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Epazote, roh (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Epazote in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

89%Wasser 90Makronährstoff Kohlenhydrate 89.75%/04Makronährstoff Proteine 3.98%/06Makronährstoff Fette 6.27% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, <0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Epazote (Dysphania ambrosioides), auch Mexikanischer Drüsengänsefuss genannt, besitzt roh einen einzigartigen Duft und Geschmack und ist aus der südamerikanischen Küche und Heilkunde kaum wegzudenken. Getrocknet ist die Pflanze auch in Bio-Qualität erhältlich.

Verwendung in der Küche

Epazote, auch bekannt als Mexikanischer Drüsengänsefuss, ist ein Kraut aus dem tropischen Amerika, das ursprünglich als Wurmmittel diente. Das Heilkraut fand als Gewürzkraut einen Weg in die Küche - in erster Linie in Mexiko und Guetemala. Ausserhalb dieser Länder ist Epazote wenig bekannt.1

Das Kraut verströmt einen gewöhnungsbedürftigen Duft, den viele mit Terpentin (Harz) oder Kreosot (Teeröl) vergleichen. Auch der Epazote-Geschmack ist einzigartig und nichts für jeden. Roh besitzt Epazote einen leicht scharfen Geschmack mit einer harzig-ätherischen bis zitronig-erfrischenden Note. Geschmacklich erinnert es an eine Mischung aus Oregano, Anis, Estragon, Grüne Minze und Zitrusfrüchten.

Epazote passt hervorragend zu schwarzen Bohnen, Pintobohnen, Kreuzkümmel, Knoblauch, Zwiebeln, Mais, Chipotle-Paprika und Kürbisblüten. Ein wenig Saft einer Zitrone oder Limette unterstreicht den Geschmack des Krauts. Zudem ergänzen sich frischer Blattkoriander und Epazote gut.

Vorzugsweise eignet sich das Würzkraut (Blätter und Stängel) frisch, da es bei der Trocknung seine aromatische Vielfalt verliert. Leider gibt es den Mexikanischen Drüsengänsefuss in Europa nur selten frisch und roh zu kaufen. Die Aromastoffe halten beim Erhitzen nicht lange, deshalb das Kraut gegen Ende des Garvorgangs zugeben. Für die meisten Gerichte sind 1-2 EL Epazote-Gewürz ausreichend. Zu viel überdeckt den Geschmack und kann auch gesundheitlich bedenklich sein (siehe Kapitel "Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen").

In der mexikanischen Küche ist Epazote ein unverzichtbarer Bestandteil traditioneller Chili-Saucen, Maisgerichte und Bohnengerichte. Frische oder getrocknete Epazoteblätter aromatisieren typische mexikanische Gerichte wie Enchiladas, Quesadillas (z.B. mit veganem Käse, Zucchiniblüten, sautierten Zwiebeln und Chili), Sopes, Mole de Olla, Tamales, Chilaquiles oder verschiedene Suppen (z.B. mit schwarzen Bohnen, Linsen oder Pilzen). Epazote stellt auch eine wichtige Zutat für die Herstellung der grünen Salsa für Chilaquiles dar (z.B. Salsa verde aus Spitzpaprikas und Tomatillos). Ausserdem bereichert das Kraut Kartoffeln oder gebratenen Reis geschmacklich.

Neben dem Einsatz als Gewürz oder Kraut dienen die Blätter zur Herstellung von Kräuter- oder Heiltee, bekannt als Mexikanischer Tee oder Jesuitentee. Auch die Epazote-Samen sind gekocht essbar. Vor dem Kochen empfiehlt sich ein Einweichen über Nacht in Wasser und gründliches Spülen, um möglichst viele Saponine zu entfernen.2

Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung kommen Epazote und sein Öl als natürliche Zusatzstoffe in der Lebensmittelverarbeitung zum Einsatz, um die Haltbarkeit zu verlängern und die sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln zu verbessern.7

Veganes Rezept für Rohkost-Salat mit Epazote

Zutaten (für 2 Personen): 2 Tomaten, 1 Gurke, 1 gelbe Gemüsepaprika, 1 Zwiebel, Saft einer Limette, 1 EL Rapsöl, 1 TL gehackter Epazote (getrocknet oder roh, am besten bio), etwas Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Tomaten, Gurke und Gemüsepaprika waschen, in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel schälen, grob hacken und zu den Gemüsewürfeln geben. Limettensaft, Öl und gehackten Epazote hinzufügen und gut umrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Den veganen Rohkost-Salat ca. 30 Min. im Kühlschrank ziehen lassen und anschliessend servieren.

Veganes Rezept für Bohnen-Suppe mit Epazote

Zutaten (für 2 Personen): 1 Tasse schwarze Bohnen, 2 grosse Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 2 TL gehackter Epazote (getrocknet oder roh, am besten bio), 1 Prise getrockneter Salbei, 1 Prise getrockneter Oregano, etwas Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Bohnen ca. eine Stunde in einem Topf voll mit siedendem Wasser kochen, bis sie weich sind. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zu den Bohnen ins Wasser geben und mitkochen, bis die Kartoffeln ebenfalls weich sind. Epazote, Salbei und Oregano hinzufügen und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die vegane Bohnen-Suppe bis zum Servieren noch ca. 15 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Teezubereitung

Zutaten (für 2 Tassen): 2 TL Epazote (getrocknet, am besten bio), 2 Tassen Wasser.

Zubereitung: Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Epazote hinzugeben. Hitze reduzieren und ca. 5-10 Min. ziehen lassen. Tee durch ein Sieb abseihen. Nach Belieben mit etwas Agavensirup süssen. Optional kann man auch etwas frischen Zitronensaft hinzufügen, um dem Epazote-Tee eine erfrischende Note zu verleihen.

