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Kokosjoghurt, vegan (roh?, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Kokosjoghurt in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die von uns zusammengetragenen Informationen zu der Zutat entsprechen dem Standard der USDA Datenbank.
85%Wasser 41Makronährstoff Kohlenhydrate 41.26%/05Makronährstoff Proteine 4.9%/54Makronährstoff Fette 53.85% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0 

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

Kokosjoghurt ist ein joghurtähnliches Produkt aus Kokosmilch, das sich mit klassischen Joghurt-Bakterienkulturen (wie z.B. Streptococcus thermophilus, Lactobacillus bulgaricus) herstellen lässt. Rohes Bio-Kokosjoghurt lässt sich einfach selbst herstellen.

Verwendung in der Küche

Kokosjoghurt ist vielfältig verwendbar. Sie können ihn als veganen Joghurtersatz zum morgendlichen Müesli oder für 'Overnight Oats' nutzen, oder ihn mit frischen Früchten vermengen. Das angesäuerte Kokosprodukt können Sie auch zum Verzieren oder Verfeinern von veganen Kuchen, Torten, Cremes oder anderen kalten Desserts verwenden. In Kuchen, Muffins oder im bekannten Mango-Lassi lässt sich das Kuhmilch-Joghurt ganz einfach durch Kokosjoghurt ersetzen. Auch veganes 'Frozen Joghurt' können Sie mit Kokosjoghurt herstellen: Gefrorene Früchte (z.B. Mango oder Erdbeeren) einfach mit dem Joghurt pürieren. Auch Smoothies erhalten durch Kokosjoghurt eine besonders cremige Note. Kokosjoghurt eignet sich zudem für pikante Saucen (Sossen), Dips, Aufstriche, Suppen oder Currys.

Es ist zu beachten, dass Kokosjoghurt einen hohen Fettgehalt (gesättigte Fette!) hat und damit angereicherte Mahlzeiten einen höheren Nährwert erhalten. Daher ist Joghurt aus Kokosmilch sparsam einzusetzen. Neben Sojajoghurt gibt es noch andere vegane Alternativen aus Hafermilch oder Mandelmilch.

Der Geschmack von Kokosjoghurt ist je nach Produkt und Herstellung mild bis säuerlich. Der häufig hohe Fettgehalt macht ihn cremig und sahnig.

Eigene Zubereitung von Kokosjoghurt

Kokosjoghurt können Sie mit wenigen Zutaten einfach selbst herstellen. Für 1 kg Kokosjoghurt benötigen Sie 800 ml Bio-Kokosmilch aus der Dose, 1-2 TL Agar-Agar (als Verdickungsmittel) und Joghurt-Starterkulturen (dieses Ferment enthält Milchsäurebakterien wie z.B. Streptococcus thermophilus, Lactobacillus bulgaricus). Sie können es auch ohne Verdickungsmittel versuchen, allerdings ist veganer Joghurt flüssiger als jener aus Kuhmilch. Die letzten beiden Zutaten sind in Reformhäusern, Drogerien oder im Internet erhältlich. Da gekaufte Bio-Kokosmilch meist pasteurisiert ist, gilt ein Kokosjoghurt aus gekaufter Kokosmilch nicht als roh im Sinne von Rohkost.

Damit sich das Fett der Kokosmilch mit dem darin enthaltenen Wasser besser vermischt, ist es ratsam, die Konserve über Nacht bei Raumtemperatur zu lagern. Die Kokosmilch lässt sich dann mit einem Handmixer perfekt durchmischen. Entnehmen Sie davon ca. 100–200 g, geben Sie diese in einen Topf und vermischen Sie sie mit Agar-Agar. Das Gemisch muss nun ca. 2 Minuten köcheln, dabei umrühren nicht vergessen. Das abgekühlte (!) Kokosmilch-Agar-Agar-Gemisch zur restlichen Kokosmilch geben und wieder mit dem Mixer gut verrühren. Die Temperatur darf bei der Zugabe der Starterkulturen nicht über 45 °C sein, da sonst die Milchsäurebakterien absterben. Nach der Zugabe des Ferments wieder gut umrühren.

Falls Sie einen Joghurtbereiter (Joghurt-Maker) besitzen, füllen Sie die Kokosmilch hinein und lassen Sie sie 14–18 Stunden ruhen. Ohne Joghurtbereiter können Sie die Kultur auch im Backofen zubereiten. Stellen Sie den Ofen auf 40 °C, maximal 45 °C, ein. Häufig reicht schon das Anschalten der Beleuchtung, da die Glühlampe genügend Wärme produziert. Die Temperatur lässt sich ganz einfach mit einem Raumthermometer messen. Füllen Sie den Joghurt in Schraub- oder Bügelgläser und lassen Sie ihn ebenfalls 14–18 Stunden im Backofen stehen.

Es gibt auch die Möglichkeit, den Joghurt über die Heizung zu stellen, allerdings ist es schwierig, hier die erforderlichen 40 °C konstant zu halten. Je kürzer die Fermentierzeit, desto milder und flüssiger ist der Joghurt, je länger, desto säuerlicher schmeckt er. Nach dem Fermentieren stellen Sie den Joghurt für ca. einen Tag in den Kühlschrank, denn erst durch das Abkühlen bekommt er eine typisch feste Joghurtkonsistenz.2 Es ist prinzipiell möglich, für die nächste Runde Kokosjoghurt 100 g des Joghurts als Starterkultur wiederzuverwenden. Allerdings ist dabei ein hohes Mass an Reinheit geboten und es funktioniert nur, wenn die Ausgangskultur genügend "Nahrung" bis zum nächsten Herstellungsprozess hat. Die Kälte im Kühlschrank verlangsamt zwar die Aktivität der Milchsäurebakterien, hält sie aber nicht auf. Dies ist auch wesentlich, damit die Bakterien beim nächsten Gebrauch wieder "losstarten" können.

Tipps: An zu heissen Sommertagen kann es sein, dass der Joghurt nicht gelingt, sondern "kippt" (verdirbt). Andere mögliche Verdickungsmittel wie Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl oder Tapiokastärke eignen sich für die kalte Zubereitung. Zum Aufkochen eignen sich neben Agar-Agar auch Pfeilwurzelstärke, Maisstärke, Kartoffelstärke oder Pektin. Wichtig ist auch, dass Sie die Ruhezeiten einhalten und nicht zwischendurch nach dem Joghurt schauen, da Bewegungen die Fermentierung stören können.

Alternativ können Sie den Joghurt auch in Rohkostqualität herstellen:

Zutaten: 1 junge Kokosnuss, 4 probiotische Kapseln.

