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Mungbohne, reifer Samen, roh

Die mit den Sojabohnen verwandten, grünen Mungbohnen kann man gekocht ähnlich wie Reis essen oder gekeimt zu beispielsweise Salat oder Pfannengerichten nutzen.
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Die grüne, aus Indien stammenden Mungbohne ist etwa so gross wie eine Erbse und hat eine länglich ovale Form. Mungbohnen haben einen dezenten, mild-nussigen Geschmack. Fälschlicherweise verwechselt man sie häufig mit der ihr verwandten Sojabohne, die jedoch im Gegensatz zur grünen Mungbohne weiss ist, etwas grösser und deutlich intensiver im Geschmack. Auch sind die häufig als Sojasprossen bezeichneten eingelegten Keime in Wirklichkeit Keimlinge der Mungbohne und nicht der Sojabohne.

Durch ihren milden Geschmack sind Mungbohnen vielseitig einsetzbar. Man kann sie ähnlich wie Reis essen, als Keimlinge zu Salaten oder Pfannengerichten oder aus ihrem Mehl asiatische Glasnudeln herstellen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Mungbohne (Vigna radiata), auch Mungobohne, Jerusalembohne oder Lunjabohne genannt und auch als Mung Dal oder Mung Daal bekannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Im deutschsprachigen Raum werden die Keimlinge oft auch fälschlicherweise als Sojasprossen bezeichnet. Diese Nutzpflanze ist nahe verwandt mit einer Reihe anderer „Bohnen“ genannter Feldfrüchte, insbesondere mit der Urdbohne (Vigna mungo). Die Mungbohne wird seit einigen 1000 Jahren in Indien angebaut und ist heute in ganz Südostasien verbreitet."

Beschreibung von Pflanze und Früchten:

"Die Mungbohne ist eine einjährige krautige Pflanze. Sie wächst meist aufrecht, meist stark verzweigt und erreicht Wuchshöhen von 30 bis zu 150 cm; es gibt auch windende und halb kriechende Sorten. ...

Jede Hülsenfrucht enthält meist sieben bis zwanzig Samen, die sich äußerlich an der Hülse deutlich abzeichnen. Die Samen können fast rund und prall oder zylindrisch abgerundet sein; sie besitzen eine grüne, manchmal auch gelbe oder schwarze Farbe. Die Samen sind im Inneren gelb, was ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zur Urdbohne ist, die im Inneren weiß ist...."

Inhaltsstoffe:

"Die Inhaltsstoffe der Mungbohne unterscheiden sich von denen der Urdbohne nur wenig. Die Mungbohne hat mit etwa 24 % (vom Trockengewicht) einen relativ hohen Eiweißanteil, der mit seinem hohen Lysin-Gehalt als wertvoll gilt. Die Sprosse, die auch roh gegessen werden können, sind kalorienarm sowie reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Folsäure (59,6 % Kohlenhydrate, Vitamine: A, B1, B2, Niacin, C, E, Mineralien: viel Kalium und Phosphor, Kalzium, Eisen, Magnesium)."

Verwendung:

"Die Mungbohnen sind leichter verdaulich als die in Mitteleuropa verbreiteten Gartenbohnen und verursachen keine Blähungen. Sie haben allerdings auch deutlich weniger Eigengeschmack. Man kann die Bohnensprossen, die frischen Hülsen oder die getrockneten Bohnen verwenden. Mungbohnen keimen leicht. Diese Eigenschaft wird in vielen Haushalten dazu genutzt, die Keimlinge in speziellen Keimschalen selbst zu ziehen. Mung-Sprossen werden häufig fälschlicherweise als „Sojakeime“ bzw. „Sojasprossen“ bezeichnet und gehandelt, da sie den Sojabohnen sehr ähnlich sind. Mungbohnenkeimlinge sind ein klassisches Wok-Gemüse, finden aber auch Verwendung in Salatmischungen. Aus ihrem Mehl werden unter anderem die asiatischen Glasnudeln hergestellt. In Indien ist die Mungbohne Grundnahrungsmittel und eine wichtige Proteinquelle. Sie wird zu Dal verarbeitet und als Snack gegessen. Hierzu werden die getrockneten Bohnen in Wasser eingeweicht, wieder getrocknet und anschließend in Öl frittiert."

Kauf und Lagerung:

In Reformwarenhäuser, grösseren Biosupermärkten und Naturkostladen, aber auch in Asia-Shops ist die Mungbohne ganz, geschält oder als frische Sprossen erwerbbar. Ungeschälte Bohnen sollten unbehandelt noch ihre gründe Farbe haben, während geschälte oder halbierte gelblich-weiss erscheinen.

Während die gekeimten Sprossen innerhalb weniger Tage verzehrt werden sollten, lassen sich ungeschälte, reife Bohnen unter guten Lagerbedingungen (trocken, dunkel, kühl) verpackt bis zu einem Jahr oder länger lagern.

Zubereitung reifer Bohnen:

Ungeschälte Bohnen sollten man vor dem Verzehr für mindestens 4 Stunden in salzlosem Wasser einweichen und anschliessend 25-30 Minuten garen. Bei den geschälten Bohnen können Sie auf das Einweichen verzichten. Auch ist es möglich unbehandelte Bohnen keimen zu lassen, um anschliessend knackige Mungbohnenkeimlinge ernten zu können. Dazu genügt es die Bohnen über Nacht grosszügig in Wasser einzuweichen, dieses am folgenden Tag abzugiessen und die Bohnen in passende Keimgläser zu überführen. Nach täglichem Spülen (2-3 Mal am Tag) können Sie nach 2-3 Tagen auf die ersten gekeimten Bohnen zurückgreifen.


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