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Grapefruit, roh, jede Farbe/Herkunft

Die Farben roher Grapefruits variieren je nach Sorte zwischen weiss-gelblich bis tiefrot. Die Inhaltsstoffe können schwere Medikament-Wechselwirkungen bewirken.
92/07/01  LA:ALA
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Grapefruits wie auch andere Zitrusfrüchte enthalten antioxidative Substanzen, sogenannte Radikalfänger und den Ballaststoff Pektin. Die Grapefruit hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern beugt auch Diabetes mellitus vor. Bitte beachten Sie die unten beschriebenen Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Grapefruit (Citrus × aurantium bzw. Citrus paradisi), selten auch Grapefrucht, Paradiesapfel oder Pampelmuse genannt, ist die Frucht des Grapefruitbaumes, einer Zitruspflanze, die ein subtropischer Baum aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) ist. Sie ist eine Kreuzung, die aus der Orange (Citrus × sinensis) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden ist"

Grapefruitsorten:

"Die verschiedenen Sorten der Grapefruit unterteilen sich in zwei Hauptgruppen: Die weißen Grapefruits, welche gelbes Fruchtfleisch haben, und die roten, deren Sorte amerikanische Ruby 1929 mit roséfarbenem Fruchtfleisch patentiert wurde. Ausgehend davon wurden weitere rotfleischige Selektionen, zumeist in Texas, ausgewählt. Dabei haben die Selektionen Rio Red, Star Ruby und Flame die höchsten Marktanteile und die am tiefsten rote Fruchtfleischfärbung. Es gibt Sorten mit zahlreichen Samen, aber auch Selektionen fast völlig ohne Samen."

Kreuzungen und Herkunft:

"Die unter dem Handelsnamen Sweetie angebotene Frucht mit dem korrekten Sortenname Oroblanco (es: Weißgold) ist eine Kreuzung zwischen Citrus maxima ‘Siamese Sweet’ und Citrus paradisi Marsh H4 und entstand 1958 in Kalifornien. Außerdem gibt es Minneola, eine Kreuzung aus Mandarine und Grapefruit."

"...Man nimmt an, dass die Grapefruit um 1750 aus einer spontanen Kreuzung zwischen der Pampelmuse und der Orange auf Barbados entstanden ist."

Wechselwirkungen mit Medikamenten:

Bei Medikamenteinnahme kann die Grapefruit schwerwiegende Wechselwirkungen erzeugen!:

"Besonders die in der Grapefruit enthaltenen Stoffe Naringenin und Bergamottin, die das Cytochrom P450 1A2 in der Leber hemmen, bzw. Naringin, welches das CYP3A4 hemmt, verzögern durch diese Hemmung die Metabolisierung verschiedener Stoffe. Dadurch wird auch die Wirkung und Wirkdauer verschiedener Drogen und Arzneien deutlich beeinflusst, so zum Beispiel die von Cyclosporin A, Dextromethorphan, Estradiol, Felodipin, Ivabradin, Koffein, Midazolam, Nifedipin, Simvastatin, Tacrolimus, Terfenadin, Verapamil.

Naringin, das Glykosid des Naringenins, ist für eine weitere wichtige Wechselwirkung der Grapefruit verantwortlich. Naringin hemmt die Funktion des Anion-Transportpeptids OATP1A2 im Darm. Arzneistoffe, die hauptsächlich über diesen Transporter vom Darm in den Körper aufgenommen werden, gelangen nur noch in stark verminderter Menge zu etwa 50 % ins Blut, wodurch die gewünschte Konzentration nicht erreicht wird. Bislang konnte eine reduzierte Bioverfügbarkeit für verschiedene Stoffe nachgewiesen werden, darunter Atenolol, Celiprolol, Ciclosporin, Ciprofloxacin, Etoposid, Fexofenadin, Itraconazol, Levofloxacin, Quetiapin, Talinolol.

Auch bei folgenden Arzneistoffe können Wechselwirkungen mit Grapefruitsaft auftreten: Atorvastatin, Bexaroten, Budesonid, Buspiron, Cisaprid, Cyclophosphamid, Darifenacin, Dasatinib, Felodipin, Fentanyl, Gallopamil, Ifosfamid, Lovastatin, Nifedipin, Nisoldipin, Pimozid, Quetiapin, Sildenafil, Simvastatin, Sirolimus, Tacrolimus, Tadalafil, Terfenadin, Vardenafil, Verapamil und Zolpidem."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 32 kcal1,6 %
Fett/Lipide 0,1 g0,1 %
davon gesättigte Fette 0,01 g0,1 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 8,1 g3,0 %
davon Zucker 7 g7,8 %
Ballaststoffe 1,1 g4,4 %
Proteine (Eiweiss) 0,63 g1,3 %
Kochsalz n/a
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 34 mg43,0 %
ElemKalium, K 139 mg7,0 %
VitVitamin A, als RAE 46 µg6,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 10 µg5,0 %
ElemKupfer, Cu 0,05 mg5,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5) 0,28 mg5,0 %
VitThiamin (Vitamin B1) 0,04 mg3,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,04 mg3,0 %
ElemCalcium, Ca 12 mg2,0 %
ElemMagnesium, Mg 8 mg2,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0 g< 0,1 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,02 g< 0,1 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,01 g2,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,04 g2,0 %
Threonin (Thr, T) 0,01 g1,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,01 g1,0 %
Lysin (Lys, K) 0,02 g1,0 %
Methionin (Met, M) 0,01 g1,0 %
Valin (Val, V) 0,01 g1,0 %
Leucin (Leu, L) 0,01 g< 0,1 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 139 mg7,0 %
Calcium, Ca 12 mg2,0 %
Magnesium, Mg 8 mg2,0 %
Phosphor, P 8 mg1,0 %
Natrium, Na 0 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu 0,05 mg5,0 %
Eisen, Fe 0,09 mg1,0 %
Zink, Zn 0,07 mg1,0 %
Mangan, Mn 0,01 mg1,0 %
Selen, Se 0,3 µg1,0 %
Fluor, F 1 µg< 0,1 %
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