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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Traubensaft (hier mit Ascorbinsäure und Calcium zugesetzt)

Traubensaft gewinnt man aus Pressen von roten oder weissen Weintrauben. Traubensaft schmeckt sehr gut und ist zudem reich an Antioxidantien.
97/02/01  LA:ALA
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Traubensaft (Traubensüssmost) stellt man aus Traubenmost (lat. vinum mustum „junger Wein“) her, dem durch Keltern gewonnenen Saft aus Weintrauben. Man kann sowohl weisse wie auch rote Traubensorten dazu verwenden.

Allgemeine Informationen:

Aus Wikipedia: "Die Gewinnung erfolgt im Wesentlichen durch Pressen, Mahlen oder Quetschen. Ein Teil des Mostes wird jedoch bereits durch das Eigengewicht der Trauben herausgedrückt. Er wird als Vorlaufmost bezeichnet und gilt als besonders wertvoll. Den danach durch das Pressen gewonnenen Most bezeichnet man als Pressmost. ...

Je nach Reifegrad und Flüssigkeitsgehalt der Trauben erhält man aus 100 Teilen Trauben zwischen 75 und 80 Teile Most. Die übrig bleibenden festen Bestandteile beim Pressen der Maische (Schalen, Samen, Stiele) bezeichnet man als Treber oder Trester."

Herstellung und Verarbeitung:

"Die Verarbeitung der Trauben zu Traubensaft unterscheidet sich von der Weinerzeugung dadurch, dass hier ein Produkt erzeugt wird, das anfälliger gegenüber Oxidation und Mikroorganismen ist, und dass auf den Einsatz von SO2 verzichtet werden muss. Der fehlende Schutz muss durch schnelles und sauberes Arbeiten wettgemacht werden. Nur absolut gesundes Traubenmaterial ist zu verwenden. Verletzte und gefaulte Trauben neigen zu stärkerer Enzymtätigkeit und damit zu mehr Bräunung. Weiter wird der Gehalt an flüchtiger Säure erhöht. Gefaulte Trauben weisen einen höheren Gehalt an Patulin auf, einem Mykotoxin (Grenzwert 50 µg/l). Für die Traubensüßmosterzeugung verwendete Trauben sollen aus geschmacklichen Gründen ein günstiges Zucker/Säureverhältnis (13-15 °KMW = 65–75 °Ö und 8–13 g/l Gesamtsäure) aufweisen."

Die gewerblichen Verarbeitungsschritte umfassen danach eine Klärung des Mostes (bei naturtrübem Saft fällt diese weg) und eine Pasteurisation. Dabei verwendet man je nach Verarbeitung Schönungsmittel wie Betonit oder Pektinasen zur Verbesserung der Selbstklärung und Filtration. Ascorbinsäure (Vitamin C) gibt man als Antioxidationsmittel dazu, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Traubensaft kann man auch selber herstellen mit einem Entsafter oder manuell. Man zerkleinert die Weintrauben, kocht sie in einem Topf und seiht sie anschliessend über ein Tuch ab. Kalt hergestellten Traubensaft (roh) muss man schnell verzehren. Durch kurzfristiges Erhitzen können Sie Traubensaft haltbar machen.

Inhaltstoffe und Wirkungsweise:

Traubenmost enthält hauptsächlich Glucose und Fructose (Fruchtzucker). Saccharose (Rohrzucker, Rübenzucker) und unvergärbare Zucker (Pentosen) sind in geringen Mengen enthalten.

Die Säure erhält der Traubensaft aus der Weinsäure sowie kleinen Anteilen von Äpfelsäure und Zitronensäure.
Traubensaft enthält verschiedene Mineralstoffe und Vitamine, erwähnenswert sind Kalium, Mangan und Vitamin C.

Polyphenole zählen zu den sekundären Pflanzeninhaltstoffen und kommen als Gerbstoffe oder Farbstoffe reichlich in Trauben und Traubensaft vor.

Polyphenole aus Weintrauben wirken vorbeugend gegen Zahnkaries, indem sie gewisse Bakterien hemmen sollen, die zum Aufbau von Zahnbelägen (Plaque) beitragen.

Als Antioxidantien wirken Polyphenole allgemein entzündungshemmend. Insbesondere Flavonoide und Anthocyane schützen Körperzellen vor freien Radikalen, vermindern die Fettablagerungen in den Blutgefässen und beugen damit der Arteriosklerose vor. Allerdings liegt die Bioverfügbarkeit bei der Aufnahme mit der normalen Nahrung nur bei circa 1 %. (Quelle: Wikipedia, Anthocyane)


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