Vegane Rezepte mit Epazote (roh) finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Bei Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa ist der Mexikanische Drüsengänsefuss nicht erhältlich. Auch in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt und Alnatura findet sich das Kraut nicht im Sortiment.

Generell ist es in Europa schwierig bis nahezu unmöglich, frischen Mexikanischen Drüsengänsefuss im Handel zu erwerben. Meist ist Epazote nur als getrocknetes Gewürz über Online-Shops erhältlich, teilweise auch in Bio-Qualität. Möglicherweise finden Sie das getrocknete Kraut in mexikanischen oder südamerikanischen Lebensmittelläden.

Wer frisches Epazote verwenden möchte, greift am besten auf den eigenen Anbau im Garten oder im Topf zurück (siehe Kapitel "Eigener Anbau").

Was ist eine gute Epazote-Alternative? Wer keinen Epazote findet, kann als Ersatz Koriander, Bohnenkraut, Mexikanischen Oregano und Zitronenverbene verwenden.

Die Verfügbarkeit von Epazote ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Zur Aufbewahrung von frischem Epazote stellen Sie die Stängel am besten in ein Glas mit Wasser. Getrockneter Epazote bleibt bei trockener und lichtgeschützter Lagerung mehrere Monate verwendbar.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Der Energiegehalt von Epazote (roh) ist mit 32 kcal/100g gering. Mit 0,52 g Fett pro 100 g ist das Kraut fettarm. Es enthält 0,33 g/100g Proteine und 7,4 g/100g Kohlenhydrate, davon 3,8 g Ballaststoffe.3

Frischer Epazote ist reich an Mangan. Der Gehalt von 3,1 mg/100g (155 % des Tagesbedarfs) ist vergleichbar mit demjenigen von rohen Weinblättern und Zitronenverbene.3

215 µg Folat stecken in 100 g rohem Mexikanischem Drüsengänsefuss, was ca. 108 % des Tagesbedarfs entspricht. Einen vergleichbaren Folatgehalt besitzen Roher Spinat und Wakame. Deutlich geringere Mengen finden sich in roher Petersilie und Dill (152 µg bzw. 150 µg pro 100 g). Besonders folatreich ist Hefeextrakt mit 3786 µg/100g.3

In 100 g rohem Epazote ist zudem 275 mg Calcium enthalten (34 % des Tagesbedarfs). Ähnliche Mengen enthalten Echter Salbei, Pfefferminze und Rosmarin. Deutlich mehr Calcium steckt in Fenchelsamen mit 1196 mg/100g.3

Die gesamten Inhaltsstoffe von Epazote (roh) , die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Die gesundheitlichen Effekte von Epazote sind auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückzuführen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Epazote enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:13,14

  • Isoprenoide: Monoterpene (Alpha-Terpinen, Gamma-Terpinen, Beta-Cymen, Ascaridol), Diterpenoide (Phytol), Sequiterpenoide (Caryophyllenoxid), Triterpene: Steroide (Stigmasterol, Beta-Sitosterol)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäure (Syringinsäure), Hydroxyzimtsäure (Rosmarinsäure), Flavonoide: Flavonole (Rutin, Quercetin, Kaempferol), Flavone (Chrysin, Luteolin), Flavanone (Hesperetin)
  • Weitere organische Verbindungen: Acetate (Linalylacetat)

Der Mexikanische Drüsengänsefuss (Dysphania ambrosioides) ist ein stark aromatisches Kraut, das eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften aufweist. Besonders bekannt ist die antiparasitäre Wirkung von Epazote gegen Darmparasiten wie Spulwürmer, Hakenwürmer, kleine Bandwürmer und den einzelligen Parasiten Entamoeba histolytica, der Amöbenruhr auslöst.1,4 Epazote wirkt auch antimikrobiell, antibakteriell, antimykotisch (gegen Pilze), insektizid (gegen Insekten), entzündungshemmend und antinozizeptiv (schmerzlindernd).1,4,5

Eine Studie aus dem Jahr 2018 wies zudem eine Aktivität gegen Leishmanien8 (Leishmania amazonensis; parasitäre Einzeller, die Leishmaniose verursachen) nach. Als verantwortlich gelten die bioaktiven Inhaltsstoffe Ascaridol, Carvacrol und Caryophyllenoxid.4 Darüber hinaus belegen weitere Untersuchungen die Wirksamkeit des ätherischen Öls von Dysphania ambrosioides gegen andere parasitäre Organismen, darunter Leishmania tropica, Trypanosoma cruzi (Erreger der Chagas-Krankheit) sowie pflanzenparasitäre Nematoden. Die Ergebnisse unterstreichen das breite antiparasitäre Potenzial der Pflanze.13

Zusätzlich kann das Kraut Krämpfe und asthmatische Beschwerden lindern und durch seine schleimlösenden Eigenschaften bei Katarrh (entzündliche Schleimhauterkrankung) helfen. Äusserlich ist es bei Fusspilz und Insektenstichen anwendbar.1

Mehrere wissenschaftliche Arbeiten belegen ausserdem eine antioxidative Aktivität sowie eine Antitumorwirkung des ätherischen Öls von Epazote.4,5,6,7,8

Die Verwendung als Breitspektrum-Wurmmittel ist besonders in der Tiermedizin weitverbreitet. Die Gewinnung des ätherischen Öls erfolgt sowohl aus Dysphania ambrosioides (ehemals Chenopodium ambrosioides) als auch aus Chenopodium ambrosioides var. anthelminticum, wobei letzteres einen höheren Gehalt des aktiven Bestandteils aufweist.1

