Inhaltsverzeichnis
Chinakohl (Brassica rapa ssp. pekinensis) ist roh als Salat, eingelegt als Sauergemüse oder gekocht geniessbar. Dieser Kohl ist ein sehr bekömmliches und kalorienarmes Gemüse und häufig in Bio-Qualität verfügbar.
Verwendung in der Küche
Chinakohl besitzt grosse, zarte Blätter ohne harten Strunk und schmeckt angenehm frisch mit einem dezenten Kohlaroma. Er ist geschmacklich milder als andere Kohlsorten und leicht verdaulich. Er ist oft auch bei Personen beliebt, die andere Kohlgemüse nicht mögen. Es gibt neben der gängigen, gelbgrünen Variante auch eine Sorte mit rötlichen bis violettfarbenen Blättern.
Kann man Chinakohl roh essen? Chinakohl können Sie sehr gut roh essen. Roh und fein geschnitten schmeckt Chinakohl wunderbar als Salat. Auch mit Dressing vermischt bleiben seine Blätter während Stunden knackig, was ihn ideal für Picknicks und Grillabende macht, z.B. gemischt mit Kartoffelsalat. Sie können ihn zudem als Rohkost-Snack mit verschiedenen Dips servieren oder roh zum Sandwich hinzufügen, um diesem mehr Biss zu verleihen.
Ob Sie Chinakohl roh oder gekocht geniessen, ist Geschmackssache. Chinakohl schmeckt gedünstet, gedämpft, gebraten, geschmort und gebacken. Wer ihn nicht als Rohkost verspeist, sollte auf eine kurze Garzeit von ca. 5–7 Min. achten. Ansonsten verliert der Kohl seine Knackigkeit und viele seiner Nährstoffe.
Chinakohl ist in der asiatischen Küche allgegenwärtig. Er ist bestens geeignet für asiatische Wokgerichte und verschiedenste Currys. Zudem ist er in Thailand häufig in Nudelsuppen zu finden. In Korea ist Chinakohl die Hauptzutat von Kimchi, einem gesalzenen, fermentierten Gericht mit Kohlblättern, Chili, Ingwer, Pfeffer und Knoblauch.5 Er ist zudem eine Zutat des berühmten Gerichts Bibimbap (Reisgericht mit Gemüse).
Kurz angedünsteter oder angebratener Chinakohl ergibt eine schnelle und schmackhafte Beilage für allerlei vegetarische und vegane Gerichte. Mit Chinakohl ist auch ideal für köstliche vegane Eintöpfe, Aufläufe, Suppen, Gemüsepfannen, Pilzpfannen und Gratins. Die Blätter passen sowohl als Hülle als auch als Füllung für Kohlrouladen, die Sie im Ofen überbacken können. Chinakohl passt auch hervorragend als Inhalt von Wraps, Frühlingsrollen und Gyoza (japanische Teigtaschen).
Veganes Rezept für einen sommerlichen Chinakohl-Salat
Zutaten (für 2 Personen): 1 Chinakohl (roh, bio), 250 g Champignons, 250 g Aprikosen, 1 Zwiebel, 125 g Tofu (geräuchert), 1 EL Rapsöl, Saft einer Orange, Agavensirup (optional), Salz, Pfeffer, Sojasauce, Petersilie.
Zubereitung: Chinakohl und Champignons waschen, Aprikosen abspülen und entsteinen, Zwiebel schälen; alles in Scheiben oder Streifen schneiden. Tofu in dünne Streifen schneiden. Für das Dressing Rapsöl, Orangensaft und optional etwas Agavensirup vermischen und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Tofu in einer Pfanne kurz anbraten. Zwiebel und Champignons ebenfalls kurz anbraten und mit wenig Sojasauce würzen. Alle Zutaten in eine grosse Schüssel geben, Dressing hinzufügen und gut miteinander vermengen. Den veganen Chinakohl-Salat mit klein gehackter, frischer Petersilie anrichten und servieren.
Vegane Rezepte mit Chinakohl finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Supermärkte (z.B. Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa) bieten Chinakohl meist ganzjährig an, häufig auch in Bio-Qualität. Bei Bio-Supermärkten (z.B. Alnatura, Denn's Biomarkt) finden Sie Chinakohl ausschliesslich aus biologischem Anbau. Lokal und ganz frisch erhalten Sie ihn auf Wochenmärkten oder direkt bei Landwirtschaftsbetrieben. Die Saison für Freilandware ist von Mai bis März.
Die Verfügbarkeit von Chinakohl ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert, ist der frisch gekaufte Chinakohl bis zu einer Woche haltbar. Eingewickelt in ein feuchtes Baumwolltuch, Wachstuch oder Frischhaltefolie bleibt er roh ein paar Wochen frisch. Wichtig ist, ihn erst kurz vor der Verwendung zu waschen.
