebeln sind selten dicker als 10 mm und mitsamt dem röhrenförmigen Blatt als Mini-Frühlingszwiebel verwendbar. Die scharf schmeckenden Zwiebeln sind frisch verwendet sehr knackig und saftig.

Die zarten jungen, unreifen Samen verfeinern Salate und Rohkost. Sie eignen sich für Kräuteröl oder als eingelegtes Gemüse. Reife Samen lassen sich getrocknet als Pfefferersatz verwenden und in einer Pfeffermühle mahlen. Für Rohkost im Winter kann man die Samen zu frischen Sprossen keimen lassen.

Veganes Rezept für Frühlingssalat mit Schnittlauch

Zutaten (für 2 Personen): 10 g junge Brennnesselblätter, 60 g Feldsalat, 10 g frische Schnittlauch-Röllchen, 10 g junge Löwenzahnblätter, 10 g junge Schafgarbenblätter, 5 Cherry-Tomaten, geviertelt, 2 Schnittlauchzwiebeln, fein geschnitten, 2 Schnittlauchblüten als Dekoration. Optional: einige junge, unreife Schnittlauchsamen zum Bestreuen. Für das Dressing: 1 TL Senfzubereitung, 1 EL Balsamico-Essig, 1 EL Walnussöl.

Zubereitung: Die Brennnesselblätter mit einem Küchentuch abdecken und mit einem Nudelholz drüber rollen, damit die Brennhaare brechen und ihre Wirkung verlieren. Das Gemüse nach Bedarf waschen und zerkleinern. Die Zutaten für das Dressing verrühren, mit dem Blattgemüse mischen und auf zwei Teller geben. Den Frühlingssalat mit den Tomatenstücken, Zwiebelringen, Blüten und Samen des Schnittlauchs dekorieren.

Teezubereitung

Für die Teezubereitung 1 EL frisch geschnittene Schnittlauchröllchen und ½ TL frisch geraspelten Kurkuma mit 250 ml kochendem Trinkwasser übergiessen. Nach 10 Min. durch ein Teesieb geben und nach Gusto mit Gemüsebrühe würzen oder mit Bienenhonig süssen.

Vegane Rezepte mit Schnittlauch finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Schnittlauch ist ganzjährig in allen gängigen Supermärkten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer oder Billa erhältlich. Auch Bio-Supermärkte wie Denn's Biomarkt oder Alnatura führen Schnittlauch. Zusätzlich bieten Wochenmärkte, Feinkostläden, Reformhäuser, Bioläden, direkt beim Bauern oder über eine Abo-Kiste (Saison-Kiste, Grüne Kiste) frischen Schnittlauch an.

Schnittlauch ist auch geschnitten und getrocknet im Handel erhältlich. Diese Form steht in konventioneller und in Bio-Qualität zur Verfügung, Rohkostqualität bleibt selten. Frischer Schnittlauch gelangt als Bundware oder als Topfkraut in den Verkauf. Häufig stammt das frische Kraut aus regionalem und biologischem Anbau. Als weitere Alternativen stehen gefriergetrocknete und küchenfertige Produkte zur Auswahl.

Die Verfügbarkeit von Schnittlauch ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Frischen Schnittlauch können Sie kurzfristig im Kühlschrank aufbewahren. Wickeln Sie den Schnittlauch dazu in ein feuchtes Tuch und legen Sie ihn in eine Plastiktüte oder in eine Box aus Kunststoff oder Glas. Als Bundware lässt sich Schnittlauch auch in ein Glas mit Wasser stellen. Dabei sollte das frische Wasser nur gerade den Boden bedecken, da sich die Blätter schnell vollsaugen.

Für eine längere Haltbarkeit eignet sich das Einfrieren. Denn beim Trocknen büsst Schnittlauch einen Grossteil seines Aromas ein. Schneiden Sie die frischen, trockengetupften Röhren in feine Röllchen und füllen Sie diese in eine gut verschliessbare Dose für den Gefrierschrank. Nach Bedarf lässt sich der tiefgefrorene Schnittlauch entnehmen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einfrieren mit Wasser oder Rapsöl in Eiswürfelbehältern für praktische Kräuterportionen.

