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Zwiebeln, rot (roh, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von roten Zwiebeln in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
89%Wasser 89Makronährstoff Kohlenhydrate 88.61%/10Makronährstoff Proteine 10.44%/01Makronährstoff Fette 0.95% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, <0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Die rote Zwiebel (Allium cepa) besitzt rote bis dunkelviolette Zwiebelschalen. Sie hat eine milde Schärfe und ein leicht süssliches Aroma. Roh und bio passt sie hervorragend in Salate, gekocht für Suppen und Saucen.

Verwendung in der Küche

Rote Zwiebelsorten gehören genau wie die gelben und weissen zu den Küchen- bzw. Speisezwiebeln. Ihre Schale ist viel dünner als bei hellen Sorten.

Wie schmecken rote Zwiebeln? Der Geschmack ist sehr fein und etwas milder als jener von weissen Zwiebeln.

Kann man rote Zwiebeln roh essen? Rote Zwiebeln kommen in der Rohkostküche sehr gut zur Geltung, da sie mild und leicht süsslich schmecken. Rohe, klein geschnittene rote Zwiebeln verfeinern Saucen und Dips. In Ringe geschnitten dekorieren sie Salate und Brote.

Kann man rote Zwiebeln braten? Rote Zwiebeln entwickeln beim Braten ein mildes, süssliches Aroma und bereichern so gekochte Zubereitungen wie Suppen oder dunkle Saucen. Hitze löst glykosidische Verbindungen, wodurch Zucker freikommt und die Schärfe zurücktritt. Schalotten (Allium ascalonicum) reagieren empfindlicher auf hohe Temperaturen. Ihre rötliche Farbe führt leicht zu Verwechslungen mit roten Zwiebeln (Allium cepa). Gekocht werten Zwiebeln beinahe jedes Gericht auf. Sie passen (je nach Farbe) in klare oder gebundene Suppen, Saucen (Sossen), in Eintöpfe oder Aufläufe. Rote Zwiebeln harmonieren besonders gut mit Pasta, Quiche oder in Pastinaken-Kartoffelpüree sowie mit angebratenem oder gedünstetem Gemüse. Auch gefüllt entfalten sie ein aromatisches Profil.

Das Einlegen in einer Marinade aus Apfelessig und Kräutern, ändernt Farbe und Geschmack der Zwiebeln (Pickles). Die im Handel erhältlichen, eingelegten kleinen Silberzwiebeln sind eine schalenlose Sorte. Karamellisierte, rote Zwiebeln sind eine beliebte Chutney-Variante.

Um den etwas unangenehmen Atemgeruch nach dem Essen von rohen Zwiebeln abzudämpfen, können Sie Folgendes versuchen: Das Kauen von frischen grünen Kräutern wie Minze, Petersilie oder Basilikum neutralisiert durch das enthaltene Chlorophyll den Zwiebelgeruch. Sie können es auch mit Zitronensaft oder -wasser, Apfelessig (1 TL in ein Glas Wasser) oder Grünem Tee versuchen. Ein paar Kardamomsamen, gekaut oder als Teeaufguss, können ähnlich wie ein frischer Apfel die Schwefelverbindungen spalten und so den Geruch reduzieren.

Rezept für sauer eingelegte rote Zwiebeln

Zutaten (für 4 Personen): 4 rote Zwiebeln, 200 ml Essig (5 %), 125 g Zucker, 1/4 Bio-Zitrone, 100 ml Wasser.

Zubereitung: Zitrone (mit Schale) und geschälte Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Wasser, Essig und Zucker ca. 2 Minuten lang kochen und umrühren, die Zwiebeln und die Zitrone ca. 1/2 Minute mitkochen. Zwiebeln mit Essigmarinade in saubere (ausgekochte) Einmachgläser füllen, abkühlen lassen sowie kühl und dunkel lagern.

Vegane Rezepte mit roten Zwiebeln finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Rote Zwiebeln gibt es bei Supermarktketten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer oder Billa. Spezielle Sorten finden Sie auf Wochenmärkten, in Bio-Supermärkten (Alnatura und Denn's Biomarkt) oder in Bio-Läden. Konventionell produzierte Zwiebeln behandelt man überwiegend mit chemischen Fungiziden, um dem schnell entstehenden Falschen Mehltau (Peronospora destructor) entgegenzuwirken. Wir empfehlen deshalb, biologisch produzierte Zwiebeln zu bevorzugen (Bio-Qualität). Zwiebeln gibt es ganzjährig zu kaufen, da sie lange lagerfähig sind.

