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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Basilikum, frisch

Frisches Basilikum hat einen aromatischen und leicht pfeffrigen Geschmack. Es findet nicht nur zum Würzen sondern auch als Heilpflanze Verwendung.
41/49/10  LA:ALA
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Frisches Basilikum findet in der Küche vor allem als Gewürzpflanze Verwendung. Zusammen mit Tomaten entfaltet er sein unvergleichliches Aroma. Es dient aber auch als Heilpflanze. Basilikum fördert nicht nur die Verdauung, sondern beruhigt auch die Nerven oder lindert Migräne.

Verwendung in der Küche:Das Basilikum wird vor allem als Gewürz, meist in frischer aber auch in getrockneter Form verwendet. Besonders beliebt ist es in der südeuropäischen (italienischen) Küche, vor allem zu Tomaten und als Pesto.1 

LagerungFrisches Basilikum im Topf gekauft, sollte in drei Teile aufgeteilt und umgetopft werden, damit davon länger geerntet werden kann. Das Substrat ist meist sehr eng bemessen und die stark zehrende Pflanze hat dieses bald aufgebraucht.In getrockneter Form verliert es einiges an Aroma1, weshalb mehr verwendet werden muss um ähnlichen Geschmack zu erreichen.

Inhaltsstoffe:Der Gehalt des ätherischen Öls kann je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt stark schwanken. Estragol ist bis zu 90 % enthalten, weiters Linalool mit 85 % und Eugenol mit bis zu 20 %. Weitere nennenswerte Inhaltsstoffe: Monotermpene (Ocimen, Cineol), Sesquiterpene und Phenylpropane, Gerbstoffe, Flavonoide, Kaffeesäure und Äsculosid.1

Gesundheitliche Aspekte:Das ätherische Öl des Basilikums hat eine antimikrobielle, entwurmende (anthelmintische) und entzündungshemmende (antiphlogistische) Wirkung.1,2 

Gefahren / Unverträglichkeiten:Das im Basilikumöl enthaltene Estragol und Methyleugenol steht im Verdacht mutagen (krebserregend) zu wirken2,5, was jedoch erst ab einem Verzehr von höhrenen Dosen (ab ca. 20 Blatt) gegeben ist1,3.

Verwendung als Heilpflanze:In der Volksmedizin, vor allem im mediterranen Raum, wird das Kraut des Basilikums auch als Droge verwendet, indem es bei Appetitlosigkeit, bei Blähungen und Völlegefühl Verwendung findet. Ausserdem wird es als Diuretikum, Laktagogum (Förderung der Laktaktion), bei Rachen-Entzündungen zum Gurgeln und gegen Magengeschwüren eingesetzt.1 

Allgemeine Information:Das Basilikum (Ocimum basilicum) wird auch Basilie, Basilienkraut oder Königskraut genannt. Die Gewürzpflanze stammt aus der gleichnamigen Gattung Basilikum (Ocimum) aus der Familie der Lippenblütler.1

Weitere Verwendung findet das Basilikumazerat und -destillat in Kräuterliköre, das ätherische Öl wid auch in der Kosmetikindustrie für Duftmischungen eingesetzt.1

Es wird vermutet, dass das Basilikum aus Nordwest-Indien stammt, in Vorderindien wurde es schon vor 1000 v. Chr. kultiviert, in Ägypten bereits im Altertum.1

Literatur / Quellen1. Wikipedia. Basilikum [Internet]. Version 27.04.2018 [Zitiert am 19.05.2018]. Verfügbar unter: de.wikipedia.org/wiki/Basilikum

2. PharmaWiki. Basilikum [Internet]. Version 09.03.2017 [Zitiert am 19.05.2018]. Verfügbar unter: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=%C2%A8basilikum

3. Gartenjournal. Basilikum Steckbrief [Internet]. Version 2018 [Zitiert am 19.05.2018]. Verfügbar unter: https://www.gartenjournal.net/basilikum-steckbrief

4. Gartenjournal. Basilikum Umtopfen [Internet]. Version 2018 [Zitiert am 19.05.2018]. Verfügbar unter: https://www.gartenjournal.net/basilikum-umtopfen

5. Bundesinstitut für Risikobewertung. Präsentationen: Pflanzliche Stoffe mit toxischem Potential in Lebensmitteln und Futtermitteln [Internet]. Version 05.07.2007 [Zitiert am 19.05.2018]. Verfügbar unter: www.bfr.bund.de/cm/343/pflanzliche_stoffe_mit_toxischem_potential_in_lebensmitteln_und_futtermitteln.pdf


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 23 kcal1,2 %
Fett/Lipide 0,64 g0,9 %
davon gesättigte Fette 0,04 g0,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 2,6 g1,0 %
davon Zucker 0,3 g0,3 %
Ballaststoffe 1,6 g6,4 %
Proteine (Eiweiss) 3,2 g6,3 %
Kochsalz (Na:4,0 mg)10 mg0,4 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K 415 µg553,0 %
ElemMangan, Mn 1,1 mg57,0 %
ElemKupfer, Cu 0,38 mg39,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 68 µg34,0 %
VitVitamin A, als RAE 264 µg33,0 %
ElemEisen, Fe 3,2 mg23,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 18 mg23,0 %
ElemCalcium, Ca 177 mg22,0 %
ElemMagnesium, Mg 64 mg17,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,04 g16,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,32 g16,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,07 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,04 g16,0 %
Threonin (Thr, T) 0,1 g11,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,1 g8,0 %
Leucin (Leu, L) 0,19 g8,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,13 g8,0 %
Valin (Val, V) 0,13 g8,0 %
Lysin (Lys, K) 0,11 g6,0 %
Methionin (Met, M) 0,04 g4,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Calcium, Ca 177 mg22,0 %
Magnesium, Mg 64 mg17,0 %
Kalium, K 295 mg15,0 %
Phosphor, P 56 mg8,0 %
Natrium, Na 4 mg1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 1,1 mg57,0 %
Kupfer, Cu 0,38 mg39,0 %
Eisen, Fe 3,2 mg23,0 %
Zink, Zn 0,81 mg8,0 %
Selen, Se 0,3 µg1,0 %
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