Wild zu finden

Wildwachsender Schnittlauch (Allium schoenoprasum) kommt auf kalkhaltigen, feuchten Böden bis in alpine Lagen vor. Typische Standorte sind Flachmoore, Bachufer, Seeufer, feuchte Wiesen, lichter Wald sowie Fels- und Sandrasen.17,18 Eine eindeutige Zuordnung zu Sorte oder Art ist nicht immer möglich, da die Pflanzenmerkmale stark variieren.18 Die Hauptblütezeit reicht von April bis Juli.3

In der Natur lässt sich wilder Schnittlauch im frühen Frühjahr gut erkennen, wenn das zarte Grün herauskommt. Später gestaltet sich die Suche schwieriger, wenn er zwischen hohem Gras wächst. Die Ähnlichkeit mit Gräsern und Binsen erklärt die Bezeichnungen Graslauch oder Binsenlauch. Die Erntesaison der Blätter ist während der Wachstumsperiode. An warmen, geschützten Standorten erstreckt sich diese Zeit oft von Februar bis Dezember. Reife Samen lassen sich von Juli bis September ernten.5

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

100 g frischer Schnittlauch enthalten 30 kcal, 4,4 g Kohlenhydrate (davon 2,5 g Ballaststoffe), 3,3 g Protein und 0,73 g Fett.1

Besonders reich ist er an Vitamin K (213 µg/100g). Einen vergleichbaren Gehalt weist die Frühlingszwiebel auf. Mehr Vitamin K kommt in roher Gartenkresse (542 µg/100g), frischer Petersilie (454 µg/100g) oder in rohem Basilikum (415 µg/100g) vor.1

Mit 58 mg/100g hat er einen mittleren Gehalt an Vitamin C. Zu den besonders Vitamin C-reichen Kräutern und Wildpflanzen gehören rohe Knoblauchsrauke (261 mg/100g), Echter Thymian (160 mg/100g), Petersilie (133 mg/100g), Bockhornkleeblätter (126 mg/100g) und Kleiner Sauerampfer (117 mg/100g).1

Schnittlauch liefert ausserdem Folsäure mit 105 µg/100g. Ähnlich viel von diesem B‑Vitamin bieten auch grüne Minze und Cayennepfeffer. Getrocknete Kräuter enthalten höhere Folatwerte, zum Beispiel getrocknetes Basilikum 310 µg/100g, getrockneter Rosmarin 307 µg/100g und getrocknete Korianderblätter 274 µg/100g.1

Schnittlauch ist ein nährstoffreiches Lebensmittel. Er enthält zudem Vitamin A, Thiamin, Zink und Phosphor sowie Mineralstoffe wie Calcium, Mangan, Kupfer, Kalium und Eisen.9,19

Die gesamten Inhaltsstoffe von Schnittlauch, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Ein wichtiger Beitrag zur antioxidativen Wirkung stammt von Vitamin C, das in den Blättern in relevanten Mengen vorkommt. Vitamin C unterstützt den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.7,9,14

Vitamin K und Vitamin A wirken als wichtige Cofaktoren (Coenzyme) und tragen zur Unterstützung normaler Zellfunktionen bei.9

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Schnittlauch kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Schnittlauch enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:7

  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxyzimtsäuren (trans-Zimtsäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure, Kaffeesäure, Sinapinsäure, Chlorogensäure, Neochlorogensäure (Kaffeoylchinasäure)), Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Vanillinsäure); Flavonoide: Flavonole (Isorhamnetin, Quercetin, Rutin), Flavone (Luteolin, Apigenin), Flavanone (Hesperetin); Chalkone (Naringenin-Chalkon)
  • Organische schwefelhaltige Verbindungen: Sulfide (Propyl-propenyl-Disulfid, Allyl Methyl-trisulfid, Diallyl-Sulfid)

