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Thymian, roh (bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Thymian in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

65%Wasser 77Makronährstoff Kohlenhydrate 77.15%/18Makronährstoff Proteine 17.54%/05Makronährstoff Fette 5.3% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 0.4g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Frischer Thymian (Thymus vulgaris) kommt in der Küche vor allem roh als konventionelles oder Bio-Gewürz zum Einsatz.

Verwendung in der Küche

Echter Thymian zählt zu den wichtigen Gewürzpflanzen. Am besten kaufen Sie ihn frisch im Kräutertopf aus der Gärtnerei oder dem Bioladen. Er schmeckt leicht süsslich und gleichzeitig etwas herb und bitter.

Wie lässt sich frischer Thymian verwenden? Frischer Thymian eignet sich auf vielfältige Weise in der Küche. Für das Würzen eignen sich nur die Blätter. Die Stiele enthalten viele Bitterstoffe, die den Geschmack beeinträchtigen. Deshalb die Blätter vorsichtig von den Zweigen zupfen. Das Abstreifen und anschliessende Zerkleinern der Blätter nennt man "rebeln".

Thymian verleiht zahlreichen mediterranen Gerichten ein besonderes Aroma und passt ebenso zu deftigen Suppen, Eintöpfen, Ofenkartoffeln oder Gemüseaufläufen. Sein süss-herber Geschmack harmoniert mit süsslichen Salatsaucen wie Balsamico-Dijon-Dressing oder Orangensaft-Walnuss-Vinaigrette. Die kleinen Blüten des Thymians sind essbar und eignen sich hervorragend als leckere Dekoration in Rohkost-Salaten.

Thymian ist neben Rosmarin und Bohnenkraut in den meisten "Kräuter der Provence-Mischungen" enthalten. Auch in Kombination mit Oregano und Majoran entfaltet er sein Aroma besonders gut. Getrockneter Thymian hält lange und ist deshalb eine beliebte Alternative zu frischem Thymian.

Veganes Rezept für Ofengemüse mit Thymian

Zutaten (für 4 Personen): 1 rote Zwiebel, 4 Knoblauchzehen, 1 Aubergine, 2 Zucchini, 2 gelbe Gemüsepaprika, 1 Zweig Thymian, 1 Zweig Majoran, 1 Zweig Rosmarin, 1 EL Rapsöl, Salz, schwarzer Pfeffer, 200 g Cherry-Tomaten, schwarze Oliven (entsteint).

Zubereitung: Ofen auf 200 °C vorheizen. Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel in Schnitze schneiden. Gemüse waschen und in gleich grosse Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel geben und mit Öl und Kräutern mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. 15 Min. in der Mitte des Ofens backen. Cherry-Tomaten waschen, halbieren und zusammen mit schwarzen Oliven auf dem Ofengemüse verteilen. Weitere 5-10 Min. backen.

Teezubereitung

Für frischen Thymian-Tee 1 gehäuften Teelöffel (1,5 bis 2 g) frische Thymianblätter verwenden. Diese mit 250 ml heissem Wasser (nicht kochend) übergiessen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und bei Bedarf mit etwas Honig süssen.

Vegane Rezepte mit frischem Thymian finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Frischen Thymian gibt es ganzjährig bei Grossverteilern wie Coop, Migros, Spar und Rewe, meist in grösseren Filialen und teilweise auch in Bio-Qualität. Bio-Supermärkte wie Denn's Biomarkt und Alnatura bieten frischen Thymian gelegentlich ebenfalls an. Denner, Volg, Aldi, Lidl, Edeka, Hofer und Billa führen in der Regel nur getrockneten Thymian.

Die Verfügbarkeit von frischem Thymian ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Frischen Thymian innerhalb eines Tages am besten in ein Glas Wasser stellen, um ihn frisch zu halten. In ein feuchtes Tuch gewickelt oder in einem Folienbeutel verpackt, bleibt er im Kühlschrank mehrere Tage haltbar. Tiefgekühlt lässt sich Thymian im Gefrierschrank bis zu ein Jahr aufbewahren.3

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Realitätsnah zeigen wir Ihnen hier die Inhaltsstoffe von Gewürzen und Kräutern pro 1 g (statt pro 100 g wie üblich).

