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Pistazien, roh (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Pistazien in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
4%Wasser 29Makronährstoff Kohlenhydrate 29.33%/22Makronährstoff Proteine 21.76%/49Makronährstoff Fette 48.92% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 14.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 0.3g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 49:1

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Hier essenzielle Linolsäure (LA) 14.09 g zu essenzieller Alpha-Linolensäure (ALA) 0.29 g = 49:1.
Verhältnis Total Omega-6- = 14.09 g zu Omega-3-Fettsäuren Total = 0.29 g = 49:1.
Im Durchschnitt benötigen wir pro Tag je ca. 2 g LA und ALA, aus denen ein gesunder Körper auch EPA und DHA etc. herstellt.

Pistazien, die Steinfrüchte des Pistanzienbaums (Pistacia vera), entfalten roh wie geröstet ein intensives Aroma. In gehackter oder gemahlener Form verfeinern sie Gebäck, Desserts und Garnituren; Bio-Qualität ist erhältlich.

Verwendung in der Küche

Wie schmecken Pistazien? Pistazienkerne entfalten ein tiefes, charakteristisches Aroma. Sie haben einen süsslich-fruchtigen, nussigen, fast mandelartigen Geschmack. Frisch und ungeröstet verfügen sie über eine zarte und knackige Textur, mit einem buttrigen Aroma. Wie esse ich Pistazien? Am besten schmecken sie als Snack für zwischendurch oder zum Apèro.

Kann ich Pistazien roh essen? Während im Orient vorwiegend der rohe Verzehr üblich ist, kommen sie in Europa häufig geröstet und oftmals auch gesalzen auf den Tisch - entweder ungeschält oder geschält.

Aufgrund ihres süsslich schmeckenden Aromas bereichern Pistazien Süsswaren wie Pralinen, Baklava und Mozartkugeln. Zudem verfeinern sie Backwaren wie Kuchen, Kekse, Cantuccini sowie anderes Gebäck und dienen als Basis für die Herstellung von Eiscreme und Pistaziencrème.

Wie lässt sich Pistaziencreme verwenden? Diese Creme ist perfekt als Brotaufstrich oder als Kuvertüre für Torten und Gebäck.

Auch zur Verfeinerung von Desserts (z.B. Mousse, Obstsalat) und zum Verzieren von Torten finden gehackte Pistazienkerne Verwendung. Ob salzig oder süss, die grünen Kerne ergeben eine schöne Dekoration auf allerlei Gerichten. Dafür rösten Sie die Pistazien oder geben sie roh über die Speisen.

Pistazienkerne (gemahlen) verleihen Suppen, Sossen und Pesto (anstelle von Pinienkernen) eine aromatische Tiefe. Über Pasta oder als Füllung von Champignons auf dem Grill schmecken sie besonders fein. Auch Reisgerichte und sommerliche Salate mit Avocado, Granatapfelkernen oder Orangen mit einem Dressing aus Minze und Zitrone, gewinnen deutlich an Geschmack. Zum Salat können Sie auch unser ölfreies Salatdressing mit Walnüssen (als Vinaigrette mit Balsamico) oder die ölfreie Salatsauce mit Avocado probieren. Oder Sie stellen mit den gemahlenen Pistazien Energiebällchen (siehe Rezept unten) oder veganen Käse in Rohkost-Qualität her.

Es gibt auch kaltgepresstes Pistazienöl, das durch seinen intensiven Geschmack als Würzmittel für Salate und Saucen in der Küche beliebt ist. Allerdings ist diese hochkalorische Zutat, wie alle Öle, sehr sparsam zu verwenden.

Roh-veganes Rezept für Pistazien-Energiebällchen mit Matcha

Zutaten (für 10-12 Bällchen): 50 g geschälte Pistazien (roh, bio), 50 g Datteln (entsteint), 15 g Haferflocken, 1 EL frisch geriebene Bio-Zitronenschale, 1 TL Matchapulver.

