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Zuckermaiskörner, konserviert (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von konservierten Zuckermaiskörnern in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
83%Wasser 78Makronährstoff Kohlenhydrate 78.29%/13Makronährstoff Proteine 13.11%/09Makronährstoff Fette 8.6% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.7g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Zuckermaiskörner (konserviert) können Sie schnell und einfach in der Küche zubereiten, da sie vorgekocht sind. Ob kalt oder warm, der süsse Mais, in Bio-Qualität erhältlich, schmeckt in vielen Gerichten und ist zudem glutenfrei.

Verwendung in der Küche

Auf unseren Tellern landen Maiskörner der Sorte Zuckermais, die süsslich schmecken.1 Botanisch zählt Mais zu Getreide, kulinarisch nutzen ihn viele wie Gemüse.

Viele Menschen schätzen die vorgekochten, konservierten Zuckermaiskörner aufgrund ihrer langen Haltbarkeit und schnellen Handhabung. Konservierten Zuckermais können Sie in einer Vielzahl von Gerichten nutzen. Maiskörner finden in Suppen, Salaten, veganem Chili sin Carne, Gemüsepfannen, Gratins, Aufläufen oder Tacos Verwendung. Als Beilage passt Süssmais zu Gemüse wie Kartoffeln, Tomaten, Karotten und Hülsenfrüchten. Der süssliche Geschmack der Maiskörner ist gut mit scharfen Gewürzen wie Chilipulver oder Cayennepfeffer zu ergänzen. Auch Rezepte für gebratenen Süssmais, Mais als Brotaufstrich oder Maisbrot sind zu finden.

Bevor Sie in Dosen oder Gläsern eingemachten, vorgekochten Mais zubereiten, sollten Sie die gelben Körner mit Leitungswasser abspülen und anschliessend abtropfen lassen, da konserviertem Zuckermais Zusatzstoffe (z.B. Zucker oder Salz) beigemischt sein könnten. Da konservierter Zuckermais nicht roh, sondern vorgekocht ist, können Sie die süssen Körner auch ohne erneutes Kochen verwenden.

Lesen Sie über weitere Mais-Produkte in den folgenden Artikeln: Maiskörner (roh), Maiskolben (roh), Maisgriess, Maismehl, Mais-Tortilla.

Veganes Rezept für One-Pot-Pasta mit Süssmais

Zutaten (für 4 Personen): 1 l Gemüsebrühe, 1 Konservendose gelbe Zuckermaiskörner (bio), 400 g vegane Vollkorn-Nudeln (z.B. Makkaroni), 200 g Zucchini, 125 ml Hafersahne, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, ½ Bio-Zitrone, 2 EL Rapsöl, 1 Handvoll frischer Basilikum, ½ TL schwarzer Pfeffer, ¼ TL Salz.

Zubereitung: Süssmais gründlich abspülen und gut abtropfen lassen. Zitrone mit heissem Wasser abspülen und trocknen. Schale abreiben und Saft der halben Zitrone auspressen. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Zucchini waschen, putzen, vierteln und in Scheiben schneiden. Basilikum abspülen, Blätter abzupfen und fein hacken. In einem Topf Öl erhitzen, das vorbereitete Gemüse hineingeben und 5 Min. anbraten. Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen. Vegane Sahne, Gemüsebrühe und Nudeln hinzufügen. Sauce mit dem vorgekochten Mais kochen, bis sich Blasen bilden, dann für 12-15 Min. bei mittlerer Stufe köcheln lassen. Vegane One-Pot-Pasta mit der abgeriebenen Zitronenschale, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und frisches Basilikum unterrühren.

Vegane Rezepte mit konservierten Zuckermaiskörnern finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Konservierte Maiskörner sind ganzjährig in Supermärkten (z.B. Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa) und Bio-Supermärkten (z.B. Denn's Biomarkt, Alnatura) erhältlich - meist in der Dose oder im Glas, teilweise auch tiefgekühlt.

Konservierter Süssmais häufig auch in Bio-Qualität erhältlich, auf jeden Fall in Reformhäusern, Bio-Läden oder im Online-Handel.

Die Verfügbarkeit von Zuckermaiskörnern (konserviert) ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Gekochte, konservierte Zuckermaiskörner weisen mehrheitlich eine Haltbarkeit von 18 Monaten nach der Abfüllung auf. Häufig sind die luftdicht eingeschweissten Körner sogar mehrere Jahre haltbar. Prüfen Sie gelegentlich, ob sich die Konserven aufblähen oder ob sie eingedrückt sind, denn dann kann es zu einem Eindringen von Sauerstoff und Mikroorganismen kommen, die den Süssmais verderben. Die Haltbarkeit gefrorener Maiskörner beträgt bis zu 8 Monate in der Tiefkühltruhe.

Verbrauchen Sie geöffneten Dosenmais oder Mais aus Gläsern innerhalb weniger Tage. Bleibt Süssmais in der angebrochenen Dose zurück, füllen Sie die Körner in einen verschliessbaren Vorratsbehälter um. Der Grund: Das Innere der Konservendose ist mit einem Schutzlack beschichtet. Das Öffnen oder versehentliche Kratzen einer Gabel im Doseninneren beschädigt die Schutzschicht, wodurch sich Zinn aus dem Dosenmaterial lösen und im Maiskorn einlagern kann. Zinn kann in grösseren Mengen die Nieren belasten. Zwar ist das Risiko sehr gering, doch als Vorsichtsmassnahme ist das Umfüllen der Zuckermaiskörner in ein alternatives Behältnis dennoch empfehlenswert.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

100 g Zuckermaiskörner (gelb, konserviert) haben einen Energiegehalt von 74 kcal und besitzen 13 g Kohlenhydrate, wovon 4,1 g Zucker und 1,7 g Ballaststoffe sind. Konservierter Mais ist mit 2,2 g Eiweiss pro 100 g eher proteinarm und hat einen geringen Anteil an Fett (1,4 g/100g). Der Kochsalzgehalt beträgt 414 mg/100g, was 17,3 % des Tagesbedarfs ausmacht.3

In konserviertem Zuckermais sind nur wenige Vitamine enthalten. Den höchsten Vitamingehalt hat Folat (Folsäure). Der Anteil des Vitamins macht bei einer Aufnahme von 100 g Zuckermaiskörnern rund 15 % des Tagesbedarfs aus. Der Gehalt von 29 µg/100g ist vergleichbar mit demjenigen von rohem Buchweizen (30 µg/100g). Einen hohen Folat-Anteil haben mit 625 µg/100g reife Mungbohnen (roh nur gekeimt essbar).3

116 mg Kalium sind in 100 g Konservenmais vorzufinden (6 % des Tagesbedarfs). Roher Langkornreis (115 mg/100g) beinhaltet ähnlich viel des Mengenelements. Besonders reich an Kalium sind unter anderem Fenchelsamen (1694 mg/100g).3

Geringe Mengen an Phosphor, Magnesium und Zink sind noch in Konservenmais zu finden.

