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Cremiges Fully Raw Pad Thai mit fruchtiger Sesam-Sauce

Cremiges Fully Raw Pad Thai steht der traditionellen Variante geschmacklich in nichts nach. Die fruchtige Sesam-Sauce & passende Garnitur runden das Gericht ab.
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Vegane Rohkost

25min leicht
57/18/25  LA27:1ALA
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Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Standmixer oder Küchenmaschine (Kneten, Rühren etc.)
  • Küchenreibe (Raspel, Raffel)
  • Sparschäler, Schäler
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • pressen
  • pürieren
  • schälen
  • raspeln (raffeln)

Zubereitung

  1. Für das Raw Pad Thai
    Zucchini nach Entfernen der Enden zusammen mit Möhren (Karotten) und Rotkohl grob raspeln. Stielansatz, Samenscheidewände und Samen von Paprika sowie Jalapeño entfernen. Paprika in feine Streifen schneiden, Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden, Jalapeño sehr fein hacken.

  2. Alle Zutaten für das Raw Pad Thai in einer grossen Schüssel mischen und beiseitestellen. Als nächstes die fruchtige Sesam-Sauce zubereiten.

  3. Für die fruchtige Sesam-Sauce
    Apfel- und Orangensaft frisch pressen, Limette sowie Zitrone schälen und beide in Spalten schneiden, Ingwer in Stücke schneiden.

  4. Kristina Carrillo-Bucaram verwendet rohe, ungeschälte Sesamsamen. Nach Ihren Angeben lässt sich aus einer einzelnen Orange ca. 80 Milliliter Orangensaft und aus einem Apfel ca. 125 Milliliter Apfelsaft gewinnen. In Bezug auf Ingwer verwendet sie für eine Menge von 4 Portionen ein 2.5 Zentimeter langes Mittelstück, das in etwa 25-29 Gramm schwer ist.

  5. Alle Saucen-Zutaten im Standmixer glatt pürieren. Dafür den Mixer erst langsam und dann immer schneller laufen lassen. Auf der höchsten Stufe pürieren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Standmixer langsam auf die niedrigste Stufe zurück- und dann ausschalten. Die Sauce mithilfe des Teigschabers in die Schüssel mit den Pad-Thai-Zutaten geben und sorgfältig untermischen.

  6. Beim Erreichen einer glatten Masse gibt der Mixer ein gleichmässiges Geräusch von sich. Zwischendurch die Zutaten mit dem Stampfer nach unten drücken und von der Innenseite des Mixers lösen.

  7. Zum Servieren
    Koriander grob hacken, Minze, Frühlingszwiebeln und Pistazien bei Bedarf putzen und fein hacken. Raw Pad Thai auf einer Servierplatte anrichten und mit den vorher frisch gehackten Zutaten garnieren.

  8. Im Originalrezept kommt für das Garnieren "eine Handvoll Minze" für eine Menge von 4 Portionen zum Einsatz.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Buchcover: "The Fully Raw Diet - Der 21-Tage-Rohkost-Plan für Ihre Gesundheit" von K. C.-Bucaram
The Fully Raw Diet
Narayana Verlag GmbH /Unimedica Verlag , Kristina Carrillo-Bucaram
Weitere Bilder (11)
Bestellmöglichkeiten

Dass eine auf frischen, rohen Gemüse, Obst, Nüssen und Samen basierte Ernährung nicht nur gesund ist, sondern auch viel Spass macht zeigt "The Fully Raw Diet".

The Fully Raw Diet - Der 21-Tage-Rohkost-Plan für Ihre Gesundheit: Mit Menü- und Trainingsplänen, wertvollen Tipps und 75 Rezepten von Kristina Carrillo-Bucaram beinhaltet neben Rezepten auch Trainingspläne und ist für all diejenigen geeignet, die sich rohvegan und gesund ernähren möchten - sei es der Gesundheit wegen, um abzunehmen oder einfach energiegeladener zu sein.

Über die AutorinKristina Carrillo-Bucaram, Tochter eines Ecuadorianers und einer Libanesin, ist Mitbegründerin und Leiterin der Rawfully Organic-Cooperation in Houston, Texas. Mit 18 Jahren hörte sie auf, gegarte Lebensmittel zu essen. Sie litt damals unter Hypoglykämie und war häufig sehr krank. Durch die Ernährungsumstellung änderte sich ihr komplettes Leben. Seitdem ist sie bemüht, den fettarmen, veganen, rohköstlichen Lebensstil anderen Menschen näher zu bringen.

Inhalt des BuchesDas Buch ist in drei Teile untergliedert:

  • Erster Teil: Die 21-Tage-Diät
  • Zweiter Teil: Die Fully Raw Küche
  • Dritter Teil: Fitness und Sport

Erster Teil: Die 21-Tage DiätEnthalten sind Menüpläne, Tipps und Workouts. Zum Einstieg in die Fully Raw Diet sind hilfreiche Tipps, unter anderem zur Vorratshaltung, zusammengestellt. Man erhält Informationen über den Kaloriengehalt verschiedener Obst- und Gemüsesorten und zur fettarmen Rohkost. Die Autorin erklärt, wie sie gesundes Essen mit Bewegung kombiniert. So beinhaltet der Abschnitt 21-Tage-Diät, Woche für Woche für jeden Tag neben den Gerichten auch sportliche Übungen, wie Stretching, Kardio und Krafttraining. Tabellen zu beispielsweise Wassergehalt von Obst-und Gemüse, durchschnittliche Nährwerte sowie Auszüge aus der Geschichte der Autorin, runden dieses Kapitel ab.