Kann man Chinakohl einfrieren? Blanchiert (also gewaschen, kleingeschnitten, kurz in leicht gesalzenem Wasser gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt) können Sie Chinakohl auch tiefkühlen. Gut abgetupft, in angemessenen Portionen und in gut verschliessbare Beutel gefüllt, ist er einige Monate haltbar.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Chinakohl (roh) ist mit 16 kcal und 0,2 g Fett pro 100 g sehr kalorien- und fettarm. Kohlenhydrate sind zu 3,2 g/100g enthalten, davon sind 1,2 g Ballaststoffe. Auch Proteine sind zu 1,2 g/100g vorhanden.1
Der Kohl ist reich an Vitamin K (43 µg/100g; 57 % des Tagesbedarfs). Ähnlich viel ist in Pak-Choi (46 µg/100g) und Rotkohl (38 µg/100g) enthalten. Etwas mehr weisen Weisskohl (76 µg/100g) und Wirsing (69 µg/100g) auf. Mangold enthält mit 830 µg/100g besonders viel Vitamin K.1
Zudem stecken 79 µg Folat in 100 g rohem Chinakohl (40 % des Tagesbedarfs). Wirsing (80 µg/100g) und Kopfsalat (73 µg/100g) haben ähnliche Gehalte. Spinat zeigt mit 194 µg/100g einen deutlich höheren Wert.1
Der Gehalt an Vitamin C beträgt 27 mg/100g (34 % des Tagesbedarfs). Dieser ähnelt demjenigen von Spinat (28 mg/100g) und Mangold (30 mg/100g). Bedeutend mehr Vitamin C ist im gelben Gemüsepaprika zu finden (184 mg/100g).1
Roher Chinakohl enthält auch Vitamin B6 (Pyridoxin), Kalium und Calcium in derartigen Mengen, dass 100 g mind. 10 % des Tagesbedarfs decken.1
Die gesamten Inhaltsstoffe von Chinakohl, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Chinakohl liefert wie Weisskohl, Wirsing, Brokkoli, Grünkohl und Spinat viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe und zählt weltweit zu wichtigen Bestandteilen einer ausgewogenen Ernährung.5 Aufgrund der geringen Gehalte an Kohlenhydraten, Fett und Eiweiss ist Chinakohl ein kalorienarmes Lebensmittel und ist gut in einen Ernährungsplan zum Abnehmen integrierbar.2
Im Unterschied zu anderen Kohlsorten ist Chinakohl aufgrund seines niedrigeren Gehalts an schwer verdaulichen Zuckerarten (wie Raffinose und Stachyose) sowie seiner zarteren Zellstruktur leichter verdaulich. Sie können ihn deshalb roh essen, auch wenn Sie einen empfindlicheren Magen haben. Beim Verzehr als Rohkost profitieren Sie am meisten von den Nährstoffen des Chinakohls.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von Chinakohl kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Chinakohl enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:4,5,14,15
- Isoprenoide: Tetraterpene: Carotinoide (Carotine: Alpha- und Beta-Carotin; Xanthophylle: Lutein, Zeaxanthin)
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxyzimtsäuren (Sinapinsäure, Ferulasäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure); Flavonoide: Flavonole (Kaempferol, Quercetin, Myricetin, Rutin), Isoflavone (Daidzein, Genistein, Glycitein, Biochanin A, Formononetin), Flavone (Apigenin)
- Organische schwefelhaltige Verbindungen: Aliphatische Glucosinolate (Sinigrin, Gluconapoleiferin, Progoitrin, Gluconapin, Glucoalyssin, Glucocochlearin, Glucobrassicanapin, Glucoerucin), Indolische Glucosinolate (Hydroxyglucobrassicin, Glucobrassicin, Neoglucobrassicin), Arylaliphatische Glucosinolate (Gluconasturtiin), Isothiocyanate
- Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Zitronensäure, Apfelsäure), Dicarbonsäuren (Bernsteinsäure, Fumarsäure)
- Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Proteaseinhibitoren): Chlorophylle
Chinakohl (Brassica rapa ssp. pekinensis) enthält Antioxidantien, darunter Phenolsäuren und Flavonoide, die reaktive Sauerstoffspezies neutralisieren und die Lipidoxidation hemmen. Sie wirken entzündungshemmend sowie antiviral und schützen vor oxidativ bedingten Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alterungsprozessen und Atherosklerose.4,5 Äussere Chinakohlblätter besitzen die höchste antioxidative Aktivität. Der höhere Gehalt an Phenolen, Flavonoiden, Vitamin C und Carotinoiden entsteht durch stärkere Sonneneinstrahlung in äusseren Pflanzenteilen.4,5 Ovale Sorten enthalten höhere Mengen an Glucosinolaten und Phenolen, während die Carotinoidwerte bei rechteckigen Sorten höher liegen.15
Aus den Carotinen bildet sich Vitamin A, das vor Nachtblindheit und Augentrockenheit bewahrt. Lutein und Zeaxanthin fördern die Augengesundheit und können altersbedingter Makuladegeneration vorbeugen.14,15
Glucosinolate, typische schwefelhaltige Verbindungen der Kreuzblütler (Brassicaceae) verleihen den würzigen und teils scharfen Geschmack. Bei Verletzung des Pflanzengewebes setzen Myrosinasen die Spaltung der Glucosinolate in Gang und führen zur Bildung von Isothiocyanaten. Einige Studien legen nahe, dass Glucosinolate bzw. Isothiocyanate und Carotinoide das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können.9,11,14,15
