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Die im deutschsprachigen Handel erhältiche Pomelo ist eine hybride Zitrusfrucht aus Pampelmuse und Grapefruit. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist nicht immer eindeutig, ob es sich um Pomelos oder um Pampelmusen handelt. Taxonomisch zählen sie zu Pampelmusen (Citrus maxima bzw. C. grandis), da sie vorwiegend deren Erbgut tragen und keine eigene Art darstellen.
Verwendung in der Küche
Pomelos sind runde bis birnenförmige Zitrusfrüchte mit einem Durchmesser von 12-20 cm. Sie haben eine dicke, grüngelbe bis leicht gelb-rosafarbige Schale. Im Vergleich zu ursprünglichen Pampelmusen sind sie kleiner, ihre Schale ist etwas dünner. Man schält Pomelos wie Orangen. Obwohl die Aussenschale viel dicker ist als bei anderen Zitrusfrüchten, lässt sie sich relativ einfach abziehen. Pomelos enthalten weniger Saft als andere Zitrusfrüchte, verleihen aber dennoch ausgepresst verschiedenen Fruchtsäften einen erfrischenden Zitrusgeschmack. Sie eignen sich auch gut für Marmeladen oder Süssspeisen.10
Das Fruchtfleisch der Pomelo ist fest und trocken. Es schmeckt reif und roh verzehrt fruchtig, süss-säuerlich und ist weniger bitter als die Pampelmuse und weniger sauer als die Grapefruit (Citrus x paradisi). Pralle Früchte sind oft unreif und saurer. Das Fruchtfleisch variiert von weisslich-gelb über orange bis pink. Eine grüne Schale bedeutet nicht, dass die Pomelo unreif ist, sondern zeigt nur verschiedene Unterarten an.10
Das Fruchtfleisch lässt sich gut filetieren und eignet sich hervorragend für Obst- oder Blattsalate, da die Pomelo viel innere Haut enthält. Pomelos schmecken auch im Müsli (z.B. Erb-Müsli), Dessert oder zur Eiscreme und eignen sich gut als Dekoration. In Kombination mit anderen Gemüsen und Früchten können Chutneys, Gelees oder Fruchtaufstriche eine weitere Verarbeitungsmöglichkeit der Pomelo darstellen.
Pomeloschalen finden ebenfalls Anwendung als Fettersatz, Ballaststoffzusatz und Emulsionsstabilisator in der Lebensmittelindustrie.12
Veganes Rezept für Pomelo-Salat mit Limette und Minze
Zutaten (für 4 Portionen): 1 Pomelo, 4 dicke Karotten, 1 Handvoll Minze, 2 Limetten, ½ TL Rohzucker (oder alternativ Ahornsirup), 50 g Mandeln oder alternativ 2 Frühlingszwiebeln.
Zubereitung: Pomelo schälen und die einzelnen Spalten vorsichtig aus der Haut lösen. In kleinere, mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Karotten putzen, fein reiben und zur Pomelo hinzufügen. Minzblätter waschen, grob zerkleinern und ebenfalls dazugeben. Limetten auspressen und den Saft zusammen mit dem Zucker (oder Ahornsirup) in die Schüssel giessen. Alles gut vermengen und auf 4 Teller verteilen. Mandeln ungeschält in feine Stifte hacken und über den Salat streuen.
Alternative: Wer es etwas würziger und (noch) kalorienärmer mag, kann statt der Mandeln auch eine Handvoll in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln darüber geben, was dem Salat eine angenehme Schärfe verleiht.
In der angegebenen Menge reicht der Salat für 4 reichliche Portionen als leichte Mittagsmahlzeit und eignet sich als Beilage oder Vorspeise auch für bis zu 10 Personen.
Vegane Rezepte mit Pomelo finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
In der D-A-CH-Region finden Sie Pomelos in der Saison von September bis Dezember10 in Supermarktketten wie Rewe, Spar, Billa, Coop, Migros, Aldi, Hofer, Lidl oder Edeka können diese Frucht online kaufen. Meist sind Pomelos im Supermarkt einzeln im Netz verpackt oder in Folie eingeschweisst. Ob sie bei Denner, Volg sowie in Reformhäusern oder Bioläden (Alnatura und Denn's Biomarkt) erhältlich sind, ist jeweils vorort zu prüfen.
Lassen Sie sich bei Pomelos nicht von einer leicht schrumpeligen, matten oder ledrigen Aussenschale vom Kauf abhalten – das Fruchtfleisch ist dann besonders saftig, süss und aromatisch.
Sie können Pomelo auch in verarbeiteter Form geniessen, wie zum Beispiel als kandierte Pomeloscheiben, fermentierte Pomelo-Pralinen oder getrocknete Pomelostreifen, die in Online-Shops oder in Apotheken erhältlich sind.