Zubereitung: Die junge Kokosnuss öffnen. Eine Anleitung dazu finden Sie unter der Zutat Kokosnuss. Das Kokoswasser und Gelee im Mixer zu einer homogenen Masse pürieren. Nun die Probiotika-Kapseln öffnen und das Pulver dazu geben. Mixen Sie alles nochmals gut durch. Den Kokosjoghurt können Sie jetzt in Schraubgläser füllen, dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie die Gläser nur zu etwa 2⁄3 befüllen. Die guten probiotischen Bakterien brauchen Platz, um sich zu vermehren, dabei kann der Joghurt aufsteigen. Die Gläser mit einem Baumwolltuch abdecken, sodass Gase entweichen können. Der Kokosjoghurt braucht etwa 12 h an einem warmen Platz zum Fermentieren (wie oben beschrieben). Danach sollte der Joghurt fester, cremig und etwa 1⁄3 mehr sein. Verschliessen Sie die Gläser und bewahren Sie den Joghurt im Kühlschrank auf, um die Fermentation zu verlangsamen.

Veganes Rezept für Kokosjoghurt-Bohnen-Hummus

Zutaten: 1 Knolle Knoblauch, 1 EL Olivenöl (alternativ Rapsöl), 1 Konserve gekochte weisse Bohnen (oder nach Einweichzeit selber kochen), 6 EL Kokosjoghurt, Limettensaft (von 1⁄2 Limette) und Limettenschale, 1 TL Cayennepfeffer, 1⁄2 TL Salz.

Zubereitung: Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Obere Spitze der Knoblauchknolle abschneiden, Zehen etwas freilegen und mit Öl beträufeln. Die Knolle 35-40 Minuten lang im Ofen weich backen (am besten abgedeckt in einer kleinen feuerfesten Auflaufform mit Deckel). Die gekochten Bohnen aus der Konserve/dem Glas abtropfen lassen und mit dem (geschälten) Knoblauch, Kokosjoghurt, Abrieb der Limette, Limettensaft, Cayennepfeffer und Salz in einem Hochleistungsmixer oder mit einem Stabmixer fein pürieren. Den cremigen Hummus in eine Schale geben, mit Cayennepfeffer bestreuen.

Vegane Rezepte mit Kokosjoghurt finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Joghurtähnliche Kokosprodukte gibt es ganzjährig bei Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa, meist auch in biologischer Qualität. In Reformhäusern, Bioläden und Biosupermärkten (z.B. Denn's Biomarkt oder Alnatura) finden Sie verschiedene Varianten von Bio-Kokosjoghurt. Roh, im Sinn von Rohkost, sind diese Produkte nicht.

Kommerzielle Produkte können sich in der Konsistenz (von fest und klumpig bis fast flüssig), im Geschmack und im Preis sehr stark voneinander unterscheiden. Jene, die sehr intensiv nach Kokos schmecken, haben auch oft eine überdurchschnittlich säuerliche Note. Probieren Sie die verschiedenen Produkte am besten aus und entscheiden Sie anschliessend, welchen veganen Kokosjoghurt Sie für welchen Zweck verwenden. Kokosjoghurt gibt es auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen fertig zu kaufen, oft ist dann aber auch der Zuckergehalt deutlich höher.

Die Verfügbarkeit von Kokosjoghurt ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Selbst hergestelltes Kokosjoghurt ist nach dem Öffnen im Kühlschrank ca. 5-7 Tage lang haltbar. Bei gekauftem Joghurt lesen Sie bitte das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung. Geöffnete Produkte sind innerhalb weniger Tage zu verbrauchen.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Die Inhaltsstoffe von Kokosjoghurt können sich von Produkt zu Produkt, je nach Rezeptur, unterscheiden. Zum Beispiel: Selbstgemachter Kokosjoghurt kann je nach Ausgangsprodukt unterschiedliche Inhaltsstoffe haben. Kokosnussmilch weist etwa einen Fettgehalt von 21 g/100g auf und Kokosnussfleisch (reif) 33 g/100g. Etwas besser schneidet der selbstgemachte Joghurt aus jungem Kokosnussfleisch (Kokos-Jelly) ab. Denn junges Kokosnussfleisch hat "nur" 6 g/100g. Bei allen Zutaten bestehen die Fette zum grössten Teil aus gesättigten Fettsäuren.1

Wir geben hier die Werte eines handelsüblichen Kokosjoghurts an:

Es enthält pro 100 g 7,7 g Fett (7,1 g gesättigte Fette), 5,9 g Kohlenhydrate und 0,7 g Eiweiss. Damit kommt der Joghurt auf 95 kcal/100g.24

Vitamine sind in einer vernachlässigbaren Menge enthalten. Aber, etwas Mineralstoffe bietet der Kokosjoghurt: an oberster Stelle steht Mangan mit 0,30 mg/100g. Dieser Wert ist vergleichbar mit Medjool-Datteln oder Hafermilch. Viel mehr ist in Cashewnüssen (1,7 mg/100g) oder Mandeln (2,2 mg/100g) enthalten.24

Der Kokosjoghurt bietet auch Kalium (180 mg/100g), in ähnlicher Konzentration wie in Griess oder gekochter Quinoa. Unter anderem, haben Pistazien (1025 mg/100g) oder Haselnüsse (680 mg/100g) einen höheren Kalium-Gehalt.24

Zudem sind etwas Natrium (72 mg/100), Magnesium (31 mg/100g) und Calcium (39 mg/100g) enthalten.24

In einem wissenschaftlichen Vergleich von verschiedenen Joghurts (Mandel, Hafer, fettreduzierter und Vollfett-Joghurt, Cashew und Kokosnuss) wies Kokosjoghurt den höchsten Energiegehalt (kcal) und die geringste Nährstoffdichte auf.6

Die gesamten Inhaltsstoffe von Kokosjoghurt, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Ist Kokosjoghurt gesund? Der gesundheitliche Wert von Kokosjoghurt ist umstritten, ähnlich wie bei anderen Kokosprodukten. Generell gibt es derzeit keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise für eine positive, gesundheitsfördernde Wirkung von Kokosprodukten. Bedenklich ist der hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Diese erhöhen das (schlechte) LDL-Cholesterin und können bei übermässigem Verzehr zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.14,16

Das LDL-Cholesterin ist eine der Hauptursachen für Atherosklerose, da es seine Cholesterinlast an die Arterienwand abgibt und dort Verstopfungen und Entzündungen verursacht. Dennoch hat Kokosnussöl in den populären Medien als potenziell gesundes Lebensmittel viel Aufmerksamkeit erhalten. Tatsächlich ergab eine Umfrage aus dem Jahr 2016, dass 72 % der Amerikaner Kokosnussöl als gesundes Lebensmittel ansehen. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg des Marketings der Kokosnussöl- und verwandter Industrien, die Kokosnussöl als natürliches, gesundes Produkt anpreisen; obwohl bekannt ist, dass es das LDL-Cholesterin erhöht.14