Die gesamten Inhaltsstoffe von konservierten Zuckermaiskörnern, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Mais ist gut verträglich, da er glutenfrei ist. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit können ihn ohne Bedenken verzehren.6 Der Verzehr der gelben Körner empfiehlt sich bei Darmerkrankungen (z.B. Reizdarm, chronische Dickdarmentzündung, Zöliakie), da die Körner eine schützende Wirkung auf die Darmschleimhaut entfalten. Bei chronischen Nierenerkrankungen können Maiskörner mit ihrer leicht harntreibenden Wirkung Linderung verschaffen. Der Verzehr von Mais kann zudem bei einer Schilddrüsenüberfunktion unterstützen, da er die Schilddrüsenaktivität hemmt. Zudem fördert Mais eine gesunde Gewichtszunahme bei Untergewicht.7

Ist Mais aus der Dose ungesund? Konservierte Lebensmittel gelten häufig als weniger nährstoffreich als frische Produkte. In Abhängigkeit vom jeweiligen Lebensmittel können Gefrier- und Konservierungsprozesse den Nährwert jedoch gut erhalten. Die thermische Behandlung zu Beginn der Verarbeitung kann zu Verlusten wasserlöslicher und sauerstoffempfindlicher Vitamine wie Vitamin C und einiger B-Vitamine (B1, B2, B5, B6, B7) führen. Während der anschliessenden Lagerung in Konserven bleiben viele dieser Nährstoffe jedoch vergleichsweise stabil, da Sauerstoff weitgehend ausgeschlossen ist. Auch Lagerung und Zubereitungsarten frischer oder gefrorener Lebensmittel können mit relevanten Nährstoffverlusten einhergehen.2 Eine Studie von 2005 zeigt, dass sich der Gehalt an Carotinoiden nicht wesentlich zwischen frischem und konserviertem Mais unterscheidet.4

Lesen Sie ergänzende Informationen unter der Zutat Maiskolben, roh (Zuckermais) und Maiskörner.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Zuckermaiskörnern (konserviert) kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Konservierter Zuckermais enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:11,15,19,32

  • Isoprenoide: Triterpene: Steroide (Beta-Sitosterol, Campestanol, Stigmasterol, Delta-5-Avenasterol); Tetraterpene: Carotinoide (Carotine: α-Carotin, β-Carotin; Xanthophylle: Lutein, Zeaxanthin, β-Cryptoxanthin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäure (Vanillinsäure, Protocatechinsäure, Syringinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Ferulasäure, p-Cumarsäure, Kaffeesäure, Sinapinsäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin), Flavanone (Hesperetin), Anthocyane (Cyanidin-Derivate, Peonidin-Derivate, Pelargonidin-Derivate); Tannine (Plobaphene)
  • Weitere organische Verbindungen: Alkohole (Policosanole)
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure

Die Zusammensetzung der Phytochemikalien variiert zwischen den verschiedenen Maissorten. Unterschiede zwischen Körnermais und Zuckermais (Zea mays var. saccharata) entstehen durch Genotypen und Erntezeitpunkte.15 Insbesondere gelber Mais ist reich an Carotinoiden, darunter Lutein (50 %), Zeaxanthin (40 %), Beta-Cryptoxanthin (3 %), β-Carotin (4 %) und α-Carotin (2 %). Der Körper kann α-, β-Carotin und β-Cryptoxanthin zu Vitamin A umwandeln, das für den Sehvorgang sowie für Struktur und Gesundheit von Geweben eine wichtige Rolle spielt. Lutein und Zeaxanthin reichern sich gezielt in der Makula der Retina an, wo sie bis zu 90 % des kurzwelligen blauen Lichts filtern und so vor oxidativem Stress sowie strukturellen Schäden schützen.5,10,15 Weitere wichtige pflanzliche Quellen von Carotinoiden sind Grünkohl, Wirsing, Spinat, Brokkoli, Erbsen und Petersilie.10

Der Gesamtgehalt an phenolischen Verbindungen ist in Mais (Zea mays) höher (1555 ± 60 µmol/100g TG) als in anderen Getreidearten wie Reis (799 ± 39 µmol/100g TG), Hafer (653 ± 19 µmol/100g TG) und Weizen (556 ± 17 µmol/100g TG).32 Metaanalysen und Kohortenstudien berichten, dass 2,5 Portionen pro Tag an Vollkornprodukten im Vergleich zu 0,5 Portionen mit einem um 21 % geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs verbunden sind. Zu diesen Vollkornprodukten zählen neben Mais, Gerste, Buchweizen, Hirse, Sorghumhirse, Hafer, Quinoa, Vollkornreis und Roggen.17

Im Vergleich zu Obst und Gemüse liegen phenolische Verbindungen in Getreidearten wie Mais zu einem deutlich höheren Anteil in unlöslich gebundener Form vor. Verarbeitungsschritte wie Erhitzen oder Fermentieren können die Biozugänglichkeit dieser gebundenen Phenole erhöhen.32 Eine neuere Studie zeigt, dass phenolische Verbindungen in Zuckermais überwiegend in freier Form vorliegen. Gebundene Phenole im Zuckermais sind primär in der Randschicht (Kleie) lokalisiert. Eine dünne Kleieschicht stellt einen wichtigen Vorteil von Zuckermais gegenüber herkömmlichen Maissorten dar, da sie zur besseren sensorischen Qualität beiträgt.17 Der Gehalt an phenolischen Verbindungen ist in Dosenmais nur wenig geringer als in frischen Maiskörnern.2

Phenolische Verbindungen wie Anthocyane gehören zu den am besten untersuchten und repräsentativsten Verbindungen in Mais. Sie bieten ein breites Spektrum an gesundheitlichen Vorteilen, darunter antioxidative Effekte. Studien zeigen höhere Anthocyangehalte von pigmentiertem Mais im Vergleich zu gelbem Mais.15,16 Neben den Anthocyanen tragen insbesondere Phenolsäuren wie Ferulasäure wesentlich zur antioxidativen Wirkung bei. Sie hemmen die Bildung reaktiver Sauerstoff- und Stickstoffspezies (ROS bzw. RNS) und neutralisieren freie Radikale. Ferulasäure besitzt entzündungshemmende, antimikrobielle, antikanzerogene (u.a. bei Lungen-, Brust-, Darm- und Hautkrebs) und antithrombotische Effekte.15