Eine Studie untersuchte den Erhalt von Glucosinolaten in Chinakohl und Pak Choi bei unterschiedlichen Pfannenrühr-Zeiten und -Temperaturen. Die festgelegten Temperaturen lagen zwischen 160 und 250 °C bei 1 bis 8 Minuten. Rührenbraten (Stir-frying) verhindert den Verlust von Glucosinolaten selbst bei höchsten Temperaturen, da durch die schnelle Aktivierung des Enzyms Myrosinase die Glucosinolate thermisch stabil bleiben und auch keine Auslaugung ins Kochwasser wie beim Kochen erfolgt.13
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Die Bioakkumulation von Schwermetallen aus dem Boden ins Gemüse ist ein Problem, das zunehmend Aufmerksamkeit bedarf. Chinakohl, der erhöhten Kupferapplikationen ausgesetzt ist, weist selbst keine sichtbaren Schadenssymptome auf, aber möglicherweise stellt das enthaltene Kupfer eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Daher sollte man den Anteil an Kupfer im Auge behalten.6 Chinakohl ist zudem sehr anfällig für die Akkumulation von Cadmium, weshalb eine Reduzierung dieses Schwermetalls von Vorteil ist.7
Studien aus China zeigen, dass Chinakohl auch Nitrat akkumuliert und eine regelmässige Nitratbelastung das Risiko einer Krebserkrankung erhöht. Das Ausmass der Nitratakkumulation im Gemüse hängt u.a. ab von der Anwendung chemischer Stickstoffdünger und von speziellen Anbaumethoden (z.B. beim hydroponischen Anbau, bei dem die Pflanze in künstlichen Nährlösungen steht). Die richtige Dosierung von Düngemitteln (oder der Verzicht darauf) und herkömmliche Anbaumethoden können die Anreicherung von Nitrat im Gemüse signifikant reduzieren.8
Volksmedizin - Naturheilkunde
Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kann Chinakohl u.a.die Magen-Darm-Funktion fördern und Brustverschleimung beseitigen.3
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Eine über Generationen gleichbleibende Qualität von Chinakohl zu erreichen, erweist sich im biologischen Anbau als schwierig. Bio-Chinakohl ist trotzdem hochwertiger, da LandwirtInnen beim Anbau auf chemische Düngung und synthetische Pflanzenschutzmittel sowie Insektenschutzmittel verzichten.10 Obwohl Pestizide für die Landwirtschaft Vorteile bringen, sind die Konsequenzen für die Umwelt nicht ausser Acht zu lassen. Pestizide sind zum Teil schwer abbaubar und können sich in der Natur anreichern. Sie verschmutzen direkt oder indirekt Luft, Wasser, Boden und ganze Ökosysteme. Dadurch können sie eine Gefahr für die Gesundheit aller Lebewesen darstellen.25 Der Einsatz von synthetischen Mitteln und Pestiziden ist im biologischen Anbau verboten.26 Greifen Sie daher nach Möglichkeit zu Bio-Chinakohl.
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FibL) erstellte 2009 in Österreich Lebenszyklusanalysen (LCA) verschiedener Bio-Produkte (Bio-Eigenmarke einer Supermarktkette). Diese LCAs verglichen die ForscherInnen mit den konventionellen Äquivalenten. Bio-Gemüse verursachte 10-35 % weniger CO2-Emissionen (bezogen auf 1 kg Produkt).24
Pak-Choi ein sehr naher Verwandter des Chinakohls, kommt in etwa auf 0,29 kg CO2eq/kg (dänischer Markt).18 Das ist verglichen mit anderen Lebensmitteln ein kleiner CO2-Fussabdruck.19,20 Saisonal, regional und aus biologischer Landwirtschaft bezogen, ist Chinakohl ein klimafreundliches Lebensmittel.21
Der global durchschnittliche Wasser-Fussabdruck der Gattung Brassica ist in etwa 280 l/kg.22 Im Vergleich dazu verbraucht Gemüse durchschnittlich 322 l/kg, Obst 967 l/kg, Nüsse 9063 l/kg und Rindfleisch 15'415 l/kg.23
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Weltweites Vorkommen - Anbau
Chinakohl (Brassica rapa ssp. pekinensis) stammt ursprünglich aus China und ist eines der am häufigsten angebauten Gemüse in Asien.15 Er entstand vermutlich aus einer Kreuzung von Pak-Choi (Chinesischer Senfkohl, Brassica rapa var. chinensis) mit einer Speiserübe (Brassica rapa var. rapa bzw. ssp. rapifera), irgendwann vor dem 10. Jahrhundert.16 Im 19. Jahrhundert gelang Chinakohl nach Japan, Europa und in die Vereinigten Staaten.3
In China, Korea und Japan ist der Anbau von Chinakohl von grosser Bedeutung. Auch andere asiatische Länder haben einen bedeutenden Anbau. In geringerem Umfang bauen ihn Menschen auch in kühleren Klimazonen Nordamerikas, Europas, Australiens und Südamerikas an, wo er jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielt.27
Wild zu finden
Kultivierte Kohlarten können relativ leicht in einen wildähnlichen Zustand zurückfallen, also verwildern.17
Anbau im Garten oder als Topfpflanze
Für den Anbau benötigt es einen windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort mit lockerem, gehaltvollem Boden. Um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden (z.B. Kohlhernie), sind Anbaupausen von mehreren Jahren und eine gut geplante Fruchtfolge wichtig. Die Aussaat erfolgt Ende Juli, wobei ein Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen von 30 cm einzuhalten ist.
