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Chili Paprika, rot, roh

Die rote Chili Paprika setzt man roh oder mitgegart zum Schärfen von Gerichten als Früchte, Pulver oder in Form von Würzsossen und -pasten ein.
79/17/04  LA:ALA
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Allgemeine Information:Aus Wikipedia: "Die Gattung Paprika (Capsicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die am weitesten verbreitete Art... ist Capsicum annuum. Der Ursprung der Paprika-Arten und -Sorten ist Mittel- und Südamerika. Heutzutage wird Paprika weltweit in tropischen und gemäßigten Zonen angebaut. ... Die meist mehrjährigen krautigen Pflanzen erreichen Wuchshöhen um 150 Zentimeter."

Information zur Frucht:"Während die Frucht standardsprachlich und kulinarisch als Schote bezeichnet wird, handelt es sich botanisch gesehen um eine Beere. ... Die Früchte sind sehr formen- und farbenreich. Von schmal-zylindrisch bis kugelig gibt es viele Erscheinungsbilder. ... Reife Früchte können die Farbtöne rot, orange, gelb, braun oder auch weiß annehmen. Grüne, violette oder schwarze Früchte sind immer unreif; einige Sorten reifen über mehrere Farbstadien. ..."

Inhaltsstoffe:"Der Paprikageschmack ist zum größten Teil auf ein ätherisches Öl zurückzuführen. ... Paprikafrüchte enthalten ... relativ viel Vitamin C und außerdem viele Flavonoide und Carotine. Die Farbe entsteht vor allem durch verschiedene Farbstoffe der Carotinoid-Reihe. Ferner sind Anthocyane bei manchen Sorten für einen dunklen, auberginefarbenen Farbton der unreifen Früchte ursächlich. Die beim Verzehr von Chilis wahrgenommene Schärfe wird durch Capsaicinoide, vor allem durch Capsaicin, verursacht.“ Capsaicin verursacht  einen Hitze- bzw. Schmerzreiz. Samen oder Samenscheidewände enthalten eine besonders hohe Konzentrationen der Scharfstoffe „deren Konzentration mit zunehmender Entfernung von der Plazenta abnimmt; so ist bei vielen scharfen Sorten die Spitze weit weniger scharf als das Stielende."

Verwendung:"Die scharfen Sorten werden bevorzugt in warmen Regionen eingesetzt, da die durch das Capsaicin verursachte Hitzeempfindung ihrerseits die Schweißbildung fördert, wodurch die eigentliche Temperatur wieder gesenkt wird. Die bekannteste Form, in der Paprika als Gewürz genutzt wird, ist das Paprikapulver. Neben Paprikapulver wird eine Vielzahl an Würzsaucen und -pasten aus Paprika hergestellt. ... Der heute bekannteste Einsatz von Paprika in der Medizin sind Wärmepflaster. Auch gegen andere Beschwerden wie Hexenschuss, Migräne ... werden capsaicinhaltige Produkte eingesetzt. ... 2006 wurde festgestellt, dass eine hohe Dosis Capsaicin Prostatakrebszellen in Mäusen abtötet. ... Koreanische Wissenschaftler stellten zudem in einer Studie mit 100 Frauen fest, dass ein erhöhter Konsum an scharfen Paprika mit einer Verringerung des Körperfett-Anteils in Zusammenhang steht."

Gebräuchliche Bezeichnungen:"In Deutschland heißt das Gemüse die Paprika. ... In der Schweiz und Südtirol heißt das Gemüse in Anlehnung an das Italienische die Peperoni. Die kleinen und oft scharfen Früchte heißen in Deutschland Peperoni oder Chili(schoten), selten Pfefferoni oder Pfefferonen ... und in der Schweiz und Südtirol Peperoncini. ... Weiterhin sind Begriffe wie Spanischer Pfeffer, Roter Pfeffer oder Cayennepfeffer gebräuchlich."

Wissenswertes:"Die Reinigung der Hände muss mit Ölen/Fetten oder Alkohol erfolgen, da Capsaicin nicht wasserlöslich ist."

Die grünen Bestandteile der Pflanze, wie Blätter und Stängel, enthalten Giftstoffe und sollten deswegen nicht verzehrt werden.


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 40 kcal2,0 %
Fett/Lipide 0,44 g0,6 %
davon gesättigte Fette 0,04 g0,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 8,8 g3,3 %
davon Zucker 5,3 g5,9 %
Ballaststoffe 1,5 g6,0 %
Proteine (Eiweiss) 1,9 g3,7 %
Kochsalz (Na:9,0 mg)23 mg1,0 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 144 mg180,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,51 mg36,0 %
VitVitamin K 14 µg19,0 %
ElemKalium, K 322 mg16,0 %
ElemKupfer, Cu 0,13 mg13,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 23 µg12,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,03 g10,0 %
ElemMangan, Mn 0,19 mg9,0 %
VitNiacin (ex Vitamin B3) 1,2 mg8,0 %
ProtThreonin (Thr, T) 0,07 g8,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,23 g2,0 %
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,01 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,03 g10,0 %
Threonin (Thr, T) 0,07 g8,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,06 g5,0 %
Lysin (Lys, K) 0,09 g5,0 %
Valin (Val, V) 0,08 g5,0 %
Leucin (Leu, L) 0,1 g4,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,06 g4,0 %
Methionin (Met, M) 0,02 g3,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 322 mg16,0 %
Magnesium, Mg 23 mg6,0 %
Phosphor, P 43 mg6,0 %
Calcium, Ca 14 mg2,0 %
Natrium, Na 9 mg1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu 0,13 mg13,0 %
Mangan, Mn 0,19 mg9,0 %
Eisen, Fe 1 mg7,0 %
Zink, Zn 0,26 mg3,0 %
Selen, Se 0,5 µg1,0 %
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