Der Maiskeim weist mit 24,2-30,7 % den höchsten Ölanteil auf, während Endosperm und Perikarp lediglich 0,4-1,2 % Öl enthalten. Das dominierende Phytosterol ist β-Sitosterol, das etwa 77–87 % der gesamten Phytosterole ausmacht, gefolgt von Campestanol (13–23 %). Stigmasterol und Delta-5-Avenasterol kommen nur in Spuren vor. Eine hohe Aufnahme von Pflanzensterolen (ca. 1,6 g pro Tag) kann beim Menschen die Serumkonzentrationen von LDL- und Gesamtcholesterin senken, ohne die HDL-Cholesterinwerte zu beeinflussen. Phytosterole konkurrieren im Darm mit Cholesterin um die Aufnahme in Mizellen, winzigen Fetttröpfchen, die Cholesterin transportieren und reduzieren so die Cholesterinaufnahme.15,32

Im Maiskorn ist Phytinsäure enthalten, die die Aufnahme von Zink beeinträchtigt. Für Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung stellt Phytinsäure kaum ein Problem dar. Langes Kauen und die Magensäfte aktivieren körpereigene Phytasen (Enzymgruppe, die Phytinsäure abbaut). Fermentieren oder Keimen reduzieren den Gehalt der Phytinsäure vor dem Verzehr zusätzlich. Ergebnisse einer Humanstudie bestätigen, dass eine Reduktion der Phytinsäure in Maissorten die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen wie Zink signifikant verbessern kann.19

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Mais kann in Form einer Maisallergie Beschwerden hervorrufen. Menschen mit einer Maisallergie sollten daher auf den Verzehr von maishaltigen Produkten verzichten. Ebenso ist eine Kreuzallergie zu Weizen, Roggen, Weidelgras und Hafer möglich. Bei einer Kreuzallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf gleiche oder ähnliche Allergene in unterschiedlichen Lebensmitteln.12

Der glykämische Index (GI) von Mais ist je nach Sorte und Zubereitungsart unterschiedlich, weshalb unterschiedliche GI-Werte publiziert sind. Für gekochten, gelben Mais ist ein GI-Wert von 56 zu finden.20 Gekochter Zuckermais (Zea mays var. saccharata) weist einen GI zwischen 60 und 72 auf.20,21 Eine Studie aus Indonesien gibt aber für gekochten Zuckermais einen GI-Wert von 36 an, was sehr niedrig erscheint.22 Gedämpfter oder gekochter Mais gilt als Lebensmittel mit mittlerem bis hohem GI. Lebensmittel mit einem hohen GI führen zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers, was auch den Insulinspiegel im Blut steigen lässt. Längerfristig kann dies zu Insulinresistenz und Diabetes führen. Die tatsächliche Blutzuckerreaktion ist von diversen Faktoren abhängig, weshalb der GI nur als Richtwert zu verstehen ist. Menschen, die an Diabetes leiden, sollten Zuckermais massvoll konsumieren.

Eine einseitige, ausschliesslich auf Mais fokussierte Ernährung könnte zur Vitaminmangelkrankheit Pellagra führen. Grund dafür ist, dass Mais geringe verwertbare Mengen des Vitamins Niacin und der Aminosäure Tryptophan aufweist. Pellagra äussert sich vorwiegend durch Dermatitis und Diarrhö.18 Eine ausgewogene Ernährung, die z.B. Mais mit Hülsenfrüchten kombiniert, ist empfehlenswert.

In einigen Lebensmittelkonserven haben WissenschaftlerInnen die chemische Verbindung Bisphenol A gefunden. Bisphenol A fungiert als Ausgangsstoff für die Herstellung von Epoxidharzen. Die Kunstharze dienen als Korrosionsschutz in den Konservendosen. Zwar sind akute Gesundheitsschäden nicht zu befürchten, jedoch kann bei häufigem Konsum von Dosenprodukten das Gesundheitsrisiko steigen. Bisphenol A kann beim Menschen zu Unfruchtbarkeit, frühreifer Pubertät, hormonabhängigen Tumoren wie Brust- und Prostatakrebs und verschiedenen Stoffwechselstörungen führen.8 Auch Zinn kann durch eine Beschädigung der Schutzschicht der Dose in die Maiskörner übergehen. Bei einer hohen Konzentration von Zinn in der Nahrung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Eine Untersuchung von 2019 konnte bei keiner Probe von Konservenmais einen Zinngehalt oberhalb der Nachweisgrenze feststellen. Trotzdem lautet die Empfehlung, Lebensmittel aus angebrochenen Konservendosen in andere Behälter umzufüllen.9

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Zur Einschätzung der Klimafreundlichkeit eines Lebensmittels dient in erster Linie der CO2-Fussabdruck. Dieser hängt von unterschiedlichen Aspekten ab, wie Anbauweise (konventionell/biologisch), Saisonalität, Herkunftsland, Verarbeitung, Transport und gegebenenfalls Verpackung. Laut einer deutschen Studie von 2020 beträgt der CO2-Fussabdruck von Mais aus der Dose 1,2 kg CO2eq/kg.23

Der Wasserfussabdruck zur Herstellung von 1 kg Maiskörner beträgt 1314 Liter Wasser.24

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Menschen bauen Süssmais nicht nur als Lebensmittel, sondern häufig auch als Futtermittel und Energiepflanze an. Die Nachfrage nach Mais ist dementsprechend hoch. Monokulturen, hoher Pestizideinsatz und der Anbau des umstrittenen Genmaises (gentechnisch veränderter Mais) sind die Folgen.14 Mehr Informationen zum Thema Genmais und den Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt finden Sie im Artikel Maiskörner (roh).

Wir empfehlen den Griff zu Bio-Mais und Bio-Maisprodukten, da der biologische Anbau ohne den Einsatz chemischer Pestizide stattfindet. Ebenso ist die Nutzung genetisch veränderter Maissorten untersagt.

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die Maispflanze (Zea mays) stammt ursprünglich aus Mesoamerika. Von Mexiko aus, wo vor etwa 9000 Jahren die erste Domestikation stattfand, verbreitete sich Mais über den gesamten amerikanischen Kontinent. Heute kultivieren ihn Menschen auf der ganzen Welt.25 Mais ist ein extremer Fall einer vom Menschen geschaffenen, an seine Bedürfnisse angepassten Pflanze und das Getreide mit einem der höchsten Ertragspotenziale.13

Zuckermais unterscheidet sich von anderen Maisvarietäten durch einen geringeren Stärkegehalt und eine höhere Zuckerkonzentration. Er stammt ursprünglich aus den USA und hat sich seither in Ländern auf der ganzen Welt zu einem beliebten Nahrungsmittel entwickelt.25 Hauptanbauländer waren im Jahr 2023 die USA, China und Brasilien.26

Industrielle Herstellung

Nach der Ernte, dem Schälen und Reinigen unterlaufen die Maiskolben einer Entkernung. Der nächste Schritt ist das Blanchieren der Maiskörner. Darauf erfolgt die Abkühlung, gefolgt von der Abfüllung in sterilisierte Konservendosen. Die Maisdosen sind mit einer Flüssigkeit aus Wasser, Salz und/oder Zucker gefüllt, die, zusätzlich zur Pasteurisierung, den Zuckermais konservieren. Im Anschluss findet die luftdichte Verschliessung der Dosen statt, um den Inhalt vor Licht und Sauerstoff zu schützen. Es folgt das Pasteurisieren der Dose resp. des Inhalts, um zurückgebliebene Keime abzutöten - also die Konservierung von Maiskorn. Dieser Sterilisationsprozess verlängert die Haltbarkeit von Mais und garantiert die Qualität (Geschmack, Farbe).27

