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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Endivie (Chicorée), roh

Die Endivie ist reich an Vitaminen und Mineralien. Sie findet sowohl roh in Form von Salat, als auch in gekochter Form ähnlich wie der Spinat Verwendung.
70/26/04  LA:ALA
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Die Endivie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Kultivierter Anbau als Salatpflanze findet jedoch auch über die Grenzen dieses Gebiets hinaus statt.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Endivie (Cichorium endivia) gehört zur Gattung der Wegwarten (Cichorium) und ist ein typischer Spätsommersalat. Sie wächst in humusreichen Böden in sonniger Lage und hat einen mittleren Nährstoffbedarf."

Chicorée und Endivie:

"Das im Deutschen mit Chicorée bezeichnete Salatgemüse heißt im Französischen endive (f.). Umgekehrt trägt deutsch Endivie im Französischen die Bezeichnung chicorée."

Inhaltsstoffe:

"Endiviensalat hat einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium) und einigen Vitaminen, vor allem Folsäure und Vitamin A. Der Gehalt an Ballaststoffen beträgt 15 g/kg, Vitamin C ist mit 90 mg/kg enthalten. Der Bitterstoff Lactucopikrin soll eine harn- und galletreibende sowie appetitanregende Wirkung haben. Das Polysaccharid Inulin ist günstig für die Darmflora und stärkt somit das Immunsystem."

Verwendung in der Küche:

"Die Endivie wird roh als Salat verzehrt, man kann Endivie aber auch warm wie Spinat oder Mangold zubereiten. Der Salat ist heutzutage fast ganzjährig, vor allem von Mai bis Dezember, erhältlich. Der gelbe Herzanteil sollte mindestens ein Drittel des Salatkopfes ausmachen. Das macht die Ware qualitativ hochwertiger. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen, hält sich dieser Salat im Gemüsefach des Kühlschrankes zwei bis drei Tage. Durch Lichtausschluss kann das Gelbwerden noch gefördert werden."

Anbau in Europa:

"In Europa wird Endiviensalat vor allem in Frankreich, Italien, den Niederlanden, in Deutschland und in der Schweiz angebaut."

"Für den Anbau am besten geeignet sind neutrale, lockere, kräftige Böden in sonniger, geschützter Lage."

Trivialnamen:

"Für die Endivie bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Adivie, Antiffien (mittelhochdeutsch), Antifien (Schweiz, Oberbaden), Antify, Antivi (Österreich), Bindsalat, Buckele (Bern), Enduvie (mittelhochdeutsch) Gänszungen, Gensetzungen, Gennsing, Kapuzinerbart, Saurüssel und Schiggeren (Bern)."

Wissenswertes:

"Die Endivie wird schon seit der Antike als Salat kultiviert. Als Stammpflanze wird Cichorium pumilum Jacq. = Cichorium endivia ssp. divaricatum vermutet, die im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet ist. Belegen lässt sich die Verwendung im Römischen Reich ab circa Christi Geburt, wo sie als intybus oder intubum bezeichnet wurde, und wo sie möglicherweise auch domestiziert wurde. Nach Plinius wurde die Endivie mit Salz und Essig eingelegt, um sie später gekocht zu essen. In Frankreich war sie stark verbreitet. Über Burgund kam sie nach Deutschland. In der Renaissance-Zeit wird die Pflanze wieder erwähnt im Kräuterbuch von Mattioli als zahme scariol."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 17 kcal0,8 %
Fett/Lipide 0,2 g0,3 %
davon gesättigte Fette 0,05 g0,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 3,4 g1,2 %
davon Zucker 0,25 g0,3 %
Ballaststoffe 3,1 g12,4 %
Proteine (Eiweiss) 1,2 g2,5 %
Kochsalz (Na:22,0 mg)56 mg2,3 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K 231 µg308,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 142 µg71,0 %
ElemMangan, Mn 0,42 mg21,0 %
ElemKalium, K 314 mg16,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5) 0,9 mg15,0 %
VitVitamin A, als RAE 108 µg14,0 %
ElemKupfer, Cu 0,1 mg10,0 %
ElemZink, Zn 0,79 mg8,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 6,5 mg8,0 %
ElemCalcium, Ca 52 mg7,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,08 g1,0 %
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,01 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Isoleucin (Ile, I) 0,07 g6,0 %
Threonin (Thr, T) 0,05 g5,0 %
Leucin (Leu, L) 0,1 g4,0 %
Valin (Val, V) 0,06 g4,0 %
Lysin (Lys, K) 0,06 g3,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,05 g3,0 %
Tryptophan (Trp, W) 0 g2,0 %
Methionin (Met, M) 0,01 g2,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 314 mg16,0 %
Calcium, Ca 52 mg7,0 %
Magnesium, Mg 15 mg4,0 %
Phosphor, P 28 mg4,0 %
Natrium, Na 22 mg3,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 0,42 mg21,0 %
Kupfer, Cu 0,1 mg10,0 %
Zink, Zn 0,79 mg8,0 %
Eisen, Fe 0,83 mg6,0 %
Selen, Se 0,2 µg< 0,1 %
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