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Cashew-Mozzarella (roh?, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Cashew-Mozzarella in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die von uns zusammengetragenen Informationen zu der Zutat entsprechen dem Standard der USDA Datenbank.
73%Wasser 42Makronährstoff Kohlenhydrate 42.37%/18Makronährstoff Proteine 18.12%/40Makronährstoff Fette 39.51% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 2.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = !:0 

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Hier essenzielle Linolsäure (LA) 2.08 g und nahezu keine essenzielle Alpha-Linolensäure (ALA).

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

Cashew-Mozzarella ist eine pflanzliche Alternative zum herkömmlichen Mozzarella aus Kuh- oder Büffelmilch und basiert auf Cashewkernen. Da die Verarbeitung der Kerne üblicherweise eine Wärmebehandlung einschliesst, ist die Käsealternative nicht roh. Achten Sie auf Bio-Qualität.

Verwendung in der Küche

Mozzarella ist eine der beliebtesten Käsesorten und fester Bestandteil der italienischen Küche. Der üblicherweise aus Kuhmilch hergestellte Käse, verfügt über einen milden, frischen Geschmack und eine cremige Textur. Der Trend zur pflanzenbasierten Ernährung hat zur Entwicklung zahlreicher veganer Käsealternativen beigetragen.1 Vegane Varianten des Mozzarellas existieren auf Basis von Soja, Ölen und verschiedenen Nüssen, u.a. Cashewkernen.

Kann man pflanzlichen Mozzarella roh essen? Am häufigsten verwendet man den pflanzlichen Ersatz, getreu dem Original, als Pizzabelag oder in roher Form, kombiniert mit frischen Tomaten und Basilikum im italienischen Vorspeisesalat (Insalata Caprese). Auch in einem veganen Caprese-Pasta-Salat, der sich mit Pinienkernen aufpeppen lässt, zum Überbacken einer veganen Gemüselasagne, in Gerichten mit Tomaten, Zucchini, Gemüsepaprika und Zwiebeln oder in verschiedenen Nudelgerichten können Sie den Mozzarella-Ersatz vielfältig einsetzen. Er schmeckt auch frittiert oder in Scheiben geschnitten roh als Brotbelag. Der pflanzliche Mozzarella auf Cashewbasis ist zudem ganz einfach selbst herzustellen.

Eigene Zubereitung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Mozzarella (vegan) selber herzustellen. Man verwendet in der Regel Seidentofu oder Cashewkerne, kombiniert mit Flohsamenschalen. Es ist wichtig, nur die Schalen der Flohsamen und nicht ganze Flohsamen zu verwenden. Die ganzen Samen gelieren zwar auch in Wasser, jedoch genügt die Konsistenz nicht. Noch besser gelingt das Gelieren, wenn Sie gemahlene Flohsamenschalen verwenden. Hefeflocken geben dem pflanzlichen Mozzarella den käsigen Geschmack.

Zutaten (für eine Kugel, ca. 300 g): 80 g Cashewkerne (bio), 200 ml Wasser, 2 EL Flohsamenschalen (gemahlen), 2 EL Zitronensaft, 1 EL Hefeflocken, 1 Prise Salz.

Zubereitung: Cashewkerne für zwei Stunden in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Gemahlene Flohsamenschalen während der gleichen Zeitspanne in einer separaten Schüssel mit 200 ml Wasser quellen lassen. Danach das Einweichwasser bei den Cashews abgiessen und alle Zutaten mit einem Standmixer zu einer einheitlichen, stückfreien Masse pürieren. Die Masse danach in eine passende Schale geben, deren Form das Aussehen des veganen Mozzarellas bestimmt. Anschliessend für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

Veganes Rezept für Insalata Caprese mit pflanzlichem Mozzarella

Zutaten (für 4 Personen): 250 g veganer Mozzarella (auf Cashewbasis, bio), 600 g Tomaten (gewaschen, vom Strunk befreit und in Scheiben geschnitten), 30 ml Wasser, 30 ml Balsamico-Essig, 90 ml Olivenöl (gesünder: Rapsöl), 15 ml Ahornsirup, 1 Prise Salz, eine Prise schwarzen Pfeffer, frisches Basilikum (für das Topping).

Zubereitung: Veganen Mozzarella in Scheiben schneiden und zusammen mit den geschnittenen Tomaten kreisförmig auf zwei flachen Tellern anrichten. Für das Dressing Wasser, Balsamico-Essig, Öl und Ahornsirup in eine kleine Schüssel geben und vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über beide Teller gleichmässig verteilen. Zum Schluss den veganen Insalata Caprese mit frischen Basilikumblättern garnieren und sofort geniessen.