Weiterführende Informationen

Mais (Zea mays) ist, wie Weizen, eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süssgräser (Poaceae). Es gibt eine Klassifizierung von Mais auf Grundlage der Grösse und Zusammensetzung des Endosperms, die zu einer Definition nach Körnertyp wie folgt führt: Zahnmais (dent corn), Hartmais (flint corn), Wachsmais (waxy corn), Stärkemais (flour corn), Zuckermais (sweet corn), Puffmais (pop corn) und Spelzmais (pod corn). Ein weiteres Unterscheidungs- oder Klassifizierungskriterium ist die Süsse resp. der Zuckergehalt. Der Restzuckergehalt hängt von der Maissorte und dem Erntezeitpunkt auf dem Feld ab.28

Während die sogenannten Maistypen Silomais und Körnermais Verwendung als Tierfutter finden, ist Zuckermais der vorwiegend von Menschen verzehrte Mais.1 Zuckermais ist eine spezielle Maissorte mit hohem Zuckergehalt aufgrund einer veränderten Stärkesynthese im Endosperm. Die kommerzielle Produktion kennt vier Gruppen von Zuckermais, die sich durch ihren Zuckergehalt unterscheiden, darunter u.a. Standard (standard sugary) und supersüss (supersweet). Supersüsser Mais ist die am häufigsten angebaute Sorte. Landwirtinnen und Landwirte kultivieren Zuckermais hauptsächlich als Gemüse für den Frischverzehr oder zur Konservenherstellung, nicht zur Nutzung als Getreide.17 Zuckermais bezeichnet man als Varietät (var. oder convar.), Unterart (subspecies) oder als Mutation.29,30

Die Methode der Konservierung von Lebensmitteln in Dosen hat ihren Ursprung im frühen 19. Jh. In den Jahren der Napoleonischen Kriege setzte die französische Regierung ein hohes Preisgeld für den Erfinder aus, der eine billige und wirksame Methode zur Konservierung grosser Mengen von Lebensmitteln entwickeln konnte. Im Jahr 1809 stellte Nicolas Appert, ein französischer Konditor und Bierbrauer, fest, dass in Gläsern gekochte Lebensmittel nur dann verdarben, wenn die Dichtungen undicht waren, und entwickelte eine Methode zur Versiegelung von Lebensmitteln in Glasgefässen. 1810 zeichnete ihn Graf Montelivert, ein damaliger französischer Innenminister, aus. Im selben Jahr erhielt der Brite Peter Durand ein Patent für ein Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln in Blechkanistern resp. Konservendosen, das er womöglich von Philippe de Girard erlernt hatte. Durand verkaufte das Patent an Bryan Donkin und John Hall aus London, welche die Technik der Verzinnung von Eisen und der Versiegelung von Lebensmitteln in Zinnbehältern weiterentwickelten und eine Konservenfabrik gründeten.27,31

Damals war der Grund für den fehlenden Verderb der Lebensmittel noch unbekannt. Es sollte noch 50 Jahre dauern, bis Louis Pasteur die Rolle der Mikroben beim Verderb von Lebensmitteln nachwies.27

Alternative Namen

Alternativnamen für Mais sind: Kukuruz, Welschcorn (Welschkorn), türkischer Weizen, Türkischcorn, Türken. Türgge oder Törgge sind schweizerische Bezeichnungen für den gelben Speisemais.

Die englische Bezeichnung von Maiskörnern lautet corn kernels oder maize kernels. Zuckermais oder Süssmais sind als sweet corn (sweetcorn oder sweet-corn) geläufig, konservierte Zuckermaiskörner (Konservenmais, Mais aus der Dose) als canned sweet corn.

1.

"Silomais und Körnermais werden für die tierische Ernährung verwendet, wobei beim Silomais die gesamte Pflanze und beim Körnermais nur die Körner verfüttert werden. Zuckermais hingegen ist der süssschmeckende Mais, den wir typischerweise als Maiskolben essen. Das haben wir einem natürlichen Gendefekt zu verdanken, welcher die vollständige Umwandlung von Zucker in Stärke verhindert Darüber hinaus gibt es noch alle möglichen weiteren Mais Typen wie z.B. Polentamais oder Popcornmais."

"Mais ist eine versatile Pflanze. 12.8% des weltweit produzierten Maises wird direkt für die menschliche Ernährung verwendet [1]. Von Maisbrot, Tortillas über Polenta bis zu Popcorn: Mais kann in den verschiedensten Formen verzehrt werden. Insbesondere in Lateinamerika, Afrika und einigen asiatischen Ländern stellt Mais ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar [1]. In den Industrieländern hingegen wird Mais primär als Futtermittel für Tiere, wie Rinder, Schweine oder Geflügel verwendet (ca. 56.3% der globalen Maisproduktion) [1]. Ausserdem findet Mais Anwendung als Zuckerersatzstoff (Maissirup) oder als Energiepflanze, etwa als Substrat in Biogasanlagen oder für die Erzeugung von Biokraftstoff wie Ethanol."

Website

ETH Zürich. Sortengarten: Mais (Zea mays). 2024.

2.🞽

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

"While canned foods are often regarded as less nutritious than fresh or frozen products, research reveals that this is not always true. The effects of processing, storage and cooking are highly variable by commodity. In general, while canning often lowers the content of these water-soluble and thermally labile nutrients, storage and cooking of fresh and frozen vegetables can also significantly lower the nutritional content."

Table 12 Total phenolics

DOI: 10.1002/jsfa.2825

Study: weak evidence

Rickman JC, Barrett DM, Bruhn CM. Nutritional comparison of fresh, frozen and canned fruits and vegetables. Part 1. Vitamins C and B and phenolic compounds. J Sci Food Agric. 2007;87(6):930–944.

3.

Nährstofftabellen.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

4.🞽

Experimentelle Lebensmittelanalyse in wissenschaftlichem Journal

"This study has shown the effects of processing on carotenoids in two popular varieties of commercially available corn grown and harvested under like conditions. Overall, fresh GWK corn contained an average of 702 μg/100 g compared to 35.5 μg/100 g for fresh WS corn. The process of canning did not significantly alter the levels of carotenoids in GWK and WS corn. Frozen samples of corn contained comparable or greater amount of carotenoids. The findings suggest that canned and frozen corn may be an equivalent or superior dietary source of carotenoids compared to fresh corn."

DOI: 10.1016/j.jfca.2004.04.001

Study: weak evidence

Scott CE, Eldridge AL. Comparison of carotenoid content in fresh, frozen and canned corn. Journal of Food Composition and Analysis. 2005;18(6):551-559.

