Inhaltsverzeichnis
Eisbergsalat oder Eissalat (Lactuca sativa var. capitata nidus tenerimma, Crisphead-Gruppe) ist kalorienarm, enthält jedoch nur wenige Vitamine und Nährstoffe.
Verwendung in der Küche
Eisbergsalat hat sehr feste, geschlossene Köpfe. Die Blätter erscheinen aussen grün und erreichen zur Mitte eine fast weisse Farbe. Vor allem die inneren Blätter haben eine knackige Konsistenz und einen milden Geschmack. Der ebenfalls zur Crisphead-Gruppe gehörende Bataviasalat hingegen hat einen offenen Kopf und gekräuselte Blätter.
Eissalat ist gut mit anderen Salaten, wie Kopfsalat oder Römersalat, sowie jeder Art von Rohkost kombinierbar. Zutaten mit einem intensiveren Geschmack wie Rettich, Radieschen, Rucola oder Römersalat passen hervorragend. Er schmeckt auch gut zu Zuckermaiskörnern und Cherrytomaten. Probieren Sie eine ölfreie Salatsauce mit Walnüssen - entweder als leichte Vinaigrette mit Balsamessig oder als Dressing mit Orangensaft und Ingwer. Ein alternatives ölfreies Dressing besteht aus Avocado und Zitrone. Zutaten mit erdigen Noten, z.B. Walnüsse, Haselnüsse, Kartoffeln oder Linsen, verfeinern den veganen Salat.
Garniert mit gegrilltem Gemüse wie Aubergine, Zucchini und Gemüsepaprika und gegebenenfalls ergänzt mit Cashew-Käse oder veganem Mozzarella ist der Eisbergsalat eine abwechslungsreiche Hauptmahlzeit. Eissalat, Tomaten und Zwiebeln zusammen mit einem roh-veganen Bratling aus Süsskartoffeln oder Portobello mit Auberginen ergeben einen köstlichen veganen Burger.
Eisbergsalat passt auch für vegane Rohkost-Smoothies, wie z.b. den Apfel-Bananen-Smoothie mit Spinat und Salat.
Veganes Rezept für Sommerrollen mit Eisbergsalat und Gemüse
Zutaten (für 4 Portionen): 15 Blatt Reispapier, 1 Eisbergsalat, 2 Karotten, 1 Salatgurke, 1 Avocado, 1 Mango, 50 g Korianderblätter, 1 Handvoll Sprossen (Mungobohnensprossen oder Alfalfasprossen).
Zubereitung: Eisbergsalat waschen, in der Salatschleuder trockenschleudern und in Streifen schneiden. Karotten und Salatgurke ebenfalls waschen und in Streifen schneiden. Mango und Avocado schälen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Korianderblätter waschen und grob hacken. Sprossen waschen und gut abtrocknen. Einen tiefen, grossen Teller mit Wasser füllen. Jeweils ein Blatt Reispapier durch das Wasser ziehen und auf einen Teller oder ein Brett legen. Die Zutaten mittig auf das Blatt legen. Die rechte und linke Aussenseite des Reispapiers über die Füllung klappen. Dann die untere Seite des Reispapiers über die Füllung legen, das Blatt von unten nach oben fest aufrollen und die Naht gut andrücken. Das Ganze mit den übrigen Reispapierblättern wiederholen.
Als Dip zu den Sommerrollen passen Miang Kham Sauce (Hinweise zur Zutat), Sojasauce oder eine ölfreie Vinaigrette.
Vegane Rezepte mit Eisbergsalat finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
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Einkauf - Lagerung
Eisbergsalat bieten fast alle Supermärkte wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Billa, Edeka oder Hofer, gelegentlich auch in kontrolliert biologischer Qualität (Bio-Qualität). Auch in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt oder Alnatura sowie saisonal auf dem Wochenmarkt können Sie Eisbergsalat teilweise kaufen. In Mitteleuropa hat Eisbergsalat als Freilandware von Mai bis Oktober Hauptsaison. Ausserhalb der Saison pflanzt man den Salat in Gewächshäusern an, weshalb man ihn fast das ganze Jahr über im Handel findet.