Phenolische Verbindungen im Schnittlauch wirken antioxidativ,13 indem sie reaktive Sauerstoffverbindungen abfangen. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen dem Gehalt an Phenolen und der antioxidativen Wirkung bei verschiedenen Allium-Arten. Im Schnittlauch kommen besonders p-Cumarinsäure und Ferulasäure vor. Im Vergleich zu anderen Allium-Arten wie Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Frühlingszwiebel oder Schalotte weist Schnittlauch die höchste antioxidative Aktivität auf.7

Zudem hat Schnittlauch viele weitere positive Effekte, darunter die Hemmung der Blutgerinnung, Schutz vor Brustkrebs, blutdruck- und cholesterinsenkende4 Wirkungen, antimutagene und antikarzinogene Effekte, die Regulation der Genexpression, die Unterstützung der Verdauung bei Verstopfung, die Abwehr von Infektionserregern im Darm sowie die Förderung des Blutflusses.12

Die Blätter besitzen ausserdem antimykotische Eigenschaften.4 Antimykotische Tests belegen, dass Extrakte eine ähnliche Wirkung wie konventionelle Mittel wie Fluconazol gegen phytopathogene Pilze entfalten.6 Zudem zeigen sie hemmende Effekte gegen verschiedene Pilzstämme, darunter Aspergillus niger, Penicillium gladioli, Botrytis cinerea, Fusarium oxysporum, Botrytis paeoniae und Sclerotinia sclerotiorum.9

Schwefelhaltige Verbindungen im Schnittlauch tragen zu seinen antimikrobiellen Eigenschaften bei. Untersuchungen verdeutlichen, dass die Blätterextrakte besonders gegen Bakterien wie Staphylococcus aureus und Bacillus cereus wirksam sind.19 Eine andere Analyse ergab, dass das ätherische Öl der Knollen starke Aktivität gegen Escherichia coli und methicillinresistenten Staphylococcus aureus (MRSA) hat.21

Ferner wirken die Blattextrakte entzündungshemmend, indem sie die Phagozytose hemmen und den nitro-oxidativen Stress reduzieren.10,19

Im Labor (in vitro) untersuchte eine Studie die Wirkung von Allium schoenoprasum auf die Bildung von Nierensteinen. Dank Kalium, Phenolen und Flavonoiden hemmten Aufgüsse aus dem getrockneten Küchenkraut das Wachstum von Nierensteinen und trugen zu deren Auflösung (bei Ratten) bei.14

In einer weiteren In-vivo-Studie an Mäusen mit induzierter Hirnschädigung führte die sieben-tägige orale Gabe von Blattextrakt von Allium schoenoprasum zu einer Verbesserung der Hirnfunktion und zeigte eine neuroprotektive Wirkung.13,15

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Ist zu viel Schnittlauch ungesund? Negative Auswirkungen treten selten auf, da man gewöhnlich kleine Mengen des Gewürzes verzehrt. Nach übermässigem Konsum können Verdauungsprobleme vorkommen.8,9

Verwendung als anerkannte Heilpflanze

Im Vergleich zu Knoblauch (Allium sativum) ist Allium schoenoprasum gemäss HMPC (Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel) kein anerkanntes pflanzliches Arzneimittel. Als Ausschuss der EMA (Europäische Arzneimittelagentur) hat das HMPC die alleinige Kompetenz auf europäischer Ebene zur Beurteilung der Zulassung von pflanzlichen Arzneimitteln.16

Volksmedizin - Naturheilkunde

Medizinisch ähnelt Schnittlauch in seinen Wirkungen dem Knoblauch, jedoch schwächer: Er kann Sonnenbrand lindern, Halsschmerzen mildern sowie antimikrobiell, wurmhemmend und antifungal wirken.9 Ein wesentlicher Wirkmechanismus beruht auf seiner antioxidativen Aktivität.10

In Indonesien dient er traditionell zur Blutdrucksenkung und in Ostasien zur Linderung von Erkältung, Grippe und Lungenödemen.8,9 Das Gewürz gilt als wirksam gegen das Wachstum von Bakterien. Äusserlich kann man ihn gegen Warzen und Hühneraugen anwenden. Er soll mild cholesterinsenkende und blutverdünnende Eigenschaften haben.3

