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Yambohne, roh

Yambohnen sind von der Konsistenz vergleichbar mit Rettich und schmecken roh besonders gut zu Salaten. Ihr süsses Aroma verdanken sie der Oligofructose Inulin.

Die Yambohne kommen natürlich von Mexiko bis Südamerika vor, ist aber schon vor Jahrhunderten nach Asien gebracht worden. Nur das Wurzelfleisch der auch als Jícama bekannten, protein- und fettarmen Pflanze ist (roh) verzehrbar.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Yambohne (Pachyrhizus erosus), auch Bengkuang genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Yambohnen. Sie hat ihren Ursprung in Mexiko, wo sie Jícama (Nahuatl für „Schmeckendes“) genannt wird. Sie wird heute wegen ihrer Knollen und Samen auch in Afrika und Asien angebaut."

Erscheinungsbild und Vorkommen:

"Die Yambohne ist eine bis zu 5 m lang rankende, mehrjährige krautige Pflanze. Sie bildet – teilweise mehr als 10 kg schwere – Wurzelknollen mit Durchmessern bis zu 40 cm, die ihr als Wasserspeicher und Überdauerungsorgane dienen."

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Yambohnen": "Yambohnen haben ihr natürliches Vorkommen von Mexiko bis Südamerika. Drei der Arten werden in Südamerika kultiviert, eine davon, die Yambohne, wurde vor Jahrhunderten mit Galeonen von Mexiko über die Philippinen nach Asien transportiert und dort zu einer der Lieblingspflanzen chinesischer Gärtner. Obwohl Yambohnen in trockenem und nassem, subtropischem oder tropischem Klima gedeihen können, bevorzugen sie heißes Klima mit durchschnittlicher Niederschlagsmenge. Yambohnenpflanzen können Trockenheit tolerieren, sind aber auf Frost oder Staunässe empfindlich."

Inhaltsstoffe:

"Der physiologische Brennwert liegt bei ca. 170 kJ/100 g (= 40 kcal/100 g). Sie enthält Calcium, Phosphor und Vitamin C."

Aus "en.wikipedia.org/wiki/Pachyrhizus_erosus": "Jícama besitzt viele Kohlenhydrate in Form von Ballaststoffen. Sie besteht aus 86-90% aus Wasser; und verfügt nur spärliche Mengen an Protein und Fetten. Ihr süsser Geschmack lässt sich auf die Oligofructose (ein Mehrfachzucker) Inulin (also bekannt als Frukto-Oligosaccharid) zurückführen, welches ein Präbiotikum ist. Jícama hat sehr geringe Anteile an gesättigten Fetten, Cholesterol und Natrium. Es ist eine gute Quelle für Kalium und Vitamin C."

Verwendung in der Küche:

"Bekannt ist sie vor allem wegen ihrer essbaren Wurzelknolle. Sie wird von den Einheimischen gerne als Zwischenmahlzeit gegessen. Vor allem in Mexiko findet man überall Straßenverkäufer, die die Jícama in Streifen geschnitten mit Limettensaft, Salz und Chilisoße anbieten. Die Konsistenz der Jícama ähnelt der eines Rettichs und ebenso wie bei diesem reicht auch die Konsistenz der Jícama von holzig bis saftig. Der Geschmack ist leicht erdig-süßlich."

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Yambohnen": "Von den Yambohnen ist nur das Wurzelfleisch genießbar, da in allen anderen Pflanzenteilen (außer der Blüte) mehr oder weniger des giftigen Rotenon und seiner Glykoside enthalten ist. Die Wurzelborke lässt sich leicht schälen und enthüllt das saftige, süßlich schmeckende, Kartoffeln sehr ähnliche Fleisch, das üblicherweise roh in Salaten oder leicht gekocht gegessen wird."

Weitere Anwendungen:

"Die Blätter und Hülsen sind nicht essbar. Ihre giftigen Samen werden pulverisiert und als Insektizid verwendet. Der Stängel hat kräftige Fasern und lässt sich zur Herstellung von Fischernetzen verwenden.​"

Bekannte Arten:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Yambohnen":

  • "Andine Knollenbohne (Pachyrhizus ahipa (Wed.) Parodi)
  • Yambohne (Pachyrhizus erosus (L.) Urban,
  • Pachyrhizos ferrugineus (Piper) M. Sørensen
  • Pachyrhizos panamensis R. T. Clausen
  • Knollenbohne (Pachyrhizus tuberosus (Lam.)"

Lagerung:

Aus "en.wikipedia.org/wiki/Pachyrhizus_erosus": "Jicama sollte trocken, zwischen 12 und 26 °C (53 und 60 °F), gelagert werden. Da kältere Temperaturen die Wurzeln schädigen sollten sie nicht eingefroren werden. Eine frische Wurzel die man bei angemessenen Temperaturen lagert hält einen oder zwei Monate."