Vegane Rezepte mit Cashew-Mozzarella finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Pflanzlicher Mozzarella ist teilweise ganzjährig bei Supermärkten erhältlich. Bei Migros findet sich beispielsweise eine vegane Mozzarella-Alternative auf Cashewbasis, deren aktuelle Verfügbarkeit im Laden jedoch unklar ist. Auch bei REWE in Deutschland ist eine vegane Mozzarella-Alternative auf Cashewbasis im Sortiment. Bei Migros gibt es zudem pflanzlichen Mozzarella auf Mandelbasis. Bio-Supermärkte wie Alnatura und Denn's Biomarkt bieten meist ebenfalls einen veganen Mozzarella an.

Bei Coop, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Edeka, Hofer und Billa liess sich im Online-Sortiment aktuell kein Cashew-Mozzarella eindeutig nachweisen. Pflanzlicher Mozzarella ist jedoch über verschiedene Onlineshops erhältlich. Das Angebot kann je nach Standort und Zeitpunkt variieren.

Neben Cashews und Mandeln dienen Vollkornreis, Soja und Kokosöl als Basis für veganen Mozzarella. Dieser ist auch in geriebener Form käuflich.

Die Verfügbarkeit von pflanzlichem Mozzarella auf Cashewbasis ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Selbstgemachte vegane Mozzarella-Alternativen sind luftdicht verschlossen einige Tage im Kühlschrank haltbar. Für eine längere Haltbarkeit können Sie sie auch einfrieren. Gekaufte Produkte sind nach dem Öffnen rasch zu verbrauchen.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Pflanzlicher Mozzarella auf Cashewbasis enthält 153 kcal/100g. Wenn man die Mozzarella-Inhaltsstoffe betrachtet, entfallen 12 g/100g auf Fette, 13 g/100g auf Kohlenhydrate und 5,4 g/100g auf Proteine.2

Veganer Mozzarella aus Cashews enthält 0,52 mg Thiamin (Vitamin B1) pro 100 g - das sind 47 % des Tagesbedarfs. Thiamin ist in hohen Mengen auch in Edelhefeflocken enthalten (1,1 mg/100g). Nüsse und Hülsenfrüchte sind ebenfalls gute Quellen von Thiamin, z.B. Paranüsse (0,62 mg/100g) oder Pekannüsse (0,66 mg/100g).2

Tryptophan ist mit 0,08 g/100g (31 % des Tagesbedarfs) im Cashew-Mozzarella enthalten. Diese Aminosäure gilt als Vorstufe verschiedener Botenstoffe (Neurotransmitter, Hormone), wie Serotonin und Melatonin. Gute Quellen von Tryptophan sind Samen, Hülsenfrüchte und Gewürze, wie Sojabohnen (0,59 g/100g) oder Sesamsamen (3,9 g/100g). Auch Chia verfügt über hohe Mengen (0,44 g/100g).2

Die Mozzarella-Alternative hat einen Gehalt an Mangan von 0,56 mg/100g (28 % des Tagesbedarfs). Grössere Mengen befinden sich in Weizenkeimen (13 mg/100g), Haselnüssen (6,2 mg/100g) oder getrockneten Kürbiskernen (4,5 mg/100g).2

Die gesamten Inhaltsstoffe von Cashew-Mozzarella, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Nur wenige Studien haben sich bisher mit den Auswirkungen auf die Gesundheit und dem Nährstoffprofil pflanzlicher Käsealternativen auseinandergesetzt. Da auch gesundheitliche Gründe für eine pflanzenbasierte Ernährung ausschlaggebend sind, ist diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit zu schenken.4

ProduzentInnen pflanzlicher Alternativen sind darum bemüht, dass ihre Produkte im Nährwertprofil sowie im Geschmack, in der Textur und im Aussehen den "Originalen" ähneln und die Kalzium-, Magnesium- und Vitamin-D-Defizite durch eine angemessene Anreicherung ausgeglichen sind.5