Darüber hinaus regt er den Appetit an und unterstützt die Verdauung.8,9

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck von frischem Schnittlauch beträgt 0,43 kg CO2eq/kg. Dies ist vergleichbar mit anderen frischen Kräutern wie Dill oder Petersilie (0,45 kg CO2eq/kg).23

Über den Wasserfussabdruck von Schnittlauch liegen keine genauen Daten vor. Zur Orientierung: frische Pfefferminze benötigt ca. 288 l Wasser pro kg.11

Untersuchungen zum Thema Schwermetallakkumulation zwiebelartiger Pflanzen in hydroponischem Anbau zeigen, dass die Pflanzen diese Stoffe mit hoher Wahrscheinlichkeit aufnehmen und speichern. Man testete dies u.a. an Schnittlauch, aber auch Knoblauch und Zwiebeln. Insbesondere die Wurzeln zeigten eine erhöhte Aufnahme der Schwermetalle, teilweise sogar in übermässiger Menge (Hyperakkumulation).24

In der konventionellen Landwirtschaft kommen häufig synthetische Herbizide und Pestizide zum Einsatz. Diese finden sich jedoch auch teilweise im Endprodukt, wie auch eine Untersuchung aus China belegte. Hier überschritten die Werte in einigen Fällen die zugelassene Höchstmenge für Pestizidrückstände.25 Es empfiehlt sich daher, beim Einkauf auf Ware aus biologischem Anbau zurückzugreifen, da der Einsatz solcher Herbizide dort nicht erlaubt ist. Zur Schädlingsbekämpfung eignen sich Nematoden. Diese sogenannten Nützlinge erwiesen sich in einer Studie in Deutschland als hilfreich im Kampf gegen Thripse.22

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Die Blüten des Schnittlauchs liefern Nektar für zahlreiche Insekten wie Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge und tragen so zur Bestäubung bei. Diese Bestäuber sind für viele Ökosysteme und die Erhaltung weiterer Pflanzenarten essenziell.9

Zudem kann Schnittlauch aufgrund der enthaltenen Flavonoide (insbesondere Quercetin) und organischen Schwefelverbindungen die Tiergesundheit fördern. Direktes Füttern ist jedoch oft nur begrenzt wirksam, da die Zellwände die Bioverfügbarkeit einschränken. Eine Fermentation kann die Bioaktivität erhöhen, indem sie Polyphenole, freie Aminosäuren und Schwefelverbindungen freisetzt, antioxidative Eigenschaften stärkt und das Wachstum nützlicher Darmbakterien unterstützt.2

Weltweites Vorkommen - Anbau

Als Ursprungsgebiet von Schnittlauch gilt Sibirien; von dort aus verbreitete er sich nach Asien, Europa und Nordamerika. Heute erfolgt der kommerzielle Anbau u.a. in Österreich, Kanada, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Italien, den Niederlanden und den USA. In Indien kommt Allium schoenoprasum im westlichen Himalaya von Kaschmir bis Kumaon vor. Dort wächst er in Höhenlagen von etwa 2400 bis 3300 m.9

Anbau - Ernte

Schnittlauch ist eine zwiebelbildende, krautige, ausdauernde Pflanze mit dichtem, grasähnlichem Wuchs und erreicht eine Höhe von bis zu 20 cm. Die Zwiebeln sind schlank, kegelförmig, etwa 2–3 cm lang und rund 1 cm breit. Die Stängel sind hohl, röhrenförmig, 2–3 mm dick und von weicher Textur. Die essbaren, grünen, hohlen und röhrenförmigen Blätter laufen spitz zu und besitzen einen milden Zwiebelgeschmack.9

Die Blüten können weiss, gelb, rosa oder violett gefärbt sein und stehen in runden Blütenständen (Dolden).9,21 Schnittlauch wächst gut an sonnigen, eher trockenen Standorten und verträgt sowohl kalte als auch warme Temperaturen. Die Samen keimen bei niedrigen Temperaturen von 3–5 °C, am besten jedoch zwischen 15 und 20 °C. Die Pflanze gedeiht auf fast allen Böden. Bevorzugt jedoch sandig-lehmige Böden mit ausreichend organischer Substanz und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert von 6 bis 6,5.9

