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Schwarze Quinoa mit Radicchio, Fenchel und Champignons

Radicchio passt mit seinem intensiv herben Geschmack nicht nur gut zu Fenchel und Champignons, sondern liefert wie Quinoa auch viele wertvolle Inhaltsstoffe.
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Vegane Kochkost

30min   50min leicht
59/17/24  LA20:1ALA


Zutaten (für Personen, )

Für den Quinoa
70 gQuinoa, roh
200 mlLeitungswasser (Trinkwasser) (200 g)
Für die Champignons
150 gZucht-Champignons, roh
1 ELSojasauce (Tamari) (18 g)
½ ELOlivenöl (6,8 g)
Für die restlichen Zutaten
1 Radicchio, roh (267 g)
1 Fenchel, Knolle, roh (268 g)
2 ELPetersilie, frisch (7,6 g)
2 ELPinienkerne, roh, getrocknet (14 g)
1 Zitrone, roh, Schale nicht verwendet (58 g)
1 ELOlivenöl (14 g)
½ TLMeersalz (2,5 g)
1 PrisePfeffer, schwarz (0,1 g)

Küchengeräte

  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)
  • Kochtopf
  • Sieb

Zubereitungsart

  • kochen
  • zerkleinern oder mahlen
  • pressen
  • durchziehen

Zubereitung

  1. Für die Quinoa
    Quinoa in einem feinmaschigen Sieb unter fliessendem Wasser spülen. Wasser hinzufügen und zum Kochen bringen. 15 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Anschliessend das verbliebene Wasser abgiessen.

  2. Matthew Kenney empfiehlt die Verwendung von schwarzer Quinoa.

  3. Für die Champignons
    Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Sojasauce und Olivenöl marinieren und für etwa 10 Minuten ziehen lassen.

  4. Im Originalrezept kommen braune Champignons zum Einsatz.

  5. Für die restlichen Zutaten
    Radicchio putzen und zusammen mit dem Fenchel in kleine Scheiben schneiden. Petersilie klein hacken und dazugeben.

  6. Zitrone pressen und den Saft mit Olivenöl, Meersalz sowie frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer über die Salatmischung geben.

  7. Anrichten
    Die noch warme Quinoa mit allen Zutaten vermengen. Vor dem Servieren mindestens 10 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen voll entfalten können.

  8. Das Gericht ist für 2-4 Personen ausgelegt. Je nachdem ob Sie es als Haupt- oder Vorspeise, beziehungsweise Beilage verwenden.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Everyday Raw Detox - Mit über 95 Rohkotrezepten natürlich entgiften, von Matthew Kenney
Everyday Raw Detox
Narayana Verlag GmbH /Unimedica Verlag , Matthew Kenney
Weitere Bilder (8)
Bestellmöglichkeiten

Matthew Kenney stellt in seinem Buch "Everyday Raw Detox" viele neuartige und kreative Rohkost-Rezepte vor, die helfen sollen, unseren Körper zu entgiften.

Über die Autoren

Matthew Kenney ist ein berühmter amerikanischer Küchenchef und Autor, spezialisiert auf pflanzenbasierte Küche. Er gehört zu den Pionieren im Bereich vegane Rohkost. Gemeinsam mit seiner Partnerin Meredith Baird hat er schon einige Bücher herausgegeben. Neben dem Erstellen von Rezeptbüchern unterstützt Meredith Baird ihn auch in seiner Kochschule für Rohkost sowie seinen Restaurants.

Inhalt des Buches

Das Buch beginnt mit einer Einleitung - Ihr Detox-Design. Ziel ist es, alle Lebensmittel aus der Ernährung zu entfernen, welche die natürliche Heilung Ihres Körpers behindern. Es sind sowohl Lebensmittel aufgeführt die Sie weglassen sollten, als auch Stoffe die besonders wertvoll sind. Am Schluss folgen die zehn Detox-Gebote.

Die Rezepte sind in 9 Themenbereiche untergliedert:

  • Pürierte Obsttonics
  • Pürierte grüne Tonics
  • Safttonics
  • Gemüsetonics
  • Aufgusstonics
  • Frühstück- & Desserttonics
  • Dips, Vorspeisen & Wraps
  • Salat- & Suppentonics
  • Hauptmahlzeiten & Getreidegerichte
  • Haut- & Körpertonics

