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Verveine (Verbene, Zitronenstrauch, Aloysia citrodora)

Verveine (Verbene, Zitronenstrauch, Aloysia citrodora) dient dank dem zitronigen Geschmack als würzende Zugabe und als Teeaufguss.
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Verveine bzw. Verbene oder Zitronenstrauch (Aloysia citrodora) hat einen frischen Duft, der an Zitrone erinnert. Darum nennt man es auch Wohlriechendes Eisenkraut. Verveine verwechselt man oft mit dem eher bitteren Echten Eisenkraut (Verbena officinalis).

Verwendung in der Küche:
Die rohen Blätter des Zitronenstrauchs (Verveine, Verbene) verwendet man für Salate oder zum Würzen von Süssspeisen. Ferner nutzt man Zitronenstrauch für die Zubereitung von Getränken. Der Teeaufguss wirkt beruhigend, appetitanregend und verdauungsfördernd. Zitronenstrauch ist noch heute in den Regionen Chiles und Uruguay wild zu finden. Seltener auch in anderen subtopischen Gegenden, wie z.B. auf den Kanarischen Inseln als "Hierba Luisa" - aber auch in wärmeren gemässigten Zonen. Im Garten oder sogar Balkon lässt sich der Zitronenstrauch ziehen um frische Blätter zu nutzen - auch als Schnittblume in Duftbuketts.

Die frischen Blätter lassen sich ähnlich wie Spinat kochen, doch verwendet man sie eher als würzende Zugabe für süsse oder herzhafte Salate. Verveinetee lässt sich sowohl aus getrockneten Blättern wie auch aus frischen zubereiten.

Verfeinerung von Speisen:
Feinschmecker und Gourmets verarbeiten die Zitronenverbene gerne in Salaten oder in Pilzgerichten. Frische Blätter des Zitronenstrauchs dienen aber auch zum Würzen von Süßspeisen wie Obstsalat, Pudding und zur Zubereitung von Speiseeis. Zudem lassen sich feingeschnittene Blätter in den Zuckerguss für Zitronenkuchen einarbeiten.

Rezepte für Getränke:
Die Zitronenverbene eignet sich ausgezeichnet für einen wohlriechenden Tee. Dazu legt man frisch gepflückte Zitronenverbenen-Blätter für einige Minuten oder bis zu einer halbe Stunde in heisses Wasser. Das ergibt einen angenehm erfrischenden und bewruhigenden Tee - vor allem für den Abend. Mit diesem zitronigen Aroma ist der Tee in Frankreich sehr beliebt und bekannt als „Verveine“. Auch in der Schweiz ist Verveine als Name des Tees üblich - und in beiden Ländern leicht als Teebeutel zu kaufen. Übrigens verwendet auch das Getränk Inca Kola aus Peru das Aroma der Zitronenverbene (lokal „Cedrón“ genannt).

Unter Eisenkrauttee versteht man in der Regel Zitronenverbena oder wohlriechende Verbena bzw. wohlriechendes Eisenkraut, nicht das bittere Echte Eisenkraut (Verbena officinalis), das eher bitter schmeckt. Aus dem Echten Eisenkraut stellt man in Frankreich einen Kräuterlikör her.

Inhaltsstoffe:
Alle Pflanzenteile enthalten verschiedene ätherische Öle, deren feiner, frischer Duft auch an Zitrone erinnert. Die Duftintensität der Blätter ist wesentlich stärker als bei den meisten anderen ähnlich riechenden Pflanzen. Schon beim leichten Verreiben der schmalen Blätter entsteht ein starker Geruch von Citrusaromen.

Hauptbestandteil der ätherischen Öle ist Citral, das den Aldehyden Neral und Geranial entspricht. Dazu kommen vor allem Monoterpene vor beziehungsweise Monoterpenabkömmlinge, so Limonen, Carvon, Dipenten, Linalool, Nerol und Geraniol. Auszüge der ätherischen Öle verwendet man z.B. auch als Parfümbestandteil oder als Insektenrepellent.

Verwechslungsgefahr mit dem Echten Eisenkraut:
Aus Wikipedia: "Das Echte Eisenkraut wird als Grundlage für kosmetische Produkte, als Tee und als alkoholisches Getränk angeboten. Vom Namen her wird es oft mit der ebenfalls zur Familie der Eisenkräuter zählenden Zitronenverbene verwechselt (Aloysia citrodora), die häufig unter den irreführenden Bezeichnungen „Eisenkraut duftend“ oder „Wohlriechendes Eisenkraut“ in den Handel kommt. Eine Unterscheidung ist durch Geruch und Geschmack möglich. Während die Zitronenverbene intensiv nach Zitrone duftet und schmeckt, riecht das Echte Eisenkraut eher unauffällig und enthält viele Bitterstoffe."

Verwendung in der Medizin:
"Da Zitronenverbenen appetitanregend sowie verdauungsfördernd sind, helfen sie gegen Verdauungsbeschwerden beziehungsweise Verstopfungen. Zudem wirken sie leicht beruhigend bei Nervosität, Schlaflosigkeit und damit in Verbindung mit den anderen Eigenschaften auch bei Erkältungskrankheiten. Es werden auch keimhemmende Eigenschaften angenommen"

Tierwohl:
In den gemässigten Zonen lässt sich der Zitronenstrauch ganz einfach asl Zier- und Duftpflanze halten - und zugleich als Teelieferant. Das dient aber auch der Umwelt, denn dieser Lippenblütler dient Schmetterlingen und Hummeln sehr.

Allgemeine Information:
Aus Wikipedia: "Der Zitronenstrauch (Aloysia citrodora), auch Zitronenduftstrauch, Zitronenverbene oder – besonders in der Schweiz – Verveine genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)."

Herkunft:
"Der Zitronenstrauch stammt ursprünglich aus subtropischen Regionen Südamerikas (Uruguay, Argentinien (Catamarca, Jujuy, La Rioja, Salta, Tucuman) Chile, Peru) und wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht."

Wissenswertes:
"Säckchen oder Bündel von Zitronenverbenen bringen einen frischen Duft ins Haus oder in den Kleiderschrank."


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