Die Vermehrung erfolgt entweder durch Samen oder durch Teilung der Pflanze. Schnittlauch kann sich sowohl vegetativ durch Tochterzwiebeln als auch über Samen vermehren. Im Winter ruht die Zwiebel, während die Blätter im Februar oder März wieder austreiben.9

Regelmässige Ernte verträgt Schnittlauch gut, da junge Blätter kontinuierlich nachwachsen. Nach der Blüte erfolgt der Rückschnitt bis zum Boden, wodurch man die Bildung neuer Blätter anregt. Auch die seitlich wachsenden Nebenzwiebeln lassen sich ernten und als Gewürz in der Küche verwenden.3

Sie können die Pflanzen im Herbst an einen geschützten Ort umpflanzen oder in ein Gewächshaus bringen. Die dadurch ermöglichte ganzjährige Ernte bringt allerdings eine Schwächung der Pflanze mit sich. Im Herbst oder Frühjahr kann man die Zwiebeln von Schnittlauch teilen, um das Wachstum zu begünstigen.

Die winterharte Pflanze eignet sich auch für den Anbau im Topf auf Balkon oder Fensterbrett.

Verwechslungsmöglichkeiten

Die röhrenförmigen Blätter des nicht giftigen Weinberg-Lauchs oder Weinbergslauchs (Allium vineale) weisen Ähnlichkeit mit denjenigen des Schnittlauchs auf. Sie sind ebenfalls essbar und haben ein dezentes Knoblaucharoma.

Weiterführende Informationen

Schnittlauch (Allium schoenoprasum) gehört zur Familie der Alliaceae und zur Gattung Allium.19 Der Artname schoenoprasum leitet sich aus den griechischen Wörtern skhoínos (eine grasartige Pflanze) und 'prason' (Lauch) ab.9

Alternative Namen

Schnittlauch ist auch unter den Namen Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling bekannt.

Lateinische Alternativnamen sind Cepa schoenoprasa (L.), Ascalonicum schoenoprasum (L.), Porrum schoenoprasum (L.), Schoenissa schoenoprasa (L.), Allium schoenoprasum ssp. euschoenoprasum oder Schoenoprasum vulgare.20

Die englische Bezeichnung lautet chives, manchmal auch wild chives. Der Name "Chive" stammt aus dem Französischen cive.9

Sonstige Anwendungen

Aufgrund der dekorativen, kugelförmigen, lavendelfarbenen Blütenstände findet Schnittlauch auch als Zierpflanze und in floristischen Arrangements Verwendung.9 Der fungizid wirkende Presssaft der Pflanze kommt gegen Schorf und Schimmel5 sowie gegen (Kleider-)Motten, Insekten und Maulwürfe zum Einsatz.3 Mit ihren insektenabweisenden Eigenschaften kann die Pflanze in Gärten nützlich zur Schädlingsbekämpfung sein.8

1.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.🞽

kontrollierte, experimentelle In‑vivo‑Tierstudie

Recently, medicinal plants have gained attention as potential alternatives due to their bioactive compounds with antimicrobial, antioxidant, and immunomodulatory properties. Among them, chive (Allium schoenoprasum), a widely used spice in Vietnam, is rich in flavonoids (especially quercetin) and organosulfur compounds, which may improve animal health [3]. However, direct dietary supplementation of chive may be limited in efficacy because plant cell walls restrict the bioavailability of these compounds [4].
Fermentation is an effective approach to enhance bioactivity by increasing the release of polyphenols, free amino acids, and organosulfur compounds while also boosting antioxidant properties [5]. Furthermore, fermentation supports the proliferation of beneficial gut bacteria, contributing to gut microbiota balance and intestinal health.

