Stiftung Gesundheit & Ernährung
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Die Rezepte finden Sie auch in unserer App.

Basilikum, frisch (bio?)

Frisches Basilikum (bio) ist ein beliebtes Gewürz der mediterranen Küche. Die Blätter sind roh (frisch) aromatischer als gekocht bzw. getrocknet.
Wasser 92,1%  41/49/10  LA : ALA
Kommentare

Frisches Basilikum (Ocimum basilicum) setzt man hauptsächlich roh als konventionelles oder Bio-Gewürz in der Küche ein.

Verwendung von Basilikum in der Küche:

Basilikum ist ein beliebtes und aromatisch-frisches Würzkraut der italienischen Küche. Das Kraut ist nicht wegzudenken aus mediterranen Speisen und bereichert traditionell Gerichte wie Pizzen, grüne Pestos oder Rezepte mit Tomaten (z.B. Tomatensalat, frische Tomatensauce, Bruschetta, Tomatenpesto etc.).

Verwendet man Basilikum roh oder gekocht? Frische Basilikum-Blätter gibt man Gerichten mehrheitlich nach dem Kochen zu, um das wärmeempfindliche Aroma zu erhalten. Im Gegensatz zum getrockneten Basilikum schmecken frische Basilikumblätter aromatischer.

Das manchmal als Deutscher Pfeffer bezeichnete Basilikum eignet sich mit seinem aromatisch-pfeffrigen Aroma zum Einsparen von Kochsalz und harmoniert gut mit Rosmarin und Salbei. Die Blätter dienen als appetitanregendes und verdauungsförderndes Grün für fette, deftige Speisen oder Hülsenfrüchte (z.B. Cannellini-Bohnen). Um die Frische und Farbe der Blätter zu erhalten, sollte man Basilikum erst kurz vor der Verwendung waschen und anschliessend trockenschütteln.

Die zarten, delikaten Blätter und Triebe des sogenannten Königskrauts verfeinern Salate, Rohkost, Tomatengerichte, Saucen und Gemüsesuppen (Suppenbasil). Feingeschnitten passen frische Basilikum-Blätter in Hackkräutermischungen zum Abschmecken von Bratlingen, zu Gemüse, Spinat, Risottos oder in Gemüsefüllungen. Wildkräutersalz, Kräuteröl, Kräuteressig, Pesto, Trockengewürzmischungen oder vegane Kräuterbutter erhalten durch Basilikum (Braunsilge, Basilgenkraut) eine würzige Note.

Um frisches Basilikum haltbar zu machen, kann man die Blätter in Öl einlegen oder in einem dunklen Schraubglas schichtweise einsalzen und mit Öl aufgiessen. Die eingelegten Blätter sind etwa vier Wochen haltbar und sorgen für eine feine mediterrane Note aus dem Glas.

Zur Herstellung von Kräuteressig oder Kräuteröl gibt man gewaschenes und trockengetupftes Basilikum in Flaschen und giesst es mit Weinessig oder einem haltbaren Öl (Holl-Rapsöl, Olivenöl) auf. Pro Liter Essig oder Öl verwendet man 100 g Basilikum oder Kräuterkombinationen. Geeignete Kräuter sind Estragon, Thymian, Dill, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Rosmarin oder Ysop.

Kann man Basilikum-Samen roh essen? Aufgequollene, rohe Basilikum-Samen (Basil seeds) verwendet man in der Küche ähnlich wie Mexikanische Chia (Chiasamen). Bio-Samen vom Basilikum kann man als Rohkost-Snack keimen.

Zur Erfrischung des Atems lassen sich Basilikum-Blätter zwischendurch roh essen.

Veganes Rezept für grünes Pesto mit frischem Basilikum:

Zutaten (für vier Personen): 100 g Basilikum, frisch (bio); 2 Knoblauchzehen, roh und geschält; 50 g Walnüsse; 130 + 20 ml kaltgepresstes Rapsöl oder Walnussöl; eine Prise Kochsalz; eine Prise Pfeffer.