Die Verfügbarkeit der Pomelo ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Die Früchte halten sich bei Zimmertemperatur bis zu zwei Wochen frisch.10 Geschälte Früchte sollten Sie mit Frischhaltefolie abdecken oder in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahren. Angeschnittene Pomelos sind rasch aufzubrauchen.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Da die Pomelo eine nahe Verwandte der Pampelmuse ist, gehen wir davon aus, dass auch die Nährwerte ähnlich sind und sich wie folgt zusammensetzen: 38 kcal/100g Energiegehalt, 9,6 g/100g Kohlenhydrate (ca. 1 % Ballaststoffe) und kaum Fett oder Eiweiss.1
Neben Vitamin C (ca. 41 mg/100g)3 liefert die Frucht auch Kalium, Kupfer und B-Vitamine (Pyridoxin, Thiamin, Riboflavin).1
Zusätzlich enthält die Pomelo wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Phosphat, die ihr vielseitiges Nährstoffprofil abrunden.3
Die gesamten Inhaltsstoffe von Pomelo, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Das Fruchtfleisch der Pomelo wirkt aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts antioxidativ. Es hilft, schädliche freie Radikale im Körper zu neutralisieren und Zellschäden vorzubeugen.12,13 Zudem regt es den Appetit an, stärkt den Magen, fördert die Verdauung und lindert Magenprobleme.12 In klinischen Studien und Tiermodellen linderten Polysaccharide Symptome einer chronischen Rachenentzündung und verringerten die Ausschüttung bestimmter entzündungsfördernder Stoffe.12
Zitrusfrüchte, insbesondere Pomelos, enthalten auch viele Mineralstoffe, die die Homöostase im Körper unterstützen. Studien zeigen, dass das Fruchtfleisch 9–16 % des empfohlenen Tagesbedarfs an Phosphor liefert, während die Schale deutlich weniger Phosphor, aber 7,5 % Calcium enthält. Calcium und Phosphor fördern die Knochengesundheit, Natrium und Kalium das Elektrolyt- und Wassergleichgewicht. Die Schale ist zudem 7,5-fach natriumreicher und enthält 20 % mehr Kalium als das Fruchtfleisch.12
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen der Pomelo kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Fruchtfleisch und Schale der Pomelo (oder Pampelmuse) enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:12,18
- Isoprenoide: Monoterpene (Alpha- und Beta-Pinen, Sabinen, Beta-Myrcen, Citral, Limonen, Trans-Ocimen, Linalool, Nerol, Cymen, Terpinen, Phellandren, Carvon, Carveol, Alpha-Thujon); Triterpene (Isobacunolsäure); Sesquiterpene (Alpha-Copaen, Alpha-Cubeben, Beta-Farnesen, Nerolidol, Farnesol, Germacren, Elemen, Nootkaton, Selinen, Muurolen), Sesquiterpenoide (Gamma-Selinen); Triterpenoide (Limonin, Nomilin); Tetraterpene: Carotinoide: Carotine (Alpha-Carotin, Lycopin, Beta-Carotin, Phytofluen, Zeta-Carotin), Xanthopylle (Violaxanthin, Zeaxanthin, Lutein, Beta-Cryptoxanthin)
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Vanillinsäure, Gallussäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Ferulasäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Sinapinsäure); Flavonoide: Flavonole (Rutin, Quercetin, Kaempferol), Flavanone (Hesperidin, Hesperetin, Naringenin, Eriocitrin, Eriodictyol, Neohesperidin, Naringin, Neohesperidin-Dihydrochalcon, Narirutin, Melitidin), Flavanole (Epicatechin), Flavone (Nobiletin, Tangeretin, Sinensetin, Diosmetin, Luteolin, Apigenin, Neoponcirin, Rhoifolin, Diosmin); Tannine
- Weitere organische Verbindungen: Cumarine: Isomeranzin, Aurapten, Limettin, Osthol, Xanthotoxin, Furanocumarine (Bergapten, Bergaptol, Bergamottin); Aldehyde (Hexanal); Ester (Geranylacetat)
Die vorkommenden bioaktiven Verbindungen, darunter Phenolsäuren, Flavonoide, Carotinoide und Cumarine, sind mit antioxidativen, antikanzerogenen, entzündungshemmenden, gefäss- und leberschützenden sowie cholesterinsenkenden Eigenschaften verbunden. Citrus grandis enthält über 115 verschiedene Carotinoide, die Schale und Fruchtfleisch goldgelb bis rot bzw. rosa färben. Rotfleischige Sorten besitzen bis zu siebenmal mehr β-Carotin und Lycopin als die Schale.12,18
