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Kidney-Bohne, gekocht, ohne Salz

Kidneybohnen haben einen sehr hohen Proteingehalt und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Den Namen verdankt die Bohne ihrer nieren-ähnlichen Form.

Als Kidney-Bohnen bezeichnet man die grossen, roten Samen der Gartenbohne. Gekochte Kidney-Bohnen (ohne Salz) kann man als Beilage oder als Zutat für Suppen und Eintöpfe verwenden. Sie ist vor allem bekannt durch das Gericht "Chilli con Carne", für welches viele leckere, fleischlose Alternativen existieren.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Kidney-Bohne ist ursprünglich nur ein anderer Name für die Gartenbohne, bezeichnet heute aber auch bestimmte rotsamige Sorten. Der Begriff Kidney-Bean (zu deutsch: „Nieren-Bohne“) wurde im 19. Jahrhundert im englischen Sprachraum noch für alle Vertreter der Gattung Phaseolus gebraucht, in Abgrenzung zu den heute als Ackerbohne bezeichneten Bohnen. Ausschlaggebend war die ausgeprägte Nierenform der Samen. Zwar ist der Begriff im englischen Sprachraum auch heute noch für die Gartenbohne als Art in Gebrauch, wird aber umgangssprachlich vor allem für die großen, roten Samen der Gartenbohne gebraucht. Sorten der Kidneybohne, großsamig, rot bis rosa: Red Kidney, Redkloud, Diacol-Calima."

Inhaltsstoffe und Giftigkeit:

"Die Samen der Gartenbohne haben einen hohen Proteingehalt und enthalten eine Reihe von essentiellen Aminosäuren, das enthaltene Protein deckt aber nicht alle essentiellen Aminosäuren ab. Die Kohlenhydrate der Bohne liegen in vom Menschen teilweise nicht abbaubaren Oligosaccharosen vor. Sie enthalten größere Mengen der Mineralstoffe Calcium, Kalium,Magnesium und Eisen (v. a. in der Form von Leghämoglobin), sowie der Vitamine B2, B6, C, E, Provitamin A (Betacarotin) und Folsäure. Das Vitamin C unterstützt die Aufnahme des enthaltenen Eisens, geht allerdings durch das Kochen zum größten Teil verloren."

Verwendung in der Küche:

"Die reifen, trockenen Bohnen sind ein viel genutztes Grundnahrungsmittel, das sich leicht und lange lagern lässt. Die vergleichsweise billigen Bohnen decken als Grundnahrungsmittel in vielen Ländern einen Großteil der Eiweißversorgung der ärmeren Bevölkerungsschichten.

Bohnen werden in vielen regionalen Varianten als Suppen- und Eintopfzutat verwendet, beispielsweise im Bohneneintopf der deutschen Küche, in der serbischen Bohnensuppe, in der italienischen Minestrone und in Baked Beans, die auch in Konservendosen gehandelt werden. In Frankreich gibt es Cassoulet, in Spanien Fabada. Bohnen sind Grundbestandteil des brasilianischen Nationalgerichts “Feijoada” und können je nach Region ein Bestandteil von Chili con Carne sein. Das indische Dal ist ein Gericht, das aus den verschiedensten Hülsenfrüchten hergestellt wird, wovon Rajma Dal eine Variante aus roten Gartenbohnen ist. Gallo Pinto ist eine Kombination aus Bohnen und Reis."

Kauf und Zubereitung:

Die Bohnen sind getrocknet und abgepackt, oder in Form einer Konserve kaufbar und sehr lange haltbar. Letztere sind schon gekocht und ermöglichen eine schnellere Zubereitung. Nichtsdestotrotz sollten man sie vor der Verwendung gut abspülen um mögliche Konservierungsflüssigkeiten bestmöglich zu verdünnen. Zudem legen wir generell die Zubereitung auf getrockneten Bohnen näher, auch wenn diese deutlich Zeitintensiver ist, da die Bohnen hierfür zuerst eingeweicht werden müssen. Anschliessend erfolgt ein fast einstündiges Garen, abhängig nach Alter und Grösse der Bohnen.