5.🞽

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

"Lutein and zeaxanthin are carotenoid pigments that impart yellow or orange color to various common foods such as cantaloupe, pasta, corn, carrots, orange/yellow peppers, fish, salmon and eggs. Their role in human health, in particular the health of the eye, is well established from epidemiological, clinical and interventional studies. They constitute the main pigments found in the yellow spot of the human retina which protect the macula from damage by blue light, improve visual acuity and scavenge harmful reactive oxygen species."

DOI: 10.3390/nu5041169

Study: weak evidence

Abdel-Aal E-SM, Akhtar H, Zaheer K, Ali R. Dietary sources of lutein and zeaxanthin carotenoids and their role in eye health. Nutrients. 2013;5(4):1169–1185.

6.🞽

Narratives Review

"Many non-gluten cereals and starches (rice, corn, sorghum, millets, and potato/pea starch) and various gluten replacers (xanthan and guar gum) have been used for retaining the physical-sensorial properties of gluten-free, cereal-based products. "

DOI: 10.3389/fnut.2018.00116

Study: weak evidence

Rai S, Kaur A, Chopra CS. Gluten-free products for celiac susceptible people. Front Nutr. 2018;5:116.

7.

"Süsser Mais, Maismehl und andere Maisprodukte üben eine schützende Wirkung auf die Darmschleimhaut aus. Weil Mais kein Gluten enthält, wird er auch von angegriffenen Verdauungssystemen gut vertragen. Deshalb hilft Mais bei: Darmdyspepsie, Reizdarm, chronischer Dickdarmentzündung, Säuglingen, Zöliakie"

"Chronische Niedererkrankungen mit Niereninsuffizienz: Maiskörner haben einen leicht harntreibende Wirkung..."

"Überfunktion der Schilddrüse: Mais wirkt leicht hemmend auf die Schilddrüse und den gesamten Stoffwechsel..."

"Untergewicht im Allgemeinen: Mais in jeder Form wird zur Gewichtszunahme empfohlen."

"Sein Eiweiss ist von niedriger Wertigkeit, er enthält nicht genügend Niacin und wenig Kalzium. Diese Mängel können zu einem ernsthaften Problem werden, vor allem wenn Mais als Hauptnahrungsmittel eingesetzt wird wie z.B. in der Säuglingsernährung."

"Glücklicherweise lässt sich dieser Mangel ausgleichen oder beheben, indem man Mais mit anderen Nahrungsmitteln (wie Hülsenfrüchten, Sonnenblumenkernen usw.) kombiniert."

Book

Pamplona Roger JD. Heilkräfte der Natur: Ein Praxishandbuch. Zürich: Advent Verlag. 2006.

8.🞽

Narratives Review

"BPA is not only used in the production of plastics intended to a direct contact with food, including plastic packaging and kitchenware, but also in inner coatings of cans and jar caps."

"Therefore, BPA has been shown to play a role in the pathogenesis of several endocrine disorders including female and male infertility, precocious puberty, hormone dependent tumours such as breast and prostate cancer and several metabolic disorders including polycystic ovary syndrome (PCOS)."

Study: weak evidence

Konieczna A, Rutkowska A, Rachoń D. Health risk of exposure to Bisphenol A (Bpa). Rocz Panstw Zakl Hig. 2015;66(1):5–11.

9.

"Als Material für Konservendosen wird vor allem Weiss- und Aluminiumblech verwendet. Weissblech ist ein bis zu 0,49 mm dünnes Stahlblech, dessen Oberfläche zwecks Korrosionsschutz mittels Schmelztauchverfahren oder elektrolytisch mit Zinn beschichtet wird. Insbesondere bei sauren Lebensmitteln oder bei solchen in Aufgussflüssigkeit mit Zitronensäure-Zusatz kann Zinn aus dem Dosenmaterial herausgelöst werden und in das Lebensmittel übergehen – sowohl im ungeöffneten als auch noch stärker im geöffneten Zustand."

"Obwohl Zinn schon lange als für die Ernährung essenziell erkannt wurde und in der metallischen Form im Gegensatz zur organischen Verbindung (z. B. Tributylzinn) als physiologisch unbedenklich einzustufen ist, kann es dennoch durch hohe Konzentration in der Nahrung zu Vergiftungserscheinungen kommen, wobei bestimmte Einflussfaktoren den Übergang von Zinn aus der Verpackung (Konserve) in das Lebensmittel begünstigen. Symptomatische gastrointestinale Reizungen mit Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sind vor allem bei magenempfindlichen Menschen die Folge [3]."

"Aber für das ungeübte Auge ist nicht immer erkennbar, ob überhaupt eine Innenbeschichtung vorhanden ist. Deshalb wird im Bereich der Bundeswehr in der Zentralvorschrift Lebensmittelhygiene (Nr. 2.7 der Anlage 9.8 der Zentralvorschrift A1-840/5-4001) geregelt, dass Lebensmittel aus angebrochenen Konservendosen zwingend umzufüllen sind."

"Es wurden 44 Proben an Bohnen (grüne Bohnen, Kidneybohnen), Mungobohnenkeime, Mixed Pickles, Bambussprossen und -schösslinge, Tomaten in Form von Tomatenmark, Sauerkraut, Champignons, Erbsen und Möhren, Spargel und Gemüsemais untersucht. Bei keiner der untersuchten Proben wurde ein Gehalt an Zinn oberhalb der Nachweisgrenze gefunden."

Website

Wehrmed de: Zinn in Lebensmitteln aus Konservendosen. 2019.

10.🞽

Laborstudie in wissenschaftlichem Journal 

"Zeaxanthin, along with its isomer lutein, are the major carotenoids contributing to the characteristic colour of yellow sweet-corn. From a human health perspective, these two carotenoids are also specifically accumulated in the human macula, and are thought to protect the photoreceptor cells of the eye from blue light oxidative damage and to improve visual acuity."

DOI: 10.1016/j.abb.2015.01.015

Study: weak evidence

O’Hare TJ, Fanning KJ, Martin IF. Zeaxanthin biofortification of sweet-corn and factors affecting zeaxanthin accumulation and colour change. Arch Biochem Biophys. 2015;572:184–187.

11.🞽

"The total phenol and anthocyanin contents correlate with the observed antioxidant capacity. The most biological active corn samples were the blue color while the least actives were the red ones. The results show that the studied blue corn samples are good sources of antioxidant and antimutagenic compounds, which could use to develop products that contribute to human health."