Chinakohl benötigt viel Wasser, aber Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Wenn der Kopf ganz geschlossen ist, können Sie den Chinakohl ernten. Im Oktober schneiden Sie den Kopf nah am Boden ab und entfernen die äussersten Blätter. Erfolgt die Haupternte etwas früher, treibt der Kohl wieder etwas nach und Sie können später noch weitere Blätter ernten.12
Sie können Chinakohl auch samt Wurzelballen von Oktober bis November ernten. Wickeln Sie den Kohlkopf, gesäubert und auf Schädlinge untersucht, in Zeitungspapier ein und lagern Sie ihn z.B. in einer Holzkiste. Bei ca. 3–5 °C sollte er bis Ende Januar essbar sein.
Weiterführende Informationen
Brassica rapa ssp. pekinensis ist eine Gemüsepflanze aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und nahe verwandt mit Pak-Choi (Brassica rapa ssp. chinensis).16 Beide gehören zur Gattung Kohl (Brassica). Die festen, ovalen bis zylindrischen Köpfe mit ihren meist gelbgrünen Blättern haben ein Gewicht von ca. 1-3 kg. Es gibt viele Kultivare von Chinakohl.
Alternative Namen
Alternativnamen für Chinakohl sind Pekingkohl, Japankohl, Selleriekohl, Blätterkohl, Schantungkohl, Chinesischer Kohl und Kochsalat. Auf Chinesisch bezeichnet man Chinakohl als Pe-Tsai.
Im Englischen sind die Bezeichnungen Chinese cabbage oder napa cabbage gängig, gelegentlich auch celery cabbage.
Literaturverzeichnis - 27 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● Nährstofftabellen. Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 2. | ● "Er enthält sehr wenig Kohlenhydrate, Fette und Eiweiss und daher auch wenig Kalorien. Dafür liefert er viel Beta-Karotin (Provitamin A) und eine beträchtliche Menge Vitamin C." Book: moderate evidence | Pamplona-Roger JD. Heilkräfte der Nahrung. Advent-Verlag: Zürich. 2006: 182-187. |
| 3. | * "In this study, 0.25 μg/ml aflatoxin B1 was used to establish a liver cancer model for assessing the potential anticancer ability of Chinese cabbage powder, which is a complex water-soluble extract from Chinese cabbage by spray-drying at an outlet temperature of 130 °C. We found at least 11 potential anticancer substances in Chinese cabbage powder. A 90-d animal experiment demonstrated that 10% of Chinese cabbage powder in drinking water could improve the plasma micronutrient status, inhibit the formation of aflatoxin B1-DNA adducts in liver cells, and effectively reduce the incidence of liver tumor induced by aflatoxin B1 from 6.67% to 0%. The dose effect experiment revealed that 10% may be the minimal effective dose to prevent the occurrence of early liver tumors." "Chinese cabbage (Brassica chinensis L.) originated from northern China, and it was introduced into Japan, Europe, and the United States in the 19th century." "According to traditional Chinese medicine theory, Chinese cabbage can promote gastrointestinal function, remove chest congestion, and reduce alcoholism (Shizhen, 1596, Xuemin, 1765)." "Chinese cabbage contains several agents commonly found in cruciferous plants, including oltipraz, phenethyl isothiocyanate, chlorophyllin, and dithiolethiones, which have also demonstrated inhibitory effects on hepatocellular carcinoma (HCC) (Mehta et al., 1994, Suzuki et al., 2013)." Experimentelle Laborstudie DOI: 10.1016/j.foodchem.2015.02.138 Study: weak evidence | Wang T, Li C et al. Inhibition effects of Chinese cabbage powder on aflatoxin B1-induced liver cancer. Food Chem. 2015;186:13–19. |
| 4. | * "Later developmental stages in white (B. oleracea var. capitata) and Chinese cabbage (Brassica rapa var. pekinensis) are characterized by a significant increase in total flavonoid contents from four weeks after germination to week twelve followed by a gradual decrease" "heir high intraspecific variability extends to secondary metabolites produced by Brassica plants, among them glucosinolates and flavonoids [2,3]. The latter play an important role in ultraviolet (UV) protection since UV-B responsive flavonoids can reduce the risk of reactive oxygen species (ROS) generation and thereby prevent oxidative damage [4]. Therefore, the impact of flavonoids on the human body after food consumption as well as their effect as pharmaceutical supplements was discussed in several reviews [5,6,7,8]. Particularly relevant are their antioxidative activity and radical scavenging capacity [5]. So far, flavonoids are known to protect against the initiation and progression of atherosclerosis and cardiovascular disease [9]." Narratives Review DOI: 10.3390/molecules22020252 Study: weak evidence | Mageney V, Neugart S, Albach DC. A guide to the variability of flavonoids in Brassica oleracea. Molecules. 2017;22(2):E252. |
