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Broccoli, roh (Brocoli, Brokkoli, Brokoli, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Broccoli in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
89%Wasser 68Makronährstoff Kohlenhydrate 67.55%/29Makronährstoff Proteine 28.69%/04Makronährstoff Fette 3.76% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, <0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Broccoli oder Brokkoli (Brassica oleracea var. italica) ist auch als Spargelkohl bekannt. Obwohl man meist den Kopf, also die Röschen, verwendet, ist die ganze Pflanze, inkl. Blätter und Strunk essbar.

Verwendung in der Küche

Brokkoli schmeckt nur schwach kohlartig, seine Blätter erinnern sogar an grünen Spargel. Deshalb ist er auch bei Menschen beliebt, die den Kohlgeschmack weniger schätzen.

Als Gemüse ist die gesamte Pflanze, jedoch vor allem der Kopf oder die Blume, sehr vielseitig verwendbar. Gekocht, gedünstet oder gebacken schmeckt das Kohlgemüse hervorragend würzig als Suppe, in Eintöpfen, Aufläufen, Currys, als Salat oder Gemüsebeilage. Die asiatische Küche setzt Broccoli oft und gern ein - auch frittiert, z.B. als Broccoli-Tempura.

Alle Pflanzenteile des Broccolis sind auch roh geniessbar, beispielsweise in einem Salat oder in einem Smoothie. Wenn Ihre Verdauung mit Blähungen reagiert, verarbeiten Sie besser nur die Röschen und schmecken sie mit Fenchelsamen oder Kümmel ab.

Junge Blätter und Stängel lassen sich ähnlich wie Spargel zubereiten. Geschält schmeckt auch der dicke Strunk ausgezeichnet, sofern er noch fein und nicht holzig ist. Beim Garen bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe (z.B. Vitamin C) durch schonendes Dampfen überwiegend erhalten.1 Um den Brokkoli-Strunk richtig zu dämpfen, geben Sie den aufgeschnittenen Stängel in einen Dampfkorb in einen mit etwas Wasser gefüllten Topf. Zudecken und 6-10 Minuten kochen. Sie können auch einen Dampfgarer benutzen. Nach dem Zerteilen und Waschen kann man Brokkoli auch ca. 3 Minuten lang in sprudelnd kochendem Salzwasser kochen. So bleibt er knackig und verliert weder Geschmack noch Konsistenz.

Zu Broccoli passen Gewürze wie Muskatnuss und Knoblauch. Auch Pinienkerne und Mandel-Blätter harmonieren mit dem Kreuzblütler. Er eignet sich auch für leckere Rezepte mit Curry und Ingwer, Kokos oder Chili.

Aus Brokkoli-Samen lassen sich Sprossen ziehen. Diese können Salate verfeinern oder Speisen dekorieren. Auch Brokkoli-Blätter-Rezepte sind interessant und man kann sie gleich wie den Brokkoli-Kopf verwenden.

Veganes Rezept für Brokkoli-Rohkost-Salat

Zutaten (für 2 Personen): 500 g Broccoli (jung mit Strunk), 4 Cherrytomaten, 8 Walnusskerne, 3-4 EL Zitronensaft, 1 TL Honig, 1 EL Apfelessig, 1 EL Rapsöl, Meersalz und Pfeffer nach Geschmack.

Zubereitung: Brokkoli und Tomaten waschen und den Brokkoli inkl. Strunk fein schneiden. Tomaten vierteln, Walnusskerne grob hacken. Flüssige Zutaten mit Salz und Pfeffer verrühren und über das Brokkoli-Tomaten-Gemisch geben. Lassen Sie den Salat vor dem Servieren ca. 20 Minuten ziehen, dann schmeckt er besser.

Veganes Rezept für Stir-Fry mit Brokkoli

Zutaten (für 4 Personen): 450 g Brokkoli-Röschen und -Stiele, 3 EL Rapsöl, 1 geschnittene Schalotte, 30 g gehackte Mandeln, 1 geschnittene Frühlingszwiebel; für die Sauce: 3 EL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 1 EL Sesamöl, 2 gehackte Knoblauchzehen, 2 TL geriebener Ingwer, 1 EL Ahornsirup, ggf. etwas Wasser. Dazu passt Vollkorn-Reis.

