Inhaltsverzeichnis
Zitronen (Citrus x limon), auch Limonen genannt, sind gelbe, saure Zitrusfrüchte mit erfrischendem Aroma, die roh essbar sind und vielseitig in der Küche Verwendung finden. Besonders die Schale von Bio-Zitronen eignet sich zur Aromatisierung von Getränken und Backwaren.
Verwendung in der Küche
Zitronen sind runde bis ovale, ei- oder spindelförmige Zitrusfrüchte mit einer etwas genoppten, glänzenden, leuchtend gelben bis grün-gelben Schale und ausgeprägten Endspitzen. Ihr Inneres besteht aus saftigem, hellgelbem Fruchtfleisch, das in Segmente unterteilt ist.
Wie gross ist eine Zitrone? Die Früchte sind meist 4 bis 8 cm breit, 5 bis 12 cm lang und 50 bis 250 g schwer.1 Je nach Sorte enthalten Zitronen mehr oder weniger Kerne.
Wir verwenden die Zitrone, indem wir sie entweder auspressen bzw. ausreiben oder zuerst schälen (für Zitronen-Schnitze). Der saure Geschmack der geschälten Zitrone, also des Fruchtfleischs, gibt Gerichten oder Getränken eine erfrischende und exotische Note. Zudem ist Zitronensaft ein natürliches Antioxidationsmittel und aufgrund seines Pektingehalts auch ein natürliches Geliermittel.
Zitronensaft eignet sich besonders gut zum Aromatisieren und Verfeinern von Speisen. Im roh-veganen und glutenfreien Erb-Müesli ist die Zitrone ein Grundbestandteil, denn dank Vitamin C erhöht es die Enzyme für die Umwandlung der α-Linolensäure (ALA) in den Samen zu Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Dies ist auch bei der Variante mit Haferflocken der Fall. Auch andere Müslis enthalten Zitronen als wertvolle Zutat, wie z.B. Mohnsamen-Zitronen-Porridge.
Für Erfrischungsgetränke, Smoothies, Speiseeis oder Creme-Desserts verwenden Sie den Geschmack von Zitronen zum Auffrischen des Gerichts.
In einer ölfreien Salatsauce mit Avocado oder mit Walnüssen und Orangensaft ist die Säure der Zitrone ein Muss und dient als Ergänzung oder Ersatz von Essig. Für pikante Marinaden, Dressings, Saucen oder Dips können Sie den Saft oder bei Bio-Zitronen die abgeriebene Schale mit Gewürzen und Kräutern, wie frisch gemahlenem Pfeffer, Minze, Oregano, Thymian oder Rosmarin kombinieren. Auch Ingwer, Knoblauch oder Chili sind ideale Gewürz-Kombinationen mit Meersalz und Zitronen.
Zitronen schmecken auch zu Teigwaren (Vollkorn-Makkaroni), Reis (z.B. als Risotto) oder zu den kalorienarmen Shirataki-Nudeln (z.B. als zitronige Shirataki-Nudeln mit Fenchel).
Zitronenmarmelade (Marmelata die limoni) ist eine bekannte sizilianische Marmeladenart. Man verwendet Zitronensaft aber auch als säurehaltige Zutat von Konfitüren und Sirup. Bei Desserts wie Kuchen, Schnitten, Tartes und Cakes sind Bio-Zitronen zu verwenden. Im Limoncello, einem traditionellen italienischen Likör, sind Zitronen die Hauptzutat.
Wir zeigen auch Verwendungsmöglichkeiten und Rezeptideen für die Zitronenschale.
Rezept für erfrischenden Ingwer-Zitronen-Eistee
Zutaten (für 6 Gläser): 1 Stängel frische Minze, 1 Stk. frischer Ingwer (daumgengross), 1 L Wasser, 100 ml weisser Traubensaft, 1-2 Bio-Zitronen, Eiswürfel.
Zubereitung: Die Minze und den geriebenen Ingwer mit kochendem Wasser übergiessen und während 15 Min. ziehen lassen. Danach den Tee auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und anschliessend durch ein feines Sieb abgiessen. Die ausgepressten Zitronen und den Traubensaft zugeben. Den fertigen Eistee in mit Eiswürfeln gefüllte grosse Gläser giessen und mit Zitronenscheiben und essbaren Blüten (Veilchen, Kapuzinerkresse, Malvenblüten, Löwenzahn) garnieren.
Veganes Rezept für Zitronen-Sorbet
Zutaten (für 4 Personen): 250 ml Wasser, 100 g Zucker, einige Minzblätter, 2 g Agar-Agar, 6 Zitronen.
Zubereitung: Wasser, Zucker, Minzblätter und Agar-Agar für mind. 1-2 Minuten aufkochen. Die Kochzeit sollte man unbedingt einhalten, damit das Agar-Agar gelieren kann. Die Zitronen schälen oder aushöhlen, Kerne entfernen und mit einem Stabmixer das Fruchtfleisch der Zitronen pürieren. Zitronenpüree zum Zuckerwasser geben und abkühlen lassen. Das Zitronen-Sorbet in der Eismaschine oder im Gefrierschrank unter stündlichem Durchrühren zubereiten.
Vegane Rezepte mit Zitrone (ohne Schale) finden Sie auch unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Rohe Zitronen gehören zum Grundsortiment eines westlichen Lebensmittelladens jeder Grösse, wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Billa oder Hofer. Zitronen in Bio-Qualität finden Sie oft in den oben genannten Supermärkten, gelegentlich auf Wochenmärkten und natürlich in Bio-Läden wie Denn's Biomarkt oder Alnatura, in Reformhäusern und Naturkostläden.
Zitronen haben das ganze Jahr über Saison, da die Bäume bei passenden klimatischen Rahmenbedingungen während des ganzen Jahres Blüten tragen und so für eine andauernde Ernte sorgen. In den D-A-CH-Ländern stammen Zitronen vorwiegend aus Spanien und Italien, man importiert aber auch aus Argentinien und Südafrika.14
In Europa erhältliche Zitronen sind vielfach behandelt, damit die Schalen gelb bleiben und die Früchte nicht austrocknen. Nach der Ernte aufgetragene Antipilzmittel sollen verhindern, dass die Früchte schnell zu schimmeln beginnen, und künstliches Wachs sowie Pflanzenschutzmittel sollen die Haltbarkeit verlängern. Der Hinweis "unbehandelt" weist darauf hin, dass die Früchte nach der Ernte zwar nicht mit Chemikalien bzw. Wachs in Berührung kamen, aber durchaus, solange sie am Baum hingen. Die Vorschriften bei Bio-Zitronen sind deutlich strenger, weshalb Konsumentenschützer unbedingt zum Kauf von Biofrüchten raten, wenn man die Schale verzehren bzw. die Zitrone zum Aromatisieren einsetzen möchte.