"Pigmented corn has been proposed as a functional food considering that is rich in secondary metabolites that displayed biological activities. It is known that the purple and red colors of maize are due to the flavonoid content while the yellow color is produced by the presence of carotenoids. These compounds are mainly contained in the pericarp and aleurone layer of the corn. Several anthocyanins, flavonols and carotenoids have been identified in samples of pigmented corn, such as: cyanidin, pelargonidin, peonidin glucosides; protocatechuic, vanillic, p-coumaric, ferulic acids; quercetin and hesperetin derivatives, among others"

DOI: 10.1007/s13197-019-03671-3

Study: weak evidence

Loarca-Piña G, Neri M et al. Chemical characterization, antioxidant and antimutagenic evaluations of pigmented corn. Journal of Food Science and Technology. 2019;56(7):3177-3184.

12.

"Die Maisallergie betrifft Kinder und Erwachsene gleichermassen und kommt leider immer öfter vor. Wer nach dem Verzehr von Mais oder Maisprodukten ein Jucken im Mund oder das anschwellen von Lippen und Zunge bemerkt könnte eine Allergie gegen Mais entwickelt haben. Mais wird fast überall auf der Welt angebaut und gegessen, in unzähligen Produkten kommt Mais vor, zb. in Salaten, Cornflakes, Popcorn, Erdnussflips, Maisstärke, Maismehl. Mais wird auch zu Oel verarbeitet und bei Pflegeprodukten oder zum Kochen eingesetzt. Ja selbst Bier und Schnaps werden aus Mais gebraut und können Allergien auslösen."

"Eine Allergie auf Mais-Pollen ist relativ selten, aber es können durchaus Kreuzreaktionen vorkommen, zumeist kommen hierfür Gräser wie Weizen, Roggen, Weidelgras oder Hafer in betracht. Allergische Kreuzreaktionen auf andere Lebensmittel kommen sehr selten vor."

Website

Allergiefreie Allergiker de: Die Maisallergie und ihre Symptome.

13.

Book

Rehm S, Espig G. Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer. 1976.

14.

Schicksalhaft aber wurde für den Mais die enorme Nachfrage als Futtermittel. Die schuf extreme konventionelle Monokulturen, welche für die Umwelt und sogar den Mais selbst schädlich wurden: ... ohne Fruchtwechsel werden Maisfelder zu Schädlingsparadiesen und verlangen Mengen von Pestiziden u.a. gegen den berüchtigten Maiszünsler.

Ihre verschiedenen Sorten von Gen-Mais sind gegen die Pestizide resistent und werden als besonders widerstandsfähig verkauft. Fatalerweise allerdings brauchte es stets nur wenige Jahre, bis die Einbaugifte gegen resistente Schädlinge nichts mehr ausrichteten oder sogar ...

Längst wurden auch in anderen Regionen alte Sorten verdrängt...

Zum Problem wurde beim energiereichen Mais längt auch die Nutzung für die Herstellung von Bioethanol bzw. von Biogas.

Als garantiert gentechnikfreier Mais hat Bio-Mais...

Book

Pini U. Das Bio-Food-Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam. 2014: 453-454.

15.🞽

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

"Bioactive peptides can be found in abundance in corn, having very diverse biological effects that include analgesic, opioid and antihypertensive activities. Other compounds with biological activity found in pigmented corn are resistant starches, some fatty acids, phytosterols, policosanols, phospholipids, ferulic acid and phlobaphenes, as well as a great variety of vitamins, elements and fibers."

"The consumption of corn and other whole-grain products has been linked to the reduced risk of chronic diseases including cardiovascular disease, type 2 diabetes, obesity, some cancers and with the improvement of digestive tract health."

"Phenolic compounds and anthocyanins are some of the most studied and representative compounds in these grasses, with a wide range of health properties, mainly the reduction of pro-oxidant molecules. Carotenoids are a group of molecules belonging to the terpenic compounds, present in a large number of pigmented corn breeds, mainly the yellow ones, whose biological activity incorporates a wide spectrum."

"Currently, corn is grown in different shapes and kernel shades, such as blue, black, cherry, purple and red, known as pigmented corn. Pigmented corns are those that, unlike white corn, contain phenolic and/or carotenoid compounds (terpenic compounds) in one or more of the kernel structures: pericarp, aleurone and/or endosperm. These terpenic and phenolic compounds (mainly anthocyanins) give the kernels shades ranging from blue–violet to almost black, to red."

"Pigmented corns contain anthocyanins in different ranges, depending on the breed and variety, which give them colorful colors, as well as carotenoid compounds (carotenes and xanthophylls). These phytochemical compounds give pigmented corn a nutraceutical advantage over white and even yellow corn, despite the latter’s high carotenoid content. Anthocyanins can be found in the pericarp and aleurone, or only in one of them. Pigments have also been observed in its endosperm. The location of the pigments is of great importance because it is an indication of the amount of pigments that can be extracted and allows one to decide on the best way to use these compounds without degrading them. Other groups of compounds found in pigmented corn, although in smaller quantities, are free phenols, non-anthocyanidic flavonoids, ferulic acid, lutein, zeaxanthin, cryptoxanthin, alpha and beta carotenes, among others."

"Cereals, including corn, are the most important source of ferulic acid, derived from cinnamic acid (intake ranges from 0.092 to 0.32 g). ... Ferulic acid has low toxicity and possesses many physiological functions, including anti-inflammatory, antimicrobial, anticancer (e.g., lung, breast, colon and skin cancer), antiarrhythmic and antithrombotic activity. It also demonstrated anti-diabetic effects and immunostimulant properties, as well as reduced nerve cell damage, and may help repair damaged cells."

Table 2 (neben blauem und rotem Mais, enthalten auch white und yellow corn Phenole, Ferulasäure und Anthocyane)

"Anthocyanins have demonstrated antioxidant potential in both in vitro and in vivo studies and the consumption of anthocyanin-rich foods has been linked to lower risks of chronic diseases."

"The benefits of pigmented corn on human health go beyond its high antioxidant capacity, as many of its compounds can act as transcription factors in the regulation of a large number of genes related to the coding of antioxidant enzymes, the regulation of signaling pathways related to aging, insulin resistance, obesity, inflammation, oxidative stress, among others. Likewise, pigmented maize has the potential to regulate the intestinal microbiota and its metabolites, as well as to chelate metal ions and toxins from the diet."

DOI: 10.3390/biom14030338

Study: weak evidence

Sánchez-Nuño YA, Zermeño-Ruiz M et al. Bioactive compounds from pigmented corn (Zea mays L.) and their effect on health. Biomolecules. 2024;14(3):338.

16.🞽

Laborstudie in wissenschaftlichem Journal

"Flavonoids are among those phytochemicals which were partially lost during maize domestication and breeding. Among the traditional maize varieties studied, the red/dark red ones have higher antioxidant power in their soluble fractions as a possible consequence of higher phlobaphenes, AsA, and, to a smaller extent, TAC values" 

"Spectrophotometrically quantified total carotenoids were significantly higher in one of the local varieties (Nano); RP-HPLC analyses indicated that the local varieties contained significantly higher amounts of zeaxanthin and b-carotene, and lower amounts of lutein, than a commercial line"

DOI: 10.1080/09637486.2016.1261809

Study: weak evidence

Capocchi A, Bottega S et al. Phytochemicals and antioxidant capacity in four Italian traditional maize (Zea mays L.) varieties. Int J Food Sci Nutr. 2017;68(5):515–524.

