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Himbeere, roh

Die Himbeere ist wegen ihres Geschmacks beliebt und gilt sogar als Heilpflanze. Rohe Himbeeren sind zuckerarm aber enthalten einige Vitamine und Mineralstoffe.

Himbeeren haben einen vergleichsweise geringen Anteil an Zucker und sind darum kalorienarm, doch haben sie einiges an Vitaminen vorzuweisen, besonders Vitamin C (25 mg/100g), aber auch etwas B1, B2, B6 und E sowie Mineralstoffe, vor allem Kalium (170 mg/100g) und Calcium (40 mg/100g). Daneben enthalten sie wertvolle Fruchtsäuren, Farbstoff-Glykoside und wir unterscheiden etwa 100 Aromastoff-Komponenten.

Generelle Verwendung:

Aus Wikipedia: "Die Pflanze ist eine wegen ihrer Früchte beliebte Gartenpflanze. Die durch ihren hohen Vitamingehalt äußerst gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott, Saft, Kuchenbelag, Kaltschale oder Fruchtgrütze vielfältig in der Küche verwendet. Im Jahr 2011 wurden von den landwirtschaftlich geernteten Früchten 82,9 % als Tafelobst verwendet, 7,8 % als Industrie- oder Verwertungsobst. 9,2 % wurden nicht vermarktet. ... Die Beerenfrucht findet auch zum Aromatisieren von reinem Alkohol Verwendung. Die dabei entstehende Spirituose trägt die Bezeichnung Himbeergeist. Die Beeren reifen nach der Ernte nicht nach. Sie zählen damit zu den nichtklimakterischen Früchten."

Himbeere als Heilpflanze:

"Die Himbeere ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Der Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren soll die Abwehrkräfte und die Wundheilung fördern. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern kultiviert. Bereits im Jahre 1601 hat Clusius zwischen roten und gelben Arten unterschieden."  ...

"Heildrogen sind die getrockneten Himbeerblätter, Rubi idaeifolium (DAC) und Himbeersirup aus den frischen Früchten zubereitet – Rubi idaei sirupus. Wirkstoffe sind in den Blättern Gerbstoffe (Gallotannine und Ellagitannine), Flavonoide und Vitamin C, in den Früchten Mineralstoffe, Vitamine, Fruchtsäuren, Farbstoff-Glykoside und Aromastoffe aus etwa 100 Komponenten.

Die Blätter werden in der Volksheilkunde wie die Blätter von Brombeeren verwendet, so aufgrund ihres Gerbstoffgehalts als Tee bei leichten Durchfallerkrankungen, zu Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, seltener auch zu Waschungen bei chronischen Hauterkrankungen. Fermentierte Himbeerblätter erinnern an den Geschmack von Schwarzem Tee, sie sind daher häufig in Hausteemischungen enthalten. Der Sirup dient der Geschmacksverbesserung und der Färbung von Arzneimitteln, seit alters her wird er (verdünnt) gern als durstlöschendes Getränk bei Fieber gegeben.

In der Naturheilkunde finden sowohl Früchte, Blätter, Blüten als auch Wurzeln Anwendung. Es werden beispielsweise die Beeren gekocht oder roh eingenommen oder die verschiedenen Teile der Pflanze als Tees, Tinkturen oder Bäder angewandt.

Die Wirkung der Pflanze reicht von entzündungshemmend, blutreinigend, adstringierend bis zu beruhigend, fiebersenkend, harn- und schweißtreibend. Eingesetzt wird sie unter anderem bei geschwächtem Immunsystem, Rheuma, Halsentzündungen, Mundgeschwüren oder Verdauungsproblemen."

Himbeerblättertee kann zyklusregulierend wirken und Menstruationsbeschwerden sowie PMS mindern. Als altes Hausmittel wird Himbeerblättertee zur Geburtsvorbereitung verwendet. Unter anderem soll er Wehen einleitend wirken sowie der Weitung des Gebärmutterhalses und Muttermundes dienen. ... wenig erforscht." ...

Sorten:

"Wichtige Himbeersorten sind:

  • Tulameen: sehr aromatische Sorte, groß, nach unten hin spitz zulaufend ...
  • Glen Ample: früh, groß.
  • Himbotop: Herbsthimbeere, Schweizer Züchtung, groß, feste Früchte ...
  • Autumn Bliss: Herbsthimbeere, Reife Anfang August, aromatisch ...
  • Polka: Herbsthimbeere, aromatisch, groß, Reife Mitte August.
  • Schönemann: spät reifende deutsche Sorte mit länglichen, festen, etwas sauren Früchten.
  • Zefa: Herbsternte, feste Früchte"

Himbeeren gibt es genau genommen als Sorte Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren, denn remontierende Sorten fruchten pro Jahr zwei Mal. Es ist eine Frage des Schneidens der Triebe. Wenn man schneidet, erntet man erst im Herbst.