Die Verfügbarkeit von Zitronen (roh) ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Angeschnittene Zitronen sollten Sie rasch verbrauchen oder wenige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wickeln Sie die Fruchtstücke in etwas Küchenpapier – dieses entzieht Feuchtigkeit nach aussen, wodurch die Zitrusfrüchte eher austrocknen, anstatt zu schimmeln. Da Zitronen sehr kälteempfindlich sind, sollte die Temperatur des Kühlschranks nicht unter 5 °C liegen.
Brauchen Sie nur einen kleinen Teil der Zitrone, schneiden Sie ein entsprechend schmales Stück ab, anstatt sie zu halbieren. Benötigen Sie lediglich sehr wenig Saft, stechen Sie mit einer Gabel oder einem Zahnstocher ein und pressen die Zitrone leicht aus. Küchenpapier schützt auch diese Stelle.
Achten Sie darauf, dass aufgeschnittene Zitronen nicht mit Alufolie in Berührung kommen, da die Säure Aluminium aus der Folie löst. Bei Schimmelbefall ist die ganze Frucht zu entfernen, da sich das unsichtbare Pilzgeflecht auch auf andere Teile ausbreiten kann. Um Schimmel vorzubeugen, können Sie die Früchte nach dem Kauf mit lauwarmem Wasser waschen und nach dem Abtrocknen kühl lagern.
Eine weitere Lagerungsmöglichkeit von angeschnittenen Zitronen ist das Einfrieren von Zitronensaft, z.B. in praktisch portionierbaren Eiswürfelformen.
Ganze Zitronen sind bei 10 bis 12 °C und 85 bis 95 % relativer Luftfeuchtigkeit bis zu neun Monate lagerfähig.1
Der hohe Gehalt an Säuren schützt nicht nur den Zitronensaft vor Oxidationsverlusten, sondern auch andere frische Lebensmittel. So eignet sich Zitronensaft zur Frischhaltung von aufgeschnittenem Obst und Gemüse. Braune Oberflächen lassen sich vermeiden, indem Sie den Saft auf die Schnittflächen von Äpfeln, Birnen, Bananen, Avocados, Sellerie, Chicorée u.a. träufeln.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Zitronen bestehen zu etwa 89 % aus Wasser. Pro 100 g enthalten sie rund 29 kcal, davon ca. 9,3 g Kohlenhydrate, 1,1 g Eiweiss und 2,8 g Ballaststoffe; Fett ist praktisch nicht enthalten.3
Die Zitrone ist bekannt für ihren Vitamin-C-Gehalt. Dieser liegt aber mit einem mittleren Gehalt von 53 mg Vitamin C pro 100 g Fruchtfleisch (deckt ca. 66 % des Tagesbedarfs) weit hinter dem von Gemüsepaprika (184 mg), Schwarzen Johannisbeeren (181 mg), Bärlauch (150 mg) oder der Kiwi (93 mg).3
Kalium ist mit 138 mg/100g noch nennenswert, Grapefruits oder Salatgurken (geschält) haben einen ähnlichen Wert. Viel mehr Kalium haben Avocados mit 485 mg/100g, was ca. 24 % des Tagesbedarfs deckt.3
Folsäure ist nur zu einem kleinen Anteil von 11 µg/100g in Zitronen enthalten. Einen vergleichbaren Gehalt haben Sanddornbeeren oder Ingwer. Bei den frischen Früchten haben Avocados mit 81 µg/100g und Mangos mit 43 µg/100g mehr Folat als Zitronen.3
Zitronen enthalten wertvolle Nährstoffe und sind dank ganzjähriger Verfügbarkeit sowie guter Lagerfähigkeit eine zuverlässige Quelle für Vitamin C. Trotzdem ist es übertrieben, Zitronen als "Superfood" zu bezeichnen, da andere Obst- und Gemüsesorten deutlich mehr Vitamin C enthalten.
Die gesamten Inhaltsstoffe von rohen Zitronen, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Der Konsum von Zitronen begann historisch mit der Entdeckung, dass Zitronen Skorbut vorbeugen können. Heute sind Zitronen, frisch gepresster Saft und Getränke sehr beliebt. Besonders Vitamin C stärkt das Immunsystem und verbessert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln.2,19 Das wichtigste Mineral der Zitrone ist Kalium. Natrium ist nur wenig enthalten. Zitronen (und auch Limetten) spielen eine wichtige Rolle in unserer heutigen Ernährung, die oft kaliumarm und natriumreich ist.14
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von Zitronen kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Zitronenschale und -frucht (roh) enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:5,14,20
- Isoprenoide: Monoterpene (Limonen, Alpha-, Beta- und Gamma-Pinen, Gamma-Terpinen, Sabinen, Myrcen, Alpha-Thujon, Citronellal, Citral, Neral, Geranial); Triterpenoide: Limonoide (Limonin, Nomilin)
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (p-Hydroxybenzoesäure), Hydroxyzimtsäuren (Ferulasäure, Sinapinsäure); Flavonoide: Flavanone (Hesperidin, Hesperitin, Eriocitrin, Eriodyctol, Isosakuranetin, Narirutin, Didymin, Diosmin, Naringin), Flavonole (Quercetin, Rutin), Flavone (Apigenin, Tangeretin, Nobiletin), Hydroxyflavane (Limocitrin, Spinacetin)
- Weitere schwefelhaltige Verbindungen: Thiole
- Weitere organische Verbindungen: Cumarine (Psoralen, Citropten, Bergapten, Isopimpinellin, Bergamottin, Oxypeucedanin, Scopoletin); Hydroxycarbonsäuren (Zitronensäure, Homozitronensäure, Apfelsäure, Chinasäure, Galacturonsäure); Dicarbonsäuren (Glutarsäure, Hydroxymethylglutarsäure); Ester (Nerylacetat, Geranylacetat)
Zitronen und Limetten enthalten im Unterschied zu anderen Obst- und Zitrusarten, darunter Mandarinen, Orangen, Pomelo und Pampelmuse, besonders hohe Mengen an Flavanon-Glykosiden, vor allem in Form von Rutinose-Glykosiden. Diese verleihen im Gegensatz zu den bitter schmeckenden Neohesperidose-Flavanonen der Grapefruit einen neutralen Geschmack. Die Zucker Rutinose und Neohesperidoside, die in Zitrusfrüchten an Flavonoide gebunden vorliegen, prägen sowohl das Aroma als auch die gesundheitlichen Wirkungen.14
Eriocitrin kommt fast ausschliesslich in Zitronen und Limetten vor und zählt mit Rutin zu den stärksten Antioxidantien. Zitrusflavonoide sind vor allem in Albedo (weisses Mesokarp) und Flavedo (äussere Schale) enthalten, stärken Blutgefässe, erhöhen die Kapillarresistenz, wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Flavonoide zeigen allgemein positive Effekte bei Arteriosklerose, Thrombosen und Ödemen.2,5,14,19