DOI: 10.3390/fermentation11050277

Study: weak evidence

Hai PV, Anh LX, et al. Fermented Chive (Allium schoenoprasum) with Lactobacillus plantarum: A Potential Antibiotic Alternative Feed Additive for Broilers Challenged with Escherichia coli. Fermentation. 2025;11(5):277.

3.

Hauptblütezeit April-Juli

Der Pressaft der Pflanzen soll (Kleider-) Motten, Insekten und Maulwürfe vertreiben.

Book

Fleischhauer SG, Guthmann J, Spiegelberger R. Enzyklopädie. Essbare Wildpflanzen. 2000 Pflanzen Mitteleuropas. Aarau: AT Verlag; 1. Auflage. 2013.

4.🞽

experimentelle, analytisch-chemische Laborstudie

Studies have also revealed the
health benefits of saponins, present in Allium genus, as
lowering the cholesterol levels.

Researches carried out in essential oil and
crude extract of several Allium species have
demonstrated antibacterial, antifungal, antixodiant and
cytotoxic activities.

DOI: -

Study: weak evidence

Díaz AB, Vera JR, et al. Composition of the essential oil of leaves and roots of Allium schoenoprasum L.(Alliaceae). Boletin Latinoamericano Y Del Caribe De Plantas Medicinales Y Aromáticas. 2011;10(3):218-221.

5.

Website

Efloras org: Allium schoenoprasum Linnaeus, Sp. Pl. 1;301:1753.

6.🞽

Narratives Review

Among the studied species, Allium schoenoprasum, commonly known as chives, has received particular attention for its medicinal value, despite not being native to the Amazon. The leaves of this plant are rich in bioactive phytochemicals, including phenolics, flavonoids, and saponins, which contribute to its antioxidant, anti-inflammatory, antifungal, and anticancer properties. Widely used in culinary practices, chive leaves also demonstrate significant antioxidant activity by reducing cellular oxidative damage at the cellular level [8,9,10]. Furthermore, antifungal assays have demonstrated that their extracts exhibit activity comparable to that of conventional agents, such as fluconazole, when tested against phytopathogenic fungi [11]. Recent ethnopharmacological research continues to document the antimicrobial effects of Amazonian species traditionally used by Indigenous communities.

DOI: 10.3390/antiox14080965

Study: weak evidence

Méndez G, Coyago-Cruz E, et al. Functional, Antioxidant, and Antimicrobial Profile of Medicinal Leaves from the Amazon. Antioxidants (Basel). 2025;14(8):965.

7.🞽

Narratives Review

Phenolic compounds with one or more hydroxyl groups exhibit antioxidant activity, which is closely related to the scavenging of reactive oxygen species and stress response [3]. Studies show that total phenolic content is significantly and positively correlated with antioxidant activity in A. cepa and A. semenovii [4], A. scorodoprasum [5], leek (A. porrum L.) [6] and garlic (A. sativum L.) [7].
Phenolic compounds were reported to be abundant in chive, and p-coumaric acid and ferulic acid were the major phenolics [8,9]. According to the literature [10], chives exhibit the highest antioxidant activity compared with other Allium plants (e.g., onion, garlic, shallot, leek and bunching onions).

Globally, chive (Allium schoenoprasum L.) is cultivated as a vegetable or seasoning herb. Chive is rich in organosulfur compounds, including the flavour precursor S-alk(en)ylcysteine sulfoxides (with isoalliin being the major compound in chive) and their degradative compounds (e.g., thiosulfinates and polysulfides).

"3.1. Principal Component Analysis"

DOI: 10.3390/antiox13030279

Study: weak evidence

Dai X, Jia C, et al. Metabolism of Phenolic Compounds and Antioxidant Activity in Different Tissue Parts of Post-Harvest Chive (Allium schoenoprasum L.). Antioxidants (Basel). 2024;13(3):279.

8.🞽

Experimentelle, analytisch‑chemische Laborstudie

DOI: 10.1111/j.1365-2621.1983.tb05101.x

Study: weak evidence

Hashimoto S, Miyazawa M, et al. Volatile flavor components of chive (Allium schoenoprasum L.). J Food Science. 1983;48(6):1858-1859.

