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Tomaten-Avocado-Carpaccio mit Mohn-Limetten-Dressing

Dieses Tomaten-Avocado-Carpaccio ist eine herrlich frische Vorspeise oder Beilage. Die samtige Avocado bildet hier einen schönen Kontrast zum knackigen Salat.
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Vegane Rohkost

20min   leicht  


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Zutaten (für Personen, )

Für das Dressing
1 ELMohnsaat
(8,8 g)
6 ELLimettensaft, roh
(44 g)
3 ELOlivenöl
(40 g)
½ TLBalsamessig (Aceto balsamico)
(2,6 g)
1 TLAgavensirup, Süssstoff
(6,9 g)
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)
Für das Carpaccio
20 gGiersch
20 gSpinat, roh
20 gBrennnesseln, grosse
20 gRucola, roh
20 gSpitzwegerich
4 Tomaten, rot, reif, roh
(728 g)
3 Avocados, roh
(603 g)

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung

Zubereitung

  1. Für das Dressing
    Die Mohnsaat mit Limettensaft, Olivenöl, Balsamico und Agavendicksaft in einer Schüssel verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  2. Möchten Sie die Avocados vor dem Braunwerden schützen, aber trotzdem keinen starken Limettengeschmack im Carpaccio haben? In diesem Falle können Sie nur einen Teil des Limettensaftes verwenden und den Rest beim Zubereitungsschritt mit den Avocados benutzen.

  3. Für das Carpaccio
    Den Kräutersalat waschen und anschliessend trocken schleudern oder -tupfen.

  4. Die Salatzusammenstellung ist Ihnen überlassen. Im Buch verwendet der Autor die von uns genannten Kräuter, aber Sie können den Salat auch mit nur einer- oder zwei Arten zusammenstellen.

  5. Die Tomaten waschen, von Stielansätzen befreien und anschliessend in Scheiben schneiden.

  6. Die Avocados erst kurz vor dem Servieren aufschneiden. Den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel vorsichtig aus der Schale lösen. Anschliessend in feine Scheiben schneiden und diese abwechselnd mit den Tomatenscheiben auf Tellern verteilen.

  7. Wie bei den Tipps hingewiesen, können sie durch etwas Limettensaft das Braunwerden der Avocados vermeiden. Allerdings ändert sich dadurch die Intensität des Limettensaft-Geschmacks und Sie sollten je nach Gusto nur geringe Mengen verwenden.

  8. Den Salat in der Mitte anrichten und das Dressing über den Salat und die Tomaten- sowie die Avocadoscheiben geben. Sofort servieren.


Nährwerte pro Person 2000 kCal
Energie 388 kcal 19,4 %
Fett/Lipide 34 g 48,0 %
davon gesättigte Fette 4,8 g 23,8 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 21 g 7,7 %
davon Zucker 7,4 g 8,3 %
Ballaststoffe 13 g 53,2 %
Proteine (Eiweiss) 5,5 g 10,9 %
Kochsalz (Na:65,1 mg)165 mg 6,9 %
Eine Portion wiegt 383g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Inhaltsstoffe mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K
107 µg 143,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vitamin B9, B11)
168 µg 84,0 %
ElemKalium, K
1.255 mg 63,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure)
46 mg 57,0 %
VitVitamin E, als alpha-TE
5,8 mg 48,0 %
ElemKupfer, Cu
0,45 mg 45,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin)
0,56 mg 40,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5)
2,3 mg 38,0 %
ElemMangan, Mn
0,68 mg 34,0 %
VitNiacin (ex Vitamin B3)
3,8 mg 24,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6
1,5 g 15,0 %
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3
0,17 g 9,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W)
0,06 g 22,0 %
Threonin (Thr, T)
0,18 g 19,0 %
Isoleucin (Ile, I)
0,18 g 15,0 %
Lysin (Lys, K)
0,28 g 15,0 %
Phenylalanin (Phe, F)
0,22 g 14,0 %
Valin (Val, V)
0,23 g 14,0 %
Leucin (Leu, L)
0,3 g 13,0 %
Methionin (Met, M)
0,08 g 9,0 %

Vitamine 2000 kCal
Vitamin K
107 µg 143,0 %
Folat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vitamin B9, B11)
168 µg 84,0 %
Vitamin C, (Ascorbinsäure)
46 mg 57,0 %
Vitamin E, als alpha-TE
5,8 mg 48,0 %
Vitamin B6 (Pyridoxin)
0,56 mg 40,0 %
Pantothensäure (Vitamin B5)
2,3 mg 38,0 %
Niacin (ex Vitamin B3)
3,8 mg 24,0 %
Riboflavin (Vitamin B2)
0,26 mg 19,0 %
Thiamin (Vitamin B1)
0,2 mg 18,0 %
Vitamin A, als RAE
122 µg 15,0 %

Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K
1.255 mg 63,0 %
Magnesium, Mg
82 mg 22,0 %
Phosphor, P
152 mg 22,0 %
Calcium, Ca
107 mg 13,0 %
Natrium, Na
65 mg 8,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu
0,45 mg 45,0 %
Mangan, Mn
0,68 mg 34,0 %
Zink, Zn
1,5 mg 15,0 %
Eisen, Fe
1,9 mg 14,0 %
Selen, Se
1 µg 2,0 %
Fluor, F
15 µg < 0,1 %

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Buch
Hier & jetzt vegan: Marktfrisch einkaufen, saisonal kochen
Hier & jetzt vegan: Marktfrisch einkaufen, saisonal kochen
Südwest-Verlag München / Bassermann / Irisiana Verlagsgruppe Random House GmbH, Björn Moschinski
Weitere Bilder (12)
Bestellmöglichkeiten

Das Kochbuch hier & jetzt vegan von Björn Moschinski zeigt uns saisonale Küche mit marktfrischen lokalen Zutaten, die man teils direkt in der Natur findet.

Der Titel hält, was er verspricht.

Über den Autor
Björn Moschinski hat bereits in seiner Jugend Gemüse und Obst direkt aus dem eigenen Garten geerntet.
Seit über 18 Jahren lebt er vegan und hat es sich zum Ziel gesetzt, die vegane Küche der breiten Masse zugänglich zu machen. Björn Moschinski liebt es je nach Saison frische regionale Zutaten zu verwenden, da dies nicht nur Qualität und Frische garantiert, sondern auch einen günstigen Preis.

Inhalt des Buches
Die abwechslungsreichen Rezepte sind in vier Kategorien untergliedert:

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter

Das Vorsatzpapier bzw. Innencover des Buches enthält eine Tabelle mit den in Deutschland angebauten Früchten mit Saison. Das hintere Vorsatzpapier zeigt in welcher Saison die Gemüse lokal erhältlich sind.

Das Kochbuch hier & jetzt vegan beginnt mit einer Begrüssung durch Patrik Baboumian, dem "stärksten Mensch Deutschlands 2011/2012". Er bezeichnet Björn Moschinski als Kämpfer gegen den „in der Kindheit gelernten Irrglauben, dass das was gesund ist, nicht lecker sein kann“.

Im Inhaltsverzeichnis sind die Rezepte übersichtlich gegliedert und der Reihenfolge nach aufgelistet.

Vorwort
Im Vorwort erfahren wir, dass Moschinski in Berlin Mitte das vegane Restaurant Kopps führt, im extraVeganz, der Kochschule des veganen Supermarktes Veganz, in Berlin kocht und in den vergangenen Jahren Schulungen in Kantinen und  Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung gehalten hat. Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung und in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. vermittelt er Kindern, wie man durch bewusste Ernährung und Bewegung Spass und Energie erlangt. So lieferte er einen positiven Beitrag zu der Entwicklung der letzten Jahre, die zeigt, dass langsam ein Bewusstsein für gesunde Ernährung entsteht und sich zunehmend Menschen für vegane Küche begeistern.

Der Titel seines Buches hier & jetzt vegan ist nicht als direkter Aufruf zu verstehen, sondern "bezieht sich vielmehr in erster Linie auf die Region- hier- und auf die Saison-jetzt- der jeweiligen Zutaten".

Rezepte
Die Rezepte sind bewusst so zusammengestellt, dass man zu der jeweiligen Jahreszeit die Zutaten stets frisch beziehen kann. Besonders im Frühling und Sommer, sind viele Zutaten sogar direkt in der Natur zu finden: So zum Beispiel Löwenzahn, Sauerampfer, Spitzwegerich  und Giersch für das Rezept des Wildkräutersalates mit Tofustreifen.

In den Kategorien Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind übersichtlich jeweils zunächst Rezepte zu Vorspeisen aufgeführt,  gefolgt von Hauptgerichten und Desserts. Zu Beginn jeder Kategorie ist ein Menüvorschlag appetitanregend und farbenfroh dargestellt.

Frühling : Die Vorspeisen erfreuen durch ihren hohen Anteil an Wildkräutern. Bei den Hauptgerichten ist viel Tofu aber auch Grünkern, Reis und Teigwaren mit  Gemüse und Kräutern zu schmackhaften Gerichten zusammengestellt. Desserts reichen von leichten fruchtigen bis hin zu Backwaren.