Zitrusflavonoide reduzieren Adipositas und Entzündungen im Fettgewebe, verbessern die Plättchenfunktion und modulieren Signalwege, die Entzündungen steuern. Hesperidin senkt LDL-Cholesterin, Triglyzeride und Gesamtlipide und erhöht HDL-Cholesterin. Diosmin, ein Metabolit von Hesperidin, unterstützt die Behandlung von Kreislaufproblemen, chronischer Veneninsuffizienz und rheumatischer Arthritis, senkt Blutfette und verbessert biochemische Parameter bei Typ-2-Diabetes. Der Konsum von mit Aronia angereichertem Zitronensaft über sechs Monate verbessert kardiovaskuläre Risikofaktoren bei PatientInnen mit metabolischem Syndrom. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine Ernährung mit reichlich Zitrusflavonoiden das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann.5,14
Flavonoide tragen zudem zum Hautschutz bei, reduzieren Faltenbildung und mindern UV-bedingte Schäden.26 Darüber hinaus wirken Zitrusflavonoide neuroprotektiv, indem sie die Blut-Hirn-Schranke passieren, Nervenzellen schützen, die Kognition fördern und Stress durch freie Radikale verringern.5,14
Limonoide, v.a. in Kernen und weissen Schalenanteilen enthalten, senken bei übergewichtigen Menschen bestimmte Leberproteine, die mit chronischen Entzündungen in Zusammenhang stehen, und unterstützen den Fettstoffwechsel.8,19 Die ätherischen Öle in Zitronenschalen können die Aktivität der Enzyme α-Amylase und α-Glucosidase stark hemmen, was für die Regulierung des Blutzuckerspiegels interessant ist.26
Kaltpressung der äusseren Fruchtteile liefert ätherisches Zitronenöl, das über 300 flüchtige Stoffe enthält.1,2,20 Limonen dominiert mit 60–70 %, Citral (Neral und Geranial) prägt jedoch den Zitronenduft und ist mit 1,8–2,5 % enthalten. Citral wirkt antibakteriell, antimykotisch und antiparasitär und schützt die Pflanze vor Schädlingen. Aufgrund seiner allergenen und reizenden Eigenschaften empfehlen wir bei äusserer Anwendung besondere Vorsicht. Flüchtige Schwefelverbindungen verstärken die frische Zitronennote. Ätherisches Zitronenöl enthält etwa 2 % nicht-flüchtige Verbindungen, kalt gepresstes ätherisches Limettenöl weist 20 % auf. Neben Wachsen und Farbstoffen sind zudem überwiegend Cumarin- und Psoralen-Derivate zu finden.14
Insbesondere Citral und Limonen wirken präventiv gegen entzündungsbedingte Krebsarten wie Haut- und Darmkrebs.14,20 Limonoide und Flavonoide schützen potenziell bei Brustkrebs.7,14,20 Das Flavonoid Quercetin zeigt vielfäl1tige antitumorale Wirkungen, die über seine antioxidative Aktivität hinausgehen. Es hemmt die Zellproliferation, induziert Apoptose und moduliert Signalwege über direkte Interaktionen mit Zellrezeptoren. In Kombination mit Chemotherapeutika verstärkt Quercetin deren Wirkung auf Tumorzellen und schützt gleichzeitig gesunde Zellen. Zudem kann es die Empfindlichkeit resistenter Tumoren wiederherstellen. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine Aufnahme von Quercetin das Risiko für Lungen-, Pankreas- und Kolonkarzinome senken kann. Besonders hohe Konzentrationen von Quercetin kommen in Kapern und Liebstöckel vor.6
Zitronensäure liegt in Zitronen- und Limettensaft mit rund 4800 mg/100g in besonders hoher Konzentration vor. Aufgrund dieses Gehalts gilt Zitronensaft als mögliche Alternative zu Kaliumcitrat bei der Behandlung von Calcium-Urolithiasis (Harnsteinen) und Hypocitraturie, wo der Citratgehalt im Urin zu niedrig ist. Eine wirksame Tagesdosis entspricht etwa dem Saft aus zwei mittelgrossen Zitronen (85 ml).14,26
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Ist es gut, eine ganze Zitrone zu essen? Grundsätzlich kann man das, doch ist es eher übertrieben. Bei wenigen Menschen können Zitrusfrüchte überdies eine Allergie auslösen. Mögliche Auswirkungen sind orale Allergiesyndrome (OAS) wie Unwohlsein im Mund- und Rachenbereich oder ein pelziges Gefühl auf der Zunge. Bei Hautreaktionen können bis zu zwei Tage vergehen, bis sie erscheinen. Dann ist ein Epikutantest bzw. Allergietest bei einem Allergologen angesagt. Man sollte vorher klären, ob es sich um eine Fruktoseintoleranz handelt oder ob Konservierungsstoffe die Auslöser sind.17
Sind Zitronenkerne giftig? In den Kernen der Zitrone ist eine unbedeutende Menge Amygdalin enthalten, wie auch in anderen Lebensmitteln, z.B. Mandeln. Man sollte sie nicht regelmässig in Mengen von mehr als 100 g essen. Erhitzen oder Trocknen gemahlener Zitronenkerne baut diese Vorstufe von Blausäure ab.9
Zitronensäure, egal ob als natürlicher Bestandteil eines Lebensmittels oder als Zusatzstoff (E 330), greift den Zahnschmelz an. Deswegen sollte man nach dem Essen oder Trinken von säurehaltigen Lebensmitteln die Zähne nicht kraftvoll reinigen, da es sonst verstärkt zum Abrieb der oberen Zahnschichten kommt. Die Empfehlung lautet stattdessen, den Mund mit Wasser auszuspülen. So kann man die Säure verdünnen und den Ersatz der herausgelösten Mineralien beschleunigen.10
Verwendung als anerkannte Heilpflanze
Zitronen sind bei HMPC, ESCOP und Kommission E nicht als Arzneimittel gelistet. Die Zitronenschale, Pericarpium Citri, und das Zitronenöl, Limonis aetheroleum, findet man aber dennoch als Heildrogen.11 Zitronensaft setzt man gerne bei Erkältungskrankheiten, kleineren Hautverletzungen, Insektenstichen, Zahnfleischbluten und in Hautpflegeprodukten ein.1
Zitrone wirkt harntreibend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Innerlich eingenommen kann Zitrone bei Krampfadern, Nierensteinen, Hämorrhoiden, leichten fiebrigen Erkrankungen und verschleimten Bronchien helfen. Bei Ekzemen, Frostbeulen, Sonnenbrand und giftigen Insektenstichen kann man äusserliche Anwendungen vornehmen. Zitrone dient zudem als Gurgelmittel bei Halsentzündung.12