Schalen von Früchten wie Orange, Granatapfel, Zitrone, Bergamotte und Pampelmuse, wirken v.a. aufgrund der vorkommenden Flavonoide blutfettsenkend (hypolipidämisch). Studien an Mäusen und Ratten beschreiben, dass Saft- oder Schalenextrakte den durch fettreiche Ernährung induzierten Anstieg von Körpergewicht, Cholesterin, Triglyzeriden und LDL hemmen, gleichzeitig HDL erhöhen und den Blutdruck stabilisieren. Auch bei genetisch veranlagter Adipositas zeigen Extrakte positive Effekte auf Serumcholesterin und HDL.12,13,18 Methanolische Extrakte des Fruchtfleisches hemmen die Zuckerbindung an Proteine (Glykation), reduzieren Fruktosamin (Marker für den Blutzuckerspiegel) und schädliche Endprodukte. Dies verringert diabetesbedingte Probleme und altersbedingte Zellschäden. Schalenextrakte von Citrus grandis können den Blutzucker senken, die Insulinwirkung verbessern und die Wundheilung fördern, was sie zu einer vielversprechenden natürlichen Unterstützung bei Diabetes macht.12,18
Die Schale enthält hohe Mengen an Phenolen und Flavonoiden, wobei die Albedo den höchsten Gesamtphenolgehalt aufweist, gefolgt von Flavedo und Segmentmembran. Weisse Säfte von C. grandis enthalten mehr Phenole und Flavonoide als rote Säfte. Gallussäure ist die dominierende Säure in der Schale. Analysen bestätigen starke antioxidative Aktivität sowie leber- und nierenschützende Effekte, insbesondere durch Kaffeesäure, Epicatechin, Naringin, Hesperidin und Neohesperidin-Dihydrochalcon. Flavonoide, Limonoide, Carotinoide (Lycopin, β-Carotin) sowie Polysaccharide zeigen durch eine immunmodulierende und antitumorale Wirkung vielversprechendes Potenzial in der Krebsprävention und -therapie, insbesondere bei Darmkrebs und Leukämie.12
Ätherische Öle und Extrakte von Citrus grandis hemmen wirksam das Wachstum verschiedener Aspergillus-Arten sowie von Schimmelpilzen produzierte Aflatoxine. Das Öl von C. grandis wirkt stärker antimikrobiell als das von Orange (C. sinensis). Ethanolextrakte aus der Schale unterdrücken das Wachstum von Schimmelpilzen wie Aspergillus niger und Penicillium, während Samenextrakte zusätzlich gegen Candida albicans und A. niger wirken. Extrakte von Citrus grandis (Blätter, Schale, Fruchtfleisch, Segmentmembran, Samen) zeigen antibakterielle Wirkungen gegen gramnegative und grampositive Bakterien, darunter Escherichia coli, Salmonella typhimurium, Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa.12
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Einige Zitrusfrüchte - insbesondere die Grapefruit - enthalten Flavonoide (z.B. Naringin), die Transporter in der Darmwand blockieren. Durch diese Blockierung nimmt der Körper weniger Medikamente auf und schwächt deren Wirkung ab.5
Manche Furanocumarine hemmen das Enzym CYP3A4, wodurch Medikamente im Blut stärker wirken. Normaler Verzehr birgt kaum Risiken, Probleme entstehen vor allem bei grossen Mengen Grapefruitsaft zusammen mit bestimmten Medikamenten. Verarbeitungsmethoden können die Gehalte reduzieren und die Sicherheit erhöhen. Furanocumarine können bei Hautkontakt und UV-Licht auch Photoreaktionen auslösen.5,18
So kann Pomelosaft die Bioverfügbarkeit von Cyclosporin (Medikament zur Verhinderung von Organabstossung nach Transplantationen) erhöhen, während er die Bioverfügbarkeit von Sildenafil (ein Medikament zur Behandlung von erektiler Dysfunktion) verringert.20
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersuchte im Jahr 2011 Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Zitrusfrüchten, darunter auch Pomelos. Die Analyse zeigte, dass die dicke Schale der Pomelo Rückstände deutlich besser abfängt als das Fruchtfleisch. Während 94 % der Proben mit Schale Rückstände enthielten, zeigten 56 % der Fruchtfleischproben keine Rückstände. Besonders bei Pomelos mit einem hohen Schalenanteil (über 26 %) zeigte sich, dass nur ein minimaler Anteil der Rückstände in das Fruchtfleisch gelangt. Von 84 Rückständen in ganzen Pomelo-Früchten fanden sich nur zwei im Fruchtfleisch. Insgesamt bewertete das LGL die Rückstandsmengen im Fruchtfleisch als gesundheitlich unbedenklich.4
Volksmedizin - Naturheilkunde
Pomelo findet in der traditionellen Kräutermedizin Anwendung bei Husten, Schwellungen, Epilepsie und zu kosmetischen Zwecken. Die Blüten der Pflanze helfen bei Angstzuständen und Schlafstörungen, während die Früchte bei mentalen Störungen, Asthma, Lepra, Schluckauf, Husten und Epilepsie von Nutzen sind. Ebenso senkt Pomelo den Cholesterinspiegel und unterstützt die Gewichtsreduktion.12
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Der ökologische Fussabdruck eines Lebensmittels ist der wichtigste Indikator zur Beurteilung seiner Klimafreundlichkeit. Dieser hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Anbauweise (konventionell oder biologisch), der Saisonalität, dem Herkunftsland, der Verarbeitung, dem Transport und gegebenenfalls der Verpackung.
