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Schnittlauch, roh

Schnittlauch findet vor allem als Küchengewürz, roh oder in warmen Speisen Verwendung. Er enthält Spuren von Schwefel und ist reich an Kalzium und Eisen.
52/39/09  LA:ALA
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Die natürlichen Bestände des Schnittlauchs sind in Eurasien und Nordamerika weitverbreitet. Er findet sich roh als auch gekocht in Speisen wieder und ist sowohl getrocknet, als auch gefriergetrocknet eine wichtige Kochzutat.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Schnittlauch (Allium schoenoprasum), auch Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium). Sie ist in den Hochgebirgen der Nordhalbkugel weitverbreitet. Schnittlauch wird als Gewürz verwendet."

Inhaltsstoffe:

"100 g Schnittlauch hat einen Brennwert von 30 kcal und enthält mehr als 90 % Wasser, rund 4 % Kohlenhydrate, 3 % Proteine und unter 1 % Fett. Des Weiteren sind auch verschiedene Mineralien wie Kalium, Eisen und Magnesium enthalten. Enthaltene Vitamine sind unter anderem: Vitamin A, C, E und K."

Verwendung in der Küche:

"Schnittlauch wird frisch oder tiefgefroren, wegen des geringen Aromas seltener getrocknet oder gefriergetrocknet verwendet und ist Bestandteil der fines herbes der französischen Küche. Als Küchengewürz geerntet werden nur die oberirdischen Röhrenblätter. Fein geschnitten wird er Salaten, Suppen, Eigerichten oder auch Mayonnaise zugefügt. Das Schnittlauchbrot – ein Butterbrot, reichlich belegt mit Schnittlauchröllchen – ist in Bayern und Österreich eine beliebte Komponente der Brotzeitplatte. Schnittlauch ist ein Bestandteil der Grünen Soße, sowohl nach der Frankfurter als auch der Kasseler Rezeptur, eines typischen Gerichts der deutschen Regionalküche, das sich besonders im hessischen Raum großer Beliebtheit erfreut."

Medizinische Aspekte:

Übersetzt aus "en.wikipedia.org/wiki/Chives": "Die medizinischen Eigenschaften vom Schnittlauch sind ähnlich wie die des Knoblauchs, aber schwächer; die verschwindenden Effekte im Vergleich mit Knoblauch sind wahrscheinlich der Hauptgrund für seine limitierte Verwendung als medizinisches Kraut. Durch den Besitz von zahlreichen Organoschwefelverbindungen wie Allyl- und Alkylschwefel, hat man den Schnittlauch im Zusammenhang mit vorteilhaften Effekten für den Blutkreislauf erwähnt. Des Weiteren hat der Schnittlauch milde, stimulierende, diuretische und antiseptische Eigenschaften. Da der Schnittlauch in der Regel als Beilage und nicht als Hauptgericht serviert wird, kommt es sehr selten zu negativen Auswirkungen, obwohl Verdauungsstörungen auftreten könnten. Schnittlauch ist reich in Vitamin A und C, hat Spuren von Schwefel und ist reich an Kalzium und Eisen."

Wissenswertes:

"Kommerziell wird Schnittlauch als Würzkraut meist in Gewächshäusern, selten auch in Feldkultur angebaut. Im kommerziellen Anbau waren in den 1990er Jahren vor allem die Sorten ‘Dominant’, ‘Kirdo’, ‘Fitlau’, ‘Wilan’ und ‘Polyvert’.

Für 1991 wurde die Anbaufläche in Deutschland auf rund 390 Hektar geschätzt, Zahlen von 1995 wiesen jedoch nur 52 Hektar als Feldkultur aus."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 30 kcal1,5 %
Fett/Lipide 0,73 g1,0 %
davon gesättigte Fette 0,15 g0,7 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 4,4 g1,6 %
davon Zucker 1,8 g2,1 %
Ballaststoffe 2,5 g10,0 %
Proteine (Eiweiss) 3,3 g6,5 %
Kochsalz (Na:3,0 mg)7,6 mg0,3 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K 213 µg284,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 58 mg73,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 105 µg53,0 %
VitVitamin A, als RAE 218 µg27,0 %
ElemMangan, Mn 0,37 mg19,0 %
ElemKupfer, Cu 0,16 mg16,0 %
ElemKalium, K 296 mg15,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,04 g15,0 %
ProtThreonin (Thr, T) 0,13 g14,0 %
ElemCalcium, Ca 92 mg12,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,25 g3,0 %
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,02 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,04 g15,0 %
Threonin (Thr, T) 0,13 g14,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,14 g11,0 %
Lysin (Lys, K) 0,16 g9,0 %
Valin (Val, V) 0,14 g9,0 %
Leucin (Leu, L) 0,2 g8,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,1 g7,0 %
Methionin (Met, M) 0,04 g4,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 296 mg15,0 %
Calcium, Ca 92 mg12,0 %
Magnesium, Mg 42 mg11,0 %
Phosphor, P 58 mg8,0 %
Natrium, Na 3 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 0,37 mg19,0 %
Kupfer, Cu 0,16 mg16,0 %
Eisen, Fe 1,6 mg11,0 %
Zink, Zn 0,56 mg6,0 %
Selen, Se 0,9 µg2,0 %
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