9.🞽

Narratives Review

Scientific evaluation of chives validates
its traditional claims and demonstrates diverse pharmacological potential including an anti-inflammatory, anticancer, antioxidant, anthelmintic and antihypertensive.

The name ‘schoenoprasum’ is derived from the Greek word, skhoínos
(means kind of grass) and ‘prason’ (means leek). Chive is loaned from French word cive.

It is believed that chive is originated form Siberai from there it spread to Asia, Europe and
North America (Štajner et al. 2011). A. schoenoprasum (AS) is now cultivated in Austria,
Canada, France, Germany, Great Britain, Italy, the Netherlands and the U.S.A. In India, it is
found in Western Himalayas from Kashmir to Kumaon, growing at altitude of 8000–11000
feet.

It is used as an ornamental plant and in decorative
arrangements because of beautiful ball like lavender coloured umbels.

. It is usually served in small amounts and never as the main dish, negative effects
are rarely encountered, although digestive problems may occur following over‐consumption
(Štajner et al. 2011). Chives do possess insect repelling properties which make them useful
in gardens to control pests.

"2. Plant description"

"4. Traditional uses"

"6.3. Antifungal activity"

DOI: 10.1080/14786419.2017.1367783

Study: weak evidence

Singh V, Chauhan G, et al. Allium schoenoprasum L. A review of phytochemistry, pharmacology and future directions. Natural Product Research. 2018;32(18):2202-2216.

10.🞽

experimentelle, präklinische Tierstudie

A. schoenoprasum leaves exert anti-inflammatory activities by inhibiting
phagocytosis through the reduction of nitro-oxidative stress.

In food chives are used as a
condiment that provides a milder flavor than other Allium species.
The medical properties of chives are similar to those of garlic, but
weaker. Chives are used to lower blood pressure, relieve sunburn
and sore throat pain, and as antimicrobial (4) and antifungal agents.
One mechanism by which A. schoenoprasum produces these
effects depends upon their antioxidant activity.

DOI: -

Study: weak evidence

Parvu AE, Parvu M, et al. Anti-inflammatory effects of Allium schoenoprasum L. leaves. J Physiol Pharmacol. 2014;65(2):309-315.

11.🞽

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600.

12.🞽

experimentelle Laborstudie: Bestimmung von Gesamtphenolen und Gesamtflavonoiden + Antioxidative Aktivität mittels DPPH‑Assay

One of this useful plant is chives. Chives contained a lot of phytochemical compounds such as phenolic
and flavonoids.7Phenolic and flavonoids possess a wide spectrum of biochemical activities such as
prevent blood clotting, antioxidants, breast cancer, anti-inflammatory and antihypertensive, antioxidant,
antimutagenic, anticarcinogenic, gene expression, vaginal discharge, constipation and infectious germs in
the intestines and speed up the blood flow.

DOI: 10.31788/RJC.2018.1144067

Study: weak evidence

Sinaga SM, Sudarmi S, et al. Evaluation of total phenolic, flavonoid content, antioxidant and in vitro antilithogenesis activities of chives leaf (Allium schoenoprasum, L.). Rasayan J. Chem. 2018;11(4):1604–1608.

13.🞽

Laboranalyse

DOI: 10.1002/ptr.1472

Study: weak evidence

Stajner D, Canadanović-Brunet J, et al. Allium schoenoprasum L., as a natural antioxidant. Phytother Res. 2004;18(7):522-524.

14.🞽

experimentelle, kontrollierte In‑vivo‑Tierstudie

DOI: 10.7324/JAPS.2017.70830

Study: weak evidence

Haro G, Sinaga SM, et al. Protective effects of chives leaves (Allium schoenoprasum L.) infusion against ethylene glycol- and ammonium chloride–induced nephrolithiasis in rats. J Appl Pharm Sci. 2017;7(8):222–225.