Kokosnüsse haben zwar eine besondere Art von gesättigten Fettsäuren (es gibt viele verschiedene Arten von Fetten) – die mittelkettigen Fettsäuren (hauptsächlich Laurinsäure). Laurinsäure stuft man häufig als mittelkettige Fettsäure ein und betrachtet sie wie kurzkettige Fettsäuren mit 6, 8 oder 10 Kohlenstoffatomen. Laurinsäure (12 Kohlenstoffatome) wirkt jedoch biologisch wie eine langkettige Fettsäure und erhöht das LDL-Cholesterin. Echte mittelkettige Fettsäuren haben keinen Einfluss auf das LDL-Cholesterin. Kokosnussöl enthält etwa 13 % echte mittelkettige Fettsäuren mit 6, 8 oder 10 Kohlenstoffatomen. Die Einstufung von Laurinsäure als mittelkettige Fettsäure ist daher falsch und steht im Widerspruch zu ihrer biologischen Wirkung als langkettige Fettsäure.14

Das Positive an der Kokosnuss ist, dass sie viel Energie (in Form von gesättigten Fetten) und sauberes Wasser (Kokoswasser) in den Anbaugebieten bietet. Kokosjoghurt enthält zudem Probiotika, die nachweislich gut für uns sind.11 Der Verzehr von probiotischem Joghurt steht mit positiven Effekten auf das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel, Fettleibigkeit, Diabetes, oxidativen Stress, Entzündungen und den Cholesterinhaushalt in Verbindung.12,13 Probiotika gelten also als gesund; Kokosjoghurt ist aber wegen des hohen Fettgehalts als gelegentliches Genussmittel anzusehen.

Kokosjoghurt ist (massvoll genossen) bei Soja-Allergie ein gutes Ersatzprodukt für Sojajoghurt oder bei Laktoseintoleranz für Kuhmilch-Joghurt. Alternativ lässt sich auch aus anderen pflanzlichen Drinks wie Haferdrink (Hafermilch) oder Mandeldrink (Mandelmilch) veganer Joghurt herstellen.

Sie finden Studienergebnisse und unsere Einschätzung dazu auch bei anderen Zutaten wie Kokosfleisch, Kokosöl oder Kokosmilch.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Kokosjoghurt kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Kokosjoghurt enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:30

  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, p-Hydroxybenzoesäure, Vanillinsäure, Syringinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Kaffeesäure, Ferulasäure)

Kokosmilch und Erzeugnisse wie Kokosjoghurt enthalten phenolische Antioxidantien. Diese sekundären Pflanzenstoffe vermindern oxidative Schäden, indem sie reaktive Sauerstoffspezies neutralisieren und entzündungsfördernde Prozesse hemmen. Oxidativer Stress begünstigt unter anderem Krebserkrankungen, Atherosklerose, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.30

Für eine gesundheitliche Bewertung lohnt sich der Blick auf den konkreten Gehalt dieser sekundären Pflanzenstoffe. Die Kokosnuss enthält zwar phenolische Antioxidantien, der Gehalt fällt im Vergleich zu anderen pflanzlichen Alternativen jedoch gering aus. Eine Untersuchung des Kokosfleischs fand einen Gesamtphenolgehalt von 62,8-100,1 µg GAE/g FW (Gallussäureaquivalente pro Gramm Frischgewicht).8,9 Mandeln, die ebenfalls als Joghurtbasis dienen, erreichen zum Vergleich einen Gesamtphenolgehalt von 1270 bis 2410 µg GAE/g FW.10 (GAE beschreibt dabei eine Standardkalibrierung für die Messung des Gesamtphenolgehalts: Gallic Acid Equivalent pro Gramm Fresh Weight).8 Durch die Fermentation kann sich die antioxidative Wirkung erhöhen. Genaue Daten konnten wir dazu aber nicht finden.11

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Gesättigte Fette fördern den Anstieg des Cholesterinspiegels, was Herzkrankheiten und Schlaganfälle begünstigt.25 Grundsätzlich wirken sich gesättigte Fettsäuren nachteilig auf Blutwerte und Cholesterinspiegel aus. Neben Kokosfett mit 82 % sind auch Palmöl mit ca. 49 % und Kakaobutter (ca. 60 %) pflanzliche Produkte, die reich an gesättigten Fettsäuren sind. Beim Verzehr von Kokosfett oder Kokosöl erhöht sich das unerwünschte LDL-Cholesterin im Blut, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördert. Allerdings erhöht sich dabei das gesunde HDL noch etwas mehr, was dann das Gesamt/HDL-Serumcholesterinverhältnis verbessert. Nur an diesem Verhältnis gemessen und unter Ausblendung scheint so Kokosfett gesünder, was ein Trugschluss ist. Eine Studie von 2016 hat 21 Forschungsarbeiten analysiert, darunter 8 klinische Studien und 13 Beobachtungsstudien, und kommt zum Schluss, dass ein Ersatz von Kokosnussöl durch ein gesünderes Öl das Risiko für Herzkreislauferkrankungen verringert.4

Auch die Anpreisung des hohen Anteils an mittelkettigen Fettsäuren (MCT) ist mit Vorsicht zu geniessen. Es ist korrekt, dass unser Körper sie leichter aus dem Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf aufnehmen kann, weshalb sie vorwiegend Verwendung bei Patienten mit Verdauungs- und Resorptionsstörungen finden, die unter Energiemangel und gestörter Fettaufnahme leiden. Aber abgesehen davon überwiegen die Nachteile, vor allem wenn man bedenkt, dass bei genannten Krankheitsbildern oft extra angereicherte MCTs zum Einsatz kommen und nicht reines Kokosöl. Auch Experten empfehlen die Verwendung von MCTs nur auf streng spezifizierte medizinische Indikationen.5

Allergien gegen Kokosprodukte kommen sehr selten vor. Eine Kokosnussallergie hängt auch nicht, wie der Name vermuten lässt, mit einer allgemeinen Nussallergie zusammen.17

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Die weltweite Nahrungsmittelproduktion ist in etwa für 26 % aller jährlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ein grosser Anteil stammt aus der Produktion von Milchprodukten.18,22

Der CO2-Fussabdruck von Kokosjoghurt im Vereinigten Königreich beträgt 2,19 kg CO2eq/kg.19 Zum Vergleich weisen andere Kokosprodukte wie Kokosnussmilch eine CO2-Bilanz von 1,1 bis 2,5 kg CO2eq/kg auf,28 während Kokosöl bei 2,3 kg CO2eq/kg liegt. Biologischer Kuhmilch-Joghurt im Kunststoffbecher mit Papierummantelung hat einen CO2-Fussabdruck von ca. 1,9 kg CO2eq/kg; Sojajoghurt in der gleichen Verpackung hingegen nur 0,6 kg CO2eq/kg.21

