Stiftung Gesundheit & Ernährung

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Roher Reispudding aus gekeimtem Naturreis mit Erdbeeren

Der rohe Reispudding aus gekeimtem Naturreis mit Erdbeeren und Dattelpaste ist eine schöne und gesunde Alternative zum herkömmlichen Milchreis.
Kommentare Drucken

Vegane Rohkost

10min    72h    leicht  
  Wasser 30,1 %  92/05/03  LA : ALA


Zutaten (für Personen, )

Klick Inhaltsstofftabellen

Küchengeräte

  • Küchenmaschine (Kneten, Rühren etc.) oder Pürierstab/Stabmixer
  • Keimgerät/Keimglas

Zubereitungsart

  • keimen
  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • pürieren

Zubereitung

  1. Vorbereitung
    Den süssen Naturreis 3 Tage keimen lassen (siehe Tipps). Hierzu am besten ein Keimglas verwenden.

    Im Original sind 1.5 Tassen gekeimter Naturreis (ca. 250 g) für 2 Portionen empfohlen. Dies entspricht in etwa 100 g ungekeimtem Reis.

  2. Zubereitung
    Geben Sie ⅔ des gekeimten Reises mit etwas Wasser und den Datteln zum Pürieren in eine Küchenmaschine (Pürierstab geht auch). Anschliessend den restlichen Reis unterrühren. 

    Im Originalrezept kommt 1-2 EL Dattelpaste für 2 Portionen zum Einsatz. Wir haben stattdessen einfach 3 Medjol Datteln verwendet. Sie können auch eine andere Sorte Dattel verwenden. Die Medjol Dattel zeichnet sich jedoch durch ihre Süsse und die weiche Konsistenz aus und ist deshalb besonders gut geeignet. 

  3. Servieren
    Erdbeeren oder anderes Obst klein schneiden und zum Reispudding geben.

    Hinweise der Autorin:
    Für eine sommerliche Note: Etwas Basilikum oder Zitronenverbene feingehackt dazu geben.
    Für eine winterliche Note: Etwas Zimt, Ingwer, Koriander und Rosinen dazu geben.

Rezepte mit Nährstofftabellen


Kommentieren (als Gast) oder anmelden
Kommentare Drucken
Blog
Tilias Rohkostleben - Veganer Rohkost Rezepteblog, Wildkräuter Challenge, Kochbücher
Tilias Rohkostleben
Rezeptblogs, Daniela Pongritz
Weitere Bilder (7)

Unter „Tilias Rohkostleben - Veganer Rohkost Rezepteblog, Wildkräuter Challenge, Kochbücher“ gibt es erfreulicherweise grossteils gesunde, roh-vegane Rezepte.

FazitIm Blog "Tilias Rohkostleben - Veganer Rohkost Rezepteblog, Wildkräuter Challenge, Kochbücher" findet sowohl der Neuling, als auch der erfahrene vegane Rohköstler viele abwechslungsreiche Rezepte. Die Rezepte sind alle roh-vegan, wobei die meisten ohne Dörren auskommen und somit schnell zuzubereiten sind. Daniela Pongritz setzt bewusst auf gesund Ernährung, weshalb keine Fertigprodukte zum Einsatz kommen. Zugesetzte Fette und Süssungsmittel kommen selten und auch dann zumeist nur in geringeren Mengen vor. Insgesamt eine gelungene Zusammenstellung roh-veganer und gesunder Rezepte, die sich lediglich durch eine konsequentere Verfolgung eines guten Verhältnisses von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren optimieren liesse.

Kritische Rezensionen

Die Blogrezension bezieht sich ausschliesslich auf im Blog veröffentlichte Rezepte, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Rezension veröffentlicht waren. Im Blog erschienene Artikel sind nicht berücksichtigt.