Eine systematische Übersichtsarbeit der Jahre 2005–2025 ergab, dass die Metaboliten Luteolin und Rosmarinsäure aus Dysphania ambrosioides-Extrakten besonders vielversprechend für die Behandlung von gutartiger Prostatavergrösserung (engl. Benign prostatic hyperplasia, BPH) und Prostatitis (Entzündung der Prostata) sind. Sie wirken gleichzeitig auf mehrere Zielstrukturen, darunter androgene Rezeptoren und entzündungsrelevante Proteine wie Cyclooxygenase-2 (COX-2). Sie können dadurch Entzündungen, oxidative Schäden und den Muskeltonus der Prostata beeinflussen. Diese Eigenschaften machen sie zu natürlichen, sicheren und synergistischen Wirkstoffen, die eine ergänzende Therapie unterstützen könnten. Zukünftige Studien sollten diese Ergebnisse experimentell prüfen und ihre Pharmakokinetik sowie geeignete Darreichungsformen untersuchen.14

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Eine Überdosierung der Heilpflanze führt zu Schwindelgefühl, Erbrechen und Krämpfen und kann sogar tödlich enden. Rohe Blätter nur in geringen Mengen verzehren.1 Enthaltene ätherische Öle können Dermatitis oder andere allergische Reaktionen hervorrufen.1,5

Dysphania ambrosioides besitzt Verbindungen, die nachweislich die Mitochondrienfunktion beeinträchtigen. Die Toxizität des ätherischen Öls hängt mit den Hauptbestandteilen Ascaridol, Carvacrol und Caryophyllenoxid zusammen. In kleinen, überprüften Dosen zeigt das Öl eine sichere Anwendung.6

Eine Studie aus 2021 berichtete über eine gewisse zytotoxische Wirkung des ätherischen Öls von Dysphania ambrosioides auf normale menschliche Leberzellen, indem es die Apoptose dieser Zellen über den endogenen mitochondrialen Weg induziert. Aufgrund dieser toxischen Wirkung auf normale Zellen ist ein vorsichtiger Umgang mit dem Öl ratsam.7

Schwangere und stillende Frauen, Säuglinge unter drei Jahren und Personen, die an Leber- oder Nierenerkrankungen leiden, sollten auf den Verzehr von Epazote und die Anwendung des ätherischen Öls verzichten.1,6 Zudem sollten Behandlungen mit Epazote aufgrund der Giftigkeit besser nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden.

Volksmedizin - Naturheilkunde

Mexikanischer Drüsengänsefuss ist ein sehr altes und häufig eingesetztes Heilmittel für eine Vielzahl von Beschwerden.6 Seit Jahrhunderten verwenden die Ureinwohner Südamerikas das Kraut in der traditionellen Medizin.7 Auch in Mexiko und Mittelamerika ist die Anwendung seit Jahrhunderten bekannt, um parasitäre Würmer aus dem Körper zu vertreiben.2

In Lateinamerika findet Epazote ausserdem Anwendung bei der Behandlung von Krämpfen und Fieber, zur Linderung von Zahn- und Verdauungsbeschwerden sowie bei Hauterkrankungen wie Hautwunden und Ekzemen. Zubereitungen aus Blättern, Stängeln und Zweigen, etwa als Abkochung, Aufguss oder Mazerat, kommen auch bei Atemwegserkrankungen, Husten, als schleimlösendes Mittel, bei Koliken (Jesuitentee)11 sowie bei Verletzungen des Bewegungsapparates zum Einsatz.13

In Gebieten, in denen Leishmaniose endemisch ist, verwendet die Bevölkerung die Blätter häufig zur äusseren Behandlung von durch die Krankheit verursachten Geschwüren.15

Weitere traditionelle Anwendungen umfassen die Behandlung von Entzündungen und Infektionen der Harnwege sowie von Prostatabeschwerden, einschliesslich Prostatakrebs.14 Auch in der marokkanischen Volksmedizin spielt Epazote, dort M’Khinza genannt, eine Rolle bei der Behandlung verschiedener Krankheiten.5

Darüber hinaus gilt Epazote in Kuba, Mexiko und Amazonien als Zauberpflanze und findet in traditionellen Ritualen Verwendung.2

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielen Art des landwirtschaftlichen Anbaus (konventionell vs. ökologisch), durchschnittliche bzw. saisonale oder regionale Produktion, inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es sich um Frischwaren oder Tiefkühlwaren handelt, eine entscheidende Rolle.9

Trotz umfangreicher Recherche fanden wir keine Angaben zum CO2-Fussabdruck und Wasserfussabdruck des Mexikanischen Drüsengänsefusses. Beim Einkauf empfiehlt sich die Wahl regionaler Produkte oder der eigene Anbau von Epazote, um unnötige Transportwege zu reduzieren. Produkte aus Bio-Epazote sind gegenüber Produkten aus konventionellem Anbau zu bevorzugen, da man sie ohne den Einsatz von synthetischem Düngemittel und Pestiziden anbaut.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Die Blüten des Mexikanischen Drüsengänsefusses (Epazote) ziehen räuberische Insekten wie Wespen und Fliegen an, die Schädlinge in Gartengebieten fressen. Ausserdem kann der charakteristische Geruch der Pflanze Schädlinge von benachbarten Pflanzen fernhalten. Deshalb ist es vorteilhaft, Epazote in der Nähe von stark duftenden Pflanzen zu pflanzen, die von Schädlingen bedroht sind. Dies ohne den Einsatz chemischer Pestizide, die Vögel, Bienen und andere nützliche Tiere gefährden könnten.10,13

Weltweites Vorkommen - Anbau

Epazote ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und stammt wahrscheinlich aus Mexiko. Sie wächst in tropischen und subtropischen Regionen (hauptsächlich in Amerika und Afrika) sowie in gemässigten Zonen (vom Mittelmeerraum bis Mitteleuropa).2,4,7,15 In Brasilien ist sie weit verbreitet und kommt fast im gesamten Staatsgebiet vor.15 Die Pflanze gelangte einerseits aktiv als Nahrungsmittel in verschiedene Länder, andererseits verbreiteten sich die Samen versehentlich durch verunreinigtes Saatgut, Schlamm, landwirtschaftliche Maschinen oder andere Umweltfaktoren, wodurch Epazote sich ungewollt verwilderte.2

