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Basilikum, frisch

Frisches Basilikum hat einen aromatischen und leicht pfeffrigen Geschmack. Es findet nicht nur zum Würzen sondern auch als Heilpflanze Verwendung.
41/49/10  LA:ALA
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Frisches Basilikum findet in der Küche vor allem als Gewürzpflanze Verwendung. Zusammen mit Tomaten entfaltet er sein unvergleichliches Aroma. Es dient aber auch als Heilpflanze. Basilikum fördert nicht nur die Verdauung, sondern beruhigt auch die Nerven oder lindert Migräne.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Das Basilikum (Ocimum basilicum), auch Basilie, Basilienkraut oder Königskraut genannt, ist eine Gewürzpflanze aus der gleichnamigen Gattung Basilikum (Ocimum) der Familie der Lippenblütler."

Inhaltsstoffe:

"Gehalt und Zusammensetzung des ätherischen Öls sind je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt stark unterschiedlich. Der Gehalt schwankt zwischen 0,04 und 0,70 %, wobei das Deutsche Arzneibuch einen Mindestgehalt von 0,4 % vorschreibt (bezogen auf die Trockensubstanz). Die wichtigsten Bestandteile des ätherischen Öls sind dabei Linalool mit bis zu 85 % Anteil, Estragol mit bis zu 90 % und Eugenol mit bis zu 20 %. Weiterhin sind andere Monoterpene wie Ocimen und Cineol enthalten, Sesquiterpene und Phenylpropane. Außer ätherischem Öl sind noch Gerbstoffe, Flavonoide, Kaffeesäure und Äsculosid in nennenswerten Mengen enthalten.Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor dem im Basilikum enthaltenen Methyleugenol, das in hohen Dosen als krebserregend gilt."

Verwendung in der Küche:

"Die frischen wie die getrockneten Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Basilikum ist in der südeuropäischen, besonders der italienischen Küche eines der meist verwendeten Gewürze. Beim Trocknen ergeben sich allerdings Verluste des Aromas. Basilikum wird auch in der Fleischkonservenindustrie verwendet. Basilikummazerat und -destillat sind Bestandteil mancher Kräuterliköre. Das ätherische Öl wird in der Kosmetikindustrie für Duftmischungen eingesetzt.Das feine Aroma der Blätter passt hervorragend zu Tomaten. Basilikum ist fast immer Bestandteil des Pestos und oft Auflage für Pizza."

Verwendung in der Medizin:

"Die pharmazeutische Droge wird als Basilici herba (lat.: des Basilikums Kraut oder Pflanze) bezeichnet. Basilikum wird in der Volksmedizin, vor allem im mediterranen Raum, bei Appetitlosigkeit (Stomachikum), bei Blähungen und Völlegefühl (Karminativum) und seltener als Diuretikum, Laktagogum und bei Rachen-Entzündungen zum Gurgeln eingesetzt.

Das ätherische Öl besitzt anthelmintische (entwurmende) und antiphlogistische (entzündungshemmende) Eigenschaften und hemmt die Bildung von Magengeschwüren."

Herkunft und Verbreitungsgebiet:

"Die Herkunft des Basilikums ist heute nicht mehr feststellbar. Als Herkunftsgebiet wird Nordwest-Indien vermutet. In Vorderindien wurde Basilikum bereits rund 1000 v. Chr. als Gewürz-, Heil- und Zierpflanze kultiviert. Funde in Pyramiden belegen den Anbau in Ägypten bereits im Altertum."

"Das natürliche Verbreitungsgebiet des Basilikums umfasst das tropische Afrika und Asien."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 23 kcal1,2 %
Fett/Lipide 0,64 g0,9 %
davon gesättigte Fette 0,04 g0,2 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 2,6 g1,0 %
davon Zucker 0,3 g0,3 %
Ballaststoffe 1,6 g6,4 %
Proteine (Eiweiss) 3,2 g6,3 %
Kochsalz (Na:4,0 mg)10 mg0,4 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K 415 µg553,0 %
ElemMangan, Mn 1,1 mg57,0 %
ElemKupfer, Cu 0,38 mg39,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 68 µg34,0 %
VitVitamin A, als RAE 264 µg33,0 %
ElemEisen, Fe 3,2 mg23,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 18 mg23,0 %
ElemCalcium, Ca 177 mg22,0 %
ElemMagnesium, Mg 64 mg17,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,04 g16,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,32 g16,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,07 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,04 g16,0 %
Threonin (Thr, T) 0,1 g11,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,1 g8,0 %
Leucin (Leu, L) 0,19 g8,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,13 g8,0 %
Valin (Val, V) 0,13 g8,0 %
Lysin (Lys, K) 0,11 g6,0 %
Methionin (Met, M) 0,04 g4,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Calcium, Ca 177 mg22,0 %
Magnesium, Mg 64 mg17,0 %
Kalium, K 295 mg15,0 %
Phosphor, P 56 mg8,0 %
Natrium, Na 4 mg1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 1,1 mg57,0 %
Kupfer, Cu 0,38 mg39,0 %
Eisen, Fe 3,2 mg23,0 %
Zink, Zn 0,81 mg8,0 %
Selen, Se 0,3 µg1,0 %
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