Eine in den USA durchgeführte grossangelegte Studie bewertete 245 unterschiedliche milchfreie, in den USA verfügbare Käsealternativen nach ihrem Nährstoffgehalt und verglich diese untereinander sowie mit ihren tierischen Varianten. Als Basis der untersuchten pflanzlichen Käsesorten dienten Kokosnussöl, Cashews, Kokosnuss, Hafer, Mandel, Soja, Palmöl und Mischzusammensetzungen. Die untersuchten Produkte auf Kokosölbasis zeigten die höchste Konzentration an gesättigten Fettsäuren und das schlechteste Nährstoffprofil. Nur wenige der bewerteten Produkte stuften sie als sinnvolle Quellen für Protein und Kalzium ein. Produkte auf reiner Cashewbasis schnitten am besten ab und zeigten den höchsten Proteingehalt und den niedrigsten Gehalt an Natrium und gesättigten Fettsäuren.1

Eine spanische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen und hält einen ernährungsphysiologischen Vorteil pflanzlicher Käsealternativen auf Cashew- oder Tofubasis gegenüber konventionellem Käse aus tierischer Milch fest. Die Forschenden argumentierten, dass pflanzliche Alternativen über weniger Salz und Gesamtfett verfügen und man damit mehr ungesättigte Fettsäuren aufnimmt.6 Eine reduzierte Aufnahme gesättigter Fettsäuren bei gleichzeitiger Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren führt zur Senkung des LDL-Cholesterins im Blut. Dies führt zu einem verringerten Risiko, Herzkreislauferkrankungen zu erleiden.7

Sekundäre Pflanzenstoffe

Die Cashewnuss enthält sekundäre Pflanzenstoffe.12 In welcher Weise sie im hochverarbeiteten Cashew-Mozzarella auf die Gesundheit wirken, ist aus unserer Sicht schwierig zu beurteilen.

Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Cashews, damit auch Cashew-Mozzarella, können bei Menschen mit einer Cashew-Allergie allergische Reaktionen auslösen. Cashew gehört zu den Baumnüssen und zählt zu den potenten Lebensmittelallergenen. Zu den wichtigsten Allergenen gehören die Proteine Ana o 1 (Vicilin), Ana o 2 (Legumin) und Ana o 3 (2S-Albumin). Bei sensibilisierten Personen können geringe Mengen Cashew schwere allergische Reaktionen bis hin zu einer Anaphylaxie auslösen.11

Cashewkerne enthalten deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren (LA) als Omega-3-Fettsäuren (ALA).2 Da Cashew-Mozzarella auf Cashewkernen basiert, kann auch er relativ viel Linolsäure (Omega-6) und wenig Alpha-Linolensäure (Omega-3) beinhalten. Die westliche Ernährung ist durch einen hohen Anteil an Omega-6- und einen geringen Anteil an Omega-3-Fettsäuren gekennzeichnet und kann zu zahlreichen Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs sowie Entzündungs- und Autoimmunkrankheiten, führen.8,9 Bei der Ernährung ist deshalb auf eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu achten. Leinsamen weisen im Gegensatz zu Cashew ein gutes LA:ALA-Verhältnis auf.

Anstelle eines Verhältnisses empfiehlt die Eidgenössische Ernährungskommission (EEK) inzwischen absolute Zufuhrmengen. So sollte man mehrfach ungesättigte Fettsäuren in einer Menge von 2,5-9 % (Omega-6-Fettsäuren) bzw. 0,5-2 % (Omega-3-Fettsäuren) des Tagesenergiebedarfes konsumieren. Dies entspricht maximal 20 g pro 2000 kcal (Omega-6-Fettsäuren) bzw. 1-4,4 g pro 2000 kcal (Omega-3-Fettsäuren).7

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der CO2-Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielen die Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), saisonale, regionale, inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es sich um Frischwaren oder Tiefkühlwaren handelt, eine entscheidende Rolle.

Trotz umfangreicher Recherche konnten wir kaum Daten zum CO2-Fussabdruck und Wasserfussabdruck von Cashew-Mozzarella finden. Eine firmenbezogene Quelle gibt einen Eindruck des ökologischen Fussabdrucks von Cashew-Mozzarella. Eaternity berechnete für ein Schweizer Unternehmen, das veganen Käse produziert, den CO2-Fussabdruck von dessen Cashew-Camembert mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau. Der Käse (120 g) kam auf ein Treibhauspotenzial von 323 g CO2; umgerechnet ergibt das 2,69 kg CO2eq/kg.17 Im Vergleich zu Camembert tierischen Ursprungs, mit 14,69 kg CO2eq/kg, ein kleiner Fussabdruck.18 Milchkäse kommt allgemein auf 5,33-16,35 kg CO2eq/kg.19 Die wenigen Quellen, die wir zu veganem Käse (mit unterschiedlichen Zutaten) finden konnten, zeigten deutlich kleinere Werte (2,5-3,2 kg CO2eq/kg).18