Epazote gilt als eine der erfolgreichsten Pflanzen, die sowohl gestörte als auch landwirtschaftlich genutzte Flächen auf fast allen Kontinenten besiedelt. Die Pflanze etabliert sich schnell in neuen Gebieten, verdrängt dabei die einheimische Vegetation und stört einheimische Ökosysteme. Dysphania ambrosioides ist daher an vielen Orten weltweit ein schädliches Unkraut. In Gebieten in Italien, Spanien, Griechenland, China, Vietnam, Kambodscha, Südafrika, Australien und auf pazifischen Inseln gilt der Neophyt als invasiv.2,4

Zudem beeinträchtigen die eingeführten Epazote-Pflanzen oftmals die Landwirtschaft. Sie stören landwirtschaftliche Kulturen wie Baumwolle, Kaffee, Bohnen, Kichererbsen, Mais, Reis und Trauben. Ferner ist Dysphania ambrosioides Wirt des Pilzerregers Erysiphe betae (Echter Mehltau), der sich auf Tomatenkulturen ausbreiten kann.2

Wild zu finden

Der Mexikanische Drüsengänsefuss wächst in einer Vielzahl von Lebensräumen und Klimazonen, darunter tropische, subtropische und gemässigte Regionen und von Meereshöhe bis in 2000 m Höhe. Er ist in Mexiko, Mittelamerika und Südamerika einheimisch. Eingeführt und verwildert ist er in einigen Regionen in Europa, den USA, Westindien, Afrika, Australien, Asien und auf den Pazifik-Inseln zu finden. Es kommt dort in gestörten Gebieten, auf Brachflächen, an Strassenrändern, an Waldrändern, in verlassenen Gärten, auf Weiden und auf landwirtschaftlichen Flächen vor.2

Eigener Anbau

Das Kraut ist einfach selbst anzubauen. Diese Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 1 m und zeigt ein einjähriges oder mehrjähriges Wachstum. Sie ist stark verzweigt, und die Blätter stehen wechselständig am Stängel.13,15 Die Blätter sind schmal elliptisch bis elliptisch, grün und länglich-lanzettlich geformt. Die kleinsten Blätter befinden sich oben am Stängel und sind sitzend, die grössten am Pflanzenfuss mit kurzen Blattstielen. Die kleinen grünen Blüten stehen in dichten, endständigen Rispen mit fünf Kelchblättern. Die Pflanze ist für ihren starken, charakteristischen Duft bekannt. Früchte und Samen sind schwarz, horizontal angeordnet und von einem dauerhaften Kelch umhüllt, der meist weniger als 0,8 mm lang ist.13

Epazote braucht einen sonnigen Standort und gut durchlässige Erde.1 Säen Sie die Samen im April in ein unkrautfreies, aufgelockertes Beet in einer Saattiefe von ca. 0,5 mm. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 20 °C. Vereinzeln Sie die Jungpflanzen auf einen Abstand von 20–30 cm, falls sie zu dicht stehen. Giessen Sie die Pflanzen besonders bei heissem und trockenem Wetter einmal pro Woche reichlich. Düngemittel braucht das Kraut nicht. Ab Ende Mai lassen sich die ersten Blätter ernten.11 Das Kraut lässt sich auch problemlos in einem Topf auf dem Balkon anbauen.

Weiterführende Informationen

Dysphania ambrosioides ist eine intensiv riechende, krautige Pflanze der Gattung Dysphania, die zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) gehört.13 Er erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 1 m und besitzt lange, lanzettliche Blätter. Im Sommer weist die Pflanze winzige grüne Blüten in Rispen auf, gefolgt von grünlich-braunen Früchten mit jeweils einem schwarzen Samen.1

Was ist Epazote auf Deutsch? Der Name Epazote stammt aus dem Nahuatl, einer von den indigenen Völkern Mexikos und Mittelamerikas gesprochenen Sprache. Das zusammengesetzte Wort epazōtl (aus epatl und tzotl) bedeutet in etwa "Stinktiergeruch" oder "Stinktierschweiss" und soll auf den intensiven Geruch der Pflanze verweisen.12

Das Kraut ist unter den lateinischen Namen Dysphania ambrosioides und Chenopodium ambrosioides bekannt, man änderte den Gattungsnamen von Chenopodium zu Dysphania. Ihr offizieller binomischer Name lautet Dysphania ambrosioides (L.) Mosyakin & Clemants.15

Alternative Namen

Das Wort Epazote stammt aus dem Spanischen und taucht auch im Deutschen auf. Jedoch schleichen sich vielfach Schreibfehler ein, wie z.B. Epezote, Epizote, Espasote, Epazite, Epazotr, Epazotes, Espazote, Epatote, Epazpte oder Epazotw.

Es gibt zahlreiche alternative Bezeichnungen für Epazote, wie Mexikanischer Drüsengänsefuss (Mexikanischer Drüsengänsefuss), Wohlriechender Gänsefuss, Jesuitentee, Mexiko-Drüsengänsefuss, Mexikanischer Traubentee, Mexikanisches Teekraut, Tee-Gänsefuss, Traubenkraut, Duft-Gänsefuss, Mexikanischer Gänsefuss, Eiche aus Cappadocien, Jesuiter Tee, Merwet, Karthäusertee und Breslauertee.