Zweiter Teil: Die Fully Raw KücheHier sind Tipps zum Einkaufen, Lagerung, Auswahl der richtigen Küchenausstattung und Rezepte aufgeführt. Die Rezepte sind in 4 Kategorien untergliedert:

  • Säfte und Smoothies
  • Suppen, Dips & Dressings
  • Grandiose Mahlzeiten
  • Desserts

Inhalte:

  • Säfte und SmoothiesNeben den Rezepten wie The Glow Stick aus Möhren, Äpfeln, Orangen und Ingwer und dem Kokos-Bananen-Smoothie mit einer Prise Zimt sind zahlreiche Tabellen, Tipps und Informationen in diesem Abschnitt enthalten. So erfährt man den Unterschied zwischen Smoothies und Säften, erhält eine tabellarische Übersicht zu Rezepten aromatisierter Säfte und Beschreibungen beliebter Apfelsorten.
  • Suppen, Dips & DressingsDie Rezepte reichen von der Papaya-Tomaten-Suppe über das Orangen-Avocado-Koriander-Salsa zum Horapa-Brombeer-Basilikum-Dressing.
  • Grandiose MahlzeitenDieser Abschnitt beginnt mit dem Grundrezept zum Regenbogensalat gefolgt von der Tabelle mit den Möglichkeiten der Zusammenstellung des Regenbogensalates. Neben weiteren Salatrezepten sind internationale Gerichte, wie ein rohes veganes Chili, rohes Pad Thai, verschiedene roh-vegane Pasta-Rezepte und eine rohe Lasagne aufgeführt.
  • DessertsVon Eiscrems über Sorbets, Kuchen und Crèmes ist hier alles vertreten. Rezepte wie die Fully Raw Erdbeertorte, Happy Birthday Carrot Cake und Fully Raw Kirsch-Cobbler zeigen, dass man auf nichts verzichten muss.

Dritter Teil: Fitness und Sport

Die Autorin stellt für die Bereiche Stretching, Kardiotraining und Krafttraining jeweils ein paar einfache Übungen vor, die man problemlos zuhause, ohne weitere Gerätschaften, durchführen kann.

Das Buch schliesst mit dem Anhang zum Thema Rohe Ernährungswissenschaft ab. Tabellen zum Fett-, Proteingehalt sowie zu Vitaminen und Mineralstoffen verschiedener Obst- und Gemüsesorten, ermöglichen eine gezielte Auswahl der individuell erwünschten Zutaten.

GesamteindruckKristina Carrillo-Bucaram hat in The Fully Raw Diet (Die vollkommen rohe Ernährungsform) eine breite Vielfalt an roh-veganen Rezepten zusammengestellt, die von sehr leicht bis etwas schwieriger reichen. Die Autorin folgt mit ihren Rezepten dem von Dr. Douglas Graham entwickelten Grundsatz 80/10/10. Dies bedeutet 80% Kalorien von Kohlenhydraten (Minimum), 10% von Proteinen (Maximum) und 10% von Fett (Maximum). Für die aufgeführten Rezepte kommen ausschliesslich frische Früchte und Gemüse zum Einsatz - kleinere Mengen an Nüssen, Kernen und Samen sorgen für zusätzliche Proteine und Nährstoffe.

Die Autorin verzichtet dabei auf jegliche Art verarbeiteter Lebensmittel, Konserven und Öle. Durch die Aufnahme genügender Mengen an Obst und somit Kalorien, kann man die notwendige Sättigung erreichen, ohne Hunger zu bekommen und auf Junk-Food zurückgreifen zu müssen. Die meisten der im Buch erwähnten spezielleren Zutaten, wie Carobpulver, sind in gängigen Naturkostläden erhältlich. Sie können sie aber auch im Online-Shop über Unimedica beziehen. Dort finden Sie auch seltene Produkte wie Sacha inchi. Das Einbeziehen der sportlichen Übungen rundet den Rohkostplan für Ihre Gesundheit ab. Schön wäre die Angabe von Zubereitungszeiten, insbesondere für Rezepte mit Einweichzeiten, um die Küchenplanung zu erleichtern.

Insgesamt ein sehr schönes Buch mit umfangreichen Tipps, Tabellen und sehr vielfältigen, kreativen Rezepten. Das Buch ist sowohl für den erfahrenen Rohköstler, als auch für den Einsteiger in die Welt der Rohkost geeignet und vermag sicherlich den ein oder anderen Nicht-Rohköstler zu verblüffen.
Erhältlich bei Amazon.