1 g Thymian (roh) besitzt einen Kaloriengehalt von 1,01 kcal. Enthalten sind 0,24 g Kohlenhydrate, 0,05 g Protein und 0,01 g Fett pro Gramm.1

Thymian ist eines der Vitamin-C-reichsten Kräuter. Jedoch relativiert sich die aufgenommene Menge aufgrund der kleinen Verzehrmenge im Gegensatz zu Früchten und Gemüse. 1 g Kraut weist 1,6 mg Vitamin C auf, was 2 % des Tagesbedarfs entspricht. Frische Kräuter mit höherem Vitamin-C-Gehalt sind frische Knoblauchsrauke (2,61 mg/1g) und Zitronenverbene (1,76 mg/1g).1,3

Der Gehalt an Eisen beträgt 0,17 mg/1g. Dies entspricht 1,2 % des Tagesbedarfs. Frische Kräuter mit höherem Eisengehalt sind Bockshornkleesamen (0,34 mg/1g) und Wilde Malve (0,78 mg).1,3

Die gesamten Inhaltsstoffe von frischem Thymian, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Thymian ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen, die für eine gute Gesundheit wichtig sind. Besonders hervorzuheben ist sein hoher Gehalt an Vitamin C, das die Abwehr von Infektionskrankheiten unterstützt und vor schädlichen, entzündungsfördernden freien Radikalen schützt. Das ebenfalls enthaltene Vitamin A wirkt antioxidativ und trägt zur Gesundheit von Schleimhäuten und Haut sowie zu einem guten Sehvermögen bei.

Nach Angaben der National Nutrient Database des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) beträgt die Sauerstoffradikal-Absorptionskapazität (ORAC) von Thymian 27'426 µmol Trolox-Äquivalente pro 100 g. Dieser Wert beschreibt die Fähigkeit eines antioxidativen Lebensmittels, freie Radikale zu neutralisieren.

Ebenso liefert Thymian verschiedene B-Komplex-Vitamine, insbesondere Vitamin B6 (Pyridoxin). Dieses unterstützt die Aufrechterhaltung des γ-Aminobuttersäure-(GABA-)Spiegels im Gehirn und kann eine stresslindernde Wirkung entfalten. Ergänzend enthält Thymian auch ein wenig Folsäure.

Neben Vitaminen stellt Thymian auch wichtige Mineralstoffe bereit. Die Blätter liefern unter anderem Kalium, Calcium, Eisen, Mangan und Magnesium. Kalium ist ein wichtiger Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten und reguliert Herzfrequenz und Blutdruck. Eisen spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen, während Mangan als Cofaktor des antioxidativen Enzyms Superoxiddismutase wirkt.9

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von frischem Thymian kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Frischer Thymian enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:9

  • Isoprenoide: Monoterpene (Alpha-Pinen, Camphen, Sabinen, Beta-Myrcen, 3-Caren, Alpha-Terpinen, Beta-Cymen, 1,8-Cineol (Eucalyptol), Gamma-Terpinen, Thymol, Carvacrol), Monoterpenoide (Geransäure)
  • Weitere organische Verbindungen: Alkohole (3-Hexanol)

Thymian (Thymus vulgaris) enthält zahlreiche bioaktive Inhaltsstoffe und natürliche Antioxidantien mit grossem gesundheitlichem Potenzial. Diese können antimikrobiell wirken, das Immunsystem stärken und aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften potenziell zur Krebsprävention und -forschung beitragen.8

Seine Wirkstoffe Thymol und Carvacrol belegen sowohl im Labor als auch in Tiermodellen antispasmodische und entzündungshemmende Effekte. Sie unterstützen die Schleimclearance, verbessern die Reaktion der Atemwege und teilweise die Lungenfunktion. Auch klinische Anwendungen, wie Tees oder Extrakte aus Thymian, zeigen eine unterstützende Wirkung bei Husten, Erkältungen und entzündlichen Erkrankungen der Lunge.8