| 5. | * "Outer leaf of Chinese cabbage had the highest levels of antioxidant capacities and polyphenolics." "Sinapic acid showed the highest contents in Chinese cabbage leaves." "In Korea, Chinese cabbage is the principal ingredient of kimchi, which is a salted and fermented dish including whole cabbage leaves." "The outer leaf had the strongest antioxidant activity with the maximum antioxidant contents, followed by the mid- and inner leaves. Principal component analysis (PCA) revealed that outer leaf is positively related to caffeic acid, p-coumaric acid, ferulic acid, and myricetin contents, whereas the mid- and inner leaves are negatively related to sinapic acid contents." "With respect to its health benefits, the dietary antioxidants in Chinese cabbage have been extensively studied for their ability to prevent reactive oxygen species (ROS), which mediate aging and oxidative damage-inducing pathological disorders such as inflammation and atherosclerosis (Huxley and Neil, 2003, Ji et al., 2011). In addition, several antioxidant phenolic compounds including flavonoids were investigated and identified in whole Chinese cabbage leaves (Harbaum et al., 2007, Kim et al., 2006, Miean and Mohamed, 2001, Roy et al., 2007)" Laborexperiment in wissenschaftlichem Journal DOI: 10.1016/j.foodchem.2015.12.066 Study: weak evidence | Seong G-U, Hwang I-W, Chung S-K. Antioxidant capacities and polyphenolics of Chinese cabbage (Brassica rapa L. ssp. pekinensis) leaves. Food Chem. 2016;199:612–618. |
| 6. | * "Copper is among the major heavy metal contaminants in the environment with various anthropogenic and natural sources. Human health risk from heavy metal bioaccumulation in vegetables has been a subject of growing concern in recent years." "These results showed that although the plants accumulated an elevated copper content and suffered damage to some extent under Cu treatment, they looked healthy. It was suggested that Chinese cabbage with an elevated Cu content and without showing visible symptoms of damage possibly could cause a risk to human health from the transfer of the metal in food. " Experimentelle Laborstudie DOI: 10.1002/tox.20094 Study: weak evidence | Xiong Z-T, Wang H. Copper toxicity and bioaccumulation in Chinese cabbage (Brassica pekinensis Rupr.). Environmental Toxicology. 2005;20(2):188–194. |
| 7. | * "Heavy metal (HM) contamination in soil result in second pollution damage to Chinese cabbage, leading to deleterious health impacts. To elucidate the common transfer and accumulation characteristics of HMs in Chinese cabbage cultivar is important for safety breeding and consumption. In this case, concentrations and transfer capacities of HMs (Cd, Cr, Hg, Pb and As) in 35 common Chinese cabbage genotypes and their genotypic difference were investigated in this work. Results indicate that Chinese cabbage cultivar was more susceptible to Cd pollution, Hg was easily sifted from underground part to aerial part, Cr and Pb have similar enrichment and translocation characteristics, and Chinese cabbage cultivar had tolerance to As toxicity to some extent. " Laborstudie DOI: 10.1016/j.ecoenv.2019.01.022 Study: weak evidence | Mi B, Liu F et al. Evaluation of the uptake capacities of heavy metals in Chinese cabbage. Ecotoxicol Environ Saf. 2019;171:511–517. |
| 8. | * "Celery and Chinese cabbage constitute the major contribution (about 57% of total nitrate) to the average nitrate intake of the north Chinese because of their higher nitrate content. It must be emphasized that nine vegetables in table 3 only accounted for 80% of the total consumption in the north Chinese diet. The other 20% include many dierent kinds of vegetables that are supposed to have the same distributions of nitrate and nitrite as in the other 80%. If all vegetables were included, the total nitrate and nitrite intakes from vegetables were about 528.5 and 0.85 mg day" "As mentioned above, the nitrate accumulation in vegetables is aected by many factors, among which fertilizer application is the major one. Nitrate accu- mulation in vegetables often depends on the amounts and kinds of nutrients present in the soil and espe- cially is closely related to the amounts of the fertilizers applied and the time of application. Some studies indicate that the proper application of nitrogenous, phosphate, potassium fertilizer, and green and farm- yard manure could signi®cantly reduce nitrate accu- mulation in vegetables" "Anther reason for the high level of nitrate in celery and Chinese cabbage may be the hydroponic cultivation method. Our experiment shows that the NO3 ± contents of celery were mostly dependent on the cultivation method and that celery cultivated by a hydroponic method contained 4500± 9850 mg kg±1 whereas that cultivated by conventional methods contained 550±980 mg kg±1 ." Analytische Laborstudie DOI: 10.1080/0265203021000014806 Study: weak evidence | Zhong W, Hu C, Wang M. Nitrate and nitrite in vegetables from north China: content and intake. Food Addit Contam. 2002;19(12):1125–1129. |