Besonders bekannte rote Zwiebelsorten sind z.B. Braunschweiger Dunkelblutrote, Di Genova, Karmen etc. Die in Europa verkauften roten Zwiebeln stammen häufig aus Italien.

Die Verfügbarkeit von roten Zwiebeln ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Wild zu finden

Direkte wildwachsende Vorfahren gibt es scheinbar nicht bei der Allium-Art. Verwandte wilde Lauchgewächse sind Bärlauch (Allium ursinum), Schnittlauch (Allium schoenoprasum), Gemüse-Lauch (Allium oleraceum), Auffälliger oder Seltsamer Lauch (Allium paradoxum) u.a.2

Tipps zur Lagerung

Vollreife rote Zwiebeln mit trockener Schale benötigen ein trockenes, kühles, lichtgeschütztes Umfeld. Frisch geerntete rote Zwiebeln mit noch grünen Stängeln bleiben für einige Tage im Kühlschrank frisch. Dazu wickelt man sie am besten in ein feuchtes Küchenpapier ein. Angeschnittene Zwiebeln verlieren schnell an Aroma und Schärfe, weshalb ein rascher Verbrauch sinnvoll ist. Bei grösseren Restmengen bietet eine Käseglocke oder ein verschliessbarer Behälter eine gute Lösung.

Inhaltsstoffe - Nährwert - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Rote Zwiebeln (roh) enthalten einen Energiewert von 40 kcal pro 100 g. Die Kalorien stammen vorwiegend aus Kohlenhydraten, Proteinen und Ballaststoffen. Rote Zwiebeln sind fast fettfrei.4

Ausser Vitamin B12 enthalten rohe rote Zwiebeln alle Vitamine in geringen Mengen. 7,4 mg Vitamin C pro 100 g klingt nicht nach sehr viel, ist aber mehr, als Kirschen (7 mg) oder Pfirsiche (6,6 mg) enthalten. Grünkohl hat mit 119 mg/100g deutlich mehr Vitamin C.4

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist in roten Zwiebeln zu 0,12 mg/100g vorhanden. Mangos und Echter Hafer weisen gleich viel davon auf. Getrocknete Zwiebeln haben mit 1,6 mg/100g ein Vielfaches davon.4

Der Gehalt an Folat (Folsäure) ist mit 19 µg/100g nicht sehr hoch, wenn man den Tagesbedarf von 300 µg betrachtet. Gleiche Werte haben Karotten oder Baby-Zucchini. In Lauch steckt mit 64 µg/100g mehr Folsäure.4

Der Anteil am Mineralstoff Kalium beträgt pro 100 g Zwiebeln 146 mg, ähnliche Werte hat auch die Salatgurke. Die Calcium-Werte der rohen Zwiebel (23 mg/100g) sind mit jenen des Blumenkohls gleichzusetzen. Die Menge am Spurenelement Mangan ist mit 0,13 mg/100g ähnlich hoch wie bei der Echten Feige und dem Eisbergsalat.4

Das Spurenelement Schwefel ist Bestandteil des ätherischen Öls, welches für den typischen Geruch verantwortlich ist. Zwiebeln weisen auch einen hohen Gehalt an Quercetin auf, ein wirksames Flavonoid.2 Die Zellen roter Zwiebeln (Vakuolen) enthalten rote Farbstoffe (Anthocyane, ebenfalls Flavonoide).

Die gesamten Inhaltsstoffe von roter Zwiebel, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit


Zwiebeln enthalten moderate Mengen an Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen.8 Etwa 80 % der Trockenmasse von Zwiebeln bestehen aus Glukose, Fruktose, Saccharose und Fruktanen vom Inulin-Typ. Nach Chicorée gilt die Zwiebel als eine der wichtigsten natürlichen Quellen dieser präbiotischen Oligosaccharide. Rote Zwiebeln zeigen dabei ein besonders geeignetes Fruktanprofil hinsichtlich Menge und Zusammensetzung. Fruktane erfüllen die Kriterien eines Präbiotikums, da sie weitgehend stabil gegenüber Speichel- und Pankreasenzymen sowie Gallensalzen im Magen-Darm-Trakt sind. Der Dickdarm fermentiert Fruktane. Dabei entstehen u.a. kurzkettige Fettsäuren wie Milchsäure und Essigsäure. Diese Stoffwechselprodukte stehen im Zusammenhang mit einer veränderten Zusammensetzung des Darmmikrobioms, insbesondere einer Förderung von Bifidobacterium-Arten, sowie mit positiven Veränderungen im Darmmilieu.13