Der globale durchschnittliche Wasserfussabdruck von Kokosnüssen beträgt 2687 l/kg.20

Zum Vergleich: Haferflocken, aus denen sich ebenfalls Pflanzenmilch und Joghurt herstellen lassen, belasten die Umwelt mit einem geringeren CO2-Fussabdruck von 1,20 kg CO2eq/kg.19 Auch der Wasserfussabdruck fällt mit 2416 l/kg etwas niedriger aus.20

Bei der Kokosnuss-Produktion ergeben sich ein paar ernst zu nehmende ökologische Probleme. Da Palmöl in Verruf kam, pries die Industrie die Kokosnuss als gute Alternative an. Die Kokosnuss bringt aber pro Hektar weniger Ertrag als Ölpalmen. Die Kokosnusspalme wächst unter denselben tropischen Bedingungen wie die Ölpalme. Für die hohe Nachfrage roden Produzenten Regenwälder, um Platz für Kokosnuss-Monokulturen zu schaffen. Damit sind ein massiver CO2-Ausstoss und Biodiversitätsverlust verbunden.16,23

Hinzu kommt, dass bei der Ernte der Kokosnüsse häufig dressierte Affen (Makaken) zum Einsatz kommen.26 Mehr Informationen dazu finden Sie im nächsten Kapitel.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Eine PETA-Untersuchung aus den Jahren 2021 bis 2022 zeigt, dass Betriebe in der thailändischen Kokosnussindustrie weiterhin Affen (Makaken) für die Ernte einsetzen und quälen. Händler nehmen die Tiere teilweise als Jungtiere aus der Wildnis, ketten sie an und trainieren sie unter Einsatz von Gewalt für das Kokospflücken. Häufig leben die Tiere unter schlechten Bedingungen, etwa angekettet in kleinen Käfigen, mit wenig Schutz vor Hitze und Regen sowie teilweise ohne ausreichenden Zugang zu Futter und Wasser. Beim Klettern auf hohe Bäume erleiden die Affen unter anderem Knochenbrüche durch Stürze oder leiden unter Insektenstichen.29

Trotz des Drucks und des Boykotts von rund 40'000 Supermärkten weltweit verheimlichen Plantagenbesitzer und Händler die fortlaufende Affenarbeit vor der Öffentlichkeit, weil wirksame Kontrollen fehlen. Um diese Tierquälerei nicht zu unterstützen, rät PETA Verbraucherinnen und Verbrauchern dringend, beim Einkauf von Kokosprodukten auf das Herkunftsland zu achten und Produkte nur von Marken zu kaufen, die ihre Kokosnüsse nicht aus Thailand beziehen.29

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die grössten Produzenten von Kokosnüssen weltweit sind Indonesien und die Philippinen, gefolgt von Indien auf dem dritten Platz. Etwa 70 % der globalen Kokosnussproduktion stammen aus diesen drei Ländern. Brasilien, Sri Lanka und Vietnam folgen auf den Plätzen vier, fünf und sechs.26

Anbau - Ernte

Kokospalmen gedeihen in sandigen Böden, die luftdurchlässig und gut drainiert sind. Sie wachsen am besten bei Temperaturen zwischen 27 °C und 30 °C. Obwohl sie Salzwasser vertragen, benötigen sie frisches Grundwasser und eine feuchte Umgebung.26

Das Höchstalter einer Kokospalme beträgt einhundert bis zweihundert Jahre. In ihren produktivsten Jahren, zwischen fünfzehn und dreissig, produziert eine grosse Kokosnusspalme jährlich hundert Nüsse.26

Mehr als 10 Millionen Kleinbauern mit Flächen von weniger als 4 Hektar bauen etwa 95 Prozent der weltweiten Kokosnüsse an. Etwa 70 Prozent der gesamten Produktion verbrauchen die Produktionsländer im Inland. Weltweit erntet man 17 Milliarden Kokosnüsse und mehr als 80 Millionen Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau und der Verarbeitung von Kokosnüssen.26

Trainierte Makaken können bis zu 1600 Kokosnüsse pro Tag pflücken, ein Mensch nur achtzig pro Tag.26

Die Kokosnusspalme eignet sich besonders gut für sogenannte Agroforstsysteme. Dabei pflanzt die Landwirtschaft Kokospalmen zusammen mit anderen Pflanzen in einer Mischkultur an.27 Es gäbe also die Möglichkeit, Kokosnüsse ökologisch verträglich anzubauen.

Industrielle Herstellung

Die industrielle Herstellung ist mit der Zubereitung zu Hause vergleichbar. Die genauen Rezepturen und Herstellungsprozesse sind jedoch oft firmeneigene Geheimnisse, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Aus diesem Grund sind die exakten Details der industriellen Produktion von Kokosjoghurt schwer zu finden.

Zuerst verarbeiten die Hersteller reife Kokosnüsse zu Kokosmilch. Anschliessend pasteurisieren sie die Kokosmilch, um unerwünschte Bakterien zu eliminieren und die Haltbarkeit zu verlängern. Danach beginnt der Fermentationsprozess: Fachkräfte fügen Joghurtkulturen der pasteurisierten Kokosmilch hinzu. Diese Kulturen wandeln den Zucker in Milchsäure um und sorgen so für die Verdickung und den säuerlichen Geschmack des Joghurts. Die Fermentation erfolgt unter kontrollierten Bedingungen, wie bestimmten Temperaturen und Zeitabläufen. Nach der Fermentation kühlt die Anlage den Joghurt ab.15

Weiterführende Informationen

Die Kokospalme (Cocos nucifera) ist ein tropisches Palmengewächs und die einzige Art der Gattung Cocos. Es gibt aber viele verschiedene Sorten. Zwei wichtige übergeordnete Sorten sind die 'dwarf' und 'tall' Kokospalmen – kleine, Zwergpalmen und grosse Kokospalmen.26

Seit Langem ist bekannt, dass fermentierte Produkte länger haltbar sind als frische Produkte. Dies galt insbesondere für frische Milch. Eurasische Völker sollen im 7. Jahrhundert den ersten fermentierten Joghurt aus Schafsmilch hergestellt haben.3

Alternative Namen

Laut Duden sind die Varianten 'der Joghurt/Jogurt' und 'das Joghurt/Jogurt' (sächlich in Österreich und in der Schweiz) gebräuchlich. In manchen ostösterreichischen Regionen ist auch die weibliche Option korrekt: die Jog(h)urt.7

Im Englischen kennt man Kokosjoghurt als 'coconut yogurt', 'coconutmilk yogurt' oder 'coconut cream yogurt'. Manchmal findet sich auch die Bezeichnung 'coconut cream' für Kokos-Joghurt. Die unterschiedlichen Bezeichnungen sind fast so zahlreich, wie es Produkt-Anbieter gibt.