Zubereitung: Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Ahornsirup, Knoblauch und Ingwer miteinander verrühren. Brokkoli-Stiele in einen Wok oder einer Pfanne mit dem Öl geben und bei mittlerer Hitze 4 Minuten braten. Brokkoli-Röschen einrühren und weitere 3 Minuten kochen. Dabei häufig umrühren. Schalotten, Mandeln und die Hälfte der Pfannensauce unterrühren. Weitere 3 Minuten kochen. Die restliche Sauce darüber giessen und mit Frühlingszwiebeln garnieren. Mit gekochtem Reis servieren.

Vegane Rezepte mit Brokkoli finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Obwohl Brokkoli ein Sommergemüse ist, ist er in der Regel das ganze Jahr bei Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Billa, Edeka, Hofer etc. erhältlich. In Bio-Qualität findet man ihn teilweise auch in Supermärkten, aber auf jeden Fall in Bio-Supermärkten wie Alnatura oder Denn's Biomarkt. Im nördlichen Mitteleuropa hat das Kohlgemüse von Juli bis Oktober Saison. In diesen Monaten gibt es auf Wochenmärkten oder in gut sortierten Supermärkten/Gemüseläden Brokkoli auch manchmal in violetter Farbe zu kaufen.

Frischer Brokkoli, so wie ihn jeder kennt, hat eine dunkelgrüne Farbe und eine feste Konsistenz. Sind Flecken, Faulstellen oder gelbe Blütenknospen erkennbar, sind diese eindeutig nicht mehr frisch. Aufgrund der Empfindlichkeit gegenüber mechanischer Beschädigung ist Broccoli sehr häufig in Folie verpackt.2

Die Verfügbarkeit von Brokkoli ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Brokkoli hat eine sehr hohe Stoffwechselaktivität, was bedeutet, dass er rasch an wertvollen Inhaltsstoffen verliert. Zudem reagieren die Röschen sehr empfindlich und anfällig auf Fäulniserreger. Optimal ist eine Vorkühlung bei 0 °C direkt nach der Ernte und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von 95 bis 98 %, dies ist vorwiegend in CA-Lagern gegeben (Controlled Atmosphere).17

Nach dem Kauf ist Broccoli in der Folie bis zu 3 Tage lang im Kühlschrank haltbar. Hohe Temperaturen und auch Licht lassen Brokkoli schnell welken oder aufblühen (d.h. ergelben). Zudem verliert er bei hohen Temperaturen täglich mind. 10 % seines Vitamin-C-Gehalts. Um Brokkoli für die Langzeitlagerung einzufrieren, teilen Sie den Kopf in Röschen, blanchieren diese kurz und frieren sie dann ein.4

Typische Lagerschäden sind Fleckenbildung und Fäulnis (Botrytis cinerea, Bakterielle Weichfäule, Alternaria brassicae, Sclerotinia sclerotiorium, Peronospora parasitica).2

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Broccoli hat mit 34 kcal/100g einen geringen Energiegehalt, welcher überwiegend von den Kohlenhydraten (6,6 %) stammt. Fett ist wenig (0,37 %) und Eiweiss nur in geringen Mengen vorhanden (2,8 %). Brokkoli ist mit 2,6 % eine gute Ballaststoffquelle. Der Wassergehalt beträgt fast 90 %.5

Brokkoli liefert wertvolle Vitamine, wie z.B. Vitamin K (102 µg/100g). Kopfsalat und Rucola haben ähnliche Werte, Mangold hat mit 830 µg/100g besonders viel davon.5

Als Vitamin-C-Lieferant ist Broccoli nicht zu unterschätzen. Das Kohlgemüse bringt mit 89 mg/100g ähnlich viel Ascorbinsäure wie Rosenkohl (85 mg) oder Kiwi (93 mg). Mit 117 mg/100 g bietet der Kleine Sauerampfer mehr.5 Durch langes Kochen kann viel vom wasserlöslichen Vitamin verloren gehen oder sich im Kochwasser lösen.

An Folat als Folsäure-aktive Stoffgruppe hat Brokkoli 63 µg/100g; gleich viel hat auch Lauch. Der Tagesbedarf von 300 µg ist damit vielleicht nicht gedeckt, aber in Kombination mit Hülsenfrüchten, wie gekochten schwarzen Bohnen (149 µg/100g) und Grünkohl (141 µg/100g) kommt man der benötigten Menge näher.5

Brokkoli enthält neben Kalium auch verschiedene B-Vitamine (B6 und B5).