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Der ökologische Fussabdruck von Zitronen hängt von unterschiedlichen Aspekten ab, wie der Anbauweise (konventionell/biologisch), der Saisonalität, dem Herkunftsland und dem entsprechenden Transport und gegebenenfalls der Verpackung.22
Zitronen haben einen CO2-Fussabdruck von 0,67 kg CO2eq/kg und liegen damit in einem ähnlichen Bereich wie Äpfel (0,61 kg CO2eq/kg) und Honigmelonen (0,60 kg CO2eq/kg). Ein Grossteil dieser Emissionen entsteht durch den Transport, da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Importware handelt.23 Ähnliches gilt auch für den Zitronenkonsum in der Schweiz, wo man Zitronen primär aus Spanien, Brasilien und Italien bezieht. Auch hier wirkt sich der Transport am stärksten auf den ökologischen Fussabdruck aus.16
Die durch den Zitronenanbau entstehenden Biodiversitätsverluste sind in Spanien am grössten, gefolgt von Brasilien und Italien. Da Spanien und Italien eher niederschlagsarme Regionen sind, greifen Landwirte zur künstlichen Bewässerung teilweise auf wichtige Grundwasserreserven zurück. Der Wasserfussabdruck für die Herstellung von 1 kg Zitronen liegt bei 642 Litern.24
In der konventionellen Landwirtschaft kommen zur Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen und Insekten oftmals synthetische Pestizide und Herbizide zum Einsatz. Diese wirken sich jedoch nachweislich negativ auf die Umwelt aus und beeinträchtigen wichtige Bestäuber, aber auch Vögel und Säugetiere. Die eingesetzten Pestizide finden sich oftmals auch noch im Endprodukt wieder, so auch bei Zitronen.25 Beim Einkauf sollten Sie daher nicht nur auf das Herkunftsland und möglichst kurze Transportwege achten, sondern auch biologische Ware bevorzugen, bei der der Einsatz solcher Pflanzenschutzmittel verboten ist.
In einer Untersuchung zur Nachhaltigkeit des Zitronenanbaus auf Sizilien zeigte sich zudem, dass der biologische Anbau dank umweltfreundlicher Düngemittel und Pflanzenschutzmittel nachhaltiger ist als der konventionelle.25
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Tierschutz - Artenschutz
Die globale Nahrungsmittelproduktion hat sich in den letzten 60 Jahren mehr als verdoppelt. Ermöglicht durch Landnutzungsänderungen (z.B. Wald zu Agrarfläche), die Nutzung von synthetischem Dünger und Pestiziden, sowie Züchtung und weitere technologische Fortschritte der 'Grünen Revolution'. Leider wirkten sich diese Neuerungen auch negativ auf die Umwelt aus und führten zum Verlust von Habitaten für Tier- und Pflanzenwelt – die Biodiversität nahm stark ab. Eine zentrale Herausforderung für die Landwirtschaft der Zukunft besteht darin, genügend Lebensmittel zu produzieren, ohne die Umwelt weiter zu belasten.15
Weltweites Vorkommen - Anbau
Der Ursprung der Zitrone ist nicht eindeutig: Indische Sanskrit-Texte von 800 v. Chr. erwähnten die Zitrone. Andere Vermutungen sehen Südchina oder Oberbirma (nördliches Myanmar) als Ursprungsgebiet.27
Historische Dokumente zeigen, dass Zitronen zunächst als Zierpflanzen in islamischen Gärten dienten. Im Mittelalter stellten die Ägypter erstmals Limonade her, danach begann der regelmässige Verzehr von Zitronen. In Marokko legte man Zitronen ein, um Limonade oder Getränke zu garnieren. Mitte des 17. Jahrhunderts gewann Limonade in Europa an Popularität und kam im 18. Jahrhundert mit europäischen Einwanderern nach Amerika.14
1747 führte James Lind ein systematisches Experiment zur Wirkung von Zitrone und Limette gegen Skorbut durch. Heute wissen wir, dass die Wirkung auf das Vitamin C zurückgeht. Ab dem 19. Jahrhundert nutzten britische Seeleute Zitronen und Limetten täglich, um Skorbut vorzubeugen. Später brachten europäische Einwanderer den Anbau von Zitrone und Limette nach Südamerika, dem heutigen Hauptanbaugebiet für Zitrusfrüchte.14
Der Anbau von Zitronen konzentriert sich hauptsächlich auf subtropische Regionen. Argentinien, die USA, Italien, Spanien und Südafrika zählen zu den wichtigsten Anbauländern. Verschiedene Zitronensorten passen sich unterschiedlichen Zwecken und Umweltbedingungen an. Die Eureka-Zitrone wächst weltweit, ausser in Italien und Spanien, trägt das ganze Jahr Früchte und besitzt keine Dornen, was die Ernte erleichtert. Die Lisbon-Zitrone zeichnet sich durch hohe Säure, Samenlosigkeit und bessere Anpassung an kühlere Temperaturen aus. Die Femminello-St.-Teresa-Zitrone, vor allem in Italien angebaut, liefert hochwertige Früchte und viel Zitronenöl. Die Bearss-Zitrone trägt viele Früchte an einem einzelnen Baum.14
Die meisten in den USA, Südafrika und Italien geernteten Zitronen gelangen als Frischware auf den Markt. Argentinische Zitronen dienen überwiegend der Herstellung von Zitronensaft, Zitronenöl und getrockneten Schalen. Die Verarbeitung von Zitronen zu Saft und Öl hat eine jahrhundertelange Tradition.14
Im Jahr 2021 lag die weltweite Erntemenge von Zitronen und Limetten bei 20,8 Mio. Tonnen.18
Eigener Anbau
Auch in Mitteleuropa kann man Zitronenbäume als Nahrungs- oder Zierpflanze im eigenen Garten anpflanzen. Von Mitte Mai bis zum ersten Frost im Frühherbst kann der Zitronenbaum als Topfpflanze an einem windgeschützten Platz im Freien stehen. Im Winter muss man die Temperatur an die Lichtverhältnisse anpassen. Bei heller, aber kalter Überwinterung erhalten die Blätter zwar noch ausreichend Licht zur Fotosynthese (Photosynthese), allerdings sind die Wurzeln bei 12,5 °C und tiefer beinahe inaktiv. Das führt dazu, dass die Blätter nicht mehr ausreichend versorgt sind und abfallen (Winter Leaf Drop).