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Portionsgrösse: Wir haben die von der Autorin auf 2 grosse Portionen festgelegte Menge auf 4 erhöht. Sollten Sie oder Ihre Gäste einen besonders grossen Hunger dabeihaben, können Sie dies berücksichtigen. Da eigentlich alle Zutaten kühlschranktauglich sind, lassen sich Überreste auch am nachfolgenden Tag verzehren.

Sesam: Der Sesam (Sesamum indicum) ist eine zu der Familie der Sesamgewächse zählende einjährige, krautige Pflanzenart. Die ursprünglich in gewissen Teilen Indiens und Afrikas heimische Kultur- und Ölpflanze baut man heute weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten an. Der dort kultivierte Sesam stammt von Wildpflanzen aus Südasien ab, die man bis zum dritten Jahrtausends vor Christus archäologisch nachweisen konnte. Bei Sesam lassen sich Samen, Öl und Wurzeln für therapeutische und kulinarische Zwecke einsetzen. Je nach Sorte enthalten die Fruchtkapseln schwarze, braune oder weisse Samen, wobei schwarze Sesamkörner geschmacklich aromatischer als weisse Sesamkörner gelten. Besonders erwähnenswert ist der hohe Kalzium- und Selengehalt der Sesamkörner. Neben der Tatsache, dass Sesam zu den selenreichsten Lebensmitteln zählt, ist es auch ein starkes und deshalb deklarationspflichtiges Allergen.

Mungbohnensprossen: Bei Mungobohnensprossen handelt es sich um gekeimte Mungbohnen, die sich gut roh verzehren, oder aber in der Pfanne zubereiten lassen. Die aus Indien stammende und zu den Schmetterlingsblütlern (Faboideae) gehörende Pflanzenart ist verwandt mit der Sojabohne. Fälschlicherweise verkauft man Mungbohnensprossen oft unter dem Namen "Sojasprossen", auch wenn sie keine sind. Da Mungbohnen im Gegensatz zu anderen Bohnen, wie beispielsweise der Gartenbohne, kein Phasin enthalten, lassen sie sich problemlos roh verzehren. Des Weiteren besitzen sie keine vom Menschen nicht verdaubaren Dreifachzucker, weshalb ihr Verzehr keine Blähungen verursacht. Der mild-süssliche Geschmack von Mungbohnensprossen ermöglicht einen vielfältigen Einsatz, sei es als Zutat in Salaten, Suppen, oder aber als klassisches Wok-Gemüse. Da sich reife Samen der Mungbohne (Vigna radiata) leicht keimen lassen, empfehlen wir Ihnen die Sprossen selber zu ziehen. Eine Anleitung dazu finden Sie unter der dazugehörigen Zutat.

Pat Thai: Beim Pat Thai, auch Pad Thai genannt, handelt es sich um ein traditionelles thailändisches Nudelgericht. Es gibt mehrere Varianten, jedoch kann man sie grob in eine trocken und leichte Variante (traditionell) und eine verwestlichte, in rotem Öl gebratene, Variante unterteilen. Die eigentliche, nicht vegane Zusammensetzung der traditionellen Variante besteht aus Reisnudeln, verquirlten Eiern, Tamarindenpaste, Knoblauch, Fischsauce, Chilipulver, Bohnensprossen, getrockneten Krabben, Tofu und je nach Wahl Meeresfrüchten oder Fleisch. Es folgt eine Garnitur aus Erdnüssen, Korianderblättern, Limetten und Frühlingszwiebeln. Der Geschmack des Gerichtes lässt sich nach dem Servieren durch verschiedene Gewürze, vornehmlich Chilipulver oder Fischsauce, anpassen.
Während des zweiten Weltkrieges hatte der damals von 1948-1957 amtierende thailändische Ministerpräsident Pat Thai sogar zu einem Nationalgericht erklärt. Dies aber vor allem aus wirtschaftlicher Sicht, nämlich um eine Verringerung des Reiskonsums zu bewirken.

Tipps

Unbehandelte Zutaten verwenden: Bei der Verwendung unbehandelter Gemüse und Früchte, wie dies bei der Autorin der Fall ist, können Sie die Zutaten mitsamt der Schale zubereiten. Ein gutes Beispiel sind Karotten. Bei ihr handelt es sich eigentlich um die "Wurzel" der Pflanze, die deren Reservestoffe speichert. Karotten haben den höchsten bekannten Carotingehalt aller Gemüsesorten, die auch einen Teil zur orange-rötlich bis gelben Färbung beisteuern. Die höchste Konzentration der Inhaltsstoffe befindet sich allerdings in der Rinde, die durch Schälprozesse verloren geht.

Alternative Zubereitung

Koriander: Einige Menschen reagieren auf sein intensives, leicht seifiges Aroma mit Abneigung bis hin zu Übelkeit. Laut Statistik in der Schweiz reagieren gar 15 % aller Allergiker empfindlich auf Koriander. In diesen Fällen lassen Sie diese Zutat einfach weg. Eine ähnlich schmeckende Alternative gibt es nicht. Glattblättrige Petersilie, die zwar ähnlich aussieht, hat einen ganz anderen Geschmack.