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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Süsskartoffel-Erdnuss-Suppe mit Teff und Kreuzkümmel

Die Süsskartoffel-Erdnuss-Suppe mit Teff und Kokosjoghurt würzt man unter anderem mit Kreuzkümmel und Koriander.
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Vegane Kochkost

15min    60min    leicht  
  Wasser 76,6 %  67/15/18  LA (2.2g) 12:1 (0.2g) ALA
Klick gesundheitlich optimiertes Rezept
( Motivation...)


Zutaten (für Personen, )

Klick Inhaltsstofftabellen

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer oder Standmixer
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • anschwitzen / andünsten
  • abschmecken
  • pürieren
  • pellen (abziehen)

Zubereitung

  1. Den Teff kochen
    In einem grossen Topf die vierfache Menge an Wasser (z.B. bei 100 g Teff = 400 ml Wasser) zum Kochen bringen. Teff einrühren und 10 Minuten darin köcheln lassen, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat. Vom Herd nehmen und beiseitestellen.

    Sie können den Teff auch am Vortag zubereiten. Wenn Sie die Körner vor dem Kochvorgang einige Stunden in frischem Wasser einweichen, garen sie dadurch gleichmässiger und quellen stärker.

  2. Für die Suppe
    Inzwischen das Öl in einem grossen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln und im Öl unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebelwürfel glasig sind. Den Kreuzkümmel hinzufügen und ebenfalls 2 Minuten unter Rühren anschwitzen.

    Der Autor hat kein spezielles Öl angegeben. Wir haben uns bewusst für Rapsöl entschieden, das ein besonders gutes Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren aufweist (siehe Tipps).

  3. Süsskartoffeln in Würfel schneiden. Gemeinsam mit den gehackten Tomaten und der Brühe in den Topf geben. Das Ganze bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Süsskartoffeln weich sind.

    Der Autor schält die Süsskartoffeln nicht. Dadurch bleiben wertvolle Inhaltsstoffe, die direkt unter der Schale sind, enthalten. Zudem erhöht sich die Menge an Ballaststoffen. Verwenden Sie wenn möglich biologisch angebaute Produkte, wenn Sie auf das Schälen verzichten.

    Wir haben bewusst extra salzarme Gemüsebrühe gewählt, um den Salzgehalt zu minimieren. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter den Tipps.

    Einen Link zum Tochterrezept und Infos zur Motivation finden Sie direkt über dem Rezeptbild.

  4. Vom Herd nehmen und die Suppe im Mixer oder mit dem Stabmixer glatt pürieren. Die Erdnusscreme dazugeben und sorgfältig untermixen.

  5. Fertigstellen der Suppe und Anrichten
    Den vorgekochten Teff (aus Schritt 1) in die Suppe geben und unterrühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen. Die Suppe 2-3 Minuten wieder richtig erhitzen.

  6. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Schalen geben und mit dem Joghurt garnieren. Koriandergrün grob hacken, die Suppe damit bestreuen und heiss servieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen

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Buch
Buchcover "Vegan für die Familie - 80 Familienrezepte, die Gross und Klein schmecken"
Vegan für die Familie
Dorling Kindersley Verlag GmbH / Penguin Random House Gruppe, Jérôme Eckmeier
Rohe Rezepte 9, Gekochte Rezepte 68 (4)
Weitere Bilder (9)

Das Rezeptbuch "Vegan für die Familie - 80 Familienrezepte, die Gross und Klein schmecken" ist gezielt für den Alltag und Neulinge der veganen Küche ausgelegt.