Thymian-Extrakte besitzen zudem antivirale Eigenschaften. Sie hemmen Herpes-simplex-Viren (HSV-1 und HSV-2) und reduzieren die Wirkung von Influenza-Viren, wirken aber nicht gegen Rhinoviren. Im Zusammenhang mit COVID-19 steht der Wirkstoff Thymol auf der Liste der US-Umweltbehörde (EPA) als wirksam zur Desinfektion von Oberflächen und Händen. Thymianöl zeigte bereits Wirkung gegen verschiedene RNA-Viren, darunter auch Coronaviren. Der Thymian-Inhaltsstoff Carvacrol kann das Immunsystem unterstützen und möglicherweise verhindern, dass SARS-CoV-2 in menschliche Zellen eindringt. Zudem kann Carvacrol das Spike-Protein hemmen und so die Ausbreitung des Virus erschweren.9

Untersuchungen zeigen ausserdem, dass Thymianextrakte besser gegen Menstruationsbeschwerden helfen als ein gängiges Schmerzmittel. Die Menstruationskrämpfe und somit die Schmerzen linderten sich schneller und stärker durch die Einnahme des Thymian-Präparats.10

Darüber hinaus deuten Ergebnisse darauf hin, dass die orale Gabe von Thymianextrakten bei Ratten angstlösend wirken kann. Thymol konnte zudem Gedächtnisprobleme durch Amyloid‑β verringern und wirkt dadurch potenziell neuroprotektiv.8

Phenolverbindungen im Thymian, insbesondere Thymol, können die Blutfettwerte verbessern, die Oxidation von Cholesterin verhindern und die Bildung von Ablagerungen in den Arterien (Plaques) reduzieren. Dadurch senken es das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ausserdem hemmt Thymol die Entwicklung von Übergewicht, verbessert die Insulin- und Leptinsensitivität und reduziert Entzündungen. In Tierversuchen senkten Thymianextrakte und Thymol den Blutdruck und reduzierten Gefässschäden.8

Weitere gesundheitliche Wirkungen von Thymian umfassen die Unterstützung bei Gastritis, Blasenentzündung, Rheuma und Arthritis.14

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Für den Konsum von Thymian (Thymi herba) für Kinder unter 12 Jahren liegen keine Untersuchungen vor. Daher empfiehlt der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) die Anwendung als Heilpflanze nicht. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit rät der Ausschuss von einer Anwendung ab.5 Für die Nutzung von Thymian als Küchenkraut gibt es jedoch keine Einschränkungen, da dort die Dosierung gering ist.

Obwohl Thymian ein weitverbreitetes Gewürz ist, treten Allergien sehr selten auf. Bekannt ist der Fall eines 45-jährigen Mannes, der nach dem Konsum von Speisen mit Thymian oder Oregano allergische Reaktionen bekam. Neben Juckreiz und Schwellungen der Lippen und der Zunge traten bei ihm auch Schluck- und Atembeschwerden, Lidödeme, Hypotonie (niedriger Blutdruck), Erbrechen und Übelkeit auf. Ein allergischer Hauttest hat ergeben, dass der Mann auch auf andere Gewürze aus der Familie der Lippenblütengewächse reagierte. Die Kontrollgruppe hingegen hat auf keines der Gewürze reagiert.7

Thymianöl und sein Hauptwirkstoff Thymol können Allergien auslösen, auch in verdünnter Form. Betroffene reagieren mit Hautentzündungen oder Dermatitis. Menschen mit Allergien gegen Lippenblütler sollten thymiangebundene Arzneimittel, Kosmetika oder Lebensmittel meiden. In Kosmetika können Reaktionsprodukte einzelner Inhaltsstoffe neue Allergene bilden.8

Verwendung als anerkannte Heilpflanze

Für die Gewinnung der pharmazeutischen Droge Thymian (Thymi herba) und Thymianblätter (Thymi folium) sind nach Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die beiden Arten Thymus vulgaris und Thymus zygis oder eine Mischung beider Arten erlaubt. Das HMPC stuft die Wirksamkeit von Thymian (Blätter und Blüten) gegen Husten bei Erkältungen unter "traditional use" ein. Dies bedeutet, dass trotz unzureichender Evidenz aus klinischen Studien die Wirksamkeit dieser pflanzlichen Arzneimittel plausibel ist und es Belege dafür gibt, dass man sie seit mindestens 30 Jahren (einschliesslich mindestens 15 Jahren innerhalb der EU) sicher auf diese Weise verwendet.5 Auch Thymianöl vom Thymoltyp (Thymi typo thymolo aetheroleum) ist zugelassen; äusserlich in Einreibungen oder Bädern lindert es Erkältungssymptome.6