Im Englischen trägt das Kraut häufig die Bezeichnungen epazote, Jesuit’s tea, wormseed, payqu (paico), Mexican tea und mastruz. Der lateinische Name lautet herba sanctæ Mariæ, auf Arabisch M’khinza, auf Französisch anserine vermifuge.13 In Brasilien lautet der volkstümliche Name Erva-de-Santa-Maria.8

Sonstige Anwendungen

Die aus den Blättern extrahierten ätherischen Öle dienen als Duftkomponenten in Cremes, Parfüms und Seifen. Ausserdem wirken die Terpenverbindungen des Krauts als Räuchermittel gegen Stechmücken und hemmen als Zusatz zu Düngemitteln die Entwicklung von Insektenlarven.1,2

In der Landwirtschaft stellen Epazote-Extrakte und -Öle ein kostengünstiges Mittel gegen schädliche Pflanzen-Nematoden, insbesondere Wurzelgallen-Nematoden, dar. Sie hemmen das Wachstum, die Fortpflanzung und die Eiablage der Parasiten. Hauptwirkstoffe sind Carvacrol, Caryophyllenoxid und Ascaridol, die antimikrobielle und antiparasitäre Eigenschaften besitzen. Diese Anwendung ist besonders für Kleinbauern interessant, da sie technisch einfach und preiswert ist.13

1.

"The Mexican herb epazote, which is an acquired taste, having its origin as a medicine to expel worms."

"Chenopodium ambrosioides, a pungent, tropical American weed, is widely used in Mexican cooking, but almost unknown elsewhere."

"An acrid, astringent, strongly aromatic herb that destroys intestinal parasites, increases perspiration, and relaxes spasms. It also has expectorant, antifungal and insecticidal effects."

"Internally for roundworms, hookworms, small tapeworms, amoebic dysentery, asthma and catarrh"

"Oil of chenopodium contains a broad-spectrum vermifuge, which is widely used in veterinary medicine. It is produced from both C. ambrosioides and C. ambrosioides var. anthelminticum, the latter having a higher content of the active constituent."

"Not given to pregnant women. Excess causes dizziness, vomiting, convulsions and death. Externally for athlete's foot and insect bites. WARNING This herb is subject to legal restrictions in some countries."

"WARNING Skin allergen."

"Crop. Frost hardy. Rich, well-drained soil in sun."

"Strong-smelling, upright annual or short-lived perennial, with oblanceolate leaves. Tiny green flowers appear in panicles in summer, followed by green-brown fruits, containing a single, black seed. H 1.2 m, S 75 cm."

"Used as a fumigant against mosquitoes and in fertilizer to inhibit insect larvae."

Book

Bown D. The Royal Horticultural Society. Encyclopedia of Herbs & their Uses. Dorling Kindersley: London. 1995;259-260.

2.*

"Seeds are also consumed, but they should be soaked in water overnight and thoroughly rinsed before being used in order to remove any saponins."

"In Cuba, Mexico and Amazonia this species is considered a magic plant and it is used in traditional rituals. In traditional herbal medicine, this species is used as an analgesic, antiasthmatic, antifungal, carminative, and vermifuge compound. In Mexico and Central America, this herb has been used for centuries to expel parasitic worms from the body and in the early 1900s it was one of the major anthelmintics used to treat ascarids and hookworms in humans, cats, dogs, horses, and pigs in the United States."

"D. ambrosioides has been identified as an agricultural and environmental weed that can smother native plant communities where it has been introduced. This species has the potential to out-compete native plant communities and can also reduce biodiversity in invaded areas because plants are able to dominate large areas in disturbed sites with early successional stages affecting the germination and establishment of native pioneer species."

"It can be found growing in a wide variety of habitats and climates including tropical, subtropical, and temperate regions, from sea level to 2000 m altitude. It is an annual Mexican aromatic herb, distributed in tropical Central and South America." "It has been actively introduced as a food commodity and can currently be found naturalized in Europe, the United States, the West Indies, Africa, Australia, Pacific Islands and Asia."

"D. ambrosioides is native to Mexico, and Central and South America. It has been actively introduced to be used as a culinary and aromatic herb, tea, and food commodity and currently can be found naturalized in Europe, the United States, the West Indies, Africa, Australia, Pacific Islands and Asia."

"This species is described as a “cosmopolitan weed” common in disturbed areas, waste places, roadsides, forest edges, abandoned gardens, pastures, and agricultural fields."

"D. ambrosioides is a herb considered a cosmopolitan weed. It produces thousands of small seeds that can be easily dispersed by human activities (seed contamination, mud, and farming machinery), as well as by abiotic factors. Once established in new areas, it grows as a weed affecting agriculture and native vegetation. D. ambrosioides is one of the most successful herbs colonizing both disturbed and agricultural areas in almost all continents. It is included in the Global Compendium of Weeds where it is listed as a noxious weed in the United States, Central and South America, Asia, Africa, Australia and Europe. This species is considered invasive in a wide range of environments including areas in Australia, islands in the Pacific Ocean, Spain, Italy, Greece, China, Vietnam, Cambodia, and South Africa."

"D. ambrosioides has been reported as a weed affecting crops such as cotton, coffee, beans, chickpeas, maize, rice and grapes. Additionally, D. ambrosioides is host of the fungal pathogen Erysiphe betae (powdery mildew) which can spread to tomato crops."

"Essential oils extracted from leaves are used as fragrance components in creams, perfumes and soaps. Leaves and stems are consumed cooked and as a condiment in traditional Mexican food. Seeds are also consumed, but they should be soaked in water overnight and thoroughly rinsed before being used in order to remove any saponins. Because D. ambrosioides contains terpene compounds, it is also used as a fumigant against mosquitoes and is added to fertilizers to inhibit insect larvae."

Narratives Review

DOI: 10.1079/cabicompendium.113977

Study: weak evidence

Rojas-Sandoval J, Acevedo-Rodríguez P. Dysphania ambrosioides (Mexican tea). CABI Compendium. 2014.

3.

Nährstofftabelle

Website

USDA United States Department of Agriculture.

4.*

"Some significant biological properties have been demonstrated, including antitumor (Nascimento et al., 2006), antimicrobial (Jardim, Jham, Dhingra, & Freire, 2008; Liu, Liu, Zhang, Li, & Cheng, 2013; Pandey, Singh, Palni, & Tripathi, 2013), antiparasitic (Guerra, Torres, & Martínez, 2001; Kiuchi et al., 2002; Monzote et al., 2004), anti‐inflammatory, and antinociceptive (Trivellato‐Grassi et al., 2013) effects."