FazitDas Kochbuch "Vegan für die Familie" von Jérôme Eckmeier ist für die ganze Familie ausgelegt, weshalb die Rezepte nicht zu aussergewöhnlich sind, wobei das ein oder andere ausgefallenere Rezept durchaus dabei ist. Nicht selten sind es vegane Varianten herkömmlicher Rezepte. Neben italienischen Rezepten finden sich auch britische, amerikanische, spanische, mexikanische und asiatische Zubereitungen. Da der Fokus auf Alltagstauglichkeit und somit schnelle sowie einfache Zubereitung liegt, kommt es vor, dass Konserven, Milchersatz- und Fleischersatzprodukte und gewisse Fertigprodukte den Weg in einige der Rezepte finden. Hier wäre es wünschenswert, das Augenmerk mehr in Richtung Gesundheit zu legen.

Kritische Buchrezensionen
Seit August 2018 sprechen wir die Verwendung von nicht besonders gesunden Zutaten gezielter an.
Betroffene Buchrezepte belassen wir zwar im Original, ergänzen sie aber durch gesündere Tochterrezepte.

GesamteindruckDas Buch "Vegan für die Familie - 80 Familienrezepte, die Gross und Klein schmecken" von Jérôme Eckmeier konzentriert sich vor allem auf Alltagstauglichkeit und spricht Familien mit Kindern an, für die die vegane Küche noch nicht oder wenig vertraut ist. Im kurzen Theorieteil sind die Grundzüge der veganen Küche lediglich angerissen. Schön ist die Darstellung zu Vitaminen, in der man sehen kann, welche Zutaten besonders viele der jeweiligen Vitamine enthalten. Leider geht Jérôme Eckmeier nicht auf die Wichtigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses der Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren ein.
Die Gerichte benötigen nur in Einzelfällen ungewöhnliche Zutaten, wie Baobabpulver oder Hagebuttenpulver. Viele Rezepte sind Varianten ursprünglich nicht
veganer Rezepte und stellen keine vegane Eigenkreationen dar. Dies kann zu Unzufriedenheit führen, da das Ergebnis vom erwarteten Original abweicht, leider insbesondere dort, wo kreative Alternativen zum Einsatz kommen. Insgesamt kommen recht viele Austauschprodukte für Fleisch und Milchprodukte, wie vegane Sahne und veganer Joghurt und auch Konserven (zumeist Bohnen und Tomaten) zum Einsatz. Die Verwendung rein frischer Zutaten wäre hier zu bevorzugen. Schön sind die ansprechenden Abbildungen zu jedem Rezept und die Angabe der Zubereitungszeiten sowie die Portionsangaben. Die Tipps zu vielen Rezepten stellen eine gute Abrundung dar. Die Beachtung einer guten Nährstoffzusammensetzung wäre wünschenswert und vielfach auch recht leicht umzusetzen. So könnte die konsequente Verwendung von Ölen (Leinöl, Rapsöl, Walnussöl) und Nüssen (Macadamia, Walnuss), die ein gutes Verhältnis von Omega-6-zu Omega-3-Fettsäuren aufweisen, helfen. Das Vermeiden von Fertigprodukten und kommerziellen Austauschprodukten könnte ebenfalls als Alternative angegeben sein, für diejenigen, die vorausplanen können oder bereit sind, mehr Zeit aufzuwenden.
Das Buch "Vegan für die Familie - 80 Familienrezepte, die Gross und Klein schmecken" von Jérôme Eckmeier ist beim Dorling Kindersley Verlag und bei Amazon erhältlich.

Über den AutorJérôme Eckmeier ist gelernter Koch und staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker. Er hat für zahlreiche renommierte Restaurants gekocht, unter anderem in Frankreich, Österreich und England. Seit Jahren lebt der sechsfache Familienvater und seine Familie vegan. Jérôme tritt regelmässig bei Veranstaltungen, wie bei Messe- und Kochshows auf und gibt Kochseminare. Seit einigen Jahren ist er Chefkoch des Vegetarierbundes (VEBU).