17.🞽

Laborstudie in wissenschaftlichem Journal

"The phenolic profiles of common corn have been reported previously. Adom et al. found that corn had much higher total phenolic and flavonoid content than other whole grains including rice, wheat, and oats.[Citation9] Several phenolic compounds were identified and quantified from corn including ferulic, vanillic, protocatechuic, and syringic acids.[Citation9,Citation10] Although the information regarding the phenolic profile of common corn can provide a clue to the phenolics of sweet corn, there might be difference between the two corns considering their different genotypes and harvest time."

"In conclusion, eight Chinese sweet corn varieties showed significant varietal difference in terms of phenolics, flavonoids and antioxidant activity. Conversely to common corn, the phenolics and flavonoids determined in sweet corn mainly existed in free form. Ferulic acid was the predominant phenolic acid in sweet corn, present mainly in bound form. Sweet corn could provide equivalent phenolics and antioxidant potential to many common vegetables like lettuce and potato, etc."

"Sweet corns (Zea mays saccharata Sturt.) are special varieties of maize with high sugar content due to altered endosperm starch synthesis. According to the level of sugar in the corn kernel, four groups of sweet corn have been developed for commercial production including standard, supersweet, sugary enhanced, and high sugar sweet corn.[Citation1] Supersweet corn is the most commonly planted variety due to its higher sugar content and relatively longer shelf life. Sweet corn is mainly planted for fresh consumption or canned production as a vegetable rather than a grain. Nowadays, it is one of the most important vegetables on the dining table in America, China, and many other countries by virtue of its high nutritional value and good taste."

DOI: 10.1080/10942912.2016.1270964

Study: weak evidence

Zhang R, Huang L et al. Phenolic content and antioxidant activity of eight representative sweet corn varieties grown in South China. Int. J. Food Prop. 2017;20:3043–3055.

18.

"Die Pellagra ist eine Hypovitaminose, die meist in Folge einer Mangelernährung auftritt. Die Betroffenen leiden unter einem Niacinmangel (Vitamin B3), der sich u.a. durch eine Dermatitis und Diarrhö äussert."

"Pellagra tritt vor allem in Afrika, Südosteuropa und den USA bei Populationen auf, die sich vorwiegend von Mais ernähren. In Zentralamerika stellt Mais zwar ebenfalls ein Hauptnahrungsmittel dar, jedoch wird das Niacin durch die Behandlung der Maiskörner mit Kalkwasser verfügbar gemacht."

"Die Pellagra kann bei einer einseitigen Ernährung mit Mais- oder Hirseprodukten auftreten, die niacinarm sind oder Niacin in einer Form enthalten, die der Körper nicht verwerten kann. Als Voraussetzung für eine Pellagra muss zusätzlich eine mangelnde Eiweisszufuhr vorliegen, da der Körper in der Lage ist, Niacin aus der Aminosäure Tryptophan zu bilden."

"

Typische Symptome sind die "drei D’s":

Zusätzlich können eine Glossitis ("Schwarzzungenkrankheit") und eine Polyneuropathie auftreten."

Website

Flexikon com: Pellagra.

19.🞽

Randomisierte Humanstudie in wissenschaftlichem Journal (randomisierte, kontrollierte Crossoverstudie, aber sehr kleine Stichprobe = 5)

"Phytic acid reduction in cereal grains has been accomplished with plant genetic techniques. These low-phytic acid grains provide a strategy for improving the mineral (eg, zinc) status in populations that are dependent on grains, including maize (Zea mays L.), as major dietary staples."

"Substitution of a low-phytic acid grain in a maize-based diet is associated with a substantial increase in zinc absorption."

"In many populations, zinc deficiency has been attributed to an impaired bioavailability of dietary zinc (5). Phytic acid (myo-inositol-1,2,3,4,5,6-hexa-kis-phosphate) is widely regarded as the principal dietary factor that impairs zinc bioavailability (5–9). Indeed, current World Health Organization calculations of dietary zinc requirements vary 3-fold depending on the phytic acid content of the diet (10). Phytic acid is the storage form of phosphorus in seeds (11) and typically represents 1–2% of seed dry weight. Cereal grains, including maize (11), are among those foods of vegetable origin that have the highest content of phytic acid."

"Hence, persons whose diets are dependent on maize as a major food staple appear likely to be at risk of zinc deficiency"

DOI: 10.1093/ajcn/76.3.556

Study: strong evidence

Adams CL, Hambidge M et al. Zinc absorption from a low-phytic acid maize. Am J Clin Nutr. 2002;76(3):556–559.

20.🞽

Laborstudie

Study: weak evidence

Vahini J, Bhaskarachary K et al. Effect of cooking on Glycemic Index in commonly consumed corn in India. IJFANS. 2017;6(1):25-30.

21.

https://glycemic-index.net/de/gekochter-zuckermais/ 60

https://glycemic-index.net/de/frischer-mais/ 35

https://glycemic-index.net/de/gelber-mais/ 65

Website

GI-Handbuch NR. 1 (online). Frischer MaisGelber MaisGekochter Zuckermais.

22.🞽

Analytische Laborstudie

Consuming foods with a low glycemic index, such as sweet corn (Zea mays Saccharata), which has a high fiber content, can help lower the risk of diabetes. According to previous research, sweet corn is predicted to have a low glycemic index (GI). The study's goals were to determine the value of the glycemic index of corn and to produce low glycemic index instant flake products made from sweet corn and red beans. The glycemic index value of sweet corn was determined using a glycemic index test technique based on ISO 26642:2010E. The flakes was made with the addition of red beans reported to have the lowest glycemic index among legume, i.e. 26 in order to enhance the crude protein content of the flakes. Flakes were made in two formulas based on the proportion of red beans to sweet corn, namely formula 1 (30:70) and formula 2 (70:30). Proximate analysis was done according to AOAC 2005, total dietary fiber analysis according to AOAC Official Methods 985.29, and total starch analysis according to AOAC 2002.02. Texture analysis of the flakes was carried out using a texture analyzer and color analysis using a chromameter. The sweet corn was found to have a low GI (<55) i.e. 36. Formula 1 flakes contained more fat (db), carbohydrate (db), and total starch (db); while formula 2 flakes had more moisture, protein (db), and resistant starch (db). The resulting flakes have crispy texture (hardness of 553±5.09 gf for formula 1 and 519.05±6.86 gf for formula 2) and have yellow color (both are included in the yellow chromatic area).

DOI: 10.6066/jtip.2023.34.2.233

Study: weak evidence

Daniels E, Wulandari N, Faridah DN. Glycemic index of sweet corn and the characteristics of their flakes by adding the red bean. J Teknol Industri Pangan. 2023 Dec 25;34(2):233–241.