Nach Carboncloud haben Pomelos in Griechenland einen CO2-Fussabdruck von 0,14 kg CO2eq/kg.15 Der CO2-Fussabdruck der Pomelo-Produktion in China beträgt 0,33 kg CO2eq/kg und liegt damit höher als die entsprechenden Durchschnittswerte für andere Obstplantagen in verschiedenen Regionen der Welt. Hauptverursacher der Emissionen ist der Einsatz von Stickstoffdüngern, der 84,7 % des Fussabdrucks ausmacht. Studien zeigen, dass eine Reduktion des Stickstoffdüngers um 44,7 % und eine effizientere Nutzung zu einer Senkung des CO2-Fussabdrucks um bis zu 67 % führen können. Höhere Erträge und geringere Emissionen sind durch optimierte Düngestrategien und grössere Betriebsflächen erreichbar.16
Die dänische Klimadatenbank Concito zeigt für Grapefruits (DK) mit 0,77 kg CO2eq/kg einen deutlich höheren CO2-Fussabdruck.19
Mineralische Düngemittel wie Stickstoff, Phosphor und Kalium sind zwar wichtig für das Pflanzenwachstum, aber ihre übermässige Anwendung führt zu Problemen wie Bodenversauerung, Boden- und Wasserverschmutzung, Treibhausgasemissionen und schlechtem Wurzelwachstum. Schwache Wurzeln beeinträchtigen wiederum die Blüten- und Fruchtbildung und führen zu geringeren Erträgen. Eine gezielte und angemessene Nutzung von Dünger ist daher entscheidend für eine hohe Ernteproduktion.8
Der genaue Wasserfussabdruck von Pomelos ist bislang nicht genau bekannt. Daher greifen wir auf die Daten der Grapefruit zurück, einer nahen Verwandten und Vorfahrin der Pomelo. Der Wasserverbrauch von Grapefruit liegt bei etwa 506 l/kg17 und kann eine grobe Orientierung für den Wasserbedarf von Pomelos bieten, der ähnlich hoch ist wie der von Stachelbeeren mit 526 l/kg.17
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Tierschutz - Artenschutz
Die Pomeloschale, die etwa 30 % des Gesamtgewichts der Frucht ausmachen, bieten eine wertvolle Ressource für Tierfutter. Sie enthalten Nährstoffe wie Pektin, Flavonoide und Polysaccharide, die für Tiere gesund und nahrhaft sind. Die Verwendung der Pomeloschale als Futtermittel reduziert landwirtschaftliche Abfälle und gewährleistet gleichzeitig eine nachhaltige Nutzung der Frucht. Diese Praxis trägt zum Tierschutz bei, indem sie gesunde Futtermittel bereitstellt und die Umweltbelastung verringert.18
Weltweites Vorkommen - Anbau
Die Pomelo baut man hauptsächlich in China an, aber auch in Israel und Südafrika. Sie gedeiht in tropischen und subtropischen Klimazonen. Besonders die in China angebotenen "Honey-Pomelos" sind aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks sehr beliebt.21
In Vietnam kultiviert man verschiedene Sorten von Citrus grandis, darunter die "Nam Roi"-Sorte, die besonders im Mekong-Delta verbreitet ist. Diese Sorte zeichnet sich durch einen köstlichen Geschmack, wenig Kerne und einen hohen Gehalt an Nährstoffen aus. Die Früchte wiegen im Durchschnitt 1,5–2,5 kg, und ihre Schale wechselt beim Reifen von Grün zu Gelb.11
Wild zu finden
Pomelo, gehört zur Familie der Rutaceae.12 Als kultivierte Zitrusfrucht kommt sie nicht in echter Wildform vor. Ihre Vorfahrin, die Pampelmuse, ist in den tropischen und subtropischen Regionen Südostasiens sowie in Malaysia heimisch. Die Citrus grandis kann beeindruckende Ausmasse erreichen, mit einem Durchmesser von bis zu 30 cm und einem Gewicht zwischen 500 g und 2 kg.9,10
Der Pomelo-Baum wächst bis zu 15 Metern und bildet eine breite, ausladende Krone. Wie bei anderen Zitrusbäumen haben die Äste von nicht veredelten Bäumen blattachselständige, bis zu 5 cm lange Dornen.6
Verwechslungsmöglichkeiten
Die Bezeichnung "Pomelo" (auch "Pummelo" oder "Pumelo") führt in häufig zu Verwechslungen, da sie im Englischen auch als Synonym für Pampelmuse dient.10 So bezeichnet auch Brücher (1976) Pomelo als Citrus grandis Osbeck und nennt sie dann aber im deutschen Text Pampelmuse.7 Eine gesundheitliche Gefahr durch Verwechslung ist glücklicherweise nicht gegeben.