| 9. | * "Glucosinolates (GSLs) are sulfur-containing secondary metabolites found mainly in plants of the Brassicaceae family [19]. They are the major group of phytochemicals found in cabbage [20]." "The hydrolysis products of glucosinolates include isothiocyanates (ITCs), epithionitriles (EPTs), and nitriles, based on factors like pH, availability of ferrous ions, the compound’s side chain, and substrate type [24]. ITCs, the main products of GSL hydrolysis, are mostly responsible for the health-promoting properties of cabbage, such as reduced risk of cancer and cardiovascular disease [25]." Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal DOI: 10.3390/foods13213395 Study: weak evidence | Statilko O, Tsiaka T et al. Overview of phytochemical composition of Brassica oleraceae var. capitata cultivars. Foods. 2024;13(21):3395. |
| 10. | ● "Biobauern macht er in seinen 9-12 Wochen Wachstum das Leben nicht leicht: Sie können sich nie darauf verlassen, dass die weisslich-grünen Köpfe des zumeist nur als Hybride beschaffbaren Kohls in der nächsten Generation gleiche Qualität bieten." "Aber schon jetzt liefern Biobauern die bessere Qualität, denn sie verzichten bei dem Starkzehrer auf chemische Düngung und synthetischen Pflanzen- und Insektenschutz." Book: weak evidence | Pini U. Das Bio-Food Handbuch. Ullmann Verlag: Potsdam; 2014: 137. |
| 11. | * "Cruciferous vegetables are a rich source of glucosinolates and their hydrolysis products, including indoles and isothiocyanates, and high intake of cruciferous vegetables has been associated with lower risk of lung and colorectal cancer in some epidemiological studies." Narratives Review DOI: 10.1016/j.phrs.2007.01.009 Study: weak evidence | Higdon JV, Delage B, Williams DE, Dashwood RH. Cruciferous vegetables and human cancer risk: epidemiologic evidence and mechanistic basis. Pharmacological Research. 2007;55(3):224-236. |
| 12. | ● "Chinakohl benötigt teifgründige, lockere und gehaltvolle Böden. Empfohlen wird ein ph-Wert von 6 bis 7. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Achte darauf, dass der Chinakohl windgeschützt ist. Er ist ein Starkzehrer und benötigt sehr viel Wasser. Aber achte darauf, dass keine Staunässe entsteht." "Die Aussaat von Chinakohl sollte Ende Juli erfolgen, denn er neigt zum Schiessen, sät man ihn früher aus, bei späterer Aussaat ist der Ernteerfolg ungewiss. Gib etwas Kompost in das Pflanzenloch. Nach der Keimung wird er auf einen Pflanzabstand von circa 30 cm und auf einen Reihenabstand von 40 cm vereinzelt. Alternativ lege direkt zwei bis drei Saatkörner in einem Abstand von 30 cm in den Boden. Achte darauf, die Pflanzen gerade am Anfang nicht austrocknen zu lassen und immer gut zu giessen." " Achte darauf, dass der Boden vor der Aussaat oder Pflanzung gründlich gelockert wurde und ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. Dies kann neben Kompostgaben etwa über eine Düngung mit Hornspänen erreicht werden. Auch ist darauf zu achten, dass Du einen Platz auswählst, auf dem vorher keine Kohlsorte gewachsen ist, um Kohlhernie zu vermeiden. Wenn der Chinakohl seinen Kopf bildet, sollte er feucht gehalten werden, da er in dieser Zeit mehr Wasser benötigt." "Die Ernte von Chinakohl erfolgt hauptsächlich im Oktober, wenn die Köpfe ganz geschlossen sind. Hierzu schneide den kompletten Kopf nah am Boden ab und entferne gegebenenfalls die äusseren Blätter. Du kannst auch eine frühere Ernte ausprobieren, denn Chinakohl treibt immer wieder nach, so dass Du auch nach der Haupternte noch weiter Blätter ernten kannst. Für die Einlagerung empfiehlt sich die Ernte mitsamt dem Wurzelballen." "Folgende Schädlinge können den Chinakohl während seines Wachstums befallen: Erdflöhe, Kohlfliege, Blattläuse, Kohlweisslingsraupen und die Kohlmottenschildlaus. Die Gefahr der Kohlhernie tritt überall dort auf, wo zu intensiv Kohl angebaut und keine Fruchtfolge eingehalten wird. Ebenso können Bakterienfäule oder zu Beginn auch Keimlingskrankheiten auftreten." Website | Meine Ernte de: Chinakohl. |
| 13. | * "Stir-frying retains the glucosinolates even at the highest temperature applied. Such retention is explained by the quick inactivation of the glucosinolate-hydrolytic enzyme myrosinase during the first minutes of frying, and by the thermal stability of the glucosinolates at those temperature/time conditions. Moreover, due to the absence of a separate water phase, leaching losses did not occur, in contrast to what is observed when boiling Brassica vegetables. These results show that stir-frying may be a suitable health-beneficial cooking option that prevents the loss of glucosinolates." "Stir-frying, a popular method to prepare vegetables in Southeast Asian countries [1], is becoming more common nowadays elsewhere in the world. Stir-frying is a quick food preparation method by heat transfer from a hot pan surface to foods, using a small amount of cooking oil." "Glucosinolates (GSs), secondary metabolites present in Brassica vegetables, have been widely investigated to play an important role in this health promoting property. Isothiocyanates, one class of GS breakdown products, have been reported to have the ability to prevent many chronic diseases" "Upon the applied stir-frying processes, the concentration of all the glucosinolates did not decrease. The retention of glucosinolates is explained by (1) the lack leaching of these compounds into the cooking water, (2) the low thermal degradation rate of glucosinolate at those temperature/time conditions (3) the fact that the temperature in most of the plant tissue cannot exceed 100 °C (because of the water content) preventing the glucosinolate thermal degradation, and (4) the fast inactivation of myrosinase, preventing enzymatic glucosinolate hydrolysis during cooking. Therefore, a short stir-frying is a suitable cooking option to retain glucosinolate content in both vegetables, regardless the temperature applied." Experimentelle Studie und Lebensmittelanalyse DOI: 10.1007/s11130-017-0646-x Study: weak evidence | Nugrahedi PY, Oliviero T et al. Stir-frying of chinese cabbage and pakchoi retains health-promoting glucosinolates. Plant Foods for Human Nutrition. 2017;72(4):439. |
| 14. | * "Several classes of secondary metabolites such as carotenoids, flavonoids, glucosinolates (GSLs), and other phytochemicals have been identified and quantified from the Chinese cabbage. Their compositions and contents depended on the cultivation conditions (Reif et al., 2013, Lee et al., 2015)." "The phytochemicals, especially GSLs and other functional compounds exhibit potential medical applications such as antidiabetic and anti-cancer agents; therefore, the interest toward this vegetable is increasing worldwide." "Among the pigments, α- and β-carotene are the main backbone and intermediary metabolites for the synthesis of vitamin A. Vitamin A protects the human body from xerophthalmia, blindness, and premature death. Moreover, lutein and zeaxanthin have recently been recognized to be beneficial for eye health to the prevention of age-related macular degeneration (Krishnadev et al., 2010)." Table 3: Glucosinolates identified in Chinese cabbage. Table 5: Carotenoid contents (mg kg−1 DW) in eleven varieties of Chinese cabbage. "MS and HPLC analysis identified the presence of 13 GSLs (progoitrin, sinigrin, glucoalyssin, gluconapoleiferin, gluconapin, glucocochlearin, glucobrassicanapin, glucoerucin, 4-hydroxyglucobrassicin, glucobrassicin, 4-methoxyglucobrassicin, neoglucobrassicin and gluconasturtiin) and four carotenoids (lutein, zeaxanthin, α-carotene and β-carotene). GSL contents were varied among the different cabbage varieties. The total GSL content ranged from 2.7 to 57.88 μmol/g DW. The proportion of gluconapin (54%) and glucobrassicanapin (22%) was higher in all the varieties, respectively. Results documented the variation in total and individual carotenoid contents that have also been observed among different varieties; however, the total carotenoid contents ranged from 289.12 to 1001.41 mg kg−1 DW (mean 467.66). Interestingly, the proportion of lutein (66.5) and β-carotene (25.9) were higher than α-carotene (5.1) and zeaxanthin (2.5%)." "In summary, the expression pattern of MYB transcription factors and carotenogenesis genes involved in GSL and carotenoid biosynthesis in eleven varieties of Chinese cabbage was observed. Remarkable differences in the GSL and carotenoid contents were observed among different varieties. Chinese cabbage contained rich content of anti-carcinogenic GSLs and carotenoids for human daily consumption." Molekularbiologische Charakterisierung ohne klinische Evidenz DOI: 10.1016/j.sjbs.2016.04.004 Study: weak evidence | Chun JH, Kim NH et al. Molecular characterization of glucosinolates and carotenoid biosynthetic genes in Chinese cabbage (Brassica rapa L. ssp. pekinensis). Saudi Journal of Biological Sciences. 2016;25(1):71-82. |
| 15. | * This study aimed to comprehensively examine the interface between primary and secondary metabolites in oval- and rectangular-shaped Chinese cabbage (Brassica rapa ssp. pekinensis) using gas chromatography coupled with time-of-flight mass spectrometry (GC-TOFMS) and high-performance liquid chromatography (HPLC). In addition to differences in shape, there was significant morphological variation between the two cultivars. The rectangular variety had greater height and deeper green color, whereas the oval variety had more leaves and greater width. A total of 42 primary metabolites identified by GC-TOFMS were subjected to partial least-squares discriminant, which indicated significant differences in the primary and secondary metabolisms of the two cultivars. Furthermore, total glucosinolate and phenolic contents were higher in the oval cultivar, whereas the rectangular cultivar contained a higher level of total carotenoids. This metabolome study comprehensively describes the relationship between primary and secondary metabolites in the oval and rectangular cultivars of Chinese cabbage and provides information useful for developing strategies to enhance the biosynthesis of glucosinolates, phenolics, and carotenoids in Chinese cabbage. Additionally, this work highlights that HPLC and GC-TOFMS–based metabolite profiling is suitable techniques to determine metabolic differences in Chinese cabbage. Laborstudie DOI: 10.3390/foods8110587 Study: weak evidence | Park CH, Yeo HJ, Park SY, Kim JK, Park SU. Comparative Phytochemical Analyses and Metabolic Profiling of Different Phenotypes of Chinese Cabbage (Brassica rapa ssp. Pekinensis). Foods. 2019;8(11):587. |