Zubereitung: Geschälte Pistazien und Haferflocken mithilfe eines Standmixers oder Pürierstabs fein mahlen. Datteln, Zitronenschale und Matcha hinzugeben und fein mixen. Die Masse zu mittelgrossen Kugeln formen. Die veganen Energiebällchen passen hervorragend als Snack für zwischendurch, für Wanderungen oder bei sonstigen Aktivitäten für den schnellen Energiekick.

Vegane Rezepte mit rohen Pistazien finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Pistazienkerne gibt es roh in Supermärkten wie Coop, Migros und Edeka, ganz oder zum Teil gehackt zu kaufen. Häufiger finden Sie Pistazien mit Schale, geröstet - ungesalzen oder gesalzen - in Supermärkten wie Coop, Migros, Edeka, Denner, Volg, Spar, Billa, Aldi, Lidl, Rewe und Hofer sowie in Bio-Supermärkten wie Alnatura oder Denn's Biomarkt in Bio-Qualität. Gute Chancen auf ungeröstete Pistazien bieten Reformhäuser, Bioläden und Online-Shops. In Anbauländern wie Iran, Türkei, Syrien und den USA haben Pistazien von September bis Oktober ihre Hauptsaison.17

Achten Sie bei Pistazien mit Schale darauf, dass die meisten Kerne einen Spalt weit geöffnet sind, da dies als Reifezeichen gilt. Unreife Exemplare kommen nicht für den Verzehr infrage. Hochqualitative Kerne erscheinen ganz, ohne Bruchstellen, farbliche Veränderungen oder braune Stellen. Eine ausgeprägte grüne Farbe weist auf gute Qualität hin. Weitere Hinweise zum Kauf finden Sie bei der Zutat geröstete Pistazien.

Auch die Form der Pistazien ist unterschiedlich, es gibt rundliche und längliche Sorten.

Die Verfügbarkeit von Pistazien ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Pistazienkerne enthalten reichlich Fett, was das Ranzigwerden begünstigt. Ein luftdicht verschliessbares Gefäss und ein dunkler, trockener, kühler Ort gelten als ideal. Geöffnete Pistazien, ohne Schale, sollten Sie rasch verbrauchen oder luftdicht verschlossen im Kühlschrank für bis zu 4 Wochen aufbewahren. Bei längerer Lagerung können sie ihre Knackigkeit und ihre grüne Farbe verlieren. Die Kerne können Sie auch einfrieren - sie halten im Tiefkühler etwa ein Jahr.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Der Energiegehalt von Pistazien (roh) ist mit 560 kcal pro 100 g relativ hoch, der mit 45 g/100g vorwiegend auf den Fettgehalt zurückzuführen ist. Der hohe Anteil an Fett ist mit jenem von Cashewnüssen und Erdnüssen vergleichbar. Rohe Pistazien besitzen mit 49:1 ein ungünstiges Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren (LA:ALA). Beachtliche 11 g Ballaststoffe und 20 g Proteine enthalten 100 g Pistazienkernen (roh).2

Ungeröstete Pistazien gelten als äusserst reich an Pyridoxin (Vitamin B6). Der Gehalt von 1,7 mg/100g (121 % des Tagesbedarfs) ist mit demjenigen von Sonnenblumenkernen vergleichbar. Noch mehr ist mit 4,4 mg/100g in Bierhefe enthalten - davon kommen aber deutlich kleinere Mengen zum Verzehr.2

Auch Thiamin (Vitamin B1) ist mit 0,87 mg/100g (79 % des Tagesbedarfs) gut vertreten. Roher, ungeschälter Sesam weist ähnlich viel Thiamin auf. Etwas mehr des Vitamins haben Macadamianüsse (1,2 mg/100g).2

Nebst den genannten Vitaminen enthalten Pistazien (roh) auch reichlich Aminosäuren. Beispielsweise stecken in 100 g rohen Pistazien 0,25 g Tryptophan, was 101 % des Tagesbedarfs ausmacht. Erdnüsse haben gleich viel und Cashewnüsse enthalten mit 0,29 g/100g nur unwesentlich mehr Tryptophan.2