15.🞽

experimentelle, kontrollierte In‑vivo‑Tierstudie (Mäuse)

DOI: 10.1515/jbcpp-2017-0070

Study: weak evidence

Singh V, Krishan P, et al. Antioxidant-mediated neuroprotection by Allium schoenoprasum L. leaf extract against ischemia reperfusion-induced cerebral injury in mice. J Basic Clin Physiol Pharmacol. 2018;29(4):403-410.

16.

Website

Arzneipflanzenlexikon info: Herbal Medicinal Product Committee (HMPC).

17.

Book

Bown D. Kräuter - Die grosse Enzyklopädie: Anbau und Verwendung. 2. Auflage. Dorling Kindersley Verlag: München. 2015.

18.

Book

Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen: Gesund durch die Heilkräfte der Natur. 8. Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG: Hamburg. 2019.

19.🞽

It belongs to the Alliaceae family and the Allium
genus, which contains many important plants
such as garlic, leeks, shallots, and onion.

 The plant is distinguished in taste and rich in sulfur compounds that can be used for its antimicrobial properties. , found that; the A.
schoenoprasum extracts exhibited higher activity against S. aureus and B. cereus strains.
Moreover, numerous studies indicate that the
plant has antioxidant properties [Lim, 2015].
In a study conducted in 2017, it was reported
that; a chives plant could be used as an antioxidant [Bezmaternykh et al., 2017]. Another
study, confirmed that; the A. schoenoprasum L.
leaves can be considered as a potential antioxidant [Pesantes et al., 2019]. Moreover, chives
are a nutrient-dense food, which contains thiamin, zinc and phosphorus; they are a very good
source of fibers, vitamins, and minerals such as: Ca, Cu, Mn, Fe and K.

A. schoenoprasum leaves extracts exert antiinflammatory activities by inhibiting phagocytosis through the reduction of nitro-oxidative
stress.

 

DOI: 10.12911/22998993/140262

Algharib A, El-Gohary A, et al. Response of Chive (Allium Schoenoprasum L.) Plant to Natural Fertilizers. J Ecol Eng. 2021;22(8):200–208.

20.

Book

Kremer BP. Mein Garten – Ein Bienenparadies: Die 200 besten Bienenpflanzen. 2. Auflage. Haupt Verlag: Bern. 2018.

21.🞽

Experimentelle Laborstudie

The results indicated that the AS bulb essential oil exhibited strong antibacterial activity against E. coli, MRSA, MSSA and moderate activity against P.aeruginosa and S. pneumoniae. Compared with the essential oil from AS leaves.

The white bulb and slender have a diameter of approximately 2 cm and are encased in protective scales. The flowers have white, yellow, pink or purple color.

DOI: 10.1016/j.focha.2023.100574

Study: weak evidence

Tran ASN, Pham VH, et al. Extraction conditions, chemical composition and biological activity of essential oil of Allium schoenoprasum L. bulb from Quang Tri province, Vietnam. Food Chemistry Advances. 2024;4:100574.

22.

S.32

Website

Jung K. Integration biologischer Pflanzenschutzverfahren für den ökologischen Gemüseanbau: Bekämpfung von Thripsen in Zwiebeln, Porree und Schnittlauch. Bundeanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. 2003.

23.

Website

The Big Climate Database. Version 1.2. Chives. Dill. Parsley. 2025.

24.🞽

Laboruntersuchung

Generally, we found the highest concentration of all tested heavy
metals in root of used Allium plants. The obtained results indicate that the hyperaccumulation criterion
was fulfilled by all tested species in case of lead and cadmium.

DOI: -

Soudek P, Kotyza J, et al. Accumulation of heavy metals in hydroponically cultivated garlic (Allium sativum L.), onion (Allium cepa L.), leek (Allium porrum L.) and chive (Allium schoenoprasum L.). Journal of Food, Agriculture & Environment. 2009;7(3–4):761–769.

25.🞽

Laboruntersuchung

Werte aus Table 6

DOI: 10.1016/j.foodchem.2012.11.116

Study: weak evidence

Wang S, Wang Z, et al. Pesticide residues in market foods in Shaanxi Province of China in 2010. Food Chem. 2013;138(2-3):2016-2025.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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