Der Wasserfussabdruck von Büffel-Mozzarella kommt in etwa auf 6820 ± 1490 l/kg.20 Auch die Autoren Aldaya und Hoekstra kamen auf einen ähnlichen Fussabdruck mit 7117 l/kg. Der Wasser-Fussabdruck kommt hauptsächlich durch den Wasserverbrauch für die Produktion des Futters der Kühe zustande.22 Wie viel Wasser zur Herstellung von Cashew-Mozzarella nötig ist, konnten wir leider nicht herausfinden; aber: Cashewnüsse brauchen 14'218 l/kg.21 Das ist ein grosser Wasser-Fussabdruck, vergleichbar mit besonders wasserintensiven Lebensmitteln wie Rindfleisch mit 15'415 l/kg.23

Beim Kauf von Cashew-Mozzarella ermöglichen Produkte aus biologischer und fairer Produktion, ökologische und soziale Aspekte der Lieferkette zu berücksichtigen. Zertifizierungen können dabei Hinweise auf bestimmte Umwelt- und Sozialstandards geben. Deren Aussagekraft hängt jedoch vom jeweiligen Standard und dessen Kontrolle ab.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Herkömmlichen Mozzarella stellt man aus Kuhmilch oder traditionell auch aus Büffelmilch her. Milchkühe produzieren Milch erst nach einer Geburt. In der üblichen Milchproduktion trennen Betriebe Kuh und Kalb häufig kurz nach der Geburt, damit die Milch für den menschlichen Verzehr zur Verfügung steht. Anschliessend besamen sie die Kühe erneut, um weitere Laktationsperioden zu ermöglichen. Die frühe Trennung stellt für Kuh und Kalb eine erhebliche Belastung dar.13

Für die Herstellung von Mozzarella di Bufala verwenden Betriebe die Milch von Wasserbüffeln. Auch in der Büffelmilchproduktion gibt es Tierschutzprobleme. Besonders die Situation männlicher Büffelkälber gilt als problematisch: Da sie keine Milch produzieren und die Nachfrage nach ihrem Fleisch in bestimmten Regionen gering ist, gelten sie für die Milchindustrie als wirtschaftlich wenig rentabel. Tierschutzorganisationen berichten von Fällen, in denen Betriebe männliche Kälber vernachlässigten, illegal töteten oder entsorgten.14

Pflanzliche Mozzarella-Alternativen kommen ohne Kuh- oder Büffelmilch aus und vermeiden damit die direkte Nachfrage nach Milch aus der Tierhaltung.

Der Anbau von Cashewbäumen (Anacardium occidentale) kann Auswirkungen auf die Biodiversität haben. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 untersuchte neun Studien zum Einfluss von Cashewplantagen auf die Artenvielfalt in Indien, Guinea-Bissau und Nigeria. Die Studien zeigten gegenüber verschiedenen Vergleichsflächen Rückgänge des Artenreichtums zwischen 4 und 84 %. Betroffen waren unter anderem Pilze, Pflanzen, Schmetterlinge, Vögel und Landsäugetiere. Die AutorInnen weisen darauf hin, dass die weitere Ausdehnung des Cashew-Anbaus in biodiversitätsreichen Regionen zusätzliche Risiken für die Artenvielfalt mit sich bringen kann.10

Weltweites Vorkommen - Anbau

Der Markt für veganen Käse wächst weltweit. Zu den Faktoren, die diese Entwicklung begünstigen, zählen das zunehmende Interesse an pflanzlicher Ernährung sowie ethische und ökologische Überlegungen. Laut einer Marktanalyse von Grand View Research entfiel 2025 der grösste Umsatzanteil auf Europa. Pflanzlicher Mozzarella bildete 2025 das umsatzstärkste Produktsegment mit einem geschätzten Anteil von 33,6 %. Käse auf Cashewbasis stellte 2024 mit einem geschätzten Umsatzanteil von 37,8 % das grösste Segment nach pflanzlicher Grundlage dar.15

Mehr Informationen zum Anbau von Cashewnüssen finden Sie im Artikel dazu.

Industrielle Herstellung

Die Ernte und Verarbeitung von Cashewkernen erfolgt teilweise unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag zu den Cashewkernen. Je nach Betrieb kommen bei der Verarbeitung manuelle, teilmechanisierte und automatisierte Verfahren zum Einsatz.