Aus rechtlichen Gründen vermeiden viele Hersteller die Begriffe 'Joghurt' oder 'yogurt'.

1.●

Nuts, coconut milk, canned (liquid expressed from grated meat and water): Total lipid (fat)21.3g, 18.9g saturated

Nuts, coconut meat, raw: Fatty acids, total saturated 29.7g

Yogurt, coconut milk

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.●

Website

Smort de: Einfach günstig Kokosjoghurt selber machen aus Kokosmilch.

3.●

Book: moderate evidence

Farnworth ER. Handbook of fermented functional foods. Second Edition. CRC Press. 2008.

4.*

Coconut oil generally raised total and low-density lipoprotein cholesterol to a greater extent than cis unsaturated plant oils, but to a lesser extent than butter. The effect of coconut consumption on the ratio of total cholesterol to high-density lipoprotein cholesterol was often not examined. Observational evidence suggests that consumption of coconut flesh or squeezed coconut in the context of traditional dietary patterns does not lead to adverse cardiovascular outcomes. However, due to large differences in dietary and lifestyle patterns, these findings cannot be applied to a typical Western diet. Overall, the weight of the evidence from intervention studies to date suggests that replacing coconut oil with cis unsaturated fats would alter blood lipid profiles in a manner consistent with a reduction in risk factors for cardiovascular disease.

Systematisches Review

DOI: 10.1093/nutrit/nuw002

Study: strong evidence

Eyres L, Eyres MF et al. Coconut oil consumption and cardiovascular risk factors in humans. Nutr Rev. 2016;74(4):267–280.

5.*

Narratives Review

DOI: 10.5114/pg.2016.61374

Study: weak evidence

Łoś-Rycharska E, Kieraszewicz Z et al. Medium chain triglycerides (Mct) formulas in paediatric and allergological practice. Prz Gastroenterol. 2016;11(4):226–231.

6.*

Regular-style yogurts (n = 612) were included in this study: fullfat
dairy (n = 159), low and nonfat dairy (n = 303), coconut (n = 61), almond (n = 44),
cashew (n = 30), and oat (n = 15). We utilized the Nutrient Rich Foods (NRF) Index, a
comprehensive food guidance system that assigns a score based on the nutrient
density of individual foods. This allowed us to compare the nutritional density
of the yogurts based on nutrients to encourage (protein, fiber, calcium, iron,
potassium, vitamin D) and nutrients to limit (saturated fat, total sugar, sodium).

The yogurts were ranked from the highest to lowest nutrient density based on the
NRF Index as follows: almond, oat, low and nonfat dairy, full-fat dairy, cashew,
and coconut. Almond yogurts scored significantly higher than all other yogurts,
indicating the highest nutrient density.

Coconut had the lowest nutrient density and highest energy density. Fortification with vitamins and minerals has the potential to improve the nutritional profile (e.g., calcium and vitamin B12).

Querschnittliche Beobachtungsstudie

DOI: 10.3389/fnut.2023.1195045

Study: moderate evidence

D’Andrea AE, Kinchla AJ et al. A comparison of the nutritional profile and nutrient density of commercially available plant-based and dairy yogurts in the United States. Front Nutr. 2023;10:1195045.

7.●

Jo­ghurt, Jo­gurt, der, die oder das

Website

Duden. Joghurt. Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft.

8.*

GAE....Gallic acid was used for standard calibration and TPC were expressed as mg gallic acid equivalents (GAE) per 100 g fresh meat or 100 mL water.

 

The TPC values were in ranges of 5.18–7.17 mg GAE/100 mL and 6.28–10.01 mg GAE/100 g for the water and meat, respectively. These values were in agreement with data from a recent report,[Citation23] even though they were relatively low compared with those from other well-known high phenolic content fruit juices, for example, pomegranate (400–1600 mg GAE/100 mL),[Citation24] apple (70 mg GAE/100 g),[Citation25] and white and red grapes (25.4–38.9 and 140.7 to 224.6 mg GAE/100 mL).5

For coconut meat, fat components are of interest for food scientists and industries. It is well-known that triacylglycerols present in coconut contain mainly lauric and other medium chain fatty acids (MCFA).[Citation12] These medium chain triacylglycerols (MCT) show a potential use as a functional food ingredient.5

Total phenolic content and antioxidant activity indices increased as the coconut matured from 180 to 190 days after pollination and then decreased or remained unchanged at 225 days after pollination. Catechin and salicylic acid were the major phenolic compounds found in the water, while gallic, caffeic, salicylic, and p-coumaric acids were found in the meat. The fat content of the meat increased significantly with maturity stage. Medium chain fatty acids profiles were also analyzed. 5

6 months), which contains estrogen-like compounds, might be used to prevent Alzheimer’s disease in menopausal women.5

Phenolic compounds are important phytochemicals that exhibit several bioactive properties including antioxidant activity. 

It is well-known that triacylglycerols present in coconut contain mainly lauric and other medium chain fatty acids (MCFA).These medium chain triacylglycerols (MCT) show a potential use as a functional food ingredient.

Overall, the coconut meat contained higher TPC and antioxidant activities wet basis than the water. 

The TPC values were in ranges of 5.18–7.17 mg GAE/100 mL and 6.28–10.01 mg GAE/100 g for the water and meat, respectively. These values were in agreement with data from a recent report,[Citation23] even though they were relatively low compared with those from other well-known high phenolic content fruit juices, for example, pomegranate (400–1600 mg GAE/100 mL),[Citation24] apple (70 mg GAE/100 g),[Citation25] and white and red grapes (25.4–38.9 and 140.7 to 224.6 mg GAE/100 mL).[Citation26]5

while gallic, caffeic, salicylic, and p-coumaric acids were the main phenolic compounds found in the meat (Table 3). Even though there is some disagreement about the consumption of coconut oil due to its high content of saturated fatty acids, several recent reports on the health beneficial of this oil, specifically virgin coconut oil, have been published in the last decade.[Citation13] In addition, it should be noted that coconut meat and coconut milk are used in many tradition cuisines for people in South and Southeast Asia. Lately, MCT as functional ingredients have received more interest from nutritionists. A typical GC-FID chromatogram of FAMEs found in coconut meat is shown in Fig. 2. The major fatty acids in coconut were lauric, myristic, and palmitic acids (Table 4). The percentages of these fatty acids were in agreement with those present in extracted coconut oil.[Citation13] The content of all fatty acids also increased in later maturity stages.5

Experimentelle Laborstudie (in-vitro)

DOI: 10.1080/10942912.2015.1099042

Study: weak evidence

Mahayothee B, Koomyart I et al. Phenolic compounds, antioxidant activity, and medium chain fatty acids profiles of coconut water and meat at different maturity stages. International Journal of Food Properties. 2016;19(9):2041–2051.