Die gesamten Inhaltsstoffe von Brokkoli (roh), die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Was ist an Brokkoli gesund? Brokkoli sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien und haben wenig Kalorien. Insbesondere der hohe Ballaststoffgehalt von Brokkoli unterstützt die Verdauung, fördert die Sättigung, sorgt für ein gesundes Darmmikrobiom.21 Der Verzehr von Brokkoli wirkt sich bei gesunden Erwachsenen nachweislich positiv auf die Zusammensetzung und Funktion der gastrointestinalen Mikrobiota aus. Der Konsum von Brokkoli verbesserte insbesondere bei Teilnehmenden mit einem niedrigen BMI die Funktion des endokrinen Systems und den Energiestoffwechsel.24 Ballaststoffe helfen zudem den Cholesterinspiegel zu senken, den Blutdruck zu regulieren und die kardiovaskuläre Funktion zu verbessern.21

Weiters enthält er die Vitamine A, C und K, das eine wichtige Rolle für die Erhaltung gesunder Knochen spielt. Der Vitamin-C-Gehalt von Brokkoli stärkt das Immunsystem und fördert die Kollagenbildung, die Wundheilung sowie die Eisenaufnahme. Vitamin A unterstützt die Augengesundheit und kann helfen, altersbedingter Makuladegeneration und Katarakten vorzubeugen. Brokkoli enthält ausserdem wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel und Eisen. Kalium ist wichtig für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Zellen. Für einen gesunden Blutdruck und die Gesunderhaltung des Herzens ist das richtige Natrium-Kalium-Verhältnis erforderlich, was bei Brokkoli gegeben ist. Das ausgewogene Natrium-Kalium-Verhältnis fördert die Ausscheidung von überschüssiger Flüssigkeit und entlastet so das Herz-Kreislauf-System. Landrassen bieten zudem ein besonders hohes ernährungsphysiologisches Potenzial.11,21 

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Brokkoli kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Brokkoli enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:9,10,12,21

  • Isoprenoide: Tetraterpene: Carotinoide (Carotine: β-Carotin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Dihydroxybenzoesäure, Gallussäure), Hydroxyzimtsäuren (Kaffeesäure, Ferulasäure, Sinapinsäure, Chlorogensäure, Rosmarinsäure); Flavonoide: Flavonole (Rutin, Quercetin, Kaempferol), Flavanole (Catechin)
  • Organische schwefelhaltige Verbindungen: Glucosinolate (Glucobrassicin, Sinigrin, Glucoiberin, Progoitrin, Gluconasturtiin, Gluconapin, Glucoraphanin, Glucomoringin, Sinalbin), Abbauprodukte der Glucosinolate: Isothiocyanate (Sulforaphan, 2-Phenylethyl-Isothiocyanate), Indole (Indol-3-Carbinol), Nitrile (3-Indoleacetonitrile, 3-Phenylpropionitrile)

Brokkoli liefert Glucosinolate (Senfölglykoside) und phenolische Verbindungen, die mit antioxidativen, entzündungshemmenden und immunmodulierenden Effekten in Verbindung stehen.9,21 Glucosinolate kommen v.a. in Kreuzblütler-Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Kohl, Rettich und Rosenkohl vor. Glucosinolate wandeln sich durch das Enzym Myrosinase in Isothiocyanate,  Indole und Nitrile. Diese verleihen diesen Gemüsen ihren charakteristischen scharfen Geruch und bitteren Geschmack. Studien zeigen, dass sowohl Glucosinolate als auch ihre Abbauprodukte entzündungshemmende und antioxidative Effekte besitzen. Besonders Isothiocyanate wie Indol-3-Carbinol und Sulforaphan, stehen im Zusammenhang mit einer hemmenden Wirkung auf Prostata-, Lungen-, Brust- und Darmkrebs. Eine kausale Krebshemmung beim Menschen ist jedoch bisher nicht eindeutig belegt.9,10,21 Brokkoli zeigt zudem antimikrobielle Effekte u.a. gegen Escherichia coliStaphylococcus aureus und Helicobacter pylori. Letzteres gilt als etablierter Risikofaktor für die Entstehung von Magenkrebs.13,21 

