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Erb-Mischung Daikon-Kimchi

Die Erb-Mischung Daikon-Kimchi ist besonders gesund und deckt viele Mikronährstoffe ab, auch den Tagesbedarf an Selen und Iod.

Vegane Rohkost

15min leicht  
  Wasser 63,4 %  45/15/41  LA (13.4g) 4:1 (3.2g) ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer oder Standmixer
  • Kaffeemühle, elektrische oder Zerkleinerer
  • Nussknacker

Zubereitung

  1. Erb-Mischung Daikon-Kimchi zubereiten
    Sesamsamen, Leinsamen und Hanfsamen zusammen in eine elektrische Kaffeemühle oder einen Zerkleinerer geben und fein mahlen.

    Das Zerkleinern ermöglicht einen besseren Zugang zu den Nährstoffen.

  2. Kimchi in eine passende Schüssel geben. Den Knoblauch pellen (abziehen) und klein hacken, Kurkuma schälen und in kleine Stücke schneiden, Datteln zerkleinern und alles in die Schüssel geben.

    Je nach Kimchi-Sorte - Kohl oder Rettich als Grundlage, scharf oder eher mild etc. lässt sich das Gericht geschmacklich beeinflussen.

  3. Nüsse (Walnüsse, Paranüsse) zerkleinern und zusammen mit Avocado, Pfeffer, Hefeflocken und Wakame-Flocken zum Rest geben. Kräuter (Schnittlauch, Petersilie) fein schneiden, ebenfalls dazugeben und alles mit einem Pürierstab oder Standmixer zerkleinern.

    Es genügt, wenn Ihr Stabmixer eine Leistung von ca. 400-600 Watt hat.

    Zum Zerkleinern der Nüsse können sie diese in ein Handtuch wickeln und mit einem harten Gegenstand (z.B. Hammer) auf einer entsprechenden Unterlage bearbeiten.

    Alternativen: Salat (Römersalat, Bataviasalat, Feldsalat oder Kopfsalat) oder Rote Bete.

  4. Dipp vorbereiten und servieren
    Die Karotten oder anderes Gemüse in feine Streifen schneiden und zusammen mit der Erb-Mischung Daikon-Kimchi servieren.

    Alternativen zum Dippen: Neben den Karotten lassen sich auch Paprika (rotegelbe oder grüne Paprikas), Salatgurken oder Stangesellerie (Staudensellerie) zugeschnitten als Sticks zum Dippen verwenden.

Autor
Ernst Erb, Bild vom Jahr 2003
Ernst Erb, Schweiz
Mein Lebenslauf hat mich motiviert, die "Stiftung Gesundheit und Ernährung Schweiz" zu gründen. Im Beitrag "Schicksalsschläge, tödliche Krankheit, Gesundheit, Leben!" schildere ich etwas davon. Ein ebenso wichtiger Punkt bildet die Erfahrung aus dem Aufbau von Radiomuseum.org: Es bekommen zu viele Menschen bereits ab Alter 65 schwerwiegende Krankheiten. So lang wie möglich zu leben ist nicht das Ziel, sondern so aktiv, positiv und glücklich wie möglich. Der Weg des geringsten Widerstands führt nicht dazu. Nur im Leid schafft man grössere persönliche Veränderungen. Im Alter von 41 Jahren brachte mich die Todesangst vor meinem Krebsleiden dazu, über mein Leben zu reflektieren und auch bezüglich Krankheit selbstverantwortlich zu handeln. Heute bin ich froh, dass ich durch sehr schwierige Lebensphasen gehen musste. Dadurch konnte ich meine Lebensführung so verändern, dass ich auch im achtzigsten Lebensjahr (2015) >60 Stunden pro Woche am PC arbeiten und dabei leistungsfähig bleiben kann. Es ist falsch, so viele Stunden sitzend zu verbringen (früher waren es mehr), doch versuche ich das durch Ausdauersportarten (schnelles Wandern, Bergwandern) und leider nicht immer täglich ausgeführte Übungen (7 Min Workout ab iPhone) auszugleichen. Ich darf annehmen, dass mir die langjährige (Pesci-)vegane Ernährung mit ca. 90% Rohkostanteil meine Gesundheit gibt. Leider sind es mit Sicherheit nicht meine Gene. Auch als Angestellter sah ich meine Arbeit nie als Job, sondern als Hobby, das mich interessierte. Als ich eigene (kleine) Firmen aufbaute, war mir das Wohlergehen der Mitarbeiter besonders wichtig. Erfolg oder Misserfolg hing zu einem grossen Teil von ihnen ab. Es war nie mein Ziel, reich zu werden, sondern etwas individuell und intelligent aufzubauen, so dass es vielleicht Erfolg haben kann. Trotzdem kann ich es mir nun erlauben, mit meiner Erfahrung und meinen Möglichkeiten etwas aufzubauen, das interessierten Menschen zugut kommen kann. Zum Glück geben mir auch junge Menschen, die an "diet-health.info" mitarbeiten, das Gefühl echter Teamarbeit. Mit Skype und TeamViewer ist es möglich, mit geographisch weit verstreuten MitarbeiterInnen zu arbeiten. Selbst Professoren oder Ärzte beteiligen sich an diesem speziellen Projekt, indem sie eigene Texte beisteuern. Unsere Themenbereiche erfassen eigentlich alles, was uns Menschen ausmacht: Gesundheit - Prinzipien/Allg. - Heilkunde - Ernährung - Produktion/Handel - Drogen - Aktivität - Lifestyle - Politik - Wellness - Natur - Umwelt - Persönlichkeit - Ethik - Soziales / Religion. Noch weiss ich nicht, ob "diet-health.info" mit diesem Versuch, den Menschen "nur" solide Zusammenhänge zu vermitteln, auch die notwendige Beachtung erhalten kann. Doch meine ich, dass es reflektierende Menschen gibt, die Zusammenhänge verstehen wollen, statt jedem Modetrend lemmingehaft nachzugehen oder sich zu einem leicht begehbaren Weg (ver-)führen zu lassen. Ob die auch den notwendigen Willen zum Lesen mitbringen? Mir fehlte eine solch umfassende Quelle, die mir ungefärbte Antworten auf wichtigste Fragen gibt. Deshalb versuche ich diesen "vorher vergeblich gesuchten Hafen" aufzubauen. Hoffentlich habe ich auch die Zeit und Kraft dazu. Die Auszeichnung mit dem Sigillum Magnum, ausgerechnet an der Universität Bologna, der Titel "Marconista del XXI secolo" und die Anerkennung zu diet-health durch die grösste Tierschutzorganisation Italiens, der LAV, geben mir weiteren Mut.