Das komplexe Aminosäureprofil der Zwiebel trägt zum Stickstoffgehalt bei und beeinflusst gemeinsam mit schwefelhaltigen Verbindungen den charakteristischen Geschmack, einschliesslich Umami-Noten.7,8

Mehr Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Zwiebeln finden Sie bei den Zutaten Gemüsezwiebeln und Zwiebel.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von roten Zwiebeln kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Rote Zwiebeln enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:6,7,8,9

  • Isoprenoide: Triterpene: Steroide (Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Campesterol), Sapogenine, Steroidsaponine (Spirostane)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Protocatechinsäure, Vanillinsäure, Gallussäure, Syringasäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Rosmarinsäure, Sinapinsäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure, Kaffeesäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin, Quercetin-Derivate, Kaempferol, Kaempferol-Derivate, Isorhamnetin, Fisetin, Morin, Myricetin, Laricitrin), Flavone (Apigenin, Luteolin, Diosmin, Cirsilineol), Flavanone (Naringenin, Naringin, Eriocitrin, Didymin, Hesperetin, Hesperidin, Taxifolin), Flavanole (Catechin, Epicatechin, Epigallocatechin), Isoflavone (Daidzin, Glycitin), Anthocyane (Cyanidin-Glycoside, Cyanidin, Peonidin, Delphinidin, Delphinidin-Derivate, Pelargonidin-Derivate); Lignane (Arctigenin, Medioresinol, Conidendrin, Syringaresinol); Phenole (Shogaol, Catechole, Pyrogallol, Lunularin); Stilbene (Resveratrol, Polydatin), Xanthene (Norathyriol)
  • Organische schwefelhaltige Verbindungen: Alkenylcysteinsulfoxide (Aliin, Isoalliin, Propiin, Methiin); Thiosulfate (Allicin); Sulfide (Ajoen, Diallyl-Sulfide, Diallyl-Disulfid, Diallyl-Trisulfid); Cepaene; Zwiebelane (1,3-Diethan)
  • Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Oxalsäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Weinsäure); Dicarbonsäuren (Bernsteinsäure); Aldehyde; Alkohole; Alkane; Quinone; Cumarine (Scopoletin, Esculetin, Psoralen); Benzofurane (Mellein)

Allium cepa enthält hohe Mengen schwefelhaltiger und phenolischer Verbindungen. In-vitro- sowie In-vivo-Studien bestätigen antioxidative Wirkungen von Zwiebelextrakten, darunter in Leber-, Nieren-, Herz- und Lungengewebe sowie in Diabetes-, Infektions- und toxikologischen Modellen. Insbesondere Allicin und Quercetin neutralisieren freie Radikale und binden Metallionen wie Eisen, die im Herz- und Pankreasgewebe Lipidperoxidation auslösen können.6

Die Literatur beschreibt eine vorbeugende Wirkung bei langfristigem Verzehr von Zwiebeln bei Herz-Kreislauf- und Diabetes-Erkrankungen. Wässriger Extrakt von weisser und roter Zwiebel sowie Knoblauch wirkt in vitro blutzucker- und blutdruckregulierend. Dabei zeigte Roter Zwiebel-Extrakt die stärksten Effekte.6 Viele zelluläre Experimente und In-vivo-Studien belegen starke antikarzinogene Eigenschaften, insbesondere bei Darm-, Lungen-, Leber-, Gehirn-, Magen-, Eierstock-, Prostata- und Brustkrebs, die auf die enthaltenen organischen Schwefelverbindungen zurückgehen. Einige Untersuchungen berichten über eine positive Wirkung von Zwiebelschalen bei wulstigen Narben, Wunden und Hautveränderungen.7,8