Die Verfügbarkeit von Eisbergsalat in den genannten Supermärkten ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Im Vergleich zu anderen Salaten ist Eisbergsalat lange lagerbar und bleibt dabei knackig. Im Gemüsefach des Kühlschranks und in Papier, Folie oder ein feuchtes Geschirrtuch eingewickelt, hält sich der Eisbergsalat nach der Ernte rund 1 bis 2 Wochen.1
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Roher Eisbergsalat enthält 14 kcal pro 100 g und ist damit sehr kalorienarm. Er besteht zum grössten Teil aus Wasser. Der Proteingehalt ist mit 0,9 g/100g gering und auch Fett ist mit 0,14 g/100g kaum vorhanden. Von den 3 g/100g Kohlenhydraten sind 2 g Zucker.2
Enthält Eisbergsalat Ballaststoffe? Eissalat enthält mit 1,2 g/100g wenig Ballaststoffe. Deutlich mehr Ballaststoffe zeigen Endivie und Chicorée, die beide 3,1 g/100g aufweisen.2
Roher Eisbergsalat beinhaltet 24 µg/100g Vitamin K (32 % des Tagesbedarfs). Im Vergleich zu anderen Salaten ist dies wenig. Kopfsalat und Römersalat weisen 102 µg/100g und Rucola 109 µg/100g auf, was rund 136 % bzw. 145 % des Tagesbedarfs an Vitamin K deckt. Mehr Vitamin K ist in Grünkohl (705 µg/100g) und Mangold (830 µg/100g) enthalten, die man beide ebenfalls als Salat essen kann.2
Grüner Salat ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Folat (Folsäure). Eissalat enthält jedoch im Gegensatz zu anderen Salaten wenig davon: 29 µg/100g, was 15 % des Tagesbedarfs ausmacht. Ebenfalls wenig Folat ist in Kopfsalat (73 µg/100g) zu finden. Dagegen weisen Römersalat mit 136 µg und Endivie mit 142 µg viel Folat auf. 100 g Römersalat decken 68 % des Tagesbedarfs an Folsäure, 100 g Endivie sogar 71 %.2
Auch Kalium ist in Eisbergsalat mit 141 mg/100g vorhanden. Mehr Kalium finden Sie in Kopfsalat (238 mg/100g) und in Römersalat (247 mg/100g). Wesentlich höhere Werte weisen Rucola mit 369 mg und Feldsalat mit 459 mg pro 100 g auf. Dies entspricht einer Abdeckung des Tagesbedarfs von 18 % und 23 %. Gute Kalium-Quellen sind Hülsenfrüchte und Nüsse, beispielsweise Mandeln (733 mg/100g) oder Kichererbsen (718 mg/100g), die 37 % bzw. 36 % des Tagesbedarfs decken.2
Die gesamten Inhaltsstoffe von Eisbergsalat, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Wie gesund ist Eisbergsalat? Eisbergsalat enthält wenig Kalorien und kann deshalb beim Abnehmen helfen. Untersuchungen zeigen, dass eine grosse Portion Blattsalat ohne weitere Zutaten und mit einem kalorienarmen Dressing vor der Hauptmahlzeit gegessen hilft, langfristig Gewicht zu verlieren.5 Da Eisbergsalat im Gegensatz zu anderen Blattsalaten wenig Ballaststoffe enthält, ist die Kombination mit ballaststoffreichen Sorten wie Endivie und Chicorée ideal.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von Eisbergsalat kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Eisbergsalat enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:21,22,23
- Isoprenoide: Sesquiterpenlaktone (Lactucin, Lactucopicrin); Carotinoide: Carotine (Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Lycopin), Xanthophylle (Lutein, Violaxanthin, Zeaxanthin)