"These findings suggest that ascaridole, carvacrol, and caryophyllene oxide mediate their leishmanicidal activity via different targets in mitochondria and in other parts of the cell and that different mitochondrial effects are seen after different times of exposure." "Taken together, the major components of EO mediate their leishmanicidal activity via different mitochondrial targets and time profiles."

"Chenopodium ambrosioides L. is an aromatic herb native to Central and South America. It has been distributed throughout the tropical parts of the world and is considered as invasive."

In-vitro- und In-vivo-Studie (Tiermodell)

DOI: 10.1002/ptr.6097

Study: weak evidence

Monzote L, Geroldinger G et al. Interaction of Ascaridole, Carvacrol, and Caryophyllene Oxide from Essential Oil of Chenopodium ambrosioides L. with Mitochondria in Leishmania and other Eukaryotes. Phytother Res. 2018;32(9):1729–1740.

5.*

"The findings revealed relative antioxidative power and modest radical scavenging. The antibacterial activity of the essential oils was broad-spectrum, with Escherichia coli, Staphylococcus aureus, and Enterococcus faecalis as the most susceptible strains tested."

"Dysphania ambrosioides (L.) Mosyakin and Clemants, also known as Mexican tea, and locally known as Mkhinza, is a polymorphic annual and perennial herb, and it is widely used in folk medicine to treat a broad range of illnesses in Morocco."

The AMES toxicity indicates mutagenic and carcinogenic compounds. The 1-(4-Bromobutyl)-2-Piperidinone is the only compound that is AMES positive, while the others are AMES negative. Except for the compounds 7 and 13, none of the molecules in the table appears to be distorting human liver functions. Ventricular arrhythmia can be caused through the inhibition of hERG by blocking potassium channels [68]; nevertheless, none of the compounds inhibits this gene. All the phytochemical compounds above, besides 1 and 4, may induce allergic contact dermatitis.

Experimentelle und computergestützte (in vitro und in silico) Studie

DOI: 10.3390/antibiotics11040482

Study: weak evidence

Kandsi F, Elbouzidi A et al. Antibacterial and Antioxidant Activity of Dysphania ambrosioides (L.) Mosyakin and Clemants Essential Oils: Experimental and Computational Approaches. Antibiotics (Basel). 2022;11(4):482.

6.*

"Several studies showed that D. ambrosioides L. EO had an essential antioxidant activity."

"Some studies demonstrate the cytotoxic activity of D. ambrosioides L. EO against tumours; the authors have demonstrated that the EO reduced cell growth and were cytotoxic to human breast cancer cell lines MCF-7 in a dose and time-dependent manner, via an apoptosis-related mechanism."

"The centuries-old use of medicinal plants has shown that some of these plants contain potentially dangerous substances (Ndhlala et al., 2013). D. ambrosioides L. is one of the plants described as having a toxicological risk, specially indicated for essential oils (GUYTON, 1946).
Several species, including D. botrys, and D. ambrosioides possess compounds that have been demonstrated to interfere with mitochondrial function (Nagle et al., 2011). The toxicity of EO obtained from Dysphania can be associated with the presence of some major components, carvacrol (19), caryophyllene oxide (35), and ascaridole (29), which induce suppression of the respiratory function in the mitochondria, or in the complex I of the mitochondrial electron transport chains (Figure 5) (Monzote et al., 2018), this toxic effect emerging on the kidneys, liver, and intestine (Derraji et al., 2014). Nevertheless, in a recent study by Li et al., 2020 (Li et al., 2020), dose-dependent toxicity was demonstrated in mice, providing some support for using the EO in a safe way in traditional medicine. However, their utilization is contraindicated during pregnancy and breastfeeding for infants under three, and adult patients who are distressed or suffer from liver or renal illnesses (Potawale et al., 2008)."

"and D. ambrosioides has been one of the most widely used plants for thousands of years as a remedy for a wide range of ailments."

Narratives Review

DOI: 10.3389/fphar.2022.1024274

Study: weak evidence

Dagni A, Hegheș SC et al. Essential Oils from Dysphania genus: Traditional Uses, Chemical Composition, Toxicology, and Health Benefits. Front Pharmacol. 2022;13:1024274.

7.*

"In recent years, research has shown that the secondary metabolites extracted from C. ambrosioides exhibit antitumor activity. These extract have been shown to inhibit the growth of the human lymphoma cell line Raji, human liver cancer cell line SMMC-7721, and human chronic myeloid leukemia cell line K562."

"In conclusion, our study demonstrated that C. ambrosioides essential oil had a certain cytotoxic effect on normal human liver L02 cells, and could also induce L02 cell cycle arrest at the S phase. It induced L02 cells apoptosis through the endogenous mitochondrial pathway (Figure 3). In view of the toxic effect of the C. ambrosioides essential oil on normal cells, it should be used cautiously."

"It has been used for centuries by native people in South America as a dietary condiment and in traditional medicine."

"Chenopodium ambrosioides L. (C. ambrosioides) is an annual or perennial aromatic herb that belongs to the Chenopodiaceae subfamily of plants. It is native to tropical America and is now widely distributed throughout the world."

"Due to its antioxidant properties, Chenopodium ambrosioides L. and Chenopodium ambrosioides L. oil are also used as natural antioxidant additives in food processing to enhance shelf life and improve the sensory properties of food."

In-vitro-Studie

DOI: 10.3390/ijerph18147469

Study: weak evidence

Wang XY, Hao JM et al. Cytotoxicity and Apoptosis induced by Chenopodium ambrosioides l. Essential Oil in Human Normal Liver Cell Line L02 via the Endogenous Mitochondrial Pathway rather than the Endoplasmic Reticulum Stress. Int J Environ Res Public Health. 2021;18(14):7469.