Zubereitung: Rohes Basilikum (frisch), Knoblauch, Walnüsse und den grösseren Teil des Öls püriert man in einem Mixbecher bis zur gewünschten Konsistenz. Das Pesto schmeckt man mit Kochsalz und Pfeffer ab, gibt es in ein sauberes Glas und bedeckt es mit dem restlichen Öl. Die Haltbarkeit im Kühlschrank beträgt bis zu drei Wochen. Das vegane Rezept "Pesto alla Genovese" lässt sich auch mit weniger Öl zubereiten und passt zu Teigwaren, Brot, Crostini, Bruschetta oder Suppen. Rapsöl bzw. Walnussöl sind gesündere Varianten für das sonst traditionell verwendete Olivenöl.

Rezept für Tee mit Basilikum (frisch):

Für eine Teezubereitung mit frischer oder getrockneter Basilie (Basilienkraut) verwendet man 1-2 gehäufte Teelöffel zerstossenes Blattgrün auf 250 ml kochendes Trinkwasser. Nach einer Ziehzeit von 10-15 Minuten seiht man das Kraut ab und trinkt den frischen Basilikum-Tee ungesüsst.1

Für eine kurmässige Behandlung von Magen und Darm (insbesondere bei chronischen Blähungen) trinkt man zweimal täglich eine Tasse Basilikumtee. Nach 8 Tagen legt man eine Pause von 14 Tagen ein und setzt die Kur um weitere acht Tage fort.1

Vegane Rezepte mit Basilikum finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben" (ganz unten oder nebenan).

Einkauf - wo Basilikum kaufen?

Basilikum kann man als getrocknetes, gerebeltes oder rohes Gewürz - häufig auch als frische Topfpflanze - bei gängigen Supermarktketten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka oder Hofer sowie in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt oder Alnatura kaufen. Gute Adressen für regionale und kontrolliert biologische Qualität (bio) sind Bio-Läden, Reformhäuser, Wochenmärkte, Bauernhöfe oder Abo-Kisten (Grüne Kisten, Saison-Kisten). Basilikum-Gewürz erhält man auch in Rohkostqualität (Rohqualität), schonend bei maximal 40 °C getrocknet.

Basilikum-Samen und Basilikum-Öl kann man online bestellen oder im Fachhandel kaufen, auch als Bio-Ware.

Saison: Frische Basilie aus dem Garten bzw. vom Freiland hat von Juni bis September Saison. Aus dem Gewächshaus kann man Basilikum als Bund oder als Topfpflanze das ganze Jahr über kaufen.

Wild zu finden:

Steckbrief Basilikum: Der etwa 50 cm hohe Basilikum ist eine einjährige krautige und buschig verzweigte Pflanze. Die eiförmigen, ganzrandigen oder leicht gezähnten Blätter sind langgestielt. Die Blüten der achselständigen Scheindolden sind weiss, rosa oder purpurrot. Nördlich der Alpen kommt Basilikum in Gärten und Kulturen vor. Ausgewilderte Pflanzen sind dort kaum anzutreffen.1

Lagerung:

Getrocknetes Basilikum sollte man, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt, in Glas- oder Blechgefässen aufbewahren. Kunststoffbehälter sind ungeeignet, da sie das ätherische Öl negativ beeinflussen.2

Frische Bundware legt man mitsamt den Blattstielen in eine mit feuchtem Küchenpapier ausgelegte Frischebox in den Kühlschrank. So hält sich das Aroma für wenige Tage.3

Kann man Basilikum roh einfrieren? Frisches Basilikum verliert beim Trocknen einen Grossteil seines Aromas. Eine gute Möglichkeit zur Konservierung ist das Einfrieren. Dazu hackt man die rohen Basilikum-Blätter klein und frostet sie, ausgebreitet auf einem Tablett. Später füllt man das Kräutergefriergut in Gefrierbeutel oder -dosen ab. Alternativ lassen sich gehackte Basilikum-Blätter als Kräutereiswürfel tieffrieren.4

Inhaltsstoffe - Kalorien - Nährwerte (Basilikum, frisch):

Pro 100 g enthält frisches Basilikum 23 kcal, 2,6 g Kohlenhydrate, 3,2 g Proteine (Eiweiss) und 0,64 g Fett.5,6

Der Gehalt an ätherischem Öl schwankt zwischen 0,04 und 0,7 %, je nach Herkunft und Erntezeitpunkt. Gemäss Deutschem Arzneimittel-Codex (DAC) muss medizinisch verwendetes Basilikum mindestens 0,4 % ätherisches Öl aufweisen. Die Hauptkomponenten sind Linalool, Methylchavicol (Estragol) und Methylcinnamat.2