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Protocatechinsäure, Gallussäure, Syringinsäure, Vanillinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Cichoriensäure, Kaffeesäure, Dicaffeoylchinasäure, Ferulasäure, Chlorogensäure, Isochlorogensäure, p-Cumarsäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin-Derivate, Isorhamnetin, Kaempferol-Derivate), Flavanone (Naringenin-Derivate, Hesperetin-Derivate), Flavone (Luteolin-Derivate, Apigenin-Derivate), Anthocyane (Cyanidin-Derivate)
- Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Chinasäure); Dicarbonsäuren (Oxalsäure)
- Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Chlorophyll a und b
Salat enthält vorwiegend Polyphenole, die in experimentellen Modellen u.a. antioxidativ, entzündungshemmend und nervenschützend wirken. Die antioxidative Wirkung von Salat hängt stark vom Polyphenolgehalt, der Sorte und der Blattfarbe ab. Pflücksalate weisen laut einer Vergleichsstudie die höchsten Polyphenolwerte auf, gefolgt von Römer-, Butterhead- und Eisbergsalat mit den niedrigsten Gehalten. Rote und dunkel gefärbte Sorten erreichen zudem aufgrund der enthaltenen Anthocyane eine höhere antioxidative Aktivität als grüne Sorten. Die meisten Eisberg-Sorten sind im reifen Zustand mittelgrün, einige spezielle Genotypen enthalten jedoch Anthocyane. Was die antioxidative Kapazität erhöht.21,22,23
Die wichtigsten im Salat vorkommenden Carotinoide sind β-Carotin, β-Cryptoxanthin und Lutein, wobei ihre Konzentrationen je nach Sorte variieren. Römersalat weist höhere Gehalte an Lutein und β-Carotin auf als Eisbergsalat. Die äusseren Blätter enthalten generell mehr Carotinoide als die inneren, da eine höhere Lichtintensität die Carotinoidbiosynthese fördert. Epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass ein hoher Salat- bzw. Gemüseverzehr mit einem geringeren Risiko für bestimmte Krebsarten (z.B. Darm- und Lungenkrebs) verbunden ist. Lactucaxanthin, β-Carotin und Anthocyane wirken in experimentellen Studien potenziell antidiabetisch. Diese Verbindungen können zentrale Verdauungsenzyme wie α-Amylase und α-Glucosidase hemmen und dadurch den Abbau von Stärke sowie den Anstieg des Blutzuckers nach Mahlzeiten verlangsamen.21,22
Chlorophyll ist das zentrale grüne Pigment in Salat mit antioxidativen Eigenschaften. Der Gehalt nimmt nach der Ernte im Zuge der Alterung ab. Offene Köpfe wie Römersalat enthalten mehr Chlorophyll, da mehr Licht zu den inneren Blättern durchdringt, während geschlossene Köpfe geringere Mengen aufweisen. Insgesamt besitzen grüne Salatsorten deutlich mehr Chlorophyll als rote.22
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Eisblattsalat enthält wie andere Blatt- und Wurzelgemüse Nitrat, da er dieses als Stickstoffquelle zum Wachstum benötigt. Im Gegensatz zu anderen Blattsalaten ist dies jedoch eher wenig vorhanden.16
Nitrat erfährt in Lebensmitteln oder im Körper eine Reduktion zu Nitrit.3 Problematisch gelten hohe Nitrit-Werte für Säuglinge, da dadurch der Sauerstofftransport im Blut gestört ist.6,15 Erwachsene müssen diesen Effekt des Nitrits aufs Blut weniger fürchten. Nitrit kann zudem zusammen mit gewissen Aminosäuren sogenannte Nitrosamine bilden, die als krebserregend gelten.6 Nitrat aus Gemüse hat aber auch zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit (mehr dazu siehe Bataviasalat).13 Wer dennoch möglichst wenig Nitrat zu sich nehmen möchte, sollte saisonalen Bio-Eisbergsalat vorziehen (mehr dazu unter Anbau-Ernte).