Volksmedizin - Naturheilkunde

Thymian besitzt krampflösende und desinfizierende Eigenschaften. Der Hauptwirkstoff ist das ätherische Öl. Thymian-Tee oder Auszüge in Form von Tropfen oder Säften helfen gegen Katarrhe der oberen Luftwege, Husten (Keuchhusten), Bronchitis und lindern asthmatische Anfälle.2,8 Zusätzlich regt Thymian den Appetit an und unterstützt die Verdauung.2

In der traditionellen mexikanischen Medizin findet Thymian darüber hinaus Anwendung als blutdrucksenkendes Mittel.8

Weitere Einsatzgebiete umfassen die Behandlung von Angstzuständen sowie die Linderung von Wunden, Hautproblemen, Übelkeit, Müdigkeit und Depressionen. Thymian stärkt Gedächtnis und Konzentration, beruhigt die Nerven und kann Haarausfall sowie Akne vorbeugen.8

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische CO2-Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine entscheidende Rolle spielen die Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), durchschnittliche bzw. saisonale oder regionale Produktion, inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es sich um Frischwaren oder Tiefkühlwaren handelt.11 Trotz umfangreicher Recherche fanden wir jedoch keine genauen Angaben zum ökologischen CO₂-Fussabdruck und Wasserfussabdruck von Thymian.

Thymian ist trockenheitstolerant und lässt sich in einigen Fällen ohne künstliche Wasserversorgung anbauen. Bei kommerziellem Anbau in Gebieten, in denen es im Sommer nicht regnet, sind jedoch Bewässerungen erforderlich.

In der konventionellen Landwirtschaft schützen Landwirte die Pflanzen häufig mit synthetischen Herbiziden und Pestiziden. Diese schaden jedoch nicht nur nachweislich der Umwelt, sondern können auch direkte negative Effekte auf den Menschen haben. Oftmals enthält das Endprodukt noch Rückstände der während des Anbaus eingesetzten Pflanzenschutzmittel, auch in Thymian lassen sich solche Rückstände nachweisen. In mehreren Untersuchungen zu Pestizidrückständen in Kräutern überschritt die gefundene Menge in Thymian sogar die Höchstzulassungsmenge.12,13 Idealerweise greift man beim Einkauf also auf Kräuter aus biologischer Landwirtschaft zurück oder baut diese direkt selber an, was zusätzlich unnötige Verpackungen und Transport und damit einhergehende Emissionen einspart.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Honigbienen und Hummeln (Apis mellifera, Bombus sp.) sind für die Bestäubung wildlebender Pflanzen und die Aufrechterhaltung ökologischer Netzwerke essenziell. Parasiten und Krankheitserreger bedrohen diese Bestäuberpopulationen, was direkte Folgen für die Biodiversität und Pflanzenreproduktion hat. Sekundäre Pflanzenstoffe in Nektar, Pollen und Harzen, insbesondere aus Thymian (Thymus vulgaris), wirken antibakteriell, antifungal und Akarizid (wirksam gegen Milben). Hauptwirkstoffe wie Thymol und Carvacrol hemmen Krankheitserreger wie Paenibacillus larvae oder Melissococcus plutonius und Parasiten wie Varroa destructor.

Durch die Bereitstellung solcher pflanzlicher Wirkstoffe unterstützt Thymian die Gesundheit von Bestäubern, reduziert Krankheitslasten in Kolonien und trägt damit indirekt zum Erhalt wildlebender Pflanzenarten und funktionierender Ökosysteme bei.15

Weltweites Vorkommen - Anbau

Thymian stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wo er wild wächst. Aufgrund seiner Beliebtheit als Gewürz- und Heilpflanze bauen Gärtner und Landwirte Thymian heute weltweit an, besonders in den Mittelmeerregionen Nordafrikas, Europas und Asiens.14