Die gesamten Inhaltsstoffe von rohen Pistazien, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Sind Pistazien gesund? Pistazien besitzen eine blutbildende Wirkung. Eisen und Kupfer beugen einer Blutarmut (Anämie) aufgrund von Eisenmangel vor. Die zusätzliche Einnahme von Vitamin-C-reichem Obst und Gemüse kann diesen Effekt verstärken.6 Studien zeigen, dass der regelmässige Verzehr von Pistazienkernen zu einer Senkung des Gesamtcholesterins führen kann.4

Verschiedene Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und Mangan können eine positive Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks sowie bei der Knochengesundheit spielen. Zudem enthalten Pistazien nennenswerte Mengen an Zink und Selen, beides Mineralstoffe mit anerkannten antioxidativen Eigenschaften, die an der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einigen Krebsarten beteiligt sind.3

Helfen Pistazienkerne beim Abnehmen? Pistazien enthalten viele Kalorien und Fett. In kleinen Mengen genossen, können sie mit ihrer sättigenden Wirkung zur Kontrolle des Körpergewichts beitragen. Tipps finden Sie hier: Gesund und dauerhaft abnehmen.

Nüsse helfen im Allgemeinen, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Daher gibt es die Empfehlung an Diabetiker und Menschen, bei denen das Risiko für Typ-2-Diabetes besteht, Nüsse in ihre Ernährung einzubeziehen.3,4 Das Hinzufügen von Pistazien, die einen niedrigen glykämischen Index haben, zu Lebensmitteln mit einem erhöhten glykämischen Index (z.B. Reis, Nudeln, Kartoffelpüree) kann die glykämische Reaktion nach dem Essen um 20–30 % reduzieren.4

Neuere Studien deuten darauf hin, dass Pistazien bestimmte Enzyme hemmen: einerseits die α-Glucosidase, was den Blutzuckeranstieg positiv beeinflusst, und andererseits die Acetylcholinesterase, ein Enzym, das mit Alzheimer in Verbindung steht. Damit könnten Pistazien in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Unterstützung gegen beide Erkrankungen spielen.25

Was ist die beste Art, Pistazien zu essen? Pistazien verzehren Sie am besten ungesalzen und roh (ungeröstet), da Hitze den wertvollen Nährstoffgehalt reduziert.5

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Pistazien kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Pistazien enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:3,25

  • Isoprenoide: Triterpene: Steroide (Beta-Sitosterol, Campesterol, Stigmasterol)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Gentisinsäure, p-Hydroxybenzoesäure, Vanillinsäure, Salicylsäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure, Sinapinsäure, o-Cumarsäure, Rosmarinsäure); Flavonoide: Flavanole (Epigallocatechin, Catechin, Epicatechin, Epicatechingallat), Isoflavone (Daidzin, Genistin), Flavonole (Rutin, Isoquercitrin, Quercitrin, Astragalin, Quercetin, Kaempferol), Flavone (Cosmosiin, Luteolin, Apigenin, Amentoflavon, Chrysin, Acacetin), Flavanone (Hesperidin, Naringenin); Catechole (Protocatechualdehyd); Tannine: (Ellagsäure), Gallotannine (Tanninsäure)
  • Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Chinasäure), Dicarbonsäuren (Fumarsäure), Tricarbonsäuren (Aconitsäure); Aldehyde (Vanillin); Cumarine (Cumarin)

Es gibt immer mehr Belege dafür, dass der regelmässige, aber massvolle Verzehr von Nüssen (inkl. Pistazien) generell die Qualität der Ernährung verbessern und die Gesundheit fördern kann. So enthalten Pistazienkerne antioxidative und entzündungshemmende Verbindungen, die eine unterstützende Wirkung auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben und zu einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen beitragen.3,4,5 Zudem assoziieren Forscher diese Wirkstoffe mit einem reduzierten Krebsrisiko und einem verbesserten Immunsystem.5 Vorwiegend ist hier der sekundäre Pflanzenstoff Beta-Sitosterol zu nennen,3 der laut USDA 198 mg/100g Pistazien beträgt.2

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Haben Pistazien Nebenwirkungen? Schalenfrüchte, darunter Pistazien, können schwerwiegende allergische Reaktionen auslösen (Anaphylaxie). Probanden einer doppelblinden placebokontrollierten Studie zeigten bei einer Cashewnussallergie auch eine Pistazienallergie, vor allem weil die Pistazie und die Cashewnuss der gleichen Familie (Anacardiaceae) angehören.7