Die industrielle Herstellung von Cashew-Mozzarella unterscheidet sich je nach Anbieter und Rezeptur. Typischerweise verarbeiten Hersteller Cashewkerne oder eine daraus hergestellte Grundlage zusammen mit Wasser und weiteren Zutaten. Je nach Rezeptur folgen das Mischen und gegebenenfalls Erhitzen der Masse, um die gewünschte Konsistenz zu erzielen.3 Anschliessend füllen die Hersteller das Produkt ab und bereiten es für den Vertrieb vor.

Weiterführende Informationen

Die Bezeichnung "Mozzarella" stammt aus dem Italienischen und ist die Verkleinerungsform von "mozza", was Frischkäse bedeutet.16 "Burrata", ebenfalls ein italienischer Frischkäse, sieht zwar aus wie ein Mozzarella, verfügt allerdings über einen cremigen Kern.

Alternative Namen

Die englische Bezeichnung von Cashew-Mozzarella lautet gleich wie die deutsche Bezeichnung. Auch der Begriff "cashew mozzarella cheese" ist geläufig.

1.*

"As interest in reducing one’s consumption of animal-based products has grown, plant-based cheese alternatives based on nuts, oils, grains, soy, and other plant products have been developed."

"A total of 245 non-dairy plant-based cheese alternatives were analyzed using their nutritional facts labels. The various cheese alternatives were based upon coconut oil (n = 106), cashews and coconut (n = 61), cashews (n = 35), oats (n = 16), almonds (n = 7), soy (n = 6), palm fruit oil (n = 5), and other blends (n = 9). Only 3% of these cheese alternatives had 5 g or more of protein, while 19%, 14%, and 1% were fortified with calcium, vitamin B12, and vitamin D, respectively. Almost 60% had high levels of saturated fat, while 15% had low sodium levels. The products based on cashews alone more commonly had the highest protein levels and the lowest sodium and saturated fat levels."

"Those containing coconut oil more commonly had higher saturated fat and sodium levels and were most frequently fortified with vitamin B12. Few of these products could be considered good dietary sources of either protein or calcium."

cross-sectional survey mit Lebensmittelprodukten (Laboruntersuchung)

DOI: 10.3390/nu14061247

Study: weak evidence

Craig WJ, Mangels AR, Brothers CJ. Nutritional profiles of non-dairy plant-based cheese alternatives. Nutrients. 2022 March;14(6):1247.

2.●

Siehe Nährstofftabelle

Website

USDA United States Department of Agriculture.

3.*

"First, cashew nuts were separately cleaned and boiled for 20 min. The boiled cashew nuts were weighed and blended (Philips, Model HR2221/00, Bangkok, Thailand) with clean water at a ratio of 1:4 (w/v). Then, the mixture was strained to remove residues, and the extracted liquid was boiled at 100 °C for 20 min. "

"Plant-based mozzarella cheese was prepared using a blend of cashew nut milk and soybean milk with texture-modifying agents and other ingredients through dissolving, mixing, and heating, as follows: First, salt (1.5%), carrageenan (0.4%), and water (31.65%) were added to mixture of soybean milk and cashew nut milk at a ratio of 1:1.5 (26%), as shown in Table 1. The mixture was stirred until fully dissolved and homogeneous."

"Blending was continued for 1 min to obtain a homogeneous mixture. The mixture was then transferred to a heating vessel, where color and flavoring agents were added and mixed until evenly dispersed. The mixture was heated to 80 °C for 5 min with continuous stirring. After heating, the product was poured into PPE plastic containers and stored at −18 °C for 8–12 h to allow proper setting."

DOI: 10.3390/foods15081448

Study: weak evidence

Vatthanakul S, Theprugsa P et al. Effects of Rice Bran Oil Shortening Substitution on Physicochemical and Functional Properties of Plant-Based Mozzarella Cheeses. Foods. 2026 April;15(8):1448.

4.*

"The market demand for these products is continuing to increase owing to more people choosing to reduce or eliminate meat and dairy products from their diet for health, environmental sustainability, and/or ethical reasons."

Review

DOI: 10.1002/jsfa.11502

Study: weak evidence

Mefleh M, Pasqualone A et al. Legumes as basic ingredients in the production of dairy‐free cheese alternatives: a review. J Sci Food Agric. 2022 January;102(1):8–18.

5.*

"Ideally, plant-based alternatives should possess a similar nutritional profile to dairy products, while also resembling them in taste, texture, and appearance."

"Besides the energy source, healthy foods should satisfy the need for essential nutrients. Therefore, reformulating vegan alternatives to dairy products requires taking into account the compensation of calcium, magnesium, and vitamin D deficits through adequate fortifications."

