FacebookTwitterGoogle
Diet-Health.info Stiftung G+E, Gesundheit und Ernährung Themen-Bereiche Diet-Health.info Stiftung G+E, Gesundheit und Ernährung Themen-Bereiche Diet-Health.info Stiftung G+E Themen-Bereiche

Grapefruit, roh, jede Farbe/Herkunft

Grapefruits können zu schwerwiegenden Wechselwirkungen mit gewissen Medikamenten führen. Bitte Text klicken. Pektin und Antioxidantien verhelfen zu Gesundheit.

Grapefruits wie auch andere Zitrusfrüchte enthalten antioxidative Substanzen, sogenannte Radikalfänger und den Ballaststoff Pektin. Die Grapefruit hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern beugt auch auch Diabetes mellitus vor. Bitte beachten Sie die unten beschriebenen Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Grapefruit (Citrus × aurantium bzw. Citrus paradisi), selten auch Grapefrucht, Paradiesapfel oder Pampelmuse genannt, ist die Frucht des Grapefruitbaumes, einer Zitruspflanze, die ein subtropischer Baum aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) ist. Sie ist eine Kreuzung, die aus der Orange (Citrus × sinensis) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden ist"

Grapefruitsorten:

"Die verschiedenen Sorten der Grapefruit unterteilen sich in zwei Hauptgruppen: Die weißen Grapefruits, welche gelbes Fruchtfleisch haben, und die roten, deren Sorte amerikanische Ruby 1929 mit roséfarbenem Fruchtfleisch patentiert wurde. Ausgehend davon wurden weitere rotfleischige Selektionen, zumeist in Texas, ausgewählt. Dabei haben die Selektionen Rio Red, Star Ruby und Flame die höchsten Marktanteile und die am tiefsten rote Fruchtfleischfärbung. Es gibt Sorten mit zahlreichen Samen, aber auch Selektionen fast völlig ohne Samen."

Kreuzungen und Herkunft:

"Die unter dem Handelsnamen Sweetie angebotene Frucht mit dem korrekten Sortenname Oroblanco (es: Weißgold) ist eine Kreuzung zwischen Citrus maxima ‘Siamese Sweet’ und Citrus paradisi Marsh H4 und entstand 1958 in Kalifornien. Außerdem gibt es Minneola, eine Kreuzung aus Mandarine und Grapefruit."

"...Man nimmt an, dass die Grapefruit um 1750 aus einer spontanen Kreuzung zwischen der Pampelmuse und der Orange auf Barbados entstanden ist."

Wechselwirkungen mit Medikamenten:

Bei Medikamenteinnahme kann die Grapefruit schwerwiegende Wechselwirkungen erzeugen!:

"Besonders die in der Grapefruit enthaltenen Stoffe Naringenin und Bergamottin, die das Cytochrom P450 1A2 in der Leber hemmen, bzw. Naringin, welches das CYP3A4 hemmt, verzögern durch diese Hemmung die Metabolisierung verschiedener Stoffe. Dadurch wird auch die Wirkung und Wirkdauer verschiedener Drogen und Arzneien deutlich beeinflusst, so zum Beispiel die von Cyclosporin A, Dextromethorphan, Estradiol, Felodipin, Ivabradin, Koffein, Midazolam, Nifedipin, Simvastatin, Tacrolimus, Terfenadin, Verapamil.

Naringin, das Glykosid des Naringenins, ist für eine weitere wichtige Wechselwirkung der Grapefruit verantwortlich. Naringin hemmt die Funktion des Anion-Transportpeptids OATP1A2 im Darm. Arzneistoffe, die hauptsächlich über diesen Transporter vom Darm in den Körper aufgenommen werden, gelangen nur noch in stark verminderter Menge zu etwa 50 % ins Blut, wodurch die gewünschte Konzentration nicht erreicht wird. Bislang konnte eine reduzierte Bioverfügbarkeit für verschiedene Stoffe nachgewiesen werden, darunter Atenolol, Celiprolol, Ciclosporin, Ciprofloxacin, Etoposid, Fexofenadin, Itraconazol, Levofloxacin, Quetiapin, Talinolol.

Auch bei folgenden Arzneistoffe können Wechselwirkungen mit Grapefruitsaft auftreten: Atorvastatin, Bexaroten, Budesonid, Buspiron, Cisaprid, Cyclophosphamid, Darifenacin, Dasatinib, Felodipin, Fentanyl, Gallopamil, Ifosfamid, Lovastatin, Nifedipin, Nisoldipin, Pimozid, Quetiapin, Sildenafil, Simvastatin, Sirolimus, Tacrolimus, Tadalafil, Terfenadin, Vardenafil, Verapamil und Zolpidem."