Stiftung Gesundheit & Ernährung
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Die Rezepte finden Sie auch in unserer App.

Buchbesprechung "Milch besser nicht" von Maria Rollinger

Kommentare

Bestes Buch über Milch(produkte): Wissenschaft belegt Folgerungen über Hormone, Kalzium und Allergene.

Buchbesprechung "Milch besser nicht" von Maria Rollinger, bestes Buch über Milchprodukte.© CC-by 2.0, Catalina Sparleanu, PhD, Foundation Diet and Health Switzerland

Fazit

Wissenschaftliche Arbeiten untermauern die Aussagen des Buchs. Es gibt Lesern eine völlig andere Sicht über Milch(produkte). Natürlich weist jedes Lebensmittel Vor- und Nachteile auf. Letztere treten vor allem mit zunehmender Konsumation hervor.

Die Nachteile von Milch sind aber so vielfältig und gravierend, dass einige Wissenschaftler sie als das wichtigste Lebensmittel bezeichnen, auf das man verzichten sollte. Es gibt darum auch zahlreiche kritische Bücher über Milch.

Milch besser nicht! ist das beste und umfassendste kritische Buch über Milch und Milchprodukte, das ich je gefunden habe.

Wir sind so stark von der Industrie, der Politik (Lobbying), der Medizin und den Medien beeinflusst, dass ich das Fazit eigentlich erst am Schluss bringen sollte. Sollten Sie an den nächsten Aussagen zweifeln, lesen Sie bitte die Zusammenstellung von ca. 50 wissenschaftlichen Arbeiten durch Maria Rollinger.

Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, denn trotz meiner langen und eingehenden Buchbesprechung fehlen in meinem Text zahlreiche Beweise und Begründungen. Das Fazit hier zeigt nur den Zusammenhang von Konsum und Gesundheit. Diesen und weitere relevante Themen zu Milch finden Sie in der Besprechung nach Fazit und Zusammenfassung.

  1. Der hohe Kalziumgehalt kommt uns nicht zu Gute und je mehr Milchprodukte wir zu uns nehmen, desto mehr Osteoporose tritt auf. Siehe dazu auch Bild und Text unten.

  2. Gemäss WHO-Zahlen korreliert der Milchprodukte-Konsum eindeutig mit der Häufigkeit von Brustkrebs. Das zeigt auch der Vergleich zwischen Westdeutschland und der ehemaligen DDR. Gemäss der Harvard Medical School in den USA und anderen Studien kommt wegen Milch und Produkten daraus auch vermehrt Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) vor.

  3. Für den Mann kann Prostatakrebs die Folge sein. Verantwortlich sind vermutlich die grosse Anzahl von Wachstumshormonen in Milch und Milchprodukten. Da Milch die Magensäure stark neutralisiert, wirkt die Magenschranke nicht oder ungenügend. Die Wachstumshormone gelangen so schliesslich ins Blut.

  4. Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen auch wegen dem hohen Cholesteringehalt von Milchprodukten. Die Anteile an Cholesterin in Milchprodukten/Milch sind teilweise höher als bei Fleisch.

  5. Zu Morbus Parkinson zeigen Studien der Harvard University, dass bei mehrfachem täglichen Milchproduktekonsum die Anzahl Erkrankungen bei Männern deutlich zunimmt. Doch bei Frauen zeigte sich diese Zunahme nicht. Zwischen 2002 und 2007 gab es mehrere Bestätigungen zu dieser Studie, vor allem durch Chen.

  6. Bei Autismus liegt auch in den meisten Fällen eine Funktionsstörung des Darms vor. Sie führt zur Durchlässigkeit für grössere Eiweisspartikel (Peptide), die dann vor ihrer vollständigen Verdauung ins Blut gelangen und unerwünschte Wirkungen entfalten. Durch milch- und glutenfreie Ernährung (Gfcf-Ernährung) kommt es zu signifikanten Verbesserungen.

  7. Zu Akne und Neurodermitis kritisiert die Autorin das Medizinsystem, das Patienten über Monate oder gar Jahre ohne grossen Erfolg mit Kortison und Co behandelt. Erst wenn Patienten sich umfassend informieren, erfahren sie, dass es meist genügt, die Allergene zu vermeiden, um so einen dauerhaften Erfolg zu erzielen. Das Hauptallergen ist meist Milch.

  8. Nach meiner Ansicht sollte man gerade auf gluten- und kaseinfreie Ernährung (GFCF-diet, engl.) umstellen. Bei strikter Einhaltung stellt sich der Erfolg schon nach 14 Tagen ein. Das vorherige Abklären der Allergene im Blut durch eine ärztliche Untersuchung kann Vorteile bringen, sollten die oben genannten Massnahmen nicht genügen.

  9. Auch bei Rheumatoider Arthritis hat man in den Entzündungsherden von befallenen Gelenken Histamin gefunden. Die Betroffenen entwickeln Antikörper gegen bestimmte Nahrungsmittel, häufig gegen Milcheiweisse.

  10. Auch ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom) hängen mit der Ernährung zusammen. Wer schon einmal ein ruhig vor sich hinspielendes Kind erlebt hat, das nach dem Genuss eines einzigen Milchschokoladeriegels eine halbe Stunde später aufdreht und zum nicht mehr zu bremsenden Wildfang wird, weiss wovon die Rede ist., schreibt die Autorin dazu. Sie schreibt, dass wir uns nicht wundern sollten, wenn viele Kinder hauptsächlich von Nudeln, Pizzas, Brot, Würstchen, Milch-/Schokodrinks und -riegeln, Pudding und Eiskrem leben, sie solche Krankheiten entwickeln. Schliesslich sind das alles gluten- und milcheiweisshaltige Speisen. Danach nennt sie empfehlenswerte Bücher zu diesem Thema.

  11. Exorphine ähneln als Eiweissteilstücke den Opiaten und sie wirken auch so - machen also glücklich und süchtig, beruhigen und lindern Schmerzen. Exorphine als Glücklichmacher finden sich besonders im Getreide (Gluten) und in der Milch. Die Verdauung wandelt βα1-Kasein zu dem am stärksten opoid wirkenden β-Kasomorphin 7 um. Casomorphine gelangen in die Blutbahn und ins Gehirn. Zivilisationserkrankungen wie (ADS) bei Kindern, Depressionen bei Erwachsenen, Autismus, Schizophrenie, Diabetes mellitus Typ-1 (Säugling erhält zu früh Kuhmilch) und Herzkrankheiten können die Folgen von Milchkonsum sein.

  12. Milcheiweiss besteht aus ca. 80% Kaseinen und 20% Molkenproteinen. Diese Milchproteine sind, nebst Hühnereiweiss, die häufigsten Verursacher von echten Nahrungsmittelallergien, besonders im Kleinkindalter.

Kommentare
Tag Cloud
 Milch   Menschen   Käse   Milchprodukte   Laktose   Butter   Milchzucker   Galaktose   Kuh   Joghurt   USA   Krankheiten   igf1   Molke   Milchindustrie   Ernährung   Industrie   Quark   Milchkonsum   Milchprodukten   Tiere   Blut   Kalzium   Alaktasier   Fett   Diabetes   Körper   Studien   Gluten   Europa