Als Pflanzensubstrat eignet sich eine Mischung aus Torf (oder Kokosfasern als Torfersatz), Kompost und lehmhaltiger Gartenerde. Die Gartenerde sollte kalkarm, idealerweise aber kalkfrei sein und einen leicht sauren pH-Wert haben. Als kalkfreies Giesswasser empfiehlt man Regenwasser. Einmal im Monat kann man die Pflanze mit einem phosphatbetonten, aber stickstoffarmen Dünger zusätzlich mit Nährstoffen versorgen. Häufige Schädlinge sind Schildläuse. Die Vermehrung der Pflanze findet vorwiegend über Stecklinge statt.13
Neben Insekten und Wind ist auch die Selbstbestäubung der Zitronenblüten möglich. Unbefruchtete Blüten können sich zwar zu Früchten entwickeln, diese sind allerdings samenlos.13 Als selbstbefruchtende Pflanze ist der Zitronenbaum ideal für Wintergärten und Gewächshäuser.
Anbau - Ernte
Der Anbau erfolgt in grossen Plantagen, die man häufig in Sektionen teilt. Man hat neben neuen und alten Bäumen auch jene mit optimalem Ertragsniveau. Der immergrüne, 2,5 bis 3 m grosse Zitronenbaum blüht und fruchtet unter feuchtwarmen Bedingungen das ganze Jahr über und kann damit bis zu vier Ernten hervorbringen. Je nach Sorte sind die Bäume mit oder ohne Dornen, die Blüten können weiss, rötlich oder lilafarben sein, die Blätter sind dunkelgrün und ledrig. Die Früchte sind Beeren, die sich in Grösse, Form, Farbe, Schalendicke, Kerngehalt und Geschmack je nach Sorte unterscheiden. Für das Umfärben der Schale benötigen sie tiefere Temperaturen. Gibt es keine Abkühlung in den Nächten, bleiben auch reife Früchte grün.11
Zitronenbäume benötigen Südhänge, die vor Wind schützen. Da sie keinen Frost vertragen, ist eine frostfreie Gegend zu bevorzugen. Meist bilden sandige Lehmböden den Untergrund. Eine gezielte Düngung ist sowohl bei konventionell, als auch bei biologisch produzierten Zitronen wichtig.
Weiterführende Informationen
Zitronen sind die faustgrossen Früchte des Zitronenbaums (Citrus x limon) und stammen aus der Gattung der Zitruspflanzen (Citrus). Aus einer Kreuzung zwischen Bitterorange (C. aurantifolia) und Zitronatzitrone (C. medica) sind die heutigen Zitronensorten entstanden.26
Die botanische Klassifizierung von Arten der Gattung Citrus ist sehr schwierig, weil sich einerseits Hybride bilden und andererseits Kultivare durch Fremdbestäubung entstehen. Wichtigste Kultivare sind u.a.: "Bearss", "Berna", "Eureka", "Femminello", "Genova", "Interdonato", "Lisbon", "Monachello". Bei den Hybriden kennt man: "Lemonime", "Lumia", "Ponderosa", "Volkamer".20
Die "Meyer-Zitrone" (Citrus × Meyeri, Citrus × limon "meyeri" bzw. Citrus × jambhiri "Meyer") hat man nach dem Pflanzenforscher Frank Meyer benannt, der diese 1908 entdeckt hat. Man vermutet diesen Hybrid aus einer Kreuzung von Zitrone und Orange oder aus Mandarine und Zitrone. Sie hält Temperaturen bis –3 °C stand und gilt daher als ziemlich winterhart. Im Vergleich zur "Eureka" enthält die Meyer-Zitrone weniger Säure.21
Andere verwandte Arten der Gattung Citrus sind: Clementine (Citrus × aurantium), Pomelo (C. grandis), Grapefruit (Citrus × aurantium), Bitterorangen (Citrus × aurantium L.) oder Pampelmuse (C. maxima), um nur einige wenige zu nennen.
Alternative Namen
Der Name Zitrone oder Limone stammt vom arabischen ليمون also "laymun" oder "laimūn" ab.
In früheren Jahrhunderten war "Zitrone" eigentlich die Bezeichnung für eine Zitronatzitrone. So nannte man die Zitrone in der deutschen Sprache bis ins späte Mittelalter Limone, was in einigen Regionen Österreichs immer noch der Fall ist. Von Limone leitet sich übrigens die Bezeichnung Limonade ab. Früher verwendete man für dieses Erfrischungsgetränk ausschliesslich Zitronen. Im Englischen versteht man unter "citron" immer noch die Zitronatzitrone und Zitronen bezeichnet man als "lemons". Heute dient das Wort Zitrone auch als Sammelbezeichnung für Limone, Zitronatzitrone und Limette.
Sonstige Anwendungen
Die in Zitronen enthaltenen ätherischen Öle (Terpene) und Phenolverbindungen wirken als natürliche Inhaltsstoffe, ungiftige Konservierungsmittel und Bestandteile essbarer Folien für Lebensmittelverpackungen. Solche Folien bestehen aus dünnen Schichten essbarer Biopolymere wie Polysacchariden oder Proteinen, denen die Öle beigemischt sind. Dadurch erhalten sie antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften, die die Haltbarkeit und Sicherheit von Lebensmitteln verbessern. So können diese Folien Lebensmittel vor Verderb schützen, ihre Lagerzeit verlängern und möglicherweise sogar gesundheitsfördernde Stoffe abgeben.4,26
Neben der Gewinnung von Öl und Saft fallen bei der Zitronenverarbeitung Nebenprodukte wie Schalen und Fruchtfleisch an. Die Trocknung dieser Bestandteile liefert eine hochwertige Quelle für Pektin, das als vegetarische Alternative zu Gelatine dient. Mit der steigenden Nachfrage nach Ballaststoffen ist auch Zitrusfaser aus Zitronen sehr vielversprechend auf dem Markt.14
Zitronensaft findet sich zudem in ausgewogener Menge in Kosmetika und Körperpflegemitteln. Für die persönliche Anwendung gilt jedoch: Zitronensaft nicht pur auf die Haut auftragen, da die konzentrierte Säure Hautirritationen verursachen kann.