Durch mangelnde Hygiene oder Bodenkontakt frischer Früchte kann es bei der traditionellen Pistazienernte zu einer Belastung mit Mikroben kommen - vor allem bei geöffneten Pistazien. Zu langsame Trocknung im Freien oder eine zu feuchte Lagerung (häufig auch durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit) können den Befall durch Schimmelpilze fördern. Die giftigen Stoffwechselprodukte der Schimmelpilze, v.a. Aflatoxine, können das Immunsystem schwächen, Schäden am Erbgut erzeugen und Krebserkrankungen begünstigen.8 Höchstgehalte und strenge Kontrollen sollen das Inverkehrbringen von mit Aflatoxinen kontaminierten Lebensmitteln in Grenzen halten.9

Sind Pistazien gesund oder ungesund? Trotz der guten Nährstoffe und bioaktiven Verbindungen empfehlen wir aufgrund des nicht optimalen LA:ALA-Verhältnisses (49:1) lediglich einen mässigen Verzehr von Pistazienkernen. Ein deutlich besseres Verhältnis zeigen Walnüsse (4:1) und Macadamianüsse (6:1). Zudem können sie aufgrund des hohen Fettgehalts bei einem regelmässigen und vorwiegend übermässigen Verzehr zu einer Gewichtszunahme führen.

Wie viele Pistazien sind am Tag erlaubt? Ca. 30 g pro Tag ergeben einen guten Richtwert, sofern Sie Ihre tägliche Gesamtkalorienaufnahme berücksichtigen.

Volksmedizin - Naturheilkunde

Verschiedene Pflanzenteile der Gattung Pistacia wie Blätter, Stängel, Rinde, Gallen und Früchte finden vielfältige Anwendungen. In der traditionellen iranischen, chinesischen und indischen Medizin kommen sie häufig vor. In der Volksmedizin gelten diese Pflanzen als tonisierend, antioxidativ, schmerzlindernd, antimikrobiell, entzündungshemmend, antiseptisch, krampflösend, wurmabtötend, antidiabetisch, blutdrucksenkend, zellschützend, fiebersenkend, blutreinigend, antivenös (gegen Schlangenbisse), schleimlösend und aphrodisierend.10

Die Pflanzen helfen zudem bei Problemen mit der Leber wie Gelbsucht oder Hepatitis, bei Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfall oder Ruhr, bei Erkrankungen der Harnwege sowie bei Atemwegsproblemen wie Husten, chronischer Bronchitis und Asthma. Auch bei Zahnerkrankungen kommen sie zum Einsatz.10

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Pistazienkerne haben in Südeuropa einen CO2-Fussabdruck von 1,17 kg CO2eq/kg.18 Dieser liegt im Vergleich zu Walnüssen mit Schale (0,9 kg CO2eq/kg) und Erdnüssen mit Schale (0,8 kg CO2eq/kg) höher.19

Die benötigte Wassermenge zur Produktion von 1 kg Pistazien beträgt 11'363 Liter, ähnlich wie für die Produktion von 1 kg Walnüssen (geschält: 9280 l; mit Schale: 4918 l) oder Haselnüssen (geschält: 10'515 l; mit Schale: 5258 l).20 Allerdings findet der Anbau von Pistazien im Vergleich zu Walnüssen teilweise in Gebieten statt, in denen Wasserknappheit eine grosse Problematik darstellt, wie z.B. im Iran. Entsprechend hoch fallen die Auswirkungen des Pistazienanbaus auf die Umwelt aus, insbesondere durch die notwendige künstliche Bewässerung, aber auch aufgrund des Einsatzes von Pestiziden.21

Die nachhaltige Nutzung von Pistazienresten ist momentan Mittel der Forschung. Bisherige Studien zeigen die Eignung von Pistazienschalen für verschiedene Zwecke - z.B. zur Herstellung von Bioöl,22 extrem reissfestes Nanopapier aus Zellulose-Nanosfasern,23 aber auch in der Abwasserreinigung (von Schwermetallen).24

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Die Biodiversität nimmt weltweit stark ab, und die Landwirtschaft ist dabei einer der wichtigsten Gründe. Besonders intensive Anbaumethoden wie Monokulturen, der Einsatz von Pestiziden und starke Bodenbearbeitung schaden vielen Arten. Dies beeinträchtigt wichtige natürliche Prozesse wie Bestäubung, Nährstoffkreisläufe und die Stabilität von Ökosystemen.