Allium cepa zeigt in zahlreichen Studien ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum. Verschiedene Extrakte (wässrig, alkoholisch, organische Lösungsmittel sowie ätherische Öle) hemmen das Wachstum von Bakterien, Pilzen und teilweise auch Hefen deutlich. Besonders empfindlich reagieren u.a. Staphylococcus aureus, Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa, Salmonella spp. sowie verschiedene Pilzarten wie Aspergillus, Fusarium und Candida. Dabei weist der Extrakt der roten Zwiebel eine stärkere antibakterielle Wirkung auf als gelbe und weisse Sorten.6,8

Der Gesamtgehalt an Polyphenolen variiert zwischen verschiedenen Allium-Arten und liegt etwa zwischen 44,43 und 159,1 mg/100g; mit folgender Reihenfolge: Schnittlauch > rote Zwiebel > Knoblauch > gelbe Zwiebel > Bärlauch > weisse Zwiebel.7,8 Die ätherischen Öle der Zwiebel bestehen hauptsächlich aus organischen Schwefelverbindungen, die als Vorstufen der typischen schwefelhaltigen Aromastoffe dienen. Beim Zerschneiden der Zwiebel entstehen durch das Enzym Alliinase flüchtige Schwefelverbindungen, die für die tränende Wirkung und den typischen Zwiebelgeruch verantwortlich sind.5,8

Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln weist Zwiebel einen 5- bis 10-fach höheren Quercetingehalt auf als Apfel, Brokkoli oder Heidelbeeren.8 Gelbe, rote und rosafarbene Zwiebeln enthalten höhere Mengen an Quercetin als weisse Sorten. Rote Zwiebeln beinhalten zudem erhebliche Mengen an Anthocyanen. Besonders hohe Flavonoidkonzentrationen hat die trockene Aussenschale, weshalb das Schälen zu einem erheblichen Verlust dieser gesundheitsrelevanten Stoffe führen kann. Auch die Zubereitung beeinflusst den Gehalt: Kochen reduziert Flavonoide deutlich, Mikrowellenbehandlung hat einen geringeren Effekt, während Braten den grössten Verlust verursacht.7

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Obwohl die meisten Pflanzenzwiebeln für die Menschen giftig oder unbekömmlich sind, dienen Küchenzwiebeln sogar zur Erhaltung unserer Gesundheit. Für andere Säugetiere können sie jedoch giftig sein. Bei manchen Allergikern können Kontaktekzeme entstehen, bei denen - wie beim Knoblauch - niedermolekulare Schwefelverbindungen als Allergene auftreten. Die Zwiebel enthält weitere Proteine, die Allergien auslösen können: Lipidtransferprotein (All c 3), Profilin (All c 4, Kreuzallergen mit Gräserpollen), Alliin-Lyase (Kreuzallergen mit anderen Laucharten).10

Verwechslungsgefahr

Eine Verwechslung mit nicht zum Verzehr geeigneten Blumenzwiebeln ist möglich, da diese durchaus auch rötliche Aussenschalen haben können.

Volksmedizin - Naturheilkunde

Zwiebeln haben ein grosses Wirkspektrum als Hausmittel. Bei Erkältungen hilft Zwiebel-Sirup. Dafür kochen Sie gehackte Zwiebeln in etwas Wasser auf und lassen es auf Trinktemperatur abkühlen. Nach dem Absieben mit Honig süssen und trinken.11 Die Dämpfe der Zwiebel wendet man auch zum Inhalieren bei Erkältungen an.

Äusserlich verwendet man Zwiebeln bei Insektenstichen, Wunden, Furunkeln und zur Nachbehandlung von Blutergüssen. Lauchgewächse helfen auch gegen Warzen und Hühneraugen. Zudem soll der Presssaft (Kleider-) Motten, Insekten und Maulwürfe vertreiben.2

Frische Zwiebeln gelten als verdauungsfördernd, appetitsteigernd, wassertreibend und wundheilend.11

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Bei Untersuchungen zur Öko-Bilanz unterscheidet man vielfach nicht zwischen den einzelnen Zwiebelsorten.

