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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Sauerkrautsaft bzw. Sauerkrauttrunk

Sauerkrautsaft ist kalorienarm und verdauungsfördernd. Das fermentierte Nahrungsmittel Sauerkrauttrunk gilt als altbewährtes Hausmittel gegen Verstopfungen.
  65/31/04  LA:ALA
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Sauerkrautsaft schmeckt angenehm mild und hat eine leicht säuerliche Note. Man stellt ihn aus natürlich fermentiertem Weisskohl her. Zudem ist Sauerkrautsaft eine gute Vitamin-C-Quelle und Kaliumquelle.

Inhaltsstoffe von Sauerkraut:Sauerkrautsaft enthält nebst Vitamin C, weiteren Vitaminen und Kalium auch viel Milchsäure und lebende Milchsäurebakterien. Zudem ist Sauerstoffsaft ballastreich, kalorienarm und fettfrei. Der griechische Arzt Hippokrates hat milchsauer eingelegte Gemüse und dabei vor allem den Saft etwa vierhundert Jahre vor Christus als lindernd beschrieben.

Wohl variiert die Zusammensetzung je nach Hersteller (und Charge), doch der Energiegehalt von 100 Gramm beläuft sich meist zwischen 10-15 Kilokalorien mit ca. 1.5 Gramm Kohlenhydraten und einem Wasseranteil von über 97 Prozent. Sie können auch einfach den Saft aus rohem Sauerkraut trinken, um Sauerkrautsaft einnehmen zu können.

Verwendung:Kalter Sauerkrauttrunk wirkt erfrischend und belebend. Vor den Hauptmahlzeiten mit Menge von 1 -2 Deziliter eingenommen wirkt Sauerkrautsaft gegen Verstopfung. Man sollte ihn aber meiden, wenn man eh schon eher gegenteilig veranlagt ist.

Sauerkrautsaft wendet man bei Blähungen, Verstopfung und Verdauungsproblemen an, denn Sauerkrautsaft gilt als verdauungsanregend. Die hohe Menge an Milchsäure und Vitamin C hilft Darm und Verdauung wieder in Gang zu bringen. Sauerkrautsaft erzeugt eher Durchfall und ist dennoch kein Abführmittel, hilft also gut bei Verstopfung ohne eigentliche Nebenwirkungen.

Somit trifft man Sauerkrautsaft als Produkt der Wahl vieler Entschlackungskuren, Detoxkuren oder Abnehmkuren und Entgiftungskuren an. Gemäss Anleitungen zu Abnehmkuren trinkt man man auf den Tag verteilt etwa 1 bis 1,5 Liter naturbelassenen ungesüssten Sauerkrautsaft über mehrere Tage. Der Trunk verbessere sogar das Hautbild, kann man lesen.

Sauerkrautsaft selbst herstellen:Bevor wir die Herstellung von Sauerkrautsaft erklären, können Sie diesen Link klicken zur eigenen Herstellung von Sauerkraut. Denn die Schritte sind eigentlich die gleichen und Sie finden dort Informationen über das Warum des Prozesses.

  • Voraussetzung: Für die eigene Herstellung von knapp einem Liter Sauerkrautsaft benötigen Sie ca. 250-300 Gramm Sauerkraut und 750 Milliliter Leitungswasser sowie ein für Gärungsprozesse geeignetes Behältnis. Sollten Sie vorhaben, in der Zukunft noch mehr Lebensmittel mittels Milchsäuregärung herzustellen, empfiehlt sich der Kauf sogenannter "Gärtöpfe". Diese traditionellen Steintöpfe sind speziell für Gärungsprozesse konzipiert, geruchsneutral und einfach zu reinigen. Sie eignen sich überdies auch zur Konservierung anderer Gemüsesorten wie Gurken, rote Bete, Zucchini usw.
  • Vorgehen: Weisskohl waschen und von unreinen bzw. beschädigten Stücken befreien. Den Kohl fein schneiden und mit den Händen gut kneten. Die Stücke eng gepresst in ein geeignetes Behältnis geben und ein Beschwerungsmaterial (z. B Beschwerungsstein) drauflegen, sodass der Kohl im gepressten Zustand verbleibt. Das Wasser hinzugeben und drauf achten, dass das zu konservierende Lebensmittel ständig von Wasser bedeckt bleibt. Das Behältnis nicht ganz luftdicht verschliessen, sodass entstehende Gase entweichen können aber auch nicht locker schliessen, da ansonsten die Gärung ausbleibt. Die Gärung sollte an einem wärmeren Ort über 3-4 Tage erfolgen. Danach können Sie den Saft durch Absieben gewinnen und bei Bedarf im Kühlschrank bis zu 48 Stunden unter gutem Verschluss lagern.
  • Um schon nach 24 Stunden frischen Sauerkrautsaft zu bekommen, gibt man dem frisch gepressten Sauerkraut etwa einen Deziliter des vorgängigen frischen Saftes zu.

Allgemeine Information:
Wikipedia: Sauerkrautsaft ist ein Gemüsesaft aus gepresstem, rohem Sauerkraut. Obwohl Sauerkraut kalorienarm und fettfrei ist, weist Sauerkraut durch den Herstellungsprozess tendenziell höhere Natrium-Werte auf. Jedoch lassen sich inzwischen auch viele "salzarme" Produkte kommerziell erwerben. Sie sind auch angenehmer im Geschmack.

Wikipedia: In Sauerkraut und Weißkohl ist Ascorbinsäure auch in Form von Ascorbigen A und B (C-2-Scatyl-L-ascorbinsäure) gebunden. Wird das Gemüse gekocht, zerfallen die Moleküle in L-Ascorbinsäure und 3-Hydroxyindol, so dass es in gekochtem Zustand mehr Vitamin C enthält, als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch zerstört.


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