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Hinweise zum Rezept

Die Erb-Mischung Daikon-Kimchi ist besonders gesund und deckt viele Mikronährstoffe ab, auch den Tagesbedarf an Selen und Iod.

Nährstoffprofil: Eine Portion dieses Rezeptes deckt gemäss GDA-Richtlinien mehr als den durchschnittlichen Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren. Zusätzlich sind Kupfer, Iod und Selen ebenfalls gedeckt und bei Mangan sind es über 90%. In Puncto Vitamine versorgt Sie dieses Rezept mit genügend Thiamin (Vitamin B1) und steuert zudem über 50% des Tagesbedarfs der Vitamine Folat (Folsäure), Vitamin K und Vitamin A bei. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren liegt mit 4:1 unterhalb des maximal empfohlenen Verhältnisses von 5:1. Mehr dazu unter: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler.

Kimchi: Diese meist durch Milchsäuregärung hergestellte koreanische Gemüsezubereitung hat Kohl (traditionell Chinakohl) oder Rettich (z.B. Daikon-Rettich) als Grundlage. Oft ist es fermentiert und roh erhältlich - sein Geschmack hängt stark von der Zubereitungsart und dessen Zutaten ab. Kimchi sollte man am besten im Kühlschrank aufbewahren, je länger man Kimchi lagert, desto intensiver und saurer entwickelt sich sein Geschmack. Kimchi ist reich an bioaktiven Substanzen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.

Paranüsse: Die Paranuss ist oft nicht roh, sondern blanchiert. Neben einem hohen Eiweiss- und Fettgehalt besitzt sie im Vergleich zu anderen Nussarten auch einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen, insbesondere das für unseren Körper wichtige Selen. Durch den Verzehr von zwei bis max. vier aus Bolivien stammenden Paranüsse pro Tag, lässt sich der Tagesbedarf an Selenium leicht decken. Mehr dazu erfahren Sie unter unserem Rezept: "Tagesbedarf Selen (Selenium): Paranuss".

Wakame: Bei Wakame handelt es sich um leicht nach Meer schmeckende Braunalgen. Es lässt sich roh oder gegart verwenden und ist iodhaltig. Mehr Informationen über Iod sowie einen Vergleich verschiedener Algenarten finden Sie unter unseren Nährstoffinformationen zu Iod, I (Jod, J). Durch die Zugabe von Algen, wie hier mit Wakame, lässt sich der tägliche Bedarf an Iod leicht abdecken.

Tipps

Experimentieren Sie mit den Zutaten: Die hier präsentierte Zusammensetzung ist so ausgelegt, dass sie zusammen mit dem Erb-Müesli bei einer Portion der jeweiligen Speisen den gesamten Ballaststoffbedarf und die benötigte Menge an essentiellen Fettsäuren in einem sehr guten Verhältnis abdeckt. Dazu versorgt Sie diese Kombination mit einer Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Für eine langfristige Abwechslung ist es empfehlenswert, mit der Zutatenzusammensetzung zu experimentieren, um eigene Abwandlungen zu kreieren. Infos zu Zutaten mit einem besonders grossen Anteil eines bestimmten Nährstoffes und den Infos zu diesem Nährstoffen finden Sie unter der Sparte "Nährstoffe". Eine Auswahl ohne Informationen über den Nährstoff - aber mit einer sehr grossen Auswahl an Zutaten finden Sie unter "Nährstoffvergleiche für Zutaten".

Alternative Zubereitung

Alternativen zum Dippen: Neben den Karotten lassen sich auch Paprika (rote, gelbe oder grüne Paprikas), Salatgurken oder Stangesellerie (Staudensellerie) zugeschnitten als Sticks zum Dippen verwenden.

Kimchi-Sorte: Je nach Kimchi-Sorte - Kohl oder Rettich als Grundlage, scharf oder eher mild etc. lässt sich das Gericht geschmacklich beeinflussen.

Weitere Zutaten: Salat (Römersalat, Bataviasalat, Feldsalat oder Kopfsalat) oder Rote Bete. Unser Tipp, probieren Sie eigene Kreationen aus um den Geschmack und die Konsistenz nach Ihren Belieben zu verändern.