Das Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) hat 2019 knapp 200 Lebensmittel in Deutschland auf ihre Umweltauswirkungen untersucht. Der Berechnung des ökologischen Fussabdrucks liegen Durchschnittswerte für die landwirtschaftliche Produktion (inkl. aller vorgelagerten Prozesse, wie z.B. Düngemittelproduktion), für die Lebensmittelverarbeitung, die Verpackung (inkl. Entsorgung derselben) sowie die Verteilung bis zum Supermarkt zugrunde. Berücksichtigung fanden auch unterschiedliche Anbaumethoden (ökologisch - konventionell), inländische Produktion vs. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug usw. Bei ausgewählten Lebensmitteln weisen die Autoren zusätzlich auf den Phosphat-, Wasser- und Flächenverbrauch hin. Zwiebeln (helle und rote Sorten) schneiden mit 0,2 kg CO2eq/kg ausgezeichnet ab.14

Ebenfalls positiv für die Umweltbilanz ist die Möglichkeit des fast ganzjährigen Freilandanbaus im D-A-CH-Raum, wenn man geeignete Sorten wählt.16 Die benötigte Wassermenge zur Herstellung von 1 kg Zwiebeln beträgt durchschnittlich 272 Liter.15

Bio-Bauern kämpfen beim pestizidfreien Zwiebelanbau vor allem mit dem hohen Unkrautdruck. Ebenso kann der Falsche Mehltau zu erheblichen Ernteausfällen führen. Aus diesem Grund sind Bio-Zwiebeln deutlich teurer als konventionell angebaute Exemplare.18 Aber bei konventionellen Zwiebeln weist man oft Rückstände von Pflanzenschutzmitteln (Pestizide, Fungizide) nach.17 Idealerweise greift man beim Einkauf also auf biologisch produzierte Zwiebeln zurück.

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Seit mehr als 5000 Jahren verwendet man sie als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze. Da die wildlebenden Vorfahren unbekannt sind, ist auch die geografische Herkunft nicht eindeutig. Gemäss Apotheker M. Pahlow stammen die Sommerzwiebeln aus dem westlichen Asien und die Römer brachten sie nach Mitteleuropa. In den Balkanländern und im Orient ist die Zwiebel eine wichtigere Gemüsepflanze als in westlichen Ländern. Die Winterzwiebel (Allium fistulosum) soll aus dem südlichen Sibirien stammen.11

Laut FAOSTAT produzierte man 2021 weltweit 106,59 Millionen Tonnen Zwiebeln und Schalotten. Hauptproduktionsländer sind Indien (26,64 Mio. Tonnen), Volksrepublik China (24,16 Mio. Tonnen) und Ägypten (3,31 Mio. Tonnen). Zum Vergleich produzierte man 2021 in Deutschland 738'540 t, in Österreich 168'660 t und in der Schweiz 49'000 t.1

Anbau - Ernte

Bei roten Zwiebeln gibt es eine grosse Sortenvielfalt. Bezüglich Anbau unterscheidet man Sommer- und Winterzwiebeln. Sommerzwiebeln, die eigentlichen Küchenzwiebeln, sät man im Frühjahr und erntet zwischen August und Oktober. Winterzwiebeln pflanzt man im August und erntet im Juni/Juli. Sie sind etwas milder11 und saftiger, aber nicht so gut zum Lagern geeignet.

Zwiebeln benötigen warmes Sommerwetter und viel Licht. Ein mittelschwerer, humus- und nährstoffreicher Boden mit gutem Wasserhaltevermögen ist ideal. Es gibt drei Möglichkeiten, Zwiebeln anzupflanzen: Direktsaat über die Samen, Steckzwiebeln oder Jungpflanzen. Die Direktsaat beinhaltet eine lange Kulturdauer und viel Handarbeit, insbesondere für die Unkrautregulierung. Für den Garten sind Steckzwiebeln wohl am geeignetsten, weil sie leicht erhältlich sind und eine kurze Kulturdauer haben.12

Steckzwiebeln wachsen aus besonders eng gesäten Samen; man erntet sie bei geringer Grösse, z.B. haselnussgross. Nach der Ernte müssen sie 3-4 Wochen lang warm lagern (Darre). Temperaturen von 30 bis 40 °C verhindern das Schossen (Blühen).

Man setzt die Steckzwiebeln ca. 1-2 cm tief und in einem Reihenabstand von ca. 25 cm. In der Reihe kann man sie etwas enger anpflanzen (ca. 15 cm). Zu eng gesetzte Pflanzen fördern Pilzkrankheiten wie den Falschen Mehltau. Entfernen Sie aufkommendes Unkraut per Hand oder mit einer Fingerhacke.

