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Erbsen in Kokoscurry mit Senfsamen und Kreuzkümmel

Dieses Erbsen in Kokoscurry-Gericht, verdankt seinen intensiven, typisch indischen Geschmack den Curryblättern, Kreuzkümmelsamen sowie den schwarzen Senfsamen.
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Vegane Kochkost

50min   leicht  


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Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Mörser
  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)

Zubereitungsart

  • kochen
  • braten
  • zerkleinern oder mahlen
  • anrösten
  • abschmecken
  • pellen (abziehen)
  • reduzieren (eindicken)

Zubereitung

  1. Für die Erbsen in Kokoscurry
    Das Öl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Senfsamen im heissen Öl rösten, bis sie aufplatzen.

  2. Die Curryblätter hacken, zufügen und vorsichtig untermischen. Die Zwiebel abziehen, fein hacken, ebenfalls untermischen und in 6-8 Minuten goldbraun anbraten.

  3. Knoblauch abziehen und sehr fein hacken, Kreuzkümmelsamen im Mörser mahlen und mit Knoblauch und Cayennepfeffer untermischen. Etwa 1 Minute braten, bis der Knoblauch aromatisch duftet.

  4. Kokosfleisch (Kokosflocken), fein gewürfelte Tomaten und Salz zufügen. Umrühren und 6-7 Minuten köcheln (eindicken) lassen, bis eine dickflüssige Sauce entstanden ist.

  5. Nach Bedarf einen Schuss Wasser zufügen, wenn die Tomaten sich am Pfannenboden absetzen. Grössere Tomatenstücke zerkleinern.

  6. Erbsen, Wasser und Kokosmilch untermischen und 10 Minuten köcheln lassen.

  7. Abschmecken und Servieren
    Mit Salz und Gewürzen abschmecken. Ohne Deckel noch 8-10 Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Heiss servieren!

  8. Zum Abschmecken eignet sich frischer Zitronensaft ebenfalls sehr gut.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegane Indische Küche - 150 traditionelle und kreative Rezepte zum Nachkochen
Vegane Indische Küche
Narayana Verlag GmbH /Unimedica Verlag , Richa Hingle
Weitere Bilder (10)
Bestellmöglichkeiten

In diesem Buch kombiniert die Autorin traditionelle indische Küche mit veganen Küchentechniken. Die geschmacksintensiven Gerichte überzeugen auch Nicht-Veganer.

Über die Autorin
Die aus Indien stammende Richa Hingle ist eine bekannte amerikanische Food-Bloggerin (Blog VeganRicha.com), Rezeptentwicklerin und Fotografin. Schon in ihrer Kindheit bekam sie durch ihre Mutter vorwiegend vegetarisches Essen, fast ausschliesslich aus regionalen und frisch zubereiteten Zutaten. Zum Studium zog sie in die USA, wo sie bis heute auch lebt. Dort begann sie zunächst für sich selbst, und dann auch für ihren Mann, zu kochen. Richa Hingles Küche ist durch ihre Mutter inspiriert und durch eigene Experimentierfreudigkeit weiterentwickelt.

Inhalt des Buches
Das Buch beginnt mit einem, durch attraktive Bilder ergänztem, Inhaltsverzeichnis.

In Meine vegane Indische Küche stellt die Autorin verschiedene indische Gewürze, Hülsenfrüchte, Getreide und Mehle sowie spezielle frische Zutaten vor. Neben Informationen zu diesen Zutaten erfährt man auch, wo sie erhältlich sind und durch was man sie gegebenenfalls Ersetzen kann.

Die Rezepte sind in 9 Themenbereiche untergliedert:

  • Frühstück
  • Kleine Gerichte und Snacks
  • Beilagen und Gemüsecurrys
  • Dals: Linsen und Bohnen
  • Eintöpfe und Aufläufe
  • Hauptgerichte
  • Fladenbrot
  • Desserts
  • Chutneys, Gewürzmischungen und Grundrezepte

Angaben wie Sojafrei (SF), Glutenfrei (GF), Frei von Nüssen (NF) und Einfach (E) sind neben der Vorbereitungszeit (aktiv und passiv) und Portionsangabe als hilfreiche Informationen jedem Rezept beigefügt.