Als Gegenmassnahme entstehen nachhaltigere Anbaumethoden wie regenerative oder ökologische Landwirtschaft. Diese arbeiten weniger intensiv und können die Artenvielfalt in vielen Fällen fördern.

Eine grosse Auswertung von 331 Studien zeigt, dass solche alternativen Anbaumethoden im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft insgesamt meist positive Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen haben. Allerdings gibt es keine einzelne Methode, die alle Arten gleichzeitig fördert. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine vielfältigere und weniger intensive Landwirtschaft wichtig ist, um die Biodiversität langfristig zu schützen.26

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die Pistazie (Pistacia vera) stammt aus dem Nahen Osten. Archäologische Aufzeichnungen über den frühen Verzehr von Pistazien in der Türkei reichen bis 7000 v. Chr. zurück. Wo wachsen Pistazien? Die in heissem Klima gedeihenden Pistazienbäume verbreiteten sich vom Nahen Osten bis zum Mittelmeerraum.4 Heute bauen Italien, Iran, Syrien, Griechenland, die Vereinigten Staaten (v.a. Kalifornien), Spanien und die Türkei Pistazien als bedeutendes landwirtschaftliches Produkt an.3,4,7,25

Wild zu finden

Die Echte Pistazie Pistacia vera und zwei ihrer Verwandten (Pistacia atlantica und Pistacia khinjuk) kommen im Iran natürlich vor. Pistacia vera ist die einzige kommerziell angebaute Art dieser Gattung. Die anderen Arten dienen hauptsächlich als Veredelungsunterlage für P. vera.1

Anbau - Ernte

Pistazien gelten als bedingt winterhart und gedeihen nur in sehr milden Lagen. Eine Bepflanzung im Topf ist in der kalten Jahreszeit fast nur im Wintergarten möglich. Neben der Vermehrung über Samen ermöglicht auch die Bewurzelung von Stecklingen junger Triebe die Vermehrung von Pistazien. Für eine Anzucht kommen unbehandelte, frische Samen infrage, die vor der Pflanzung mehrere Tage im Wasser liegen. Aufgrund der Zweihäusigkeit ist es wichtig, beide Geschlechter zu ziehen, denn nur so gelingt in einigen Jahren die Ernte der kleinen rötlichen Früchte. Im Topf ist eine durchlässige Erde mit Kies oder Poroton als Drainage angebracht, denn Staunässe bekommt dem Pistazienbaum nicht gut, Trockenheit hingegen ist für kurze Zeit kaum ein Problem. Zudem benötigen sie eine leicht basische Erde mit Kalk oder Sand.13

Pistazienbäume wachsen bis zu 12 m hoch, aber in Plantagen sind sie deutlich kleiner. Im Plantagenanbau ist auch das Pfropfen von männlichen Pflanzenteilen auf weibliche Pflanzen üblich. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind.14

Der Pistazienbaum trägt nur alle 2 Jahre üppig Früchte (Mastjahre).9 Das Klima hat in den Mastjahren einen entscheidenden Einfluss auf den Ertrag. Die durchschnittliche Tagestemperatur sollte über 36 °C betragen. Obwohl die Bäume nicht als winterhart gelten, tragen kühle Temperaturen (um 7 °C) im Winter zu einer ertragreichen Ernte bei. Niedrige Temperaturen brechen in diesem Fall die Knospenruhe, nicht nur die Langtagbedingungen. Allzu milde Winter und starke Regenfälle können den Ertrag negativ beeinflussen.15