Rezepte

  • Pürierte Obsttonics: Hierbei handelt es sich um pürierte Obstsmoothies, ohne zugesetzten Zucker. Sie sind ideal sowohl für das Frühstück als auch für Kinder. Aufgeführt sind einfache Obsttonics, wie „Süsse Immunabwehr“ mit unter anderem gefrorenen Erdbeeren, roter Paprika, der „Möhre-Banane-Chai“ oder komplexere Tonics wie der „Herbsthelfer“ mit vielen Früchten, Mandelmus und Ingwer.
  • Pürierte grüne Tonics: Diese grünen Tonics schmecken, obwohl sie neben Früchten auch Gemüse enthalten, hauptsächlich nach Obst. Ob „grüne Birne“, „Melonenmagie“, die neben Honigmelone auch Spinat enthält, oder „Miso-Grün“ mit unter anderem Avocado, Spinat und Koriander - die Rezepte sind sehr kreativ und alles andere als langweilig.
  • Safttonics: Im Gegensatz zu pürierten Obsttonics, sind Safttonics Kombinationen verschiedener Obstsäfte; Sie bestehen also aus entsaftetem Obst. Tonics wie „Hoch-C“, welches unter anderem Ananas, Orange und Koriander enthält und „Sonnengeküsst“, in welchem Fenchel, Petersilie und Aprikosen enthalten sind zeigen, dass die Möglichkeiten vielfältig sind.
  • Gemüsetonics: Diese Tonics erfüllen den gleichen Zweck wie Safttonics, nur ohne den in den Früchten enthaltenen Zucker, wie zum Beispiel der komplexe „Multigemüsesaft“ und die „Kräuterinfusion“.
  • Aufgusstonics: Diese zum Teil etwas aufwendigeren Rezepte enthalten Heilkräuter oder einzigartige Fermentierungsmethoden für ein maximales Detox-Potential. Diese Rezepte sind eher als Medizin, als als Essen zu betrachten. „Kokos-Kefir“ oder „Rosen-Aloe-Schorle“ sind hierfür gute Beispiele.
  • Frühstück- & Desserttonics: Natürlich vorkommender Zucker soll beruhigend sein und ist in Massen genossen gesund. So können Sie diese Gerichte wahlweise zum Frühstück oder als Dessert verwenden. „Kardamon-Rosinen-Chiapudding“, „Kokos-Quinoa“ und "Wassermeloneneis mit Avocadomousse“ sind nur einige der aufgeführten Rezepte.
  • Dips, Vorspeisen & Wraps: Diese Häppchen und Vorspeisen zeigen, wie vielfältig Rohkost sein kann. Der „Kohl-Burrito“ und „Blumenkohl-Kaviar“ sind zwei der vielen hier aufgelisteten Gerichte.
  • Salat- & Suppentonics: In diesem Kapitel sind, durch besondere Zutaten und Kombinationen, gewöhnliche Gerichte zu kreativen Rezepten umgewandelt. „Rote-Bete-Suppe mit Blutorangenduft“ und „Fenchel-Grapefruit-Salat“ lassen dies erahnen.
  • Hauptmahlzeiten & Getreidegerichte: Die hier aufgeführten,herzhaften Gerichte sind nicht alle reine Rohkost-Gerichte, da sie zum Teil gekochte Quinoa, Buchweizen oder Hirse enthalten. Der Gemüseanteil jedoch ist roh. „Sellerie-Linguini mit Pilzen, getrüffelten Kürbiskernen und Salbei“, "Hirse mit Avocado, Meeresgemüse, Gemüse, Sesam und Minze" oder „Erbsen-Couscous mit Pistazien, Aprikosen und Chili“ sind Beispiele der hier genannten Rezepte.
  • Haut- & Körpertonics: „Avocado-Honig-Gesichtsmaske“ oder das „Salz- und Sesamöl-Detoxbad“ zeigen, dass Körperpflegeprodukte auch gut ohne künstliche Bestandteile auskommen.

Nach den Rezepten folgen ein Index der Rezepte und eine praktische Umrechnungstabelle (Umrechnungen amerikanischer Masse für Volumen, Gewicht sowie Temperatur in das metrische System).

Gesamteindruck

Matthew Kenney zeigt mit Everyday Raw Detox, was man mit Rohkost alles zaubern kann. Er hat eine grosse Vielfalt grossteils sehr kreativer und inspirierender Gerichte zusammengestellt, aus denen selbst Nicht-Rohköstler sicherlich das ein oder andere für sich finden können. Zwei Drittel der 90 Rezepte befassen sich mit Tonics, also Säften und Smoothies, mit Obst und/oder Gemüse. Jedoch sind diese Rezepte keinesfalls langweilig, sondern erfrischend vielfältig und neuartig. Ein Drittel der Rezepte sind herzhaftere Gerichte, wie Salate und Gemüse-„Pasta“. Diese Rezepte sind jedoch nicht alle rein roh, sondern es sind zum Teil gekochte Getreide enthalten. Die Rezepte sind fast alle einfach zuzubereiten und die Zutaten bis auf wenige Ausnahmen in jedem gut ausgestatteten Haushalt zu finden. Schön wären Fotos zu jedem der aufgeführten Rezepte, um sich im Vorfeld einen besseren Eindruck vom Ergebnis machen zu können.