Inhalt des BuchesDas Buch Vegan für die Familie besteht aus einem kleinen Theorieteil und dem Rezeptteil. Der Theorieteil beginnt mit der Darstellung der veganen Pyramide. Im Weiteren geht Jérôme Eckmeier kurz auf wichtige Makronährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine ein und zeigt vegane Alternativen zu Milchprodukten, Eiern und Fleisch auf. Der Theorieteil schliesst mit Mythen rund um vegane Ernährung ab.
Der Rezeptteil ist in 8, annähernd gleich grosse Kapitel untergliedert:

  • Frühstück & Brunch
  • Snacks für zwischendurch
  • Suppen & Eintöpfe
  • Burger, Sandwiches, Wraps
  • Nudeln, Nudeln, Nudeln
  • Reis, Curry & Co.
  • Salate & Beilagen
  • Süsses & Desserts

Rezepte

Frühstück & Brunch: In diesem Kapitel, welches neben Süsses & Desserts das grösste darstellt, finden Sie Müsli/Porridge, Aufstriche und vegane Milch. Die meisten Rezepte enthalten wenig oder keine Süssungsmittel und zugesetzte Öle. Als Beispiel sind die Linsen-Waffeln mit fein gewürzter Beerensauce und der Mandeldrink-Porridge mit Grapefruit und Kakao genannt.

Snacks für zwischendurch:In diesem Kapitel gibt es eine Auswahl unterschiedlichster Snacks, von Riegeln über Dips bis hin zu Fingerfood. Der Zitronige Spinat-Hummus mit Tahin und Chiasamen und die Tropischen Immunstärker mit Mango und Gojibeeren sind Beispiele dafür.

Suppen & Eintöpfe: Die Mehrheit der aufgeführten Rezepte benötigen Konserven in Form von Bohnen oder Tomaten. Beispiele aufgeführter Rezepte sind die Rote-Bete-Buchweizen-Suppe mit Zitronen-Joghurt-Sauce und die Süsskartoffel-Erdnuss-Suppe mit Teff und Kokosmilchjoghurt.

Burger, Sandwiches, Wraps: Neben Gemüsepuffern finden Sie vegane Varianten typischer Fastfood-Rezepte, wie den Linsen-Pilz-Burger mit Salat, Tomate und Zwiebeln und Vish'n Chips.

Nudeln, Nudeln, Nudeln:Sie finden hier neben italienischen Gerichten wie die Polenta-Lasagne mit Aubergine und geröstete Tomaten und Gnocchi in Tomatensauce auch asiatische Nudelgerichte wie die Sesamnudeln mit Erdnusscreme und Tahin.

Reis, Curry & Co.:Neben klassischen, internationalen veganen Gerichten, wie der Hirse-Buddha-Bowl mit Rote-Bete-Mummus, finden Sie hier auch vegane Abwandlungen typischer nicht veganer Rezepte, wie die Cashew-Paella mit Pilzen und Paprika.

Salate & Beilagen: Etwa die Hälfte der Gerichte benötigt Bohnen aus der Konserve, um die kurzen Zubereitungszeiten einhalten zu können. Beispiele der internationalen Gerichte sind der Mexikanische Quinoasalat mit Bohnen und Avocado und der auf roher Gurke und Zucchini basierte Asiasalat mit Mungbohnensprossen und Minze.

Süsses & Desserts:Hier treffen Sie auf fruchtige und schokoladige Desserts der unterschiedlichsten Art. Das Geröstete Steinobst mit Hirsestreuseln und der Schoko-Bohnen-Pudding mit Himbeeren sind nur 2 der vielen aufgeführten Rezepte.

Das Buch Vegan für die Familie - 80 Familienrezepte, die Gross und Klein schmecken schliesst mit einem Rezept-Register ab.

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Die Süsskartoffel-Erdnuss-Suppe mit Teff und Kokosjoghurt würzt man unter anderem mit Kreuzkümmel und Koriander.

Portionsgrösse: Dieses Gericht eignet sich laut Autor für 6-8 Personen. Wir haben die Grösse für einen Hauptgang auf 8 Portionen festgelegt.