8.*

Chenopodium ambrosioides L. (Amaranthaceae) is considered by the World Health Organization (WHO) as one of the species of plants frequently used for medicinal purposes in the world. In Brazil, it is widespread and has received several popular names, such as “Erva-de-Santa-Maria” and “Mastruz,” depending of the region. C. ambrosioides is frequently used as a diuretic and anti-inflammatory and healing agent (Kumar et al., 2007).

Some effects of C. ambrosioides have been confirmed, such as its anti-inflammatory (Trivellato-Grassi et al., 2013; Calado et al., 2015), anti-nociceptive (Ibironke and Ajiboye, 2007; Calado et al., 2015), antioxidant (Ibironke and Ajiboye, 2007; Patrício et al., 2008; Trivellato-Grassi et al., 2013) and anti-tumoural action (Nascimento et al., 2006) as well as its antimicrobial activity against Trypanosoma cruzi (Kiuchi et al., 2002), Plasmodium falciparum (Pollack et al., 1990; Cysne et al., 2016) and Leishmania amazonensis (Monzote et al., 2006; Patrício et al., 2008). Some studies have also demonstrated that C. ambrosioides has an immunostimulatory effect on lymphocytes (Rossi-Bergmann et al., 1997), and our group showed that this species induces activation of macrophages.

Experimentelle Tierstudie / In-vivo-Studie

DOI: 10.3389/fmicb.2017.00148

Study: weak evidence

Rios CEP, Abreu AG et al. Chenopodium ambrosioides L. Improves Phagocytic Activity and Decreases Bacterial Growth and the Systemic Inflammatory Response in Sepsis Induced by Cecal Ligation and Puncture. Front Microbiol. 2017;8.

9.

"Im Folgenden sind die CO2-Fussabdrücke von zahlreichen Obst- und Gemüseprodukten dargestellt. Die Lebensmittelvarianten umfassen dabei insbesondere unterschiedliche Anbaumethoden, saisonale bzw. nicht-saisonale Produktion, Import aus bestimmten Ländern bzw. Eigenproduktion, unterschiedliche Verpackungsformen sowie Frischware im Vergleich zu Tiefkühlware."

Website

Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

10.

The flowers epazote shows are known to attract predatory wasps and flies and will even mask pungent smells from flowers that are prone to insect damage. For this reason, it is beneficial to plant epazote near fragrant plants that have infestations. It is important to know that epazote will spread quickly and may be come invasive in some unmaintained gardens. Due to its invasive characteristics, epazote is a good candidate for containers. Pruning the center stalk will make it bushy, and clipping off the flowers will promote more leaf production. Ascaridole in the leaves inhibits the growth of nearby plants, so keep epazote away from plants in need of greater establishment (1). If ants are a problem in your garden, scattering crushed epazote leaves in your garden may help to repel them. For maximum flavor, place epazote in full sun late spring when threat of frost has passed. To harvest, pick epazote leaves any time after the plant has been well established and after morning dew dries.

Website

Heritagegarden.uic.edu: Epazote (Dysphania ambrosioides).

11.

"Der Anbau von Epazote ist denkbar einfach. Der gekaufte oder im Vorjahr selber gewonnene Samen wird im März/April auf einen unkrautfreien Platz im Garten auf gelockertem Boden gesät, dann angedrückt und angegossen (Saattiefe also 0,5 mm, Lichtkeimer). Wenn dann im Frühjahr die nötigen Temperaturen für die Keimung herrschen (das sind um die 20°C), gehen die Samen auf und werden bald zu kräftigen Pflanzen, von denen wir bereits schon Ende Mai Blätter ernten können." "Die Kräuter brauchen keinen Dünger. Zu dicht gesäte Pflänzchen werden herausgenommen (wie können sie verpflanzen), sodass die Epazote untereinander etwa 20 bis 30 cm Abstand bekommen und Büsche ausbilden. Dafür ist es gut, wenn die Stängel bald nach dem Aufgehen kupiert werden. Stehen die Büsche sehr trocken, dann sollten wird sie in heissen und trockenen Wetterperioden wässern – besser einmal die Woche reichlich, als jeden Tag ein bisschen. Die Kräuter können dann das ganze Jahr bis zum Frost beschnitten werden. Setzen wir sie mit der Schere bis auf wenige Zentimeter über den Erdboden zurück, so treiben sie wieder aus. Wie bereits oben erwähnt, soll man das Würzkraut frisch verwenden, doch im Selbstversorgergarten sollten wir auch reichlich Blätter trocken."

Website

Derkleinegarten de Epazote (Jesuitentee) Anbau im Garten – ein interessantes Würzkraut. 2025.

12.*

"The common Spanish name, epazote is derived from the Nahuatl epazōtl , a compound word formed from epatl and tzotl meaning roughly "skunk smell."

Narratives Review

Study: weak evidence

Potawale SE, Luniya KP et al. Chenopodium ambrosioides: An Ethnopharmalogical Review. Pharmacologyonline. 2008;2:272-286.

13.*

The Dysphania ambrosioides (L.) Mosyakin & Clemants, otherwise known as Jesuit’s tea, Mexican tea, payqu (paico), epazote, mastruz, or herba sanctæ Mariæ (Arabic: M’khinza, French: anserine vermifuge) [1], is a wild species from tropical America, naturalized in North America, Africa, Europe, Australia, and Asian countries [2]. It is an herbaceous plant of the genus Dysphania, belonging to the family Amaranthaceae [3].
This plant (Figure 1) reaches up to 1 m in height, and it shows annual or perennial growth. It features stems that may be single or branched, and its leaves grow in an alternating pattern along the stem [4]. These leaves ranged from narrowly elliptic to elliptic and are green, oblong–lanceolate with the smallest leaves located at the top of the plant, directly attached to the stem (sessile), while the largest leaves are found at the base of the plant and have short petioles (leaf stalks). The flowers are small and green with dense terminal panicles of glomeruli, with five sepals. The plant is known for its strong and distinctive aroma. Its fruits and seeds are black and horizontal and are enclosed in a persistent calyx that is usually less than 0.8 mm long.