Kochmethoden wie Kochen oder längeres Dampfgaren können die Aktivität der Myrosinase verringern oder vollständig inaktivieren und dadurch die Bildung von Isothiocyanaten reduzieren. Fermentation kann den Abbau Glucosinolaten und phenolischen Verbindungen fördern. In Zellmodellen erhöhte fermentierter Brokkoli die antioxidative Aktivität, hemmte das Wachstum von Darmkrebszellen und zeigte entzündungshemmende Effekte. Die stärksten Wirkungen traten nach mehreren Tagen Fermentation und bei höherer Konzentration auf.9

Besonders Brokkolisprossen enthalten je nach Sorte und Anbaubedingungen deutlich höhere Gehalte an Glucosinolaten und Sulforaphan als ausgewachsene Pflanzen. Auch Wachstumsbedingungen wie Licht, Stickstoff-Schwefel-Verhältnis, CO₂ oder Salzstress können die Bildung von Glucosinolaten und Sulforaphan beeinflussen.22 

Lesen Sie ergänzende Informationen unter der Zutat Brokkoli (Röschen, roh, bio) nach.

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Allergien sind bei Kohlgemüse in der Regel eher selten. Allergische Reaktionen auf die pflanzlichen Proteine können jedoch bei Lebensmitteln aus der Gattung der Brassica auftreten.20 Manche Menschen reagieren auf Kreuzblütler wegen ihres Ballaststoffgehalts mit Magenbeschwerden und Blähungen. Dies betrifft vor allem Menschen mit Unverträglichkeiten wie dem Reizdarmsyndrom.23

Verwendung als anerkannte Heilpflanze

Broccoli findet bei einfachen Atemwegserkrankungen, aber auch bei Asthma und allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) sowie bei chronischen Lungenerkrankungen (COPD) Anwendung.14

Forscher sind an den entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften von Brokkoli zur Entwicklung von Medikamenten interessiert.21

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Angaben zu Brokkoli finden sich häufig in Verbindung mit Blumenkohl. In wenigen Fällen liegen Zahlen vor, die sich nur auf Brokkoli beziehen.

Frischer Brokkoli aus Spanien hat (am Feld) laut CarbonCloud einen CO2-Fussabdruck von 0,21 kg CO2eq/kg.25 Die dänische Klimadatenbank Concito zeigt 0,56 kg. Gefrorener Brokkoli hat einen CO2-Fussabdruck von 0,73 kg CO2eq/kg.26 Das verdeutlicht gut, wie viel die Lebensmittelverarbeitung und auch der Transport ausmachen können.

Gemüse gilt generell als eines der klimafreundlichsten Lebensmittel und hat je nach Anbaumethode (und ohne die Auswirkungen des Transports) einen CO2-Fussabdruck von ca. 0,1-0,5 kg CO2eq/kg.27 Der durchschnittliche CO2-Fussabdruck von pflanzlichen Lebensmitteln beträgt in etwa 0,66 kg CO2eq/kg, was nur 10,7 % der CO2-Emissionen von tierischen Produkten (6,15 kg CO2eq/kg) ausmacht.28

Der gesamte Wasserfussabdruck von Brokkoli ist mit 285 l/kg relativ gering. Spinat und Blumenkohl haben einen vergleichbaren Wasserfussabdruck. Der weltweite durchschnittliche Wasserverbrauch von Gemüse beläuft sich auf 322 l/kg, der von Früchten liegt mit durchschnittlich 967 l/kg etwas höher.29

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Die meisten Brokkolisorten sondern Nektar ab, der Bestäuber wie die Honigbienen anlockt. Erzeuger sind jedoch auch an der Erhaltung und Anziehung von Wildbestäubern interessiert, da die offene Bestäubung zu einer verbesserten Saatgutqualität und -quantität führt.6

Weltweites Vorkommen - Anbau

Brokkoli hat seinen Ursprung in Kleinasien und kam über Italien nach Europa. England erreichte der als "italienischer Spargel" benannter Brokkoli im 17. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert die Vereinigten Staaten.7 Laut FAO sind 2022 China, Indien, die USA, Mexiko, Spanien, Italien und die Türkei die grössten Erzeuger von Blumenkohl und Brokkoli.19

