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Linsen, rot, roh (Erve, Küchen-Linsen)

Linsen, rot, roh (Erve, Küchen-Linsen) haben einen hohen Eiweissanteil und sind leicht verdaulich. Sie enthalten viel Ballaststoffe und Proteine.
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Rote Linsen stammen aus Indien und der Türkei. Im Handel sind sie in getrocknetem Zustand erhältlich. Sie sind bereits geschält und lassen sich schnell und einfach garen.

Verwendung in der Küche:Rote Linsen sind geschälte braune oder violette Linsen, deren Kern orange-rot ist. Aufgrund der fehlenden Schale muss man sie vor dem Kochen nicht einweichen und sie garen schneller als andere Hülsenfrüchte.

Beim Kochen bekommen rote Linsen eine gelbliche Farbe. Weil sie leicht zerfallen, eigenen sie sich gut für Püree, Eintöpfe und Suppen. Dal oder Curry, mittlerweile allerorts bekannte indische Gerichte verfeinert mit verschiedenen orientalischen Gewürzen, schmecken hervorragend mit Linsen als Basiszutat.

Rote Linsen finden für Suppen, Püree und Eintöpfe Verwendung.

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das Lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler.

Lagerung:Durch optimale Lagerungsbedingungen sind rote Linsen sehr lange (fast ein Jahr) haltbar. Dies Bedarf einer trockenen, wenn möglich lichtgeschützten- sowie kühlen Lagerung.

Inhaltsstoffe:Linsen enthalten weniger als 1 % Fett. Dafür sind die Eiweiss- und Kohlenhydratanteile sehr hoch, weshalb sie vor allem für die vegane Ernährung sehr beliebt und wichtig sind. Ungeschält enthalten sie auch sehr viele Ballaststoffe was sehr sättigend wirkt. Dazu enthalten Sie Folsäure, Eisen, Magnesium, Vitamin B1 und B6, Kalium, Zink und Kupfer.1

Linsen haben einen hohen Anteil an Purinen, die der Körper zu Harnsäure umwandelt und über die Nieren ausseidet. Dies sollten Menschen mit einem erhöhten Harnsäurespiegel beachten, da sonst Gichterscheinungen auftreten können.

In roher Form sind Linsen unbekömmlich, da sie giftige Inhaltsstoffe (z.B. Lektine) enthalten, die das Kochen unschädlich macht. Das Einweichen oder Keimen reduziert diese unbekömmlichen Stoffe.

Gekeimte Linsen sind auch roh zum Verzehr oder zur Weiterverarbeitung geeignet. Der Keimvorgang schliesst die Nährstoffe besser auf: dadurch erhöht sich der Gehalt an B-Vitaminen. Linsenkeime enthalten auch mehr Vitamin C.

Gesundheitliche Aspekte:Linsen sind ein guter Eisenlieferant (8 mg/100g) und gelten daher als wirksam gegen Blutarmut. Aufgrund des hohen Ballaststoffanteils helfen sie bei Verstopfungen, und senken den Cholesterinspiegel. Sie lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen und sind daher für Diabetiker geeignet und empfohlen. Der hohe Folsäuregehalt kommt Frauen mit Kinderwunsch und auch Schwangeren zugute.1

Äusserlich angewendet, hilft gekochtes, abgekühltes Linsenpürree bei Gichterscheinungen.

Allgemeine Information:Die Linse oder Erve (Lens culinaris), auch Küchen-Linse genannt ist eine Pflanzenart aus der Gattung Linsen (Lens) aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Sie stammt wahrscheinlich von der wilden Lens orientalis ab.

Die Form der Linsen ist einheitlich flach und rund. Sie unterscheiden sich in der Grösse und Farbe. Tellerlinsen gehören mit 6 - 7 mm Durchmesser zu den grössten Linsen, Zuckerlinsen mit 4 - 5 mm zu den kleinsten. Im Handel verbreitet sind ebenfalls: Berglinsen, Beluga-Linsen, Puy-Linsen und Gelbe Linsen, welche sehr stark in der Farbe variieren.

Literatur / Quellen:

  1. Roger J. Heilkräfte der Natur. Ein Praxishandbuch. Zürich: Advent Verlag. 2006.

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