Die Frucht ist in der Regel im September reif zur Ernte. Die konventionelle Lese der Pistazien erfolgt als ganze Traubenbündel von Hand. Nach der Enthäutung der rosigen Fruchthülle durch Wässern trocknen die Steinfrüchte vorwiegend an der Sonne. Um eine endgültige Schalenspaltung zu erreichen, folgt ein erneutes Wässern der Pistazien vor dem zweiten Trocknen sowie der anschliessenden Sortierung und Lagerung. Für den Export erfolgt das Trocknen in Trocknungsanlagen (ca. 24 Stunden), woraufhin die Lagerung der Steinfrüchte in Silos oder die direkte Weiterverarbeitung (Rösten und eventuell Salzen) folgt. Mechanische Baumrüttler mit Auffangeinrichtungen erleichtern die Ernte massgeblich.9

Weiterführende Informationen

Der Pistazienbaum (Pistacia vera) gehört zur Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Pistacia vera bezeichnet die Echte Pistazie und dient zur Abgrenzung gegenüber anderen Arten. Pistazien zählen botanisch gesehen nicht zu den Nussfrüchten, sondern zu den Steinfrüchten. Die Frucht hat eine fleischige Hülle, darunter die harte Schale mit dem hellgrünen Kern, der mit einer dünnen, bräunlichen Haut umzogen ist. Die beige, harte Schale macht ca. 50 % des Gewichts aus.4 Es gibt viele Sorten, die in Grösse, Form, Farbe, Geschmack und Schalen­spaltung Unterschiede zeigen.14

Der Pistazienbaum (Pistacia vera) ist in der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) von 2007 als beinahe gefährdet (near threatened) aufgeführt. Als Begründung für die Gefährdung nennt IUCN die Überweidung und übermässige Fruchtnutzung.16

Alternative Namen

Pistazien tragen auch die Pistazienkerne, Alepponüsse oder Pistazienmandeln. Gelegentlich ist für die Pistazie zudem die Bezeichnung "grüne Mandel" oder auch "lachende Nuss" (bei offenen Schalen) gebräuchlich. Falsche Schreibweisen wie z.B. Pistatien, Pistazien, Piztazien, Pitazien oder Postazien kommen vor.

Im Englischen lautet die Bezeichnung pistachio, pistachio nut, pistache oder green almond.

Lateinische Synonyme umfassen Pistacia nigricans, Pistacia officinarium, Pistacia reticulate und Pistacia terebinthus.

Sonstige Anwendungen

Pistazienbestandteile wie Kerne, Schalen und grüne Fruchthüllen gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Kosmetik- und Hygieneindustrie. Sie liefern bioaktive Substanzen wie Fettsäuren, Phenole und aromatische Verbindungen mit antibakteriellen, entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften und finden Anwendung in modernen kosmetischen Formulierungen.11,27

Klinische Untersuchungen mit Extrakten aus Pistacia atlantica belegen eine deutliche antibakterielle Wirkung in Mundspülungen, die Plaque und Bakterien ähnlich effektiv wie Chlorhexidin reduzieren können, jedoch mit geringem Reizpotenzial.27

Früchte und Harze verschiedener Pistacia-Arten enthalten Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Magnesium und können als natürliche Quelle für hautpflegende und dermatologische Anwendungen dienen.27

Obwohl das Holz des Pistazienbaums äusserst schön ist, findet es nur selten Verwendung für Holzarbeiten. Gelegentlich dient es jedoch zur Herstellung von Messergriffen und Musikinstrumenten.12

1.*

Narratives Review

DOI: 10.1155/2013/219815

Study: weak evidence

Bozorgi M, Memariani Z et al. Five pistacia species (P. vera, P. atlantica, P. terebinthus, P. khinjuk, and P. lentiscus): a review of their traditional uses, phytochemistry, and pharmacology. The Scientific World Journal. 2013;2013:e219815.

2.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

3.*

Pistachios are rich in several minerals such as K, Mg, Ca, Cu and Mn. Because of their mineral profile, pistachios could play a beneficial role in blood pressure (BP) regulation or in bone-related diseases. Pistachios also contain significant amounts of Zn and Se, both minerals with recognised antioxidant effects that are involved in the prevention of CVD and some types of cancer.