Sommer: Die häufig  warmen Vorspeisen sind vielfältig und reichen von Salaten über Suppen bis hin zu gefüllten Blätterteigtaschen. Hier kommt eine breite Auswahl von Gemüse zur Geltung. Der Hauptspeiseteil enthält schnell zuzubereitende Gerichte für jeden Tag. Die Desserts sind sommerliche Kompositionen aus Süssspeisen mit Frucht und bieten so einen gelungenen Abschluss zu einem Sommermenü.

Herbst: Im Vordergrund stehen etwas deftigere Speisen. Die Vorspeisen sind fast ausschliesslich warm und beinhalten häufig einen Getreideteil. Die Hauptspeisen sind vielfältig: Steinpilz-Risotto, Birnenpastete mit Fruchtrelish und Mangold-Kartoffel-Auflauf, um nur einige zu nennen. Die Desserts sind der herbstlichen Jahreszeit angepasst und enthalten Früchte der Saison zumeist mit Teigwaren kombiniert.

Winter: Sowohl die Vorspeisen als auch die Hauptgerichte sind gute Beispiele für vielfältige und originelle Anwendbarkeit der veganen Küche, wie beispielsweise Ingwer-Tempeh auf Süsskartoffel-Backpflaumen-Püree und Schwarzwurzel-Chutney. Die Desserts enthalten klassische Zutaten für winterliche Leckereien, wie Orangen, Zimt, Lebkuchengewürze und Marzipan.

Nach den Rezepten folgt ein Register mit Rezepten in alphabetischer Reihenfolge.

Gesamteindruck
Das Buch zeigt eine klare Gestaltung mit äusserst ansprechenden Bildern der abwechslungsreichen und schmackhaften Gerichte. Es gefällt, dass die Zutaten entsprechend der Reihenfolge ihrer Verwendung gelistet sind. Nach Anschaffung einiger weniger spezieller Grundzutaten der veganen Küche, sind die weiteren Zutaten leicht erhältlich. Schön sind die Tipps, die die Zubereitung erleichtern und interessante Fakten liefern.

Schön wäre eine zusätzliche Erklärung einiger, gerade für Neulinge der veganen Küche, spezieller Zutaten, wie z.B. Arganöl, Seitan oder Albaöl und eventuelle Alternativen. Leider fehlt eine Angabe der Zubereitungsdauer. Für eine Planung in der Küche, wäre das wichtig. Es fehlt ein Hinweis, dass Blätterteig nicht zwingend vegan ist, sofern nicht ausdrücklich der Vermerk „ohne tierische Fette“ auf der Packung steht.

Eine saisonale marktfrische vegane Küche. Zum Teil in der freien Natur auffindbare Zutaten kommen zum Einsatz, die der Autor mit alltäglichen Produkten zu schmackhaften Kompositionen vereint. Hier & jetzt vegan, marktfrisch einkaufen, saisonal kochen bietet einfache bis raffinierte Gerichte für den Alltag sowie unterschiedlichste Anlässe. Der Titel hält was er verspricht.

Björn Moschinski hat bereits ein Buch mit dem Titel vegan kochen für alle herausgegeben. Dies ist, ebenso wie dieses Buch, sowohl als Kindle Edition als auch gebunden erhältlich.

... mehr

Hinweise zum Rezept

Avocado im letzten Moment zubereiten: Es ist ratsam, Avocados erst kurz vor dem Servieren aufschneiden, da sie sich sonst braun verfärben. Durch den Schnitt kommt es zu einem Bruch in betroffenen Zellwänden, wodurch sich austretende Inhaltsstoffe dem Oxidationsprozess aussetzen. Dies wiederum hat ein Braunwerden des Fruchtfleisches zur Folge, sofern keine Präventivmassnahmen, wie beispielsweise die Zuhilfenahme auftragbarer Antioxidantien, Anwendung finden.

Limettensaft: Die angegebene Menge Limettensaft (6 EL) entspricht etwa der Menge, die sie aus einer durchschnittlich grossen Limette (65-75 g) pressen können.

Tipps

Verhindern des Braunwerdens: Tipp vom Autor: Avocados verfärben sich nicht dunkel, wenn Sie diese mit Zitronen- oder Limettensaft benetzten.

Hierzu am besten das Dressing gleichmässig über die Avocados verteilen. Alternativ können Sie von der für das Dressing angegebenen Menge Limettensaft etwas wegnehmen und die Avocados damit beträufeln. So kann man sie bereits etwas eher schneiden.

Alternative Zubereitung

Anderes Süssmittel: Anstelle des Agavendicksaftes können Sie auch Honig, beispielsweise Akazienenhonig, verwenden. Ebenso eignet sich qualitativ hochwertiger Ahornsirup.

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