GesamteindruckTilias Rohkostleben von Daniela Pongritz beinhaltet eine gute Auswahl zumeist europäischer, roh-veganer Rezepte. Die Rezepte sind einfach zuzubereiten, langwierige Dörr-und Einweichzeiten sind lediglich in etwa einem Sechstel der Rezepte zu finden. Eine zusätzliche Angabe sowohl der Zubereitungszeiten, als auch eine Portionsangabe, wären hilfreich für die Küchenplanung. Die schönen Abbildungen regen zum Nachbereiten an. Lediglich ein sehr kleiner Teil der Rezepte verlangt nach ungewöhnlicheren Zutaten, wie Lucumapulver oder Argentinischen Teestrauch. Abgesehen von den Abschnitten die Süssspeisen enthalten sowie einiger weniger Hauptgerichte und Getränke, benötigen die meisten Rezepte kein zugesetztes Öl oder Süssungsmittel. In einigen Gerichten kommt Honig zum Einsatz, den strenge Veganer sicherlich austauschen möchten. Cashewnüsse, die im Grunde selten roh sind, kommen nur in zwei Rezepten zum Einsatz. Daniela Pongritz setzt ganz klar auf frische Zutaten, weshalb Fertigprodukte hier keinen Platz finden. Durch eine Zutatenwahl, die ein gutes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren berücksichtigt, welches insgesamt 5:1 nicht überschreiten sollte, könnten manche Gerichte noch gesünder ausfallen.
Insgesamt enthält der Blog Tilias Rohkostleben von Daniela Pongritz eine abwechslungreiche Zusammenstellung gesunder, roh-veganer Rezepte. Sicherlich kann hier selbst der erfahrene Rohköstler noch das Ein oder Andere entdecken. Sie finden die Rezepte unter tiliasrohkostleben.wordpress.com. Ebenfalls hier erhältlich, sind die Bücher "12 Minitorten-ungebacken und rein pflanzlich" und "Schokolade–Himmlische Rohkost Rezepte" sowie die ebooks "Sommer im Glas" und "30 Tage wildes Grün "von Daniela Pongritz.

Über die BloggerinDaniela Pongritz gründete 2013 das erste 100% Rohkost Restaurant in Graz, Tilias Rohkostleben, welches sie 2 Jahre lang führte. Mittlerweile entwickelt und schreibt sie Rezepte und Rohkost-Bücher und gibt Privatkurse in der rohen Gourmetküche.

InhaltDer Blog Tilias Rohkostleben von Daniela Pongritz enthält neben veganen Rohkost-Rezepten, die Bereiche Wildkräuter Challenge und Kochbücher.

RezepteDie Rezepte sind in 7 verschiedene Abschnitte untergliedert:

  • Suppen
  • Hauptgerichte
  • Saucen, Pestos & Beilagen
  • Frühstück
  • Getränke
  • Desserts & Kuchen
  • Kekse/Plätzchen

Suppen:Sie finden eine kleine Auswahl an klassischen oder auch ausgefalleneren Suppen. Als Beispiel ist die Cremige Pastinakensuppe mit Mango und Braunhirsesprossen genannt.

Hauptgerichte:Die internationalen Gerichte kommen bis auf wenige, ganz ohne zugesetzte Fette und Süssungsmittel aus. Ein Viertel dieser roh-veganen Gerichte verlangen nach einem Dörrvorgang. Als Beispiel sind die Gefüllten Paprika mit Pilz-Walnuss-Füllung und Tomatensauce und die Leinsamen Knoblauch Röllchen genannt.

Saucen, Pestos & Beilagen:Hier finden Sie ein paar kleine Beilagen und Cremes/Saucen, wie das Petersilienpesto und den Birnen Fenchel Salat mit Braunhirse. Zwei Drittel der Rezepte benötigen weder zugesetzte Fette noch Süssungsmittel. Lediglich ein Rezept beinhaltet Dörren als Zubereitungsschritt.

Frühstück:In diesem kleinsten Abschnitt sind 4 Rezepte aufgeführt, 3 davon sind Getränke, wie die Haselnuss-Granatapfelmilch mit Argentinischem Teestrauch.

Getränke:Dieser grösste Abschnitt beinhaltet zur Hälfte fruchtige Getränke und zu einem Drittel Nussmilch-Getränke. Ein Teil der Getränke enthält kleine Mengen an Süssungsmitteln. Als Beispiel sind der Marillen-Apfel-Spitzwegerich Smoothie und die Fruchtige Haselnussmilch genannt.

Desserts & Kuchen:In diesem zweitgrössten Abschnitt finden Sie zur Hälfte Kuchenartiges, ansonsten Cremes, Puddings, Eis und anderes. Die Hälfte aller Rezepte ist schokoladig. Zugesetzte Fette und Süssungsmittel kommen in zwei Dritteln der Rezepte vor, grossteils jedoch in reduzierten Mengen. Als Beispiel sind die Walnuss-Kirsch-Kokos-Brownies und der Rohe Reispudding aus gekeimtem Naturreis mit Erdbeeren genannt.