Wild zu finden

Die Gattung Thymus gehört zu den wichtigsten Teilen der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und umfasst 214 Arten sowie 36 Unterarten.9,14 Thymus vulgaris und Thymus zygis stammen aus dem westlichen Mittelmeerraum. T. vulgaris ist in Südeuropa, von Spanien bis Italien, heimisch und wächst ursprünglich in Felsenheiden und immergrünen Buschwäldern. Ausserhalb dieses Gebiets kommt er nur selten wild vor.2 Im Libanon gilt T. vulgaris ebenfalls als einheimische Art.9

Thymian ist ein mehrjähriger Halbstrauch mit einem meist aufrechten, holzigen Stamm. Die ovalen, aromatischen Blätter stehen quirlig am Stängel und bilden den essbaren Teil der Pflanze. Die Blüten erscheinen in Dolden-Form, sind violett bis weiss gefärbt, zwittrig und zweilippig, und besitzen einen behaarten, drüsenbesetzten Kelch, der einen angenehmen Duft verströmt. Die Blütezeit erstreckt sich über Frühling und Sommer.9

Thymian wächst mässig schnell, erreicht eine Höhe von 0,5–1 m und kann sich als Bodendecke bis zu 15 m ausbreiten. Er toleriert Frost, Trockenheit sowie nährstoffarme und salzige Böden, bevorzugt volle Sonne und gedeiht auf lehmigen oder sandigen, neutralen bis alkalischen Böden. Im Libanon wächst T. vulgaris wild auf kalkhaltigen Felsen. Die Pflanze lebt bis zu 25 Jahre und ist anfällig für Wurzelfäule. Thymian vermehrt sich über Samen, Stecklinge oder Absenker.9

Anbau im Garten

Echter Thymian bevorzugt einen geschützten, warmen, sonnigen Standort. Der Boden sollte relativ nährstoffarm, leicht sandig und durchlässig sein. Sie können Thymian auch im Topf auf dem Balkon anbauen. Staunässe mag Thymian gar nicht, weshalb wasserdurchlässiger Boden mit guter Drainage wichtig ist.4

Ab Ende Februar können Sie Thymian zur Voranzucht aussäen, um ihn im Mai ins Freiland zu pflanzen. Alternativ lassen sich die Samen zwischen April und Juni direkt im Garten ausbringen. Thymian ist ein Lichtkeimer, d.h. die Samen darf man nicht mit Erde bedecken. Thymian lässt sich gut neben Lavendel, Rosmarin und Salbei anpflanzen. Majoran oder Pfefferminze sollten Sie nicht in unmittelbarer Nähe pflanzen, da die Kräuter sich nicht vertragen.4

Echter Thymian ist winterhart. Ab Mitte August empfiehlt es sich, auf Dünger zu verzichten und das Kraut nicht mehr zurückzuschneiden. Beides regt die Bildung neuer Triebe an, die bis zum Winter nicht ausreifen und erfrieren können. Zum Schutz der Wurzeln vor Frost können Sie den Boden um die Pflanze mit Tannen- oder Fichtenzweigen abdecken.4

Weiterführende Informationen

Der Echte Thymian (Thymus vulgaris) gehört zur Gattung Thymus innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und findet seit vielen Jahrhunderten Verwendung wegen seines Aromas sowie seiner kulinarischen und medizinischen Eigenschaften. Der Name "Thymian" leitet sich vom griechischen Wort "thymos" ab, das Mut oder Stärke bedeutet. Im ersten Jahrhundert n. Chr. diente Thymian hauptsächlich als Heilpflanze, wie in den Schriften des Dioskurides erwähnt. In der Mittelmeerregion kam Thymian vor allem als Gewürz zum Einsatz und verbreitete sich später über die ganze Welt.9

Weitere bekannte und als Gewürz oder Heilpflanze verwendete Thymiane sind Sand-Thymian (Thymus serpyllum), Zitronen-Thymian (Thymus × citriodorus) und Breitblättriger Thymian (Thymus pulegioides).2

Wie sieht frischer Thymian aus? Thymian hat elliptische Blättchen, die unterseits dicht graufilzig behaart sind und oberseits glatt und am Rand leicht eingerollt. Die Blätter sind kreuzgegenständig am Zweig angeordnet.