Im DAC findet der Linalool-Basilikum-Typ mit 50-70 % Linalool als Hauptkomponente arzneiliche Verwendung. Weitere Bestandteile des Linalool-Typs sind 10-30 % Eugenol, 5-20 % 1,8-Cineol und (nur) 2-10 Prozent Methylchavicol (Estragol). Zum Vergleich: Das ätherische Öl des Estragol-Typs weisst 80-90 % (potentiell gesundheitsschädliches) Methylchavicol auf.2

Die arzneilich verwendete Basilikum-Droge enthält ca. 5 % Polyphenole in Form von Lamiaceengerbstoffen (Rosmarinsäure, Kaffeesäure) und Flavonoiden (Quercetin-, Kämpferolglykoside) sowie Sitosterol (Phytosterin), Ursolsäure, Amyrine und Aesculosid.2

Mit 415 µg/100g enthält rohes Basilikum die 5,5-fache Tagesabdeckung an Vitamin K. Vergleichbare Mengen in rohen Lebensmitteln findet man in jeweils 100 g rohen Brennnesseln (499 µg), rohem Spinat (483 µg) oder frischer Petersilie (454 µg). Deutlich höhere Gehalte besitzen roher Mangold (830 µg), frische Löwenzahnblätter (778 µg) und roher Grünkohl (705 µg).5,6

Die gesamten Inhaltsstoffe von frischem Basilikum, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen im CLICK FOR unter dem Zutatenbild.

Basilikum - Gesundheitliche Aspekte - Wirkungen:

Ist frisches Basilikum gesund? (falsche Schreibweise: frischer Basilikum) Gemäss "Wichtl -Teedrogen und Phytopharmaka" (2016) sind für Basilikum keine (ausreichend) bestätigten Wirkungen nachgewiesen.2 Neuere Studien geben Hinweise auf antioxidative, antibakterielle, antimykotische und antikanzerogene Wirkungen. Mit labortechnischen Verfahren konnte man diese Wirkungen teilweise an Krankheitserregern und (menschlichen) Krebszelllinien nachweisen. Ätherische Öle aus Basilikum könnten vielversprechend für die Lebensmittelindustrie, Medizin und Kosmetikindustrie sein. Klinische Studien sind vereinzelt vorhanden.7,8,9 Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten bestätigen vor allem die starken antioxidativen Kapazitäten von O. tenuiflorum, also vom Indischen Basilikum (siehe unten bei "Verwechslungsmöglichkeit").8

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen:

Estragol erwies sich in Tierstudien als mutagen (Lebertumore). Die Tiere bekamen die Reinsubstanz über zwölf Monate verabreicht. Die Ergebnisse sind als Hinweise zu betrachten und lassen sich nicht auf Basilikumkraut übertragen.2

Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Verzicht auf Basilikum nicht notwendig ist. Die gelegentliche Verwendung in der Küche ist akzeptabel, solange es sich nicht um einen dauerhaften Gebrauch handelt. Estragol und Methyleugenol kommen in weiteren Pflanzen wie Estragon, Sternanis, Piment, Muskatnüssen, Lemongras oder Gewürzfenchel vor.10,11

Ein neueres Review (wissenschaftliche Übersichtsarbeit) aus dem Jahr 2018 kommt zu dem Schluss, dass Basilikum aus toxikologischer Sicht für den Verzehr in Lebensmitteln sicher sei. Das pflanzeneigene Flavonoid Nevadensin wirke dem krebserregenden Potential entgegen. Bei ätherischen Basilikum-Ölen sei jedoch angebracht, einen Höchstgehalt für Estragol und Methylchavicol festzulegen.7

Grundsätzlich wäre die Estragol-Problematik als bedenklicher einzustufen, wenn im Handel nicht der im DAC beschriebene Linalool-Typ, sondern der Estragol-Typ im Angebot wäre. Es gehe zwar keine akute Gesundheitsgefahr vom Estragol-Typ aus, doch aus Sicherheitsgründen sollte man von einer arzneilichen Verwendung Abstand nehmen.2

Verwendung als Heilpflanze:

HMPC (Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel) und ESCOP (Dachverband nationaler europäischer Gesellschaften für Phytotherapie) haben Basilikum bislang nicht bearbeitet. Die Kommission E verfasste eine Negativmonographie wegen unzureichend belegter Wirkungen und möglicher Risiken.2

