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Cashew-Butter, ohne zusätzliches Salz

Cashew-Butter (Cashew-Mus) kann man im Handel erwerben oder selbst herstellen. Sie eignet sich zum Verfeinern von herzhaften und süssen Speisen.
29/19/52  LA48:1ALA
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Cashew-Butter bzw. Cashewmus besteht meist zu 100 % aus vermahlenen Cashewkernen. Da die Cashew-Butter einen milden Geschmack aufweist, findet sie, insbsondere in der veganen Küche, breite Verwendung. Die Schalen der Kerne enthalten ein Toxin, weshalb man sie in aller Regel einem Erhitzungsprozess unterzieht, wodurch sich das Toxin deaktiviert. Die cremefarbene Cashew-Butter ist reich an Magnesium, Eisen und stimmungsaufhellendem Tryptophan.

Verwendung in der Küche:Die mild-nussig schmeckende Cashew-Butter (Cashew-Mus) eignet sich hervorragend um Saucen anzudicken oder Aufstriche, Desserts, Dips, Salatdressings und Gemüsegerichte zu verfeinern. Auch als Brotaufstrich oder für einen schnell gemixten veganen Pflanzendrink ist fertige Cashew-Butter bestens geeignet. Ausserdem verleiht die Cashew-Butter selbsthergestelltem veganem Eis eine wunderbar cremige Konsistenz.

Einkauf:Diverse (Bio)-Supermärkte, Drogerien, Naturkostfachgeschäfte oder Online-Handel bieten inzwischen Cashew-Butter an. Man bekommt sie als reine Cashew-Butter, die zu 100 % aus Cashewkernen besteht, mit zugesetzten Pflanzenölen oder als Crunchy-Version mit feinen Cashewkernstückchen. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um rohe Produkte.

Aus Wikipedia: Selbst wenn die Vermahlung der Kerne bei unter 42 °C stattgefunden hat, durchlaufen die Cashewkerne in einem vorherigen Produktionsschritt einen Erhitzungs- oder Röstprozess, um ein in der Schale enthaltenes toxisches Öl names Cardol unschädlich zu machen. Cardol kann bei Kontakt mit den Schleimhäuten schwere Verätzungen und auf der Haut massive Reizungen verursachen.1

Eigene Zubereitung:Cashew-Butter kann man mit einem Hochleistungsmixer auch selbst herstellen. Dazu gibt man die Cashewkerne in den Mixer und kratzt nach kurzen Mixphasen die Messer des Mixers frei. Am besten wartet man immer etwa fünf Minuten zwischen den Mixphasen, damit sich das Öl aus den Nüssen absetzen kann und sich das Pürieren vereinfacht. Nach einer halben Stunde ist das Ergebnis dann eine cremige Cashew-Butter. Die Zugabe von etwas Wasser oder Öl kann diesen Vorgang beschleunigen.2

Inhaltsstoffe:Cashewkerne sind ein guter Lieferant von Mineralstoffen, etwa von Magnesium, das bei der Stärkung der Knochen und der Aktivität von Enzymen eine wichtige Rolle spielt. Die Kerne enthalten auch Eisen, das ein wichtiger Teil des Hämoglobins ist, eines elementaren Bestandteils roter Blutkörperchen.2

Gesundheitliche Aspekte:In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan [238 mg/100 g] derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Gemeinsam mit dem Vitamin B6 (Bierhefe, Kartoffeln) kann Tryptophan helfen, Depressionen zu behandeln.1

Wissenswertes: Die Cashewfrucht ist ein kleines, grünlich- bis bräunliches, nieren- oder boxhandschuhförmiges Gebilde, das an einem fleischig verdickten Fruchtstiel herabhängt. Dieser etwa 5–10 cm lange, birnen- oder paprikaförmige Fruchtstiel wird als Cashewapfel bezeichnet. Dieser ist allerdings nur eine Scheinfrucht, da er nur der verdickte Fruchtstiel und nicht die eigentliche, fortpflanzungsfähige Frucht des Cashewbaumes ist. Der Cashewapfel ist bei Reife gelborange bis rot gefärbt und wird zu Kaschu-Saft und Marmelade (Konfitüre) verarbeitet. Die am Cashewapfel herabhängende nierenförmige Cashewfrucht wird abgeerntet und daraus der bekannte Cashewkern gewonnen.1

Literatur / Quellen:

  1. Wikipedia. Cashew [Internet]. Version vom 20.01.2018 [Zitiert am 20.01.2018]. Verfügbar unter: de.wikipedia.org/wiki/Cashew
  2. WDR. Nussmus – eine gesunde Köstlichkeit [Internet]. Zitiert am 20.01.2018. Verfügbar unter: 1.wdr.de/verbraucher/ernaehrung/nussmus-100

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