Um eine gute Lagerfähigkeit zu gewährleisten, sollten die Stängel der Pflanze sowie die Schale schon etwas abgetrocknet sein. Ernten Sie nie bei Regen. Wenn möglich, ist es auch nach der Ernte noch einige Tage schön, dann kann man die Zwiebeln einfach auf die Erde legen und für wenige Tage dort liegen lassen. Wichtig ist, dass man die Zwiebeln immer wieder dreht und sie so rundherum abtrocknen können.

Weiterführende Informationen

Die rote Zwiebel (Allium cepa) gehört zur Gattung Lauch (Allium) und zur Familie der Lauchgewächse (Allioideae). Früher zählte sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae). Als ausdauernde oder zweijährige Pflanze blüht sie erst im zweiten Standjahr. Deshalb fangen häufig Stecklinge, die bei der Darre zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, zu schossen an. Die Blüten erscheinen als kugelige, weisse bis fliederfarbene Scheindolden mit 20 bis über 100 Einzelblüten. Die eigentliche Frucht, die Schalenzwiebel, ist das unterirdische Speicherorgan. Sie bildet sich aus mehreren ineinander verschachtelten, fleischig verdickten Blattbasen der Laubblätter.

Zwiebeln und Tränen

In den äusseren Zellschichten der Zwiebel liegt die schwefelhaltige und antiseptisch wirkende Aminosäure Isoalliin. Neben Isoalliin ist auch Alliin allein stabil und weder tränenreizend noch brennend. Das Zerstören der Zellstruktur beim Zwiebelschneiden lässt die in den Zellen eingeschlossenen Komponenten Alliin, Isoalliin und Alliinase zusammentreffen. In einer intakten Zwiebelzelle liegen sie voneinander getrennt in unterschiedlichen Strukturen vor. Beim Zusammentreffen findet eine chemische Reaktion statt. Dabei entsteht Propanthialsulfoxid (Propanthial-S-Oxid - nicht Propanthiol-S-Oxid), der "tränenreizende Faktor". Es ist eine flüchtige (rasch verdunstende), gasförmige Verbindung, die bei uns eine Tränenreizung auslöst. Trifft diese Verbindung auf unsere Augen, wandelt sich das Propanthialsulfoxid u.a. in Schwefelsäure um, was unsere Augen reizt. Die Augen schützen sich mittels Produktion von Tränenflüssigkeit. Dieses Konzept (d.h., das Aussenden eines Abwehrstoffes bei der Zerstörung von Zellen) dient in der Natur als Abwehr von Fressfeinden, bewirkt aber bei uns den Druck auf die Tränendrüse.3

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Tränenfluss beim Zwiebelschneiden zu mindern. Einerseits durch ein befeuchtetes Schnittbrett, da das Wasser auf dem Brett mit der tränenreizenden Verbindung der Zwiebeln reagiert. Eine weitere Methode ist das Platzieren der Zwiebeln im Kühlschrank. Durch die Kälte laufen die Prozesse, welche die für uns unangenehme Substanz produzieren, stark verlangsamt ab. Auch ein scharfes Messer hilft, da es weniger Zwiebelzellen zerstört. Ein offenes Fenster oder gar ein Föhn führen auch dazu, dass die tränenreizende Verbindung nur in geringem Mass den Weg zu Ihren Augen findet.

Alternative Namen

Zwiebeln heissen auch Zipolle, Bolle, Speisezwiebel, Küchenzwiebel, Gartenzwiebel, Sommerzwiebel, Hauszwiebel, Gelbe Zwiebel oder Gemeine Zwiebel oder Zwiebellauch. Ferner gibt es viele Trivialnamen, die teilweise nur regional gebräuchlich oder veraltet sind.

Die englische Bezeichnung ist red onion.

Sonstige Anwendungen

Die Schalen von roten Zwiebeln verwendet man auch zum Färben für z.B. Stoffe, Garne, Filz, Papier, Holz und auch Eier.

1.

Website

FAOSTAT Food and Agriculture Organization of the United Nations. Onions and shallots, dry (exluding dehydrated). Production Quantity. 2021.

2.

Book: strong evidence

Fleischhauer SG, Guthmann J; Spiegelberger R. Enzyklopädie. Essbare Wildpflanzen. 2000 Pflanzen Mitteleuropas. 1. Auflage. AT Verlag: Aarau. 2013.