9.*

Makapuno is a natural mutant coconut cultivar with jelly-like endosperm

Coconut (Cocos nucifera Linn.) is a monocot in the Arecaceae family. Coconuts are found and grown in tropical or sub-tropical regions. The coconut fruit is made up of three layers: the external layer (exocarp), the middle layer (mesocarp), and the internal layer (endocarp), which encloses the kernel or endosperm [1]. The endosperm is divided into solid and liquid coconut endosperm, known as coconut meat and coconut water, respectively. The coconut meat is usually semi-solid at a young stage and gradually thickens when the fruit reaches a mature stage as part of the coconut water is partially reduced [2].

3.2. Phytochemical Constituents

Non-communicable diseases (NCDs) have gained attention due to their high mortality rate [39]. These include cancer, diabetes, and cardiovascular disease. Dietary antioxidants are among the important factors which can effectively reduce the risk of NCDs. Fruits and vegetables are considered as good sources of natural antioxidants. Phenolic compounds are among the important phytochemicals that exhibit several biological properties, including antioxidant activities. In order to investigate the impact of food processing on phytochemical profiles, freeze-dried samples were also included in this study. Figure 2 shows that the total phenolic contents (TPC) were comparable between the Makapuno and mature coconut in both meat and water. The highest TPC was found in the meat and water of young coconuts (301.93 μg/g FW and 150.34 ± 16.23 μg/mL, respectively). This result is similar to the previous reports where a decrease in TPC was observed with the increase in maturity of coconuts [40,41]. Phenolic compounds such as quercetin, rutin, and catechin are important phytochemicals present in different plant species. Further studies are required to identify major phenolic compounds in Makapuno.

Approximately 80% of saturated fatty acid in Makapuno meat was medium-chain saturated fatty acids (C6–C12), which are a more rapid and direct source of energy compared to long-chain fatty acid [35]. Medium-chain fatty acid has been suggested to have potential in the treatment of metabolic disorders such as diabetes, obesity, and cardiac disease [36,37,38].

Experimentelle Laborstudie (In-vitro-Studie)

DOI: 10.3390/foods11233912

Study: weak evidence

Phonphoem W, Sinthuvanich C et al. Nutritional profiles, phytochemical analysis, antioxidant activity and dna damage protection of makapuno derived from thai aromatic coconut. Foods. 2022;11(23):3912.

10.*

Total phenols ranged from 127(Fritz) to241(Padre)mg gallic acid equivalents/100g of fresh weight.

Experimentelle Laborstudie

DOI: 10.1021/jf0603937

Study: weak evidence

Milbury PE, Chen CY et al. Determination of flavonoids and phenolics and their distribution in almonds. J Agric Food Chem. 2006;54(14):5027–5033.

11.*

The antioxidant substances produced by lactic acid bacteria (LAB), fermentation may be exopolysaccharides, antioxidant peptides, and isoflavone aglycones. Soymilk yogurt can be used as a functional food useful for various diseases related to oxidation.

However, excessive ROS oxidizes important biological components such as DNA, lipids, and proteins. Such oxidative damage is closely involved in the acceleration of senescence and the development of various diseases including lifestyle diseases such as cancer [2], diabetes [3], hypertension [4], and arteriosclerosis [5].

Lactic acid bacteria (LAB) are common microbes used as probiotics, which show 72 numerous beneficial effects such as managing lactose intolerance [6], lowering 73 cholesterol [7], improving immune function [8], preventing colon cancer [9], inhibiting 74 the adherence of some pathogens [10-12], and biosorption of heavy metals [13, 14]. 75 LAB also have antioxidants on their cell surface and produce antioxidant substances 76 such as peptides, L-3-(4-hydroxyphenyl) lactic acid (HPLA), L-indole-3-lactic acid 77 (ILA), and exopolysaccharides (EPSs) [15-17].

Experimentelle Laborstudie (in-vitro)

DOI: 10.12938/bmfh.18-017

Study: weak evidence

Yamamoto N, Shoji M et al. Antioxidant capacity of soymilk yogurt and exopolysaccharides produced by lactic acid bacteria. Biosci Microbiota Food Health. 2019;38(3):97–104.

12.*

Probiotics are “live microorganisms which, when administered in adequate amounts, confer a health benefit on the host” (Hill et al., 2014). Health benefits of probiotic capsules are reported in several randomized controlled trials (RCTs) and meta-analysis (Hu et al., 2017; Wang et al., 2017; Yao et al., 2017). Probiotic bacteria, especially Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Lactobacillus casei, and/or Lactobacillus rhamnosus are also used in the dairy industry to produce probiotic yogurt (Barengolts, 2016; Mozaffarian, 2016; Pei et al., 2017). Yogurt, as a non-pharmacological food component, provides various non-pathogenic microorganisms such as Streptococcus thermophilus and Lactobacillus Bulgaricus (Pei et al., 2017). Also, probiotic and conventional yogurt consumption has been associated with cardiometabolic benefits, as well as ameliorative effects on obesity, diabetes, and biomarkers of chronic diseases, including oxidative stress and inflammation (

In conclusion, daily consumption of probiotic yogurt (at least one serving) seems to be a good strategy for the prevention of inflammation in overweight people.

Systematisches Review und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien (RCTs)

DOI: 10.1016/j.obmed.2020.100221

Study: strong evidence

Mousavi SN, Saboori S et al. Effect of daily probiotic yogurt consumption on inflammation: A systematic review and meta-analysis of randomized Controlled Clinical trials. Obesity Medicine. 2020;18:100221.

13.*

Lifestyle management remains the foundation for the prevention of cardiovascular disease (CVD)

the potential for improvement in LDL cholesterol through diet is also substantial, as demonstrated by studies combining several foods, e.g. the Portfolio diet, which emphasizes nuts, plant protein, plant sterols, and soluble fiber.

Thus, we considered the overall evidence for probiotics and prebiotics as low for a small to moderate effect on LDL cholesterol. F

In conclusion, several foods can distinctly modify LDL cholesterol levels. This updated summary of the accumulated evidence may help inform clinicians and future guidelines for dyslipidemia and CVD prevention.

Systematisches Review von systematischen Reviews und Meta-Analysen von RCTs (Umbrella Review)

DOI: 10.1016/j.numecd.2020.12.032

Study: strong evidence

Schoeneck M, Iggman D. The effects of foods on LDL cholesterol levels: A systematic review of the accumulated evidence from systematic reviews and meta-analyses of randomized controlled trials. Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases. 2021;31(5):1325–1338.

14.*

 Cholesterol-rich LDL is a major cause of atherosclerosis because it delivers its cholesterol load to the arterial wall and causes obstruction and inflammation. Nonetheless, coconut oil has been accorded much attention in the popular media as a potentially beneficial food product. In fact, a survey in 2016 found that 72% of Americans viewed coconut oil as a healthy food.2 This represents a remarkable success in marketing by the coconut oil and related industries calling coconut oil a natural, healthful product, despite its known action to increase LDL cholesterol, an established cause of atherosclerosis and cardiovascular events.