Rezepte

  • Frühstück: Das klassische indische Frühstück ist herzhaft und von saisonalen Frühstücksgetränken begleitet. Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl (Chilla) und Indischer Tee mit Gewürzmilch (Masala Chai) sind Beispiele der kleinen Auswahl hier aufgeführter Rezepte.
  • Kleine Gerichte und Snacks: Die hier aufgeführten regionaltypischen, grossteils gebratenen oder frittierten Snacks sind allesamt sojafrei und ideal, wenn unerwartet Gäste zu Besuch kommen. Herzhafte Reis-Zucchini-Küchlein, Pikanter Gemüsetopf mit Brötchen und Gebackene Kartoffel-Samosas sind Beispiele dafür.
  • Beilagen und Gemüsecurrys: Die aufgeführten Gerichte können Sie einzeln, oder zu einer Mahlzeit bestehend aus mehreren Komponenten servieren. Auch können Sie diese im Vorhinein vorbereiten und anschliessend wieder aufwärmen. Blumenkohl und Kartoffeln mit Pickles-Gewürzen, Okraschoten in Sesam-Kokos-Sauce und das Grüne-Bohnen-Curry sind nur einige der hier erwähnten Gerichte.
  • Dals: Linsen und Bohnen: Dal (auch Dahl oder Dhal) ist ein Begriff für Zubereitungen aus Hülsefrüchten. Dal ist in der indischen Küche eine alltägliche Mahlzeit, die man üblicherweise mit einer Gemüsebeilage und Fladenbrot oder Getreide darreicht. Eine Vielzahl von Gerichten, wie  Kichererbsensuppe mit Kartoffeln, Straucherbsen mit Kokos, Sesam und Tamarinden und das Curry mit gesprossten Bohnen und Brötchen sind hier zu finden.
  • Eintöpfe und Aufläufe: Diese fast auschliesslich soja- und glutenfreien Gerichte sind schnell zuzubereiten. Mungbohnen-Mangold-Reis oder Kichererbsen-Spinat-Eintopf mit Linsen und Quinoa sind Beispiele dafür.
  • Hauptgerichte: Das umfangreichste Kapitel enthält die unterschiedlichsten Gerichte von einfach bis komplex. Mango-Curry-Tofu, Kartoffel-Gemüse-Klöße in Knoblauch-Bockshornklee-Sauce und Tempeh Tikka Masala sind nur eine Auswahl dieser aufgeführten indischen Köstlichkeiten.
  • Fladenbrot: Avocado-Naan, Kichererbsenmehl-Naan und Glutenfreie Chia-Fladenbrote sind ein Beispiel dafür, wie vielseitig Fladenbrot sein kann.
  • Desserts: Die hier aufgeführten, in Indien zumeist speziellen Anlässen vorbehaltenen Desserts, sind süss und reichhaltig. Häufig kommen Kardamon und Safran zum Einsatz, wie bei den Süssen Kichererbsenklößen, dem Getreide-Fudge oder dem Möhren-Halwa.
  • Chutneys, Gewürzmischungen und Grundrezepte: Neben Rezepten zu Gewürzmischungen, wie Garam Masala, sind Rezepte für beispielsweise das Südindische Kokos-Chutney und einige Grundrezepte wie das Pflanzlichen Joghurt enthalten.

Am Ende des Buches folgt ein kurzes Kapitel zum Thema Hintergründe der indischen Küche, ein Rezeptregister nach Regionen untergliedert und ein Index in alphabetischer Reihenfolge.

Gesamteindruck
Rich Hingle kombiniert in diesem Buch traditionelle indische Gerichte mit kreativen Ideen. Sie zeigt auf, wie einfach man indische Gerichte vegan zubereiten kann, wobei die grösste Herausforderung wohl die Desserts sind. Die Rezepte reichen von schnell zubereitbaren Gerichten bis zu etwas aufwendigeren. Jedoch sind sie allesamt nicht kompliziert. Richa Hingle legt nicht nur Wert auf frische, gesunde Zutaten, sondern bereitet die Gerichte häufig allergikerfreundlich zu. So enthalten viele Gerichte weder Soja noch Gluten. Die Aufmachung des Buches ist übersichtlich, die Angaben, wie Zubereitungszeit, soja-, nuss-, glutenfrei, und einfach erleichtern das Aussuchen der Rezepte, die aufgrund der ansprechenden Fotos zum Nachkochen anregen. Die vielen nützlichen Informationen zu den Zutaten machen es auch dem Neuling der indischen Küche möglich, diese geschmacksintensiven Gerichte nachzukochen. Leider haben sich in die Übersetzung dieses, ursprünglich in englischer Sprache aufgelegten Buches, ein paar Fehler eingeschlichen, die den aufmerksamen Leser jedoch vor keine grösseren Probleme stellen sollten. Insgesamt ein sehr schönes Buch, das aufgrund der andersartigen, geschmacksintensiven Gerichte der veganen Küche eine völlig neue Richtung gibt.