3.*

In-vitro-Laborstudie

DOI: 10.3390/s121216060

Study: weak evidence

Løkke MM, Edelenbos M, Larsen E, Feilberg A. Investigation of volatiles emitted from freshly cut onions (Allium cepa L.) by real time proton-transfer reaction-mass spectrometry (PTR-MS). Sensors (Basel). 2012;12(12):16060-16076.

4.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

5.

Book: moderate evidence

Pamplona-Roger J. Heilkräfte der Natur: Ein Praxishandbuch. Zürich: Advent Verlag. 2006.

6.*

Spices are used in soup preparation in many homes and serve as ingredients in the preparation of several traditional delicacies endowed with natural antioxidants such as polyphenols. The aim of this study is to evaluate the effect of aqueous extract of garlic, white onion, and purple onion on angiotensin-converting enzyme, α-amylase, and α-glucosidase activity in vitro and determine their antioxidant properties via various antioxidant assays such as OH*, Fe2+ chelation, and 2, 2'-azino-bis 3-ethylbenzothiazoline-6-sulphonic acid (ABTS) radical-scavenging assays. The results reveal that aqueous extract of garlic, purple onion, and white onion inhibited angiotensin-converting enzyme, α-amylase, and α-glucosidase in a concentration-dependent manner (0-4 mg/ml). However, purple onion (IC50 = 0.59 mg/ml) had higher inhibitory effect on angiotensin-converting enzyme than white onion (IC50 = 0.66 mg/ml) and purple onion (IC50 = 0.96 mg/ml). Furthermore, white onion had significantly (p < .05) stronger inhibitory effect on α-amylase (IC50 = 3.93 mg/mL) than garlic (IC50 = 8.19 mg/ml) and purple onion (IC50 = 8.27 mg/ml). Conversely, garlic (IC50 = 4.50 mg/ml) had no significantly higher inhibitory effect on α-glucosidase activity than white onion and purple onion. In addition, the aqueous extracts were able to scavenge 2,2- diphenyl-1-picrylhydrazyl (DPPH*) free radical and reduce Fe3+ to Fe2+ in a dose-dependent manner. Therefore, a possible mechanism by which garlic, white onion, and purple onion exert antidiabetes and antihypertensive properties could be through the inhibitory effect on ACE, α-amylase, and α-glucosidase coupled with their ability to prevent lipid peroxidation in the pancreas and heart, which justify their strong antioxidant properties.

Experimentelle Laborstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1080/19390211.2018.1438553

Study: weak evidence

Oboh G, Ademiluyi AO, Agunloye OM, Ademosun AO, Ogunsakin BG. Inhibitory Effect of Garlic, Purple Onion, and White Onion on Key Enzymes Linked with Type 2 Diabetes and Hypertension. J Diet Suppl. 2019;16(1):105-118.

7.*

A. cepa and its constituents mainly quercetin showed anti-inflammatory effects mediated via reduction of total and differential WBC counts, inhibition of chemotaxis of polymorphonuclear leukocytes, COX, and LOX pathways and prevented formation of leukotrienes and thromboxanes, prostaglandin E2 (PGE2) as onVCAM-1, NF-κB, MARK,d STAT-1, JNK, p38 and osteoclastogenesis. A. cepa and its derivatives showed antioxidant effect by decreasing lipid peroxidation, NAD(P)H, MDA, NO, LPO and eNOS but enhancing antioxidants such as SOD, CAT, GSH, GPx, GSPO, TrxR, SDH, GST and GR activities and thiol level. Immunomodulatory effects of the plant and quercetin was also shown by reduction of Th2 cytokines, IL-4, IL-5, and IL-13 as well as IL-6, IL-8, IL-10, IL-1β and TNF-α and IgE levels, but increased CD4 cells, IFN-γ level and IFN-γ/IL4 ratio (Th1/Th2 balance).

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1080/13880209.2021.1874028

Study: weak evidence

Marefati N, Ghorani V, Shakeri F, Boskabady M, Kianian F, Rezaee R et al. A review of anti-inflammatory, antioxidant, and immunomodulatory effects of Allium cepa and its main constituents. Pharmaceutical Biology. 2021;59(1):285–300.