Lauric acid is often classified as a medium-chain fatty acid, lumped with shorter chain fatty acids that have 6, 8, or 10 carbons.6 However, lauric acid, with its 12-carbon atoms, acts biologically like a long-chain fatty acid absorbed by packaging into chylomicrons. This mechanism increases LDL cholesterol. True medium-chain fatty acids are absorbed directly into the portal circulation and do not affect LDL cholesterol. Coconut oil is not an oil that acts as if its main components are mediumchain fatty acids. Coconut oil has approximately 13% true medium-chain fatty acids having 6, 8, or 10 carbon atoms. Thus, classifying lauric acid as a mediumchain fatty acid is a misnomer, going against its biological action as a long-chain fatty acid.

Editorial / wissenschaftlicher Kommentar

DOI: 10.1161/CIRCULATIONAHA.119.044687

Study: weak evidence

Sacks FM. Coconut oil and heart health: fact or fiction? Circulation. 2020;141(10):815–817.

15.*

Figure 1. Flow chart of the plant-based yogurt-like production including the biotechnological options proposed by the recent scientific literature.

Narratives Review

DOI: 10.3390/foods10020316

Study: weak evidence

Montemurro M, Pontonio E et al. Plant-based alternatives to yogurt: state-of-the-art and perspectives of new biotechnological challenges. Foods. 2021;10(2):316.

16.●

Die Kokosnuss wächst auf Palmen in warmen tropischen Ländern, ihr Genuss lässt uns an Karibik denken. Natives, nicht raffiniertes Kokosöl wird als „Superfood“ verkauft, die Nachweise dazu fehlen allerdings. Kokosöl ist keine umweltfreundliche Alternative zu Palmöl!

Kokosöl und -fett
Kokosöl und -fett
© DIE UMWELTBERATUNG
Kokosfett oder Kokosnussöl kommt aufgrund seiner Hitzestabilität oft beim Braten zum Einsatz. Es wird aus dem Fruchtfleisch der Kokospalme gewonnen und chemisch behandelt, also raffiniert, gebleicht und desodoriert.

Kein Beweis für gesundheitsfördernde Wirkung
Sogenanntes natives Kokosöl hingegen wird nicht raffiniert, nicht chemisch behandelt und oft als besonders gesundheitsfördernd beworben. Doch für diese positive Wirkung auf die Gesundheit fehlen die Studien. Fest steht, dass Kokosöl einen hohen Anteil von gesättigten Fettsäuren enthält, und diese können nachweislich schlechte LDL-Cholesterinwerte erhöhen - also keine Spur von gesund!

Wirklich gesund sind andere Öle
Für exotische Gerichte darf das Kokosöl in Bio-Qualität mit seinem süsslichen Geschmack gelegentlich auf den Teller. Für das tägliche Kochen empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG aber anderes Öl aus Bio-Landbau, etwa heimisches Rapsöl oder Olivenöl. Diese haben einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit, wie zahlreiche Studien belegen. Und sie punkten auch ökologisch gegenüber Kokosöl, weil die Transportwege kürzer sind.

Weniger Ertrag auf Kosten des Regenwalds
Aufgrund des Protests der Konsument*innen sind viele Produkte palmölfrei, einige davon mit Kokosöl produziert. Ein Schutz des Regenwalds ist damit aber nicht gesichert, denn auch Kokospalmen wachsen in tropischen Gebieten wie Indonesien und auf den Philippinen. Bisher wurden sie oft in kleinbäuerlichen Strukturen kultiviert, die hohe Nachfrage führt wieder zu Monokultur. Bei den Erträgen kann die Kokospalme nicht mit der Ölpalme mithalten welche fast den siebenfachen Ertrag auf gleicher Fläche liefert.

Website

Die Umweltberatung Wien. Kokosöl - Fluch oder Segen der Karibik. 2026.

17.*

A common concern of food allergic patients (especially those allergic to nuts) is whether they can
safely consume coconut products. Despite coconut allergy being rare, there is a misconception that
if a patient is allergic to nuts, they are at high risk of experiencing allergic reactions to coconut; as a
consequence, nut-allergic patients are not uncommonly advised to avoid coconut.
Coconut (Cocos nucifera) is a fruit (not a nut) that belongs to the Aracaceae (palms) plant family.
The term is derived from the 16th-century Portuguese and Spanish word ‘coco’ meaning ‘head’ or
‘skull’. The oil and milk derived from coconut are commonly used in cooking and frying, as well as in
soaps, cosmetics and other skin care products.

Fallbericht (Case Report)

DOI: 10.3390/children4100085

Study: weak evidence

Anagnostou K. Coconut allergy revisited. Children. 2017;4(10):85.

18.*

On top of that, it is estimated
that the global food production is currently responsible
for 26% of all annual greenhouse gas emissions (GHGE; Poore and
Nemecek 2018). One of the major drivers of greenhouse gasses in
the food production is dairy products (Mun˜ oz, Mila` I Canals and
Fern´andez-Alba 2010;Meier and Christen 2013).

Experimentelle Laborstudie

DOI: 10.1093/femsle/fnab093

Study: weak evidence

Madsen SK, Priess C et al. Development of a yoghurt alternative, based on plant-adapted lactic acid bacteria, soy drink and the liquid fraction of brewers’ spent grain. FEMS Microbiology Letters. 2021;368(15):fnab093.

19.●

Website

Carboncloud: Coconut Yoghurt. Rolled oats. 2026.

20.*

Oats,rolledorflakedgrains 1998 245 173 2416

Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577-1600.

21.●

Joghurt (Bio), natur, Kunststoffbecher papierummantelt  1,9 7 Joghurt-Ersatz, Soja, Kunststoffbecher papierummantelt  0,6 

Website

Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

22.*

Today’s food supply chain creates ~13.7 billion
metric tons of carbon dioxide equivalents (CO2eq),
26% of anthropogenic GHG emissions. A further
2.8 billion metric tons of CO2eq (5%) are caused
by nonfood agriculture and other drivers of deforestation
(17). Food production creates ~32%
of global terrestrial acidification and ~78% of
eutrophication. These emissions can fundamentally
alter the species composition of natural
ecosystems, reducing biodiversity and ecological
resilience (19). The farm stage dominates, representing
61% of food’s GHG emissions (81%
including deforestation), 79% of acidification,
and 95% of eutrophication (table S17).

Meta-Analyse

DOI: 10.1126/science.aaq0216

Poore J, Nemecek T. Reducing Food’s Environmental Impacts through Producers and Consumers. Science. 2018;360(6392):987–992.