"4.1. Chemical Composition of Dysphania ambrosioides"

In Latin America, this plant is used in folk medicine because it has anti-helminthic, vermifuge, antispasmodic, and antipyretic activity. Additionally, it is used in the treatment of dental and digestive ailments, as well as in skin disorders, including dermal wounds and eczema [7,8,9]. In addition, the decoction, infusion, and maceration of leaves, stems, and branches were used in the treatment of respiratory disorders, cough, expectorant, and musculoskeletal injury [10]. In the Dominican Republic, the epazote is a shrubby plant that grows in the yard sporadically and has been used for the treatment of intestinal worms for centuries.

The use of D. ambrosioides extracts in the control of root-knot nematodes is even more important in family farming since horticulturists have low purchasing power and little access to more advanced technologies. Extracts and/or essential oils represent a technically viable and low-cost option compared to the main traditional control techniques [82]. The extracts and essential oils of D. ambrosioides yield promising results probably due to the complex mixtures of compounds from plant secondary metabolism that act as antimicrobial, antiviral, and antifeedant agents to protect plants [24].
Essential oils exhibit broad activity against parasitic microorganisms since they negatively affect the feeding, growth, reproduction, and oviposition of harmful parasites [73]. Based on the induction of different mitochondrial targets, many authors have attributed the antiparasitic activity to the major chemical components, namely carvacrol, caryophyllene oxide, and ascaridole.

"4.4. Insecticidal and Repellent Activities of Dysphania ambrosioides"

Narratives Review

DOI: 10.3390/plants14131903

Study: weak evidence

Heredia Severino A, Fernández-López J et al. Essential Oils and Extracts from Epazote (Dysphania ambrosioides): A Phytochemical Treasure with Multiple Applications. Plants (Basel). 2025;14(13):1903.

14.*

Benign prostatic hyperplasia (BPH) and prostatitis are multifactorial urological disorders associated with chronic inflammation, oxidative stress, and androgenic imbalance. Dysphania ambrosioides (L.) Mosyakin & Clemants contains flavonoids and phenolic acids with well-recognised antioxidant and anti-inflammatory properties; however, its potential activity against the molecular targets of these prostatic disorders has not been systematically evaluated. A comparative quantitative analysis was performed using studies published between 2005 and 2025 that reported antioxidant activity (DPPH assay, IC50 in µg/mL) of D. ambrosioides extracts. Metabolites from extracts with IC50 values below the global mean (398.410 ± 81.810 µg/mL; n = 35) were selected for in silico prioritisation using OSIRIS, PASS, and ProTox 3.0, followed by molecular docking (CB-Dock2) against AR, 5AR2, COX-2, NLRP3, and α1A receptors. Luteolin and rosmarinic acid showed favourable binding energies (−9.5 to −7.7 kcal/mol) comparable in magnitude to reference drugs (finasteride −13.4, celecoxib −11.4, tamsulosin −7.3 kcal/mol). These metabolites, exhibited affinity for androgenic, inflammatory, and adrenergic targets, suggesting their potential to modulate key mechanisms underlying both BPH and prostatitis. This study integrates, for the first time, a quantitative assessment of antioxidant activity with a multitarget in silico analysis of D. ambrosioides, prioritising luteolin and rosmarinic acid as natural candidates with potential antioxidant, anti-inflammatory, and antiandrogenic properties relevant to prostatic health.

Dysphania ambrosioides (L). Mosyakin & Clemants, commonly known as “epazote” or “wormseed,” is widely distributed across tropical and subtropical regions. Traditionally, this plant has been used in several cultures for the treatment of inflammatory and urinary disorders. In Nigeria, it is employed in traditional medicine for prostate-related ailments, including prostate cancer [6], while in Peru it is used to manage urinary tract inflammation and infections and to promote general detoxification and digestive health.

Systematische Review + quantitative Auswertung + computergestützte Vorhersagen (In-silico-Studie)

DOI: 10.3390/scipharm93040057

Study: moderate evidence

Jiménez-Ferrer E, Abarca-Salgado T et al. Dysphania ambrosioides as a source of antioxidant candidates for benign prostatic hyperplasia (Bph) and prostatitis: a critical review and in silico prioritisation. Sci Pharm. 2025;93(4):57.

15.*

In endemic areas of leishmaniasis, the population often uses its leaves in the topical treatment of ulcers caused by the disease.

Recent molecular phylogenetic studies include representatives of the family Chenopodiaceae in the family Amaranthaceae. Some species of the genus Chenopodium were transferred to the genus Dysphania, as Chenopodium ambrosioides L., which is currently known as Dysphania ambrosioides (L.) Mosyakin & Clemants.

D. ambrosioides is popularly known as epazote, Mexican tea, American wormseed, paico, mastruz and erva-de-Santa-Maria (Kliks, 1985, Albuquerque et al., 2009). The species is native to Central and South America, originated, probably, from Mexico. It has spontaneous growth in tropical and subtropical regions (mainly America and Africa) and also in temperate zones (from the Mediterranean to Central Europe) (Kismann, 1991). In Brazil, its distribution is extensive, occurring in almost all the territory.

It is an herb that reaches up to 1 m high, being highly branched.

Laboranalyse (in vitro)

DOI: 10.1016/j.bjp.2016.05.010

Study: weak evidence

Sá RD, Santana ASCO et al. Anatomical and histochemical analysis of Dysphania ambrosioides supported by light and electron microscopy. Revista Brasileira de Farmacognosia. 2016;533–543.

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