Das  Buch „Vegane Indische Küche“ ist beim Unimedica Verlag oder bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Kokosnussfleisch: "In südindischen Gerichten wird in der Regel frische Kokosnuss verwendet. Die gibt es in indischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften und auch in gut sortierten Supermärkten, muss aber aufgebrochen, das Fruchtfleisch ausgelöst und dann geraspelt werden. Frische Kokosflocken gibt es tiefgefroren in indischen Lebensmittelgeschäften. Auch getrocknete Kokosflocken können für die meisten Rezepte verwendet werden, denn durch das Köcheln in der Flüssigkeit werden sie feucht und weich." (Richa Hingle)

Curryblätter: Die Blätter des in Asien beheimateten Currybaumes nennt man Curryblätter. Curryblätter verwendet man als Gewürz vor allem in der srilankischen und südindischen Küche in vielen vegetarischen Gerichten. Das Aroma der Curryblätter ist frisch, leicht fruchtig bis rauchig. Die dünnen Blätter braucht man nicht aus dem Gericht zu entfernen, sondern man kann sie mitessen. Häufig verwendet man sie gemeinsam mit Chili und schwarzen Senfsamen für Dal oder mit geriebenem Kokosfleisch und Tamarinde. In der Regel brät man sie zuerst in heißem Öl oder Ghee an, bevor man die übrigen Zutaten hinzugibt. Im Ayurveda, der traditionellen indischen Naturmedizin, finden die Curryblätter Verwendung gegen Magenverstimmungen und Verdauungsstörungen, gegen Ekzeme sowie gegen Diabetes. In Experimenten hat man ein Absinken des Blutzuckerspiegels registriert.

Kreuzkümmel: Aufgrund der ähnlichen Bezeichnung kommt es oft zu Verwechslungen zwischen Kreuzkümmel und Kümmel. Dabei sind sie nicht näher miteinander verwandt und unterscheiden sich auch stark im Geschmack. Kreuzkümmel kommt häufig in der indischen, türkischen und griechischen Küche zum Einsatz.

Schwarzer Senf: Schwarzen Senf kultiviert man als Heil- und Nutzpflanze. Die reifen und getrockneten, intensiv duftenden Samen kommen vor allem in der indischen Küche zum Einsatz. Gewöhnlich röstet man sie zuvor in Ghee oder Öl an. Beim Rösten platzen die Senfkörner auf. Sobald sie zu knistern beginnen, die Pfanne am besten vom Herd nehmen oder einen Deckel drauf legen, um ein Herausspringen der Samen zu verhindern. Die Senfkörner verleihen dem Gericht eine leichte Schärfe, die sich jedoch deutlich vom Geschmack des cremigen Senfes unterscheidet. Die Samen des Senfes enthalten wie alle Kreuzblütlersamen Öl, dessen Anteil bei schwarzem Senf etwa 30 % beträgt, mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Solange man das Öl bei den Senfsamen belässt, wirkt es wie ein Antioxidans und verhindert einen Qualitätsverlust durch Geschmacksänderung der Samen. Senfkörner haben eine anregende Wirkung auf die Verdauung.

Tipps

Tipp der Autorin: "Die Erbsen in Kokoscurry können alleine serviert, oder zu gelben Dals oder Blattgemüsecurrys serviert werden."

Alternative Zubereitung

Zitronensaft: Zum Abschmecken eignet sich frischer Zitronensaft sehr gut.

Zwiebel und Erbsen: Haben Sie keine rote Zwiebel vorrätig, können sie ebenso gelbe Zwiebel nehmen. Auch kann man anstelle der frischen Erbsen Tiefkühlerbsen verwenden.

Salz: Im Originalrezept sind ¾ TL Salz für eine Zutatenmenge für 4 Portionen angegeben. Wir haben die Salzmenge bewusst reduziert. Ziel ist es, den Salzgehalt so niedrig wie möglich zu halten, ohne Einbussen beim Geschmack hinnehmen zu müssen. Da der Salzbedarf je nach Gewohnheit individuell verschieden ist, entscheiden Sie am besten selbst. Als interessante Lektüre zu diesem Thema möchten wir Ihnen das Buch "Salt, Sugar, Fat" nahelegen.