Kekse/Plätzchen:Enthalten ist ein Grundteig, einige Rezepte zu diesem sowie weitere roh-vegane Plätzchenrezepte. Gut die Hälfte benötigen einen Dörrvorgang. Lediglich ein kleiner Teil kommt ganz ohne zugesetzte Süssungsmittel und Fette aus. Als Beispiel sind die Ingwerplätzchen mit Birnen Ingwer Mus aufzuführen.

Blog-Besprechung vom 3. September 2019, von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

... mehr

Hinweise zum Rezept

Der rohe Reispudding aus gekeimtem Naturreis mit Erdbeeren und Dattelpaste ist eine schöne und gesunde Alternative zum herkömmlichen Milchreis.

Zeitbedarf: Der hohe Zeitbedarf geht auf das Einweichen und die Keimzeit des Reises zurück. Dies lässt sich jedoch (mit entsprechender Planung) gut vorher erledigen.

Nährstoffprofil: Da für den Naturreis keine genaueren Inhaltsstoffangaben vorliegen, zeigt das Nährstoffprofil nur die Grundnährwerte (erste Tabelle) korrekt. Bei normalem Vollkornreis, der von der Zusammensetzung sehr ähnlich ist, deckt eine Portion dieses Rezeptes gemäss GDA-Richtlinien mehr als den durchschnittlichen Tagesbedarfs an Mangan. Zudem erfüllt sie über 20% des durchschnittlichen Tagesbedarfs an Vitamin C, Vitamin B6, Vitamin B1, Vitamin B3, Kalium, Kupfer, Phosphor und Magnesium.

Vollkornreis: Beim Vollkornreis handelt es sich um die aus Mehlkörper, Keimling und umgebendem Silberhäutchen bestehende Reisfrucht, die nach dem Entfernen der Spelzen übrig bleibt. Da ein grosser Teil der Vitamine in der Äusseren-Hülle gespeichert ist, ist der Anteil an Vitaminen, Spurenelementen, Eiweiss sowie Ballaststoffen höher als bei den üblichen Reisprodukten. Süsser Reis, auch Mochi-Reis genannt, kommt ursprünglich aus Japan. Er eignet sich besonders für Süssspeisen. Sein Geschmack ist nicht etwa wirklich süss, wie der Name vermuten lässt, sondern eher geschmacksneutral.

Datteln: Die Dattelfrucht mit ihrem honigartig süssen Geschmack zählt eigentlich zu den Beerenfrüchten. Sie ist reich an Vitamin B6 und den Mineralstoffen Kupfer und Kalium. Zudem enthält sie mehr Ballaststoffe als herkömmliches Vollkornbrot.

Erdbeeren: Erdbeeren haben einen hohen Vitamin C-Gehalt. Im Gegensatz zu Äpfeln und Kiwis, reifen Erdbeeren nicht nach, wenn man sie zu früh pflückt (nichtklimakterische Frucht). Daher sollten Sie beim Kauf auf Farbe und Duft achten.

Tipps

Reis keimen lassen: Vollkorn-Reis kann man gut keimen lassen und anschliessend roh essen. Den Reis lässt man 12 Stunden im Wasser liegen (etwa 3-fache Menge Wasser verwenden). Danach schüttet man das Wasser durch ein Sieb ab. Es ist noch keine Keimung sichtbar, doch der Vorgang hat begonnen. Den Reis nicht mehr untertauchen, sondern feucht liegen lassen und am Morgen und am Abend nochmals im Sieb spülen und wieder auslegen. Reis ist ein Lichtkeimer, daher braucht er zum Keimen einen hellen Ort (aber kein direktes Sonnenlicht). Dort stellen Sie das Keimglas gekippt auf oder in die Abtropfvorrichtung.
Nach zwei bis drei Tagen sollte man das Keimen gut erkennen können. Aus 100 g Reis erhalten Sie in etwa 250 g gekeimten Reis. Der Reis lässt sich jetzt gut direkt roh essen und hat einen etwas nussigen Geschmack.

Alternative Zubereitung

Hinweise der Autorin:

Für eine sommerliche Note: Etwas Basilikum oder Zitronenverbene feingehackt dazu geben.
Für eine winterliche Note: Etwas Zimt, Ingwer, Koriander und Rosinen dazu geben.

Rezepte finden