Narratives Review

DOI: 10.1017/S0007114514003250

Study: weak evidence

Bulló M, Juanola-Falgarona M et al. Nutrition attributes and health effects of pistachio nuts. Br J Nutr. 2015;113 Suppl 2:S79-93.

4.*

Narratives Review

DOI: 10.1111/j.1753-4887.2011.00467.x

Study: weak evidence

Dreher ML. Pistachio nuts: composition and potential health benefits. Nutr Rev. 2012;70(4):234–240.

5.

Book: moderate evidence

Healing Foods. Eat your way to a healthier life. Dorling Kindersley: London. 2013:93.

6.

Book: moderate evidence

Pamlona-Roger JD. Heilkräfte der Nahrung. Advent-Verlag: Zürich. 2006:134-135.

7.*

Prospektive klinische Kohortenstudie

DOI: 10.12932/AP-281018-0429

Study: moderate evidence

Cetinkaya PG, Karaguzel D et al. Pistachio and cashew nut allergy in childhood: Predictive factors towards development of a decision tree. Asian Pac J Allergy Immunol. 2021;39(1):53–61.

8.

Website

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Aflatoxine. 2021.

9.

Book: moderate evidence

Pini U. Das Bio-Food Handbuch. Ullmann Verlag: Potsdam. 2014:570-571.

10.*

Different parts of these plants such as leaf, stem, bark, galls and fruit have found different uses. Medicinal uses have been mentioned in old pharmacopeia as Ayurveda (India), Traditional Chinese Medicine (TCM), Iranian folk medicine, among others. Folkloric medicinal uses include tonic, antioxidant, analgesic, antimicrobial, anti-inflammatory, antiseptic, carminative, antispasmodic, anthelmintic, antidiabetic antihypertensive, cytotoprotective, febrifuge, blood cleanser, anti-venom (for snake bite), expectorant and aphrodisiac [32]. Plants are used against liver (jaundice, hepatitis), gastrointestinal (stomach aches, diarrhea, dysentery), urinary tract, respiratory tract (cough, chronic bronchitis, phthisis, asthma) and dental disorders. A large number of ethnobotanical uses of different species of Pistacia have been reported in literature. Both in vitro and in vivo biological properties of various phytochemicals of Pistacia genus has been discussed with mechanisms.

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.biopha.2016.12.017

Study: weak evidence

Rauf A, Patel S et al. Phytochemical, ethnomedicinal uses and pharmacological profile of genus Pistacia. Biomedicine & Pharmacotherapy. 2017;86:393–404.

11.*

In vitro + in vivo (präklinische Studie mit Tierversuch)

DOI: 10.3390/molecules25081776

Study: weak evidence

Seifaddinipour M, Farghadani R et al. In vitro and in vivo anticancer activity of the most cytotoxic fraction of pistachio hull extract in breast cancer. Molecules. 2020;25(8):E1776.

12.

Website

Wood-database com: Pistachio.

13.

Website

Lubera com: Der Pistazienbaum - ein mediterraner Baum für Kenner.

14.*

Handbuchkapitel

DOI: 10.1533/9780857092618.218

Kashaninejad M, Tabil LG. Pistachio (Pistacia vera L.). Postharvest Biology and Technology of Tropical and Subtropical Fruits. 2011;218–246.

15.

Website

Plantationsinternational com: Pistachios. 2026.

16.

Website

Iucnredlist org: Pistacia vera.

17.*

Nut harvesting almost occur between the 6th of September and 6th of October.

experimentelle Feldstudie

DOI: 10.1016/j.scienta.2011.05.029

Panahi B, Khezri M. Effect of harvesting time on nut quality of pistachio (Pistacia vera L.) cultivars. Scientia Horticulturae. 2011;129(4):730–734.

18.

1.17 kg CO2e/kg

Website

Carboncloud: Pistachios (Southern Europe). 2026.

19.

Website

Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

20.*

Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011; 15:1577-1600.

21.*

The irrigation system was another important energy-driven and GHG-intensive phase which was identified via contribution analysis for the two nut tree cultivation systems studied. This phase is of paramount importance for Aegina, where limited water resources are available, thus requiring intense over-pumping of the shallow aquifers during the dry summer period when irrigation requirements for pistachio trees (Pistacia vera L.) are very high.

