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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Pfefferminze, frisch

Frische Pfefferminze als Tee oder Würzmittel sind natürlich viel besser als getrocknete. Die ätherischen Öle wie Menthol wirken positiv - aber nicht so stark.
76/19/05  LA:ALA
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Klinische Studien zeigen, dass Pfefferminzblätter die Galleproduktion anregen und blähungslindernd und krampflösend an der glatten Muskulatur des Verdauungsapparates wirken. Pfefferminzöl hat zudem antibakterielle Wirkungen. Das Menthol kann auch schmerzlindernd und kühlend wirken. Die Wirksamkeit ist allerdings schwach, weshalb Arzneien höhere Anteile an ätherischen Ölen enthalten. Wichtigste Wirkstoffe sind die ätherischen Öle und die Labiatengerbstoffe, sowie Flavonoide.

Allgmeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Blätter enthalten ätherisches Pfefferminzöl und werden gern als teeähnliches Getränk oder Gewürz verwendet. Wichtigster Inhaltsstoff ist das Menthol, das in den älteren Blättern vermehrt zu finden ist. Die erste Jahresernte findet kurz vor der Blüte statt ... und erbringt die höhere Güte; die zweite Ernte im Herbst die geringere. Die Blätter kommen teils frisch, vorwiegend jedoch getrocknet in den Handel (Pfefferminztee). Weiterhin werden große Mengen zur Gewinnung des ätherischen Pfefferminzöls benötigt. Pfefferminzöl findet ausgedehnte Anwendung als Geruchs- und Geschmacksstoff."

Verwendung in der Pharmazie:

"Da die Pfefferminze erst seit 1696 bekannt ist, fehlt sie in den Kräuterbüchern der Antike und des Mittelalters. Andere Minzen wurden jedoch schon früher verwendet."

"Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten Heilpflanzen, wenngleich die übliche Lebensmittelqualität einen für die arzneiliche Anwendung meist viel zu geringen Wirkstoffgehalt aufweist. Eine befriedigende Wirkung setzt jedoch eine ausreichend hohe Dosierung voraus; daher ist Arzneibuchqualität erforderlich (unter anderem mindestens 1,2 Prozent ätherisches Öl, Lebensmittelqualität zum Teil drastisch niedriger). ... Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungskrankheiten verwendet; hierbei gilt wie für alle starkriechenden ätherischen Öle: Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern. Bei Erkältung steht die subjektiv wahrgenommene Kühlwirkung im Vordergrund, die als erfrischend und angenehm empfunden wird; eine messbare abschwellende Wirkung existiert nicht. Spezielle Zubereitungen, die so präpariert sind, dass sie sich erst im Darm auflösen, werden auch bei Reizdarmsyndrom angewandt. Darüber hinaus besitzen die Wirkstoffe der Pfefferminze auch einen leicht beruhigenden Effekt. Pfefferminze kommt daher auch in Tees zur Nervenberuhigung und Schlafförderung zum Einsatz.

Wenig bekannt ist, dass Beschwerden bei Sodbrennen mit starkem Säurerückfluss (Refluxösophagitis) in die Speiseröhre durch Pfefferminze verstärkt werden können."

Verwendung als Getränk:

"Pfefferminztee ist als Erfrischungsgetränk verbreitet. Dabei werden frische oder getrocknete Blätter der Pflanze mit heißem Wasser übergossen. Der Geschmack wird durch die ätherischen Öle und die schwach adstringierende Geschmackswirkung der Gerbstoffe bestimmt. Auch bei Daueranwendung sind schädliche Effekte nicht zu erwarten.

Auch frische Pfefferminze aus dem Hausgarten wird verwendet, die oft jahrelang ohne besondere Pflege, teils verwildert, gedeiht. Hierbei wird häufig nicht zwischen den verschiedenen Minze-Arten unterschieden, die erheblich unterschiedlich schmecken können.

In arabischen und nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk. Pfefferminztee wird auch in Europa häufig als Genussmittel getrunken."

Sorten und Varietäten:

"Es gibt zahlreiche wildwachsende Minzen-Arten, die in Europa heimisch sind, siehe Minzen. Die Gattung Mentha (Minze) ist sehr variabel und neigt zur Bastardisierung; eine exakte Abgrenzung der verschiedenen Sorten und Varietäten ist schwierig. ...

Die dunkelgrüne Sorte ‚Mitcham‘ ist bis heute die am höchsten geschätzte. Grob unterscheidet man dunkelgrüne (‚black mint‘) und hellgrüne (‚white mint‘) Sorten."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 70 kcal3,5 %
Fett/Lipide 0,94 g1,3 %
davon gesättigte Fette 0,25 g1,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 15 g5,5 %
davon Zucker n/a
Ballaststoffe 8 g32,0 %
Proteine (Eiweiss) 3,8 g7,5 %
Kochsalz (Na:31,0 mg)79 mg3,3 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
ElemMangan, Mn 1,2 mg59,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 114 µg57,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 32 mg40,0 %
ElemEisen, Fe 5,1 mg36,0 %
ElemKupfer, Cu 0,33 mg33,0 %
ElemCalcium, Ca 243 mg30,0 %
ElemKalium, K 569 mg28,0 %
VitVitamin A, als RAE 212 µg27,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,06 g23,0 %
FettAlpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,44 g22,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,44 g22,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,07 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,06 g23,0 %
Threonin (Thr, T) 0,15 g17,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,15 g12,0 %
Leucin (Leu, L) 0,28 g12,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,19 g12,0 %
Valin (Val, V) 0,19 g12,0 %
Lysin (Lys, K) 0,16 g9,0 %
Methionin (Met, M) 0,05 g6,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Calcium, Ca 243 mg30,0 %
Kalium, K 569 mg28,0 %
Magnesium, Mg 80 mg21,0 %
Phosphor, P 73 mg10,0 %
Natrium, Na 31 mg4,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 1,2 mg59,0 %
Eisen, Fe 5,1 mg36,0 %
Kupfer, Cu 0,33 mg33,0 %
Zink, Zn 1,1 mg11,0 %
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