Anbau - Ernte
Aus der Datenbank der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) geht hervor, dass der Ertrag an Pomelo-Früchten im Jahr 2018 bei 9,4 Mio. Tonnen lag, wobei China mit 5,07 Mio. Tonnen das produktivste Land der Welt darstellte.14
Man baut Pomelo hauptsächlich auf nährstoffreichen, fruchtbaren Schwemmböden an. Die Produktion von Pomelo schwankt jedoch, weil die Bodenfruchtbarkeit abnimmt und die Nährstoffversorgung schlecht ist. Viele Landwirte verwenden grosse Mengen chemischer Düngemittel, um maximale Erträge zu erzielen. Studien zeigen, dass der pH-Wert der Böden in Pomelo-Plantagen aufgrund des Auswaschens von Kationen durch tropische Niederschläge stark sinkt. Dies verringert die Verfügbarkeit wichtiger Nährstoffe wie Phosphor, Calcium und Magnesium, was die Nährstoffaufnahme der Pflanzen beeinträchtigt.11
Weiterführende Informationen
Die eindeutige Klassifikation innerhalb der Zitrusfürchte ist nicht ganz eindeutig. Die im Handel verwendete Pomelo ist eine Kreuzung aus Pampelmuse (Citrus maxima) und Grapefruit (Citrus x paradisi). Im Jahr 1974 exportierte man die durch die Kreuzung entstandene Frucht erstmals aus Israel nach Deutschland.10 Es soll aber auch Züchtungen aus China gegeben haben, die ebenfalls "Pomelo" hiessen.
Aus der Kreuzung von Pampelmuse (Citrus maxima) und Mandarine (Citrus reticulata) züchtete man in China die Orange (Citrus × sinensis L.). Aus einer Rückkreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstand die Grapefruit (Citrus x paradisi), die auch ein Hybrid ist. Man nimmt an, dass die Grapefruit um 1750 auf Barbados als spontane Kreuzung entstanden ist. Aufgrund ihrer genetischen Stabilität bekamen diese Hybride einen Artnamen.7 Hybriden bei Zitrusfrüchten können sich sexuell und vegetativ vermehren, sind also nicht steril.
Die im Supermarkt erhältlichen Pomelos-Hybriden sind gezielte Züchtungen ohne eigenen Artnamen. Die Bezeichnung Citrus grandis für diese Pomelos ist nicht korrekt. Citrus grandis ist ein veraltetes Synonym für Citrus maxima (Pampelmuse). Aufgrund der englischen Bezeichnung "pomelo" oder "pummelo" für Pampelmuse, kann es zu Verwechslungen kommen. Andere offizielle wissenschaftliche Bezeichnungen für Citrus maxima (Burm.) Merr., 1917 und Citrus grandis (L.) Osbeck sind: Aurantium maximum Burm., 1755 (Basionym), Citrus decumana L. und Citrus decumanus.2
Alternative Namen
Im Nahen Osten ist Pomelo als "Bomali" oder "Pomaly" bekannt. Im Englischen ist die Pampelmuse neben pomelo oder pummelo auch als shaddock, toronja oder buntan bekannt.2,7
Sonstige Anwendungen
Pomelo findet aufgrund ihres süssen Aromas Anwendung in Kosmetika, Parfüms sowie als Aromastoff und Duftverstärker in der pharmazeutischen Industrie.12
Literaturverzeichnis - 21 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 2. | ● Citrus maxima Taxonomy ID: 37334 (for references in articles please use NCBI:txid37334) current name Citrus maxima (Burm.) Merr., 1917 basionym:
Aurantium maximum Burm., 1755 Genbank common name: pomelo heterotypic synonymCitrus decumana L. heterotypic synonymCitrus decumanus heterotypic synonymCitrus grandis (L.) Osbeck common name(s)shaddock, pummelo, buntan Website | Schoch CL, et al. NCBI Taxonomy: a comprehensive update on curation, resources and tools. Database (Oxford). Citrus maxima. 2020. |
| 3. | 🞽 The protein and lipid content of four pomelo cultivars were found to be low (0.002 % and 1.04-1.44%, respectively). It was evidenced that the citrus fruit contained a very low amount of protein (<1%). It was evidenced that the citrus fruit contained a very low amount of protein (<1%) (Liu et al., 2012). The ash content was also observed to be low (0.33-0.43%) which was consistent with the study of Liu et al. (2012). The ash content a small amount of calcium, magnesium, and phosphate. Vitamin C content of 42.04±1.02 mg/100 g.