Was ist der Unterschied zwischen Bohnenkraut und Thymian? Bohnenkraut (Satureja L.) und Thymian sind unterschiedliche Pflanzenarten, gehören jedoch beide zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es gibt Sommer-Bohnenkraut (Satureja hortensis), auch Gartenbohnenkraut genannt. Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) kennt man auch als Berg-Bohnenkraut. Beide Sorten eignen sich wie Thymian in der Küche als Gewürz. Bohnenkraut hat grössere Blätter als Thymian und diese sind spitz zulaufend (lanzettförmig).2

Alternative Namen

Echter Thymian trägt auch die Bezeichnungen Garten-Thymian, Römischer Quendel, Immenkraut, Kunerle, Kuttelkraut und Zimis. Der englische Name lautet thyme.

Zugelassene Phytopharmaka sind Thymi herba, Thymi folium und Thymi aetheroleum.

Sonstige Anwendungen

Das ätherische Öl des Thymians findet Anwendung in Mundspülungen und Badezusätzen (z.B. Erkältungsbad) sowie als Duftmittel zur Raumerfrischung. Die Blätter dienen ebenfalls als Räuchermittel. Thymian-Öl vertreibt zudem Insekten wie Moskitos, Flöhe, Läuse und Motten.8

1.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.

Book

Pahlow M. Das grosse Buch der Heilpflanzen: Gesund durch die Heilkräfte der Natur. 9. Auflage. Nikol Verlag: Hamburg. 2020.

3.

Website

Bundeszentrum für Ernährung. Lebensmittellagerung im Haushalt (PDF). 2024.

4.

Da Thymian ursprünglich aus der Mittelmeerregion kommt, bevorzugt er einen geschützten, warmen, sonnigen und hellen Standort. Nur wenn genügend Sonne vorhanden ist, kann er sein typisches Aroma voll entfalten. Deshalb ist ein sonniger Standort im Kräuterbeet oder ein Platz auf dem Südbalkon genau richtig. Ausserdem benötigt der Thymian relativ nährstoffarme, warme, sandige und durchlässige Böden.

Die Aussaat zur Voranzucht findet am besten ab Ende Februar statt. Dann sind die kleinen Zöglinge im Mai bereit, um ausgepflanzt zu werden. Alternativ kann Thymian auch direkt ins Freiland gesät werden. Das geschieht vorzugsweise zwischen April und Juni, wenn der Boden warm genug ist und keine Fröste mehr zu erwarten sind.

Weitere mediterrane Kräuter wie Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Salbei (Salvia) und Lavendel (Lavandula) sind gute Pflanzpartner für Thymian.

Lediglich mit Majoran (Origanum majorana) und Pfefferminze (Mentha x piperita) verträgt sich der Thymian nicht so gut, weshalb diese Kräuter nicht direkt nebeneinander gepflanzt werden sollten.

Website

Plantura garden: Thymian pflanzen: Standort, Aussaat & gute Nachbarn.

5.

Website

EMA European Medicines Agency. Community herbal monograph on Thymus vulgaris L. and Thymus zygis L., herba. 2013.

6.

The HMPC concluded that, on the basis of its long-standing use, this thyme oil preparation can be used
in liquids to be taken by mouth for the treatment of chesty (phlegm-producing) cough associated with
colds, and as an application to the skin or as a bath additive for the relief of symptoms of cough and colds. 

Website

EMA European Medicines Agency. Thyme oil. 2020.

7.🞽

Fallbericht

Although herbs such as oregano andthyme are frequently consumed in manyfoods as seasonings, there are no refer-ences to allergic reactions due to theseplants. We describe one case of systemicallergic reaction in a patient followingthe ingestion of foods seasoned on oneoccasion with oregano and on two occa-sions with thyme. Oregano(Origanumvulgare)and thyme(Thymus vulgaris)

A 45-year-old man was seen becauseof three reactions related to the ingestion of food.

He had pruritus andswelling of the lips and tongue, dys-phagia, dysphonia, and progressive up-per respiratory difficulty as well as in-tense facial and palpebral edema. Ontwo occasions he also had hypotension vomiting, andnausea.

Patient + Skin tests for these herbs were alsoperformed on ten control patients

Skin tests for herbs in our ten con-trol subjects were negative in all cases. Thepatient had detectable specific IgE lev-els to oregano, thyme, and some otherplants of the family (Table 1). Neitherof the two methods detected specificIgE to any herb in any of the ten con-trol subjects.