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Der CO2-Fussabdruck von Eisbergsalat liegt zwischen 0,5 und 0,6 CO2eq je Kopf Salat. Der Anbau erfolgt in der Regel im Freiland, was per se Emissionen durch Betrieb und Heizen von Gewächshäusern einspart. Allerdings stammen die Jungpflanzen von Frühjahrssalat, der im Mai erhältlich ist, aus beheizten Gewächshäusern. Entsprechend höher ist auch deren ökologischer Fussabdruck im Vergleich zu Sommersalat. Vlies schützt Frühjahrsware vor Kälte und Witterung.19
Die benötigte Menge Wasser zur Produktion von 1 kg Salat ist mit 237 Litern niedrig und ähnelt der von Spinat (292 Liter) oder Zwiebeln (272 Liter).20 Achten Sie beim Einkauf auf regionale Ware aus biologischem Anbau (wenn möglich unverpackt). Eissalat ist auch ohne unnötigen Plastikeinsatz lange im Kühlschrank lagerbar (siehe Tipps zur Lagerung). Um zusätzlich den ökologischen Fussabdruck so gering wie möglich zu halten, kaufen Sie Eisbergsalat bestenfalls erst ab Juni.19
Um vereinbarte Liefermengen und Termine einzuhalten, kalkulieren Eisbergsalat-Produzenten mit einer Verkaufsquote von ca. 70 Prozent. Auch Ausfälle und Schäden durch Wildtiere, Wetterereignisse, Fäulnis etc. sind dabei mit berücksichtigt. Dies kann allerdings zu einem Überangebot an Eisbergsalat führen. In diesem Fall bleibt der Salat auf dem Feld und dient als natürlicher Dünger.18
Weltweites Vorkommen - Anbau
Die Kultivierung von Eisbergsalat und anderen Blattsalaten erfolgt weltweit, wobei 2020 China, die USA und Indien als Hauptanbaugebiete galten.17 In Europa wächst Eisbergsalat vorwiegend in Spanien, Italien, Frankreich und Süddeutschland an.1 Eisbergsalat ist der meistkonsumierte Salat in der Schweiz.12
Wild zu finden
Eisbergsalat ist eine gezüchtete Sortengruppe von Gartensalat (Lactuca sativa), der wild nicht vorkommt. Kultivierter Gartensalat ist auf mehrere Wildformen zurückzuführen, wobei Stachel-Lattich (Lactuca serriola) der nächste Verwandte ist.10 Dieser kommt in den warm-gemässigten Zonen Südeuropas und Westasiens vor, teilweise auch in Nordeuropa.11
Anbau - Ernte
Eisbergsalat wächst gut im Gartenbeet, im Balkonkasten oder im Topf. Er bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte locker und durchlässig sein, sowie einen hohen Humus- und Nährstoffgehalt aufweisen. Eisbergsalat können Sie ab Ende Februar im Haus oder Gewächshaus vorziehen. Die Aussaat ins Freiland sowie das Auspflanzen der Setzlinge erfolgen ab Mitte Mai. Die Aussaat und Anpflanzung ist bis Ende Juli möglich. Legen Sie die Samen in Saat-Rillen mit einer Tiefe von 0,5 bis 1 cm und einem Abstand von 25 bis 30 cm an. Salate zählen zu den Lichtkeimern, weshalb sie keine Erde zum Bedecken benötigen. Jungpflanzen müssen Sie gegebenenfalls vereinzeln. Damit der Salat gut wächst, benötigt er regelmässig Wasser. Zudem fördern Unkrautentfernen sowie Bodenauflockern eine gute Entwicklung.1 Nach einer relativ langen Kulturdauer von elf bis zwölf Wochen ist der Eisbergsalat reif zur Ernte. Die Produktion ist aufwendig, da die Salaternte noch in Handarbeit erfolgt.14 Sobald die Blätter um den Kopf voll ausgebildet sind, können Sie den Salat als Ganzes ernten. Dazu schneiden Sie mit einem scharfen Messer den Kopf mit Strunk knapp über dem Boden ab.1
Eisbergsalat aus biologischem Anbau enthält niedrigere Nitratgehalte als Salat aus konventionellem Anbau, da man dort auf synthetische Dünger verzichtet. Saisonaler Bio-Eisbergsalat aus Freilandanbau enthält zudem weniger Nitrat als solcher aus dem Treibhaus, da das Sonnenlicht das gespeicherte Nitrat im Salat abbaut.4
Weiterführende Informationen
Eisbergsalat (Lactuca sativa var. capitata nidus tenerimma) zählt zur Gattung der Lattiche (Lactuca), die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehören. Kultivierten Gartensalat unterteilt man in mehrere Gruppen: Crisphead-Gruppe (Eisbergsalat und Bataviasalat), Cos-Gruppe (Römersalat) sowie Butterhead-Gruppe (Kopfsalat). Immer mehr Beliebtheit erreichen die Schnitt- und Pflücksalate (z.B. Eichblatt und Lollo rossa/bionda).1
Warum heisst Eisbergsalat 'Eisbergsalat'? W. Atlee Burpee & Company (heute Burpee Seed Co.) machten 1894 eine Crisphead-Variante namens "Iceberg" in den USA populär. Diese Sorte galt als besser lagerfähig und transportierbar.7 Der heute bekannte Eisbergsalat stammt jedoch aus kalifornischen Crisphead-Züchtungen des frühen 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zum ebenfalls zur Crisphead-Gruppe gehörenden Bataviasalat bildet Eisbergsalat einen festen, geschlossenen Kopf.