Experimentelle Laborstudie DOI: 10.26656/fr.2017.6(4).479 Study: weak evidence | Nguyen NHK, Tran MT et al. Chemical properties and biological properties of four varieties of pomelo (Citrus grandis (L.) Osbeck) in the Mekong Delta of Vietnam. Food Research. 2022;6(4):267–272. |
| 4. | ● Bei allen Proben stellte das LGL keine Gehalte über den zulässigen Rückstandshöchstgehalten fest, jedoch enthielten 94 % der Proben mit Schale nachweisbare Rückstände. Dagegen waren 56 % der Fruchtfleischproben rückstandsfrei (siehe Tabelle 1). Verdeutlicht wird dies auch durch die durchschnittliche Anzahl an Rückständen pro Probe (ganze Früchte: 4,2, Fruchtfleisch: 0,7) und den Durchschnitt des Rückstandsgehalts (ganze Früchte: 0,89 mg/kg, Fruchtfleisch: 0,02 mg/kg). Dabei ist eine Abhängigkeit von der Schalendicke zu erkennen. Bei Mandarinen (Schalenanteil im Durchschnitt bei 22 %) ist der Unterschied für den Rückstandsgehalt zwischen den ganzen Früchten und dem Fruchtfleisch am geringsten (Faktor von etwa 40). Bei Orangen und Pomelos mit über 26 % Schalenanteil ist der Unterschied deutlicher ausgeprägt (Faktor von über 100). Zudem ist der Anteil der rückstandsfreien Fruchtfleischproben bei Orangen und insbesondere Pomelos deutlich höher als bei Mandarinen. Von den insgesamt 259 einzelnen Rückständen in den ganzen Früchten fand das LGL nur 40 im entsprechenden Fruchtfleisch. Die restlichen Rückstände waren im Fruchtfleisch nicht nachweisbar, obwohl der höchste Gehalt in der Gesamtfrucht 1,74 mg/kg für das Fungizid Pyrimethanil betrug. Bei Mandarinen waren noch 29 Rückstände im Fruchtfleisch von 106 in den ganzen Früchten nachweisbar, bei Orangen neun von 69 und bei Pomelos lediglich zwei von 84. Website | LGL Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Zitrusfrüchte – Welche Rückstände essen wir? 2011. |
| 5. | 🞽 Rather, the inhibitory effect most probably results from enhanced degradation of CYP3A4. The current consensus is that a substance(s) in grapefruit juice, probably furanocoumarin(s), is converted to a reactive intermediate(s) that bonds covalently to and inactivates CYP3A4. This process is traditionalle, passive Diffusion has been considered to be the mechanism by which drugs are absorbed from the gastrointestinal tract an distributes into tissues. However, recent findings inicate that drug uptake Transporters might Play a significant role. In this regard, the Family of organic Anion transporting polypeptides (oatps) is important for this article. the small intestine, These Transporters are located on the luminal Membrane of enterocytes and they enable drug uptake from the gastrointestinal tract into the Portal circulation. in the liver, oatps are found on the sinusoidal Membrane and they facilitate the movement of drugs from Portal circulation into hepatocytes. consequently, a drug interaction involving oatps has the potential to affect oral drug bioavailability and clincial Response.
Narratives Review DOI: 10.2165/00129784-200404050-00002 Study: weak evidence | Bailey DG, Dresser GK. Interactions between grapefruit juice and cardiovascular drugs. Am J Cardiovasc Drugs. 2004;4(5):281-297. |
| 6. | ● Book | Rehm S, Espig G. Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen. Anbau, wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. Stuttgart: Eugen Ulmer Verlag. 1976. |
| 7. | ● Book | Brücher H.Tropische Nutzpflanzen: Ursprung, Evolution und Domestikation. Springer Verlag: Berlin. 1977. |
| 8. | 🞽 Pomelo (Citrus grandis) is the third major type of citrus after Citrus reticulata and Citrus sinensis in China, with an average yield of 320 × 104 tons. Recently, more emphasis has been given to the balanced fertilization strategy by reducing the usage of mineral fertilizers to improve crop quality, production, and uptake of nutrients. The mineral fertilizers, especially nitrogen, phosphorus, and potassium, are essential for plant nutrition and crop productivity. However, an inappropriate or extensive application of fertilizers leads to severe problems of soil acidification, soil and water pollution, and greenhouse gas emissions. Moreover, it leads to excessive and sudden plant growth with an insufficient root system to provide adequate mineral nutrients and water supply to the plant. Thus, the poor root structure results in reduced flowering and fruit production, leading to poor plant growth. Furthermore, with the increasing cost of chemical fertilizers and growing concerns over the environmental impact of excessive fertilization, there has been increasing scrutiny on how nutrients should be managed on farms. Hence, the selective and appropriate use of substrate is a crucial factor for high production.
Agrarwissenschaftliche experimentelle Feldstudie DOI: 10.3390/agronomy11061231 | Huang X, Muneer MA et al. Integrated Nutrient Management Significantly Improves Pomelo (Citrus grandis) Root Growth and Nutrients Uptake under Acidic Soil of Southern China. Agronomy. 2021;11:1231. |
| 9. | 🞽 Pomelo (Citrus grandis), the largest of citrus fruits, belongs to the family Rutaceae. The pomelo is native to southeastern Asia and all of Malaysia. In Malaysia, pomelo is widely grown in the state of Perak, Kedah, Melaka, Kelantan and Johor. It is the largest citrus fruit, growing as large as 30 cm.