The clinical history andthe in vivo tests results suggest thatthere is cross-sensitivity between theplants belonging to Labiatae family.

DOI: 10.1016/S1081-1206(10)63456-4

Study: weak evidence

Benito M, Jorro G, et al. Labiatae allergy: systemic reactions due to ingestion of oregano and thyme. Ann Allergy Asthma Immunol. 1996;76(5):416-418.

8.🞽

Narratives Review

thyme (T. vulgaris L., Lamiaceae) is the main source of thymol, as commented before. It contains between 10% and 64% of this com- pound

Concerning the toxicity of thyme and thymol, although thyme has a generally recognized‐as‐safe status, it has been suggested not to exceed oral doses of 10 g of dried leaves (0.03% of phenols calculated as thymol) per day to prevent toxicity (Basch et al., 2004). The toxicity of thymol has been evaluated in vitro and in vivo.

Komaki et al. (2016) demonstrated in their results that oral administration of T. vulgaris extract may have an anxiolytic profile in rats.

Phenolic derivatives can help to improve lipid profiles, to prevent oxidation of cholesterol and plaque formation, and to reduce molecular
damage. So thymol may be useful for reducing the risk of cardiovascular diseases. In fact, thyme has been used as an antihypertensive agent
in the Mexican traditional medicine (Castillo‐España et al., 2009). A
recent study has shown that the administration of an aqueous extract
of T. vulgaris (100 mg·kg·day, orally) to rats for eight consecutive
weeks reduced the blood pressure. This effect was associated to
marked improvements on aortic vascular damage and hypertension‐
related biochemical changes.

It helps ease the cough and sore throat and break down the mucus,
thereby clearing the airways. Thyme, known for its expectorant specifications and antispasmodic abilities, is used as herbal medicine for
cough. It can be used to treat bronchitis, colds, asthma, and other
upper respiratory infections.

As commented before, the antimicrobial properties of thymol
against pathogens of the respiratory system have been suggested by
several studies.

In this context, thyme possesses numerous compounds and
natural antioxidants, which have enormous potential to combat
microorganism infections, to enhance immunity, and to be used in
therapeutic and management intervention against cancer due to their
pharmacological activities.

DOI: 10.1002/ptr.6109

Study: weak evidence

Salehi B, Mishra AP, et al. Thymol, thyme, and other plant sources: Health and potential uses. Phytother Res. 2018;32(9):1688-1706.

9.🞽

Narratives Review

In general, the antioxidant properties possessed by thyme extracts is primarily due to their richness in phenolic compounds and is related to their ability to act as free radical scavengers.

Thyme is loaded with phytonutrients, minerals and vitamins that are vital for good health. These nutrients are known for their disease-preventing and health-promoting properties and contribute to the benefits of this herb. Thyme is particularly rich in vitamin A and vitamin C. Vitamin A is an antioxidant known for being vital in maintaining healthy mucus membranes and skin as well as good vision. Vitamin C is essential to resist infectious diseases and protects against harmful pro-inflammatory free radicals. Thyme also contains B-complex vitamins, mainly vitamin B6 (pyridoxine), that assists in maintaining the γ-aminobutyric acid (GABA) levels in the brain and acts as a stress reliever. Vitamin K, vitamin E and folic acid are also present in thyme [16]. According to the US Department of Agriculture National Nutrient database, the oxygen radical absorbance capacity (ORAC) value of thyme is 27,426 µmoles of Trolox Equivalents per 100 g (molTE/100 g) [21]. This value indicates the power and capability of an antioxidant product to neutralize the free radicals.
Thyme is also loaded with minerals that are essential for good health. Its leaves form an excellent source of potassium, calcium, iron, manganese, magnesium and selenium. Potassium is an important component of cells and body fluids and controls heart rate and blood pressure. Iron is crucial in red blood cell formation, and manganese is a co-factor for the antioxidant enzyme, superoxide dismutase.

"Table 1. Chemical composition of thyme essential oils"

Thymus vulgaris commonly known as “thyme” has been used for many centuries for its flavoring, culinary, and medicinal properties [12]. The name thyme derives from the Greek word ‘thymos’ which means courage or strength. In the first century AD, thyme was used mainly as a medicinal plant, which was mentioned in Dioscorides’ work. However, in the Mediterranean region, it was used mainly as spice and then spread all over the world.