Literaturverzeichnis - 27 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● Website | Aid Infodienst (Herausgeber). Exoten und Zitrusfrüchte. 4. Auflage. Bonn; 2014. Druckerei Lokay e. K. Reinheim. |
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| 3. | ● Website | USDA United States Department of Agriculture. |
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In vitro Laborstudie DOI: 10.3390/foods14091501 Study: weak evidence | Nahas EO, Furtado GF et al. From emulsions to films: the role of polysaccharide matrices in essential oil retention within active packaging films. Foods. 2025;14(9):1501. |
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Narratives Review DOI: 10.1155/2019/5484138 Study: weak evidence | Mahmoud AM, Hernández Bautista RJ et al. Beneficial effects of citrus flavonoids on cardiovascular and metabolic health. Oxidative Medicine and Cellular Longevity. 2019;2019:1–19. |
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| 8. | 🞽 Klinische doppelblinde Crossover-Studie DOI: 10.1016/j.jff.2014.11.026 Study: strong evidence | Kelley DS, Adkins YC et al. Citrus limonin glucoside supplementation decreased biomarkers of liver disease and inflammation in overweight human adults. Journal of Functional Foods. 2015;12:271–281. |
| 9. | ● Book | Fleischhauer SG, Guthmann J, Spiegelberger R. Enzyklopädie. Essbare Wildpflanzen. 2000 Pflanzen Mitteleuropas. 1. Auflage. AT Verlag: Aarau. 2013. |
| 10. | ● Ein Teil ist auch online verfügbar. Website | UGB de: Zahnschäden: Nach der Nuckel- die Rennfahrerflasche?; 2010:19-20. |
| 11. | ● DROGEN (verwendete Pflanzenteile) 1. Pericarpium Citri (syn. Citri pericarpium, Cortex Citri fructus, Cortex Limonis, Flavedo Citri); Zitronenschale (syn. Limonenschale), die getrockneten Schalen voll entwickelter jedoch noch nicht ausgereifter Früchte. 2. Limonis aetheroleum (syn. Oleum Citri, Oleum Limonis); Citronenöl (syn. Limonenöl, Zitronenöl), das aus der frischen Zitronenschale durch geeignete Verfahren ohne Anwendung von Wärme gewonnene ätherische Öl. STATUS
Website | Heilpflanzenlexikon AWL. Zitrone - Citrus limon. 2024. |
| 12. | ● Book | Bown D. Kräuter - Die grosse Enzyklopädie: Anbau und Verwendung. Mit über 1.000 Pflanzen. 2. Auflage. München: Dorling Kindersly; 2015. |
| 13. | ● Die Zitronenbäume tauchten bei uns in Mitteleuropa vor allem in den Orangerien im Barock und Rokkoko auf. Heutzutage werden sie vor allem wie andere Zitrusgewächse auch als Kübelpflanzen gepflegt. Das Zitronenbäumchen kann ab Mitte Mai, also nach den Eisheiligen, bis zum Frühherbst ins Freie gestellt werden, am besten an einen warmen und windgeschützten Platz. Wichtig ist, dass das Zitronenbäumchen ein gleich bleibendes Milieu aus Wärme und Feuchtigkeit erhält, denn gegen Trockenheit ist der Zitronenbaum empfindlicher als andere Zitrusgewächse. Das Giesswasser muss kalkfrei sein, am besten man nimmt dazu gereinigtes Regenwasser. Um den Fruchtansatz zu fördern, düngt man die Pflanze einmal im Monat mit einem phosphatbetonten, aber stickstoffarmen Dünger. Als Pflanzsubstrat wählt man am besten eine Mischung aus Torf (oder Kokosfasern als Torfersatz), Kompost und lehmhaltiger Gartenerde, die aber möglichst kalkfrei oder zumindest kalkarm sein und einen ein leicht sauren pH-Wert haben sollte. Und es kann einige Jahre dauern, bis der Zitronenbaum zum ersten Mal Früchte trägt. Man überwintert die Pflanze am besten an einem hellen Platz bei einer Temperatur von etwa 15 Grad Celsius. Bei Temperaturen ab 12 Grad Celsius und weniger stellen die Wurzeln die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser ein und in der Folge wirft der Zitronenbaum – an sich immergrün – dann doch die Blätter ab. Im Winterquartier ist der Zitronenbaum wie alle Citrusgewächse in besonderem Mass dem Befall mit Schildläusen ausgesetzt. In den Baumschule wird der Zitronenbaum in erster Linie durch Stecklinge vermehrt. Website | Garten-wissen com: Zitronenbaum. 2025. |
| 14. | 🞽 SP. Historically, people started to consume lemon and lime widely since they realized these fruits can prevent the scurvy. Until today, increasing demands of fresh citrus fruits or freshly extracted juice or other beverages are also driven by its decent number of natural phytochemicals: citric acid, ascorbic acid, minerals and flavonoids among others. In addition, the predominant mineral in lemon and lime juice is potassium while the content of sodium is very low [12], [13]. This implied that they can play an important role in our common high-sodium and low-potassium diet nowadays. Together with abundant amount of citric acid, lemon juice was studied to replace potassium citrate as the treatment of urinary calcium stones for hypocitraturia patients. It is suggested that fresh lemon juice (85 mL) or lemonade made from two middle size lemons (1 oz or about 140 g/middle size lemon) as the daily intake is effective to treat the hypocitraturia patients. After the extraction and separation of oil and juice from lemon fruits, there are subsequent steps followed for quality optimization, such as winterization for wax removal from essential oil and mandatory pasteurization for juice. Based on different specifications, requirements and applications, more treatments could be conducted for essential oil and juice industry. As byproducts, lemon peels and pulps are normally dried in lemon processing facility and they are premium source to extract high-quality pectin which is considered as vegetarian gelatin. With the increasing demand for dietary fiber, citrus fiber from lemon is very promising in the market too. Lemon cultivation is mainly concentrated in sub-tropical areas. Argentina, US, Italy, Spain and South Africa are main countries growing lemon nowadays. There are many different types of lemon varieties. Based on different purpose and environments, different types of lemons are cultivated. For example, Eureka lemon is the most popular type and growing all over the world except for Italy and Spain because it can bear fruit year-round. Also, there is no thorn on lemon trees which helps the harvest process since hand-picking is still a favored method for lemon trees’ health. Lisbon lemon may be the second popular type. This type of lemon is very acidic and has no seeds inside. More importantly, Lisbon lemon can grow better in cooler temperature. Femminello St. Teresa lemon is mainly grown in Italy and the well-known type of Italian lemon for its high-quality fruit and high amount of lemon oil. Bearss lemon has many fruits grow on a single tree. 1.2. History of consumption.