Experimentelle Laborstudie (Batch‑Adsorptionsversuch) mit mathematischer Modellierung (im Bereich Umwelttechnik) DOI: 10.1016/j.colsurfa.2007.08.033 | Hameed BH, Mahmoud DK et al. Sorption of basic dye from aqueous solution by pomelo (Citrus grandis) peel in a batch system. Colloids Surf A Physicochem Eng Asp. 2008;316(1–3):78–84. |
| 10. | ● Die Kreuzung aus Pampelmuse (»Citrus maxima«) und Grapefruit (»Citrus paradisi«) stammt ursprünglich aus Israel, von wo sie 1974 das erste Mal nach Deutschland exportiert wurde. 100 g Fruchtfleisch enthalten 41 mg Vitamin C, 43 kcal/182 kJ und 1 g Ballaststoffe. Saison: Anfang September bis Ende Dezember. Achtung, Verwechselungsgefahr: »Pomelo« (auch »pummelo« oder »pumelo«) ist in angelsächsischen Ländern oft auch die Bezeichnung für Pampelmusen! Website | China Pomelo. Steckbrief. 2010. |
| 11. | 🞽 Pomelo (Citrus grandis Osbeck) is a citrus fruit cultivated in Southeast Asia where is tropical and subtropical climatic regions. In Vietnam, various varieties of pomelo are grown from north to south. The ‘Nam Roi’ cultivar widely used in the VMD, and they are delicious, and contains few seeds and many essential nutrients. The mean weight of these fruits’ ranges from 1.5–2.5 kg, and their skin transforms from green to yellow upon ripening.
Experimentelle, beobachtende Feldstudie mit Laboranalytik in der Agrarwissenschaft DOI: 10.1371/journal.pone.0312231 | Nguyen KQ, Dang LV et al. Determination of nutritional sufficiency ranges for pomelo (Citrus grandis Osbeck) grown on alluvial soils using DRIS. PLOS One. 2024;16. |
| 12. | 🞽 Since the beginning of human civilization, traditional medicine has been playing a key role in regulation of human health, prevention and treatment of illness. Even in this era of science and technology, it has become a topic of global interest. Citrus grandis has been preferable in traditional herbal medicine for its numerous healing purposes. In some Asian countries, the Citrus grandis fruits are not just used for consuming but also the other parts of this plants are practiced in folk culture such as leaves oil of Citrus grandis are applied to treat skin disorders, headache and abdominal pain. The assorted sections of this plant are reported to be used extensively by diverse folk populations. The peel of the fruits is widely used in traditional medicines as a treatment of cough, swelling, epilepsy as well as beautification purposes. Similarly, Citrus grandis flowers are used against anxiety and sleep disorders, fruits are used in case of mental abnormality, asthma, leprosy, hiccup, cough, and epilepsy. Apart from this, Citrus grandis also used to lower cholesterol and induce weight loss. Due to containing sweet aroma, Citrus grandis fruits are additionally used as food, cosmetics, perfume and flavoring or fragrance-enhancing agent in pharmaceutical industries. Singh et al (2016) reported the presence of Aurapte, Auraptene, carotene, 5-Geranyloxy-7-methoxy-coumarin, roseoside, bergamottin in the peel and also, 5-methyltodannol,6-hydroxymethylherniarin, 5-methoxy seselinin the stem bark and roots. Different cultivars of Pomelo were reported to have numerous carotenoids. In “Chuzhou Early Red” and “Yuhuan” pomelo cultivars 11 carotenoids: lycopene, α-carotene, β-carotene, zeta-carotene, β-cryptoxanthin, phytoene, luteoxanthin, phytofluene, lutein, zeaxanthin and 9-cis-violaxanthin were detected. In “Peiyou” and “Wendun” cultivars the major carotenoids detected were: β-carotene, β-cryptoxanthin, lutein and zeaxanthin. Red-fleshed pomelo pulp juice had 7 times more β-carotene and lycopene than its peels. The aqueous ethanolic extract of Citrus grandis peel is mainly composed of flavonoids, Vitamin C and carotenoids, which plays a pivotal role in providing different biological activities like antioxidant, anti-inflammatory, and anti-atherogenic. The presence of common flavonoids like: hesperidin, neohesperidin, naringenin, naringin and rutin are determined at high amount in Citrus grandis juice. The extracted MCC functions as fat substitute, dietary fiber supplement and emulsion stabilizer. Citrus grandis peel was 7-5 times more rich in sodium than its pulp and was found to have 20% more potassium in the peel than the pulp.
Narratives Review DOI: 10.1177/2515690X21104374 Study: weak evidence | Anmol RJ, Marium S et al. Phytochemical and Therapeutic Potential of Citrus grandis (L.) Osbeck: A Review. J Evid Based Integr Med. 2021;26:2515690X211043741. |
| 13. | 🞽 These bioactive compounds endow pomelo with distinctive health advantages, including anti-oxidative, anti-hyperlipidemic, anti-cancer, anti-microbial, and anti-melanogenic properties
Laborstudie DOI: 10.1016/j.jfoodeng.2024.111966 Study: weak evidence | Wang H, Wang P et al. Pomelo (Citrus grandis L.) peels as effective sorbents for diverse gel matrices: The influence of particle size and powder concentration. J Food Eng. 2024;370:111966. |
| 14. | 🞽 The database from Food and Agriculture Organization (FAO) demonstrated that the yield of pomelo fruit was 9.4 × 106 tons in 2018 and China produced about 5.07 × 106 tons, the most productive country in the world.