Recently, and with the coronavirus disease, COVID-19, perplexing healthcare systems and societies, intensive efforts to develop effective preparations against severe acute respiratory syndrome coronavirus-2 (SARS-CoV-2) were prominent, and natural compounds were not an exception. In this regard, the United States Environmental Protection Agency (EPA) placed thymol on the list of disinfectants with evidence for use against COVID-19, for disinfection of external hard surfaces and hands in healthcare, institutional, or residential applications [132]. Thyme essential oil has previously shown effectiveness against several RNA viruses including human and feline coronaviruses. This created outlooks for future applications and therapeutic possibilities for coronaviruses and modeling feline infection for the study of antivirals against human coronaviruses [133]. Javed and Colleagues [134] reviewed the biological and pharmacological properties of carvacrol within the scope of COVID-19. The potent antioxidant and immunomodulatory effects of this compound are thought to enhance host cellular immunity and interfere with ACE2 receptors, therefore may block the host cell entry of SARS-CoV-2. In addition, carvacrol interacts with viral protease and inhibits binding of the viral spike (S) glycoprotein to the host cell.

DOI: 10.3390/nu14102104

Study: weak evidence

Hammoudi Halat D, Krayem M, et al. A Focused Insight into Thyme: Biological, Chemical, and Therapeutic Properties of an Indigenous Mediterranean Herb. Nutrients. 2022;14(10):2104.

10.🞽

randomisierte, triple‑blinde, placebokontrollierte klinische Studie

DOI: -

Study: strong evidence

Salmalian H, Saghebi R, et al. Comparative effect of thymus vulgaris and ibuprofen on primary dysmenorrhea: A triple-blind clinical study. Caspian J Intern Med. 2014;5(2):82-88.

11.

Website

Reinhardt G, Gärtner S, et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

12.🞽

Laborbasierte, analytische Querschnittsstudie

Residues of 16 pesticides were identified in 72.1% of the analysed herbal samples. In 11 of the analysed samples of thyme herbage and in one sample of basil herbage concentrations exceeding the maximum allowable levels were demonstrated.

 

DOI: 10.3390/agriculture10050154

Study: weak evidence

Kowalska G. Pesticide residues in some Polish herbs. Agriculture. 2020;10(5):154.

13.🞽

laboranalytische, deskriptive Querschnittsstudie

The residues of 24 pesticides were detected in 59% of the analysed condiments. The maximum residue levels of pesticides were exceeded in 10% of oregano and 46% of thyme samples.

DOI: 10.1080/19393210.2016.1210244

Study: weak evidence

Reinholds I, Pugajeva I, et al. Mycotoxins, pesticides and toxic metals in commercial spices and herbs. Food Additives & Contaminants: Part B. 2017;10(1):5–14.

14.🞽

präklinische Laborstudie (in‑vitro + in‑silico)

Thymus vulgaris, known for its medicinal properties, is used to treat wounds and respiratory ailments like bronchitis and laryngitis and addresses gastritis, cystitis, fluid retention, high blood pressure, heart issues, rheumatism, and arthritis.

The genus Thymus is one of the most important parts of the Lamiaceae family, and it is represented by 214 species and 36 subspecies. Common thyme (Thymus vulgaris L., Lamiaceae) is one of these evergreen aromatic plants, which is grown in various parts of the world, mainly in the Mediterranean regions of North Africa (Stahl, and Saez, 2002), Europe, and Asia.

DOI: 10.3389/fphar.2025.1582102

Study: weak evidence

Jilani S, Ferjeni M, et al. The synergistic effect of Thymus vulgaris essential oil and carvacrol with imipenem against carbapenem-resistant Acinetobacter baumannii: in vitro, molecular docking, and molecular dynamics studies. Front Pharmacol. 2025;16:1582102.

15.🞽

Präklinische Laborforschung (in‑vitro + physiologische Messungen

DOI: 10.1038/s41598-018-32849-6

Study: weak evidence

Wiese N, Fischer J, et al. The terpenes of leaves, pollen, and nectar of thyme (Thymus vulgaris) inhibit growth of bee disease-associated microbes. Sci Rep. 2018;8(1):14634.

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