Querschnittserhebung zu Lebensmittelprodukten

DOI: 10.3390/foods10112782

Boukid F, Lamri M et al. Vegan alternatives to processed cheese and yogurt launched in the european market during 2020: a nutritional challenge? Foods. 2021 November;10(11):2782.

6.*

"The replacement of dairy cheese by cashew nut- and tofu-based plant-based alternatives could reduce intakes of salt and total fats, while replacing the intake of saturated with unsaturated fats."

Querschnittsanalyse von Lebensmittelprodukten

DOI: 10.3390/nu13093291

Fresán U, Rippin H. Nutritional quality of plant-based cheese available in spanish supermarkets: how do they compare to dairy cheese? Nutrients. 2021 September;13(9):3291.

7.●

"Eine Verminderung der Zufuhr an langkettigen gesättigten Fettsäuren mit 12 bis 16 Kohlen- stoffatomen bei vermehrter Einnahme anderer Fettsäuren oder Kohlenhydrate bewirkt eine Senkung des LDL-Cholesterins. Diese lässt aufgrund einer Vielzahl von Studien eine Abnahme des Risikos von Herzkreislaufkrankheiten, besonders derjenigen infolge von Atherosklerose, erwarten."

"Die Zufuhrempfehlungen für die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Polyunsaturated fatty acids; PUFA) werden mit einem breiteren Bereich (2.5-9% des Tagesenergiebedarfs für n-6 Fettsäuren, 0.5-2% für n-3 PUFAs) angegeben."

"Empfehlung für die Aufnahme von n-6 Fettsäuren: Ihre Zufuhr sollte gemäss ISSFAL 2.0% (31) und gemäss Bericht einer FAO/WHO Konsultation ca. 2.5 % bis max. 9 % der Energie (6), entsprechend maximal 20 g pro 2000 kcal bzw. 8400 kJ betragen."

"Empfehlung für die Aufnahme von n-3 Fettsäuren beträgt ca. 0.7 % (Bereich 0.5 - 2.0% (6)) der Tagesenergie, dies entspricht 1 - 4.4 g pro 2000 kcal bzw. 8400 kJ."

"Die bisherige Formulierung eines wünschbaren Verhältnisses n-6:n-3 Fettsäuren (5:1) ist fallen gelassen worden, zu Gunsten von Empfehlungen zu absoluten Zufuhrmengen von n-6- und n-3 Fettsäuren. Das Verhältnis als Zahlenwert ist wissenschaftlich nicht klar begründet."

Website

Eidgenössische Ernährungskommission. EEK Bericht. Fette in der Ernährung. 2012 (pdf).

8.*

"Today, industrialized societies are characterized by (1) an increase in energy intake and decrease in energy expenditure; (2) an increase in saturated fat, omega–6 fatty acids and trans fatty acids, and a decrease in omega–3 fatty acid intake"

narratives Review oder eine fachliche Übersicht

DOI: 10.1159/000192755

Study: weak evidence

Simopoulos AP. Omega-6/Omega-3 Essential Fatty Acids: Biological Effects. In: Simopoulos AP, Bazan NG, Hrsg. Omega-3 Fatty Acids, the Brain and Retina. World Review of Nutrition Dietetics (Vol. 99). Basel: Karger; 2009: 1-16.

9.*

"Excessive amounts of omega-6 polyunsaturated fatty acids (PUFA) and a very high omega-6/omega-3 ratio, as is found in today's Western diets, promote the pathogenesis of many diseases, including cardiovascular disease, cancer, and inflammatory and autoimmune diseases, whereas increased levels of omega-3 PUFA (a low omega-6/omega-3 ratio) exert suppressive effects."

Review

DOI: 10.1016/s0753-3322(02)00253-6

Study: weak evidence

Simopoulos AP. The importance of the ratio of omega-6/omega-3 essential fatty acids. Biomedicine & Pharmacotherapy. 2002 October;56(8):365–379.

10.*

Tropical crops like cashew (Anacardium occidentale) receive limited socio-ecological research attention despite expansion in regions of high biodiversity. 