Volksmedizin - Naturheilkunde:

In mediterranen Ländern verwendet man Basilikum (Krampfkräutl, Josefskraut) bei Appetitlosigkeit (als Stomachikum), bei Blähungen und Völlegefühl (als Karminativum), gelegentlich zur verstärkten Harnerzeugung (als Diuretikum), zur Förderung der Milchbildung (als Laktagogum, zur Laktation, falsche Schreibweise: Laktaktion) sowie äusserlich als Gurgelmittel und Adstringens bei Entzündungen des Rachenraums.2 In der Erfahrungsheilkunde kommt Basilikum bei Frauenleiden, Migräne und selten bei Erkrankungen der Harnorgane zum Einsatz.1,12

Als Hausmittel verwendet man alkoholische Auszüge aus Basilikum in Salben und Umschlägen zur Behandlung von schlecht heilenden oder eiternden Wunden. Frisch zerriebene Blätter kann man auf Insektenstiche geben.1,2,12

Vorkommen - Herkunft:

Die Heimat von Basilikum ist nicht sicher bekannt. Als ursprüngliches Verbreitungsgebiet nimmt man Indien bzw. das tropische und subtropische Asien an. Von dort hat sich das Gewürz stark verbreitet. Heute kultiviert man Basilikum in den Subtropen, v.a. im gesamten Mittelmeergebiet, in verschiedenen Rassen und Sorten.1,2

Anbau im Garten oder als Topfpflanze:

Basilikum frisch zu essen ist ein gutes Ziel: Ab Mitte Mai kann man Basilikum mit einem Reihenabstand von 20 bis 30 cm an einem sonnigen und geschützten Standort aussäen. Basilikum benötigt einen nährstoffreichen, humosen und lockeren Boden mit einem pH-Wert von 6,5-7,5. Als lichtkeimende Pflanze bedeckt man die Basilikum-Samen nur leicht mit Erde. Die Keimzeit beträgt etwa zehn bis 14 Tage. Abgestandenes Giesswasser verhindert, dass die kälteempfindliche Pflanze Schaden nimmt.1,13

Nach etwa 6-8 Wochen lassen sich die ersten Basilikum-Blätter ernten. Vorteilhaft ist die Ernte von ganzen Trieben auf einer Länge von 5-7 cm anstelle von einzelnen Blättern. Durch kontinuierliches Abschneiden der Triebspitzen vermeidet man die Blüte und damit die Entwicklung von bitteren Geschmacksstoffen.13 Infos zum Basilikum-Steckbrief finden Sie weiter oben unter "Wild zu finden".

Basilikum kann man in Beeten mit Tomaten, Trauben, Paprika, Bohnen, Kohlrabi, Mais und Zwiebeln anbauen, wobei Basilikum Schädlinge und Pilzsporen vertreibt. Kräuter wie Dill, Melisse, Bohnenkraut oder Thymian sollte man nicht in unmittelbarer Nähe von Basilikum anpflanzen.13

Als Topfpflanze zieht man Basilikum im Haus, auf dem Fensterbrett oder Balkon. Im Frühjahr kann man die Topfpflanze tagsüber nach draussen stellen und, sobald die Temperaturen nicht mehr unter 12 °C sinken, auch über Nacht.13

Welche Pflege benötigen Basilikum-Topfpflanzen? Wichtig ist ein sonniger, windgeschützter Platz auf der Fensterbank oder auf dem Balkon und das tägliche Giessen mit geringen Mengen an Wasser, sodass keine Staunässe entsteht. Mit der Schutzfolie hat die Pflanze eine geschützte Mikroatmosphäre. Idealerweise entfernt man sie nicht sofort komplett, sondern kürzt sie nach und nach über mehrere Tage.3

Sollte man Basilikum umtopfen / teilen? Die meist dicht besäten Topfpflanzen kann man für ein besseres Wachstum in mehrere Stücke teilen und mit Blumenerde und Mineraldünger (oder Kaffeesatz) in einen grösseren Kasten setzen. Basilikum profitiert von einer regelmässigen Ernte.3

Tierschutz - Artenschutz - Tierwohl:

Ocimum basilicum 'Magic Blue', ein Basilikum-Hybrid, ist eine vielbesuchte Bienenweide und Insektenpflanze. Das sogenannte Strauchbasilikum wächst buschig und erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter.