| 16. | * "Values for Nei-Li similarities suggest that Chinese cabbage is more likely to have been produced by hybridization of turnip and pakchoi than as a selection from either turnip or pakchoi alone." "Although Chinese cabbage originated in China sometime before the 10th century (Li, 198 1), Brassica rapa ssp. rapifera (Metzg.) Sinsk. (turnip) in northern China and ssp. chinensis (L.) Makino (pakchoi) in southern China have been cultivated much longer, at least since the 5th century B.C. (Li, 1981). Li (1981) has suggested, therefore, that ssp. pekinensis originated in central China by hybridization between ssp. rapifera and ssp. chinensis, since the latter two subspecies were commonly grown together historically and had ample oppor-tunity to interbreed." Laborstudie DOI: 10.21273/JASHS.120.3.548 Study: weak evidence | Ren J, McFerson JR, Li R, Kresovich S, Lamboy WF. Identities and relationships among chinese vegetable brassicas as determined by random amplified polymorphic dna markers. Journal of the American Society for Horticultural Science. 1995;120(3): 548–555. |
| 17. | * "Our analyses point to the Aegean endemic B. cretica as the closest living relative of cultivated B. oleracea, supporting an origin of cultivation in the Eastern Mediterranean region. Additionally, we identify several feral lineages, suggesting that cultivated plants of this species can revert to a wild-like state with relative ease." Ökologische Modellierungsstudie DOI: 10.1093/molbev/msab183 | Mabry ME, Turner-Hissong SD et al. The evolutionary history of wild, domesticated, and feral Brassica oleracea (Brassicaceae). Mol Biol Evol. 2021;38(10):4419–4434. |
| 18. | ● Cabbage, Chinese, pak choi 0,29 Website | The Big Climate Database. Version 1.1. Cabbage, Chinese, pak choi. 2025. |
| 19. | * Fig. 1. Estimated global variation in GHG emissions, land use, terrestrial acidification, eutrophication, and scarcity-weighted freshwater withdrawals, within and between 40 major foods. DOI: 10.1126/science.aaq0216 | Poore J, Nemecek T. Reducing food’s environmental impacts through producers and consumers. Science. 2018;360(6392):987–992. |
| 20. | ● Website | Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020. |
| 21. | ● Chinakohl
Website | Greenpeace Schweiz, Stadt Zürich, Planted Foods AG, Branding Cuisine, Tinkerbelle, Inge, myblueplanet, ProVeg International, Dr. Earth, FightBack und Eaternity. All You Can Eatfor climate - Poster. ayce.earth. 2022. |
| 22. | * 358 Cabbages and other brassicas 181 26 73 280 DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 25. Mai 2011;15(5):1577–1600. |
| 23. | * Nuts 7,016 1367 680 9,063 Beef 14,414 550 451 15,415 DOI: 10.1007/s10021-011-9517-8 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. A global assessment of the water footprint of farm animal products. Ecosystems. 2012;15(3):401–415. |
| 24. | ● Mittels umfangreicher Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Produktionsmethoden auf den Klimawandel und unter Berücksichtigung aller quantifizierbaren treibhausrelevanten Prozesse zeigen die Studienautorinnen- und -autoren die CO2-Einsparungspotentiale biologischer Lebensmittel auf.
Website | FiBL Österreich. CO2-Fussabdruck von Bioprodukten. Ergebnisse Gemüse. 2009. |
| 25. | * However, by the year 2020, the global pesticide usage has been estimated to increase up to 3.5 million tonnes. Although pesticides are benefcial for crop production point of view, extensive use of pesticides can possess serious consequences because of their bio-magnifcation and persistent nature. Diverse pesticides directly or indirectly polluted air, water, soil and overall ecosystem which cause serious health hazard for living being. These pesticides can migrate and get accumulated in the upper trophic levels of food chain. Pesticide contamination is a serious problem for each ecosystem and is harmful for all associated organisms DOI: 10.1007/s42452-019-1485-1 | Sharma A, Kumar V et al. Worldwide pesticide usage and its impacts on ecosystem. Springer Nature Applied Sciences. 2019;1:1446. |
| 26. | ● Verbot der Verwendung chemisch synthetischer Pflanzenschutzmittel und synthetischer Düngemittel Book: weak evidence | Braun PC. Die Zukunft der Landwirtschaft ist biologisch! : Welthunger, Agrarpolitik und Menschenrechte. Verlag Barbara Budrich; 2009. 296 S. |
| 27. | ● "This vegetable is of major importance in China, Korea and Japan. Other Asian countries also have significant production. It is grown to a lesser extent in cooler climates of North America, Europe, Australia and South America where it is a minor vegetable." Website | CABI Digital Library: Brassica rapa subsp. pekinensis. 2019. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||









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