23.

Nr. 49

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020:1-22.

24.🞽

Nr. 56

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577–1600.

25.🞽

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

"The potential use is very much related to its properties and mechanism of action of its plant’s bioactive constituents such as flavonoids and terpenoids." "This review highlights the potential of CS as a herbal drug for healthcare applications. Pharmacological studies (in vitro and in vivo) have shown its remarkable bioactivities as antioxidant, hyperglycemia reduction, anti-depressant, anti-fatigue and effective diuretic agent."

"Corn silk (Stigma maydis) is an important herb used traditionally by the Chinese, and Native Americans to treat many diseases. It is also used as traditional medicine in many parts of the world such as Turkey, United States and France. Its potential antioxidant and healthcare applications as diuretic agent, in hyperglycemia reduction, as anti-depressant and anti-fatigue use have been claimed in several reports. Other uses of corn silk include teas and supplements to treat urinary related problems."

"One of these herbs is corn silk (Stigma maydis). Corn silk (CS) is made from stigmas, the yellowish thread like strands from the female flower of maize. It is a waste material from corn cultivation and available in abundance [3]. It has been consumed for a long time as a therapeutic remedy for various illnesses and is important as an alternative natural-based treatment. It has been used as traditional medicine in many parts of the world such as China, Turkey, United States and France. It is used for the treatment of cystitis, edema, kidney stones, diuretic, prostate disorder, and urinary infections as well as bedwetting and obesity [4,5,6,7,8,9]. It soothes and relaxes the lining of the bladder and urinary tubules, hence reducing irritation and increasing urine secretion [10]. Other beneficial treatments of CS include anti-fatigue activity, anti-depressant activity and kaliuretic [4,11,12]."

"Corn (Zea mays Linnaeus), also known as maize, is a member of the family Poaceae or Gramineae. It is indigenous to Mesoamerica and was domesticated in Mexico some 9,000 years ago, then it spread throughout the American continents [22]. Now, it is widely cultivated all over the World. The native corn includes 10,000 species, grouped in 600–700 different genera and this family includes wheat, oats, barley and rice [23]. All parts of corn are utilized, including the silks."

DOI: 10.3390/molecules17089697

Study: weak evidence

Hasanudin K, Hashim P, Mustafa S. Corn silk (Stigma maydis) in healthcare: a phytochemical and pharmacological review. Molecules. 2012;17(8):9697–9715.

26.

Maize (corn) - Production Quantity 2023

Website

FAOSTAT Food and Agriculture Organization of the United Nations. Maize (corn; Production Quantity 2023).

27.

Siehe S. 138 "Procedure of Canning"

"The food preservation method of canning originated in the early 1800s during the years of the Napoleonic Wars, the French government offered a hefty cash award of 12,000 francs to the Inventor, who could devise a cheap and effective method of preserving large amounts of food. In 1809, Nicolas Appert, a French confectioner and brewer, observed that food cooked inside a jar did not spoil unless the seals leaked, and developed a method of sealing food in glass jars (French, appertaina.com). Appert was awarded the prize in 1810 by Count Montelivert, a French minister of the interior (Jesse D. Dagoon, 1989). The reason for lack of spoilage was unknown at the time, since it would be another 50 years before Louis Pasteur demonstrated the role of microbes in food spoilage."

Book

Rajput H, Goswami D, Arya M, Randhawa A. Technology for Canning. Global Hi-Tech Horticulture. 2022;6:135-151.

28.🞽

Deskriptiver Überblicksartikel

"Different types of maize are grown throughout the world, with one important difference being color. Maize kernels can be different colors ranging from white to yellow to red to black. Most of the maize grown in the United States is yellow, whereas people in Africa, Central America, and the southern United States prefer white maize. Yellow maize is not popular in Africa for reasons associated with the perception of social status: apparently it is associated with food-aid programs and is perceived as being consumed only by poor people. Also, the feed industry consumes mostly yellow maize in the manufacture of animal feed.4"

"There is a classification of maize on the basis of the size and composition of the endosperm, resulting in an artificial definition by kernel type as follows: dent, flint, waxy, flour, sweet, pop, Indian, and pod corn. Another difference or classification criterion is the sweetness or amount of sugar. The amount of residual sugar depends on the variety of maize and when it is harvested from the field. Sweet maize stores poorly and must be eaten fresh, canned, or frozen before the kernels age, becoming small, tough, and starchy. Sweet varieties cannot be fortified.1516"

DOI: 10.1111/nyas.12396

Ranum P, Peña‐Rosas JP, Garcia‐Casal MN. Global maize production, utilization, and consumption. Annals of the New York Academy of Sciences. 2014;1312(1):105–112.

29.

"Sweetcorn is in the taxon Zea mays subsp. mays. It has been variously described as a different species, subspecies, or botanical variety than other types of cultivated maize, but current understanding places them in the same subspecies."

Website

DABI Digital Library. Zea mays subsp. mays (sweetcorn).

30.

"Sweet corn is believed to have resulted as a mutation of grain corn identified at the Sui locus of chromosome 4, (Sui / Sui = grain corn, sui / sui = sweet corn). Such mutations undoubtedly occurred often."

Book

Tracy, WF. Sweet corn. In: Kalloo G, Bergh BO. Genetic Improvement of Vegetable Crops. 1993:777–807.

31.

Histroischer Fachartikel

"Accounts of the history of food canning in Europe and America usually start in 1810 with the work of Nicolas Appert in France and Peter Durand in England. Appert developed a method for preserving food in sealed glass containers and published his method in L’Art de conserver les substances animales et végétales. In the same year, Durand obtained a patent for a process that he learned from Philippe de Girard, which he published together with his own commentary: “a Method of preserving Animal Food, Vegetable Food, and other perishable Articles, a long Time from perishing or becoming useless.”"

"Durand sold the patent to Bryan Donkin and John Hall of London; they further developed the technique of tinplating iron and sealing food in tin containers and set up a canning factory. Durand obtained a U.S. patent for his method in 1818, and an English émigré, William Underwood, probably commenced preserving food in glass containers in Boston around 1820."

Website

Levitt R. Tin Cans & Patents. Prologue. 2023: 61-65.

32.🞽

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

Corn is rich in phytochemicals including phenolic acids, flavonoids, carotenoids, fiber, and resistant starch that are complementary to those in fruits, vegetables and other whole grains when consumed together."

"Yellow corn is rich in carotenoids (up to 823 μg/100 g DW corn) including lutein (50%), zeaxanthin (40%), β-cryptoxanthin (3%), β-carotene (4%), and α-carotene(2%)."

"However, different varieties of corn contain significantly different phytochemical profiles in terms of flavonoids and carotenoids."

Study: weak evidence

Siyuan S, Tong L, Liu R. Corn phytochemicals and their health benefits. Food Science and Human Wellness. 2018;7(3):185–195.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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