Wild zu finden

Brassica oleracea, der Gemüsekohl, ist eine wilde Unterart unserer kultivierten Kohlarten. Ob es wirklich deren "Vorfahre" ist, kann man nicht genau sagen. Lässt man kultivierte Kohlsorten aussamen, fallen sie manchmal in diese Wildform zurück. Äusserlich ähnelt diese Art mit ihren gelben Blüten und langen Scheinähren dem Senf, hat aber dickere, gräuliche, fleischige Blätter. Isst man die Blätter des Wild-Kohls roh, schmecken sie bitter. Nach längerer Kochzeit verlieren sie diese Bitterkeit und sind schmackhafter.3

Anbau - Ernte

Meist erfolgt der Broccoli-Anbau über Jungpflanzen. Die Aussaat mit Samen ist wesentlich aufwendiger, bewährt sich aber deshalb, weil man wieder Samen für das nächste Jahr erhält. Jungpflanzen können Sie ab Mai in einem Abstand von 50 x 50 cm auf einem besonders nährstoffreichen Boden aussetzen. Mit einem Netz abgedeckt, schützt man die Pflanzen vor Vogelfrass und Insektenbefall.18

Während des Wachstums benötigt Brokkoli ausreichend und regelmässig Wasser und Nährstoffe. Die Ernte erfolgt, sobald die Blume gut ausgebildet, aber noch geschlossen ist. Die Blütenstände schneidet man mit dem Stiel ab. Lässt man die Pflanze noch weiterwachsen, entwickeln sich auch aus den Seitenknospen weitere, etwas kleinere Blütenköpfe.18

Beim Broccoli kennt man Schädlinge wie die Weisse Fliege oder die Raupen des Kohlweisslings, die zum Teil auch grosse Frassschäden anrichten können. Da auch Kohlhernie (ausgelöst von Plasmodiophora brassicae) auftreten kann, ist das Beachten einer gut aufgebauten Fruchtfolge bei Kohlgemüse wichtig.18

Broccoli entstammt fast ausschliesslich sogenannten CMS-Züchtungsverfahren. Auch die biologischen Sorten sind Hybride und männlich steril (CMS = Cytoplasmatic male sterility). Obwohl biologische Pflanzenzüchter grosses Interesse an nicht-hybriden Brokkolisorten haben, bringen diese deutlich weniger Ertrag und sind deshalb auch für Konsumenten teurer.8

Weiterführende Informationen

Aus der formenreichen Pflanzenart des Gemüsekohls (Brassica oleracea) gezüchtet, ist Broccoli (Brassica oleracea var. italica) eine Varietät davon und ist mit dem Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis) sehr eng verwandt.7

Es gibt viele Kreuzungen und Zuchtformen: Baby-Brokkoli (Brokkolini oder Spargelbrokkoli genannt) ist aus einer Kreuzung zwischen Brokkoli und dem Chinesischen Brokkoli "Kai-Ian" (B.o. var. alboglabra) entstanden. Man findet ihn vermarktet unter den Namen Bimi, Tenderstem, Stangenbrokkoli oder Stick Señor. Häufig nennt man ihn auch Wilder Brokkoli, was in diesem Zusammenhang nicht korrekt ist, denn damit meint man oft den Stängelkohl (ital. Cima di rapa) Brassica rapa ssp. sylvestris var. esculenta.

Alternative Namen

Brokkoli ist auch bekannt als Bröckelkohl, Spargelkohl, Winterblumenkohl und zum Teil auch als Sprossenkohl. Aber auch die Schreibweise kann abweichen: von Brokkoli über Brokoli oder Broccoli bis Brocoli (falsch ist Brokolie/Brocolie). Dieser Name leitet sich vom italienischen il broccolo (vielleicht zu i broccoli = Kohlsprossen) ab.15

Im Englischen ist dieses Kohlgewächs als broccoli, italian asparagus oder calabrese bekannt.7

Sonstige Anwendungen

Aus den Samen stellt man auch Brokkolisamenöl her, das in der Kosmetik als Haar- und Gesichtspflegeprodukt Verwendung findet.16

1.