Laborstudie DOI: 10.1111/jfpp.16242 Study: weak evidence | Xiao Z, Yang X et al. Physicochemical properties of insoluble dietary fiber from pomelo (Citrus grandis) peel modified by ball milling. J Food Process Preserv. 2021;46(2). |
| 15. | ● Website | Carbon Cloud: Grapefruit and Pomelo (Greece). 2024. |
| 16. | 🞽 The farm carbon footprint and product carbon footprint were 16.5 t CO2 eq ha‑1 and 0.33 t CO2 eq t‑1, respectively, which were 3.8 and 1.5 times greater than the corresponding mean values for other fruit orchards in different areas of the world. Compared with farms with low yield and high carbon footprint, farms with high yield and low carbon footprint reduced nitrogen fertilizer input significantly, by 44.7%. Furthermore, the yield of farms which with high yield and low carbon footprint increased significantly by 69.4%, and the farm carbon footprint and product carbon footprint significantly decreased by 40.7% and 67.2%, respectively, compared to those of farms with low yield and high carbon footprint. The synthetic nitrogen fertilizer application rate was significantly linearly correlated with, and contributed 84.7% to the carbon footprint of pomelo production. The relationships between the carbon footprint and the nitrogen partial factor productivity also indicated that improving nitrogen utilization can effectively reduce greenhouse gas emissions. DOI: 10.1016/j.jclepro.2020.124041 | Chen X, Xu X et al. Carbon footprint of a typical pomelo production region in China based on farm survey data. J Clean Prod. 2020;277:124041. |
| 17. | 🞽 water footprint. DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600. |
| 18. | 🞽 This review covers pomelo peel utilization opportunities beyond conventional composting and animal feed production, and critically examines value-added uses via the recovery of potentially bioactive components. The peel of pomelo accounts for approximately 30% of the total fruit weight and contains phytochemicals, including aroma-active volatiles, pectin, flavonoids, phenolic acids, carotenoids, coumarins, and polysaccharides. Recovery of these phytochemicals offers an opportunity for value-added utilization such as the development of enriched or functional foods and nutraceuticals. The health-promoting and therapeutic potential of pomelo peel extracts and isolated pure compounds have been evaluated through numerous in vitro and in vivo studies that revealed a wide range of bioactivities, including hypolipidemic, hypoglycemic, antioxidant, antimicrobial, anti-inflammatory, and anticancer effects. Preclinical evidence highlights multifaceted molecular and signaling events that possibly underlie the said bioactive potential. Overall, the pomelo processing industry offers a great opportunity to recover or produce valuable products from the large amounts of residual wastes it generates. It is envisaged that a thorough understanding of the bioactive components of pomelo peel, their functional and nutraceutical applications, and mode of actions will benefit the food industry.
Narratives Review DOI: 10.1111/1541-4337.12561 Study: weak evidence | Tocmo R, Pena-Fronteras J et al. Valorization of pomelo (Citrus grandis Osbeck) peel: A review of current utilization, phytochemistry, bioactivities, and mechanisms of action. Compr Rev Food Sci Food Saf. 2020;19(4):1969-2012. |
| 19. | ● Total (t CO2e/t)0.773976 Website | CONCITO. The Big Climate Database, Version 1.2. Grapefruit (DK). 2026. |
| 20. | 🞽 Fruit juice–drug interactions are also reported with the following fruits apart from grapefruit:(1) apple juice decreases the bioavailability of fexofenadine, aliskiren, and atenolol. (2) Orange juice decreases the bioavailability of montelukast and clofazimine. (3) Pomelo juice may increase the bioavailability of cyclosporine and decreases the bioavailability of sildenafil. (4) Grape juice decreases the bioavailability of cyclosporine.
Narratives Review DOI: 10.4103/cdr.cdr_62_21 Study: weak evidence | Shetty GV, Girish PN et al. Pomelo Juice–Drug Interactions: A Word of Caution. Clin Dermatol Rev. 2023;7(2):117-119. |
| 21. | ● Seit wenigen Jahren erfreut sich auch die Pomelo (Citrus x grandis) stetig wachsender Beliebtheit. Die vor allem in China, aber auch in Israel und Südafrika angebaute Kreuzung aus Grapefruit (Citrus paradisi) und Pampelmuse (Citrus maxima) hat meist ein hellgelbes bis rosafarbenes Fruchtfleisch mit einer schwach säuerlich-süssen Note. Website | LGL Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Proben aus China Januar bis Mai 2009. 2009. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||
















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