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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Bohne, schwarz, gekocht, ohne Salz

Gekochte schwarze Bohnen lassen sich im Gegensatz zu den rohen Bohnen direkt verzehren. Sie eignen sich gut als Zutat für Salate, Suppen, Eintöpfe oder Pürees.
72/27/02  LA1:1ALA
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Schwarze Bohnen sind wie Kidneybohnen eine Variante der Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) und zählen somit wie andere Bohnen zur Familie der Hülsenfrüchte. Die Bohnen sind schmal, rund und haben eine glänzende, schwarze Schale. Sie schmecken leicht süsslich, sehr aromatisch und enthalten viele Kohlenhydrate, Ballaststoffe sowie Proteine. Im Falle vom Kauf gekochter Bohnen, sollten Sie diese vor dem Erwärmen gut abspülen und abtropfen, um mögliche Konservierungsmittel loszuwerden. Nach Anbruch gekühlt lagern und rasch aufbrauchen. Wenn möglich gekochte Bohnen aus dem Glas vorziehen, da Bohnen aus der Dose Spuren von Bisphenol A enthalten können. Mehr dazu im Text.

Allgemeine Information zur Bohne:
Aus Wikipedia: "Die Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) ... ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Sie ist in Deutschland fast immer mit dem Begriff „Bohne“ gemeint, der sich aber auch auf viele andere Nutzpflanzenarten beziehen kann. ... Gartenbohnen gehören botanisch zu den Körnerleguminosen und nach landwirtschaftlichem Nutzen zu den Eiweißpflanzen. In den Tropen (vor allem in Mittel- und Südamerika) spielen Gartenbohnen aufgrund ihres hohen Proteingehaltes eine elementare Rolle für die Grundversorgung der Bevölkerung ... Die Hülsen sind im Querschnitt flach oder rund und sehr variabel. Ihre Farbe kann grün, gelb, blau, violett-gestreift oder schwarz marmoriert sein."

Verwendung in der Küche:
Schwarze Bohnen haben eine vergleichsweise feste Textur, wobei sich diese je nach Zubereitungsart beeinflussen lässt. Als wertvolle Eiweissquelle finden sie Einzug in viele vegetarische und vegane Gerichte. Besonders in Lateinamerika erfreuen sie sich grosser Beliebtheit, wie nachfolgende Beispiele veranschaulichen:

Aus "en.wikipedia.org/wiki/Black_turtle_bean": So sind sie Bestandteil des brasilianischen Nationalgerichtes Feijoada, eine Hauptzutat des in Kuba oft servierten Küchemix "Moros y Cristianos" (Mauren und Christen) und dem in Nicaragua und Costa Rica verwendetem traditionellem Essen Gallo pinto.

Zudem eignen sie sich gut als Gemüsebelage, für Salate, Eintöpfe oder Pürees.

Inhaltsstoffe:
"Die Samen ... haben einen hohen Proteingehalt und enthalten eine Reihe von essentiellen Aminosäuren, das enthaltene Protein deckt aber nicht alle essentiellen Aminosäuren ab. Die Kohlenhydrate der Bohne liegen in vom Menschen teilweise nicht abbaubaren Oligosaccharosen vor. Sie enthalten größere Mengen der Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen (v. a. in der Form von Leghämoglobin), sowie der Vitamine B2, B6, C, E, Provitamin A (Betacarotin) und Folsäure. Das Vitamin C unterstützt die Aufnahme des enthaltenen Eisens, geht allerdings durch das Kochen zum größten Teil verloren."

Bohnen aus der Dose:
Bohnen aus der Dose müssen lediglich noch erwärmt werden. Allerdings sollte man generell die eigene Zubereitung getrockneter Bohnen bevorzugen, da sich das hormonaktive Bisphenol A (BPA) unter andere in der aus Epoxidharzen bestehenden Innenschicht von Konservendosen befindet. Studien zufolge kann sich BPA in Tieren auf die Reproduktion, insbesondere die dafür benötigten Organe auswirken. Zudem sieht man eine langfristige Exposition oft im Zusammenhang mit Herzkreislauferkrankungen oder Adipositas, wobei gegenwärtig noch keine bewiesene Kausalität vorliegt. Eine in 2011 durchgeführte Studie konnte zeigen, dass es schnell zu einer hohen BPA Belastung durch Konsum von Dosennahrung kommt. Die englischsprachige Studie finden Sie unter diesem Link: Bisphenol-Studie.

Wann ist Vorsicht geboten ?:
Bei Menschen die unter Gicht, akuter Nephritis oder Gastritis leiden, sollte der Konsum von Bohnen vermieden werden, oder nur sehr massvoll erfolgen. Denn die Bohnen enthalten viele Purine, welche der Körper in Harnsäure abbaut und über die Niere ausscheidet. Somit sind Personen mit gestörtem Purin-Stoffwechsel anfällig auf purinreiche Lebensmittel.

Gasbildung und Prävention:
"Der Verzehr von Bohnen kann zu einer stark vermehrten Gasbildung im Dickdarm und dadurch zu Blähungen führen. Der Grund hierfür ist, dass bestimmte in Bohnen enthaltene Dreifachzucker, wie zum Beispiel Raffinose, nicht vom Menschen verdaut werden können, von Darmbakterien aber sehr wohl – unter Absonderung von Faulgasen – metabolisiert werden. Dies führt zu Blähungen. ... Eine Möglichkeit besteht in der Einnahme des Enzyms α-Galactosidase A, das die Raffinose in Saccharose und Galaktose spaltet. Die Zugabe von Gewürzen wie Asant, Fenchel, Anis, Koriander, Kreuzkümmel und Kümmel führt nicht zu einer Verringerung der Menge an produziertem Gas, wirken aber entspannend auf die Darmmuskulatur, was die Blähungen für manche Erwachsene und insbesondere Kleinkinder weniger unangenehm macht."


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