Narratives Review DOI: 10.1016/j.fshw.2022.03.001 Study: weak evidence | Liu S, Li S et al. Dietary bioactives and essential oils of lemon and lime fruits. Food Science and Human Wellness. 2022;11(4):753–764. |
| 15. | 🞽 Global food production has more than doubled in the past 60 years. This has been achieved through land use change and use of mineral fertilizers, pesticides, breeding of new crop varieties, and other technologies of the “Green Revolution” (1, 2). However, increased use of agrochemicals, land conversion, farm expansion, and farm specialization have a negative impact on the environment and have caused habitat and biodiversity loss, pollution, and eutrophication of water bodies, increasing greenhouse gases emissions and reduced soil quality (1, 3, 4). Thus, one of the main challenges for the future of agriculture is to produce sufficient amounts of food with minimal environmental impact (1). However, to date, there is lack of appropriate methods and tools to evaluate, design, and track the multifunctionality and sustainability of agricultural production.
Langzeit‑Bewirtschaftungssystem‑Experiment (Landwirtschaft) DOI: 10.1126/sciadv.abg6995 | Wittwer RA, Bender SF et al. Organic and conservation agriculture promote ecosystem multifunctionality. Sci Adv. 2021;7(34):eabg6995. |
| 16. | 🞽 Fig. 2: Modellierte Früchte und Gemüse und deren Herkunftsländer, geordnet nach Konsummengein t/a INKLUSIVE verarbeitete Produkte (ausser Weintrauben), sowie Angabe der wichtigsten Herkunftsländer, aus denen zusammen mindestens 80% der Konsummenge stammt. Eine Liste der Länderabkürzungen ist im Anhang zu finden. Bei den angegebenen Zitrusfrüchten ist der grösste Teil als Tafelware gehandelt; Importe von Mostobst und Konzentrat sind nicht inbegriffen (gemäss Jahresbericht vom Schweizer_Obstverband (2015) weitere 190‘000t, umgerechnet in frische Früchte im 2011). Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass ein gewisser Anteil in der Schweiz zu Fruchtsäften weiterverarbeitet wird. (Kartoffeln wurden in dieser Arbeit nicht weiter analysiert) Fig. 4: Klimaeffekt des Schweizer Konsums der 25 ausgewählten Früchte- und Gemüsesorten während eines Jahres (Zitrusfrüchte und Trauben beziehen sich vorwiegend auf Tafelobst; bei den übrigen Früchten und Gemüsen sind in der Schweiz verarbeitete und konsumierte Produkte inbegriffen; Tomaten, Gurken, Kopfsalat, Peperoni und Auberginen werden als ungeheizt modelliert). Bei Zitrusfrüchten, Tomaten und Äpfeln ist der hohe Klimaeffekt vorwiegend durch grosse Konsummengen bedingt, währendem bei Grünspargeln der Klimaeffekt pro kg sehr hoch ist, was vorwiegend durch den relativ hohen Anteil von geschätzten 25% Flugimporten zustande kommt.Tomaten und Gurken würden sehr relevant erscheinen, wenn die Emissionen der Gewächshausheizung aus Fig. 3 eingetragen wären. Fig. 4: Klimaeffekt des Schweizer Konsums der 25 ausgewählten Früchte- und Gemüsesorten während eines Jahres (Zitrusfrüchte und Trauben beziehen sich vorwiegend auf Tafelobst; bei den übrigen Früchten und Gemüsen sind in der Schweiz verarbeitete und konsumierte Produkte inbegriffen; Tomaten, Gurken, Kopfsalat, Peperoni und Auberginen werden als ungeheizt modelliert). Bei Zitrusfrüchten, Tomaten und Äpfeln ist der hohe Klimaeffekt vorwiegend durch grosse Konsummengen bedingt, währendem bei Grünspargeln der Klimaeffekt pro kg sehr hoch ist, was vorwiegend durch den relativ hohen Anteil von geschätzten 25% Flugimporten zustande kommt. Tomaten und Gurken würden sehr relevant erscheinen, wenn die Emissionen der Gewächshausheizung aus Fig. 3 eingetragen wären. | Zhyienbek A, Beretta C et al. Ökobilanzierung Früchte- und Gemüseproduktion - eine Entscheidungsunterstützung für ökologisches Einkaufen. ETH Zürich. 2016. |
| 17. | ● Website | Allergiefreie Allergiker. Zitrusfrüchte Allergie: Symptome und Tipps zu Allergien auf Orangen, Zitronen, Mandarinen. 2025. |
| 18. | ● Website | FAOSTAT Crops Lemons and Limes. 2021. |
| 19. | 🞽 In recent years, plant products and by-products have been increasingly used as natural immune stimulants in fish and shellfish feed formulations due to their environmentally friendly properties and cost-effectiveness compared to synthetic drugs [9–11]. Citrus fruits, Citrus limon are among the most widely distributed and commercially cultivated fruits worldwide, with a significant presence in both tropical and subtropical regions. Known for their high vitamin C content, lemons are also rich in antioxidants, essential oils, and citric acid, which contribute to their health benefits, including boosting immunity and aiding digestion [12]. Although a significant part of the industrially processed citrus fruits is used to produce essential oils and juice, a large quantity of waste and by-products, including lemon peel and pomace, is yearly produced during citrus processing [13]. Citrus by-products are easy, accessible, and low-cost food supplements that can provide an efficient, inexpensive, and environmentally friendly basis for producing new food sources [14]. Studies have shown that lemon peel is rich in bioactive compounds that offer numerous benefits. It contains several active compounds, including dietary fibers (64.07 g/100 g DM), ascorbic acid (25.68 mg/100 g), flavonoids (59.9 mgCE/g), phenolic compounds (61.23 mgGAE/100 g), d-Limonene (0.7%–1.4%), linoleic acid (13.76%–36.9% oil), pectin (22.53%) and different vitamins and minerals [15–17]. Lemon peel extract (LPE) contains a mixture of over 400 known compounds, divided into two fractions: volatile (85%–90% of the total extract) and nonvolatile (10%–15%) [18]. One of the most important bioactive compounds in LPE is limonene, which has proven antibacterial, anti-inflammatory, antioxidant, and antiviral properties.