Nine studies on the effects of cashew on biodiversity from India, Guinea- Bissau and Nigeria showed four to 84 % species richness reductions for fungi, plants, butterflies, birds, and terrestrial mammals across cashew and ‘reference habitats’ such as forests, woodlands, coffee plantations and sand dunes. Three studies reported that cashew harboured a subset of generalist butterfly and bird species when compared to woodlands, coffee, and forests with no evidence of forest-dependent species in cashew. 
Global production and land area under cashew cultivation are expected to increase as cashew is under high demand due to its health benefits and use in numerous market by-products (Azam-Ali and Judge, 2001; Harilal et al., 2006; Coslovsky, 2014; Dendena and Corsi, 2014; Agyemang et al., 2018). This global demand may drive potential land-use change in tropical, low- and middle-income countries, as witnessed in Guinea-Bissau (Temudo and Abrantes, 2014), Ghana (Evans et al., 2014), Benin (Hartmann, 2016), and Tanzania (Bunce et al., 2010). 
From our review, we showed that cashew plantations host less biodiversity than their reference habitats and, like other monoculture plantations, tend to host more generalist species 
Our conclusions related to cashew effects on biodiversity were drawn from a small sample of published empirical studies (n = 15).

DOI: 10.1016/j.biocon.2023.109961

Rege A, Lee JSH. The socio-environmental impacts of tropical crop expansion on a global scale: A case study in cashew. Biological Conservation. 2023 April;280:109961.

11.*

"However, cashew nut is also classified as a potent allergenic food known to be responsible for triggering severe and systemic immune reactions (e.g. anaphylaxis) in sensitised/allergic individuals that often demand epinephrine treatment and hospitalisation. So far, three groups of allergenic proteins have been identified and characterised in cashew nut: Ana o 1 and Ana o 2 (cupin superfamily) and Ana o 3 (prolamin superfamily), which are all classified as major allergens. The prevalence of cashew nut allergy seems to be rising in industrialised countries with the increasing consumption of this nut."

Review

DOI: 10.1007/s12016-016-8580-5

Study: weak evidence

Mendes C, Costa J et al. Cashew Nut Allergy: Clinical Relevance and Allergen Characterisation. Clinic Rev Allerg Immunol. 2019 August;57(1):1-22.

12.●

Cashew nut and its coproducts provide a complex food rich in macronutrients and micronutrients, as well as small quantities of various antioxidants and bioactive compounds that are relevant to many health benei cial attributes. These bioactive compounds include MUFA, PUFA, phenolics, phytosterols, phytostanols, tocopherols, and phytates.

Buchkapitel

Book: weak evidence

Shahidi F, Tan Z. Bioactive Compounds from Cashew Nut and Its Coproducts. In: Alasalvar C, Shahidi F. Tree nuts: composition, phytochemicals, and health effects. Boca Raton: CRC Press; 2009. 326 S.

13.●

"Die einzige Aufgabe einer Milchkuh ist es, viel Milch zu produzieren. Doch Milch gibt sie nur, wenn sie ein Kalb zur Welt bringt. So wird die Kuh mit Eintreten der Zuchtreife erstmals besamt. Kurz nach der Geburt ihres ersten Kalbes gibt die Kuh Milch, die der Mensch für sich beansprucht. Deshalb werden Kuh und Kalb nur wenige Stunden oder Tage nach der Geburt voneinander getrennt – eine erhebliche psychische Belastung für beide.

Das Kalb erhält zumeist Milchersatz, ein Gemisch aus Magermilchpulver und Wasser. In der Folge wird das Kalb oft krankheitsanfällig. Auch entwickeln sich Verhaltensstörungen, da das Kalb sein natürliches Bedürfnis, am Euter der Mutter zu saugen, nicht befriedigen kann. Die Fürsorge und Pflege ihrer Mutter erfahren diese Kälber nie – das Leid der Kälber ist schwer vorstellbar. 

Einzelne Höfe zeigen, dass es auch anders geht – sie betreiben alternative Milchkuhhaltung. Bei dieser sogenannten muttergebundenen Kälberaufzucht darf das Kalb längere Zeit bei der Mutter bleiben. Lesen Sie dazu auch unser Interview über tierfreundliche Milch mit Hans Möller, Betriebsleiter eines Biolandhofs nahe Hamburg.

Nach der Geburt des letzten Kalbes wird eine Milchkuh so schnell wie möglich wieder besamt, damit sie möglichst viel Milch gibt. Die Milchleistung pro Kuh - das ist die Milchmenge, die eine Kuh pro Jahr abgibt - ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Hochleistungsmilchkühe geben zwischen 25 bis 30 Liter pro Tag. Diese Tiere erhalten enorme Mengen an Kraftfutter wie Getreide und Soja, um eine so hohe Milchleistung zu erzielen. Normalerweise müssen Wiederkäuer wie Kühe mit einem Futter gefüttert werden, das reich an Ballaststoffen und Raufutter wie Gras und Heu ist - Futtermittel mit hohem Kraftfutteranteil führen zu Veränderungen in ihrer Darmflora und zu Verdauungs- und Stoffwechselstörungen."