Nährstoffprofil: Eine Portion deckt gemäss GDA-Richtlinien 90 % des durchschnittlichen Tagesbedarfs an Mangan (welches u.a. eine Rolle beim Aufbau von Knorpelgewebe spielt) und knapp 80 % dessen an Vitamin A (wichtige Funktion für den Sehprozess, in der Schleimhaut, in der Haut und im Immunsystem). Der Bedarf am Spurenelement Eisen, das am Sauerstofftransport im Blut, an der Sauerstoffspeicherung in den Zellen und am Energiestoffwechsel beteiligt ist, ist zu 25 % abgedeckt. Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt mit 12:1 deutlich oberhalb des maximal empfohlenen Verhältnisses von 5:1 (nähere Informationen zu diesem Thema entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Gesundheit unter Tipps).

Süsskartoffeln: Süsskartoffeln, auch Batate genannt, sind eigentlich gar keine Kartoffeln. Obwohl sie als Knollen in der Erde wachsen, gehören sie im Gegensatz zu den gewöhnlichen Kartoffeln nicht zu den Nachtschattengewächsen. Die Blätter der Süsskartoffeln sind ebenfalls essbar und man verwendet sie in tropischen Heimatländern als Nahrungsmittel. Die mit einem hohen Wassergehalt ausgestatteten Knollen lassen sich nicht so lange lagern wie herkömmliche Kartoffeln, aber man kann die Haltbarkeit durch vorsichtigen Umgang, wie das Vermeiden von Druckstellen, erhöhen. Es gibt die kartoffelähnlichen Knollen in verschiedenen Farben: gelb mit roter Haut, orange-rot mit rot-brauner Haut und weiss mit heller Schale.

Erdnusscreme: Generell ist auf ein möglichst naturnahes Produkt zu achten. Das heisst, keine Geschmacksverstärker, kein zusätzlicher Zucker und möglichst wenig Salz. Auch ist es besser, einen Blick auf die Nährwertzusammensetzung zu werfen, als nur auf den Produktnamen zu achten.

Teff: Der aus Äthiopien stammende Teff, auch Zwerghirse genannt, ist das kleinste Getreide der Welt. Teff ist glutenfrei und, da es keinen geschälten Teff gibt, ist Teff grundsätzlich vollwertig und daher entsprechend vitalstoffreich. Teff gehört überdies zu den eiweissreichsten Getreidearten.

Kreuzkümmel: Aufgrund der ähnlichen Bezeichnung kommt es oft zu Verwechslungen zwischen Kreuzkümmel und Kümmel. Dabei sind sie nicht näher miteinander verwandt und unterscheiden sich auch stark im Geschmack. Kreuzkümmel kommt häufig in der indischen, türkischen und griechischen Küche zum Einsatz.

Tipps

Gesundheit: Um die Fettsäurezusammensetzung dieses Rezepts einfach zu verbessern, haben wir eine gesundheitlich optimierte Version davon erstellt: Direkter Link.
Sie finden diesen Link und Informationen zu unserer Motivation (Apfelsymbol) ebenfalls direkt über dem Rezeptbild.
Hinter diesem Vorgehen steht der folgende Artikel, dessen Inhalt wir Ihnen ans Herz legen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler.

Koriander: Bezüglich des Geschmacks des Korianders gehen die Meinungen weit auseinander. Einige Menschen reagieren auf sein intensives, leicht seifiges Aroma mit Abneigung bis hin zu Übelkeit. Laut Statistik reagieren in der Schweiz gar 15 % aller Allergiker empfindlich auf Koriander. In diesen Fällen lassen Sie diese Zutat einfach weg. Allerdings verleiht gerade der Koriander dem Gericht eine besondere Note. Eine ähnlich schmeckende Alternative gibt es nicht. Glattblättrige Petersilie, die zwar ähnlich aussieht, hat einen ganz anderen Geschmack.

Alternative Zubereitung

Erdnussbutter-Ersatz: Für Personen mit einer Erdnussallergie lässt sich Cashewcreme als Ersatz von Erdnusscreme nutzen. Eine weitere Alternative ist Mandelcreme.

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