Verwechslungsmöglichkeiten:

Verwechslungen von Basilikum mit giftigen Pflanzen sind uns nicht bekannt. Möglicherweise sind die zahlreichen Basilikum-Sorten und -Varietäten nicht immer eindeutig bestimmbar. Eine Verwechslungsmöglichkeit besteht in Bezug auf Indisches Basilikum (Ocimum tenuiflorum syn. Ocimum sanctum, Tulsi, Heiliges Basilikum) oder auf Thai-Basilikum, wobei man die erstgenannte Ocimum-Art häufig ebenfalls als Thai-Basilikum bezeichnet (zumindest das in der Thailändischen Küche verwendete Heilige Basilikum = Kaprao).

Allgemeine Informationen:

Basilikum (Ocimum basilicum) ist eine Gewürzpflanze aus der gleichnamigen Gattung Basilikum (Ocimum) in der Familie der Lippenblütler.

Die vielfältigen Basilikum-Sorten unterscheiden sich in Grösse, Blattform, Blattfarbe und Duft. Häufig angebaute Sorten sind 'Grosses Grünes (Großes Grünes)', 'Genoveser' und 'Opal' (rotblättrig). Als Gewürzkraut kann man Basilikum frisch essen, auch die Varianten des Thai-Basilikums.

Alternative Namen:

Deutsche Alternativnamen für Basilikum sind Braunsilge, Deutscher Pfeffer, Krampfkräutl, Suppenbasil, Basilienkraut, Basilie, Basilgenkraut, Josefskraut und Königskraut (das Art-Epitheton basilicum geht auf das griechische Wort für königlich zurück).

Englische Namen sind Sweet Basil, Garden Basil oder Basil, fresh.

Medizinaldroge: Auf Lateinisch bezeichnet man Basilikumkraut (Basilienkraut) als Basilici herba (syn. Herba Basilici, Herba Ocimi) und ätherisches Basilikumöl als Basilici aetheroleum (syn. Oleum Basilici).

Literatur - Quellen:

CLICK FOR: 13 Quellenangaben

In der Wissenschaft ist Wikipedia (wiki) als Quelle umstritten, auch weil bei Wikipedia Angaben zur zitierten Literatur bzw. zu Autoren häufig fehlen oder nicht verlässlich sind. Unsere Piktogramme für Nährwerte enthalten kcal.

  1. Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur. Hamburg: Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 8. Auflage. 2019.
  2. Blaschek W. (Herausgeber). Wichtl –Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH; 6. Auflage. 2016.
  3. Bzfe.de Schneiden statt zupfen. 2019.
  4. Ugb.de Kräuter trocknen. Sommerliche Vielfalt aufbewahren. Von Irmela Erckenbrecht.
  5. USDA Nährstofftabellen.
  6. diet-health.info Nährstofftabellen.
  7. Sestili P, Ismail T, Calcabrini C, et al. The potential effects of Ocimum basilicum on health: a review of pharmacological and toxicological studies. Expert Opin Drug Metab Toxicol. 2018;14(7):679-692.
  8. Avetisyan A, Markosian A, Petrosyan M, et al. Chemical composition and some biological activities of the essential oils from basil Ocimum different cultivars. BMC Complement Altern Med. 2017;17(1):60.
  9. Rezzoug M, Bakchiche B, Gherib A, et al. Chemical composition and bioactivity of essential oils and ethanolic extracts of Ocimum basilicum L. and Thymus algeriensis Boiss. & Reut. from the algerian saharan atlas. BMC Complement Altern Med. 2019;19(1):146.
  10. Ugb.de UGB-Stellungnahme. Überzogene Warnung vor Fencheltee. 2002.
  11. Bfr.bund.de Estragol- und Methyleugenolgehalte in Lebensmitteln verringern. 2002.
  12. Fleischhauer SG, Guthmann J, Spiegelberger R. Enzyklopädie. Essbare Wildpflanzen. 2000 Pflanzen Mitteleuropas. Aarau: AT Verlag; 1. Auflage. 2013.
  13. Gartenjournal.net Worauf kommt es beim Pflanzen von Basilikum wirklich an? Von Paula Jansen.
Kommentare