Kontrolliertes, experimentelles in vivo‑Fütterungs‑Tierexperiment (Aquakultur‑Fütterungsstudie) DOI: 10.1155/anu/4879504 Study: weak evidence | Eslami H, Abdoli L et al. Dietary Supplementation of Ethanolic Lemon Peel (Citrus limon) Extract Enhances Growth Performance and Immune-Antioxidant Responses in Pacific White Shrimp (Litopenaeus vannamei). Aquac Nutr. 2025;2025:4879504. |
| 20. | 🞽 Botanical classification of the species of the genus Citrus is very difficult due to the frequent formation of hybrids and the introduction of numerous cultivars through cross-pollination. Hybrids are produced to obtain fruit with valuable organoleptic and industrial properties, including seedless fruit, high juiciness, and the required taste. For older varieties, hybrids and cultivars, the latest molecular techniques are often needed to identify them. C. limon, like many other prolific citrus species, gives rise to numerous varieties, cultivars and hybrids, which are presented in Table 1 and Table 2 acc. to [17]. Table 1 C. limon cultivars. C. limon ‘Bearss’ (C. limon ‘Sicilian’, Bearss lemon)Florida, Brazil. It grows quickly and is very productive. It has aromatic flowers, juicy fruit and a high sensitivity to low temperatures. C. limon ‘Berna’—(C. limon ‘Verna’, Verma lemon)SpainThe specimens are large, without spines. It bloom two to three times a year. Fruits from individual harvests differ in properties and are called ‘Cosecha’ (main collections), ‘Secundus’ and ‘Rodrejos’. C. limon ‘Eureka’ (Eureka lemon)California, Sicily Mediterranean Basin, Australia, Argentina, South Africa, IsraelOblong fruit with a smooth skin and a small amount of stones. Flowers of a pink shade.C. limon ‘Femminello’ItalyA very productive variety. It blooms and bears fruit throughout the year.C. limon ‘Genova’ (C. limon ‘Genoa’)ItalyCalifornia, Florida, ChileSpike-free trees, resistant to cold with dense foliage. Yellow fruits with a marked tip have a smooth and thin pericarp.C. limon ‘Interdonato’ItalyIt has large, oblong, cylindrical pointed fruit. Pericarp strongly adheres to the fruit; it is thin, smooth, and yellow. With few seeds.C. limon ‘Lisbon’PortugalCalifornia, Arizona, Australia, Uruguay, ArgentinaIt has long spines, thick skin, pink flowers, and pale-yellow flesh.C. limon ‘Monachello’ItalyThe main advantage of this variety is high resistance to the disease caused by Phoma tracheiphila. Table 2 Hybrids of C. limon. C. limon ‘Lemonime’hybrid C. limon and C. aurantifoliaIt has fruit larger than limes (C. aurantifolia).C. limon ‘Lumia’hybrid C. maxima and C. medica, subsequently hybridized with C. limonThe fruit resembles a pear. It can reach large sizes. C. limon ‘Ponderosa’ hybrid C. limon and C. medicaFruits with a pear-shaped and thick pericarp.C. limon ‘Volkamer’hybrid C. limon and C.aurantium Specimens smaller than C. limon. The fruit has few seeds and a thick, rough, light reddish pericarp. The flesh and juice are yellow-red. The hybrid is resistant to many diseases.
Narratives Review DOI: 10.3390/plants9010119 Study: weak evidence | Klimek-Szczykutowicz M, Szopa A et al. Citrus limon (Lemon) phenomenon—a review of the chemistry, pharmacological properties, applications in the modern pharmaceutical, food, and cosmetics industries, and biotechnological studies. Plants. 2020;9(1):119. |
| 21. | ● Verfügbar unter: http://link.springer.com/10.1007/978-94-007-4053-2_71 Origin/Distribution: Meyer lemon is named after USDA plant explorer Frank Meyer who discovered the plant growing as a dooryard tree in Beijing, China in 1908. Its history prior to that is unknown. Its parentage is unknown, but it is considered either an orangelemon or a mandarin-lemon hybrid or lemonorange-mandarin hybrid. Agroecology: Meyer lemon is robust, vigorous and cold and heat hardy. It grows well in warm climates. It grows well in standard citrus producing climates, but also grows in cooler areas, and areas that receive brief freezes. It is fairly cold hardy, surviving temperatures down to −3°C. Its optimum temperature for growth is 25–30°C and growth is halted at >40°C. It needs protection against severe frosts, strong and cold winds. Studies in Pakistan reported that C. limon juice from Lisbon variety was found to be more acidic (pH 2.50) followed by Eureka (pH 2.56), Meyer (pH 2.62) and Bush (pH 2.69) (Khosa et al. 2011 )
DOI: 10.1007/978-94-007-4053-2_71 Book | Lim TK. Citrus 'Meyer'. In: Lim TK (Ed.). Edible Medicinal And Non-Medicinal Plants. Dordrecht: Springer Netherlands; 2012. S. 619–622. |
| 22. | ● Website | Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020. |
| 23. | ● Website | The Big Climate Database. Version 1.2. Lemon. Apple. Melon, honeydew. 2025. |
| 24. | 🞽 DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600. |
| 25. | 🞽 Taking into account all the aspects investigated by this study DOI: 10.1016/j.jenvman.2013.06.007 | Pergola M, D’Amico M et al. Sustainability evaluation of Sicily’s lemon and orange production: An energy, economic and environmental analysis. Journal of Environmental Management. 2013;128:674–682. |
| 26. | 🞽 The lemon (Citrus limon), a hybrid derived from the citron (C. medica) and lime (C. aurantifolia), is extensively cultivated in the Mediterranean coast, America, and Southeast Asia. For instance, the essential oils (terpenes) and phenolic compounds found in lemon exhibit strong antioxidant properties and are utilized as natural sources of functional ingredients, non-toxic preservatives, and active constituents in film matrixes.
In-vitro Laborstudie DOI: 10.3390/foods14152586 Study: weak evidence | Wang Z, Fu Q et al. Physical aspects, phytochemical profiles, and nutritional properties of lemon (Citrus limon) slices under different drying technologies. Foods. 2025;14(15):2586. |
| 27. | 🞽 "Thus, the origin of the lemon has been a source of conflicting opinions by both historians and taxonomists. Bonavia (1888) concluded that the lemon reached India relatively late, whereas Tolkowsky (1938) believed lemons are mentioned in early Sanskrit texts dated around 800 BC. Webber et al. (1967) suggested Southern China or possibly upper Burma as the native area of the lemon." "Cytoplasmic data and analysis of the fit of different concrete parental models suggest that C. aurantium × C. medica are at the origin of C. limetta and C. limon accessions."
Phylogenetische und molekulargenetische Laborstudie DOI: 10.1093/aob/mcw005 Study: weak evidence | Curk F, Ollitrault F et al. Phylogenetic origin of limes and lemons revealed by cytoplasmic and nuclear markers. Ann Bot. 2016;117(4):565-583. |
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