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Schawarmasalat mit Hirse, Pistazien und frischer Minze

Dieser Schawarmasalat mit Hirse, Pistazien und frischer Minze kommt zusammen mit einem orientalischen Dressing sowie einer aromatischen Orientgewürzmischung.
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Vegane Kochkost

45min   60min leicht
53/16/31  LA26:1ALA
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Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Mörser
  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • braten
  • zerkleinern oder mahlen
  • pressen
  • anbraten

Zubereitung

  1. Vorbereitung
    Hirse waschen und gemeinsam mit etwa der dreifachen Menge an leicht gesalzenem Leitungswasser in einen Topf geben. Aufkochen, etwa 10 Minuten kochen lassen und dann bei schwacher Hitze 15-20 Minuten ziehen lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Gegebenenfalls schon früher vom Herd nehmen und dort fertig ziehen lassen.

    Während der Kochzeit mit dem nächsten Schritt fortfahren.

  2. Alternativ können Sie, wie im Originalrezept angegeben, vorgekochte Hirse verwenden.

  3. Den Kohlrabi in pommesgrosse Stifte schneiden. Kohlrabipommes in reichlich sprudelndem Salzwasser für ca. 15 Minuten kochen. Den Kohlrabi abgiessen und auskühlen lassen.

  4. Je nach Grösse benötigen sie 1-2 Kohlrabi.

    Während dem Kochen können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

  5. r den Salat
    In der Zwischenzeit Salat waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Pistazien und Kräuter fein hacken. Salat, Pistazien und Kräuter mit der vorgekochten Hirse in eine grosse Schüssel geben.

  6. Die Autoren verwenden an dieser Stelle gesalzene Pistazien.

  7. Für die Orient-Gewürzmischung
    Senfkörner, Kardamom und Koriandersamen im Mörser grob zerstossen. Mit den restlichen Gewürzen vermischen. Gewürzmischung und ausgekühlten Kohlrabi in eine grosse Schüssel geben und verrühren, bis der Kohlrabi gut mit Gewürzen bedeckt ist.

  8. Kardamom gibt es in zwei Farben (Hinweise), es gibt aber dazu keine Rezept-Angaben.

  9. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen. Kohlrabi bei mittlerer Hitze für 5–8 Minuten knusprig anbraten. 

  10. Für das Dressing
    Alle Zutaten für das Dressing verrühren. 

  11. Die Autoren verwenden ungesüsste Soja-Reismilch und Knoblauchöl auf Olivenölbasis. Ein Rezept zu Knoblauchöl finden Sie auf Seite 75 im selbigen Buch.

  12. Anrichten und Servieren
    Das Dressing mit dem Kohlrabi zum Salat geben. Alles gut vermischen und sofort servieren.

  13. Optional pink eingelegte Rüben als Topping hinzufügen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Hinweise zum Rezept

Hauptgericht oder Beilage: Dieses Gericht eignet sich als Hauptspeise oder Beilage. Die von uns angegebene Menge für 4 Portionen ist eher als Beilage gedacht.

Inhaltsstoffe: Eine Portion dieses Gerichts deckt das 1½ fache der empfohlenen Tagesdosis an Kupfer und Vitamin K gemäss EU-Richtlinien sowie nahezu 100% des Vitamin C- Bedarfs und ¾ des täglichen Folatbedarfs. Das nicht optimale Omega-6 zu Omega-3-Fettsäureverhältnis lässt sich beispielsweise durch Leinöl statt Olivenöl beim Dressing relativieren.

Hirse: Hirse bzw. Rispenhirse (Echte Hirse) ist ein sehr mineralstoffreiches Getreide. Im Vergleich zu anderen Getreiden enthält es besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6. Im Handel bedeutet Goldhirse eine von der Schale befreite Hirse. Da die meisten Mineralstoffe jedoch an der Schale anhaften, ist der Mineralstoffgehalt von Goldhirse geringer als der von ungeschälter Hirse!

Kohlrabi: Der Kohlrabi ist eine der vielen Zuchtformen des Gemüsekohls. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei nach Farbe und Anbauzeit differenzierbaren Erscheinungsformen. Dies sind der grünweisse und der blauviolette Kohlrabi. Das Fruchtfleisch ist bei beiden Sorten grünlich gefärbt. Geschmacklich gibt es keine merklichen Unterschiede. Beide Sorten schmecken leicht süsslich, wobei Apfel- und Zitronensäure dominieren.

Kardamom: Der aus Indien stammende Kardamom ist nicht nur ein sehr altes Gewürz, sondern gehört neben Vanille und Safranfäden auch zu den teuersten seiner Art. Neben der vor allem in asiatischen Ländern häufigen Verwendung in der Küche, benutzt man ihn auch für medizinische Anwendungen. So sind die Inhaltsstoffe der Kardamom-Früchte fördernd für die Magen-, Speichel- und Gallensaftsekretion.
Man unterscheidet zwischen dem schwarzen Kardamom (Amomum subulatum), welcher aufgrund seines herben und erdigen Aromas in der Regel für die Zubereitung deftiger und pikanter Speisen in Frage kommt und dem grünen Kardamom (Elettaria cardamomum), welcher durch sein süsslich-scharfes Aroma vorzugsweise als Gewürzmischungs- und Süssspeisenbestandteil Einsatz findet.

Koriandersamen: Koriandersamen enthalten 60 % des in den Pflanzen enthaltenen Öls. Neben anderen sind es besonders Linalool und Geraniol, die für den angenehmen Geruch der Koriandersamen verantwortlich sind, welcher jedoch erst nach der Trocknung zur Geltung kommt.

Bockshornklee: Die Samen von Bockshornklee verwendet man als Gewürz in der indischen Küche, mitunter als Bestandteil von Currypulver, als auch beispielsweise in Südtirol, wo man es Brot und Käse zufügt. Bockshornklee riecht stark würzig und erinnert an frisch gemähtes Heu. Der Geschmack ist leicht bitter und mehlig. Am besten entwickelt sich der Geschmack durch Kochen oder Anrösten. Medizinisch setzt man Bockshornklee unter anderem als Hustenmittel und zur Reinigung der Atemwege ein. Weitere Informationen finden Sie unter der Zutat.

Sumak: Sumak ist ein typisches arabisches bzw. orientalisches Gewürz und heisst eigentlich Gerber-Sumach, Gewürz-Sumach, Sizilianischer Sumach oder Färberbaum. Das säuerliche dunkelrote Gewürz ist oft mit Salz gemischt und ist vor allem in der türkischen, arabischen, kurdischen und persischen Küche beliebt.

Tipps

Kohlrabi Einkauf: Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die frische Knolle keine Risse aufweist. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man Kohlrabi rund eine Woche lagern.

Kohlrabi Blätter verwerten: Die Kohlrabi Blätter sollten Sie beim Kauf von Biogemüse auf keinen Fall wegwerfen. Sie lassen sich wie Blattgemüse, beispielsweise Spinat, zubereiten und enthalten rund doppelt so viel Vitamin C wie die eigentliche Knolle und fast 100 mal so viel Carotin.

Alternative Zubereitung

Alternatives Süssungsmittel: Anstelle des Reissirups können Sie auch ein anderes Süssungsmittel, wie beispielsweise Agavendicksaft oder braunen Zucker verwenden.