23.*

The CO2 concentration of the atmosphere has increased by almost 30% since 1800. This increase is due largely to two factors: the combustion of fossil fuel and deforestation to create croplands and pastures. Deforestation results in a net flux of carbon to the atmosphere because forests contain 20–50 times more carbon per unit area than agricultural lands. In recent decades, the tropics have been the primary region of deforestation. The annual rate of CO2 released due to tropical deforestation during the early 1990s has been estimated at between 1.2 and 2.3 gigatons C. The range represents uncertainties about both the rates of deforestation and the amounts of carbon stored in different types of tropical forests at the time of cutting. An evaluation of the role of tropical regions in the global carbon budget must include both the carbon flux to the atmosphere due to deforestation and carbon accumulation, if any, in intact forests. In the early 1990s, the release of CO2 from tropical deforestation appears to have been mostly offset by CO2 uptake occurring elsewhere in the tropics, according to an analysis of recent trends in the atmospheric concentrations of O2 and N2. Interannual variations in climate and/or CO2 fertilization may have been responsible for the CO2 uptake in intact forests. These mechanisms are consistent with site-specific measurements of net carbon fluxes between tropical forests and the atmosphere, and with regional and global simulations using process-based biogeochemistry models.

Narratives Review

DOI: 10.1146/annurev.energy.21.1.293

Melillo JM, Houghton RA et al. Tropical Deforestation and the global carbon budget. Annu. Rev. Energy Environ. 1996;21:293-310.

24.●

Website

ÖNWT. Kokos natur (ÖNWT 2.0 H11Q800) Firma: Alnatura vegane Joghurtalternative auf Basis von Kokosmilch.

25.*

Most studies discovered an association with increased risk of CVD
and long-chain saturated fatty acid intake, as well as a neutral (potentially beneficial) association
with short- and medium-chain saturated fatty acids. Isocaloric substitutions were associated with a
higher risk for CVD when saturated fats were replaced with refined carbohydrates and protein from
meat, but a reduced or neutral impact when relaced with plant-based protein, unsaturated fat, or
complex carbohydrates.

Systematisches Review

DOI: 10.3390/nu15010030

Study: strong evidence

Perna M, Hewlings S. Saturated fatty acid chain length and risk of cardiovascular disease: a systematic review. Nutrients. 2022;15(1):30.

26.●

Coconut palms grow between 23° north and 23° south of the equator. If the tree survives oitside this limit it souesnt produve fruit. Coconut palms flourish in sandy soil that is aerted and well drained. They do best in temperature between 27°C and 30 °, and altough they tolerate salt water, they do require fresh groundwater and humid environment.
Indonesia is the world's largest producer of coconuts, with the Philippines coming in a close second. India is number tree in production. These tree countries acount for about 70 % of the world's total production of coconuts. Brazil, Sri Lanka and Vietnam follow as forth, fifth and sixth..

It would be dificult to find a coconut product made in Thailand that wasn't picked by a monkey..A trained male macaque can pick 1600 coconuts a day.. human production of eighty coconuts per day

Coconut is considered to be so important to the current weill-being of people of Sri lanka that the minister of coconut has been a cabinet level position since 1976.

about 17 billion coconuts are harvested worldwide, which translate to more than 80 million people earning their livelihoods whrough the growing and processing of coconut. . Of the just 110 million people in the Phiippines there are 1.5 million coconut farmers and more than 24 million other people involved in coconut growing or processing.

The maximum age of a coconut palm is one hundred years to two hundred years. In its most productive years, between fifteen and thirty, a tall coconut annually produces one hundred nuts.
More than 10 million smallholder and sharecropper families with frms of less than 4 hectares grow about 95 per cent of the worldwide coonut crop. About 70 per cent of the tottal production is consumed domestically.
About 17 billion coconuts are harvested worldwide, which traslates to more than 80 million people earning their livelihoods through the growing and processing of coconut. 
It is not only human who are trained to harvest coconuts, a dangerous high-wire task. Many consumers of thai coconuts would be surprised to leanr that their coconuts had been harveste d by pigtailed macaques. 
A trained male macaque can pick 1600 coconuts a day,... Comparing that to human production of eighty coconuts per day ,even eliminateing costs for workers'pay and benefits, it is 

Book: moderate evidence

Newman M, Kirker CL. Coconut: a global history. Reaktion Books; 2022. 173 S.

27.●

the coconut palms may occupy less than 30-40% of the available air space between canopy and ground during the major part of their life span 
..mature coconut plantations, significant quanities of light, water and nutrients may not be captured by the palm and therefore can be utilized by intercrops without reducing main crop yield
coconut is one of the most amenable crops for organic farming, and a number of agro-techniques are available for oranic cultivation. Recycling waste biomass available in coconut plantation, cultivation of N-fixing leguminous green manure crops, biofertilizers and biopesticides are vital inputs in organic c...

Book: moderate evidence

Krishnakumar V, Thampan PK et al. The coconut palm (Cocos nucifera L.) - research and development perspectives. Springer; 2019. 850 S.

28.*

Comprehensive analysis reveals coconut milk’s total carbon footprint ranges from 1.1 to 2.5 kg CO2-eq per liter, representing 50–75% lower emissions than dairy milk across comparable production systems.

Narratives Review

DOI: 10.1007/s44187-025-00707-w

Darsana K, Bashir O et al. Coconut milk as a plant-based dairy alternative: developmental trends and assessing carbon footprint impact. Discov Food. 2026;6(1):25.

29.●

Website

PETA Asia. PETA Investigation: No Monkey Is Safe in the Thai Coconut Industry. [zitiert 6. Oktober 2026].

30.*

Figure 1: HPLC chromatogram of the phenolic extracts of DCM (1) gallic acid, (2) chlorogenic acid, (3) parahydroxybenzoic acid, (4) caffeic acid, (5) vanillic acid, (6) syringic acid, and (7) ferulic acid.

Although few studies have reported the chemical and nutritional information of coconut milk, the chemical and nutritional properties of different coconut milk preparations have not been compared, and detailed studies on the protective effect of coconut milk antioxidants on oxidative stress-induced macromolecular damage have not been reported to the best of our knowledge. Harmful features of oxidative stress arise when oxidative forces exceed the antioxidant defense systems in biological systems. Oxidative stress is well known to be closely related to cancer, atherosclerosis, hypertension and diabetes mellitus. Phenolic antioxidants are well known to confer protection against oxidative damage in biological systems. In addition to interacting with reactive oxygen species (ROS) and neutralizing them, polyphenols inhibit the enzymes that are involved in the production of inflammation mediators, preventing inflammation and carcinogenesis induced by inflammation.

Experimentelle Laborstudie

DOI: 10.1155/2020/3489605

Study: weak evidence

Karunasiri AN, Gunawardane M et al. Antioxidant and Nutritional Properties of Domestic and Commercial Coconut Milk Preparations. International Journal of Food Science. 2020;2020:3489605.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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