Bruce Church, Gründer von Fresh Express, popularisierte in den 1920er und 1930er Jahren den Ferntransport von Salat von der West- zur Ostküste der USA. Um die Salatköpfe frisch zu halten, bedeckte er sie mit Eis. Die so transportierten Kisten hiessen im Handel "iceberg lettuce" - ein Name, der bei den KonsumentInnen hängen blieb.8,9
Alternative Namen
Eisbergsalat ist auch als Eissalat, Krachsalat oder in Österreich als Bummersalat bekannt. Im Englischen heisst er iceberg lettuce oder crisphead lettuce.
Literaturverzeichnis - 23 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● Website | Planatura.garden. Eisbergsalat: Alles zu Anbau & Ernte des gesunden Salates. |
| 2. | ● Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 3. | ● Website | BfR Bundesamt für Risikobewertung. Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit in Lebensmitteln. 2013. |
| 4. | ● Book: weak evidence | Pini U. Das Bio-Food Handbuch. Kleemann: Hamburg, Potsdam. 2014: 509-512, 639-640. |
| 5. | *
RCT: randomisierte kontrollierte klinische Studie DOI: 10.1016/j.jada.2004.07.001 Study: strong evidence | Rolls BJ, Roe LS, Meengs JS. Salad and satiety: energy density and portion size of a first-course salad affect energy intake at lunch. J Am Diet Assoc. 2004;104(10): 1570-1576. |
| 6. | ● Book: strong evidence | Biesalski HK, Grimm P. Taschenatlas der Ernährung; 6. Auflage (2015); Georg Thieme Verlag, Stuttgart und New York. |
| 7. | ● Website | Burpee com: Company-history. |
| 8. | ● Website | Freshexpress com: Our history. |
| 9. | ● Website | Kitchenproject com: The History of Iceberg Lettuce. |
| 10. | *
Deskriptive Charakterisierungsstudie von Genressourcen DOI: 10.17221/4/2008-HORTSCI | Křístková E, Doležalová I, Lebeda A, Vinter V, Novotná A. Description of morphological characters of lettuce (Lactuca sativa L.) genetic resources. Hortic Sci. 2008;35(3):113–129. |
| 11. | * Molekulargenetische Populationsstudie DOI: 10.1093/jhered/esw078 | D’Andrea L, Meirmans P, Van De Wiel C, Guadagnuolo R, Van Treuren R, Kozlowski G et al. Molecular Biogeography of Prickly Lettuce ( Lactuca serriola L.) Shows Traces of Recent Range Expansion. JHERED. 2016;esw078. |
| 12. | ● Website | Bauernzeitung ch: Wissenswertes zu Schweizer Salaten - mit Rezept. 2020. |
| 13. | * Narratives Review DOI: 10.1111/bcpt.13474 Study: weak evidence | Guimaraes DA, Batista RIM, Tanus-Santos JE. Nitrate and nitrite-based therapy to attenuate cardiovascular remodelling in arterial hypertension. Basic Clin Pharmacol Toxicol. 2021;128(1): 9-17. |
| 14. | ● Website | Pflanzenforschung de: Rollen bald Köpfe? Roboter als Helfer bei der Salat-Ernte. 2019. |
| 15. | ● Website | World Health Organization. Evaluations of the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA). Sodium Nitrite. |
| 16. | ● Website | Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Nitrat – Welche Salatarten enthalten wie viel? – Untersuchungsergebnisse 2015. |
| 17. | ● Website | FAOSTAT Food and Agriculture Organization of the United Nations. Lettuce and chicory (2020). |
| 18. | ● Website | Landschafftleben at: Vorbeugende "Überproduktion". |
| 19. | ●
Website | IFEU - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH. CO2-Fussabdruck und weitere Umweltwirkungen von Gemüse aus Baden-Württemberg. 2013. |
| 20. | * Wasserfussabdruck Modellierungsstudie DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011; 15:1577-1600. |