8.*

As Allium cepa is one of the most important condiment plants grown and consumed all over the world, various therapeutic and pharmacological effects of A. cepa were reviewed. Onion (Allium cepa) is a high dietary fiber-rich perennial herb that is placed under the family Amaryllidaceae. It contains high concentration of folic acid, vitamin B6, magnesium, calcium, potassium, and phosphorus as well as vitamins and minerals. It is widely used as an antimicrobial agent, but it showed anticancer, antidiabetic, antioxidant, antiplatelet, antihypertensive, and antidepressant effects and neuroprotective, anti-inflammatory, and antiparasitic effects and so on. It is said to have beneficial effects on the digestive, circulatory, and respiratory systems, as well as on the immune system. This review article was devoted to discussing many health benefits and traditional uses of onions in pharmacological perspectives, as well as the safety/toxicological profile. If more detailed research on this perennial herb is conducted, it will open the door to an infinite number of possibilities.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1155/2022/4586318

Study: weak evidence

Chakraborty AJ, Uddin TM, Matin Zidan BMR, Mitra S, Das R, Nainu F et al. Allium cepa: a treasure of bioactive phytochemicals with prospective health benefits. Garg R, Herausgeber. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine. 2022;2022:1–27.

9.*

Onion (Allium cepa L.) is one of the most widely distributed species within the Allium genus of family Amaryllidaceae. Onion has been esteemed for its medicinal properties since antiquity. It has been consumed for centuries in various indigenous cultures for the management of several ailments including microbial infections, respiratory, gastrointestinal, skin and cardio-vascular disorders, diabetes, renal colic, rheumatism, sexual impotence, menstrual pain, and headache. However, so far, there is a scarcity of recent data that compiles the plant chemistry, traditional practices, biological features, and toxicity.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1016/j.jep.2024.117779

Study: weak evidence

Elattar MM, Darwish RS, Hammoda HM, Dawood HM. An ethnopharmacological, phytochemical, and pharmacological overview of onion (Allium cepa L.). Journal of Ethnopharmacology. 2024;324:117779.

10.*

Fallbericht

DOI: 10.1016/S1081-1206(10)60700-4

Study: weak evidence

Enrique E, Malek T, De Mateo JA, Castelló J, Lombardero M, Barber D et al. Involvement of lipid transfer protein in onion allergy. Annals of Allergy, Asthma & Immunology. 2007;98(2):202.

11.

Book: weak evidence

Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen. Nikol Verlag. 2013.

12.

Website

FIBL Forschungsinstitut für Biologischen Landbau. Merkblatt: Biologischer Anbau von Zwiebeln. 2007.

13.*

Red onion is a popular ingredient in many Thai dishes and has recently been promoted for commercial cultivation. In this study, inulin-fructooligosaccharides (inulin-FOSs) were extracted from red onions in a simplified extraction method. The extract contained 24.00 ± 0.38 g/L free glucose, fructose and sucrose, while the level of FOSs was recorded at 74.0 ± 2.80 g/L with a degree of polymerization of 4.1. The extract was resistant to simulated gastrointestinal conditions, while selectively promoting probiotic lactobacilli. These outcomes resulted in inhibitory effects against various pathogenic bacteria. The in vitro batch culture fermentation of the extract by natural mixed culture indicated that an unknown sugar identified as neokestose was more rapidly fermented than 1-kestose and other longer-chain inulin-FOSs. Notably, neokestose selectively encouraged a bifidogenic effect, specifically in terms of the growth of Bifidobacteirum breve, which is an infant-type probiotic bacterium. This is the first report to state that neokestose could selectively enhance the bifidogenic effect. In summary, inulin-FOSs extract should be recognized as a multifunctional ingredient that can offer benefits in food and pharmaceutical applications.

Experimentelle Laborstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/plants10112401

Study: weak evidence

Aisara J, Wongputtisin P, Deejing S, Maneewong C, Unban K, Khanongnuch C et al. Potential of Inulin-Fructooligosaccharides Extract Produced from Red Onion (Allium cepa var. viviparum (Metz) Mansf.) as an Alternative Prebiotic Product. Plants. 2021;10(11):2401.

14.

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

15.*

Modellgestützte Umwelt- und Ressourcenanalyse (Water-Footprint)

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011; 15: 1577-1600.

16.

Website

Deutsches Bundessortenamt. Beschreibende Sortenliste. Wurzelgemüse, Zwiebelgemüse, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte. 2001 (PDF).

17.

Website

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelübersicht. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Zwiebeln?

18.

Book: weak evidence

Pini U. Das Bio-Food-Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam. 2014.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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