Umweltbilanz-Studie

DOI: 10.1016/j.inpa.2017.04.001

Bartzas G, Vamvuka D et al. Comparative life cycle assessment of pistachio, almond and apple production. Information Processing in Agriculture. 2017;4(3):188–198.

22.*

It was found that the production of biogas from pistachio’s soft shell, and pyrolysis of pistachio’s hard shell are the most effective ways to dispose of wastes, fuel production, and optimum use of them. It can produce about 256,410, 121,255, and 123,898 tons of bio-oil, char, and gas fuel from pistachio wastes by pyrolysis, respectively.

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.rser.2017.01.111

Taghizadeh-Alisaraei A, Assar HA et al. Potential of biofuel production from pistachio waste in Iran. Renewable and Sustainable Energy Reviews. 2017;72:510–522.

23.*

Laborstudie

DOI: 10.3390/molecules26051371

Robles E, Izaguirre N et al. Assessment of Bleached and Unbleached Nanofibers from Pistachio Shells for Nanopaper Making. Molecules. 2021;26(5):1371.

24.*

Narratives Review

DOI: 10.22123/phj.2021.281700.1094

Fallahzadeh RA, Tahmasebimoradi M et al. A Review of Strategies for Using Pistachio Waste. Pistachio and Health Journal. 2021;4(1):86-95.

25.*

"TABLE 1."

Today, Italy, Iran, Syria, Greece, the United States, Spain, and Türkiye all grow pistachios as a major agricultural commodity.

Experimentelle Laborstudie (In-vitro-Studie)

DOI: 10.1002/fsn3.71656

Study: weak evidence

İzol E, Beltekin B et al. Comprehensive Exploration of Three Pistachio Varieties: Antidiabetic, Anticholinergic, Antioxidant Properties, Phytochemical Profile by LC-MS/MS, and Molecular Docking. Food Sci Nutr. 2026;14(3):e71656.

26.*

Biodiversity is declining at an unprecedented pace around the world, with current estimates that around 5% of all species will be lost every ten years1. The main driver of biodiversity loss is agriculture1, both through intensification of existing agricultural land and expansion of agriculture into pristine ecosystems2,3. With a growing and wealthier population, food demand will further increase, accentuating the negative impacts on biodiversity2,3. The severe impact of agriculture on biodiversity stems from the intensification of agricultural practices in recent decades to increase yields to the detriment of other key ecosystem services, such as pollination, nitrogen cycling, carbon storage or resistance to drought4. Globally, these intensive practices, such as pesticide use, intensive tillage, and monocultures, have also been used in a similar fashion3 across biomes and climatic zones. [..] Our review is the first road map of the literature identifying the impacts of agricultural practices on seven major species groups across biomes. We systematically reviewed 331 studies, resulting in 2538 data records representing unique combinations of settings (synchronicity of practices, location) and practices per species and/or taxa. We first (i) retrieved agricultural practices with documented impacts on biodiversity from the literature. We then (ii) assessed the qualitative impact (generally categorized as positive, negative or neutral) of each of these practices on each of the taxa in comparison to intensive practices. Lastly, we (iii) assessed whether the impacts of agricultural practices on biodiversity varied across biomes. Our findings show that no single practice enhances all taxonomic groups, but that alternative, less intensive agricultural practices are often beneficial to global biodiversity when compared to intensive conventional practices.

Systematisches Review

DOI: 10.1038/s44185-023-00034-2

Study: strong evidence

Cozim-Melges F, Ripoll-Bosch R et al. Farming practices to enhance biodiversity across biomes: a systematic review. npj biodivers. 2024;3(1):1.

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"8. The Use of Pistacia Species in the Cosmetics Industry"

Narratives Review

DOI: 10.3390/ijms27104306

Study: weak evidence

Kowalczyk T, Kowalski M et al. Multifunctional Valorisation of Pistachio (Pistacia spp.) By-Products: A Review of Sustainable Applications in Environmental and Industrial Contexts. IJMS. 2026;27(10):4306.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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