Everyday Raw Detox enthält zahlreiche gesunde und schmackhafte Rezepte. Hier findet jeder das ein oder andere Gericht, das er gut in den Alltag integrieren kann - ganz gleich ob aus Überzeugung oder nur aus Lust auf etwas Neues.

Matthew Kenney hat schon mehrere Bücher herausgebegen, wie beispielsweise Everyday Raw Express, Plant Food oder Everyday Raw Gourmet. Diese sind ebenso wie dieses Buch, sowohl beim Unimedica Verlag als auch bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Quinoa: Quinoa ist ein Pseudogetreide und stammt  ursprünglich aus den südamerikanischen Anden. Es ist aufgrund der an der Schale anhaftenden bitteren Saponine ungeschält praktisch ungeniessbar, weshalb man sie im Handel nur geschält erhält. Quinoa gibt es in unterschiedlichen Sorten und Farben: Helle Quinoa hat nach dem Kochen eine weiche Konsistenz, während die rote Quinoa etwas pikanter schmeckt und körniger bleibt. Schwarze Quinoa ist die Sorte, die am körnigsten bleibt. Es ist empfehlenswert, Quinoa vor dem Kochen immer gut zu waschen, um eventuelle Spuren des bitteren Saponins zu entfernen. Quinoa ist glutenfrei und toppt die gängigen Getreidearten bei Eiweiss, Magnesium und Eisen. Zudem enthält es alle essentiellen Aminosäuren, inklusive Lysin!

Champignons: Der Champignon ist der am meisten verbreitete Kulturpilz. Das Fleisch des rundlichen Pilzes ist weiss und fest, der Geschmack mild. Man kann Champignons gekocht, gebraten oder auch roh, beispielsweise zu Salaten, geniessen. Der braune Champignon ist eine spezielle Züchtung, die wenig druckempfindlich ist und einen intensiveren Geschmack aufweist als der weisse. Im Gegensatz zu Wildpilzen, können Sie Kulturchampignons das ganze Jahr über im Handel erwerben.

Fenchel: Knolle und Samen des aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien stammenden Fenchels finden als Zutaten sowohl für Rohkost- wie auch Kochgerichte Verwendung. Wie der Sellerie zählt der Fenchel zur Familie der Doldenblütler. Die weisse, bis hellgrüne Knolle ist schichtartig, ähnlich wie eine Zwiebel aufgebaut und hat ein intensives Aroma, das sie seinem hohen Gehalt an ätherischen Ölen verdankt. Die ätherischen Öle sind auch für die gesundheitlichen Eigenschaften verantwortlich. So unterstützt Fenchel die Verdauung, soll entzündungshemmend sein und den Magen stärken. Die grünen Stiele der Knolle sind mit dillähnlichem Fenchelgrün versehen.

Salz und Öl reduzieren: Wir haben bewusst aus gesundheitlichen Gründen die Menge an Salz und Öl reduziert. Näheres zu diesem Thema finden sie unter dem von uns ausführlich beschriebenem Buch: "Salt Sugar Fat" von Michael Moss. Der immer noch zu hohe Salzanteil ist auf die Sojasauce zurückzuführen, welche zu 5-6 % aus Natrium besteht.

Tipps

Champignons putzen: Am besten putzen Sie Champignons trocken mit einem Pinsel. Starke Verschmutzungen können Sie unter fliessendem Wasser abwaschen. Pilze niemals in stehendem Wasser abwaschen, da sie sich leicht vollsaugen. Champignons stets vor hoher Temperatur und Feuchtigkeit schützen, da sie sonst schneller verderben.

Alternative Zubereitung

Quinoasorten: Anstelle schwarzer Quinoa können sie auch rote oder helle Quinoa verwenden. Lassen Sie diese jedoch nicht zu lange kochen, sodass sie noch ein bisschen körnig bleiben.

Wenn es schneller gehen muss: Haben Sie es mal eilig, können Sie auch vorgekochte Quinoa verwenden. Im Falle dieses Rezeptes wären es 200 Gramm für 2-4 Portionen (Vor- bzw. Hauptspeise).