| 21. | * Lettuce is one of the most commonly consumed leafy vegetables worldwide and is available throughout the entire year. Lettuce is also a significant source of natural phytochemicals. These compounds, including glycosylated flavonoids, phenolic acids, carotenoids, the vitamin B groups, ascorbic acid, tocopherols, and sesquiterpene lactones, are essential nutritional bioactive compounds. This review aims to provide a comprehensive understanding of the composition of health-promoting compounds in different types of lettuce, the potential health benefits of lettuce in reducing the risks of chronic diseases, and the effect of preharvest and postharvest practices on the biosynthesis and accumulation of health-promoting compounds in lettuce. Narrativer Review DOI: 10.1111/1541-4337.12877 Study: weak evidence | Yang X, Gil MI, Yang Q, Tomás‐Barberán FA. Bioactive compounds in lettuce: Highlighting the benefits to human health and impacts of preharvest and postharvest practices. Comp Rev Food Sci Food Safe. 2022;21(1):4–45. |
| 22. | * Lettuce is one of the most famous leafy vegetables worldwide with lots of applications from food to other specific uses. There are different types in the lettuce group for consumers to choose from. Additionally, lettuce is an excellent source of bioactive compounds such as polyphenols, carotenoids, and chlorophyll with related health benefits. At the same time, nutrient composition and antioxidant compounds are different between lettuce varieties, especially for green and red lettuce types. The benefit of lettuce consumption depends on its composition, particularly antioxidants, which can function as nutrients. The health benefits rely on their biochemical effect when reaching the bloodstream. Some components can be released from the food matrix and altered in the digestive system. Indeed, the bioaccessibility of lettuce is measuring the quantity of these compounds released from the food matrix during digestion, which is important for health-promoting features. Extraction of bioactive compounds is one of the new trends observed in lettuce and is necessarily used for several application fields. Therefore, this review aims to demonstrate the nutritional value of lettuce and its pharmacological properties. Due to their bioaccessibility and bioavailability, the consumer will be able to comprehensively understand choosing a healthier lettuce diet. The common utilization pattern of lettuce extracted nutrients will also be summarized for further direction. Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal DOI: 10.3390/antiox11061158 Study: weak evidence | Shi M, Gu J, Wu H, Rauf A, Emran TB, Khan Z et al. Phytochemicals, Nutrition, Metabolism, Bioavailability, and Health Benefits in Lettuce - A Comprehensive Review. Antioxidants. 2022;11(6):1158. |
| 23. | ● Ancient Egypt is known as the place where L. sativa was first cultivated with evidence of its cultivation appearing as early as 2680 BC. The Egyptians cultivated the plant for the production of seed oil. It is thought that the Egyptians selectively bred it into a plant grown for its edible leaves. The lettuce was seen as a sacred plant of the reproduction God Min Today, it is produced all over the world and is used in forensic medicine for many ailments including pain, stomach problems and inflammation, and urinary tract infections. Different studies provided the scientific evidence of its pharmacological potential including antimicrobial, antioxidant, neuroprotective, and hypnotic effects. The chemical composition of the plant revealed the presence of different classes of secondary metabolites, such as terpenoids, flavonoids, and phenols which should be responsible for its biological activities. The plant also contains essential elements, such as vitamins as well as minerals and organic substances. Fachbuchkapitel DOI: 10.1016/B978-0-12-809286-6.00020-0 Book: moderate evidence | Noumedem JAK, Djeussi DE, Hritcu L, Mihasan M, Kuete V. Lactuca sativa. In: Medicinal Spices and Vegetables from Africa. Elsevier; 2017. S. 437–449. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||
- Amanda Gabriel, Dr. phil. (Hauptautor:in)
- Heidemarie Alberta Pirker, Dr. nat. tech., Ökologischer Landbau und Naturschutz (Autor:in)
- Katharina Hofer, MSc Ökologische Landwirtschaft (Prüfer:in)











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