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Tomate, rot, reif, roh

Das Fruchtfleisch der rohen, reifen, roten Tomate verwendet man in der kalten und warmen Küche oder verarbeitet sie zu Tomatensaft, -ketchup, -mark, und –sauce.

Die reifen, roten Tomaten sind in rohem Zustand unbedenklich geniessbar. Unreifere Früchte können allerdings den Wirkstoff Tomatidin enthalten, welcher durch Verzehr in ausreichenden Mengen zu Beschwerden, beispielsweise Brechreiz, führen kann. In Puncto Verwendungsmöglichkeiten übertrifft die Tomate wahrscheinlich die meisten anderen Früchte oder Gemüse, doch lesen Sie selbst.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Tomate (Solanum lycopersicum), in Österreich ... sowie in Südtirol Paradeiser (seltener Paradeisapfel oder Paradiesapfel) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). ... Umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, als Tomate bezeichnet. ...

Tomatenpflanzen sind krautige, einjährige, zweijährige oder gelegentlich auch ausdauernde Pflanzen, die zunächst aufrecht, später aber niederliegend und kriechend wachsen. ...

Die Früchte ... messen meist 1,5 bis 2,5 cm im Durchmesser, können aber bei kultivierten Pflanzen auch bis zu 10 cm groß werden. Meist sind sie kugelförmig und zweikammerig, können aber in Form und Kammeranzahl stark variieren. Sie reifen zu einem kräftigen Rot, Gelb oder Dunkelorange ab, sind zunächst behaart, bei Reife aber verkahlt. ...

Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Südamerika. ... Weltweit gibt es mehr als 3.100 Sorten....."

Inhaltsstoffe:

"Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95 %), außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. So finden sich neben den genannten Vitaminen in der Tomate Biotin, Folsäure, Niacin, Thiamin, Pantothensäure; Alpha- & Beta-Carotin, Kalium, Chlorogensäure, drei wertvolle Fruchtsäuren, Glykoalkaloide, Glykoproteine, Lignin, Lutein, Lycopin (nur in roten Tomaten), P-Kumarin, 10 Spurenelemente (Chrom), vor allem Silizium; Tyramin, Zeaxanthin....In der Tomatenhaut befinden sich besonders viele Wirkstoffe (Flavonoide). Das Carotinoid Lycopin gibt der Tomate die rote Farbe“,so z.B.“ das Lycopin, ein Carotinoid, das antioxidativ wirkt und so die Immunabwehr stärken und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken soll."

Verwendung:

Für kaum eine andere Frucht oder ein Gemüse gibt es so viele Verwendungsmöglichkeiten wie für Tomaten. Man verwendet sie sowohl  in der kalten als auch in der warmen Küche.

"Aus Tomaten wird in großen Mengen Tomatenmark hergestellt; ferner Tomatensaft, Tomatenschwamm und auch Tomatenketchup.

Obwohl die Tomate ein Lebensmittel ist, sind das Kraut, der Stielansatz, und der grüne Teil der Frucht durch das darin enthaltene Tomatidin (entspricht dem Solanin der Kartoffel) mäßig giftig. Der Verzehr des Krautes oder sehr unreifer Früchte kann Übelkeit und Erbrechen zur Folge haben. Allerdings gibt es auch Tomatensorten, die von Natur aus außen grün sind. ...Diese schwarzbraunen bis grünen Tomaten... sollen also nicht mehr Solanin enthalten als die roten Tomaten. ..."

Wissenswertes:

"Die Lagerung der Früchte geschieht am besten bei 13 bis 18 °C und bei einer relativen Luftfeuchte von 80 bis 95 %. Im Gegensatz zu Blattgemüse ist die Tomate bis zu 14 Tage haltbar. Dabei verliert sie kaum wichtige Inhaltsstoffe." Im Kühlschrank gelagert verliert die Tomate deutlich an Geschmack, Haltbarkeit und Inhaltsstoffen.

„Tomaten soll man, wenn möglich, immer getrennt von anderem Obst und Gemüse lagern. Sie scheiden während der Lagerung Ethen aus, das den Stoffwechsel benachbarter Früchte oder Gemüse beschleunigt, so dass diese schneller reifen und in der Folge auch schneller verderben."