Yuan G, Sun B, Yuan J, Wang Q. Effects of different cooking methods on health-promoting compounds of broccoli. J Zhejiang Univ Sci B. 2009;10(8):580–588. 

2.Böttcher H. Frischhaltung und Lagerung von Gemüse. Ulmer: Stuttgart. 1996.
3.Mabey R. Essbar. Wildpflanzen, Pilze, Muscheln für die Naturküche. Haupt: Bern, Stuttgart, Wien. 2013.
4.

Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft. A-Z der Obst- und Gemüselagerung. Brokkoli.

5.USDA United States Department of Agriculture.
6.

Prasannakumar NR, Parkash C, Kumar KP. Role of pollinators in Broccoli seed production. Pest Manag Hortic Ecosyst. 2015;21(2):187-189.

7.

Branca F. Cauliflower and broccoli. In: Prohens J, Nuez F (Ed.) Vegetables I. New York, NY: Springer New York; 2008;151–186.

8.Pini U. Das Bio-Food Handbuch. Ullmann: Hamburg, Potsdam. 2014.
9.*

Lactic acid bacteria (LAB) have been used for centuries to produce fermented foods. Cruciferous vegetables contain large amounts of health-promoting compounds such as glucosinolates (GLSs) and phenolics. GLSs and phenolics have been linked to antioxidant, anticancer, and immunosuppressive effects. However, it has been reported that some LAB strains are able to metabolize and enhance the activities and amounts of biomolecules through decarboxylation and/or reduction activities, with positive impacts on human diet and colorectal cancer (CRC) prevention. In the present work, the bioprocessing of broccoli by lactic fermentation was evaluated to produce a functional food using both spontaneous and induced fermentation (Levilactobacillus brevis and Lactococcus lactis as starter co-culture). Changes in the proximal composition, GLSs, and phenolic content as well as the antioxidant, antiproliferative, and immunosuppressive effect of the fermented product were evaluated in in vitro cellular models to validate their potential in CRC chemoprevention. The results demonstrated that fermented broccoli extracts increased the antioxidant activity in Caco2 cells and inhibited the proliferation of HT29 and HT116 cell lines in a concentration-dependent manner, with the best results on day 6 at a concentration of 600 µg/mL. Our findings also provide evidence that fermented broccoli could have an anti-inflammatory effect.

Experimentelle Laborstudie in wissenschaftlichem Journal

Study: weak evidence

Iga-Buitrón D, Torres-Maravilla E, Bermúdez-Humaran LG, Ascacio-Valdes JA, Rodríguez-Herrera R, Aguilar CN, u. a. Lactic Fermentation of Broccoli (Brassica oleracea var. italica) to Enhance the Antioxidant and Antiproliferative Activities. Fermentation. Januar 2023;9(2):122.

10.*

Three commercial cultivars and eleven inbred broccoli lines were used to investigate the glucosinolate (GSL) profile, hydrolysate and nitrile contents, and nitrile formation rate. Glucobrassicin (BRA) and glucoraphanin (GRA) were the most dominant GSLs in all lines. The 5405 and 5406 lines exhibited the highest total GSL content (18.39 and 22.97 μmol⋅g− 1 DW, respectively). Altogether, five lines (5306, 5311, 5312, 5404, and 5406) were selected as potential highly functional broccoli lines based on GSL content. Three lines (5405, 5406, and 5311) exhibited relatively higher total hydrolysates than the other lines. Three inbred lines (5404, 5407, and 5410) with low nitrile formation rate showed a high isothiocyanate (ITC) formation (2.29 ± 0.40, 2.16 ± 0.08, 2.24 ± 0.47 μmol⋅g− 1 DW) and low nitrile formation (0.72 ± 0.12, 0.64 ± 0.12, 0.90 ± 0.20 μmol⋅g− 1 DW). Therefore, lines 5404, 5407, and 5410 were selected as functional broccoli breeding lines based on their hydrolysate content and nitrile formation rates. Consequently, hydrolysate and GSL content are more reliable than GSL content only for selecting and developing highly functional varieties.

Pflanzenbiochemische Studie in wissenschaftlichem Journal

Study: weak evidence

Jo JS, Bhandari SR, Kang GH, Shin YK, Lee JG. Selection of broccoli (Brassica oleracea var. italica) on composition and content of glucosinolates and hydrolysates. Scientia Horticulturae. Mai 2022;298:110984. 