Website

Vier-Pfoten ch: Milchkühe in der Schweiz - Was steckt hinter einem Glas Milch. 2023.

14.●

Ganzer Artikel

Website

Peta Schweiz ch: Büffelmozzarella - so leiden Büffel in der Milchindustrie.

15.●

"Vegan cheese is gaining increasing consumer acceptance as demand for plant-based, dairy-free, and sustainable food products continues to expand globally"

"The global vegan cheese market was valued at USD 4.0 billion in 2025 and is projected to grow from USD 4.5 billion in 2026 to USD 9.9 billion by 2033, growing at a CAGR of 12.1% from 2026 to 2033."

"Largest regional market: Europe (39.3% revenue share, 2025)"

"By product: Mozzarella segment held the largest market share of 33.6% in 2025."

"The cashew-based cheese segment dominated the market and accounted for the largest revenue share of 37.8% in 2024."

Website

Grandviewsearch com: Vegan Cheese Market (2026 - 2033). 2026.

16.●

"kugelförmiger italienischer Frischkäse aus Büffel- oder Kuhmilch mit leicht säuerlichem Geschmack"

"italienisch mozzarella, Verkleinerungsform von: mozza = Frischkäse"

Website

Duden de: Mozzarella, der.

17.●

Eaternity

Eaternity berechnet die Auswirkungen von Tausenden von Lebensmitteln nach 4 Kriterien: CO2, Wasser, Tierschutz, Tropenwald.  Eaternity hat die Ökobilanz unseres Bestsellers Soft White analysiert. Der Soft White ist eine pflanzliche Alternative zu Camembert, die aus Cashewnüssen hergestellt wird.

Die Produktion unseres Soft White 323 g CO2 verbraucht: Das ist fast 3 mal weniger als ein Camembert aus Schweizer Kuhmilch.

Eaternity hat uns daher für unseren leckeren Soft White die höchstmögliche Punktzahl gegeben: 3 von 3 Sternen in jeder der vier Kategorien. Es liegt auf der Hand: Es ist effizienter, Pflanzen zu konsumieren, als sie an ein Tier zu verfüttern, das dann gegessen wird.

Soft White 120g

Website

New Roots vegan creamery [Internet]. [zitiert 16. April 2024]. Rette den Planeten, iss New Roots Käse!. 

18.●

Brie and Camembert cheese: Germany.  Live footprint: 14.69 kg CO₂e/kg

Vegan cheese UK: Live footprint: 2.47 kg CO₂e/kg

Vegan cheese Live footprint: 3.20 kg CO₂e/kg

Website

Carboncloud. Schweden. Brie and Camembert cheese. Germany; Vegan cheese UK; vegan cheese DK. 2023.

19.*

Cheese min.: 5.33 kg CO2eq/kg; max.: 16.35

DOI: 10.1016/j.jclepro.2016.04.082

Clune S, Crossin E, Verghese K. Systematic review of greenhouse gas emissions for different fresh food categories. Journal of Cleaner Production. 2017 January;140:766–783.

20.*

The total WF for buffalo mozzarella was determined to be 6820 ± 1490 L per kilogram,

DOI: 10.1016/j.jafr.2024.101150

Grossi G, Bernabucci U et al. Water footprint of Italian buffalo mozzarella cheese. Journal of Agriculture and Food Research. 2024 June;16:101150.

21.*

Cashew nuts 12853 921 444 14218

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011 May;15(5):1577–1600.  

22.*

The water footprint impact of mozzarella lies mostly in the effects of water use for producing the feed ingredients for the dairy cows. 

Given a water footprint of milk of 1308 litre/kg and an estimated processing water requirement of 10 litres/kg, we can calculate that the water footprint of mozzarella is (1318×0.54/0.1=) 7117 litre/kg.  

DOI: 10.1016/j.agsy.2010.03.004

Aldaya MM, Hoekstra AY. The water needed for Italians to eat pasta and pizza. Agricultural Systems. 2010 July;103(6):351–360.

23.*

Beef 14,414 550 451 15,415

DOI: 10.1007/s10021-011-9517-8

Mekonnen MM, Hoekstra AY. A Global Assessment of the Water Footprint of Farm Animal Products. Ecosystems. 2012 April;15(3):401–415.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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