11.*

Brassicaceae edible plants are rich in bioactive compounds and promote health benefits. However, there is less interest in expanding knowledge about the Brassica cultivars to date. In particular, underutilized species and local cultivars could constitute a source of agrodiversity in adapting to the territory with likely higher contents of nutraceutical compounds. In this context, Bróquil (Brassica oleracea var. italica) is a traditional Brassicaceae crop grown in the Spanish region of Aragón. Currently, it is cultivated mainly in family orchards for autoconsumption and, in minority, in small farms for local markets. This study evaluates a collection of 13 bróquil landraces from the Spanish Vegetable Genebank of the Agrifood Research and Technology Center of Zaragoza (BGHZ-CITA), describing their mineral contents, bioactive compounds, and antioxidant activities, including a broccoli commercial variety “Parthenon” as the control. The study reports data on the health-promoting nutrients and antioxidants of bróquil for the first time. Under our experimental conditions, we found that bróquil has a great variability for these compounds that showed on average similar or higher levels than the broccoli control. The different bróquil landraces also revealed variability in both intraccessions and interaccessions due to the lack of a formal breeding selection. Despite this variability, we highlight accession HB5 that corresponds to Headed Bróquil BGHZ6685. In particular, we can stand out its antioxidant activity of 87.07 ± 0.81%I, total phenolic content of 13.21 ± 0.53 mg GAE g−1 dw, total flavonoid content of 14.50 ± 1.29 mg QE g−1 dw, total glucosinolate content of 43.70 ± 1.09 mg SnE g−1 dw, and vitamin C content of 7.21 ± 0.13 mg AA g−1 dw. Regarding bróquil mineral composition, K was the highest macroelement (22.66–33.62 mg g−1 dw), followed by Ca, P, and S whose values were relatively lower compared to K. Mg and Na showed the lowest values. Among the microelements evaluated (Mn, Zn, and Fe), iron was the most abundant detected, higher in all bróquil accessions than in broccoli, except for one accession. Therefore, the results reported for bróquil landraces show promising nutritional quality. This could lead to an increase in agrobiodiversity and contribute to a more diversified and healthy diet.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

Study: weak evidence

Montaner C, Mallor C, Laguna S, Zufiaurre R. Bioactive compounds, antioxidant activity, and mineral content of bróquil: A traditional crop of Brassica oleracea var. italica. Front Nutr. Januar 2023;9:1006012. 

12.

"There is considerable evidence from observational population studies that diets rich in cruciferous vegetables are associated with improved health benefits, which include protection from cancer incidence and progression and from cardiovascular disease."

"By far the most commonly consumed and well-studied glucosinolates within our diets are those that derive from methionine, such as sulforaphane"

"There is substantial evidence indicating that the hydrolysis products of glucosinolates are involved in inhibiting Phase I and inducing Phase II enzymes thereby facilitating protection."

"Diets that are rich in cruciferous vegetables such as broccoli have also been associated with a reduction in progression from localized to more aggressive forms of prostate cancer (Richman, Carroll, & Chan, 2012), which suggests that glucosinolates may also be beneficial once initiation of disease has occurred."

Fachbuchkapitel

DOI: 10.1016/bs.abr.2016.06.004

Book: weak evidence

Traka MH. Health benefits of glucosinolates. In: Kopriva S (Ed.) Advances in Botanical Research. 2016;80:247–279.

13.*

A crude methanol extract prepared from fresh broccoli sprouts was extracted with hexane, chloroform, ethyl acetate, and butanol sequentially. Residual water fraction was obtained from the residual aqueous layer. The greatest inhibition zones (>5 cm) were noted for Helicobacter pylori strain by the chloroform extract

Among 18 sulforaphane and related compounds synthesized (6 amines, 6 isothiocyanates, and 6 nitriles), 2 amines, 6 isothiocyanates, and 1 nitrile exhibited >5 cm inhibitory zones for H. pylori strain. The results indicate that broccoli sprouts can be an excellent food source for medicinal substances.

Experimentelle Studie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1021/jf1003573

Study: weak evidence

Moon JK, Kim JR et al. Analysis and anti-Helicobacter activity of sulforaphane and related compounds present in broccoli (Brassica oleracea L.) sprouts. Journal of Agricultural and Food Chemistry. 2010;58(11):6672–6677.

14.

Champeau R. Broccoli may help protect against respiratory conditions like asthma. ScienceDaily. 2009.

15.

Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache: Brokkoli.

16.Kirscher S, Göppel H. Handbuch der Pflanzenöle. Param. 2014.
17.

Badełek E, Kosson R, Adamicki F. The effect of storage in controlled atmosphere on the quality and health-promoting components of broccoli (Brassica oleracea bar. italica). Journal of Fruit and Ornamental Plant Research. 2012;77(1):89–100. 

18.

PlanturaGarden: Brokkoli: schmackhafte Sprossen und Köpfchen aus dem eigenen Garten; Brokkoli anbauen: Die grüne Kohlpflanze aus dem eigenen Garten.

19.

FAOSTAT. Crops and livestock products. Cauliflowers and broccoli (Production Quantity, 2022).

20.

Blaiss MS, McCants ML, Lehrer SB. Anaphylaxis to cabbage: detection of allergens. Ann Allergy. 1987;58(4):248–250.

21.*

" Cruciferous vegetables are high in fiber, low in calories, and rich in vitamins and minerals, which are beneficial for normal human physiological functions"

". Similarly, the daily consumption of broccoli may reduce the development of many diseases. Undoubtedly, the development of innovative anti-inflammatory drugs with antibacterial properties is one of the most advanced areas of medical research. These synergistic therapies are designed to simultaneously have anti-inflammatory and antibacterial effects, potentially helping to treat a wide range of inflammatory and infectious diseases. A single drug molecule that has both anti-inflammatory and antibacterial properties can potentially treat multiple features of diseases. For example, infections can trigger an inflammatory response in the body. Broccoli (Brassica oleracea var. italica) is a popular vegetable in culinary preparations and has great pharmaceutical importance due to its multiple applications "

"Broccoli is a good source of dietary fiber, which aids digestion, promotes a feeling of fullness, and contributes to a healthy digestive system [13]. Broccoli’s fiber, antioxidants, and anti-inflammatory properties contribute to heart health. It can help lower cholesterol, maintain healthy blood pressure, and improve cardiovascular function. "

Anti-cancer properties: The cruciferous family, which includes broccoli, is known for its possible anti-cancer properties. It contains glucosinolates, which the body can convert into substances that fight cancer.

Antioxidant propertiesBroccoli is an excellent source of various antioxidants, such as vitamins C and E, β-carotene, and various flavonoids. It is known that antioxidants reduce the risk of developing chronic diseases, as they protect cells from damage caused by dangerous free radicals.

However, controlling chronic inflammation can help reduce the risk of certain cancers and improve outcomes for individuals diagnosed with cancer. Antioxidants and anti-inflammatory compounds are closely connected and often work together to promote health and protect the body against various diseases. Antioxidants help prevent or slow down oxidative damage caused by free radicals in the body. 

Sulforaphane may have antibacterial activity against Helicobacter pylori, a bacterium associated with gastric ulcers and gastrointestinal infections [68,69,70,71,72]. In addition to sulforaphane, other compounds in broccoli, such as indole-3-carbinol and phenolic compounds, have also shown some antimicrobial activity in laboratory studies. These compounds have shown inhibitory activity against certain strains of bacteria, including Escherichia coli and Staphylococcus aureus [72,73].

 

Quercetin is a potent antioxidant flavonoid found in broccoli. By regulating these signaling pathways, broccoli extract contributes to the control of the inflammatory response.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/antibiotics12071157

Study: weak evidence

Syed RU, Moni SS et al. Broccoli: a multi-faceted vegetable for health: an in-depth review of its nutritional attributes, antimicrobial abilities, and anti-inflammatory properties. Antibiotics. 2023;12(7):1157. 

22.*

Broccoli sprouts contain 10–100 times higher levels of sulforaphane than mature plants.

Experimentelle-analytische Lebensmittelstudie

DOI: 10.3390/foods10081927

Study: weak evidence

Tříska J, Balík J et al. Factors influencing sulforaphane content in broccoli sprouts and subsequent sulforaphane extraction. Foods. 2021;10(8):1927. 

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